Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Zeugnisse der Erfahrung des Urteils Christi

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Seitenbreite

0 Suchergebnis

Keine Ergebnisse gefunden.

`

85. Ich habe endlich den Weg erkannt, eine wahre Person zu sein

Xiaoli     Henan Provinz

Seit ich klein war, war mein Wunsch nach Ansehen stets sehr stark, und wenn ich mit Menschen interagierte, achtete ich besonders auf mein eigenes Image, meinen Status in den Augen anderer Menschen und ihre Einschätzung von mir. Also erlaubte ich anderen Menschen immer, irgendeinen Nutzen, irgendwelche Vorteile zu haben, und ich vergrub einfach Schwierigkeiten oder Beschwerden in meinem Herzen. Ich brachte diese Dinge niemandem gegenüber zum Ausdruck und wenn andere Menschen Schwierigkeiten hatten, dachte ich immer an Wege, ihnen zu helfen. In den Augen meiner Eltern war ich somit ein braves Mädchen; ich war eine wahre Freude. In den Augen meiner Nachbarn und Freunde war ich herzlich und großzügig. Nachdem ich geheiratet hatte, verstand ich mich auch sehr gut mit der Familie meines Ehemannes. Als meine Schwägerin und mein Schwager Partner fanden und heirateten, rannte ich wie verrückt umher. Ich steuerte sowohl Geld als auch Mühe bei und ich teilte die Last mit meinen Schwiegereltern. Bald war ich die gute Schwiegertochter und die gute große Schwester geworden. In Wirklichkeit war ich zu dieser Zeit jeden Tag erschöpft und ich war bis ins Mark erledigt, weil ich immer auf Zehenspitzen umherging, um meine Beziehungen zu anderen Menschen aufrechtzuerhalten und mich um die Gefühle aller anderen zu kümmern; ich beobachtete ihre Ausdrucksformen und sprach dann entsprechend. Ich hatte Angst davor, jemand anderen zu verletzen und bei ihm einen schlechten Eindruck zu hinterlassen und mein eigenes Ansehen zu schädigen. Nachdem ich diesen „guten Ruf“ erworben hatte, fühlte ich mich in meinem Herzen stolz, und fühlte, dass der Preis, den ich bezahlt hatte, es wert war. Ich hatte das Gefühl, dass ich als Mensch sehr erfolgreich war. Ich dachte oft für mich: Wenn ich eines Tages auf irgendwelche Schwierigkeiten stoße, werden meine Freunde, Familie und Nachbarn mir auf jeden Fall behilflich sein und mir aus meinen Schwierigkeiten helfen. Aber gerade als ich mich in meinen „Leistungen“ als menschliches Wesen sonnte, kam eine Katastrophe aus dem Nichts – sie zerstörte mein Hirngespinst völlig und veränderte meine Ansichten.

Am 4. Dezember 1991 hatte mein Mann einen schrecklichen Autounfall. Seine Milz riss, seine Leber und seine Niere wurden geschädigt und es kam zu schweren Darmschädigungen. Er blutete unkontrollierbar. Er unterzog sich vier Operationen in nur einem Monat mit mehr als 2000 Milliliter an Bluttransfusionen. Aber trotzdem hing sein Leben immer noch an einem seidenen Faden. Der Arzt sagte, dass, wenn sie nicht mit den Bluttransfusionen fortfahren würden, seine Wunden einfach nicht heilen könnten. Zu jener Zeit waren wir gerade mit dem Bau eines Hauses fertig und hatten auch ein Auto gekauft, sodass wir stark verschuldet waren. Es gab absolut keine Möglichkeit für uns, derart riesige medizinische Kosten zu tragen, und meine Eltern schöpften alle ihre Ressourcen aus, damit mein kleiner Bruder aufs College gehen konnte. Sie hatten keinerlei Möglichkeit, uns zu helfen, sodass ich keine andere Wahl hatte, als auf meine Verwandten und Freunde zuzugehen. Aber ich hätte mir nie gedacht, dass diese Leute, die mich normalerweise umgaben, einer nach dem anderen eine Ausrede finden würden, um mich abzuweisen, mir auszuweichen. Ich war sehr verletzt. Später hörte ich, dass ein Verwandter, dem wir ziemlich viel geholfen hatten, zu jemand anderem gesagt hatte: „Wir konnten ihnen unmöglich Geld leihen. Es gab absolut keine Hoffnung auf Heilung für ihn und wenn er sterben würde, würde seine Frau nur jemand anderen heiraten und wer würde es uns dann zurückzahlen? Und selbst wenn er nicht stirbt, wette ich, wird er für den Rest seines Lebens behindert sein; würde also, ihm Geld zu leihen, nicht einfach bedeuten, es wegzuwerfen?“ Nachdem ich diese kalten, herzlosen Worte gehört hatte, konnte ich nur weinen, weil ich wusste, dass dies die Stimme all jener Leute war, die mir kein Geld leihen würden. Aber was noch enttäuschender für mich war, war die Unfreundlichkeit der Familie meines Mannes. Meine Schwiegereltern hatten eindeutig Geld, aber sie gaben uns nur 500 Yuan, und später, als sie mit uns abrechneten, rechneten sie die Kosten für Transport, Essen und Obst mit, als sie meinen Mann im Krankenhaus besuchten. Mein Mann hatte zwei wohlhabende jüngere Brüder, und als sie ihn im Krankenhaus besuchten, gaben sie nur 500 Yuan zusammen. Jenes bisschen Geld, das mir meine Schwiegereltern gaben, war ein Tropfen auf den heißen Stein für uns. Es konnte nicht helfen, unsere wirklichen Schwierigkeiten zu beseitigen. Inmitten von Schmerz und Hoffnungslosigkeit konnte ich nur Kredite von der Bank beantragen, aber die Bank lehnte meine Anträge ab. Am Ende hatte ich keine andere Wahl, als das Auto zu einem niedrigen Preis zu verkaufen, um die Behandlung meines Mannes zu finanzieren. Trotz allem konnte ich nicht genug für die Arztgebühren meines Mannes zusammensammeln. Ich hatte wirklich keine Wahl mehr, und drei Monate später wurde mein Mann früh entlassen, als seine Wunden noch nicht verheilt waren. Aber ich hätte mir nie vorgestellt, dass gerade, als wir in unser Haus traten, diejenigen, denen wir Geld schuldeten, uns direkt auf den Fersen waren und durch unsere Tür drängten. Sogar meine ältere Schwägerin kam in unser Haus und bat um Geld. Angesichts dieser Situation war ich über alle Maßen verletzt. Ich rannte allein zu einem Waldgebiet auf einem Hügel, um zu weinen. Ich war damals gerade 24 geworden und war erst seit einem Jahr mit meinem Mann verheiratet. Meine rücksichtslosen Schwiegereltern hatten mir diese ganze Last auferlegt und keine einzige Person um uns herum war bereit, uns behilflich zu sein. Der Weg vor uns würde lange sein – wie könnte ich jene Art von Schicksalsschlag ertragen, jene Art von Belastung? Als ich im Wald war, dachte ich und weinte, und dachte und weinte. Ich hatte wirklich nicht den Mut, weiterzumachen, und ich schrie in den Himmel empor: „Lieber Himmel! Warum ist mein Leben so schwierig? Ich kann wirklich nicht in dieser Welt weitermachen. Oh Himmel, ich flehe Dich an, mir mein Leben zu nehmen!“ Leiden ist Leiden und praktischen Schwierigkeiten muss man am Ende ins Auge sehen, und ich hatte keine andere Wahl, als mich selbst aufzurichten, mich zu stählen und meine Familie zu unterstützen. Enormer Lebensstress mündete bei mir, die ich immer fröhlich und energisch gewesen war, und ich blies jeden Tag Trübsal. Als mein Mann mich so ungerecht behandelt sah, weinte er und sagte: „Du solltest dieses Zuhause verlassen; du musst nicht so für mich leiden!“ Um die Wahrheit zu sagen, hatte ich auch einige Gedanken ans Weggehen, aber ich betrachtete mein Ansehen als wertvoller als Gold, also würde ich meinen Mann unter jenen Umständen absolut nicht verlassen. Die folgenden Tage waren sogar noch schwieriger. Mein Mann konnte keinerlei körperliche Arbeit verrichten und darüber hinaus gab es seit drei Jahren Dürre und fast keine Ernte seit drei Jahren, also hatte ich schwere Schulden. Sogar Essen wurde ein Thema. Gerade als ich völlig verzweifelt war und ich keine Hoffnung mehr zum Weitermachen hatte, riet mir jemand, an Jesus zu glauben. Nachdem ich an Ihn geglaubt hatte, sah ich Jesu Worte in der Bibel, die lauten: „Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.“ (Joh 3,16-17) Inmitten jener Tage des Leidens brachten mir diese Worte von Gott großen Trost. Ich las auch in der Bibel, dass der Herr Jesus, nachdem Er auferstanden war und uns verlassen hatte, ging, um einen Platz für uns vorzubereiten, und wenn er vorbereitet wäre, würde Er mit uns zusammenkommen. Von da an freute ich mich in meinem Herzen auf den Tag, an dem Gott zurückkehren würde, und ich dachte: Wenn Gott zurückkehrt, werde ich nicht länger in dieser Welt leiden müssen.

Im Herbst 1998 hatte ich durch die Gnade Gottes das Glück, einer Schwester zu begegnen, die an den Allmächtigen Gott glaubte. Als ich von dem, was meine Schwester mir sagte, erfuhr, dass Gott schon zurückgekehrt war und dass Er ein neues Werk verrichtete, konnte ich meine Gefühle der Erregung nicht unterdrücken. Ich warf mich vor Gott nieder und betete: „Oh Allmächtiger Gott, meine Hoffnung, dass Du zurückkehren würdest, ist endlich verwirklicht worden. Ich habe genug gelitten und genug in dieser elenden Welt gelebt. Ich kann nicht noch einen Tag länger bleiben. Oh Gott, ganz gleich, welches Werk zu tun Du zurückgekehrt bist oder welche Art von Anforderungen Du hast, ich bin bereit, Dir aufmerksam zu folgen.“ Durch das Lesen der Worte des Allmächtigen Gottes verstand ich später viele Wahrheiten, die ich vorher nicht verstanden hatte. Ich sah, wie Gott die Menschen anleitete, wie man an Gott glaubt und wie man richtige Menschlichkeit auslebt. Ich erkannte, dass alle Worte Gottes wahr sind und die Worte sind, nach denen die Menschen leben sollten, und dass Gott uns dazu anleitet, uns von der Sünde zu befreien, richtige menschliche Leben zu führen und in unseren Leben auf dem richtigen Weg zu gehen. Darüber hinaus sah ich die echte Liebe der Brüder und Schwestern durch meine Interaktion mit ihnen und ich war tief bewegt. Dies zeigte weiter, dass der Allmächtige Gott das Kommen des Herrn Jesus ist, dass Er der wahre Gott ist, der kam, um zu wirken und die Menschheit zu retten. Das geschah zur Zeit der Herbsternte. Als die für die Arbeit der Kirche verantwortliche Schwester erfuhr, dass mein Mann nicht in der Lage war, auf dem Land zu arbeiten, besuchte sie mich und genau dann trug ich eine Ladung Mais auf meinen Schultern. Sie zog sie direkt von meinen Schultern und sagte mir offen: „Ich werde es tun, mach eine Pause!“ Am nächsten Tag fand sie ein paar andere Brüder und Schwestern, die mir helfen sollten, die Ernte einzubringen. Sie hatte sogar gedämpfte Brötchen, Nudeln und Gemüse für mich gekauft, und sie gab meinem Kind Sonnenblumenkerne und Süßigkeiten. Nachdem die Arbeit getan war, gingen wir zurück zu meinem Haus und einige von ihnen halfen mir, Essen zu machen, auf mein Kind aufzupassen und einige halfen mir beim Wäschewaschen. Zwei Brüder bezeugten auch meinem Mann Gottes Werk in den letzten Tagen. Am Abend lasen wir gemeinsam das Wort Gottes, sangen Hymnen und meine Brüder und Schwestern hörten mir zu, wie ich über meine Schwierigkeiten sprach. Einige von ihnen weinten mit mir und einige gaben mir gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit. Eine Schwester unter ihnen sagte in Gemeinschaft zu mir: „Ohne diese Unglücke wärst du vielleicht nicht eine Gläubige an Jesus Christus geworden und du wärst nicht imstande gewesen, Gottes Werk in den letzten Tagen anzunehmen. Mehr noch, du wärst nicht imstande, Seine Liebe und Errettung zu erfahren; das ist keine schlechte Sache, sondern eine gute Sache.“ Ich fühlte, dass alles, was sie sagten, sehr neuartig war und alles genau das war, was ich brauchte. Es zog mich wirklich an. Als ich ihre aufrichtige Hilfe für mich sah, war ich wirklich sehr bewegt. Wir hatten weder Freunde noch Verwandte, aber sie waren mir teurer als die Familie. Das Erfahren von Jahren von Not und Drangsal in meinem Leben und die Gleichgültigkeit anderer Leute, hatte mich untröstlich gemacht, aber die Liebe und Fürsorge meiner Brüder und Schwestern ließ mich so herzlich fühlen – der längst vergessene Ausdruck eines Lächelns erschien auf meinem Gesicht. Ich hatte nicht gedacht, dass ich diese Aufrichtigkeit, die ich mir so lange gewünscht hatte, in meinen Brüdern und Schwestern von der Kirche des Allmächtigen Gottes sehen würde. Aus den Wahrheiten, die sie in Gemeinschaft mit mir teilten, und was sie auslebten, wurde mir klar, dass nur der Allmächtige Gott diese Art von Werk tun kann und Menschen verändern kann. So gewann unter der Ermutigung von Gottes Liebe und mit Hilfe meiner Brüder und Schwestern mein empfindungsloses Herz ein wenig Gefühl zurück und ich hatte erneut Vertrauen und Mut zum Leben. Später sah ich, dass meine Brüder und Schwestern umherlaufen und arbeiten und einen Preis für das Evangeliumswerk Gottes bezahlen, und ich konnte nicht stillsitzen, also machte ich mich auch bald an die Arbeit des Predigens von Gottes Evangelium der letzten Tage. Als sich meine Interaktionen mit meinen Brüdern und Schwestern vertieften, sah ich, dass sie wahrlich nicht dasselbe waren wie weltliche Menschen und dass man sich innerhalb der Kirche nie darum sorgen musste, wer einen verspotten oder berechnend sein würde, noch musste man Angst haben, etwas leichtsinnig zu sagen und jemanden zu beleidigen. Die Brüder und Schwestern waren immer unkompliziert und offen, wenn sie zusammen waren, und sie sagten, was auch immer in ihren Herzen war, und selbst wenn es bedeutete, etwas Verdorbenheit aufzudecken, konnte man mit allem richtig umgehen. All das konnte von Gott angenommen werden und niemand fixierte sich auf die Probleme anderer. Es spielte keine Rolle, wer etwas Falsches sagte oder tat; es wurde nichts nachgetragen und jeder schaute in sein eigenes Herz, um sich selbst zu kennen und die Lektionen zu lernen, die er lernen musste. Ganz gleich, wer von den Brüdern oder Schwestern Schwierigkeiten erlebte, alle würden zusammenarbeiten, um ihnen zu helfen, ihr Herz in gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit zu bringen, so dass sie, wenn sie diesen Schwierigkeiten begegneten, Gottes Willen verstehen und die Anforderungen Gottes in die Praxis umsetzen konnten. Zwischen Brüdern und Schwestern gab es keine hierarchische Trennung – alle kamen als Gleichberechtigte zusammen. Die Arbeiter waren die gleichen wie durchschnittliche Brüder und Schwestern; niemand war etwas Besonderes. Vom Allmächtigen Gott sah ich das Licht, ich fand etwas, worauf ich mich stützen konnte, und in meinem Herzen war ich imstande, einen Frieden und eine Stabilität zu erfahren, die ich nie zuvor gehabt hatte. Jeden Tag hatte ich eine unaussprechliche Begeisterung und Freude.

Später wurde ich von August 1998 bis Ende 2005 von Gott zu einer Kirchenleiterin erhoben und obwohl ich ziemlich viel Zeit in der Kirche verbrachte, genoss ich während dieser Zeit sehr viel Gnade und Segen von Gott. Was für mich am unglaublichsten war, war, dass sich mein Mann vollständig erholt hatte. Er konnte arbeiten und Geld verdienen wie jeder andere auch und das trug nicht nur für die Schulden unseres Zuhauses Sorge, sondern wir hatten einige Ersparnisse. Wir verbrachten unsere Tage in Frieden und in Harmonie. Ich betete und lobpreiste jeden Tag vor Gott, dankte dem Allmächtigen Gott, dass er mich, diese unglückliche Person, gerettet hatte und dass er unser Zuhause, das unter solchen Schwierigkeiten gelitten hatte, gesegnet hatte. Ich legte meinen Willen vor Gott nieder und sagte zu Ihm: Ich bin bereit, den Rest meines Lebens Gott zu geben, es für Gott aufzuwenden, um Ihn für Seine große Liebe zu entschädigen.

Durch das ununterbrochene Lesen von Gottes Worten verstand ich, dass Gottes Ziel bei der Auswahl von Menschen nicht nur darin besteht, ihnen materielle Segnungen und Seine Gnade genießen zu lassen, sondern vor allem darin, die Ungehorsamen unter ihnen zu richten und zu züchtigen, sie ihre verdorbene Disposition ablegen zu lassen, wie ein wahres menschliches Wesen zu leben. Genau wie der Allmächtige Gott sagte: „Heute sieht der Mensch, dass er mit der Gnade, der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes allein nicht fähig ist, sich selbst zu kennen, und noch viel weniger ist er fähig, die Wesenheit des Menschen zu kennen. Nur durch die Verfeinerung und das Urteil Gottes, nur während einer solchen Verfeinerung kannst du deine Mängel erkennen und wissen, dass du nichts hast. Folglich ist die Liebe des Menschen zu Gott auf der Grundlage der Verfeinerung und des Urteils Gottes aufgebaut. Wenn du dich nur mit einem friedvollen Familienleben oder materiellen Segnungen an der Gnade Gottes erfreust, dann hast du Gott nicht gewonnen, und dein Glaube an Gott hat versagt. Gott hat bereits eine Phase des Werks der Gnade im Fleisch ausgeführt und dem Menschen bereits wesentliche Segnungen geschenkt – doch der Mensch kann mit Gnade, Liebe oder Barmherzigkeit allein nicht vervollkommnet werden.“ („Nur durch die Erfahrung schmerzhafter Prüfungen kannst du die Lieblichkeit Gottes kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Um mich vollständiger zu erretten, führte Gott Urteil und Züchtigung von mir aus, aus denen Er mich Seine Liebe und Errettung für mich lebendiger erfahren ließ.

Als ich die Kirchenleiterin war, pflegte ich, weil ich mich zu sehr um mein Ansehen und meinen Status kümmerte, immer meine Beziehungen zu anderen in meiner Arbeit, aus Angst, dass meine Brüder und Schwestern sagen würden, dass ich Dinge für den Status täte und dass ich zu streng sei, dass sie dann eine schlechte Einschätzung von mir hätten. Selbst als ich meine Brüder und Schwestern Dinge tun sah, die eindeutig gegen die Prinzipien der Wahrheit verstießen und der Kirche nicht dienlich waren, konnte ich somit diese Punkte nicht zeitnah vermitteln, sodass die Probleme gelöst werden konnten. Ich erinnere mich, dass es eine Zeitspanne gab, in der eine Schwester, die ursprünglich für die Anleitung meiner Arbeit verantwortlich gewesen war, degradiert wurde und dann zur Teilnahme an Arbeit in der Kirche veranlasst wurde, die ich leitete. Als ich ihre Arbeit überprüfte, entdeckte ich viele Abweichungen und Versäumnisse. In meinem Herzen wusste ich, dass wir Gemeinschaft miteinander haben sollten und ich ihr helfen sollte, damit sie sich selbst kennen und diese Methoden anpassen konnte. Aber sobald ich über die Tatsache nachdachte, dass sie meine Vorgesetzte gewesen war, machte ich mir Sorgen, dass sie, wenn ich auf die Fehler und Versäumnisse in ihrer Arbeit hinweisen würde, sagen könnte, ich sei zu arrogant, oder eine Voreingenommenheit gegen mich entwickeln könnte. Als ich an all das dachte, hielt ich den Mund, und was die Arbeit betraf, für die sie verantwortlich war, begann ich, die Dinge einfach laufen zu lassen. Das geschah so weit, dass das Evangeliumswerk, für das sie verantwortlich war, mehrere Monate lang nicht mehr aufgenommen worden war, viele Brüder und Schwestern negativ und schwach waren und sie schließlich so schwach war, dass sie das Wirken des Heiligen Geistes völlig verlor und suspendiert wurde, damit sie über sich selbst nachdenken konnte. Was meine eigene Situation der Verdorbenheit betrifft, hatte die Schwester, die für meine Arbeit verantwortlich war, mich viele Male durch Gemeinschaft in der Wahrheit angeleitet und mir geholfen, aber weil ich weiterhin versäumt hatte, mich selbst zu kennen, wusste ich nicht um die Ernsthaftigkeit des Problems. Ich hatte es überhaupt nicht ernst genommen, und nachdem es vorüber war, lebte ich noch immer so. Ich hatte mich nicht wirklich verändert. Im Dezember 2005 gab die Kirche eine Predigt heraus: „Nur die Auswahl von Leitern, die der Wahrheit nachgehen und einen Sinn für Gerechtigkeit haben, steht im Einklang mit Gottes Willen.“ Dies erforderte von uns, eine neue Überprüfung der Kirchenleiter an jedem Ort zu beginnen, und die für meine Arbeit verantwortliche Schwester sagte mir: „Basierend auf der Abwägung der Prinzipien bist du nicht geeignet, als Kirchenleiterin zu fungieren. Du hast keinen Sinn für Gerechtigkeit und wenn etwas auftritt, ziehst du es immer vor, deine Beziehungen zu den Menschen aufrechtzuerhalten. Du bist der ‚nette Typ‘, der die Leute nicht kränken kann. Wenn ich auf die Abweichungen und Probleme hinweise, die in deiner Arbeit existieren, rechtfertigst du es und redest dich heraus. Du akzeptierst es nicht, wenn andere mit Aspekten von dir umgehen und sie beschneiden, und du denkst immer an dein eigenes Ansehen und deinen eigenen Status, denkst an dein Image in den Herzen anderer Menschen. Im Großen und Ganzen betrachtet, bist du eine der Personen, auf die in dieser Predigt Bezug genommen wird – eine der ‚netten Typen‘, eine der betrügerischen Menschen ohne einen Sinn für Gerechtigkeit, die entlassen werden müssen. Denn wenn du auf ein Problem stößt, denkst du immer an deinen eigenen Vorteil; du sprichst und handelst immer für deinen eigenen Anschein und deinen eigenen Status. Du kümmerst dich absolut nicht um den Willen Gottes und du denkst nicht darüber nach, was du tun solltest, um der Kirche oder dem Leben Ihrer Brüder und Schwestern zu nützen. Du leitest die Kirche auf diese Weise und bringst deine Brüder und Schwestern vor dich; es ist ein ernsthafter Widerstand gegen Gott. Dir wurde viele Male Orientierungshilfe darüber gegeben, was du unter diesen Umständen an den Tag gelegt hast, aber du hast es nicht ernst genommen, noch hast du dich auf Veränderung konzentriert. So wurde gemäß den jüngsten Prinzipien der Kirche für den Gebrauch von Menschen beschlossen, dass du von deinen Pflichten entbunden werden solltest, um über dich selbst nachzudenken. Das bedeutet keineswegs, dass du nicht in der Lage bist, dich zu ändern. Ich hoffe, dass du damit richtig umgehen kannst und wirklich über dich selbst nachdenkst, deine eigenen verdorbenen Aspekte erkennst und dich auf Veränderungen konzentrierst. Dies wird für dein eigenes Leben vorteilhaft sein und es wird auch der Arbeit der Kirche zugutekommen.“ Als meine Schwester zu mir sprach, wurde mein gesamtes Gesicht rot. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich nirgendwo verstecken konnte. Ich hatte dieses Alter erreicht und andere hatten immer zu mir aufgesehen und mich gelobt. Niemand hatte mich jemals auf diese Weise mit meiner Fassade konfrontiert. Es schmerzte mich sehr und ich war äußerst verlegen. Ich wollte in ein Loch kriechen und verschwinden. Im Allgemeinen verfolgte ich nicht die Wahrheit und ich hatte meine eigene Verdorbenheit nie ernsthaft analysiert, sodass ich an jenem Tag, an dem diese Schwester mir plötzlich sagte, dass die Natur meines Wesens betrügerisch sei und ich aus diesem Grund ersetzt würde, ich jene Tatsachen absolut nicht akzeptieren konnte. Ich fühlte, dass ich an einem Tiefpunkt angekommen war – ich konnte nicht anders, als die Kontrolle zu verlieren und anzufangen zu weinen. Ich fühlte mich negativ und war verzweifelt. Inmitten dieser schmerzhaften Verfeinerung sah ich die Worte Gottes, die lauteten: „Menschen bringen die Art und Weise, wie sie Amtspersonen und Herren dienen, in Gottes Haus und versuchen diese ins Spiel zu bringen, in der falschen Annahme, dass diese hier mit müheloser Leichtigkeit angewandt werden kann. Sie hätten nie gedacht, dass Gott nicht die Disposition eines Lammes, sondern die eines Löwen hat. Diejenigen, die das erste Mal mit Gott verkehren, sind deshalb außerstande, mit Ihm zu kommunizieren, da sich das Herz Gottes von dem des Menschen unterscheidet. … Wenn dir die Realität der Kenntnis fehlt und du nicht mit der Wahrheit ausgestattet bist, wird dein leidenschaftlicher Dienst nur den Abscheu und die Verachtung Gottes über dich bringen. Du solltest mittlerweile verstanden haben, dass der Glaube an Gott nicht nur das Studieren von Theologie ist!“ („Drei Ermahnungen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Das unbestreitbar korrekte Urteil in Gottes Worten verblüffte mich. Ich war genau diese Art von betrügerischer Person, die verachtenswert versuchte, vor Gott unehrlich zu sein, die sich bei ihren Handlungen auf Satans weltliche Philosophie verließ und sich Gott widersetzte. Als ich über die Zeit nachdachte, seit ich für die Arbeit der Kirche verantwortlich geworden war, tat ich es, obwohl ich unaufhörlich meine Pflicht erfüllt hatte, ganz dafür, dass meine Brüder und Schwestern zu mir aufsahen, um meine eigene Eitelkeit zu befriedigen, und noch mehr, um meinen eigenen Status zu wahren. Als die Kirche unseren Grad des Eintretens in die Wahrheit beurteilte, hörte ich aus den Worten dieser Schwester, dass, unter dem Aspekt, ihre eigene Verdorbenheit zu erkennen, der Grad, in dem die Brüder und Schwestern unserer Kirche eingetreten waren, oberflächlich war. Als ich den Fragebogen ausfüllte, beantwortete ich bewusst die Fragen mit Blick auf den Aspekt des Wissens über mich selbst, damit diese Schwester keine geringere Meinung über mich haben würde, wie auch um ihr anzudeuten, dass ich die Fähigkeit hatte, unsere Brüder und Schwestern dazu anzuleiten, sich selbst zu kennen. In der Vergangenheit hatte ich einer Schwester auf der Grundlage meines eigenen Willens Anleitung gegeben, was zu einem ernsten Problem in ihrer Arbeit führte. Dies endete mit der Verursachung eines großen Verlustes für die Kirche. Als die Kirchenleiterin das mit mir zur Sprache brachte, glaubte ich, dass sie nicht die ganze Geschichte kannte, also täuschte ich Unwissenheit vor und erwähnte meine eigenen Verantwortlichkeiten nicht. Das mir diese Art von Dingen widerfährt, war nicht nur ein einmaliges Ereignis, sondern eine gleichbleibende Art, Dinge zu tun. Ich dachte an all die Zeiten, in denen diese Arten von Situationen aufgetreten waren, und meine Schwester hatte immer gewissenhaft mit mir darüber gesprochen, um mir die Wahrheit verstehen zu helfen und mich selbst zu erkennen, aber, um mein eigenes Gesicht und meinen Status zu schützen, fand ich Ausreden, um mich zu rechtfertigen. Ich diskutierte über richtig und falsch und akzeptierte nicht die Hilfe der Anleitung meiner Schwester. Dies beeinträchtigte ernsthaft die Arbeit der Kirche und konnte meinen Brüdern und Schwestern unmöglich wahre Erbauung oder Unterstützung bringen. Dass ich heute von meinen Pflichten entbunden wurde und über mich nachdachte, war ganz und gar Gottes Gerechtigkeit. Das liegt daran, dass Gott heilig ist und Er es den Menschen nicht erlaubt, die weltlichen Ambitionen ihrer Machenschaften in Sein Haus zu bringen, um es zu benutzen. Insbesondere erlaubt Er nicht, dass alle, die eine satanische Haltung haben, eine Kirche leiten. In der Erleuchtung und Führung von Gott dachte ich an Seine Worte: „Wenn du zu deinen Verwandten und Freunden, zu deiner Ehefrau (oder deinem Ehemann), zu deinen Söhnen, Töchtern und Eltern ausgesprochen höflich und treu bist und nie andere ausnutzt, kannst du dennoch nicht mit Christus vereinbar und in Frieden sein. Auch wenn du alles, was du hast, erhaben deinen Nachbarn schenkst, oder dich gut um deinen Vater, deine Mutter und deinen Haushalt gekümmert hast, dann sage Ich trotzdem, dass du boshaft und auch durchtrieben bist. Denk nicht, dass du mit Christus vereinbar bist, wenn du mit Menschen vereinbar bist oder ein paar gute Taten vollbringst. Glaubst du, dass deine Güte den Segen des Himmels stehlen kann? Denkst du, dass gute Taten ein Ersatz für deinen Gehorsam sind?“ („Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Gottes Worte legten mein Wesen bloß, wie wenn es mit einem Messer aufgeschnitten worden wäre. Sogenannte „gute Menschen“ in der Welt sind keine guten Menschen in Gottes Augen. Draußen in der Welt können die Menschen einfach gutes Verhalten an den Tag legen, aber wenn man im Haus Gottes die Dinge nicht aufrichtig ausführen kann und man keine ehrliche Person sein kann, ist dies in Gottes Augen eine heimtückische und betrügerische Person. Ich dachte an die Tatsache, dass ich von klein auf bis dahin immer hart daran gearbeitet hatte, ein positives Image zu schaffen, allen anderen zu helfen und mich um sie zu kümmern, ständig die Ausdrucksformen anderer zu beobachten und dann entsprechend zu reden und zu handeln. Ich war bereit, so viel Leid und ungerechte Behandlung zu akzeptieren, um dieses Image aufrechtzuerhalten. Diese Methoden, Menschen für sich zu gewinnen, funktionierten wirklich in der Welt und ich erhielt Lob von weltlichen Menschen; das lag daran, dass sie nicht an Gott glaubten und nicht die Wahrheit hatten. Sie konnten das Wesen der Menschen nicht durchschauen und sie konnten die Absichten und Motive der Menschen in ihren Handlungen nicht erkennen. Sie unterschieden nur zwischen Gut und Böse basierend auf dem äußeren Verhalten der Anderen. Es spielte keine Rolle, wer es war, solange sie sich gut genug verstellten und nach außen hin Gutes tun konnten, konnten sie Leute für sich gewinnen und einen gute Ruf erlangen. Aber als ich diese weltlichen Dinge in das Haus Gottes brachte und diese irdischen Philosophien auf meine Arbeit in der Kirche anwandte, war dies genau das, was Gott anekelt. Es zeigt einen Mangel an Sinn für Gerechtigkeit und betrügerische Falschheit. Gott ist ein heiliger und guter Gott, Seine Liebe und Bemühung für die Menschen ist wahrhaftig und niemals leer. Um die Menschheit zu retten, ist Er bereit, alles zu opfern ohne etwas zu verlangen. Wenn Er spricht und handelt, gibt es keine Verfälschung; es ist alles die natürliche Offenbarung Seiner Disposition. Deshalb bevorzugt Gott Menschen mit einer wahren Selbstdarstellung, die aufrichtig sprechen und handeln, die keine Ansprüche haben. Aber meine Absichten beim Tun der Dinge war nicht, ehrlich Rücksicht auf Gottes Willen zu nehmen und Ihn zufriedenzustellen, sondern meine Brüder und Schwestern dazu zu bringen, zu mir aufzuschauen und mich anzuerkennen. Sie waren, mein eigenes Image und Ansehen aufzubauen, meine eigenen Wünsche zu erfüllen. Ich war genau das, was Gott in Seinen Worten als eine betrügerische und heimtückische Person enthüllte. Weil das Werk, das Gott in den letzten Tagen vollendet, das des Gerichts und der Züchtigung ist und die Veränderung der Dispositionen der Menschen, muss Er die Menschen durch verschiedene Arten von Umgebungen enthüllen und reinigen. Und ich als Kirchenführerin konnte nicht auf Gottes Willen Rücksicht nehmen; wenn meine Brüder und Schwestern Verdorbenheit offenbarten, war ich nicht in der Lage, ihnen zu helfen, das in sich selbst zu erkennen oder das Wesen des Problems zu durchschauen, um wahre Buße und Veränderung zu erreichen. Ich schützte nur mein eigenes Image in den Köpfen anderer Menschen; ich hatte Angst, andere zu kränken, also hielt ich den Mund und versuchte, immer der „nette Typ“ zu sein. Das bedeutete, dass die verdorbenen Dispositionen meiner Brüder und Schwestern nicht rechtzeitig behoben werden konnten – führte das bei ihnen nicht zu Schaden? Habe ich nicht ein schreckliches Herz? Dank Gottes Erleuchtung und Führung sah ich endlich, dass die Einstellung „Verfolgung der hohen Wertschätzung Anderer, Befriedigung deiner eigenen Eitelkeit “ eine schädliche Sache ist, dass es ein Krebs ist, der von Satan tief in mich eingepflanzt wurde! Aber ich hatte diese Dinge immer verfolgt als seien sie positiv, betrachtete sie als die Grundlage dafür, wie ich mich verhalten sollte und nahm sie sogar mit in das Haus Gottes, um sie zu benutzen, Gott zu betrügen, meine Brüder und Schwestern zu betrügen und die Arbeit der Kirche als ein Spiel zu behandeln. Es war wirklich fehlgeleitet und erbärmlich. Ich schmeichelte mir selbst und dachte, dass ich erfolgreich damit sei, ein guter Mensch zu sein, aber an jenem Tag unter dem in Gottes Wort offenbarten Urteil erkannte ich schließlich, dass alles, was ich auslebte, Satans dämonische Gesinnung war. Es war überhaupt nicht das, was in der richtigen Menschlichkeit ausgelebt werden sollte. Es war das Urteil und die Züchtigung der Worte Gottes, die mich schließlich klar erkennen ließen, wie Satan die Menschheit verdirbt. Er hatte längs tief in meine Seele die giftigen Samen gepflanzt, einen Namen für sich selbst zu hinterlassen, das Gesicht zu wahren, die Idee, eine Person anzuvisieren, aber nicht ihr Ansehen, und sie zu enthüllen, aber nicht ihre Unzulänglichkeiten. Es ging darum, mich zu vergiften, mit mir zu spielen, mich immer oberflächlicher und betrügerischer zu machen, so dass ich eine wahrhaft betrügerische Person werden würde.

Nachdem ich die Wahrheit erkannte, dass ich von Satan verdorben worden war, betete ich sofort zu Gott, um die geeignete Wahrheit zu suchen, um meine eigene Verdorbenheit zu beheben. Dann sah ich diese Worte von Gott: „Mein Königreich braucht diejenigen, die ehrlich sind, nicht heuchlerisch und nicht verführerisch. Sind nicht die aufrichtigen und ehrlichen Menschen in der Welt unbeliebt? Ich bin das vollständige Gegenteil davon . Es ist annehmbar für die ehrlichen Menschen, zu Mir zu kommen; Ich habe Freude an solch einem Menschen. Diese Art Mensch brauche Ich auch. Das genau ist Meine Gerechtigkeit.“ („Die dreiunddreißigste Kundgebung“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) „Dass Gott fordert, dass die Menschen ehrlich sind, beweist, dass Er die, die betrügerisch sind, wirklich verabscheut. Gott mag keine betrügerischen Menschen, was bedeutet, dass Er ihre Taten hasst, ihre Disposition und sogar ihre Beweggründe; das heißt, Gott mag die Art, in der sie Dinge tun, nicht, wenn wir Gott also erfreuen wollen, müssen wir zuerst unsere Handlungen und Art und Weise der Existenz ändern. Früher verließen wir uns auf Lügen, Heuchelei und Falschheit, um unter den Menschen zu leben. Das war unser Kapital und die existentielle Grundlage, das Leben und das Fundament nach denen wir lebten. Und all dies wurde von Gott verachtet. … Und so sind heute die Würfel gefallen: Wenn wir nicht ehrlich sind und wenn in unserem Leben unsere Praxis nicht darauf gerichtet ist, ehrlich zu sein, und wir unser eigenes wahres Gesicht nicht offenbaren, dann werden wir niemals eine Chance haben, Gottes Werk oder Gottes Lob zu erlangen.“ („Um ehrlich zu sein, solltest du dich anderen gegenüber öffnen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Die klare Führung in Gottes Worten gab mir einen Maßstab dafür, ein menschliches Wesen zu sein, und eine Richtung in meinem Leben – eine ehrliche Person zu sein. Ehrliche Personen zeigen eine wahre Darstellung ihrer selbst und tun, was sie sagen. Es gibt keine Ansprüche, keine persönlichen Pläne, sie arbeiten nicht für das Ansehen oder ihren eigenen Nutzen. In allen Dingen versuchen sie nur, Gott zufriedenzustellen und den Leben der Menschen durch ihre Worte und Taten zu nützen. Somit ist nur eine ehrliche Person eine wirkliche Person, eine Person, die Gott Freude bereitet. Nur diejenigen, die ehrliche Menschen werden, können Seine Errettung empfangen und in Gottes Reich eintreten. Ich kann nicht mehr auf Falschheiten und Ansprüche in meinem Leben vertrauen. Ich muss meine Überlebensmethoden ändern, meine eigenen Absichten in meinen Handlungen klären und nicht länger für Ansehen oder Status leben. In allen Dingen muss ich mich darauf konzentrieren, wahrhaftig ein menschliches Wesen zu sein, gemäß Gottes Anforderungen zu handeln.

Auch wenn ich bereit bin, danach zu streben, eine ehrliche Person zu sein, ist es, da ich von Satan zu sehr verdorben worden bin, immer noch ziemlich schwierig, es in die Praxis umzusetzen; besonders in dem Moment, in dem es mit meinem Ansehen oder Status zu tun hat, lüge ich und betrüge ich nur trotz meiner selbst. Ich erinnere mich, wie ich das Evangelium predigte und ich sah, dass meine Brüder und Schwestern sich wirklich in ihre Evangelisation stürzten und viele Menschen für Gott gewannen, aber meine Ergebnisse nie sehr gut waren. Ich schämte mich und hatte Angst, dass andere Leute deswegen auf mich herabschauen würden. Während dieser wenigen Tage hatte ich gerade ein neues Mitglied über Gottes Arbeit in den letzten Tagen bezeugt und sie brachte zwei weitere Freunde in ihr Haus, damit ich auch mit ihnen plaudern konnte. Aber weil an jenem Tag einige andere Dinge passierten, schaffte ich es nie. Am Abend fragte mich eine Schwester, wie viele Menschen ich bekehrt hätte und ohne nachzudenken, sagte ich zu ihr: „Drei Menschen.“ Nachdem sie gegangen war, fing ich an, mir selbst Vorwürfe zu machen: Ich hatte eindeutig nur eine Person bekehrt, warum also hatte ich drei gesagt? War es nicht nur wegen meiner eigenen Eitelkeit, meinem eigenen Anschein? Vorher, als ich mich nicht darauf konzentrierte, eine ehrliche Person zu sein, erzählte ich viele Lügen, ohne mich ihrer bewusst zu sein, aber als ich anfing, mich darauf zu konzentrieren, entdeckte ich, dass ich ziemlich viel log und dass diese Lügen einfach aus meinem Mund kamen. Es schien, als würde ich mich mit diesen Lügen umbringen. Ich war diesbezüglich Gegenstand von sehr viel Verfeinerung und ich war besorgt, dass es so schwierig sei, mit mir umzugehen. Ich fragte mich selbst: Wird es dich umbringen, die Wahrheit zu sagen? Warum erinnerst du dich nicht einfach an Dinge? Ich war entmutigt, weil ich nie in der Lage gewesen war, wahrhaftig in die Wahrheit einzutreten, eine ehrliche Person zu sein. Ich fühlte, dass ich als Mensch ein völliger Misserfolg war, und ich glaubte sogar, dass Gott mich, diese betrügerische Person, nicht mehr sehen wollte. Es war so schwierig für mich, die Wahrheit zu sagen, und ich hatte so viele verdorbene Dispositionen, wie könnte ich mich womöglich ändern? Es stellte sich heraus, dass mein Wesen wie das des Teufels war und ich nicht von Gott gerettet werden konnte. Früher oder später wird Er mich loswerden. Als meine Gedanken dorthin wanderten, verlor ich jegliches Vertrauen in mich selbst und begann aufzugeben.

Gerade als ich in Negativität und Selbstgefälligkeit versank, erklangen einige Texte aus einer Hymne von Gottes Wort in meinem Herzen: „… einen Entschluss haben: Ganz gleich, wie heftig ein Umfeld ist oder auf welche Art von Schwierigkeiten wir treffen, ganz gleich, wie schwach, wie negativ wir sind, wir können nicht das Vertrauen in eine Veränderung in der Disposition verlieren, und wir können nicht das Vertrauen in Gottes Worte verlieren. Gott hat der Menschheit Verheißungen gegeben, und die Menschen müssen die Entschlossenheit und die Ausdauer haben, sie in Angriff zu nehmen. Gott findet keinen Gefallen an Feiglingen; Er findet Gefallen an Menschen mit Entschlossenheit. Selbst wenn du ziemlich viel Verderbtheit offenbart hast, selbst wenn du viele gewundene Pfade genommen hast, oder selbst wenn du unterwegs viele Übertretungen begangen oder dich Gott widersetzt hast – oder es gibt einige Menschen, die in ihren Herzen manch Lästerung gegen Gott hegen oder Ihm die Schuld geben, sich im Konflikt mit Ihm befinden – Gott sieht nicht auf das. Gott sieht nur darauf, ob sich ein Mensch eines Tages ändern können wird oder nicht. … Gott versteht jeden einzelnen Menschen, wie eine Mutter ihr eigenes Kind versteht. Er versteht die Schwierigkeiten, Schwächen jedes Menschen und auch ihre Bedürfnisse. Erst recht versteht Er, auf welche Schwierigkeiten jeder Mensch in der Weiterentwicklung treffen wird, den Prozess des Eintretens in eine Veränderung in der Disposition und welche Arten von Schwächen und Versagen auftreten werden. Das ist etwas, das Gott am meisten versteht. Deshalb heißt es, Gott sieht in die Tiefen der Herzen der Menschen. Ganz gleich, wie schwach du bist, solange du den Namen Gottes nicht aufgibst, solange du Gott oder diesen Weg nicht verlässt, wirst du immer eine Gelegenheit haben, eine Veränderung in der Disposition zu erreichen. Und wenn wir die Gelegenheit haben, eine Veränderung in der Disposition zu erreichen, dann haben wir Hoffnung für unser fortwährendes Überleben. Wenn wir Hoffnung für unser fortwährendes Überleben haben, haben wir Hoffnung, von Gott gerettet zu werden.“ („Gott mag Menschen, die Entschlossenheit haben“ in „Folgt dem Lamm und singt neue Lieder“) Diese Worte von Gott bewegten mich wirklich; In ihnen sah ich Gottes Hoffnungen und ich verstand, dass eine Veränderung der Disposition keine einfache Sache ist. Eine ehrliche Person zu werden, ist nicht etwas, das über Nacht geschieht, aber es erfordert von mir, dass ich unaufhörlich der Wahrheit nachgehe und ich eine unerschütterliche Entschlossenheit habe. Gleichzeitig sah ich auch, dass ich, wenn ich mich nur auf meinen eigenen Willen verlassen würde, um mich zu beherrschen und mich zurückzuhalten, nicht zu lügen, nicht in der Lage wäre, dem Maßstab einer ehrlichen Person zu entsprechen. Ich musste weiterhin meine satanische Natur in Gottes Worten erkennen und mich in allen Dingen darauf konzentrieren, meine eigenen Absichten zu analysieren, umso mehr zum Zeitpunkt des Sprechens oder Handelns um des Ansehens oder Status willen. Dann könnte ich diese nach und nach praktizieren und durch diese beharrliche Praxis wäre ich in der Lage, Veränderungen zu erreichen. Dank Gottes Erleuchtung und Führung habe ich einen Weg, dies in die Praxis umzusetzen, und ich habe das Vertrauen und die Entschlossenheit, weiterhin danach zu streben, eine ehrliche Person zu sein.

Vor Kurzem schaffte Gott, um mich zu verändern und zu reinigen, erneut ein Umfeld, um mich zu testen, um mich vollkommen zu machen. Die Leiterin unserer Kirche war meine beste Freundin und wir hatten eine sehr enge Beziehung. Es gab eine Zeit, in der sie mir unglaubliche Hilfe in meinem Leben gab, aber zu jener Zeit war ihre eigene Situation sehr schwierig und schließlich brachte sie die Arbeit in der Kirche durcheinander. Brüder und Schwestern trafen sich deswegen viele Male mit ihr in Gemeinschaft, aber es gab keine Veränderung. Nachdem ich davon gehört hatte, wollte ich sie in Gemeinschaft suchen, aber dann, von meiner Natur getrieben, hatte ich Angst, sie zu kränken, und ich fand vor mir selbst Entschuldigungen: Wir erfüllen unsere Pflichten im Augenblick nicht zusammen, also brauche ich mich nicht darum zu kümmern. Wenn sie wirklich nicht geeignet ist, als Kirchenleiterin zu fungieren, werden unsere Brüder und Schwestern helfen, dies zu enthüllen. Als ich diesen Gedanken hatte, kamen Gottes Worte des Urteils sofort über mich: „Viele Male habe Ich den Brüdern und Schwestern, die mit Mir sind, geraten, dass sie aus eigenem Herzen an Gott glauben und nicht ihre eigenen Interessen schützen sollten, dass sie Seinen Willen berücksichtigen sollten.“ („Der Weg … (5)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) „Hab ein klares Verständnis von Allem, was Gott tut, sieh Dinge gemäß Gottes Wort und sieh Dinge auf der Seite Gottes stehend. So wird deine Ansicht richtig. Deshalb ist der Aufbau einer guten Beziehung zu Gott die oberste Priorität für jeden, der an Gott glaubt; jeder sollte dies als die wichtigste Aufgabe behandeln und als sein Hauptereignis im Leben. Alles was du tust soll abwägen, ob du eine normale Beziehung zu Gott hast oder nicht. Wenn deine Beziehung mit Gott normal ist und deine Absichten richtig sind, dann tu es. Um eine normale Beziehung zu Gott zu halten darfst du keine Angst haben, persönliche Interessen zu verlieren. Du darfst Satan nicht erlauben, die Oberhand zu gewinnen, du darfst Satan nicht erlauben, dich zu bestimmen, du darfst Satan nicht erlauben, dich zu einem Gegenstand des Spotts zu machen.“ („Wie ist deine Beziehung zu Gott?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Das Urteil in Gottes Worten ließ mich erkennen, dass ich, wenn ich weiterhin die Vorzüge des Fleisches wahren würde, eine Komplizin Satans wäre und Gott gründlich enttäuschen und anwidern würde. Gott hatte einen unermesslichen Preis für mich bezahlt und im entscheidenden Moment würde ich Ihn immer um des Fleisches willen verletzen. War ich ein menschliches Wesen? Warum konnte ich mich nicht um Seinen Willen kümmern? Gott hatte mir endlose Gnade und unzählige Segnungen geschenkt, warum also konnte ich es Ihm nicht vergelten? Die Aufrechterhaltung der Arbeit der Kirche ist eines der grundlegendsten Dinge meiner Arbeit als eine Person, die an Gott glaubt, und das Herstellen einer ordentlichen Beziehung zu Ihm ist für mich als Gläubige äußerst wichtig. Ich musste Seinen Willen zufriedenstellen; ich konnte nicht länger für mein eigenes Ansehen und meinen eigenen Status leben und Sein Herz verwunden. Also beschloss ich, mich mit ihr auf einen gemeinschaftlichen Austausch einzulassen, und durch diesen gemeinschaftlichen Austausch erfuhr ich, dass sie sich in einer schrecklichen Situation befand und sie überhaupt kein Herz hatte, die Wahrheit zu suchen. Ich wusste, dass sie grundsätzlich ersetzt werden sollte und dass ich die Kirche über ihre Situation informieren sollte, aber sobald ich daran dachte, wie sie mir geholfen hatte, zögerte ich und war nicht bereit, sie zu verletzen. Das war wirklich qualvoll für mich. Wenn ich ihre Situation nicht anspräche, wäre ich nicht in der Lage, Gott gegenüberzutreten. Wenn ich ihre Situation anspräche, wäre mein Herz nicht in der Lage, es zu ertragen. Ich brachte dies zu Gott und betete viele Male, und Er erleuchtete mich, dass ich mein Herz Gott übergeben sollte und nicht jene über mir betrügen oder die unter mir täuschen. Unter der Leitung Gottes verstand ich schließlich, dass ich die Arbeit der Kirche der Aufrechterhaltung meiner Beziehungen zu anderen zuliebe nicht vernachlässigen konnte und dass es hilfreich für sie wäre, der Kirche tatsächlich ihre Angelegenheit zu melden, und es wäre vorteilhaft für ihre eigene Selbstreflexion. Wenn ich es nicht durchgemacht hätte, von dieser Schwester ersetzt und überprüft zu werden, hätte ich mich, genau wie zuvor, wahrscheinlich nie selbst gekannt und wäre nicht in der Lage gewesen, in mein Leben einzutreten. So nahm ich meinen Mut zusammen und schrieb die Situation so auf, wie ich sie verstand, um es an meinem Vorgesetzten in der Kirche zu geben. Sie wurde schnell von ihrer Position entbunden. Sobald ich das getan hatte, fühlte ich mich sehr erfreut, dass ich zu jenem Zeitpunkt wie eine ehrliche Person gehandelt hatte. Mein Herz öffnete sich plötzlich und ich erlebte die Freude aus dem Umsetzen der Wahrheit in die Praxis und dem Zufriedenstellen von Gottes Herz. Von da an wuchs mein Vertrauen in die Praxis, eine ehrliche Person zu sein. In der Vergangenheit hatte ich immer Angst, dass, wenn meine Brüder und Schwestern über negative Dinge in meinem Leben Bescheid wüssten, sie eine niedrigere Meinung von mir hätten. Ich vertuschte immer Dinge, aber bis dahin hatte ich nicht das Gefühl, dass es nötig wäre, diese Dinge zu verbergen, und so erzählte ich in einer Versammlung meinen Brüdern und Schwestern offen, warum ich ersetzt wurde, wie viele schreckliche Dinge ich getan hatte, die der Wahrheit zuwiderliefen, und warum ich sowohl zu Gott als auch meinen Brüdern und Schwestern betrügerisch gewesen war. Als ich das alles sagte, zitterte ich und mein Gesicht war heiß, aber was ich mir nicht vorgestellt hatte war, dass es, nachdem meine Brüder und Schwestern mich gehört hatten, keine einzige Person gab, die von mir abgestoßen wurde oder auf mich herabschaute. Eine Schwester sagte zu mir: „In der Vergangenheit wollte ich nicht so viel mit dir zu tun haben, weil ich das Gefühl hatte, dass ich nicht in der Lage wäre, dir nahezukommen. Das Gefühl, das ich von dir bekam, war, dass du nie irgendeine Verdorbenheit erlebt hattest, also hielt ich einen respektvollen Abstand und war nicht bereit, mit dir zu interagieren. Als diese Schwester ersetzt wurde, dachte ich, dass du, weil du eine so gute Beziehung zu ihr hast, nicht auf der Seite der Wahrheit stehen würdest, sondern dass du sicher auf ihrer Seite sein und für sie sprechen würdest. Ich hätte mir nicht gedacht, dass du sie enthüllen und über sie sprechen würdest. Das Wirken Gottes kann die Menschen wirklich verändern und durch dich kann ich sehen, dass Gott wahrhaftig der Retter der Menschheit ist!“ Ich fühlte mich sowohl beschämt als auch berührt durch die Worte meiner Schwester. In der Vergangenheit hatte ich immer gedacht, dass ich meine dunkle Seite nicht meinen Brüdern und Schwestern offenbaren würde und dass ich mein positives Image aufrechterhalten könnte. Tatsächlich aber waren sie unter Gottes Führung längst in der Lage gewesen, Gut und Böse zu unterscheiden, und je mehr ich falsche Tatsachen vorspiegelte, desto weniger mochten sie es und waren davon angewidert. Je mehr ich mich öffnete, war ich nicht nur in der Lage, Gottes Erleuchtung und Erhellung zu erlangen, sondern ich konnte meinen Brüdern und Schwestern auch wirklich näherkommen. Ich erfuhr wahrhaftig, dass nur eine ehrliche Person ein wahres menschliches Wesen ist und eine Person, die Gott und die Menschen mögen. Mein Herz fühlte eine Befreiung wie nie zuvor. Weil ich bereit war, in die Praxis umzusetzen, eine ehrliche Person zu sein, würde der Kirchenleiter dafür sorgen, dass ich mich darum kümmern sollte, wenn eine wichtige Arbeit für die Kirche anfiel. Durch diese Art von Arbeit tat ich nicht nur einige Dinge, die für die Kirche und die Brüder und Schwestern von Vorteil waren, sondern daraus verstand ich auch etwas Wahrheit und lernte einige Lektionen. Ich fühlte mich wohl und genoss es; ich fühlte mich sehr frei und dass so zu leben, sehr bedeutungsvoll war.

Aber in meinem praktischen Leben interagierte ich nicht nur mit meinen Brüdern und Schwestern. Ich musste immer noch meiner Familie, meinen Verwandten und Freunden gegenübertreten, die nicht an Gott glaubten, und dies bereitete mir erneut Schwierigkeiten. Ich wusste nicht, wie ich eine ehrliche Person unter ihnen sein konnte, besonders als ich daran dachte, dass mich, als ich gerade angefangen hatte, das Werk des Allmächtigen Gottes anzunehmen, keiner meiner Klassenkameraden, Verwandten oder Freunde verstehen konnte. Sie mieden mich und ich mied sie auch, weil ich Angst hatte, dass sie sich über mich lustig machen würden. Wenn ich ihnen begegnete, sprach ich nicht aus dem Herzen zu ihnen, sondern fand eine Ausrede oder erzählte eine Lüge, um mit ihnen umzugehen. Ich hielt mich weit von ihnen fern und ich glaubte, dass eine ehrliche Person nicht mit denen auskommen könnte, die nicht an Gott glaubten. Ich glaubte sogar, dass ich, wenn ich nicht lügen würde, nicht in der Lage wäre, in dieser Welt weiterhin zu funktionieren. Später sah ich diese Worte von Gott: „Wenn wir in dieser Welt leben, unter dem Einfluss von Satans Verderbnis leben, ist es für die Menschen unmöglich, ehrlich zu sein, können wir aber, nachdem wir ehrlich geworden sind, in dieser Gesellschaft und dieser Welt leben? Können wir von ihnen abgegrenzt sein? Nein – wir werden genauso leben wie vorher, weil wir uns nicht auf Verrat verlassen, um zu essen oder zu atmen. Stattdessen verlassen wir uns zum Leben auf den Atem und das Leben, die uns von Gott gegeben werden; es ist nur so, dass sich die Grundsätze unserer Existenz heute, die Richtung und das Ziel unserer Existenz und die Basis unseres Lebens alle ändern müssen. Es ist nur so, dass wir unsere Methode und die Art und Weise, wie wir leben, verändern, um Gott zufriedenzustellen und die Rettung zu suchen und das steht absolut in keiner Beziehung zu Nahrung, Kleidung und der Wohnung des Fleisches. Das ist unser geistliches Bedürfnis. Stimmt das nicht?“ („Um ehrlich zu sein, solltest du dich anderen gegenüber offenlegen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Gottes Worte festigten erneut mein Vertrauen in mein Streben danach, eine ehrliche Person zu sein, und sie befreiten mich von meinen Sorgen. Ganz gleich, wie sie meinen Glauben an Gott sehen, ich bin bereit, ihnen mit einem großzügigen Herzen zu begegnen, mein Bestes zu tun, um es in die Praxis umzusetzen, eine ehrliche Person gemäß Gottes Anforderungen zu sein, nicht länger in Unwahrheiten zu leben wie in der Vergangenheit. Danach meide ich sie nicht mehr, sondern ich interagiere normal mit ihnen. Wenn ich sehe, dass sie Schwierigkeiten haben, helfe ich so viel, wie ich nur kann. Als ich in der Vergangenheit mit ihnen interagierte, beobachtete ich immer aufmerksam ihre Reaktionen, besorgt, dass ich jemanden mit etwas kränken würde, das ich sagte, und meine eigenen Interessen verletzen oder ihr Image von mir beeinflussen würde. Jetzt setze ich dies gemäß den Anforderungen Gottes in die Praxis um und ich hoffe nicht mehr, irgendwelche Vorteile von ihnen zu erlangen. Stattdessen interagiere ich mit ihnen aus Liebe heraus und gemäß der Wahrheit. Was auch immer für extreme Dinge sie sagen oder welche Grenze sie überschreiten, ich wage es, sie dafür zu kritisieren und die Wahrheit zu benutzen, um auf ihre falschen Ansichten zu antworten. Nach einiger Zeit entdeckte ich, dass diese Verwandten und Freunde, die Abstand hielten, weil ich an Gott glaubte, bereit waren, mit mir zu interagieren, und sie alle glaubten, dass ich in einer höheren Sphäre sei als sie. Wenn sie auf Schwierigkeiten stießen, freuten sie sich, mit mir zu reden, und ich war auch in der Lage, ihnen das Evangelium der letzten Tage zu predigen. Durch meine Erfahrung verstand ich zutiefst, dass die Worte des Allmächtigen Gottes wirklich die Wahrheit, der Weg und das Leben sind. Das Werk des Reinigens und des Veränderns der Menschen, das Er in den letzten Tagen verrichtet, ist praktisch und wirklich, und obwohl es von außen nicht weltbewegend zu sein scheint, hat es uns tatsächlich bewusst gemacht, wie wir leben sollten, wie wir menschliche Wesen sein sollten, und es hat uns letztendlich verändert, uns dazu gebracht, allmählich Satans verdorbene Gesinnung abzuschütteln und als menschliche Wesen zu leben, frei, glücklich und entspannt zu leben. In der Vergangenheit konnte ich Gottes Werk des Errettens der Menschheit nie mit meinem eigenen praktischen Leben verbinden. Aber jetzt, durch meine Erfahrung, kann ich zutiefst spüren, dass Gottes Arbeit des Gerichts und der Reinigung in den letzten Tagen das ist, was alle verdorbenen Menschen brauchen. Nur wenn Menschen sich dieser Art von Wirken unterziehen und Gottes Errettung annehmen, können sie als menschliche Wesen leben und ein glückliches und vielversprechendes Leben haben.

Ich danke dem Urteil und der Züchtigung Gottes, die mir erlauben, mich endlich von den Fesseln der Mächte der Finsternis zu befreien, sodass ich mich nicht länger wegen der Beschränkungen von Ansehen und Status verstecke, und ich in der Tat auf festen Boden im Haus Gottes treten und meine Pflicht als Schöpfung erfüllen konnte. Da ich diesen Weg gegangen bin, habe ich zutiefst erfahren, dass Gottes Werk des Gerichts und der Züchtigung in den letzten Tagen wirklich dafür da ist, die Menschheit zu retten. Obwohl ich inmitten Seines Urteils und Seiner Züchtigung etwas Leid erfuhr, bin ich in meinem Herzen sehr glücklich und ich fühle, dass ich imstande bin, Sein Urteil und Seine Züchtigung anzunehmen und das Leben eines menschlichen Wesens auszuleben. Das ist mein Glück und es ist auch mein größter Trost. Auch wenn ich immer noch weit hinter Gottes Anforderungen an eine ehrliche Person zurückbleibe, werde ich weiterhin hart arbeiten, um eine wahrhaft ehrliche Person zu sein, die Gott Freude bringen wird!

Vorherig:Die Verwandlung eines gefallenen Mannes

Nächste:Ich habe gerade erst begonnen, den richtigen Lebensweg zu gehen

Dir gefällt vielleicht auch