(II) Über das Gebet zu Gott und die Anbetung Gottes

395. Betreffs der Praxis des Gebets

(Ein ausgewähltes Kapitel aus Gottes Wort)

Ihr achtet in eurem täglichen Leben nicht auf das Beten. Die Menschen haben immer über das Beten hinweggesehen. Früher waren Gebete oberflächlich. Der Mensch tat vor Gott einfach als ob, und niemand hat vor Gott jemals sein Herz voll und ganz gegeben und wirklich zu Gott gebetet. Die Menschen beten nur zu Gott, wenn ihnen etwas zustößt. Hast du während dieser ganzen Zeit jemals wirklich zu Gott gebetet? Hast du jemals vor Gott Tränen des Schmerzes geweint? Hast du dich jemals vor Gott selbst kennengelernt? Hast du jemals ein vertrauliches Gebet mit Gott gehabt? Gebet kommt durch Praxis: Wenn du für gewöhnlich nicht zu Hause betest, dann wirst du keine Möglichkeit haben, in der Kirche zu beten, und wenn du üblicherweise nicht bei kleinen Versammlungen betest, dann wirst du nicht in der Lage sein, bei großen Versammlungen zu beten. Wenn du dich gewöhnlich Gott nicht näherst oder über die Worte Gottes nachsinnst, dann wirst du nichts zu sagen haben, wenn es Zeit zum Beten ist – und selbst wenn du betest, wirst du nur Lippenbekenntnisse abgeben; du wirst nicht wirklich beten.

Was bedeutet es, wirklich zu beten? Es bedeutet, die Worte des Inneren deines Herzens zu Gott zu sprechen und mit Gott nach dem Begreifen Seines Willens und auf Seine Worte beruhend zu kommunizieren; es bedeutet, sich Gott besonders verbunden zu fühlen, zu spüren, dass Er vor dir ist und du Ihm etwas zu sagen hast; und es bedeutet, im Inneren deines Herzens besonders zu leuchten und zu spüren, dass Gott besonders lieblich ist. Du wirst dich besonders inspiriert fühlen, und nach dem Vernehmen deiner Worte, werden deine Brüder und Schwestern zufrieden sein, sie werden spüren, dass die Worte, die du sprichst, die Worte im Inneren ihrer Herzen sind, die Worte, die sie zu sagen wünschen, und dass das, was du sagst, das darstellt, was sie sagen wollen. Das bedeutet es, wirklich zu beten. Nachdem du wirklich gebetet hast, wirst du dich in deinem Herzen in Frieden fühlen, und zufrieden; die Kraft, Gott zu lieben, wird aufsteigen, und du wirst spüren, dass nichts in deinem ganzen Leben mehr wert oder bedeutsamer ist, als Gott zu lieben – und all dies wird beweisen, dass deine Gebete wirkungsvoll gewesen sind. Hast du jemals auf diese Weise gebetet?

Und wie sieht es mit dem Inhalt der Gebete aus? Du solltest Schritt für Schritt beten, im Einklang mit deinem wahren Zustand und dem, was vom Heiligen Geist getan werden soll. Und du solltest mit Gott in Übereinstimmung mit Gottes Willen und Seinen Anforderungen an den Menschen kommunizieren. Wenn du anfängst, deine Gebete auszuüben, gib Gott zuerst dein Herz. Versuche nicht, Gottes Willen zu erfassen; versuche nur, die Worte im Inneren deines Herzens zu Gott zu sprechen. Wenn du vor Gott kommst, dann sprich folgendermaßen: „Oh Gott! Erst heute erkenne ich, dass ich Dir ungehorsam gewesen bin. Ich bin wahrlich verdorben und verachtenswert. Zuvor vergeudete ich meine Zeit; von heute an werde ich für Dich leben, ich werde ein sinnvolles Leben ausleben und Deinen Willen zufriedenstellen. Ich möchte, dass Dein Geist stets in mir wirkt und mich stets erhellt und erleuchtet, damit ich vor Dir ein starkes und überwältigendes Zeugnis ablegen und Satan Deine Herrlichkeit, Dein Zeugnis und den Beweis Deines Triumphs in uns erkennen lassen kann.“ Wenn du so betest, wird dein Herz vollkommen befreit sein. Wenn du so gebetet hast, wird dein Herz Gott näher sein, und indem du häufig so betest, wird der Heilige Geist unvermeidbar in dir wirken. Wenn du Gott stets auf diese Weise rufst und deinen Vorsatz vor Gott fasst, dann wird der Tag kommen, an dem dein Vorsatz vor Gott akzeptiert werden kann, an dem dein Herz und dein ganzes Wesen von Gott empfangen werden, und du wirst schließlich von Gott vervollkommnet werden. Das Gebet ist für euch von äußerster Wichtigkeit. Wenn du betest, empfängst du das Wirken des Heiligen Geistes, dein Herz wird somit von Gott berührt und die Kraft der Liebe Gottes in dir kommt zum Vorschein. Wenn du nicht mit deinem Herzen betest, wenn du dein Herz nicht öffnest, um mit Gott zu kommunizieren, dann wird Gott keine Möglichkeit haben, in dir zu wirken. Wenn du, nachdem du gebetet hast, all die Worte im Inneren deines Herzens gesprochen hast und der Geist Gottes nicht gewirkt hat, wenn du dich innerlich nicht inspiriert fühlst, dann zeigt das, dass dein Herz nicht aufrichtig ist, dass deine Worte nicht wahr sind und immer noch unrein. Wenn du, nachdem du gebetet hast, erfreut bist, dann sind deine Gebete von Gott akzeptiert worden und der Geist Gottes hat in dir gewirkt. Als jemand, der vor Gott dient, kannst du nicht ohne Gebete sein. Wenn du gemeinsamen Austausch mit Gott wirklich als etwas Bedeutsames und Wertvolles ansiehst, könntest du dann auf Gebete verzichten? Niemand kann ohne Kommunion mit Gott sein. Ohne Gebet lebst du im Fleisch, lebst du in Satans Knechtschaft; ohne wahres Gebet, lebst du unter dem Einfluss der Finsternis. Ich hoffe, dass die Brüder und Schwestern in der Lage sind, tagtäglich wirklich zu beten. Dies ist jedoch nicht Festhalten an Glaubenslehren, sondern eine Wirkung, die erzielt werden muss. Bist du bereit, auf ein bisschen Schlaf und Vergnügen zu verzichten, um bei Tagesanbruch Morgengebete zu sprechen und dich dann an den Worten Gottes zu erfreuen? Wenn du mit einem reinen Herzen betest und so die Worte Gottes isst und trinkst, dann wirst du mehr von Gott akzeptiert werden. Wenn du dies jeden Morgen tust, wenn du jeden Morgen praktizierst, dein Herz Gott zu geben und mit Gott zu kommunizieren, dann nimmt deine Gotteskenntnis mit Sicherheit zu und du wirst fähiger sein, Gottes Willen zu begreifen. Du solltest sagen: „Oh Gott! Ich möchte meine Pflicht erfüllen. Damit Du in uns verherrlicht sein kannst und Dich am Zeugnis in uns, dieser Gruppe von Menschen, erfreuen kannst, kann ich Dir nur mein ganzes Sein hingeben. Ich flehe Dich an, in uns zu wirken, damit ich Dich wirklich lieben und zufriedenstellen kann und Dich zu dem Ziel machen kann, das ich verfolge.“ Wenn du im Besitz dieser Last Bürde bist, dann wird Gott dich gewiss vervollkommnen; du solltest nicht nur deinetwegen beten, sondern auch, um den Willen Gottes zu tun und um Ihn zu lieben. So ist die wahrhaftigste Art des Gebets. Betest du, um den Willen Gottes zu tun?

Vorher wusstet ihr nicht, wie man betet, und saht über das Gebet hinweg; heute müsst ihr euer Bestes geben, um euch im Beten zu üben. Wenn du nicht fähig bist, die Kraft in dir aufzubringen, um Gott zu lieben, wie kannst du dann beten? Du solltest sagen: „Oh Gott! Mein Herz ist unfähig, Dich wirklich zu lieben, ich möchte Dich lieben, aber mir fehlt die Kraft. Was sollte ich tun? Ich möchte, dass du die Augen meines Geistes öffnest, ich möchte, dass Dein Geist mein Herz berührt, sodass ich vor Dir aller passiven Zustände entledigt werde und ungehindert durch irgendeine Person, Angelegenheit oder Sache bin; ich lege mein Herz vor Dir völlig bloß, sodass mein ganzes Sein vor Dir hingegeben wird und Du mich testen kannst, wie auch immer Du wünschst. Jetzt denke ich nicht an meine Aussichten, noch bin ich an den Tod gebunden. Indem ich mein Herz benutze, dass Dich liebt, möchte ich den Weg des Lebens suchen. Alle Dinge und Ereignisse liegen in Deinen Händen, mein Schicksal liegt in Deinen Händen und zudem wird mein Leben durch Deine Hände gesteuert. Jetzt verfolge ich die Liebe zu Dir und ungeachtet dessen, ob Du mich Dich lieben lässt, ungeachtet dessen, wie Satan sich einmischt, bin ich entschlossen, Dich zu lieben.“ Wenn du auf solche Dinge triffst, betest du auf diese Weise. Wenn du das jeden Tag tust, wird die Kraft, Gott zu lieben, allmählich aufkommen.

Wie tritt man in wahres Gebet ein?

Während du betest, muss dein Herz vor Gott in Frieden sein, und es muss aufrichtig sein. Du kommunizierst und betest wirklich mit Gott – du darfst Gott nicht mit schön klingenden Worten umschmeicheln. Das Gebet muss sich um das zentrieren, was Gott heute fertigzustellen wünscht. Bitte Gott, dir größere Erleuchtung und Erhellung zu bringen, und bringe deinen tatsächlichen Zustand und deine Probleme vor Gott, um zu beten, und fasse vor Gott einen Vorsatz. Gebet ist nicht das Folgen einer Prozedur, sondern die Suche nach Gott in Anwendung deines wahren Herzens. Bitte darum, dass Gott dein Herz beschützt, es fähig macht, oft vor Gott in Frieden zu sein, dass Er dich dazu befähigt, in dem Umfeld, das Gott für dich festgelegt hat, dich selbst zu kennen, dich selbst zu verschmähen und dir selbst zu entsagen, um dir dadurch zu erlauben, eine normale Beziehung mit Gott zu haben, und dich zu jemandem zu machen, der Gott wirklich liebt.

Was ist die Bedeutung des Gebets?

Das Gebet ist eine der Art und Weisen, in der der Mensch mit Gott zusammenarbeitet, es ist ein Mittel, durch das der Mensch Gott anruft, und es ist der Vorgang, durch den der Mensch von Gottes Geist berührt wird. Man kann sagen, dass diejenigen, die ohne Gebet sind, Tote ohne Geist sind, Beweis dafür, dass ihnen die Fähigkeit fehlt, von Gott berührt zu werden. Ohne Gebet sind die Menschen unfähig, ein normales geistliches Leben zu erlangen, geschweige denn sind sie in der Lage, dem Wirken des Heiligen Geistes zu folgen; ohne Gebet brechen sie ihre Beziehung zu Gott ab und sind unfähig, Gottes Zustimmung zu erhalten. Als jemand, der an Gott glaubt, wirst du umso mehr von Gott berührt, je mehr du betest. Solche Menschen haben größere Entschlossenheit und sind fähiger, die jüngste Erleuchtung von Gott zu empfangen; infolgedessen können nur Menschen wie diese schnellstens vom Heiligen Geist vervollkommnet werden.

Welche Wirkung soll durch das Gebet erreicht werden?

Menschen sind imstande, die Praxis des Gebets auszuüben und die Bedeutung des Gebets zu verstehen, doch die Wirkung, die durch das Gebet erreicht werden soll, ist keine einfache Angelegenheit. Gebet ist keine Angelegenheit, bei der man Formalitäten erledigt oder einem Verfahren folgt oder die Worte Gottes rezitiert, das heißt, Gebet bedeutet nicht, Worte nachzuplappern und andere zu imitieren. Im Gebet musst du dein Herz Gott geben, die Worte in deinem Herzen mit Gott teilen, damit du von Gott berührt werden kannst. Wenn deine Gebete wirkungsvoll sein sollen, dann müssen sie auf deinem Lesen der Worte Gottes beruhen. Nur dadurch, dass du inmitten der Worte Gottes betest, wirst du in der Lage sein, mehr Erleuchtung und Erhellung zu empfangen. Ein wahres Gebet zeigt sich dadurch, dass man ein Herz hat, das sich nach den von Gott gestellten Anforderungen sehnt und gewillt ist, diese Anforderungen zu erfüllen; du wirst in der Lage sein, alles zu hassen, was Gott hasst, auf der Grundlage dessen, wovon du Kenntnis haben wirst, und wirst die von Gott erklärten Wahrheiten kennen, und dir über sie im Klaren sein. Nach dem Beten die Entschlossenheit, den Glauben und die Kenntnis und einen Weg zur Praxis zu haben – nur dies ist wahrhaftiges Beten, und nur Gebete wie diese können wirkungsvoll sein. Jedoch muss das Gebet auf der Grundlage aufgebaut sein, sich an den Worten Gottes zu erfreuen und mit Gott in Seinen Worten zu kommunizieren, und dein Herz muss imstande sein, Gott zu suchen und vor Gott in Frieden zu sein. Ein solches Gebet hat bereits den Punkt wahrer Kommunion mit Gott erreicht.

Grundwissen über das Beten:

1) Sage nicht blindlings alles, was dir in den Sinn kommt. In deinem Herzen muss es eine Bürde geben, das heißt, du musst ein Ziel haben, wenn du betest.

2) Deine Gebete müssen die Worte Gottes beinhalten; sie müssen auf Gottes Worten basieren.

3) Wenn du betest, darfst du keine veralteten Angelegenheiten aufwärmen. Deine Gebete sollten sich auf Gottes gegenwärtige Worte beziehen, und teile Gott beim Beten deine innersten Gedanken mit.

4) Gruppengebete müssen sich um einen Kern zentrieren, der das heutige Wirken des Heiligen Geistes sein muss.

5) Alle Menschen müssen Fürbitten lernen. Dies ist auch ein Weg, um Rücksicht auf den Willen Gottes zu zeigen.

Persönliches Gebetsleben beruht auf dem Verstehen der Bedeutung des Gebets und der Grundkenntnis des Gebets. Bete im Alltag häufig für deine eigenen Unzulänglichkeiten, bete, um eine Veränderung in deiner Disposition im Leben zu bewirken, und bete auf der Basis deiner Kenntnis von Gottes Worten. Jeder sollte sein eigenes Gebetsleben einrichten, er sollte für die Kenntnis beten, die auf Gottes Worten basiert, sollte beten, um die Kenntnis von Gottes Werk anzustreben. Bringe deine gegenwärtigen Umstände vor Gott vor und sei pragmatisch, und achte nicht auf Methode; der Schlüssel ist, wahre Kenntnis zu erlangen und tatsächlich Gottes Worte zu erfahren. Jeder, der Eintritt in das geistliche Leben anstrebt, muss in der Lage sein, auf verschiedene Weisen zu beten. Stilles Gebet, über Gottes Worte nachsinnen, das Werk Gottes kennenlernen und so weiter – dieses zielgerichtete Wirken der Kommunion dient dazu, Eintritt in ein normales geistliches Leben zu erreichen, deine eigene Situation vor Gott immer besser zu machen und in deinem Leben noch größeren Fortschritt hervorzurufen. Kurz gesagt, alles, was du tust – sei es, die Worte Gottes zu essen und zu trinken, oder still zu beten oder laut zu verkünden – dient dazu, Gottes Worte und Sein Werk und das, was Er in dir zu erreichen wünscht, klar zu erkennen. Zudem dient es dazu, die Maßstäbe zu erreichen, die Gott verlangt, und dein Leben auf die nächste Stufe zu bringen. Der niedrigste Maßstab, den Gott von den Menschen verlangt ist, dass sie imstande sind, Ihm ihre Herzen zu öffnen. Wenn der Mensch sein wahres Herz Gott gibt und Gott sagt, was sich wirklich im Inneren seines Herzens befindet, dann ist Gott dazu bereit, im Menschen zu wirken; Gott will nicht das unredliche Herz des Menschen, sondern sein reines und aufrichtiges Herz. Wenn der Mensch nicht aufrichtig aus seinem Herzen zu Gott spricht, dann berührt Gott weder das Herz des Menschen, noch wirkt Er in ihm. Demnach ist das Wichtigste am Beten, die Worte deines wahren Herzens zu Gott zu sprechen, Gott von deinen Mängeln oder deiner aufsässigen Gesinnung zu erzählen und dich Gott vollständig zu öffnen. Nur dann wird Gott Interesse an deinen Gebeten haben; anderenfalls wird Gott Sein Gesicht vor dir verbergen. Das minimale Kriterium für das Gebet ist, dass du in der Lage sein musst, dein Herz vor Gott in Frieden zu halten, und es darf von Gott nicht abweichen. Vielleicht hast du während dieser Zeitspanne keine neue oder höhere Sichtweise erlangt, aber du musst das Gebet anwenden, um die Dinge so beizubehalten, wie sie sind – du kannst nicht zurück. Das ist das Allermindeste, das du erreichen musst. Wenn du noch nicht einmal das erreichen kannst, dann beweist das, dass dein geistliches Leben nicht in den richtigen Pfad eingetreten ist; infolgedessen bist du unfähig, an deiner ursprünglichen Vision festzuhalten, und des Glaubens an Gott beraubt, und anschließend verschwindet dein Vorsatz. Dein Eintritt in das geistliche Leben ist dadurch gekennzeichnet, ob deine Gebete in den richtigen Pfad eingetreten sind oder nicht. Alle Menschen müssen in diese Wahrheit eintreten, sie alle müssen die Arbeit verrichten, sich bewusst im Beten zu üben, nicht passiv abwarten, sondern es bewusst anstreben, von dem Heiligen Geist berührt zu werden. Nur dann werden sie Menschen sein, die Gott wirklich suchen.

Du musst realistisch sein, wenn du anfängst zu beten, und du darfst dich nicht übernehmen; du kannst keine extravaganten Anforderungen stellen und hoffen, dass du, sobald du den Mund öffnest, vom Heiligen Geist berührt, erleuchtet und erhellt werden wirst, und dir viel Gnade gegeben werden wird. Das ist unmöglich – Gott vollbringt keine übernatürlichen Dinge. Gott erfüllt die Gebete der Menschen zu Seiner eigenen Zeit und manchmal testet Er deinen Glauben, um zu sehen, ob du Ihm ergeben bist. Wenn du betest, musst du Glauben, Beharrlichkeit und Entschlossenheit haben. Wenn sie anfangen, sich im Gebet zu üben, haben die meisten Menschen nicht das Gefühl, dass sie vom Heiligen Geist berührt worden sind, und so verlieren sie den Mut. Das genügt nicht! Du musst Beharrlichkeit haben, du musst dich darauf konzentrieren, die Berührung des Heiligen Geistes zu fühlen, und darauf, zu suchen und zu erforschen. Manchmal ist der Weg, auf dem du handelst, der falsche; manchmal sind deine Motivationen und Vorstellungen nicht imstande, vor Gott standzuhalten, weshalb Gottes Geist dich nicht bewegt; so gibt es auch Zeiten, in denen Gott darauf achtet, ob du ergeben bist oder nicht. Kurz gesagt musst du dich mehr dem widmen, dich zu üben. Wenn du bemerkst, dass der Weg, auf dem du handelst, abweichend ist, dann kannst du die Art und Weise ändern, wie du betest. Solange du aufrichtig suchst und danach strebst, zu empfangen, wird der Heilige Geist dich gewiss in Seine Realität aufnehmen. Manchmal betest du mit einem wahren Herzen, aber du hast nicht das Gefühl, dass du besonders berührt worden bist. In Zeiten wie diesen, musst du dich auf deinen Glauben verlassen und darauf vertrauen, dass Gott auf deine Gebete schaut; du musst Beharrlichkeit in deinen Gebeten haben.

Du musst ehrlich sein und du musst beten, um dich der List in deinem Herzen zu entledigen. Wenn du das Gebet anwendest, um dich zu reinigen, wann immer es notwendig ist, und es verwendest, um vom Heiligen Geist berührt zu werden, dann wird deine Gesinnung sich allmählich verändern. Das wahre geistliche Leben ist ein Leben des Gebets, und es ist ein Leben, das vom Heiligen Geist berührt wird. Der Vorgang, vom Heiligen Geist berührt zu werden, ist der Vorgang der Veränderung der Gesinnung des Menschen. Ein Leben, das nicht vom Heiligen Geist berührt worden ist, ist kein geistliches Leben, es ist noch immer ein religiöses Ritual; nur diejenigen, die oft vom Heiligen Geist berührt werden und vom Heiligen Geist erleuchtet und erhellt worden sind, sind Menschen, die in das geistliche Leben eingetreten sind. Die Gesinnung des Menschen verändert sich ständig, wenn er betet, und je mehr er vom Geist Gottes bewegt wird, desto proaktiver und gehorsamer ist er. So wird auch sein Herz nach und nach gereinigt werden, woraufhin seine Gesinnung sich allmählich verändern wird. Das ist die Wirkung wahren Gebets.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

396. Nachdem Gott die Menschheit schuf und ihnen Geister gab, erlegte Er ihnen auf, dass, wenn sie nicht nach Ihm riefen, sie nicht im Stande sein würden, mit Seinem Geist in Verbindung zu treten, und so das „Satellitenfernsehen“ vom Himmel auf der Erde nicht empfangen werden würde. Wenn Gott sich nicht mehr in den Geistern der Menschen befindet, gibt es einen leeren Platz, der für andere Dinge frei ist, und so ergreift Satan die Gelegenheit, um hineinzugelangen. Wenn die Menschen mit ihrem Herzen mit Gott in Kontakt treten, verfällt Satan sofort in Panik und eilt zur Flucht. Durch die Rufe der Menschheit gibt Gott ihnen, was sie brauchen, aber Er „wohnt“ zunächst nicht in ihnen. Er gibt ihnen, wegen ihres Rufens, einfach ständig Hilfestellung und die Menschen erlangen aus dieser inneren Kraft Widerstandsfähigkeit, damit Satan es nicht wagt, hierher zu kommen, um nach Laune „zu spielen“. Auf diese Weise, wenn die Menschen ständig mit Gottes Geist in Kontakt treten, wagt Satan es nicht zu kommen, um zu stören. Ohne Satans Störung sind alle Leben der Menschen normal, und Gott hat die Gelegenheit, ohne irgendwelche Hindernisse in ihnen zu wirken. So kann das, was Gott tun will, durch Menschen erreicht werden.

aus „Kapitel 17“ von Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

397. Gebet ist keine Art von Ritual; es ist eine wahre Kommunion zwischen einem Menschen und Gott und es hat eine tiefe Bedeutung. Aus den Gebeten der Menschen kann man ersehen, dass sie Gott direkt dienen. Wenn du das Gebet als Ritual ansiehst, dann ist garantiert, dass du Gott sicherlich nicht gut dienst. Wenn deine Gebete nicht ernsthaft oder mit Aufrichtigkeit verrichtet werden, dann kann man sagen, dass du aus Gottes Sicht als Person nicht existierst. Wie kannst du dann das Wirken des Heiligen Geistes an dir haben? Als Ergebnis wirst du nach einer gewissen Zeit der Arbeit erschöpft sein. Von nun an wirst du ohne Gebet keine Arbeit verrichten können. Es ist das Gebet, das Arbeit herbeiführt, und Gebet führt Dienst herbei. Wenn du eine Person bist, die anführt und die Gott dient, aber du dich nie dem Gebet gewidmet hast oder niemals ernsthaft in deinen Gebeten gewesen bist, dann wird die Weise, wie du dienst, schließlich bewirken, dass du fällst. … Wenn du häufig vor Gott treten und oft zu Ihm beten kannst, beweist das, dass du Gott wie Gott behandelst. Wenn du oft versäumst zu beten und dazu neigst, Dinge allein zu tun, dies und das hinter Seinem Rücken tust, dann dienst du nicht Gott; du bist lediglich mit deinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt. Wirst du von daher nicht verdammt sein? Von außen betrachtet, wird es nicht so aussehen, also ob du irgendetwas Störendes getan hättest, noch wird es scheinen, du hättest Gott gelästert, aber du wirst nur dein eigenes Ding tun. Störst du damit nicht? Wenngleich es, oberflächlich betrachtet, so aussieht, als ob du nicht stören würdest, widersetzt du dich im Wesentlichen Gott.

aus „Die Bedeutung und Praxis des Gebets“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

398. Manchmal, wenn du dich an den Worten Gottes erfreust, wird dein Geist berührt und du fühlst, dass du nicht umhin kannst, Gott zu lieben, dass da eine große Stärke in dir ist und dass es nichts gibt, was du nicht ablegen kannst. Wenn du dich so fühlst, dann bist du vom Geist Gottes berührt worden und dein Herz hat sich Gott vollkommen zugewandt und du wirst zu Gott beten und sagen: „Oh Gott! Wir sind wahrhaftig von Dir vorherbestimmt und erwählt worden. Deine Herrlichkeit verleiht mir Stolz und es fühlt sich herrlich für mich an, einer aus Deinem Volk zu sein. Ich will alles aufwenden und alles geben, um Deinen Willen zu tun, und will Dir alle meine Jahre und mein Leben lang alle Bemühungen widmen.“ Wenn du so betest, wird eine endlose Liebe und wahrer Gehorsam Gott gegenüber in deinem Herzen sein. Hast du jemals zuvor eine Erfahrung wie diese gemacht? Wenn Menschen oft vom Geist Gottes berührt werden, sind sie besonders bereit, sich Gott in ihren Gebeten hinzugeben: „Oh Gott! Ich möchte Deinen Tag der Herrlichkeit erblicken und ich möchte für Dich leben – nichts ist wertvoller oder bedeutungsvoller, als für Dich zu leben, und ich habe nicht das geringste Verlangen danach, für Satan und das Fleisch zu leben. Du richtest mich auf, indem Du mich befähigst, heute für Dich zu leben.“ Wenn du so gebetet hast, wirst du fühlen, dass du nicht anders kannst, als dein Herz Gott zu geben, dass du Gott gewinnen musst und dass du es hassen würdest, zu sterben ohne Gott während deines Lebens gewonnen zu haben. Nachdem du so ein Gebet gesprochen hast, wird in dir eine unerschöpfliche Stärke sein und du wirst nicht wissen, woher sie kommt. In deinem Herzen wird es grenzenlose Kraft geben und du wirst ein Gespür dafür haben, dass Gott so liebenswürdig ist und dass Er es wert ist, geliebt zu werden. Das geschieht, wenn du von Gott berührt worden bist. All jene, die eine solche Erfahrung gemacht haben, sind von Gott berührt worden. Bei denen, die oft von Gott berührt werden, geschehen Veränderungen in ihrem Leben, sie sind fähig, ihren Entschluss zu treffen und bereit, Gott vollständig zu gewinnen. Die Liebe zu Gott in ihren Herzen ist stärker, ihre Herzen haben sich vollständig Gott zugewandt. Sie schenken der Familie, der Welt, Verstrickungen oder ihrer Zukunft keine Beachtung und sie sind bereit, Gott ein Leben voller Bemühungen zu widmen. All jene, die vom Geist Gottes berührt worden sind, sind Menschen, die nach der Wahrheit streben und die die Hoffnung haben, von Gott vollendet zu werden.

aus „Erkennt Gottes neustes Werk und folgt Seinen Fußspuren“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

399. Jetzt solltest du in der Lage sein, deutlich den Weg zu sehen, der von Petrus genommen wurde. Wenn du dies klar gesehen hast, dann wirst du dir des Werkes gewiss sein, das heute getan wird, somit würdest du dich nicht beschweren oder passiv sein, oder dich nach irgendetwas sehnen. Du solltest die damalige Stimmung von Petrus erfahren: Er war von Kummer befallen; er bat nicht mehr um eine Zukunft oder um einen Segen. Er suchte nicht den Profit, das Glück, den Ruhm oder das Vermögen der Welt, sondern versuchte nur, ein höchst sinnvolles Leben zu führen, welches war, die Liebe Gottes zu erwidern und Gott das zu widmen, was er für am allerwertvollsten hielt. Dann wäre er in seinem Herzen zufrieden. Er betete oft zu Jesus mit den Worten: „Herr Jesus Christus, ich liebte Dich einst, aber ich liebte Dich nicht wirklich. Obwohl ich sagte, dass ich an Dich glaubte, liebte ich Dich nie mit einem wahren Herzen. Ich sah nur zu Dir auf, verehrte Dich und vermisste Dich, aber ich liebte Dich niemals oder glaubte wirklich an Dich.“ Er betete ständig, um einen Vorsatz zu fassen und er wurde immer von den Worten Jesu ermutigt und zog Motivation aus ihnen. Später, nach einer Periode der Erfahrung, testete Jesus ihn und führte herbei, dass er sich noch mehr nach Ihm sehnte. Er sagte: „Herr Jesus Christus! Wie ich Dich vermisse und mich danach sehne, Dich anzusehen. Mir fehlt zu viel, und ich kann Deine Liebe nicht wettmachen. Ich bitte Dich, mich bald mitzunehmen. Wann wirst Du mich brauchen? Wann wirst Du mich mitnehmen? Wann werde ich Dein Angesicht noch einmal schauen? Ich will nicht länger in diesem Leibe leben, um weiter verdorben zu werden, und ich will auch nicht mehr rebellieren. Ich bin bereit, Dir so schnell ich kann alles zu widmen, was ich habe, und ich möchte Dich nicht weiter traurig machen.“ So betete er, aber er wusste zu der Zeit nicht, was Jesus in ihm vervollkommnen würde. Während der Qual seines Testes erschien Jesus ihm wieder und sprach: „Petrus, Ich will dich vollkommen machen, damit du ein Stück Frucht wirst, eine, die die Kristallisierung Meiner Vervollkommnung von dir ist und die Ich genießen werde. Kannst du wirklich für Mich zeugen? Hast du getan, worum Ich dich bat? Hast du die Worte ausgelebt, die Ich gesprochen habe? Du liebtest Mich einst, aber obgleich du Mich liebtest, hast du Mich ausgelebt? Was hast du für Mich getan? Du erkennst, dass du Meiner Liebe unwürdig bist, aber was hast du für Mich getan?“ Petrus erkannte, dass er nichts für Jesus getan hatte, und erinnerte sich an seinen früheren Eid, sein Leben für Gott hinzugeben. Und so beklagte er sich nicht mehr, und seine Gebete wurden danach viel besser. Er betete und sprach: „Herr Jesus Christus! Ich verließ Dich einmal, und Du verließest mich auch einmal. Wir haben Zeit getrennt verbracht, und wir haben Zeit zusammen in Gesellschaft verbracht. Und doch liebst Du mich mehr als alles andere. Ich habe mich wiederholt gegen Dich aufgelehnt und Dich wiederholt betrübt. Wie kann ich solche Dinge vergessen? Das Werk, das Du in mir getan hast, und was Du mir anvertraut hast, werde ich immer bedenken und werde es nie vergessen. Mit dem Werk, das Du in mir getan hast, habe ich mein Bestes versucht. Du weißt, was ich tun kann, und Du weißt auch, welche Rolle ich spielen kann. Ich möchte mich Deinen Orchestrierungen unterwerfen und ich werde Dir alles widmen, was ich habe. Nur Du weißt, was ich für Dich tun kann. Obwohl Satan mich so sehr täuschte und ich gegen Dich rebellierte, glaube ich, dass Du mich nicht wegen dieser Übertretungen in Erinnerung behältst, dass Du mich nicht basierend auf ihnen behandelst. Ich möchte Dir mein ganzes Leben widmen. Ich bitte um nichts und ich habe auch keine anderen Hoffnungen oder Pläne; ich möchte nur nach Deiner Absicht handeln und Deinen Willen tun. Ich werde von Deinem bitteren Kelch trinken, und ich stehe Dir zu Diensten.“

aus „Wie Petrus Jesus kennenlernte“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

400. Sobald Petrus erwähnt wird, ist jedermann voll des Lobes und wird augenblicklich an die ganzen Geschichten über Petrus erinnert – wie er dreimal abstritt, Gott zu kennen, darüber hinaus Satan einen Dienst erwies und damit Gott auf die Probe stellte. Zum Schluss wurde er aber Seinetwegen kopfüber ans Kreuz genagelt, usw. Jetzt lege Ich großen Wert darauf, euch zu schildern, wie Petrus Mich kennenlernte, sowie sein Endergebnis. Dieser Petrus war ein Mann von ausgezeichneten Kaliber, seine Umstände unterschieden sich aber von denen von Paulus. Seine Eltern verfolgten Mich, sie gehörten zu Dämonen, die vom Satan besessen waren. Aus diesem Grund kann man nicht behaupten, sie hätten den Weg an Petrus übertragen. Petrus hatte einen scharfen Verstand, war ausgestattet mit angeborener Intelligenz, seine Eltern waren von Kindheit an in ihn vernarrt. Nachdem er herangewachsen war, wurde er aber zu ihrem Feind, weil er immer bestrebt war, Mich zu kennen. Dies führte dazu, dass er seinen Eltern den Rücken zukehrte. Vor allem glaubte er, dass die Himmel und die Erde und alle Dinge in den Händen des Allmächtigen sind, dass alle positiven Dinge von Gott stammen und direkt von Ihm kommen, ohne dass sie eine Bearbeitung durch Satan durchlaufen. Das gegenteilige Beispiel seiner Eltern als Vergleichsobjekt nutzend, ermöglichte Petrus noch besser, Meine Liebe und Barmherzigkeit zu erkennen, wodurch in ihm eine noch größere Leidenschaft entfacht wurde, nach Mir zu suchen. Er achtete nicht nur genau darauf, Meine Worte zu essen und zu trinken, sondern darüber hinaus auch Meine Absichten zu begreifen. Er war immer klug und vorsichtig in seinen Gedanken, sodass er in seinem Geist immer sehr scharfsinnig und daher in der Lage war, Mir in allem zu gefallen, was er tat. Im normalen Leben achtete er genau darauf, die Lehren derjenigen zu integrieren, die in der Vergangenheit versagt hatten, wie um sich zu größeren Bemühungen anzuspornen. Er war zutiefst verängstigt, dass er in das Netz des Versagens fallen könnte. Er achtete auch genau darauf, den Glauben und die Liebe aller zu verinnerlichen, die Gott durch die Jahrhunderte hindurch geliebt hatten. Auf diese Weise beschleunigte er nicht nur in negativer Hinsicht, sondern viel wichtiger, in positiver Hinsicht, die Entwicklung seines Wachstums, bis er in Meiner Gegenwart der einzige Mensch wurde, der Mich am besten kannte. Aus diesem Grund ist es nicht schwer, sich vorzustellen, wie er alles, was er hatte, in Meine Hände legen konnte; nicht mehr sein eigener Herr zu sein, sogar wenn es um Essen, Ankleiden und Schlafen ging oder wo er sich aufhielt, sondern er machte, Mich in allen Dingen zufriedenzustellen, zum Fundament, auf dem er Meine Fülle genoss. Ich unterzog ihn so viele Male einer Prüfung, was ihn natürlich halbtot zurückließ, aber sogar inmitten dieser Hunderten von Prüfungen hat er niemals den Glauben an Mich verloren oder war von Mir enttäuscht. Sogar als Ich ihm sagte, dass Ich ihn bereits beiseite geworfen hätte, wurde er in seinem Herzen nicht schwach oder stürzte in Verzweiflung, sondern führte wie bisher weiter seine Prinzipien durch, um Mich auf praktische Weise zu lieben. Als Ich ihm das sagte, lobte ich ihn nicht, sondern warf ihn am Ende in die Hände Satans. Inmitten dieser Prüfungen, die nicht körperlich waren, sondern Prüfungen durch Worte, betete er immer noch zu Mir: „Oh Gott! Gibt es inmitten der Himmel und Erde und den unzähligen Dingen, einen Menschen, ein Lebewesen oder ein Ding, welches nicht in den Händen von Dir, dem Allmächtigen, ist? Wenn Du den Wunsch hast, mir Barmherzigkeit zu zeigen, frohlockt mein Herz sehr aufgrund Deiner Barmherzigkeit. Wenn Du über mich ein Urteil fällen willst, obwohl ich unwürdig sein mag, fühle ich umso mehr das tiefe Geheimnis Deiner Taten, weil Du mit Autorität und Weisheit erfüllt bist. Obwohl mein Fleisch Not leidet, ist mein Geist getröstet. Wie könnte ich Deine Weisheit und Deine Taten nicht lobpreisen? Auch wenn ich sterbe, nachdem ich Dich kennenlernte, ich wäre immer bereit und willig. Oh, Allmächtiger! Sicher ist es nicht so, dass Du wirklich nicht willst, dass ich Dich sehe? Sicher ist es nicht so, dass ich wirklich unwürdig bin, Dein Urteil zu empfangen? Kann es möglich sein, dass etwas in mir ist, das Du nicht sehen willst?“ Mitten in dieser Art von Prüfungen, ist es offensichtlich, obwohl Petrus nicht imstande war, Meine Absichten genau zu begreifen, dass er es als eine Sache des Stolzes und der persönlichen Ehre betrachtete, von Mir verwendet zu werden (sei es nur, um Mein Urteil zu empfangen, damit die Menschheit Meine Herrlichkeit und Meinen Zorn sehen könnte). Er war alles andere als niedergeschlagen, weil er geprüft wurde. Wegen seiner Loyalität in Meiner Gegenwart und Meinen Segnungen für ihn ist er für Tausende von Jahren zu einem Beispiel und einem Vorbild für die Menschheit geworden. Ist dies nicht genau das Beispiel, dem ihr folgen solltet? Zu diesem Zeitpunkt solltet ihr gründlich nachdenken und versuchen herauszufinden, warum Ich so lange über Petrus berichtet habe. Dieses sollte euch als Verhaltensregeln dienen.

aus „Kapitel 6“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

401. Als er von Gott gezüchtigt wurde, betete Petrus: „Oh Gott! Mein Fleisch ist ungehorsam und Du züchtigst und richtest mich. Ich freue mich über Deine Züchtigung und Dein Urteil, und selbst wenn Du mich nicht willst, erblicke ich in Deinem Urteil Deine heilige und gerechte Disposition. Wenn Du mich richtest, damit andere Deine gerechte Disposition in Deinem Urteil erblicken können, so bin ich zufrieden. Wenn es Deine Disposition ausdrücken kann und ermöglicht, dass Deine gerechte Disposition von allen Geschöpfen gesehen wird, und wenn es meine Liebe für Dich reiner machen kann, damit ich das Abbild eines Menschen erreichen kann, der gerecht ist, dann ist Dein Urteil gut, denn so ist Dein gnädiger Wille. Ich weiß, dass es in mir noch viel gibt, das rebellisch ist, und dass ich mich immer noch nicht dazu eigne, vor Dich zu treten. Ich wünsche mir von Dir, mich sogar noch mehr zu richten, ob durch eine feindselige Umgebung oder große Beschwernisse. Egal was du tust, es ist für mich wertvoll. Deine Liebe ist so tiefgründig, und ich bin bereit, mich ohne die geringste Beschwerde Deiner Herrschaft auszuliefern.“ Das ist die Erkenntnis von Petrus, nachdem er das Werk Gottes erfuhr, und es ist auch ein Zeugnis seiner Gottesliebe. … Nahe am Ende seines Lebens, nachdem er vollkommen gemacht worden war, sagte Petrus: „O h Gott! Würden mir noch einige wenige Jahre mehr zu leben bleiben, so wünschte ich mir, eine reinere und tiefere Liebe zu Dir zu erreichen.“ Als er kurz davor war, ans Kreuz genagelt zu werden, betete er in seinem Herzen: „Oh Gott! Deine Zeit ist jetzt gekommen, die Zeit, die Du für mich vorbereitet hast, ist gekommen. Ich muss für Dich gekreuzigt werden, ich muss dieses Zeugnis für Dich ablegen und ich hoffe, dass meine Liebe Deine Anforderungen zufriedenstellen kann und dass sie reiner werden kann. Heute ist es für mich tröstend und beruhigend, für Dich sterben zu können und für Dich ans Kreuz genagelt zu werden, denn nichts ist für mich erfreulicher, als für Dich gekreuzigt werden zu können und Deine Wünsche zufriedenzustellen, und mich Dir hingeben zu können, Dir mein Leben zu opfern. Oh Gott! Du bist so lieblich! Würdest Du es mir erlauben zu leben, so wäre ich sogar noch gewillter, Dich zu lieben. Solange ich lebe, werde ich Dich lieben. Ich wünsche mir, Dich inniger zu lieben. Du richtest mich und züchtigst mich und prüfst mich, weil ich nicht gerecht bin, denn ich habe gesündigt. Und Deine gerechte Disposition wird offensichtlicher für mich. Dies ist für mich ein Segen, denn ich bin fähig, Dich inniger zu lieben, und ich bin bereit, Dich auf diese Weise zu lieben, selbst wenn Du mich nicht liebst. Ich bin bereit, Deine gerechte Disposition zu erblicken, denn das befähigt mich noch mehr dazu, ein sinnvolles Leben auszuleben. Ich spüre, dass mein Leben nun sinnvoller ist, denn ich werde Deinetwegen gekreuzigt, und es ist sinnvoll, für Dich zu sterben. Dennoch fühle ich mich noch immer nicht zufrieden, da ich zu wenig über Dich weiß. Ich weiß, dass ich Deine Wünsche nicht voll und ganz erfüllen kann und Dir zu wenig vergolten habe. In meinem Leben war ich außerstande, Dir meine Gänze zurückzugeben. Davon liege ich weit entfernt. Wenn ich in diesem Augenblick zurückblicke, fühle ich mich Dir so verpflichtet, und ich habe nur diesen Moment, um all meine Fehler und all die Liebe, die ich Dir nicht vergolten habe, wiedergutzumachen.“

aus „Die Erfahrungen von Petrus: Sein Wissen um Züchtigung und Urteil“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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