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72. Ich lernte, mit anderen zu arbeiten

Liu Heng     Provinz Jiangxi

Durch die Gnade und Erhöhung Gottes übernahm ich die Verantwortung, ein Gemeindeleiter zu sein. Zu der Zeit war ich sehr enthusiastisch und ich fasste vor Gott einen Entschluss: Gleichgültig, was mir begegnet, ich werde meine Aufgaben nicht im Stich lassen. Ich werde mit der anderen Schwester gut arbeiten und jemand sein, der nach der Wahrheit strebt. Ich war aber nur entschlossen und wusste nicht, wie ich in die Realität einer harmonischen Arbeitsbeziehung eintreten sollte. Als ich anfing, mich mit der Schwester, mit der ich arbeitete, zusammenzuschließen und wenn wir unterschiedliche Meinungen oder Auseinandersetzungen hatten, betete ich bewusst zu Gott und bat Ihn, mein Herz und meinen Geist zu beschützen, damit ich nicht meiner Partnerin die Schuld gab. Ich achtete jedoch darauf, meine Handlungen zu kontrollieren, damit ich keine Konflikte mit meiner Partnerin haben würde, also war ich nicht in die Wahrheit eingetreten. Daher hatte ich im Laufe der Zeit immer mehr Unstimmigkeiten mit der Schwester. Einmal wollte ich eine Schwester befördern, dass sie Bewässerungsarbeit machen konnte, und die Schwester, mit der ich arbeitete, sagte, dass die Schwester nicht gut war. Nachdem ich meine Kandidatin ausgetauscht hatte, sagte sie immer noch, es sei nicht gut. Ich regte mich sofort auf und sagte ärgerlich: „Niemand ist gut, nur du bist gut!“ Folglich brachte ich das Thema nicht mehr zur Sprache. Als sie danach fragte, sagte ich wütend: „Wähl du doch aus, wen du willst! Mir ist es egal!“ Danach, egal was sie sagte, wenn es eine Uneinigkeit gab, sagte ich nichts. Ich unterdrückte es und dachte, dass ich dadurch einen Konflikt vermeiden konnte. Manchmal wurde es unerträglich, es zurückzuhalten, also versteckte ich mich irgendwo und weinte und fühlte, dass mir Unrecht getan worden war. Schließlich wurde mir der Fortschritt gleichgültig; ich dachte: Bist du nicht fähig? Dann mach es doch selbst! Ich lasse dich das Verlangen deines Herzens durchführen und schaue zu, wie du einen Narren aus dir machst! Ich hatte diese bösartige Einstellung, dazusitzen und sie auszulachen. Einige Zeit später ließ ich eine Schwester ein Apartment für die Benutzung durch den Bezirk anmieten. Nachdem ich es gesehen hatte, dachte ich, es würde funktionieren. Ich brachte auch eine Schwester des Bezirks dahin, damit sie es ansehen konnte und zahlte die gesamte Mietkaution. Die ganze Angelegenheit wurde von mir entschieden und arrangiert und ich fühlte mich ganz zufrieden damit. Ich dachte, die Schwester, mit der ich arbeitete, würde mich loben und ermutigen. Unerwarteterweise lehnte meine Partnerin es ab, als ob ein Kübel kalten Wassers über mir ausgegossen wurde und sagte: „Absolut nein! Es ist nicht in dem idealen Stockwerk!“ Dies irritierte mich wirklich. Ich dachte: Du hast dir noch nicht einmal das ganze Apartment angesehen und es geradewegs abgelehnt. Das ist wirklich arrogant. Folglich beharrten wir beide auf unseren Meinungen und keine von uns war bereit, der anderen nachzugeben. Hinterher hörte ich nicht einmal mehr den Kommunikationen über das Wort Gottes zu. Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr fühlte ich, dass sie falsch lag. Sie war es, die ihr Dienstalter ausnutzte, um die Dinge für mich absichtlich schwierig zu machen. Ich dachte auch darüber nach, wie ich sie immer und immer wieder geduldet hatte, dennoch behandelte sie mich immer noch so. … Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr fühlte ich mich falsch behandelt, bis ich vollständig im Dunkeln zurückblieb und das Wirken des Heiligen Geistes verloren hatte. Von da an war ich nicht mehr bereit mit ihr zu arbeiten. Ich dachte: Weil es so schwierig ist, damit umzugehen, werde ich mich nur davor verbergen. Ich war mir zu der Zeit auch bewusst, dass diese Situation ziemlich gefährlich war. Ich dachte, es wäre besser, so bald wie möglich um einen Verantwortungswechsel zu bitten, um zu vermeiden, etwas Schlechtes zu tun und sie mit jemandem anderen arbeiten zu lassen. Folglich benutzte ich meine schmächtige Statur und Unzulänglichkeit als Entschuldigung, um meinen Kündigungsbrief zu schreiben und sandte ihn dann an die Verwaltung. Nicht lange danach erzählte ich einer Schwester aus dem Bezirk, als ich sie traf, von meiner Kündigung. Sie sprach dann mit mir über das Prinzip, ein Versagen zuzugeben und zu kündigen und auch über die reifliche Überlegung, die Gott in die Rettung von Menschen gesteckt hat. Aber ich hatte mein Herz verhärtet und ließ mich nicht erweichen.

Ich lernte, mit anderen zu arbeiten

Am nächsten Morgen, nachdem ich aufgestanden war, war in meinem Kopf eine völlige Leere. Ich fühlte mich, als hätte Gott mich verlassen–dass Gott mich nicht wollte! Ich fürchtete mich und geriet in Panik; sicherlich war es mein Benehmen, das Gott dazu veranlasste, mich zu verabscheuen. Folglich begann ich, mich selbst zu überprüfen. Nachdem ich über alles nachgedacht hatte, was geschehen war, war ich imstande zu sehen, dass meine Disposition Gott dazu veranlasst hatte, mich zu verabscheuen. Meine Gedanken und meine Handlungen waren wie die eines Ungläubigen. Ich lebte wie Satan, der alte Teufel, der unverändert blieb. Das Wort Gottes war nicht in meinem Verhalten und ich hatte keine Ehrfurcht vor Gott. Ich war einfach niemand, der die Wahrheit akzeptierte. Daher war ich von Satan hereingelegt worden und hatte meine Aufgaben unbewusst aufgegeben. Nachdem ich mir dessen bewusst geworden war, warf ich mich sofort vor Gott nieder und tat Buße: „Oh Allmächtiger Gott, ich habe mich geirrt. Ich habe an Dich geglaubt aber ich war nicht bereit, Deine Arbeit zu erfahren. Du hast meine Umgebung hergerichtet und ich war nicht bereit, sie zu akzeptieren; ich wollte von ganzem Herzen Deine Züchtigung und Dein Gericht vermeiden und als Deine Liebe zu mir kam, war ich nicht nur undankbar, ich beklagte mich auch bei Dir und verstand Dich falsch. Mein Verhalten hat Dich verletzt. Oh Gott, ich danke Dir dafür, dass Du Deine Arbeit in mir enthüllst und mir erlaubst, die Disposition Satans, die in mir ist, zu erkennen. Wenn es nicht so wäre, würde ich immer noch denken, dass ich nicht schlecht bin und ich wäre nicht bereit, aus diesem Leben der Selbstaufwertung herauszukommen. Jetzt sehe ich, dass meine Statur wirklich so schmächtig ist. Ich kann noch nicht einmal mit den kleinsten Rückschlägen umgehen. Dadurch, dass ich auch nur darüber nachgedacht habe, Dich zu betrügen, habe ich die Eide gebrochen, die ich mit Dir gemacht habe. Oh Gott, ich bin bereit, Buße zu tun, ich bin bereit, mich selbst durch Deine Worte zu erkennen und das Gericht und die Züchtigung durch Deine Worte zu akzeptieren. Ich bin bereit, meinen Nacken nicht vor Dir wieder zu versteifen. Jetzt bin ich bereit, mich Dir in dieser Umgebung unterzuordnen und mit der Schwester gut zu arbeiten. Oh Gott, egal ob Du mich willst oder nicht, ob Du mich gebrauchst oder nicht, ich bin nicht mehr bereit unter der Kontrolle von Satans Einfluss zu leben. Ich habe mich entschieden, mein Kündigungsschreiben zurückzuziehen. Ich bin nicht länger bereit, für meine eigene Würde zu leben, aber ich bin bereit, Dich einst zufriedenzustellen“ Nachdem ich gebetet hatte, kamen mir die Tränen. Ich wusch mein Gesicht und ging zur Verwaltung, ich zog mein Kündigungsschreiben zurück und zerriss es auf der Stelle in lauter kleine Fetzen. Als wir uns an jenem Tag versammelten, lasen einige von uns das Wort Gottes miteinander: „Euer Ruf ist zerstört worden, euer Verhalten verschlechtert sich, eure Art zu sprechen ist gering, euer Leben ist verachtenswert und sogar eure gesamte Menschlichkeit ist gering. Ihr seid engstirnig gegenüber den Menschen und ihr zankt um jede Kleinigkeit. Ihr streitet euch um euren Ruf und euren Status, sogar in dem Ausmaß, dass ihr bereit seid, in die Hölle, in den Feuersee, hinabzusteigen.“ („Euer Charakter ist so gering!“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) „Menschen fordern nicht viel von sich selbst, sondern sie fordern viel von anderen. Sie müssen geduldig und nachsichtig mit ihnen sein, sie schätzen, für sie sorgen, sie anlächeln, entgegenkommend sein und ihnen nachgeben. Sie müssen auf viele Weisen für sie sorgen und sie können nicht streng mit ihnen sein, sie provozieren oder irgendetwas tun, was ihnen nicht gefällt. Die menschliche Vernunft ist so mangelhaft!“ („Menschen, die immer Anforderungen an Gott stellen, sind die Unvernünftigsten“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Das Wort Gottes hatte meine beschämende Situation und mein teuflisches Auftreten vollständig ans Licht gebracht. Ich schämte mich so sehr, dass ich nicht anders konnte, als eine Erdspalte zu wünschen, in den ich hineinkriechen konnte. Durch die Enthüllung und Erleuchtung von Gottes Wort war ich imstande zu sehen, dass die Disposition Satans in mir so schwerwiegend war. Ich hatte so eine arrogante und eingebildete Natur, dass ich dachte, ich wäre besser als andere Menschen. Ich hatte nicht das geringste bisschen Selbstwahrnehmung; ich erkannte nicht, dass ich nicht besser war. Daher dachte ich immer, wenn ich mit der Schwester arbeitete, dass ich zuständig war, dass ich der Leiter war. Ich eiferte darum, dass die Schwester mir in allem folgte und mir zuhörte. Ich dachte immer, dass ich das Oberhaupt war. Wenn die Meinungen der Schwester mit meinen eigenen in Konflikt gerieten, suchte ich nicht nach der Wahrheit, um den Konflikt zu lösen oder ein Einvernehmen zu erreichen. Vielmehr verlor ich meine Laune und rang nach einer Haltung, weil ich mein Gesicht verloren hatte, bis zu dem Punkt, an dem ich meine Arbeit verließ, um vor lauter Frustration Dampf abzulassen. Ich entwickelte voreingenommene Gedanken über die Schwester und dachte nie daran, die Initiative zu ergreifen, um unsere schlechte Beziehung zu verbessern. Wenn wir zusammen arbeiteten, spielte ich mich immer auf. Ich forderte nicht von mir, mich zu ändern, ich verschmähte es, mit der Schwester von Herz zu Herz zu sprechen und hatte nicht das geringste bisschen Liebe für sie. Ich konzentrierte mich auf sie und verlangte, dass sie sich ändern müsste. Ich betrachtete mich selbst als den Meister der Wahrheit und sah andere Menschen als verdorben an. Während des Prozesses der Zusammenarbeit überprüfte ich mich nicht selbst. Wenn die Schwester eine schlechte Einstellung hatte oder wenn es eine Meinungsverschiedenheit zwischen uns gab, nahm ich alle Schuld und übertrug sie auf die Partnerin. Ich glaubte, dass sie unrecht hatte und ich recht, so setzte ich sie in meinem Herzen herab und benachteiligte sie bis dahingehend, dass ich sie genau wie einen Feind behandelte, ich wollte sehen, wie meine Partnerin aus sich selbst einen Narren machte. Indem ich meine Arroganz, meinen barbarischen Stolz, meine Sinnlosigkeit und Erbärmlichkeit sowie mein engstirniges Verhalten sah, wie konnte noch etwas normale menschliche Wahrnehmung in mir geblieben sein? Ich ähnelte Satan in bemerkenswerter Weise! Ich war wirklich unvernünftig! Gott hatte mich erhoben und mir die Gelegenheit gegeben, die Verantwortung zu übernehmen, aber ich dachte nicht darüber nach, gut mit der Schwester an unseren Pflichten zu arbeiten, um Gott zufriedenzustellen. Den ganzen Tag ging ich keiner ehrlichen Arbeit nach, schmiedete Ränke gegen sie und stritt eifersüchtig mit ihr herum. Den ganzen Tag wusste ich nichts anderes, als über meine eigenen Missstände zu streiten und unaufhörlich wegen meiner eigenen Würde und Vergeblichkeit zu kämpfen. Hatte ich ein vernünftiges Bewusstsein? War ich jemand, der nach der Wahrheit suchte? Von Anfang an ordneten die Schwester und ich uns gegenseitig nicht unter oder unterstützten einander bei unserer Arbeit, vielmehr übernahmen wir selbst die Zuständigkeit und machten unser eigenes Ding. War ich nicht auf dem Weg des Antichristen? Führte eine derartige Vorgehensweise nicht zur Selbstzerstörung? Heute bin ich imstande zu sehen, dass mein Verhalten ganz den selbstsüchtigen Wünschen des Fleisches entsprach. Meine Natur war sehr egoistisch und erbärmlich. Ich suchte nie nach der Wahrheit bis zu dem Punkt, dass meine vielen Jahre des Glaubens an Gott mir nichts Wirkliches brachten und es gab nicht einen Gedanken der Veränderung in meiner Disposition. Wenn Gott Sich meiner nicht erbarmt hätte, wenn Gott nicht Seine liebende Hand nach mir ausgestreckt hätte und wenn die Dinge weiter so gelaufen wären, wäre ich sicherlich diejenige gewesen, die in den Feuersee fällt! Gott erwartet von uns, dass wir Sein Wort in unserem Leben in die Praxis umsetzen, dennoch distanzierte ich mich bei der Wahrnehmung meiner Verantwortungen davon. Ich bin wirklich eine Ungläubige! Ich konnte nicht so weiter machen, ich war bereit, die Wahrheit zu suchen und mich zu verändern.

Später las ich Gottes Wort, das besagte: „Wenn ihr Leute, die ihr die Arbeit in den Kirchen aufeinander abstimmt, nicht voneinander lernt und kommuniziert, die Defizite des jeweils anderen ausgleicht, woraus könnt ihr Lektionen lernen? Wenn ihr auf irgendetwas stoßt, solltet ihr Gemeinschaft miteinander führen, damit dein Leben profitieren kann. … Ihr müsst eine harmonische Zusammenarbeit erreichen, im Sinne von Gottes Werk, zum Nutzen der Kirche, und um die Brüder und Schwestern weiter anzuspornen. Du stimmst dich mit ihm ab, und er stimmt sich mit dir ab, jeder ergänzt den anderen, und ihr erzielt ein besseres Arbeitsergebnis, um so für Gottes Willen Sorge zu tragen. Nur das ist wahre Zusammenarbeit, und nur solche Menschen haben wahren Eintritt. Es mag einiges an Reden geben, das während des Zusammenarbeitens nicht angemessen ist, aber das spielt keine Rolle. Führt später darüber Gemeinschaft und erhaltet ein klares Verständnis davon; vernachlässigt es nicht. Nach dieser Art von Gemeinschaft kannst du Defizite der Brüder und Schwestern ausgleichen. Nur wenn du deine Arbeit unablässig so vertiefst, kannst du bessere Ergebnisse erzielen. Jeder von euch muss, als Menschen, die dienen, in der Lage sein, die Interessen der Kirche in allem, was ihr tut, zu verteidigen, anstatt auf eure eigenen Interessen zu achten. Es ist inakzeptabel, im Alleingang zu handeln, wo du ihn untergräbst und er dich untergräbt. Menschen, die so handeln, sind nicht geeignet, Gott zu dienen!“ („Dient, wie es die Israeliten taten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) In der menschlichen Gemeinschaft wurde gesagt: „Macht keine Unterschiede im Dienstalter, wenn ihr zusammenarbeitet; beide Menschen haben ebenbürtige Positionen und sollten die Wahrheit kommunizieren, um ein Einvernehmen zu erzielen. Das erfordert gegenseitige Unterordnung; das heißt, dem, der richtig spricht und in Übereinstimmung mit der Wahrheit, sollte man sich unterordnen in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Unterordnung gegenüber der Wahrheit. Wahrheit ist die Autorität und wer in der Lage ist, die Wahrheit zu kommunizieren und die Dinge richtig zu sehen, sollte derjenige sein, dem man sich unterordnet. Ungeachtet dessen, was getan wird und welche Pflicht erfüllt wird, alles sollte gemäß dem Prinzip der Unterordnung gegenüber der Wahrheit getan werden.“ („Die Bedeutung und Erklärung der zehn Prinzipien des Gemeindelebens, aufgestellt von Gottes Familie“ in „den Annalen der Gemeinschaft und Arbeitsvorkehrungen II“) An der Gemeinschaft und in Gottes Wort sah ich, wie die Koordination im Dienst in die Praxis umgesetzt werden sollte. Das heißt, auf Gottes Willen Rücksicht zu nehmen und das Interesse von Gottes Familie zu wahren, während man zusammenarbeitet. Unabhängig davon, was getan wird oder was die Arbeit ist, alles sollte in der Unterordnung unter die Wahrheit getan werden, indem die Wahrheit kommuniziert wird, um ein Einvernehmen zu erreichen. Du kannst nicht so arrogant und eingebildet sein, auf deinen eigenen Meinungen zu beharren und andere dazu zu bringen, dir zuzuhören und du kannst die Wahrheit nicht verkaufen, um deine zwischenmenschlichen Beziehungen zu schützen. Mehr noch kannst du nicht der Individualität folgen, um Unabhängigkeit zu schaffen, du musst dich selbst demütigen und die Initiative ergreifen, dich selbst zu verleugnen, von einander zu lernen und gegenseitig die Schwächen des anderen auszugleichen, um eine harmonische Arbeitsbeziehung zu erhalten. Nur indem man in diese Art wahrer Arbeitsbeziehung eintritt, Gott in allem mit einem Herzen und einer Seele zufriedenstellt und indem man die Schwächen des anderen ausgleicht, kannst du Gottes Segnungen und Führung haben und der Gemeinde somit ermöglichen, bessere Resultate in ihrer Arbeit zu erzielen, während es auch für euer Leben von Vorteil ist. Im Gegensatz dazu, wenn ihr arrogant seid, während ihr zusammenarbeitet, wenn ihr nicht nach dem Prinzip der Wahrheit sucht und eine Diktatur errichtet, um andere zu kontrollieren oder wenn ihr allein arbeitet und euch auf euch selbst verlasst, um die Dinge zu tun, dann werdet ihr Gottes Verachtung erleiden und zu Verlusten für die Gemeinde führen. Dennoch war ich arrogant und wollte immer das letzte Wort haben. Wie konnte ich nicht wissen, dass die Arbeit in Gottes Familie nicht etwas war, das ein Einzelner tun konnte? Alle Menschen haben keine Wahrheit und es mangelt ihnen an zu vielem. Sich auf sich selbst verlassen um etwas zu tun, führt dazu, dass sich Unfälle ereignen. Nur durch kooperative Arbeit kann mehr Wirken des Heiligen Geistes erlangt werden, um unsere Mängel auszugleichen und Fehler zu verhindern. Zu der Zeit konnte ich nicht anders, als Schuld und Selbstverdammnis wegen der Disposition Satans zu fühlen, die in meiner Arroganz und Selbstsucht zur Schau gestellt wurde und darin, dass ich nicht das geringste bisschen Rücksicht auf Gottes Willen hatte, genau wie darum, dass ich mich nur darauf konzentrierte, nicht das Gesicht zu verlieren bis zu dem Punkt, dass ich ein schockierendes, rüdes Verhalten an den Tag legte. Ich glaube, dass ich zu blind und zu dumm war und ich verstand Gottes Absicht nicht, für mich ein Umfeld zu bereiten, um Zusammenarbeit im Dienst zu üben – sogar bis zu dem Punkt, dass ich nicht das geringste bisschen Verständnis dafür hatte, von den Stärken meiner Partnerin zu lernen, um meine Mängel auszugleichen oder wie ich das, was ich brauchte, durch das Zusammenarbeiten lernte. Daher führte es zu Verlusten für die Gemeinde und verzögerte mein eigenes Wachstum im Leben. Heute wäre ich, ohne Gottes Mitleid und das Licht aus Gottes Wort, unfähig, mich selbst loszulassen und ich hätte nicht gewusst, dass ich nicht besser war. Ich würde immer noch wollen, dass mir andere zuhören, als ob ich mich auf mich selbst verlassen könnte, um die Arbeit der Gemeinde gut zu erledigen. Wer weiß letzten Endes, welche Katastrophen ausgebrochen wären? Folglich fasste ich einen Entschluss: Ich bin bereit, gemäß dem Wort Gottes zu handeln, ich bin bereit, mit der Schwester harmonisch für die Arbeit der Gemeinde zu arbeiten und für mein Wachstum im Leben zu arbeiten und werde nicht mehr über meine eigenen Interessen nachdenken.

Danach sprach ich offen gegenüber der Schwester, mit der ich arbeitete, darüber, wie ich mich erkannte. Wir kommunizierten wahrhaftig miteinander und betraten das Prinzip der Zusammenarbeit. Danach war unsere Arbeit viel harmonischer. Wenn wir verschiedene Meinungen hatten, beteten wir um die Wahrheit und suchten nach Gottes Willen. Wenn wir die Mängel der anderen sahen, waren wir verständnisvoll und vergaben einander; wir behandelten uns gegenseitig mit Liebe. Unbewusst fühlten wir Gottes Segnungen und die Früchte der Evangeliumsarbeit wurden viel offenbarer als in der Vergangenheit. Zu jener Zeit hasste ich die verdorbene Natur, die ich hatte, sogar noch mehr; ich hasste, dass ich nicht die Wahrheit gesucht hatte und Gott zu sehr im Stich gelassen hatte. Schließlich erlebte ich den süßen Geschmack davon, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen und habe mehr Kraft gefühlt, um meine Pflichten zu erfüllen und das Herz Gottes zu trösten. Von nun an bin ich bereit, die Realität von mehr Aspekten der Wahrheit zu betreten und strebe danach, in allem was ich tue, ein Prinzip zu haben.

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