2. Wie man Gottes Disposition und Wesen versteht

Relevante Worte Gottes:

Gott ist, was Er ist, und Er hat, was Er hat. Alles, was Er zum Ausdruck bringt und offenbart, sind Darstellungen Seines Wesens und Seiner Identität. Was Er ist und was Er hat, ist – ebenso wie Sein Wesen und Seine Identität – nichts, was durch irgendeinen Menschen ersetzt werden könnte. Seine Disposition umfasst Seine Liebe für die Menschheit, Trost für die Menschheit, Hass auf die Menschheit und erst recht, ein tiefes Verständnis für die Menschheit. Die Persönlichkeit des Menschen hingegen, kann optimistisch sein, lebhaft oder herzlos. Die Disposition Gottes gehört dem Herrscher aller Dinge und lebenden Geschöpfe, dem Herrn der gesamten Schöpfung. Seine Disposition verkörpert Ehre, Macht, Großmut, Erhabenheit und vor allem Überlegenheit. Seine Disposition ist das Sinnbild der Autorität, das Sinnbild für alles, was gerecht ist, das Sinnbild für alles, was schön und gut ist. Noch mehr als das, ist es ein Symbol für Ihn, der nicht von der Dunkelheit oder irgendeiner Feindesmacht überwältigt[a] oder heimgesucht werden kann, sowie ein Symbol für Ihn, der nicht von irgendeinem Geschöpf beleidigt werden kann (noch es dulden wird, beleidigt zu werden)[b]. Seine Disposition ist ein Symbol der höchsten Macht. Kein Mensch, keine Menschen können oder dürfen Sein Werk oder Seine Disposition stören. Die Persönlichkeit eines Menschen aber ist nicht mehr als ein bloßes Sinnbild für die geringfügige Überlegenheit des Menschen über das Tier. Der Mensch an sich und aus sich heraus hat keinerlei Autorität, keine Autonomie und keinerlei Fähigkeit, das Selbst zu transzendieren, sondern ist in seinem Wesen ein Geschöpf, das allen möglichen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen ausgeliefert ist und den Kopf einzieht. Die Freude Gottes beruht auf dem Vorhandensein und dem Aufgehen von Gerechtigkeit und Licht, wegen der Zerstörung der Dunkelheit und des Bösen. Er findet Freude daran, der Menschheit das Licht und ein gutes Leben zu bringen. Seine Freude ist eine gerechte Freude, ein Sinnbild für die Existenz all dessen, was positiv ist, und erst recht ein Symbol der Glücksverheißung. Der Zorn Gottes rührt von dem Leid her, das das Vorhandensein und die Einflussnahme von Ungerechtigkeit über Seine Menschheit bringt, aufgrund der Existenz des Bösen und der Dunkelheit, aufgrund der Existenz von Dingen, die die Wahrheit vertreiben und insbesondere, weil es Dinge gibt, die dem entgegenstehen, was gut und schön ist. Sein Zorn ist ein Symbol dafür, dass nichts Negatives mehr existiert, und darüber hinaus ist er ein Symbol für Seine Heiligkeit. Sein Kummer wird durch die Menschheit verursacht, in die Er Hoffnung setzt, die aber in Finsternis gefallen ist. Denn das Wirken, das Er am Menschen verrichtet, wird Seinen Erwartungen nicht gerecht, und die Menschen, die Er liebt, können nicht alle im Licht leben. Sein Kummer gilt der unschuldigen Menschheit, dem ehrlichen, aber unwissenden Menschen sowie dem Menschen, der gut ist, aber dessen eigene Auffassungen ungenügend sind. Sein Kummer ist ein Symbol für Seine Güte und Seine Barmherzigkeit, ein Symbol für Schönheit und für Güte. Sein Glück rührt natürlich daher, dass Er Seine Feinde besiegt und den aufrichtigen Glauben des Menschen erlangt. Insbesondere erwächst es aus der Vertreibung und Zerstörung aller feindlichen Mächte und weil die Menschheit ein gutes und friedliches Leben erhält. Gottes Glücksgefühl ist nicht wie die Freude des Menschen. Vielmehr ist es das Gefühl, gute Früchte einzusammeln, ein Gefühl, das sogar größer ist als Freude. Sein Glück ist ein Symbol für die sich von diesem Zeitpunkt an vom Leid befreiende Menschheit sowie ein Symbol für die in eine Welt des Lichts eintretende Menschheit. Die Gefühle des Menschen dagegen entstehen alle um seiner eigenen Interessen willen, nicht wegen der Gerechtigkeit, des Lichts oder der Schönheit, und am allerwenigsten wegen der vom Himmel erwiesenen Gnade. Die Gefühlsregungen der Menschheit sind selbstsüchtig und gehören der Welt der Finsternis an. Sie bestehen nicht des Willens und noch weniger Gottes Planes wegen, und daher kann von Mensch und Gott niemals in einem Atemzug gesprochen werden. Gott ist ewig allwaltend und stets ehrwürdig, während der Mensch ewig nichtswürdig, ewig wertlos ist. Dies ist so, weil Gott unentwegt Opfer bringt und Sich den Menschen hingibt. Der Mensch hingegen nimmt immer nur und müht sich nur um sich selbst. Gott müht sich unentwegt für das Überleben der Menschheit, doch der Mensch steuert niemals irgendetwas für das Licht oder die Gerechtigkeit bei. Selbst wenn der Mensch sich zeitweise bemüht, sind diese Bemühungen doch so schwach, dass sie nicht einem einzigen Rückschlag standhalten können, denn die Anstrengung des Menschen wird nur um seiner selbst willen aufgebracht und nicht für andere. Der Mensch ist immer selbstsüchtig, während Gott ewiglich selbstlos ist. Gott ist die Quelle von allem, was gerecht, gut und schön ist, während der Mensch derjenige ist, der allem Hässlichen und Bösen nachfolgt und es offenkundig macht. Gott wird sein Wesen der Gerechtigkeit und Schönheit niemals ändern, der Mensch jedoch ist absolut dazu in der Lage, zu jeder Zeit und in jeder Situation, die Gerechtigkeit zu verraten und weit von Gott abzuirren.

aus „Es ist sehr wichtig, Gottes Disposition zu verstehen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die drei Phasen des Werkes sind eine Aufzeichnung von Gottes gesamtem Werk, sie sind eine Aufzeichnung von Gottes Errettung der Menschheit und sie sind nicht erfunden. Wenn ihr euch wirklich um Kenntnis von Gottes gesamter Disposition bemühen möchtet, dann müsst ihr die drei von Gott ausgeführten Phasen des Werkes kennen und darüber hinaus dürft ihr keine der Phasen auslassen. Das ist das Mindeste, was von denjenigen erreicht werden muss, die sich darum bemühen, Gott zu kennen. Der Mensch selbst kann auf keine wahre Gotteskenntnis herbeiführen. Es ist nichts, dass der Mensch sich selbst ausdenken kann, noch ist es die Folge einer besonderen Gunst des Heiligen Geistes für eine Person. Stattdessen ist es ein Wissen, das kommt, nachdem der Mensch das Werk Gottes erfahren hat, und es ist eine Gotteskenntnis, die nur aufkommt, nachdem die Fakten von Gottes Werk erfahren worden sind. Ein solches Wissen kann nicht aus einer Laune heraus erreicht werden, noch ist es etwas, das gelehrt werden kann. Es steht gänzlich mit persönlicher Erfahrung im Zusammenhang. Gottes Errettung der Menschheit liegt im Kern dieser drei Phasen des Werkes, dennoch umfasst das Werk der Errettung verschiedene Arbeitsmethoden und Mittel, durch die Gottes Disposition ausgedrückt wird. Das ist für den Menschen am schwierigsten zu identifizieren und es ist für den Menschen nur schwer zu verstehen. Die Trennung der Zeitalter, Veränderungen in Gottes Wirken, wechselnde Orte des Wirkens, wechselnde Empfänger dieses Wirkens und so weiter – das alles ist in den drei Phasen des Werkes inbegriffen. Insbesondere der Unterschied zur Art und Weise, wie der Heilige Geist wirkt sowie die Abwandlungen von Gottes Disposition, Erscheinung, Namen, Identität oder andere Veränderungen, sind alle ein Teil der drei Phasen des Werkes. Eine Phase des Werkes kann nur einen Teil darstellen und ist auf einen bestimmten Rahmen beschränkt. Sie beinhaltet nicht die Trennung der Zeitalter oder Veränderungen in Gottes Werk, geschweige denn die anderen Aspekte. Das ist eine deutliche, offensichtliche Gegebenheit. Die drei Phasen des Werkes sind die Gesamtheit von Gottes Werk der Errettung der Menschheit. Der Mensch muss Gottes Werk und Gottes Disposition innerhalb des Werkes der Errettung kennen, und ohne diese Gegebenheit ist deine Gotteskenntnis nichts weiter als leere Worte, nichts weiter als eine dogmatische Möchtegernlehrmeisterei.

aus „Die drei Phasen von Gottes Werk zu kennen, ist der Weg zur Gotteskenntnis“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Gott verrichtet das Werk des Urteils und der Züchtigung, damit der Mensch Kenntnis von Ihm erlangen kann, und um Seines Zeugnisses willen. Ohne Sein Urteil über die verderbte Disposition des Menschen könnte der Mensch möglicherweise Seine gerechte Disposition nicht kennen, die kein Vergehen duldet, noch wär er imstande, seine alte Kenntnis von Gott in eine neue umzuwandeln. Um Seines Zeugnisses und um Seiner Führung willen macht Er Seine Gesamtheit öffentlich und ermöglicht somit dem Menschen, durch Sein öffentliches Erscheinen zu Gotteskenntnis zu gelangen, in seiner Disposition verwandelt zu werden und für Gott ein überwältigendes Zeugnis abzulegen. Die Verwandlung der Disposition des Menschen wird durch verschiedene Arten von Gottes Werk erreicht. Ohne solche Veränderungen in seiner Disposition wäre der Mensch unfähig, Zeugnis für Gott abzulegen und Gottes Herz zu entsprechen. Die Verwandlung der Disposition des Menschen bedeutet, dass der Mensch sich von Satans Knechtschaft und dem Einfluss der Dunkelheit befreit hat und wahrhaftig zu einem Modell und einem Exemplar von Gottes Werk geworden ist, ein wirklicher Zeuge von Gott und jemand, der Gottes Herz entspricht. Heute ist der menschgewordene Gott gekommen, um Sein Werk auf Erden zu verrichten und Er verlangt, dass der Mensch Kenntnis von Ihm, Gehorsam Ihm gegenüber und Zeugnis für Ihn erlangt – um Sein praktisches und normales Werk zu kennen, all Seinen Worten und all Seinem Werk zu gehorchen, die nicht im Einklang mit den Vorstellungen des Menschen sind, und Zeugnis abzulegen für all das Werk, das Er verrichtet, um den Menschen zu retten, sowie für alle Taten, die Er durchführt, um den Menschen zu erobern. Diejenigen, die für Gott Zeugnis ablegen, müssen Gotteskenntnis haben. Nur diese Art von Zeugnis ist richtig und wahr und nur diese Art von Zeugnis kann Satan beschämen. Gott verwendet diejenigen, die gekommen sind, um Ihn zu kennen, indem sie sich Seinem Urteil und Seiner Züchtigung, Seinem Umgang und Seiner Beschneidung unterziehen, um für Ihn Zeugnis abzulegen. Er verwendet diejenigen, die von Satan verdorben worden sind, um für Ihn Zeugnis abzulegen und so verwendet Er auch diejenigen, deren Disposition sich verändert hat und die so Seine Segnungen erhalten haben, um für Ihn Zeugnis abzulegen. Er braucht den Menschen nicht, um Ihn nur in seinem Mund zu preisen, noch braucht Er den Lobpreis und das Zeugnis der Brut Satans, die nicht von Ihm gerettet worden ist. Nur diejenigen, die Gott kennen, sind geeignet, um für Ihn Zeugnis abzulegen, und nur diejenigen, die in ihrer Disposition verwandelt worden sind, eignen sich, für Ihn Zeugnis abzulegen. Gott wird es dem Menschen nicht absichtlich erlauben, Schande über Seinen Namen zu bringen.

aus „Nur diejenigen, die Gott kennen, können für Gott Zeugnis ablegen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Um Gott zu kennen, muss man Gottes Worte lesen und verstehen. Manche sagen: „Ich habe den menschgewordenen Gott nicht gesehen – wie könnte ich Gott dann kennen? Tatsächlich sind Gottes Worte ein Ausdruck Seiner Disposition. Aus Gottes Worten kannst du Seine Liebe und Errettung für die Menschen erkennen sowie Seine Methode, sie zu erretten … Das liegt daran, dass Seine Worte von Gott Selbst ausgedrückt werden, und nicht von Menschen geschrieben sind. Sie sind von Gott persönlich geäußert worden. Gott Selbst drückt Seine eigenen Worte und Seine innere Stimme aus. Warum werden sie Worte genannt, die von Herzen kommen? Das liegt daran, dass sie aus dem tiefsten Inneren geäußert werden und Seine Disposition, Seinen Willen, Seine Gedanken, Seine Liebe zur Menschheit, Seine Errettung der Menschheit und Seine Erwartungen an die Menschheit ausdrücken … Gottes Kundgebungen enthalten harte Worte und sanfte und behutsame Worte sowie einige offenbarende Worte, die nicht in Übereinstimmung mit menschlichen Wünschen sind. Wenn du nur auf die offenbarenden Worte schaust, wirst du das Gefühl haben, dass Gott ziemlich streng ist. Wenn du nur auf die sanften Worte schaust, wirst du das Gefühl haben, dass Gott nicht sehr autoritär ist. Daher solltest du sie nicht aus dem Zusammenhang reißen, sondern sie vielmehr aus jedem Blickwinkel betrachten. Manchmal spricht Gott aus einer sanftmütigen und barmherzigen Perspektive, und dann erkennen die Menschen Gottes Liebe zur Menschheit; manchmal spricht Er aus einer sehr strengen Perspektive, und dann erkennen die Menschen die Disposition von Ihm, die kein Vergehen toleriert. Der Mensch ist beklagenswert schmutzig und ist nicht würdig, Gottes Angesicht zu sehen oder vor Ihn zu kommen. Dass Menschen jetzt vor Ihn kommen können, geschieht bloß durch Seine Gnade. Man kann Gottes Weisheit an der Art Seines Wirkens und an der Bedeutung Seines Werks erkennen. Die Menschen können diese Dinge dennoch in Gottes Worten sehen, auch ohne jeglichen direkten Kontakt zu Ihm. Wenn jemand, der Gott wirklich kennt, kann seine Begegnung mit Christus mit seinem bestehenden Verständnis von Gott übereinstimmen; wenn jedoch jemand, der nur ein theoretisches Verständnis hat, Gott begegnet, kann er den Zusammenhang nicht erkennen. Dieser Aspekt der Wahrheit ist das tiefgehendste aller Geheimnisse; es ist schwierig zu ergründen. Fasst Gottes Worte über das Geheimnis der Menschwerdung zusammen, betrachtet sie aus allen Blickwinkeln, und dann betet gemeinsam, denkt nach und haltet mehr Gemeinschaft über diesen Aspekt der Wahrheit. Auf diese Weise wirst du die Erleuchtung des Heiligen Geistes erlangen und diesen Aspekt verstehen. Weil die Menschen keine Chance auf direkten Kontakt mit Gott haben, müssen sie sich auf diese Art Erfahrung verlassen, um sich heranzutasten und nach und nach einzutreten, um ein wahres Verständnis von Gott zu erlangen.

aus „Wie man den menschgewordenen Gott kennen kann“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Gottes Besitz und Wesen, Gottes Wesenheit, Gottes Disposition – alles ist in Seinen Worten an die Menschheit bekannt gemacht worden. Wenn er die Worte Gottes erfährt, wird der Mensch während des Prozesses ihrer Ausführung den Zweck hinter den Worten, die Gott spricht, verstehen und die Quelle und den Hintergrund der Worte Gottes verstehen, und die beabsichtigte Wirkung der Worte Gottes verstehen und zu schätzen wissen. Für die Menschheit sind dies alles Dinge, die der Mensch erfahren, begreifen und auf die er zugreifen muss, um auf Wahrheit und das Leben zuzugreifen, Gottes Absichten zu begreifen, in seiner Disposition umgewandelt zu werden und fähig zu werden, sich Gottes Souveränität und Vorkehrungen zu fügen. Zur gleichen Zeit, in der der Mensch diese Dinge erfährt, begreift und auf sie zugreift, wird er allmählich ein Verständnis von Gott gewonnen haben, und zu dieser Zeit wird er auch verschiedene Grade von Wissen über Ihn gewonnen haben. Dieses Verständnis und Wissen kommt nicht von etwas, dass der Mensch sich vorgestellt oder zusammengestellt hat, sondern vielmehr von dem, was er schätzt, erfährt, fühlt und in sich bestätigt. Erst nachdem er diese Dinge geschätzt, erfahren, gefühlt und bestätigt hat, nimmt das Wissen des Menschen von Gott Inhalt an, nur das Wissen, das er zu diesem Zeitpunkt erhält, ist tatsächlich, wirklich und genau, und dieser Prozess des Erreichens eines echten Verständnisses und Wissens von Gott durch Schätzen, Erfahren, Fühlen und Bestätigen Seiner Worte ist nichts anderes, als wahre Gemeinschaft zwischen Mensch und Gott. Während dieser Art der Gemeinschaft versteht und begreift der Mensch wirklich die Absichten Gottes, versteht und lernt er wirklich Gottes Besitz kennen, Sein Wesen kennen, versteht und lernt er wirklich die Wesensart Gottes kennen, versteht und lernt er allmählich Gottes Disposition kennen, gelangt zu einer wirklichen Gewissheit über die Tatsache von Gottes Herrschaft über die ganze Schöpfung und zu einer korrekten Definition davon, und erlangt eine überzeugende Haltung zu Gottes Identität und Stellung und Kenntnis davon. Während dieser Art von Gemeinschaft ändert der Mensch Schritt für Schritt seine Vorstellungen von Gott, stellt sich Ihn nicht mehr aus der Luft gegriffen vor, gibt seinen eigenen Vermutungen über Ihn nicht mehr freien Lauf, missversteht Ihn nicht mehr, verurteilt Ihn nicht mehr, fällt nicht mehr ein Urteil über Ihn und zweifelt nicht mehr an Ihm. Infolgedessen wird der Mensch weniger Debatten mit Gott haben, er wird weniger Konflikte mit Gott haben und es wird weniger Gelegenheiten geben, bei denen er sich gegen Gott auflehnt. Umgekehrt wird die Fürsorge des Menschen für Gott und sein Gehorsam Ihm gegenüber größer werden, und seine Ehrfurcht gegenüber Gott wird wirklicher sowie tiefer werden. Während dieser Art von Gemeinschaft wird der Mensch nicht nur die Versorgung mit Wahrheit und die Taufe des Lebens erlangen, sondern zugleich auch die wahre Gotteskenntnis erlangen. Während dieser Art von Gemeinschaft wird der Mensch nicht nur in seiner Disposition umgewandelt werden und die Errettung empfangen, sondern zugleich auch die wahre Ehrfurcht und Anbetung eines von Gott geschaffenen Wesens erlangen. Nach dieser Art von Gemeinschaft wird der Glaube des Menschen an Gott kein leeres Blatt Papier mehr sein oder ein Versprechen, das als Lippenbekenntnis dargebracht wird, oder eine Form des blinden Strebens und der Vergötterung. Nur mit dieser Art von Gemeinschaft wird das Leben des Menschen von Tag zu Tag mehr zur Reife gelangen und erst jetzt wird seine Disposition allmählich umgewandelt werden, und sein Glaube an Gott wird Schritt für Schritt von einem vagen und unsicheren Glauben in echten Gehorsam und echte Fürsorge, in echte Ehrfurcht übergehen. Der Mensch wird auch in dem Prozess der Nachfolge Gottes nach und nach von einer passiven zu einer aktiven Haltung fortschreiten, vom Negativen zum Positiven; nur mit dieser Art von Gemeinschaft wird der Mensch zu wahrer Einsicht und wahrem Verständnis von Gott, zu wahrer Gotteskenntnis gelangen.

aus „Gott zu kennen ist der Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Während Petrus Gottes Worte las, war er nicht darauf konzentriert, Glaubenslehren zu verstehen, noch weniger war er darauf konzentriert, theologisches Wissen zu erlangen. Stattdessen konzentrierte er sich darauf, die Wahrheit zu verstehen und Gottes Willen zu begreifen, sowie ein Verständnis für Seine Disposition und Seine Lieblichkeit zu erreichen. Petrus versuchte auch, die verschiedenen verdorbenen Zustände des Menschen von Gottes Worten aus zu verstehen sowie die verdorbene Natur des Menschen und seine wahren Mängel, und so erfüllte er alle Aspekte von Gottes Forderungen an den Menschen, um Ihn zufriedenzustellen. Petrus hatte so viele richtige Praktiken, die sich an die Worte Gottes hielten; das war weitestgehend im Einklang mit Gottes Willen und es war die beste Weise, wie eine Person zusammenarbeiten konnten, während sie Gottes Werk erfuhr. Während er die Hunderte von Prüfungen von Gott erfuhr, prüfte Petrus sich selbst streng gegen jedes Wort von Gottes Gericht über den Menschen, jedes Wort der Offenbarung Gottes über den Menschen und jedes Wort Seiner Forderungen an den Menschen, und bemühte sich, die Bedeutung jener Worten zu ergründen. Er versuchte ernsthaft, über jedes Wort nachzudenken, das Jesus zu ihm sagte, und es im Gedächtnis zu behalten, und erzielte sehr gute Ergebnisse. Durch diese Art der Ausübung war er in der Lage, ein Verständnis von sich selbst aus den Worten Gottes zu erlangen, und er erreichte nicht nur ein Verständnis der verschiedenen verdorbenen Zustände des Menschen, sondern erlangte auch ein Verständnis des Wesens, der Natur und der verschiedenen Arten von Mängeln des Menschen. Das bedeutet, sich selbst wahrlich zu verstehen. Aus Gottes Worten erlangte Petrus nicht nur ein wahres Verständnis von sich selbst, sondern von den in Gottes Wort ausgedrückten Dingen – Gottes gerechte Disposition, was Er hat und ist, Gottes Wille für Sein Werk, Seine Forderungen an die Menschheit – aus diesen Worten lernte er Gott vollständig kennen. Er fand Gottes Disposition und Sein Wesen heraus, er fand heraus, was Gott hat und ist, sowie Gottes Lieblichkeit und Gottes Forderungen an den Menschen. Obwohl Gott damals nicht so viel sprach, wie Er es heute tut, wurden in Petrus dennoch Ergebnisse in diesen Gesichtspunkten erzielt. Dies war etwas Seltenes und Kostbares. Petrus ging durch Hunderte Prüfungen, doch litt er nicht vergeblich. Er verstand nicht nur sich selbst aus den Worten und dem Werk Gottes, sondern er lernte auch Gott kennen.

aus „Wie man den Weg des Petrus geht“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

Egal, welche Stufe ihr in eurer Erfahrung erreicht habt, ihr seid untrennbar von Gottes Wort oder der Wahrheit und was ihr von Gottes Disposition versteht und davon wisst, was Gott hat und ist, ist alles in Gottes Worten ausgedrückt; sie sind untrennbar mit der Wahrheit verbunden. Gottes Disposition und, was Er hat und ist, sind selbst die Wahrheit. Die Wahrheit ist eine authentische Offenbarung Gottes Disposition und dem, was Er hat und ist. Sie stellt, was Gott hat und ist konkret dar und drückt sie eindeutig aus; sie sagt euch unumwunden, was Gott gefällt, was Ihm nicht gefällt, was ihr nach Seinem Willen machen sollt und was Er euch nicht erlaubt, welche Menschen Er verachtet und an welchen Er sich erfreut. Hinter den Wahrheiten, die Gott äußert, können die Menschen Sein Wohlgefallen, Ärger, Leid und Glück sehen, und auch Sein Wesen – das ist die Enthüllung Seiner Disposition. Abgesehen davon, zu wissen, was Gott hat und ist und Seine Disposition durch Sein Wort zu verstehen, ist das Bedürfnis dieses Verständnis durch praktische Erfahrung zu erreichen das Wichtigste. Wenn eine Person sich aus dem realen Leben zurückzieht, um Gott kennen zu lernen, wird sie dies nicht erreichen können. Auch wenn es Menschen gibt, die ein wenig Verständnis durch das Wort Gottes gewinnen können, ist dieses auf Theorie und Worte beschränkt, und es besteht ein Unterschied dazu, wie Gott wirklich ist.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Kenntnisse von Gottes Autorität, Gottes Kraft, Gottes eigener Identität und Gottes Substanz können nicht erreicht werden, indem du dich auf deine Fantasie verlässt. Da du dich nicht auf Fantasie verlassen kannst, um Gottes Autorität zu kennen, auf welche Weise kannst du dann wahre Kenntnis von Gottes Autorität erreichen? Durch das Essen und Trinken von Gottes Worten Gottes, durch gemeinschaftlichen Austausch und durch das Erfahren von Gottes Worten wirst du eine allmähliche Erfahrung und Bestätigung von Gottes Autorität haben und so wirst du ein allmähliches Verständnis und zunehmende Kenntnis von ihr erhalten. Dies ist der einzige Weg, um Kenntnis von Gottes Autorität zu erlangen; es gibt keine Abkürzungen. Euch zu bitten, euch nichts vorzustellen, ist nicht das gleiche, wie euch untätig dasitzen zu lassen, um auf Zerstörung zu warten oder euch davon abzuhalten, irgendetwas zu tun. Euer Gehirn nicht zum Denken oder für Vorstellungen zu benutzen, bedeutet, keine Logik zu verwenden, um zu folgern, kein Wissen zu verwenden, um zu analysieren, keine Wissenschaft als Grundlage zu benutzen. Stattdessen bedeutet es, zu verstehen, zu prüfen und zu bestätigen, dass der Gott, an den du glaubst, Autorität besitzt, zu bestätigen, dass Er die Souveränität über dein Schicksal hat und dass Seine Kraft stets beweist, dass Er der eine wahre Gott ist - durch Seine Worte, die Wahrheit und alles, auf das du im Leben triffst. Nur auf diesem Wege kann jeder ein Verständnis von Gott erreichen. Manche sagen, dass sie einen einfachen Weg finden möchten, um dieses Ziel zu erreichen, doch fällt euch ein solcher Weg ein? Ich sage es euch, es ist unnötig darüber nachzudenken: Es gibt keine anderen Wege! Der einzige Weg ist gewissenhaft und standhaft durch jedes Wort, das Er zum Ausdruck bringt, und alles, was Er tut, das zu kennen und zu bestätigen, was Gott hat und ist. Dies ist der einzige Weg, um Gott zu kennen. Denn das, was Gott hat und ist, und alles von Gott, ist nicht hohl und leer – sondern echt.

aus „Gott Selbst, der Einzigartige I“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Leute sagen oft, dass es keine einfache Sache ist, Gott zu kennen. Ich aber sage, dass Gott zu kennen, überhaupt keine schwierige Sache ist, denn Gott erlaubt dem Menschen häufig Seiner Taten Zeuge zu sein. Gott hat nie Seinen Dialog mit der Menschheit eingestellt; Er hat sich nie vor dem Menschen verhüllt, noch hat Er sich versteckt. Seine Gedanken, Seine Ideen, Seine Worte und Seine Taten wurden alle der Menschheit offenbart. Deshalb ist es so, dass, solange der Mensch wünscht Gott zu kennen, er Ihn durch alle möglichen Mittel und Methoden verstehen und kennenlernen kann. Der Grund, warum der Mensch blindlings glaubt, dass Gott ihn absichtlich vermieden hat, dass Gott Sich absichtlich vor der Menschheit versteckt hat, dass Gott nicht die Absicht hat, dem Menschen zu erlauben Ihn zu verstehen und zu kennen, ist, dass er nicht weiß, wer Gott ist, noch wünscht er Gott zu verstehen; mehr noch, er schert sich nicht um des Schöpfers Gedanken, Worte oder Taten. … Ehrlich gesagt, wenn man nur seine Freizeit nutzt, um sich auf des Schöpfers Worte oder Taten zu konzentrieren und sie zu verstehen und ein wenig Aufmerksamkeit auf die Gedanken des Schöpfers und die Stimme Seines Herzens richtet, wäre es nicht schwierig für sie, zu erkennen, dass die Gedanken des Schöpfers, Seine Worte und Taten sichtbar und transparent sind. Ebenso erfordert es wenig Aufwand zu realisieren, dass der Schöpfer zu allen Zeiten unter den Menschen ist, dass Er immer im Gespräch mit dem Menschen und der Gesamtheit der Schöpfung ist, und dass Er jeden Tag neue Taten vollbringt. Seine Substanz und Disposition werden in Seinem Dialog mit dem Menschen zum Ausdruck gebracht; Seine Gedanken und Ideen offenbaren sich vollständig in Seinen Taten; Er begleitet und beobachtet die Menschen zu allen Zeiten. Er spricht mit Seinen stillen Worten leise zur Menschheit und zur ganzen Schöpfung: Ich bin in den Himmeln und Ich bin inmitten Meiner Schöpfung. Ich halte Wache; Ich warte; Ich bin an deiner Seite … Seine Hände sind warm und stark; Seine Schritte sind leicht; Seine Stimme ist weich und anmutig; Seine Gestalt geht vorbei und wendet sich um, umarmt die ganze Menschheit; Sein Antlitz ist schön und sanft. Er ist niemals fortgegangen, noch ist Er verschwunden. Tag und Nacht ist Er ständiger Begleiter der Menschheit, der nie von ihrer Seite weicht.

aus „Gott Selbst, der Einzigartige II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnote(n):

a. Der Originaltext lautet „es ist ein Zeichen dessen, des Seins unfähig zu sein.“

b. Der Originaltext lautet „als auch ein Zeichen dafür, nicht verletzt werden zu können (und es nicht zu dulden, verletzt zu werden.)“

Zurück: 1. Was bedeutet Gott zu kennen? Kann ein Verständnis von Bibelwissen und theologischer Theorie als Gotteskenntnis betrachtet werden?

Weiter: 3. Wie Gott der Menschheit Seine gerechte Disposition bekundet

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.

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