Hundert Fragen und Antworten zur Ermittlung des wahren Weges

Inhaltsverzeichnis

12. Wie vertiefen sich allmählich Gottes drei Arbeitsphasen, um der Menschheit die Erlösung zu bringen?

Die Antwort durch das Wort Gottes:

„Die Führungsarbeit der Menschheit ist in drei Phasen aufgeteilt, was bedeutet, dass die Arbeit der Erlösung der Menschheit in drei Phasen aufgeteilt ist. Diese drei Phasen schließen die Arbeit der Erschaffung der Welt nicht mit ein, sondern sind vielmehr die drei Phasen der Arbeit des Zeitalters des Gesetzes, des Zeitalters der Gnade und des Zeitalters des Königreiches. Die Arbeit der Erschaffung der Welt war die Arbeit, die gesamte Menschheit hervorzubringen. Sie war nicht die Arbeit der Erlösung der Menschheit und steht in keinem Zusammenhang mit der Arbeit der Erlösung der Menschheit, denn als die Welt erschaffen wurde, war die Menschheit nicht von Satan korrumpiert worden, und es bestand keine Notwendigkeit, das Heilswerk der Menschheit auszuführen. Die Arbeit der Erlösung der Menschheit begann erst, als die Menschheit korrumpiert worden war, und so begann auch die Führungsarbeit der Menschheit erst, als die Menschheit korrumpiert worden war.“

aus „Die drei Phasen von Gottes Arbeit zu kennen, ist der Pfad zur Gotteskenntnis“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Die Bedeutung, Absicht und Stufe Jehovas Werk in Israel war, Seine Arbeit auf der ganzen Erde zu beginnen und sich von Israel aus schrittweise auf andere Nationen auszubreiten. Das ist der Grundsatz, nach dem Er im ganzen Universum arbeitet – ein Modell zu etablieren und dann auszubreiten, bis alle Menschen im Universum Sein Evangelium akzeptiert haben. Die ersten Israeliten waren die Nachkommen von Noah. Nur diese Menschen hatten den Atem von Jehova und konnten sich um die grundlegenden Bedürfnisse des Lebens kümmern, wussten aber nicht, was für eine Art von Gott Jehova war. Sie wussten auch nichts über Seinen Willen für den Menschen und noch viel weniger darüber, wie sie den Herrn aller Schöpfung ehren sollten. Die Nachkommen von Adam wussten nicht, welche Regeln und Gesetze sie befolgen müssen oder welche Arbeit die Geschaffenen für den Schöpfer tun müssen. Sie wussten nur, dass der Ehemann schwitzen und arbeiten muss, um für seine Familie zu sorgen; die Frau sich ihrem Mann unterwerfen und die Rasse des Menschen, die Jehova geschaffen hat, endlos fortsetzen muss. Mit anderen Worten, diese Menschen hatten nur Jehovas Atem und Sein Leben, wussten aber nicht wie man Gottes Gesetz folgt oder den Herrn aller Schöpfung zufriedenstellt. Sie haben viel zu wenig verstanden. Obwohl sie in ihrem Herzen nicht unehrlich oder durchtrieben waren und es selten Eifersucht und Streit gab, haben sie Jehova, den Herrn aller Schöpfung, weder gekannt noch verstanden. Diese Vorfahren der Menschen konnten nur essen, was von Jehova kam, konnten nur genießen was von Jehova kam, wussten aber nicht, wie man Jehova verehrt; sie wussten nicht, dass sie Ihn auf gebeugten Knien anbeten sollen. Wie könnte man sie Seine Geschöpfe nennen? Waren dann somit die Worte, ‚Jehova ist der Herr aller Schöpfung‘ und ‚Er schuf den Menschen als einen Ausdruck von Sich, um Ihn zu ehren und Ihn zu vertreten‘, nicht vergeblich gesprochen? Wie können Menschen, die Jehova nicht ehren, ein Testament Seiner Herrlichkeit sein? Wie können sie Ausdrücke Seiner Herrlichkeit sein? Werden Jehovas Worte ‚Ich habe den Menschen nach Meinem Abbild geschaffen‘ nicht zu Waffen in den Händen Satans – des Bösen? Werden diese Worte nicht zu einem Zeichen der Demütigung für Jehovas Schöpfung des Menschen? Um diesen Abschnitt Seines Werkes zu vollenden, hat Jehova, nachdem der die Menschheit geschaffen hatte, sie nicht von Adam zu Noah gewiesen oder geführt. Es war erst nach der Flut, dass Er öffentlich begann, die Israeliten, welche die Nachkommen von Adam und Noah waren, zu führen. Seine Arbeit und Worte in Israel lenkten das Leben von allen Menschen des Landes. Es zeigte ihnen, dass Jehova nicht nur in der Lage war, dem Menschen Atem einzuhauchen, damit dieser Sein Leben hat, sich aus dem Staub erhebt und zu einem Geschöpf Gottes wird. Er zeigte auch, dass Er die Menschheit mit Flammen versengen kann, verfluchen kann und mit Seinem Stab über sie regiert. Sie sahen auch, dass Jehova das Leben der Menschen auf Erden leiten und Tag und Nacht unter ihnen sprechen und arbeiten kann. Er tat dies nur, damit Seine Geschöpfe wissen, dass der Mensch aus dem Staub kommt, den Er aufhob und dass der Mensch von Ihm geschaffen wurde. Die Arbeit, die Er in Israel begann, sollte auch dazu dienen, dass andere Völker und Nationen (die eigentlich nicht von Israel getrennt waren, sich aber von den Israeliten abgespalten hatten, aber dennoch Nachfahren von Adam und Eva waren) das Evangelium von Jehova von Israel empfangen können. Alle Geschöpfe des Universums würden Ihn somit verehren und für groß halten. Wenn Jehova nicht Sein Werk in Israel begonnen hätte, sondern die Menschen, nachdem Er sie geschaffen hatte, einfach ein sorgenfreies Leben auf Erden hätte leben lassen, hätte der Mensch, aufgrund seines Wesens, nie erfahren, dass Jehova die Menschheit geschaffen hat und der Herr aller Dinge ist (‚Wesen‘ bedeutet, der Mensch kann die Dinge, die er nicht sieht, nicht verstehen; somit weiß er nicht, dass Jehova die Menschen erschaffen hat und schon gar nicht, warum Er es tat). Wenn Jehova den Menschen geschaffen, ihn zu Seinem Vergnügen auf die Erde gesetzt hätte, dann einfach den Staub von Seinen Händen geschüttelt und gegangen wäre, anstatt eine Zeit lang unter den Menschen zu weilen um sie zu leiten, wäre die ganze Menschheit ins Nichts zurückgekehrt. Sogar der Himmel und die Erde, und alle Dinge, die Er geschaffen hatte, einschließlich der ganzen Menschheit, wäre in das Nichts zurückgekehrt und von Satan zertrampelt worden. Der Wunsch von Jehova, dass ‚Er einen Platz auf Erden haben sollte, einen heiligen Platz inmitten Seiner Schöpfung‘, wäre somit zerstört worden. Deswegen hat Gott, nachdem Er die Menschheit geschaffen hat, sie in ihrem Leben geleitet und zu ihnen gesprochen. Er tat all dies, um Seinen Wunsch, Seinen Plan auszuführen und zu verwirklichen. Gottes Arbeit in Israel sollte dazu dienen, Seinen Plan auszuführen; den Plan, den Er schon vor Seiner Schöpfung aller Dinge festgelegt hatte. Dass Er zuerst inmitten der Israelis arbeitete und Seine Schöpfung aller Dinge, standen also nicht im Widerspruch zueinander. Beide dienten dem Zweck Seines Managements, Seiner Arbeit und Seiner Herrlichkeit und beide haben die Bedeutung Seiner Schöpfung der Menschheit vertieft. Nach Noah hat Er die Menschheit auf Erden für zweitausend Jahre geführt. Während dieser Zeit hat Er sie gelehrt, wie man Jehova, den Herrn aller Dinge, verehrt, lehrte sie, wie sie sich zu verhalten und ihr Leben zu leben haben. Vor allem hat Er sie aber gelehrt, wie sie als Zeuge für Jehova handeln, Ihm gehorchen, Ihn verehren und Ihn mit Musik, wie der von David und seinen Priestern, lobpreisen sollen.

Vor diesen zweitausend Jahren der Arbeit von Jehova wusste der Mensch nichts und fast alle erniedrigten sich zu den Tiefen der sexuellen Freizügigkeit und Korruption, die der Flut vorangingen. Jehova war nicht in ihren Herzen und schon gar nicht Sein Weg. Sie haben die Arbeit, die Jehova vorhatte, nie verstanden, ihnen fehlte es an Wissen und Verstand. Sie waren wie lebende, atmende Maschinen, ahnungslos von Menschen, Gott, der Welt und des Lebens. Auf Erden haben sich viele der Verführung gewidmet, wie die Schlange, und sie sagten viele Dinge, die Jehova beleidigten; weil sie unwissend waren, hat Jehova sie nicht bestraft oder diszipliniert. Nach der Flut, als Noah 601 Jahre alt war, erschien Jehova Noah und hat ihn und seine Familie geleitet, führte ihn, die Vögel, die Tiere welche die Flut überlebt hatten und seine Nachfahren bis zum Ende des Zeitalters des Gesetzes, insgesamt über 2,500 Jahre hinweg. Er war in Israel für 2,000 Jahre öffentlich am Werk. Der Zeitraum, in dem Er in Israel und außerhalb davon am Werk war, erstreckte sich über 500 Jahre, dies ergibt zusammen 2,500 Jahre.“

aus „Die Arbeit im Zeitalter des Gesetzes“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Im Zeitalter der Gnade war der Mensch durch Satan verdorben worden und daher verlangte das Werk der Erlösung der Menschheit, eine Fülle an Gnade, unendliche Geduld und Nachsicht, und darüber hinaus ein angemessenes Opfer, um die Sünden der Menschen zu sühnen. Was die Menschen im Zeitalter der Gnade sahen, war nur Mein Sühneopfer für die Menschheit, Jesus. Und sie wussten nur, dass Gott barmherzig und nachsichtig sein könnte, und sahen nur Jesu Gnade und Barmherzigkeit. Das lag daran, dass sie im Zeitalter der Gnade lebten. Bevor sie also erlöst werden konnten, mussten sie viel Gnade genießen, die Jesus ihnen schenkte: nur das war für sie von Nutzen. Auf diese Weise konnten sie, durch ihren Genuss der Gnade, von ihren Sünden befreit werden und konnten die Chance haben, durch das Genießen Jesu Nachsicht und Geduld, erlöst zu werden. Nur durch Jesu Nachsicht und Geduld konnten sie die Vergebung erfahren und Fülle an Gnade genießen, die Jesus ihnen gab – wie Jesus sagte, ‚Ich bin nicht gekommen zu erlösen die Gerechten, doch die Sünder, ihnen die Vergebung ihrer Sünden zu erlauben.‘ Wenn Jesus mit der Disposition der Verurteilung, der Geißel und Unduldsamkeit der menschlichen Vergehen, Fleisch geworden wäre, dann hätte der Mensch nie die Chance gehabt, erlöst zu werden und wäre für immer sündig geblieben; und so wäre der sechstausend jährige Führungsplan nicht weiter fortgeschritten als bis zum Zeitalter des Gesetzes. Das Zeitalter des Gesetzes hätte sechstausend Jahre gedauert, die Sünden der Menschen wären größer an Zahl und schmerzlicher geworden und die Schöpfung der Menschheit wäre umsonst gewesen. Die Menschen wären nur in der Lage gewesen, Jehova unter dem Gesetz zu dienen, aber ihre Sünden hätten die der zuerst geschaffenen Menschen überstiegen. Je mehr Jesus die Menschen liebte, ihnen ihre Sünden vergab und ihnen genug Gnade und Barmherzigkeit schenkte, umso eher war die Menschheit fähig gerettet zu werden. Dies wird, die verlorenen Lämmer, die Jesus zu einem großen Preis zurückkaufte, genannt. Satan konnte sich in dieses Werk nicht einmischen, da Jesus Seine Anhänger so behandelte, wie eine liebende Mutter den Säugling in ihren Armen. Er wurde nicht wütend auf sie oder verachtete sie, sondern war voller Trost; Er wurde nie zornig unter ihnen, übte aber Nachsicht mit ihren Sünden und drückte vor ihrer Dummheit und Unwissenheit ein Auge zu, so dass er sagte: ‚Vergib anderen siebzig mal sieben mal‘. So reformierte Sein Herz das Herz der anderen und auf diese Weise erfuhren die Leute Vergebung durch seine Nachsicht.“

aus „Die Wahrheit über das Werk im Zeitalter der Erlösung“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Diese Phase dient sowohl dazu, die Ungerechtigkeiten im Menschen durch Züchtigung, Urteil und schlagende Worten zu offenbaren, als auch zur Disziplin und Offenbarung der Worte, damit sie später gerettet werden können. Diese Arbeit ist tiefgründiger als die Erlösung. Im Zeitalter der Gnade genoss der Mensch hinreichend Gnade und hat die Gnade bereits erfahren, deshalb muss sie nicht länger vom Menschen genossen werden. Diese Art von Arbeit ist jetzt veraltet und wird nicht mehr ausgeübt. Jetzt wird der Mensch durch das Urteil des Wortes gerettet. Nachdem der Mensch gerichtet, gezüchtigt und verfeinert wurde, hat sich seine Disposition dadurch geändert. Liegt das nicht an den Worten, die Ich gesprochen habe? Jede Arbeitsphase wird übereinstimmend mit dem Fortschritt der gesamten Menschheit und dem Zeitalter ausgeführt. Jede Arbeit hat ihre Bedeutung. Sie wird für die letzte Erlösung getan, damit die Menschheit ein gutes Ziel und eine gute Zukunft hat und damit der Mensch am Ende entsprechend aufgeteilt werden kann.

Die Arbeit der Endzeit besteht darin, Worte zu sprechen. Durch diese Worte können große Veränderungen im Menschen hervorgerufen werden. Die Auswirkungen auf die Menschen, nachdem sie diese Worte akzeptiert haben, sind viel größer als die der Menschen im Zeitalter der Gnade, nachdem sie jene Zeichen und Wunder akzeptiert haben. Denn im Zeitalter der Gnade verließen die Dämonen den Menschen durch das Auflegen der Hände und Gebete, jedoch verweilte die korrupte Disposition noch weiterhin im Menschen. Der Mensch wurde geheilt und seine Sünden wurden ihm vergeben, aber die Arbeit, mit der die korrupte, satanische Disposition vertrieben werden könnte fand nicht statt. Der Mensch wurde lediglich gerettet und ihm wurden durch seinen Glauben seine Sünden vergeben, aber die sündhafte Natur des Menschen wurde ihm nicht genommen und also ist sie noch da. Die Sünden der Menschen wurden ihnen durch den menschgewordenen Gott vergeben, was aber nicht heißt, dass der Mensch in sich nicht Sünden hat. Die Sünde des Menschen könnte ihm durch das Sühneopfer vergeben werden, doch der Mensch war nicht fähig, das Problem zu lösen, weiterhin nicht mehr zu sündigen und wie seine sündhafte Natur völlig ausgetrieben werden und verwandelt werden kann. Die Sünden des Menschen wurden durch Gottes Arbeit der Kreuzigung vergeben, aber der Mensch lebte weiterhin in der alten, korrupten, satanischen Disposition. Der Mensch muss schlechthin völlig aus der korrupten, satanischen Disposition errettet werden, damit die sündhafte Natur des Menschen komplett vertrieben werden kann und nie mehr auftritt. Auf diese Weise kann die Disposition des Menschen geändert werden. Dies setzt voraus, dass der Mensch den Weg der Entwicklung des Lebens, den Lebensweg und die Art und Weise, auf die seine Disposition verändert wird, versteht. Es ist auch notwendig, dass der Mensch in Übereinstimmung mit diesem Weg handelt, damit die Disposition des Menschen schrittweise geändert werden kann; damit er unter dem Leuchten des Lichts leben, alle Dinge im Einklang mit Gottes Willen tun, die korrupte, satanische Disposition verwerfen und aus Satans Einfluss der Dunkelheit, ausbrechen kann. Dadurch wird er völlig frei von Sünde in Erscheinung treten. Nur dann wird der Mensch die vollständige Erlösung empfangen. Als Jesus Seine Arbeit tat, war das Wissen des Menschen über Ihn noch vage und unklar. Der Mensch glaubte stets, dass Er der Sohn Davids war und erklärte Ihn zu einem großen Propheten und dem wohlwollenden Herrn, der die Sünden des Menschen einlöste. Einige wurden anhand ihres Glaubens allein dadurch geheilt, indem sie einen Zipfel Seiner Kleidung berührten. Die Blinden konnten sehen und sogar die Toten konnten zum Leben erweckt werden. Trotzdem konnte der Mensch die korrupte, satanische Disposition, die tief in ihm verwurzelt lag, weder entdecken, noch konnte er sie verwerfen. Der Mensch empfing viel Gnade, wie den Frieden und die Freuden des Fleisches, den Segen für die ganze Familie, dank des Glaubens eines Einzelnen, die Heilung von Krankheiten, und so weiter. Das Übrige waren die guten Taten des Menschen und seine fromme Erscheinung. Wenn der Mensch auf einer solchen Grundlage lebte, dann wurde er für einen guten Gläubigen gehalten. Nur solche Gläubigen konnten nach dem Tod den Himmel betreten, was bedeutet, dass sie gerettet wurden. Jedoch verstanden sie zu ihren Lebenszeiten den Lebensweg ganz und gar nicht. Sie begingen nur Sünden und beichteten sie dann in einem ständigen Kreislauf, ohne einen Weg, der auf eine veränderte Disposition abzielte. So war die Beschaffenheit des Menschen während des Zeitalters der Gnade. Hat der Mensch die volle Erlösung empfangen? Nein! Nach Vollendung dieser Phase besteht deshalb noch die Arbeit des Urteils und der Züchtigung. Diese Phase reinigt den Menschen durch das Wort, damit der Mensch einen Weg hat, dem er folgen kann. Diese Phase wäre nicht erfolgreich oder bedeutsam, wenn sie mit der Austreibung von Dämonen fortfahren würde, denn die sündhafte Natur des Menschen würde nicht verworfen werden und der Mensch würde bei der Vergebung der Sünden stehen bleiben. Durch das Sühneopfer wurden dem Menschen seine Sünden vergeben, denn die Arbeit der Kreuzigung hat bereits geendet und Gott hat über Satan gesiegt. Die korrupte Disposition des Menschen jedoch, verweilt noch immer in seinem Inneren und der Mensch kann noch immer sündigen und sich Gott widersetzen. Gott hat die Menschheit nicht erlangt. Deshalb benutzt Gott in dieser Arbeitsphase das Wort, um die korrupte Disposition des Menschen zu enthüllen und verlangt vom Menschen dem rechten Weg folgend zu praktizieren. Diese Phase ist bedeutungsvoller als die vorhergehende und auch erfolgreicher, denn jetzt ist es das Wort, das das Leben des Menschen unmittelbar versorgt und es der Disposition des Menschen ermöglicht, vollkommen erneuert zu werden; es ist eine gründlichere Arbeitsphase. Darum hat die Menschwerdung der Endzeit die Bedeutung der Menschwerdung Gottes vervollständigt und den Führungsplan Gottes für die Erlösung des Menschen komplett abgeschlossen.“

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„In der Arbeit der Errettung des Menschen sind drei Stufen ausgeführt worden. Das bedeutet, dass der Kampf gegen Satan in drei Stufen unterteilt wurde, die der vollständigen Niederlage Satans vorausgehen. Die innere Wahrheit der gesamten Arbeit des Kampfes mit Satan ist jedoch, dass ihre Wirkung durch die Gnade gewonnen wird, die dem Menschen zuteilwird. So wird sie zu einer Opfergabe des Menschen, zur Vergebung der Sünden des Menschen, zur Eroberung des Menschen und zur Vervollkommnung des Menschen. Tatsächlich ist der Kampf gegen Satan nicht das Greifen zu den Waffen, sondern die Errettung des Menschen, die Arbeit des menschlichen Lebens und die Veränderung der menschlichen Veranlagung, sodass er ein Zeugnis für Gott ablegen kann. So genau wird Satan besiegt. Satan wird durch die Veränderung der verdorbenen Veranlagung des Menschen besiegt. Nachdem Satan besiegt wird, das heißt, wenn der Mensch vollständig gerettet wurde, wird der beschämte Satan völlig gebunden, und auf diese Weise wird der Mensch komplett gerettet sein. Somit liegt im Wesen der menschlichen Errettung der Kampf gegen Satan, und der Krieg gegen Satan wird hauptsächlich in der Erlösung des Menschen reflektiert. Die Stufe der letzten Tage, in welcher der Mensch erobert werden muss, ist die letzte Phase des Kampfes mit Satan und zugleich die Arbeit der vollständigen Errettung des Menschen aus der Domäne Satans. Die innere Bedeutung der menschlichen Eroberung ist die Rückkehr der Verkörperung Satans – der Mensch, der von Satan korrumpiert wurde – zum Schöpfer, die auf seine Eroberung folgt, wodurch er sich von Satan abwendet und vollständig Gott zuwendet. Auf diese Weise wird der Mensch vollständig gerettet worden sein. Und somit ist die Arbeit der Eroberung die letzte Arbeit im Kampf gegen Satan und die abschließende Stufe in der Führung Gottes, in der es um Satans Niederlage geht. Ohne diese Arbeit wäre die letztendliche und völlige Errettung des Menschen unmöglich, und auch die gänzliche Niederlage Satans wäre unmöglich, und die Menschheit wäre niemals in der Lage, in ihre wundervolle Bestimmung einzutreten oder von Satans Einfluss befreit zu werden. Infolgedessen kann die Arbeit der Errettung des Menschen nicht abgeschlossen werden, bevor der Kampf gegen Satan abgeschlossen ist, denn der Kern der Führungsarbeit Gottes ist die Errettung des Menschen. Die frühe Menschheit war in den Händen Gottes, doch wegen der Versuchung und der Verderbnis Satans wurde der Mensch von Satan festgebunden und fiel in die Hände des Bösen. Somit wurde Satan zum Objekt, das in der Führungsarbeit Gottes besiegt werden muss. Da Satan den Menschen in Besitz nahm und der Mensch zum Bestand jeglicher Führung Gottes gehört, muss er also aus den Händen Satans zurückgeschnappt werden, wenn der Mensch gerettet werden soll. Das heißt, dass der Mensch nach seiner Gefangenschaft von Satan zurückerobert werden muss. Satan wird durch die Veränderung in der alten Veranlagung des Menschen, die seine ursprüngliche Sinnlichkeit innehat, besiegt, und auf diese Weise kann der Mensch, der gefangen genommen wurde, aus den Händen Satans befreit werden. Wird der Mensch von dem Einfluss und den Fesseln Satans befreit, wird Satan entehrt, der Mensch letztendlich zurückgenommen, und Satan wird besiegt sein. Und weil der Mensch von der finsteren Beeinflussung Satans gerettet wurde, wird der Mensch zur Kriegsbeute all dieser Gefechte, und sobald der Kampf vorüber ist, wird Satan zum Objekt, das bestraft wird. Danach wird das gesamte Werk zur Errettung der Menschheit vollendet sein.“

aus „Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einer wunderbaren Bestimmung“ in Das Wort erscheint im Fleisch