Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen

Ihr müsst die Visionen von Gottes Werk kennenlernen und die allgemeine Richtung Seines Werkes begreifen. Dies ist positives Eintreten. Sobald du die Wahrheit der Visionen richtig gemeistert hast, wird dein Eintritt sicher sein. Wie sich Gottes Werk auch verändert, du wirst in deinem Herzen standhaft bleiben, dir über die Visionen klar sein und ein Ziel für deinen Eintritt und dein Streben haben. Auf diese Weise werden die ganze Erfahrung und Kenntnis in deinem Innern tiefer und gründlicher werden. Sobald du das große Ganze in seiner Gesamtheit begriffen hast, wirst du im Leben keine Verluste mehr erleiden, noch wirst du dich verirren. Wenn du diese Stufen des Werkes nicht kennenlernst, wirst du bei jeder Stufe Verluste erleiden; du wirst mehr als einige Tage brauchen, um die Wende zu schaffen und du wirst auch mehr als nur ein paar Wochen benötigen, um den richtigen Weg einschlagen zu können. Wird das nicht Verzögerungen verursachen? Es gibt vieles auf dem Weg zum positiven Eintritt und Praktizieren, das ihr meistern müsst. In Hinblick auf die Visionen von Gottes Werk müsst ihr folgende Punkte begreifen: die Bedeutung Seines Werkes der Eroberung, den zukünftigen Weg, um perfekt gemacht zu werden, was durch das Erfahren von Prüfungen und Trübsal erreicht werden muss, die Bedeutung von Urteil und Züchtigung, die Grundsätze hinter dem Wirken des Heiligen Geistes und die Grundsätze hinter der Perfektionierung und Eroberung. Das alles zählt zu den Wahrheiten der Visionen. Der Rest sind die drei Stufen des Werkes im Zeitalter des Gesetzes, im Zeitalter der Gnade und im Zeitalters des Königreiches sowie zukünftiges Zeugnis. Dies sind ebenfalls die Wahrheiten von Visionen sowie das, was am grundlegendsten und entscheidendsten ist. Gegenwärtig gibt es so viel, worin ihr eintreten und das ihr praktizieren solltet, und es ist jetzt vielschichtiger und detaillierter. Wenn du kein Wissen über diese Wahrheiten hast, beweist das, dass du den Eintritt noch nicht geschafft hast. Meistens ist das Wissen der Menschen zu oberflächlich; sie sind außerstande, gewisse wesentliche Wahrheiten in die Praxis umzusetzen, und wissen nicht einmal, wie sie unbedeutende Angelegenheiten handhaben sollen. Der Grund, dass die Menschen nicht imstande sind, die Wahrheit zu praktizieren, ist, dass ihre Gesinnung rebellisch ist und dass ihr Wissen des heutigen Werkes zu oberflächlich und einseitig ist. Es ist somit keine leichte Angelegenheit für die Menschen, perfekt gemacht zu werden. Du bist viel zu rebellisch und du behältst zu viel von deinem alten Selbst bei; du bist nicht in der Lage, auf der Seite der Wahrheit zu stehen, und du kannst noch nicht einmal die selbstverständlichsten Wahrheiten praktizieren. Solche Menschen können nicht gerettet werden und sind jene, die nicht erobert worden sind. Wenn dein Eintritt weder Detail noch Grundsätze aufweist, wird das Wachstum nur langsam bei dir einkehren. Wenn dein Eintritt nicht die geringste Wirklichkeit aufweist, wird dein Streben umsonst sein. Wenn du dir dem Wesenskern der Wahrheit nicht bewusst bist, wirst du unverändert bleiben. Wachstum im Leben des Menschen und Veränderungen in seiner Veranlagung werden alle durch das Eintreten in die Wirklichkeit erreicht und darüber hinaus durch das Eintreten in gründliche Erfahrungen. Wenn du während deines Eintritts über viele gründliche Erfahrungen verfügst und du viel tatsächliches Wissen und Eintritt aufweist, wird sich deine Veranlagung schnell ändern. Auch wenn du dir gegenwärtig nicht ganz klar über die Praxis bist, musst du dir zumindest über die Visionen von Gottes Werk im Klaren sein. Wenn nicht, wirst du zum Eintritt unfähig sein; Eintritt ist nur dann möglich, wenn du Wissen von der Wahrheit hast. Nur wenn der Heilige Geist dich in deiner Erfahrung erleuchtet, wirst du ein tieferes Verständnis der Wahrheit gewinnen und einen tieferen Eintritt. Ihr müsst das Werk Gottes in Erfahrung bringen.

Am Anfang, nach der Schöpfung der Menschheit, waren es die Israeliten, die als Grundlage für Gottes Werk dienten. Ganz Israel war die Basis von Jehovas Werk auf Erden. Es war das Werk Jehovas, den Menschen direkt zu führen, indem Er Gesetze erließ, damit der Mensch ein normales Leben führen und Jehova auf eine normale Art und Weise auf Erden anbeten konnte. Der Mensch konnte Gott im Zeitalter des Gesetzes weder sehen noch anfassen. Denn alles, was Er tat, war die frühesten durch Satan verdorbenen Menschen zu führen, sie zu lehren und zu hüten. Seine Worte enthielten nichts anderes als Gesetzte, Statuten und Normen menschlichen Verhaltens. Sie versorgten sie nicht mit den Wahrheiten des Lebens. Die Israeliten unter Seiner Führung waren nicht hochgradig von Satan verdorben worden. Sein Werk des Gesetzes war nur die allererste Stufe des Werkes der Errettung, der Anfang des Werkes der Errettung und hatte praktisch nichts mit der Veränderung in der Gesinnung des Menschen zu tun. Deswegen war es zu Beginn des Werkes der Errettung nicht notwendig, dass Er sich für Sein Werk in Israel in Fleisch kleidete. Deshalb benötigte Er ein Hilfsmittel, ein Werkzeug, durch welches Er mit dem Menschen in Beziehung treten konnte. So entstanden unter den erschaffenen Wesen diejenigen, die im Auftrag von Jehova sprachen und arbeiteten. Auf diese Weise geschah es, dass die Menschensöhne und Propheten kamen, um unter den Menschen zu arbeiteten. Die Menschensöhne arbeiteten im Auftrag von Jehova unter den Menschen. Von Jehova als „Menschensöhne“ bezeichnet zu werden bedeutet, dass solche Menschen im Auftrag von Jehova das Gesetz aufstellten. Sie waren außerdem Priester unter dem Volk Israels, Priester, über die Jehova wachte und die Er beschützte und in denen Jehovas Geist wirkte. Sie waren jene, die unter den Menschen anführten und Jehova direkt dienten. Die Propheten andererseits waren dazu bestimmt im Auftrag Jehovas zu den Menschen aller Länder und Stämme zu sprechen. Sie prophezeiten auch das Werk Jehovas. Seien es die Menschensöhne oder die Propheten, sie waren alle durch den Geist von Jehova Selbst erhöht und hatten das Wirken Jehovas in sich. Sie waren diejenigen unter den Menschen, die Jehova direkt repräsentierten; sie machten ihre Arbeit nur, weil Jehova sie erhöht hatte, und nicht, weil sie das Fleisch waren, in das der Heilige Geist Selbst sich gekleidet hatte. Obwohl sie ebenso im Auftrag Gottes sprachen und arbeiteten, waren diese Menschensöhne und Propheten im Zeitalter des Gesetzes nicht das Fleisch des menschgewordenen Gottes. Gottes Werk im Zeitalter der Gnade und die letzte Stufe waren das genaue Gegenteil, weil das Werk der Errettung und das Werk des Gerichts über den Menschen beide von dem fleischgewordenen Gott Selbst vollbracht wurden. Es war deshalb nicht nötig, die Propheten und Menschensöhne erneut zu erhöhen, um in Seinem Auftrag zu arbeiten. In den Augen des Menschen bestehen keine wesentlichen Unterschiede zwischen dem Wesenskern und den Methoden ihres Wirkens. Und aus diesem Grund verwechseln die Menschen ständig das Wirken des fleischgewordenen Gottes mit dem der Propheten und Menschensöhne. Die Erscheinung des fleischgewordenen Gottes war im Prinzip dieselbe wie die der Propheten und Menschensöhne. Und der fleischgewordene Gott war sogar noch normaler und wirklicher als die Propheten. Daher ist der Mensch unfähig, sie zu unterscheiden. Der Mensch konzentriert sich nur auf Erscheinungen, ihm ist absolut nicht bewusst, dass es, obwohl beide gleichermaßen arbeiten und sprechen, einen wesentlichen Unterschied zwischen ihnen gibt. Weil die Fähigkeit des Menschen, Dinge zu unterscheiden, zu gering ist, ist er unfähig, einfache Fragen voneinander zu unterscheiden, geschweige denn etwas von einer solchen Komplexität. Als die Propheten und die von dem Heiligen Geist verwendeten Menschen sprachen und wirkten, diente dies der Ausführung der menschlichen Pflichten, es diente der Diensterfüllung eines erschaffenen Wesens und galt außerdem als etwas, das der Mensch tun musste. Doch die Worte und das Werk des fleischgewordenen Gottes dienten der Ausführung Seines Amtes. Obwohl Seine äußerliche Form die eines erschaffenen Wesens war, galt Sein Wirken nicht der Ausführung Seiner Funktion, sondern der Seines Amtes. Der Begriff „Pflicht“ wird in Bezug auf erschaffene Wesen verwendet, während „Amt“ in Bezug auf das Fleisch des menschgewordenen Gottes verwendet wird. Zwischen diesen beiden besteht ein substanzieller Unterschied; sie sind nicht austauschbar. Die Arbeit des Menschen besteht nur darin, seine Pflicht zu tun, wohingegen das Werk Gottes darin besteht, zu führen und Sein Amt auszuführen. Obwohl viele Apostel von dem Heiligen Geist eingesetzt wurden und viele Propheten von Ihm erfüllt waren, galten ihre Arbeit und Worte lediglich ihrer Pflichterfüllung als erschaffene Wesen. Ihre Prophezeiungen mögen den Weg des Lebens, von dem der fleischgewordene Gott spricht, übertroffen haben, und sogar ihre Menschlichkeit mag die des fleischgewordenen Gottes überstiegen haben, doch sie taten dennoch ihre Pflicht und erfüllten kein Amt. Die Pflicht des Menschen bezieht sich auf die Funktion des Menschen; sie ist das, was der Mensch erreichen kann. Das Amt, das der fleischgewordene Gott ausführt, bezieht sich jedoch auf Seine Führung, und ist für den Menschen unerreichbar. Ob der fleischgewordene Gott spricht, wirkt oder Wunder offenbart, vor dem Hintergrund Seine Führung vollbringt Er ein großes Werk, und der Mensch kann ein derartiges Werk nicht an Seiner Stelle vollbringen. Die Arbeit des Menschen ist es nur, seine Pflicht als erschaffenes Wesen in einem bestimmten Stadium von Gottes Führungsarbeit zu tun. Ohne Gottes Führung, das heißt, wenn das Amt des fleischgewordenen Gottes verloren ginge, würde auch die Pflicht eines erschaffenen Wesens verloren sein. Das Werk Gottes bei der Ausführung Seines Amtes ist, den Menschen zu führen, während die Pflichterfüllung des Menschen die Erfüllung seiner eigenen Verpflichtung ist, um den Forderungen des Schöpfers gerecht zu werden. Sie kann in keiner Weise als die Ausführung seines Amtes betrachtet werden. Für das inhärente Wesen Gottes, Seinen Geist, ist das Werk Gottes Seine Führung, aber für den fleischgewordenen Gott, der sich in die äußerliche Form eines erschaffenen Wesens kleidet, ist Sein Werk das Ausführen Seines Amtes. Welches Werk Er auch immer vollbringt, es gilt der Ausführung Seines Amtes; alles, was der Mensch tun kann, ist, sein Bestes innerhalb des Rahmens Seiner Führung und unter Seiner Leitung zu geben.

Die Pflichterfüllung des Menschen ist tatsächlich die Erfüllung von allem, was dem Menschen innewohnt, das heißt, was dem Menschen möglich ist. Dann ist seine Pflicht erfüllt. Die Fehler des Menschen während seines Dienstes werden durch fortschreitende Erfahrung und den Prozess, sich dem Gericht zu unterziehen, allmählich weniger; sie behindern oder beeinträchtigen die Pflicht des Menschen nicht. Jene, die aufhören zu dienen oder aufgeben und zurückfallen, aus Angst, es könnte Nachteile für ihren Dienst haben, sind die feigsten von allen. Wenn die Menschen das, was sie während des Dienstes zum Ausdruck bringen sollten, nicht ausdrücken können, oder nicht das erreichen können, was ihnen von Natur aus möglich ist, und sich stattdessen albern benehmen und nur so tun als ob, dann haben sie die Funktion verloren, die ein erschaffenes Wesen haben sollte. Solche Menschen sind das, was als „unbedeutende Menschen“ bekannt ist; sie sind nutzloser Abfall. Wie können solche Menschen rechtmäßig erschaffene Wesen genannt werden? Sind sie nicht verdorbene Wesen, die nach außen hin strahlen, aber im Innern verdorben sind? Wenn ein Mensch sich selbst Gott nennt, jedoch außerstande ist, das Wesen der Göttlichkeit auszudrücken, das Werk von Gott Selbst zu tun oder Gott zu repräsentieren, dann ist er zweifellos nicht Gott, denn er hat nicht den Wesenskern Gottes, und das, was Gott von Natur aus erreichen kann, existiert in ihm nicht. Wenn der Mensch verliert, was er von Natur aus erreichen kann, kann er nicht länger als Mensch betrachtet werden und er ist es nicht wert, als erschaffenes Wesen zu gelten oder vor Gott zu kommen und Ihm zu dienen. Darüber hinaus ist er es nicht wert, die Gnade Gottes zu empfangen oder von Gott behütet, beschützt und perfekt gemacht zu werden. Viele, die Gottes Vertrauen verloren haben, verlieren daraufhin die Gnade Gottes. Sie verachten nicht nur ihre Missetaten nicht, sondern verbreiten dreist die Meinung, dass der Weg Gottes falsch sei, und die Aufsässigen leugnen sogar die Existenz Gottes. Wie können solche Menschen, die eine derartige Aufsässigkeit aufweisen, dazu berechtigt sein, Gottes Gnade zu genießen? Jene, die ihre Pflicht nicht erfüllen, sind Gott gegenüber sehr aufsässig und schulden Ihm viel; aber sie drehen sich um und kritisieren Gott heftig, Er sei im Unrecht. Wie könnte so ein Mensch es wert sein, perfekt gemacht zu werden? Ist dies nicht der Vorbote dafür, beseitigt und bestraft zu werden? Menschen, die ihre Pflicht vor Gott nicht tun, sind bereits des abscheulichsten Verbrechens schuldig, für das nicht einmal der Tod eine ausreichende Strafe ist, dennoch besitzen sie die Frechheit, mit Gott zu streiten und sich mit Ihm zu vergleichen. Was ist es wert, solche Menschen perfekt zu machen? Wenn Menschen bei der Erfüllung ihrer Pflicht versagen, sollten sie Schuld und Verschuldung empfinden. Sie sollten ihre Schwäche und Nutzlosigkeit, ihre Aufsässigkeit und Verderbtheit verabscheuen, und darüber hinaus sollten sie ihr Leben Gott geben. Nur dann sind sie erschaffene Wesen, die Gott wahrhaftig lieben, und nur solche Menschen sind es wert, Gottes Segnungen und die Verheißung zu genießen und von Ihm perfekt gemacht zu werden. Und was ist mit der Mehrzahl von euch? Wie behandelt ihr den Gott, der unter euch lebt? Wie habt ihr eure Pflicht vor Ihm erfüllt? Habt ihr alles getan, zu dem ihr aufgefordert wurdet, sogar auf Kosten eures eigenen Lebens? Was habt ihr geopfert? Habt ihr nicht viel von Mir erhalten? Könnt ihr es erkennen? Wie treu seid ihr Mir? Wie habt ihr Mir gedient? Und was ist mit all dem, das Ich euch beschert habe und für euch getan habe? Habt ihr alles bemessen? Habt ihr das alle mit dem bisschen Gewissen, das ihr in euch habt, beurteilt und verglichen? Wem könnten eure Worte und Taten würdig sein? Könnte es sein, dass ein so winziges Opfer von euch all das wert ist, was Ich euch habe zuteilwerden lassen? Ich habe keine andere Wahl und habe Mich euch mit ganzem Herzen gewidmet. Ihr jedoch hegt böse Absichten und seid Mir gegenüber halbherzig. Das ist der Umfang eurer Pflicht, eurer einzigen Funktion. Ist dem nicht so? Wisst ihr nicht, dass ihr völlig darin versagt habt, die Pflicht eines erschaffenen Wesens zu erfüllen? Wie könnt ihr als erschaffene Wesen betrachtet werden? Ist euch nicht klar, was ihr da zum Ausdruck bringt und auslebt? Ihr habt dabei versagt, eure Pflicht zu erfüllen, aber ihr versucht, die Toleranz und großzügige Gnade Gottes zu gewinnen. Eine solche Gnade ist nicht für diejenigen vorbereitet worden, die so wertlos und niedrig wie ihr sind, sondern für jene die um nichts bitten und gerne Opfer bringen. Solche Menschen wie ihr, solche unbedeutenden Menschen, sind es überhaupt nicht wert, die Gnade des Himmels zu genießen. Nur Elend und endlose Strafe werden eure Tage begleiten! Wenn ihr Mir nicht treu sein könnt, wird euer Schicksal ein Schicksal des Leidens sein. Wenn ihr Meinen Worten und Meinem Werk gegenüber nicht verantwortlich sein könnt, dann wird euer Ergebnis ein Ergebnis der Bestrafung sein. Jede Gnade, jeder Segen und das wundervolle Leben des Königreichs werden nichts mit euch zu tun haben. Dies ist das Ende, das ihr zu finden verdient, und eine Folge eures eigenen Tuns! Nicht nur, dass jene, die unwissend und arrogant sind, weder ihr Bestes tun, noch ihre Pflicht erfüllen, sie strecken ihre Hände nach Gnade aus, als ob das, worum sie bitten, verdient wäre. Und wenn sie nicht bekommen, was sie verlangen, dann werden sie noch weniger treu. Wie kann man solche Menschen als vernünftig betrachten? Ihr seid von geringem Kaliber und ohne Vernunft, vollkommen unfähig, die Pflicht zu erfüllen, die ihr während der Führungsarbeit erfüllen solltet. Euer Wert ist bereits stark gefallen. Euer Versagen, es Mir zu vergelten, dass Ich euch solch eine Gnade gezeigt habe, ist bereits ein Akt von ausgesprochener Aufsässigkeit, ausreichend, um euch zu verdammen und eure Feigheit, Unfähigkeit, Niederträchtigkeit und Unwürdigkeit vorzuführen. Was berechtigt euch, eure Hände ausgestreckt zu lassen? Dass ihr außerstande seid, auch nur die kleinste Hilfestellung für Mein Werk zu leisten, außerstande, treu zu sein, und außerstande, für Mich Zeuge zu sein, dies sind bereits eure Missetaten und Fehler. Ihr greift Mich sogar an, erzählt Unwahrheiten über Mich und beschwert euch, dass Ich ungerecht sei. Ist dies, was eure Treue ausmacht? Ist dies, was eure Liebe ausmacht? Welche andere Arbeit könnt ihr darüber hinaus tun? Wie habt ihr zu dem ganzen Werk beigetragen, das getan worden ist? Wie viel habt ihr aufgewendet? Dadurch, dass Ich euch keine Schuld zuweise, habe Ich bereits große Toleranz gezeigt, trotzdem bringt ihr Mir immer noch schamlos Ausreden vor und beschwert euch insgeheim über Mich. Weist ihr denn nicht die geringste Spur von Menschlichkeit auf? Obwohl die Pflicht des Menschen durch seinen Geist und seine Vorstellungen verdorben ist, musst du deine Pflicht tun und deine Treue zeigen. Die Unreinheiten in der Arbeit des Menschen sind eine Frage seines Kalibers, wohingegen es seine Aufsässigkeit zeigt, wenn der Mensch seine Pflicht nicht ausführt. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und ob er gesegnet oder verflucht ist. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine vom Himmel gesandte Berufung und sollte nicht von Belohnung, Bedingungen oder Gründen abhängen. Nur dann tut er seine Pflicht. Gesegnet zu sein ist, wenn jemand perfekt gemacht ist und Gottes Segnungen genießt, nachdem er das Gericht erfahren hat. Verflucht zu sein ist, wenn jemandes Gesinnung sich nicht verändert, nachdem er Züchtigung und Gericht erfahren hat, es ist, wenn er es nicht erfährt, perfekt gemacht zu werden, sondern bestraft wird. Jedoch unabhängig davon, ob sie gesegnet oder verflucht werden, erschaffene Wesen sollten ihre Pflicht erfüllen, tun, was sie tun sollten, und tun, was sie tun können; dies ist das Allermindeste, das eine Person – eine Person, die nach Gott strebt —, tun sollte. Du solltest deine Pflicht nicht tun, nur um gesegnet zu werden, und du solltest keine Handlung verweigern, aus Angst, verflucht zu werden. Lasst Mich euch das Eine sagen: Die Pflichterfüllung des Menschen ist, was er tun sollte. Und wenn er unfähig ist, seine Pflicht zu tun, dann ist das Aufsässigkeit. Der Mensch wird durch den Prozess seiner Pflichterfüllung allmählich geändert, und durch diesen Prozess demonstriert er seine Treue. Je mehr du von daher imstande bist, deine Pflicht zu tun, umso mehr Wahrheit wirst du erhalten und umso wirklicher wird dein Ausdruck werden. Diejenigen, die nur so tun, als ob sie ihre Pflicht tun, und die Wahrheit nicht suchen, werden am Ende beseitigt werden, denn solche Menschen tun nicht ihre Pflicht, wenn sie die Wahrheit praktizieren, und praktizieren in der Erfüllung ihrer Pflicht nicht die Wahrheit. Diese Menschen bleiben unverändert und werden verflucht werden. Ihre Ausdrücke sind nicht nur unrein, sondern alles, was sie ausdrücken, ist frevelhaft.

Im Zeitalter der Gnade sprach Jesus auch viele Worte und verrichtete viel Werk. Wie unterschied Er Sich von Jesaja? Wie unterschied Er Sich von Daniel? War Er ein Prophet? Warum heißt es, dass Er Christus ist? Was sind die Unterschiede zwischen ihnen? Sie waren alle Menschen, die Worte sprachen, und dem Menschen erschienen ihre Worte mehr oder weniger gleich. Sie alle sprachen Worte und verrichteten Arbeit. Die Propheten des Alten Testaments sprachen Prophezeiungen aus, und in ähnlicher Weise konnte Jesus das auch. Warum ist dem so? Die Unterscheidung basiert hier auf der Natur des Werkes. Um diese Angelegenheit zu erkennen, musst du nicht die Natur des Fleisches berücksichtigen, noch solltest du die Tiefe oder Oberflächlichkeit ihrer Worte berücksichtigen. Du musst immer zuerst ihre Arbeit und die Wirkungen berücksichtigen, die ihre Arbeit beim Menschen erzielt. Die von den Propheten zu der Zeit ausgesprochenen Prophezeiungen versorgten nicht das Leben des Menschen, und die Eingebungen, die von solchen wie Jesaja und Daniel empfangen wurden, waren lediglich Prophezeiungen, und nicht der Weg des Lebens. Wenn es nicht die direkte Offenbarung von Jehova gegeben hätte, hätte keiner jenes Werk verrichten können, das für Sterbliche nicht möglich ist. Jesus sprach auch viele Worte, aber solche Worte waren der Weg des Lebens, auf dem der Mensch einen Weg zur Praxis finden konnte. Das heißt, erstens konnte Er das Leben des Menschen versorgen, denn Jesus ist das Leben; zweitens konnte Er die Abschweifungen des Menschen rückgängig machen; drittens konnte Sein Werk dem von Jehova folgen, um das Zeitalter fortzuführen; viertens konnte Er die inneren Bedürfnisse des Menschen begreifen und verstehen, woran es dem Menschen mangelt; fünftens konnte Er ein neues Zeitalter einführen und das alte beenden. Deswegen wird Er Gott und Christus genannt; Er unterscheidet Sich nicht nur von Jesaja, sondern auch von allen anderen Propheten. Nehmt Jesaja als Vergleich für die Arbeit der Propheten. Erstens konnte er nicht das Leben der Menschen versorgen; zweitens konnte er kein neues Zeitalter einleiten. Er arbeitete unter der Führung von Jehova und nicht, um ein neues Zeitalter einzuleiten. Drittens überstiegen die Worte, die er sprach, sein Verständnis. Er empfing Offenbarungen direkt vom Geist Gottes, und andere würden sie nicht verstehen, auch wenn sie ihnen zugehört hätten. Diese wenigen Dinge allein sind ausreichend, um zu beweisen, dass seine Worte nicht mehr als Prophezeiungen waren, nicht mehr als ein Aspekt der Arbeit, die an Jehovas Stelle getan wurde. Er konnte jedoch Jehova nicht vollkommen repräsentieren. Er war Jehovas Diener, ein Werkzeug in Jehovas Werk. Er verrichtete nur Arbeit innerhalb des Zeitalters des Gesetzes und im Bereich des Werkes von Jehova; er arbeitete nicht über das Zeitalter des Gesetzes hinaus. Das Werk Jesu unterschied sich hingegen davon. Er überschritt den Bereich von Jehovas Werk; Er wirkte als fleischgewordener Gott und unterzog Sich der Kreuzigung, um die ganze Menschheit zu erlösen. Das heißt, Er führte ein neues Werk außerhalb des Werkes durch, das Jehova vollbrachte. Dies war die Einleitung eines neuen Zeitalters. Außerdem war Er in der Lage, über das zu sprechen, was der Mensch nicht erreichen konnte. Sein Werk war ein Werk innerhalb der Führung Gottes und bezog die ganze Menschheit mit ein. Er wirkte nicht nur in ein paar Menschen, noch war Sein Werk dazu gedacht, nur eine begrenzte Zahl an Menschen zu führen. Hinsichtlich dessen, wie Gott als Mensch Fleisch wurde, wie der Geist zu der Zeit Offenbarungen übermittelte und wie der Geist auf einen Menschen herabkam, um zu wirken – dies sind Angelegenheiten, die der Mensch weder sehen noch anfassen kann. Diese Wahrheiten können ganz unmöglich als Beweis dienen, dass Er der fleischgewordene Gott ist. Von daher können Unterscheidungen nur aufgrund der Worte und des Wirkens von Gott gemacht werden, die für den Menschen greifbar sind. Nur das ist wirklich. Das liegt daran, dass die Angelegenheiten des Geistes für dich nicht sichtbar sind und nur Gott Selbst klar bekannt sind, und nicht einmal Gottes menschgewordenes Fleisch weiß alles. Du kannst nur anhand des Werkes, das Er getan hat, bestätigen, ob Er Gott ist. Aus Seinem Werk kann man erkennen, dass Er, erstens in der Lage ist, ein neues Zeitalter zu eröffnen; Er zweitens in der Lage ist, das Leben des Menschen zu versorgen und dem Menschen den Weg zu zeigen, dem er folgen soll. Dies ist ausreichend, um nachzuweisen, dass Er Gott Selbst ist. Zumindest kann das Werk, das Er verrichtet, den Geist Gottes vollkommen repräsentieren, und aus einem derartigen Werk kann man erkennen, dass der Geist Gottes in Ihm ist. Da das von dem fleischgewordenen Gott verrichtete Werk hauptsächlich dazu diente, ein neues Zeitalter einzuleiten, ein neues Werk zu leiten und ein neues Reich zu erschließen, sind diese Bedingungen allein ausreichend, um nachzuweisen, dass Er Gott Selbst ist. Dies unterscheidet Ihn somit von Jesaja, Daniel und den anderen großen Propheten. Jesaja, Daniel und die anderen waren alle aus einer Gesellschaftsschicht von hochgebildeten und kultivierten Menschen; sie waren außerordentliche Menschen unter der Führung von Jehova. Das Fleisch des menschgewordenen Gottes war auch bewandert und es fehlte Ihm nicht an Verstand, aber Seine Menschlichkeit war ausgesprochen normal. Er war ein gewöhnlicher Mensch und das bloße Auge konnte keine spezielle Menschlichkeit an Ihm wahrnehmen oder etwas in Seiner Menschlichkeit entdecken, das sich von anderen unterschieden hätte. Er war überhaupt nicht übernatürlich oder einzigartig und Er besaß keine höhere Bildung, kein höheres Wissen und keine höhere Theorie. Das Leben, von dem Er sprach, und der Weg, den Er führte, waren nicht durch Theorie, Wissen, durch Lebenserfahrung oder durch Erziehung in der Familie erworben. Sie waren vielmehr das direkte Wirken des Geistes, welches das Wirken des menschgewordenen Fleisches ist. Weil der Mensch großartige Auffassungen von Gott hat und insbesondere, weil diese Auffassungen aus zu vielen vagen und übernatürlichen Elementen bestehen, ist ein normaler Gott mit menschlicher Schwäche, der keine Zeichen und Wunder wirken kann, in den Augen der Menschen sicherlich kein Gott. Sind dies nicht die fehlerhaften Auffassungen des Menschen? Wenn das Fleisch des menschgewordenen Gottes nicht ein normaler Mensch wäre, wie könnte dann von Ihm gesagt werden, dass Er Fleisch geworden sei? Fleischlich zu sein bedeutet, ein gewöhnlicher, normaler Mensch zu sein; wenn Er ein überirdisches Wesen gewesen wäre, dann wäre Er nicht fleischlich gewesen. Um zu beweisen, dass Er fleischlich war, musste der menschgewordene Gott normale Fleischlichkeit aufweisen. Dies diente einfach dazu, die Bedeutung der Fleischwerdung zu vervollständigen. Dies war jedoch für die Propheten und Menschensöhne nicht der Fall. Sie waren begabte Menschen, die vom Heiligen Geist eingesetzt wurden. In den Augen des Menschen war ihre Menschlichkeit besonders groß, und sie vollbrachten viele Taten, welche die normale Menschlichkeit überstiegen. Aus diesem Grund betrachtete der Mensch sie als Gott. Jetzt müsst ihr dies alles klar verstehen, weil dies der Punkt ist, der in vergangenen Zeitaltern am leichtesten von den Menschen durcheinandergebracht wurde. Hinzu kommt noch, dass die Fleischwerdung das geheimnisvollste aller Dinge ist und der fleischgewordene Gott für den Menschen am schwierigsten zu akzeptieren ist. Was Ich sage, ist für die Erfüllung eurer Funktion und für euer Verständnis des Geheimnisses der Fleischwerdung förderlich. Dies bezieht sich alles auf Gottes Führung, auf die Visionen. Euer Verständnis davon wird vorteilhafter sein, um Wissen über die Visionen, das heißt Gottes Führungsarbeit, zu erlangen. Auf diese Weise werdet ihr auch viel Verständnis von der Pflicht erlangen, die unterschiedliche Arten von Menschen ausführen sollten. Obwohl euch diese Worte nicht direkt den Weg zeigen, sind sie trotzdem eine große Hilfe für euren Eintritt, da es euren derzeitigen Leben sehr viel an Visionen fehlt, und dies ein erhebliches Hindernis werden wird, das euren Eintritt verhindert. Wenn ihr außerstande gewesen seid, diese Probleme zu verstehen, dann wird es keine Motivation geben, die euren Eintritt antreibt. Und wie kann so ein Streben euch am besten ermöglichen, eure Pflicht zu erfüllen?

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