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Zeugnisse der Erfahrung des Urteils Christi

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57. Ich habe gerade erst begonnen, den richtigen Lebensweg zu gehen

Shi Han Hebei Provinz

Ich wurde in eine arme Bauernfamilie geboren. Ich bin seit meiner Kindheit vernünftig, da ich nie mit anderen Kindern kämpfte und meinen Eltern gehorchte, was mich in den Augen der Erwachsenen zu einem typischen „guten Mädchen“ machte. Andere Eltern waren alle sehr neidisch auf meine Eltern und sagten, dass sie Glück hätten, eine so gute Tochter zu haben. Und genau so wuchs ich damit auf, jeden Tag die Komplimente der Menschen um mich herum zu hören. Als ich in der Grundschule war, war meine schulische Leistung besonders gut, und ich nahm immer den ersten Platz bei Prüfungen ein. Einmal erhielt ich in einem Aufsatzwettbewerb, der von meiner Stadt veranstaltet wurde, die volle Punktzahl und gewann die Auszeichnung für meine Schule. Der Schulleiter verlieh mir nicht nur einen Preis und ein Zertifikat, sondern beglückwünschte mich auch vor der ganzen Schule und forderte die Schüler auf, von mir zu lernen. Ich wurde plötzlich zur „Berühmtheit“ der Schule und meine Klassenkameraden gaben mir sogar den Spitznamen „immer siegreicher General“. Die Komplimente meiner Lehrer, der Neid meiner Klassenkameraden und die abgöttische Liebe meiner Eltern gaben mir ein Gefühl der Überlegenheit in meinem Herzen und ich genoss wirklich das Gefühl, von allen bewundert zu werden. Dementsprechend glaubte ich fest daran, dass die größte Freude im Leben die Bewunderung der anderen sei und dass das Gefühl des Glücks vom Lob der anderen käme. Ich sagte mir insgeheim: Ganz gleich, wie schwierig und anstrengend es ist, ich muss jemand mit Ansehen und Status werden, und niemals dürfen andere auf mich herabsehen. Von da an wurden Maxime wie „Eine Wildgans hinterlässt eine Stimme; ein Mensch hinterlässt einen Ruf“ und „Lebendig, sei Mensch der Menschen; tot, sei Seele der Seelen“ meine Lebensmottos.

Als ich 13 Jahre alt war, wurde mein Vater jedoch schwer krank und wurde ins Krankenhaus eingeliefert, was unsere ohnehin schon arme Familie schwer verschuldete. Als ich meinen Vater vor Schmerzen von der Krankheit stöhnen und meine Mutter sich um unserer Lebensgrundlagen willen erschöpfen sah, fühlte ich mich so schlecht, dass ich wünschte, ich würde schnell erwachsen werden, damit ich ihren Kummer und ihren Schmerz teilen konnte. Also traf ich die schmerzhafte Entscheidung, die Schule abzubrechen, und dachte: Auch wenn ich nicht zur Schule gehe, kann ich nicht schlechter abschneiden als andere. Ich werde eine starke und erfolgreiche Frau sein, wenn ich groß bin, und dann werde ich immer noch in der Lage sein, ein großartiges Leben zu führen! Aufgrund meiner schulischen Vortrefflichkeit war ich eine Art „kleine Berühmtheit“ in meiner Nachbarschaft. Als sich die Nachricht von meinem Schulabbruch verbreitete, fingen daher all die Dorfbewohner an, darüber zu reden, und sagten: „Dieses Mädchen ist so dumm! Der Schulabbruch wird ihre Zukunft zerstören!“ und „Niemand wird Menschen ohne Bildung respektieren. Sie wird ihr ganzes Leben lang unter Not und Armut leiden!“ Als jemand, der daran gewohnt war, Komplimente seit seiner Kindheit zu bekommen, überkam mich plötzlich das triste Gefühl „Der gefallene Phönix ist dem Huhn unterlegen.“ Ich hatte Angst, hinauszugehen, Angst, Leute zu treffen, Angst vor dem Gefühl, dass man auf mich herabsehen würde. Um einen solchen Schmerz zu vermeiden, setzte ich zwei volle Jahre lang kaum einen Fuß vor mein Zuhause und ich war die ganze Zeit wortkarg. Zur gleichen Zeit wurde mein Wunsch, eine starke und erfolgreiche Frau zu werden, noch stärker, sodass ich nach weiteren zwei Jahren zu arbeiten begann. Ich arbeitete in vielen Jobs, aber ich gab jedes Mal kurz darauf auf, weil ich das Gefühl hatte, dass der Job entweder zu anstrengend und stressig war oder das Gehalt zu niedrig war oder der Chef nicht nett war. Nachdem ich immer und immer wieder versagt hatte, wurde ich völlig entmutigt und spürte, dass mein Traum, eine starke und erfolgreiche Frau zu werden, sich so weit von der Realität entfernt hatte.

Im Jahr 2005 hatte ich das Privileg, das Werk der letzten Tage des Allmächtigen Gottes anzunehmen. Seitdem haben sich mein Lebensstil und sogar mein ganzes Leben komplett verändert. Ich sah im Wort Gottes: „Das Schicksal des Menschen liegt in den Händen Gottes. Du bist nicht in der Lage, dich selbst zu kontrollieren: Obwohl der Mensch ständig mit sich selbst beschäftigt ist und dahineilt, bleibt er unfähig, darin sich selbst zu kontrollieren. Wenn du deine eigenen Erwartungen kennen würdest, wenn du dein eigenes Schicksal kontrollieren könntest, wärst du dann noch immer ein Geschöpf?“ („Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einem wunderbaren Bestimmungsort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Gottes kraftvolle Worte berührten mein Herz tief und ließen mich verstehen, dass das Schicksal eine jeden in Seinen Händen liegt und keineswegs von den Menschen selbst kontrolliert wird, und dass Menschen, ganz gleich, zu welcher Zeit, Menschen Gottes Souveränität und Seinen Plänen nicht entkommen können und unter der Autorität Gottes gehorsam sein sollten. Nur auf diese Weise können die Menschen ein gutes Schicksal haben. In was für eine Familie ich geboren wurde, wie kultiviert ich bin, ob mein Leben arm oder reich ist – all diese Dinge sind von Gott vorbestimmt. Es ist nicht etwas, was mein Verstand oder meine Fähigkeiten ändern können. Ich war mit Leib und Seele entschlossen, eine starke und erfolgreiche Frau zu werden, aber trotz beständiger Not und Leid hatte ich nicht einmal einen festen Job. Das zwingt mich, einzugestehen, dass das, was ich will, nicht immer durch harte Arbeit erreichbar ist und immer noch davon abhängen muss, ob es von Gott erlaubt ist und ob der Weg, den ich gehe, von Gott vorherbestimmt worden ist. Wenn nicht, dann wird es, egal, welchen Preis ich bezahle, vergebens gewesen sein. Nachdem ich Gottes Willen verstanden hatte, war ich nicht länger von meinen Erfahrungen frustriert, und ich kümmerte mich nicht mehr darum, was andere Leute sagten. Stattdessen wurde ich entschlossen, an Gott zu glauben und die Wahrheit richtig zu verfolgen und ein sinnvolles Leben zu führen. Danach beharrte ich jeden Tag auf das Lesen von Gottes Worten und betete, sang Hymnen und nahm an Versammlungen mit Schwestern und Brüdern teil. Aufgrund meines relativ schnellen Verständnisses der Wahrheit und meinem leidenschaftlichen Streben gewann ich die Wertschätzung der Schwester, die mich bewässerte, wodurch ich mich innerlich geschmeichelt fühlte. Nachdem ich in die Kirche eingetreten war, hörte ich, dass Kirchenleiter sagten, dass ich ein Schwerpunkt ihrer Kultivierung sein sollte, was es mir schwerer machte, die Freude in meinem Herzen zu zügeln, und mir sogar einen zusätzlichen Satz in meinem Schritt gab. Also sagte ich mir: Ich muss mit meinem ganzen Herzen und meiner Seele streben! Ich kann die Kirchenleiter nicht enttäuschen. Selbst wenn es nur für meinen guten Ruf ist, sollte ich hart arbeiten, damit ich hier den Ruhm und den Status zurückgewinnen kann, der mir in der Außenwelt entgangen war. Zu dieser Zeit kümmerte ich mich überhaupt nicht um Gottes Willen. Das Einzige, woran ich dachte, waren Ruhm, Reichtum und Status direkt vor mir, wie blendende Halos, die mir ständig zuwinkten.

Kurz darauf erfüllte ich die Aufgabe, die neuen Gläubigen in der Kirche zu bewässern. Um von Schwestern und Brüdern hohes Lob zu erhalten und dem Titel „Schwerpunkt der Kultivierung“ gerecht zu werden, entschloss ich mich, meine Pflicht nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen. Ich dachte, solange Schwestern und Brüder mich guthießen, würde Gott mich natürlich auch mögen. Dank meiner „harten Arbeit und Bemühungen“ gelang es mir schließlich, meinen Wunsch nach einiger Zeit zu erfüllen, indem ich das Lob und die Ermutigung von Schwestern und Brüdern erwarb. Ich konnte nicht anders, als zu denken: Dass mich so viele Schwestern und Brüder gutgeheißen haben, muss bedeuten, dass ich besser bin als andere Menschen. Wenn die Leiter der Kirche das erfahren, werden sie mich sicherlich fördern und in eine wichtige Position bringen. Dann wird meine Zukunft sicherlich mit unbegrenztem Potenzial gefüllt sein. Weil ich in Selbstgefälligkeit und Selbstzufriedenheit lebte, begann ich unbewusst, meine Pflicht oberflächlich zu erfüllen, und hörte auf, neue Gläubige mit Sorgfalt zu bewässern. Infolgedessen waren einige der neuen Gläubigen nicht in der Lage, echte Bewässerung zu erhalten, und lebten in Negativität und Schwäche. Ich fühlte mich angesichts dieser Situation sehr verärgert und dachte: Ich habe einen weiten Weg zurückgelegt, um die „Ehre“ zu erlangen, die ich heute habe. Wie könnte ich die neuen Gläubigen so weitermachen lassen? Wenn die Kirchenleiter es herausfinden, werden sie mit Sicherheit sagen, dass ich nicht fähig bin und sogar meine Aufgabe beenden. Wäre dann nicht alles vorbei für mich? Ich muss etwas tun, um diese Situation umzukehren. In den folgenden Tagen ging ich jeden Tag nach draußen, um die neuen Gläubigen zu unterstützen. Manchmal erklomm ich um eines Treffens willen mehrere Hügel und brauchte drei bis vier Stunden, um hin und zurück zu gehen, aber ich fühlte mich überhaupt nicht verbittert. Nach einem Monat war ich erschöpft, aber weil ich nicht das Wirken des Heiligen Geistes hatte, war meine Kommunikation von Gottes Wort langweilig und trocken und infolgedessen kehrte sich die Situation der neuen Gläubigen nicht rechtzeitig um. Ich fühlte mich deswegen so gequält, dass ich Kopfschmerzen bekam, aber ich erkannte trotzdem nicht, dass ich vor Gott kommen sollte, um über mich selbst nachzudenken. Aufgrund der langfristigen Unwirksamkeit meiner Arbeit, die dem Leben der neuen Gläubigen Schaden zufügte, wurde ich schließlich nach Hause geschickt. Der Moment, als ich nach Hause zurückkam, war wie ein Sturz vom Himmel auf den Boden. Mein ganzer Körper fühlte sich schlapp und schwach an. Ich dachte daran zurück, wie so viele Schwestern und Brüder in der Vergangenheit zu mir aufschauten, und doch war ich jetzt in solchem Ausmaße gefallen. Wie würden Schwestern und Brüder mich ansehen, wenn sie es herausfänden? Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr fühlte ich mich außerstande, Schwestern und Brüdern gegenüberzutreten, also weigerte ich mich, zu Versammlungen zu gehen, und blieb stattdessen jeden Tag in Tränen aufgelöst zu Hause. Ich litt innerlich Qualen. Eines Tages sah ich die folgenden Worte Gottes: „Das ist die einzige Möglichkeit, um Ergebnisse in der Umwandlung zu erreichen. Während eurer Suche habt ihr zu viele persönliche Begriffe, Hoffnungen und Zukünftiges. Das jetzige Werk geschieht, um mit eurem Verlangen nach Status und euren ausgefallenen Wünschen umzugehen. Die Hoffnungen, das Verlangen nach[j] Status und die Begriffe sind alles klassische Aufmachungen von satanischer Gesinnung. … Über viele Jahre haben die Gedanken, auf die sich die Menschen zum Überleben verlassen haben, ihre Herzen zersetzt, so weit, dass sie heimtückisch, feige und verabscheuungswürdig geworden sind. Es fehlt ihnen nicht nur an Willensstärke und Entschlossenheit, sondern sie sind außerdem gierig, überheblich und eigensinnig geworden. Es fehlt ihnen gänzlich an jeglicher Entschlossenheit, die das Ich übersteigt, und mehr noch, sie haben nicht ein bisschen Mut, um die Einschränkungen dieser finsteren Einflüsse abzuschütteln. Gedanken und Leben der Menschen sind scheußlich, ihre Sichtweisen über den Glauben an Gott sind immer noch unerträglich hässlich, und selbst wenn die Menschen von ihren Sichtweisen über den Glauben an Gott sprechen, ist es einfach unerträglich anzuhören. Die Menschen sind alle feige, unfähig, verabscheuungswürdig und auch anfällig. Sie empfinden keine Abscheu für die Mächte der Finsternis, und sie fühlen keine Liebe für das Licht und die Wahrheit; stattdessen tun sie ihr Möglichstes, sie zu vertreiben.“ („Warum bist du nicht bereit, eine Kontrastfigur zu sein?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Nur durch die pointierte Offenbarung der Worte Gottes erkannte ich, dass meine Sicht auf den Glauben an Gott von Anfang an falsch gewesen war. Ich wollte meinen Glauben an Gott verwenden, um den Ruhm, das Glück und den Status zu erlangen, den ich in der Welt nicht erreichen konnte, und dachte absurderweise: Ich würde befördert und in eine wichtige Position versetzt, solange ich das Lob von Schwestern und Brüdern erwarb, und dann würde Gott mich auch mögen und loben. Unter der Herrschaft dieser Gedanken wurde ich schwach und verabscheuungswürdig. Wenn Schwestern und Brüder mich lobten, wurde ich voller Zuversicht, aber sobald ich diese Dinge verlor, wurde ich sofort entmutigt und deprimiert und negativ und war auf dem Rückzug. Wie war das Glauben an Gott? Alles, woran ich glaubte war Ruhm, Reichtum und Status! Gottes Absicht war nicht, mich zu einem wunderbaren Arbeitstalent auszubilden, und außerdem war sie auch nicht, mir das Erfüllen meiner Pflicht ausnutzen zu lassen, um persönliche Wünsche zu befriedigen. Er hoffte vielmehr, dass ich durch den Prozess der Erfüllung meiner Pflicht meine Schwächen entdecken und Gottes Worte und Werk erfahren könnte, und so mehr Wahrheit verstehen und erlangen und schließlich Gottes Errettung empfangen würde. Gleichzeitig war sie auch, dass ich meine eigenen Erfahrungen und mein Verständnis der Wahrheit dazu verwenden könnte, um Schwestern und Brüdern, die neue Gläubige an Gott waren, zu versorgen und ihnen dabei zu helfen, den Grundstein in der wahren Weise zu legen, damit sie den richtigen Weg des Glaubens an Gott so schnell wie möglich gehen könnten. Ich suchte jedoch nie nach Gottes Absichten, da ich immer nach Ruhm und Status und nach meinen persönlichen Ambitionen strebte. Am Ende empfing ich das Wirken des Heiligen Geistes überhaupt nicht, sodass ich, ganz gleich, wie viel Mühe ich hineinsteckte, außerstande war, die neuen Gläubigen richtig zu bewässern. Nachdem ich an der Erfüllung meiner Pflicht gehindert worden war, wurde ich übermäßig negativ und missverstand Gottes Absichten und dachte, dass ich keine Hoffnung hätte, Gottes Errettung zu empfangen. Zu dieser Zeit erinnerte ich mich plötzlich an Gottes Worte: „Es ist Mir egal, wie verdienstvoll deine harte Arbeit ist, wie beeindruckend deine Qualifikationen, wie eng du Mir folgst, wie berühmt du bist oder wie verbessert deine Einstellung ist; so lange du nicht getan hast, was Ich verlangt habe, wirst du niemals Mein Lob gewinnen können.“ („Verfehlungen werden den Menschen in die Hölle bringen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) „Ob jemand aufrichtig strebt, wird nicht dadurch bestimmt, wie andere über ihn urteilen oder wie das Umfeld ihn sieht, sondern davon, ob der Heilige Geist in ihm wirkt und ob er die Anwesenheit des Heiligen Geistes hat, und es wird umso mehr dadurch bestimmt, ob seine Disposition sich verändert und ob er Kenntnis von Gott hat…“ („Gott und der Mensch werden gemeinsam in die Ruhe eintreten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) In Gottes Worten verstand ich Seine Absichten und Anforderungen. Es stellte sich heraus, dass mein früherer Glaube, dass ein höherer Status eine vielversprechendere Zukunft und mehr Lob von Gott bedeute, Gottes Wirken von einem irdischen Standpunkt aus maß, was nicht falscher hätte sein können. Wie Gott jemandes Ziel bemisst und bestimmt, hängt nicht von seinem Status, seinem Dienstalter oder der Menge an Arbeit ab, die er getan hat, sondern davon, ob er die Wahrheit erlangt hat und ob er eine dispositionelle Veränderung erreicht hat. Wenn jemand durch Gottes Wirken nicht die Wahrheit erlangt oder eine dispositionelle Veränderung erreicht hat, dann wird es bedeutungslos, wie hoch sein Status ist oder wie viele Menschen ihn befürworten. Er wird nicht nur Gottes Zustimmung nicht erhalten, er wird auch von Gott verabscheut, abgelehnt und verurteilt werden. Nur indem er darauf achtet, sich selbst und Gott zu kennen, während er seine Pflicht erfüllt, und seine wirklichen Erfahrungen nutzt, um Schwestern und Brüder zu bewässern und zu unterstützen, wird er in der Lage sein, die tatsächlichen Probleme zu lösen, einen Weg zu finden, Schwestern und Brüder zu führen und seine Arbeit effektiv zu tun. Jemand wie ich, der während der Arbeit nicht seinen eigenen Eintritt verfolgte und sich überhaupt nicht änderte, sondern blindlings Ruhm, Reichtum und Status verfolgte, schadete letztlich immer mehr Schwestern und Brüdern und würde am Ende persönlich beseitigt werden. Als ich darüber nachdachte, verstand ich, dass das Unterbinden meiner Pflicht durch die Kirche eine von Gott geschaffene Umgebung war, die auf meine falschen Absichten und Wünsche sowie meine verdorbene Natur abzielte, sodass ich über mich selbst nachdenken und mich selbst kennenlernen, meine falschen Ansichten über Streben ändern und dem richtigen Weg folgen könnte, die Wahrheit so schnell wie möglich zu verfolgen. In jenem Moment fühlte ich wirklich Gottes Liebe, Fürsorge und Gedanken und konnte nicht anders, als zu Gott zu beten: „Oh Gott! Danke, dass Du mir Deine große Liebe zuteilwerden ließest. Ich verstand früher Deine Absichten nicht und dachte, dass der Besitz von Ruhm, Vermögen und Status Deine Wertschätzung garantieren würde. Das veranlasste mich dazu, mich während meiner Arbeit überhaupt nicht um den Eintritt in die Wahrheit zu kümmern. Alles, was ich tat, war blindlings Ruhm und Reichtum zu verfolgen, was völlig im Widerspruch zu Deinen Anforderungen steht. Durch die Erleuchtung Deines Wortes verstehe ich jetzt Deine Anforderungen. Ich werde nicht länger in direktem Widerspruch zu Deinem Werk handeln, wie ich es in der Vergangenheit tat. Ich werde dispositionelle Veränderung verfolgen und dem richtigen Weg der Verfolgung der Wahrheit folgen.“

Kurz darauf veranlasste die Kirche wieder, dass ich die neuen Gläubigen bewässerte, und ließ mich auch mit einer jungen Schwester zusammen wohnen. Die junge Schwester hatte eine offene und leidenschaftliche Persönlichkeit, also dachte ich: Da ich introvertiert bin und nicht gerne viel rede, während die junge Schwester extrovertiert ist und vorbehaltlos spricht, könnten wir diese Gelegenheit nutzen, um von den Stärken des anderen zu lernen, um unsere Schwächen auszugleichen. Obwohl ich so dachte, gab es trotzdem Konflikte und Missverständnisse in unseren tatsächlichen Interaktionen. Um diese Situation zu ändern, begann ich, vorsichtiger zu sprechen und zu handeln, weil ich befürchtete, dass es mehr unangenehme Zwischenfälle geben könnte. Die junge Schwester ging normalerweise zur Arbeit. Als ich sah, dass sie die ganze Zeit so beschäftigt war, beschloss ich, alle Hausarbeiten zu erledigen, um bei ihr einen guten Eindruck zu hinterlassen und zu helfen, unsere Beziehung aufrechtzuerhalten. Ich hätte nie erwartet, dass unsere Beziehung einige Monate später tatsächlich angespannter würde, was ich besonders deprimierend und schmerzhaft fand. Allerdings prüfte ich mich nicht selbst und erkannte meine Verdorbenheit nicht, richtete stattdessen meine Aufmerksamkeit auf die junge Schwester und dachte, dass es schwer sei, mit ihr zurechtzukommen, und dass sie zu unvernünftig sei. Eines Tages, als die Schwester von der Arbeit zurückkam und sah, dass ich den Haushalt erledigte, sagte sie unverblümt, dass ich das nur aus Eifer täte. Als ich dies hörte, konnte ich meine Klagetränen nicht länger vom Ausbrechen abhalten. In diesem Moment wollte ich wirklich sofort gehen und niemals mehr zurückkommen. Aber dann dachte ich daran, dass die Schwester jünger war als ich und dass sie lange Zeit nicht an Gott geglaubt hatte. Wenn ich mich selbst nicht zurückstellen könnte und weiterhin einen Groll gegen sie hegte, wie würden mich dann die Kirchenführer und andere Schwestern und Brüder sehen? Sie würden sagen, dass ich keine Liebe für die junge Schwester zeigte und dass ich unverantwortlich sei. Wie könnte ich ihnen dann gegenübertreten? Angesichts einer solchen Situation hatte ich wirklich keine Ahnung, was ich tun sollte. Im Schmerz kam ich vor Gott, um zu beten: „Oh Gott! Ich habe so große Schmerzen. Es ist, wie wenn schwere Steine mich niederdrückten und es mir unmöglich machten, die Kraft zum Entkommen zu haben. Aber ich glaube, Deine guten Absichten müssen in dieser Situation liegen, die mir widerfahren ist. Ich bitte nur, dass Du mich erleuchtest, damit ich Deine Absichten verstehen und die Lektion lernen kann, die ich lernen sollte.“ Bald nach dem Gebet kam zufällig eine Schwester zu mir und so öffnete ich mein Herz und sprach mit ihr über meine Situation. Nachdem sie zugehört hatte, sagte die Schwester: „Gottes ganzes Werk dient der Errettung der Menschheit und alle Situationen, die uns widerfahren, sind dazu bestimmt, uns zu schulen und uns zu vervollkommnen. Wenn wir diese negativen Dinge in uns haben, bedeutet das, dass wir immer noch einige satanische Gifte in uns haben, die von Gott verachtet werden. Gott wird uns vervollkommnen und uns durch diese Situationen verändern. …“ Nachdem die Schwester gegangen war, wälzte ich mich im Bett hin und her, konnte nicht einschlafen und dachte: Was vervollkommnet und verändert Gott in mir? Deshalb stand ich auf und las Gottes Wort: „Dadurch kannst du die Natur eines Menschen erkennen und aus seiner Lebensanschauung und seinen Werten, zu wem er gehört. Satan verdirbt Menschen durch die Bildung und den Einfluss der nationalen Regierungen und der Berühmtheiten und Größen. Ihre Lügen und ihr Unsinn sind zum Leben und zur Natur des Menschen geworden. ‚Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel‘ ist ein sehr bekanntes satanisches Sprichwort, das jedem eingeflößt wurde und zum menschlichen Leben geworden ist. Es gibt einige andere Worte von Lebensweisheit, die genauso sind. … Es gibt noch viele satanische Gifte in den Leben der Menschen, in ihren Taten und in ihrem Verhalten und Umgang mit anderen – sie besitzen so gut wie keinen Funken an Wahrheit – zum Beispiel ihre Lebensphilosophien, ihre Erfolgsmaximen oder ihre Art, Dinge zu tun. Jeder Mensch ist mit den Giften des großen roten Drachen angefüllt, und sie kommen alle von Satan. Somit sind alle Dinge, die durch die Knochen und das Blut der Menschen fließen, die des Satans.“ („Wie man die Natur des Menschen kennt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Als ich Gottes Worte betrachtete, versank ich in Gedanken: Warum habe ich in diesen letzten Monaten in solcher Depression und solchen Schmerzen gelebt? Von welchen Giften Satans wird mein Verhalten beherrscht? Unter der Erleuchtung Gottes fühlte ich, wie sich mein Herz allmählich im Inneren erhellte und mir bewusst machte, dass der Grund, warum ich immer so viel Aufmerksamkeit auf Ruhm und Status gerichtet hatte, der Einfluss und die Verwirrung durch Gifte Satans wie zum Beispiel „Eine Wildgans hinterlässt eine Stimme; ein Mensch hinterlässt einen Ruf“, „Ein Baum lebt mit seiner Rinde; ein Mensch lebt mit seinem Gesicht“, und „Lebendig, sei Mensch der Menschen; tot, sei Seele der Seelen.“ Diese satanischen Gifte wurden unwissentlich zu den Richtlinien meines Verhaltens und meiner Ziele im Leben und ließen mich fälschlicherweise glauben, dass nur Ruhm und Status das Leben sinnvoll und wertvoll machen könnten. Es war das Vorherrschen dieser Gifte, die mich dazu brachte, mir so sehr Gedanken um den Anschein und die Eitelkeit zu machen, sowie darum, was andere von mir dachten. Alles, was ich tat und sagte, war, um mein Image und meinen Status in den Herzen anderer Menschen zu bewahren. Sobald etwas meinen Anschein oder meine Eitelkeit betraf, hatte ich Schmerzen und Qual. All dieses Leiden und diese Bitterkeit waren wegen Satans. Ich erinnerte mich daran, dass ich seit dem Einzug bei der jungen Schwester immer vorsichtig mit ihr ausgekommen war, um einen guten Eindruck zu hinterlassen, aus Angst, dass ich einen schlechten Eindruck hinterlassen würde, wenn ich etwas Falsches sagen oder tun würde. Ich lebte folglich unterwürfig und verhielt mich wie eine Idiotin. Wenn die junge Schwester mit mir umging, nutzte ich nicht die Gelegenheit, mich selbst zu kennen, sondern war voller Meinungen und Vorurteile gegen die Schwester, weil ich das Gesicht nicht verlieren wollte und sogar dieser Umgebung entfliehen wollte. Um mein Image und mein Gesicht zu wahren, wagte ich es nicht, mit der jungen Schwester offen zu sein, selbst wenn ich sie manchmal ein wenig Verdorbenheit offenbaren oder etwas mit der Wahrheit Unvereinbares tun sah, aus Angst, dass ich sie kränken und verursachen könnte, dass sich unsere Beziehung mehr und mehr entfremdete. … Diese Gifte Satans machten mich jedoch immer heuchlerischer und hinterlistiger, was mein Leben sehr ermüdend und bitter machte. Ich wünschte wirklich, ich könnte diesen dunklen Käfig durchbrechen und mein falsches Gesicht abreißen, damit ich mit völliger Freiheit und Erleichterung leben könnte. Aber ich konnte es nicht alleine tun, also kniete ich vor Gott nieder und schüttete Ihm mein Herz aus: „Oh Gott! Früher habe ich Lob und Ruhm als eine Art von Genuss betrachtet. Jetzt sehe ich, dass ich mich irrte. Das Streben nach diesen Dingen ist kein wunderbarer Genuss, sondern Schmerz, Depression, Knechtschaft und Zwang. Jetzt sehe ich auch deutlich, dass es Satans Philosophien waren, die mich betrogen und kontrollierten und mich dazu brachten, Ruhm, Reichtum und Status zu erstreben, sowie Anschein und Eitelkeit. All mein Schmerz wurde von Satan gebracht. Oh Gott! Ich will wirklich nicht mehr nach Satans Philosophien leben. Ich bitte um Deine Rettung; zeige mir den richtigen Weg der Praxis und gib mir das Vertrauen und die Kraft, Satans Falle zu durchbrechen und im Einklang mit Deinen Anforderungen zu handeln.“ Nach dem Gebet fühlte ich eine beispiellose Erleichterung. Gleichzeitig erkannte ich, dass ich meine verdorbene Disposition nur durch das Streben nach Wahrheit beseitigen konnte. Danach sah ich die folgende Passage von Gottes Wort: „Wenn du dich nicht auf deine Beziehungen zu Menschen fokussierst, sondern eine echte Beziehung zu Gott aufrechterhältst, wenn du bereit bist, dein Herz Gott zu geben und zu lernen, Ihm zu gehorchen, werden ganz natürlich deine Beziehungen zu allen Menschen echt werden. Auf diese Weise werden diese Beziehungen nicht auf dem Fleisch aufgebaut, sondern auf der Grundlage von Gottes Liebe. Es gibt fast keine Interaktionen, die auf dem Fleisch basieren, sondern in dem Geist gibt es Gemeinschaft sowie Liebe, Trost und Fürsorge füreinander. Dies geschieht alles auf der Grundlage eines Herzens, das Gott zufriedenstellt. Diese Beziehungen werden nicht dadurch aufrechterhalten, dass man sich auf menschliche Lebensphilosophie verlässt, sondern sie werden ganz natürlich gebildet durch die Belastung für Gott. Sie erfordern keine menschliche Anstrengung – sie werden praktiziert durch die Prinzipien des Wortes Gottes. Bist du bereit, rücksichtsvoll zu sein gegenüber dem Willen Gottes? … Bist du bereit, vollständig dein Herz Gott zu geben und nicht deine Stellung unter den Menschen zu bedenken?“ („Eine echte Beziehung zu Gott aufzubauen ist sehr wichtig“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Gottes Worte zeigten mir einen klaren Weg der Praxis auf und das war, zu praktizieren, eine ehrliche Person zu sein und mich nicht mehr um Ruhm und Reichtum zu kümmern oder mein Image und meinen Status in den Herzen der Menschen zu bewahren. Stattdessen sollte ich mein Herz Gott geben, Gottes Worte in allem preisen und bezeugen, die Wahrheit praktizieren und Gott gehorchen. Auf diese Weise werde ich in der Lage sein, eine normale Beziehung zu Gott aufzubauen. Eine normale Beziehung zu Gott zu haben, führt natürlich auch zu normalen Beziehungen zu anderen Menschen. Daher entschloss ich mich geheim, nach Gottes Worten zu handeln und allmählich meine verdorbene Disposition zu beseitigen. Seitdem kommunizierte ich oft bewusst mit der jungen Schwester und wir lasen miteinander Gottes Worte. Wenn wir bei der Erfüllung unserer Pflichten auf Probleme stießen, die wir nicht lösen konnten, beteten wir miteinander zu Gott und suchten nach Antworten in Gottes Worten. Wir verstanden uns sehr gut. Bevor ich mich versah, verflogen all die Last auf meinem Körper und die Depression in meinem Herzen und ein lang ersehntes Lächeln zeichnete sich auf meinem Gesicht ab. Ich hatte wirklich die Erleichterung und Freude erlebt, die das Praktizieren von Gottes Worten mit sich brachte. Ich danke Gott aufrichtig, dass Er mich gerettet hat.

Nach diesen wenigen Monaten schmerzhafter Verfeinerung verstand ich endlich, warum Gott uns nicht die Lebensphilosophien verwenden ließ, um die Beziehung zu anderen Menschen aufrechtzuerhalten. Das liegt daran, dass all jene Lebensphilosophien und jene sogenannten Maximen Gifte sind, die Satan in Menschen einpflanzt, und Werkzeuge sind, die von Satan verwendet werden, um Menschen zu binden und ihnen Schaden zuzufügen. Diese satanischen Philosophien können Menschen nur dazu bringen, Spaltung, Konflikt und Tod zu erzeugen, und können den Menschen nur Depression und Schmerz bringen. Dies liegt daran, dass Satan selbst Verdorbenheit und Spaltung ist, und nur Gottes Worte und das, was Er von den Menschen fordert, können es ihnen ermöglichen, miteinander Frieden zu schließen. Nur durch das Leben in Gottes Worten und das Handeln in Übereinstimmung mit Seinen Worten können Menschen die finsteren Einflüsse Satans durchbrechen und in völliger Freiheit und Erleichterung vor Gott leben. Gleichzeitig erkannte ich auch, dass mein Zusammenleben mit der jungen Schwester eine wundervolle Vorkehrung Gottes war, die eingerichtet wurde, um auf die tief verwurzelten Gifte Satans in mir und meine praktischen Bedürfnisse abzuzielen. Wenn Gott nicht auf diese Weise gewirkt hätte, hätte ich niemals das Ausmaß des Schadens erkannt, die satanische Gifte wie „Eine Wildgans hinterlässt eine Stimme; ein Mensch hinterlässt einen Ruf“ und „Ein Baum lebt mit seiner Rinde; ein Mensch lebt mit seinem Gesicht“ mir zugefügt hatten. Ich hätte diesen Giften immer noch als positive Dinge gehuldigt, die mich immer arroganter und verdorbener gemacht hätten und letztlich zu Zersetzung und Zerstörung geführt hätten. Diese Situationen und Prüfungen waren genau Gottes große Errettung für mich!

Später erhielt ich Gottes Erhöhung und wurde eine Leiterin der Kirche. Wenn ich am Anfang auf Probleme stieß, hörte ich oft auf Vorschläge von Schwestern und Brüdern und kümmerte mich nicht darum, wie andere über mich denken würden. Aber es dauerte nicht lange, bis mein Wunsch, Ruhm und Reichtum zu verfolgen, sich wieder auszudehnen begann. Da ich früher als die andere Leiterin in der Kirche mit der Erfüllung dieser Pflicht begann, kamen Schwestern und Brüder natürlich mehr zu mir, wenn es ein Problem gab. Allmählich fing ich an, mich mitreißen zu lassen und dachte, dass ich dieser Schwester immer noch überlegen sei. Wenn ich mit dieser Schwester in Versammlungen war, sprach ich immer über einige scheinbar wichtige Glaubenslehren, um zu protzen und Anerkennung und Bewunderung von Schwestern und Brüdern zu erlangen, sowie ihnen das Gefühl zu geben, dass ich besser war als sie. Einmal, während einer Versammlung in einer kleinen Gruppe, kam mir ein Gedanke in den Sinn, nachdem die Schwester gerade eine Weile kommuniziert hatte: Ich muss mehr kommunizieren, sonst würden Schwestern und Brüder denken, dass ich nicht so gut bin wie sie. Also funkte ich dazwischen, als es eine Pause gab, und begann ununterbrochen zu kommunizieren. Gerade als ich wirklich loslegte, unterbrach mich ein Bruder neben mir: „Wir können nicht nur über leere Glaubenslehren sprechen. Wir sollten einige praktische Erfahrungen und Kenntnisse kommunizieren, um Schwestern und Brüder zu versorgen.“ Nachdem ich den Worten des Bruders zugehört hatte, fühlte ich mich, als wäre ich in der Öffentlichkeit geschlagen worden. Mit errötetem Gesicht dachte ich: Ich hatte ursprünglich vorgehabt, ein paar Worte mehr zu sagen, damit Schwestern und Brüder mich hoch einschätzen würden, aber jetzt ist es für mich so peinlich geworden! Damals wollte ich ein Loch im Boden finden, um mich zu verstecken. Gerade als ich mich innerlich gequält fühlte, las der Bruder eine Passage aus Gottes Wort: „Manche Menschen z.B. verehren Paulus besonders: Sie halten gerne Reden und arbeiten gerne draußen. Sie treffen sich gerne und reden; sie mögen es, wenn ihnen die Leute zuhören, sie verehren, sie umgeben. Sie haben in den Augen der Anderen gerne Format und schätzen es, wenn andere ihre Profilierung wertschätzen. … Wenn sie sich wirklich auf diese Weise benimmt, dann ist das genug um zu zeigen, dass sie arrogant und eingebildet ist. Sie verehrt Gott überhaupt nicht; sie sucht nur ein hohes Ansehen und möchte Autorität über andere haben, sie besitzen und in ihren Augen wichtig sein. Das ist ein klassisches Bild Satans. Was in ihrer Natur überwiegt, sind Arroganz und Hochmut, Widerwille Gott anzubeten und ein Wunsch nach der Anbetung durch andere.“ („Wie man die Natur des Menschen kennt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Jedes Wort von Gottes Gericht war wie eine Nadel, die in mein Herz sticht und mich noch mehr beschämte. Ich erinnerte mich daran, dass ich, bevor ich an Gott glaubte, es besonders genoss, von allen bewundert zu werden, und mit Herzen und Seele danach strebte, herauszustechen und eine starke und erfolgreiche Frau zu werden. Nachdem dieser Traum zerbrochen war, dachte ich, ich könnte mir meinen Traum von Ruhm, Reichtum und Status in der Kirche erfüllen. Gerade in dieser Zeit hatte ich heimlich mit dieser Schwester konkurriert, um Schwestern und Brüder dazu zu bringen, zu mir aufzuschauen. Oberflächlich betrachtet, konkurrierte ich um Status gegen eine Person, aber im Wesentlichen konkurrierte ich um Status gegen Gott. Denn diejenigen, die an Gott glauben, sollten zu Gott aufschauen, Ihn anbeten und Gott einen Platz in ihren Herzen geben. Stattdessen wollte ich einen Platz in den Herzen der Schwestern und Brüder haben, und sie sollten zu mir aufschauen und mich anbeten. Ist das nicht eklatanter Widerstand gegen Gott? Erst angesichts der Tatsachen konnte ich sehen, dass meine Natur gegen Gott ist. Wenn ich nicht Gottes Züchtigung und Urteil erfahre und keine Veränderung in meiner Disposition erreiche, dann tue ich, selbst wenn ich nach außen hin leidenschaftlich und aktiv für Gott aufzuwenden scheine, tatsächlich Böses und widersetze mich Gott. Zur gleichen Zeit sah ich klar, dass Satan die Menschheit verdirbt, indem er Gifte auf verschiedene Weise in ihren Verstand und ihre Seele einflößt, sie nach Ruhm, Reichtum und Status streben lässt und sie dadurch dazu bringt, allmählich von Gott abzuweichen, Gott zu betrügen, und schließlich zerrt er sie in die Hölle. Wenn ich darüber nachdachte, konnte ich nicht anders, als Angst zu bekommen, und ich begann auch, meine Blindheit und Torheit, meine tiefe Verdorbenheit und die satanischen Gifte, die tief in mir Wurzeln geschlagen hatten, zu verachten. Wenn ich nicht unter der Domäne von Ruhm, Reichtum und Status gestanden hätte, wäre ich nicht unter der Kontrolle einer Person, eines Ereignisses oder einer Sache gewesen und hätte nur danach gestrebt, Gott durch Erfüllung meiner Pflicht als ein erschaffenes Geschöpf zufriedenzustellen. Wenn ich nicht von Ruhm, Reichtum und Status kontrolliert worden wäre, hätte ich mich durch Erfüllung meiner Pflicht darauf konzentriert, Gott zu verherrlichen, Gott zu bezeugen und Schwestern und Brüder vor Ihn zu bringen. Wenn ich nicht von Ruhm, Reichtum und Status kontrolliert worden wäre, hätte ich nicht jeden Tag in Depression und Qual gelebt, unfähig, die von der Wahrheit gebrachte Erleichterung und das Glück zu genießen. Wenn ich nicht durch Ruhm, Reichtum und Status kontrolliert worden wäre, hätte ich normale Beziehungen zu Schwestern und Brüdern aufgebaut und wir hätten einander im Geiste unterstützt und geholfen, anstatt eine Fassade zu benutzen, um andere für ihr Vertrauen und ihre Bewunderung zu betrügen. … Das war alles wegen Satans Giften, die mir bis zu jenem Tag geschadet hatten. Satan ist wirklich zu verabscheuungswürdig und zu böse. Er ist absolut ein seelenfressender Dämon! Unter der Erleuchtung und Führung Gottes entwickelte ich den Willen und den Mut, meinem Fleisch zu entsagen und die Wahrheit zu praktizieren. Also betete ich zu Gott: „Oh Gott! Es ist das Unheil von Ruhm, Reichtum und Status, das mich in die heutige Situation gebracht hat. Um diesen Dingen nachzugehen, ließ ich Deine Anforderungen hinter mir, indem ich Dich missachtete und mich Dir immer und immer wieder widersetzte, und machte Dich traurig und angewidert. Ich hasse diese Dinge jetzt aus tiefstem Herzen. Ich werde ihnen entsagen und sie gründlich aufgeben. Mögest Du mich auf meinem zukünftigen Weg führen.“ Seitdem habe ich mich sehr viel mehr zurückgehalten und während Versammlungen begann ich, mich darauf zu konzentrieren, über meine tatsächlichen Erfahrungen zu sprechen. Wenn Schwestern und Brüder Probleme hatten, öffnete ich bewusst mein Herz, um mit ihnen über die Zeiten zu kommunizieren, in denen ich selbst in Probleme geriet, und über die Erleuchtung und Führung von Gottes Worten, damit sie Gottes Absichten verstehen und Gottes Liebe erkennen können. Als ich so handelte, fühlte ich mich wohler und erleuchtete in meinem Herzen was jeden Tag besonders erfüllend machte.

Nachdem ich Gottes Urteil und Züchtigung erfahren hatte und Er mit mir von Zeit zu Zeit umging und mich beschnitt, begann ich, etwas wirkliches Wissen über meine satanische Natur zu haben. Immer wenn ich Dingen wie Ruhm, Reichtum, Status und Anschein wieder begegnete, betete ich bewusst zu Gott, arbeitete mit Ihm zusammen, entsagte meinem Fleisch und praktizierte die Wahrheit. Einmal war eine Schwester in einer Nachbarkirche nicht in einer guten Situation. Nachdem wir davon gehört hatten, gingen wir oft hinüber, um mit ihr zu kommunizieren, und hatten offene Gespräche. Nach einer Weile besserte sich ihre Situation und sie begann aktiv mit Evangeliumsarbeit zu kooperieren. Unter den neuen Gläubigen, die sie hereinbrachte, gab es jemanden, der wirklich nach der Wahrheit hungerte und auch sehr schnell Fortschritte machte. Wir beabsichtigten daher, sie als Kirchenleiterin für neue Gläubige zu kultivieren. Zu dieser Zeit schrieb uns die Nachbarkirche und bat darum, dass die Schwester dorthin gehen sollte, um ihre Pflicht zu erfüllen. Ich war innerlich sehr widerwillig, aber dann überlegte ich es mir anders: Die Kirchen sind ein integriertes Ganzes. Was Gott will, ist ein gemeinsamer Ausdruck. Ganz gleich, welche Kirche der neue Gläubige besucht, solange sie ihre Pflicht erfüllen kann, wird es etwas sein, das Gottes Herz tröstet. War mein vorheriges Denken nicht immer noch um des Ruhms, Reichtums und Status willen? War ich nicht immer noch auf mein persönliches Image und meinen persönlichen Anschein fokussiert? Das erinnerte mich an Gottes Worte: „Grausame, brutale Menschheit! Die Hinterhältigkeit und Intrigen, die Drängelei mit allen, das Gerangel um Ansehen und Vermögen, das gegenseitige Schlachten – wann wird es je enden? Gott hat Hunderttausende von Worten gesprochen, doch niemand ist zur Besinnung gekommen. Sie handeln zum Wohle ihrer Familien und zum Wohle ihrer Söhne und Töchter, für ihre Karriere, ihre Zukunftsperspektiven, ihren Status, ihre Eitelkeit und ihr Geld, um ihrer Kleider willen, um der Nahrung und des Fleisches willen, – wessen Handlungen sind wirklich im Interesse Gottes? Selbst unter denen, deren Handlungen zum Wohle Gottes sind, gibt es nur wenige, die Gott kennen. Wie viele handeln nicht zum Wohle ihrer eigenen Interessen? Wie viele unterdrücken und diskriminieren andere nicht, um ihren eigenen Status zu erhalten?“ („Das Böse muss bestraft werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Richtig! Sie dir mein Verhalten und Benehmen an. Ich verfolgte immer Ruhm und Reichtum, von denen keiner für Gott bestimmt war. Wie selbstsüchtig ich war! Ich genoss Gottes Erhöhung und Güte, aber ich versuchte es mühsam und zerbrach jeden Tag mein Gehirn, um Ruhm, Reichtum und Status zu erlangen. Obwohl ich an Gott dem Namen nach glaubte, handelte ich nicht in Übereinstimmung mit Gottes Absichten und Anforderungen und gehorchte Gott im Wesentlichen überhaupt nicht. Gottes Maß dafür, ob der Mensch aufrichtig an Gott glaubt, beruht nicht auf seinem äußeren Verhalten oder der Beurteilung anderer, sondern darauf, ob er Dinge in seinem Herz zum Schweigen bringen kann, die nicht mit Gottes Absichten vereinbar sind, wenn ihm Dinge zustoßen, ob er im besten Interesse der Kirche denken kann und ob er Gott in allem zufriedenstellen und lieben kann. Nachdem ich Gottes Absichten verstanden hatte, wurde mein Herz plötzlich fröhlich und ich überwies diesen neuen Gläubigen sofort an die Nachbarkirche.

Nachdem ich Gottes Wirken mehrere Jahre lang erfahren hatte, verstand ich klarer: Ruhm, Reichtum und Status sind Tricks, mit denen Satan Menschen narrt, und Ketten, die verwendet werden, um Menschen zu fesseln. Menschen, die unter seiner Domäne leben, können nur durch ihn gebunden und getäuscht werden, ohne jegliche Freiheit. Gottes Wort ist andererseits die Wahrheit, der Weg und das Leben. Menschen, die unter Gottes Wort leben, leben im Licht und in den Segnungen Gottes. Der Mensch wird in der Lage sein, die Erleichterung und die Freiheit des Lebens vor Gott zu erfahren, solange er sich etwas Mühe gibt, die Anforderungen Gottes zu erfüllen und die Wahrheit zu praktizieren, wie Gott es verlangt. Wenn ich auf den Schmerz und das Leid zurückblicke, die mir Ruhm, Reichtum und Status gebracht haben, dann fühle ich mich bei dem Errettungswerk, das Gott an mir verrichtet hat, wirklich Gott gegenüber dankbar und verpflichtet. Um mich von der Knechtschaft von Ruhm, Reichtum und Status zu befreien, richtete Gott sorgfältig verschiedene Umgebungen, Menschen, Dinge und Ereignisse ein und leitete und führte mich Schritt für Schritt unter Verwendung Seines praktischen Wirkens und erlaubte mir, auf dem richtigen Lebensweg zu gehen. Jede Umgebung und jede Manifestation wurde von Gott sorgfältig geplant, und hinter jeder liegt Gottes große Liebe für mich. Nachdem ich Züchtigung und Urteil immer wieder erfahren hatte, sah ich allmählich die Wirklichkeit meiner Verdorbenheit. Ich erlangte auch Kenntnisse von Gottes praktischem Wirken, sah Gottes Heiligkeit, Größe und Selbstlosigkeit und fühlte tief Gottes Gedanken und Sorgfalt bei der Errettung der Menschheit. In meinen zukünftigen Erfahrungen werde ich eher bereit sein, Gottes Züchtigung und Urteil, Seine Prüfungen und Verfeinerungen zu akzeptieren, sodass meine verdorbene Disposition so schnell wie möglich gründlich gesäubert und verändert werden kann und ich so wirklich ein bedeutungsvolles und wertvolles Leben führen kann!

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