Hundert Fragen und Antworten zur Ermittlung des wahren Weges

Inhaltsverzeichnis

37. Wie unterscheidet man zwischen der Arbeit Gottes und der Arbeit der Menschen?

Die Antwort durch das Wort Gottes:

„Das Wirken Gottes Selbst beinhaltet die Arbeit der ganzen Menschheit und repräsentiert auch das Wirken des ganzen Zeitalters. Das heißt, Gottes Eigenes Wirken repräsentiert die Bewegung und Entwicklung des gesamten Werks des Heiligen Geistes, während die Arbeit der Apostel Gottes Eigenem Wirken folgt und weder das Zeitalter leitet noch die Entwicklung des Werks des Heiligen Geistes im gesamten Zeitalter repräsentiert. Sie leisten nur die Arbeit, die der Mensch tun sollte, was überhaupt nicht mit der Führungsarbeit zu tun hat. Gottes eigenes Wirken ist das Projekt innerhalb der Führungsarbeit. Die Arbeit des Menschen ist nur die Pflicht der benutzten Menschen und hat keine Beziehung zur Führungsarbeit. Trotz der Tatsache, dass beide das Werk des Heiligen Geistes sind, gibt es aufgrund der verschiedenen Identitäten und Repräsentationen des Wirkens klare und wesentliche Unterschiede zwischen Gottes eigenem Wirken und der Arbeit des Menschen. …“

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Gott drückt das aus, was Gott Selbst ist und dies ist außerhalb der Reichweite des Menschen, das heißt, außerhalb der Reichweite des Menschdenkens. Er drückt Sein Wirken aus, die Menschen zu leiten und das ist nicht relevant für die Einzelheiten der menschlichen Erfahrung, sondern es geht stattdessen um Seine eigene Führung. Der Mensch drückt seine Erfahrung aus, während Gott Sein Wesen ausdrückt. Diese Wesenheit ist Seine angeborene Disposition und ist außerhalb der Reichweite des Menschen. Die Erfahrung des Menschen ist das Sehen und Wissen, das er sich basierend auf Gottes Ausdruck Seiner Wesenheit angeeignet hat. Dieses Sehen und Wissen werden die Wesenheit des Menschen genannt. Sie werden auf der Grundlage der angeborenen Disposition des Menschen und seines tatsächlichen Kalibers ausgedrückt; daher werden sie auch die Wesenheit des Menschen genannt.“

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Würde der Mensch diese Arbeit durchführen, wäre sie zu eingeschränkt: Sie könnte den Menschen zu einem bestimmten Punkt führen, aber sie könnte ihn nicht zur ewigen Bestimmung tragen. Der Mensch ist nicht in der Lage, über das Schicksal des Menschen zu entscheiden, und ist zudem unfähig, die Erwartungen und die zukünftigen Bestimmungen des Menschen zu sichern. Die durch Gott ausgeführte Arbeit ist jedoch anders. Da er den Menschen erschuf, führt Er ihn. Da Er den Menschen rettet, wird Er ihn gänzlich erretten und wird Ihn vollkommen gewinnen. Da Er den Menschen führt, wird Er den Menschen zu einer angemessenen Bestimmung leiten, und da Er den Menschen erschuf und ihn führt, muss Er die Verantwortung für das Schicksal und die Erwartungen des Menschen übernehmen. Genau dies wird durch die Arbeit des Schöpfers erfüllt.“

aus „Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einer wunderbaren Bestimmung“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Im Zeitalter der Gnade sprach Jesus auch viel und verrichtete viel Werk. Wie hat Er Sich von Jesaja unterschieden? Wie hat Er Sich von Daniel unterschieden? War Er ein Prophet? Warum heißt es, dass Er Christus ist? Was sind die Unterschiede zwischen ihnen? Sie waren alle Männer, die Worte sprachen, und den Menschen erschienen ihre Worte mehr oder weniger gleich. Sie alle sprachen und verrichteten Arbeit. Die Propheten des Alten Testaments machten Prophezeiungen, und Jesus konnte Ähnliches tun. Warum ist dem so? Die Unterscheidung basiert hier auf dem Wesen des Werkes. Um diese Angelegenheit zu erkennen, kannst du nicht die Natur des Fleisches berücksichtigen, und du solltest nicht die Tiefe oder Oberflächlichkeit der Worte von jemandem berücksichtigen. Du musst immer zuerst seine Arbeit, und die Wirkungen berücksichtigen, die seine Arbeit beim Menschen erzielt. Die von Jesaja zu der Zeit ausgesprochenen Prophezeiungen versorgten nicht das Leben des Menschen, und die Botschaften, die von solchen wie Daniel empfangen wurden, waren lediglich Prophezeiungen und nicht der Weg des Lebens. Wenn es nicht die direkte Offenbarung von Jehova gegeben hätte, hätte keiner die Arbeit machen können, da dies für Sterbliche nicht möglich ist. Jesus sprach auch viel, aber solche Worte waren der Weg des Lebens, auf dem der Mensch einen Pfad zur Praxis finden konnte. Das heißt, erstens konnte Er das Leben des Menschen versorgen, denn Jesus ist das Leben; zweitens konnte Er die Abschweifungen des Menschen rückgängig machen; drittens konnte Sein Werk dem von Jehova folgen, um das Zeitalter fortzuführen; viertens konnte Er die inneren Bedürfnisse des Menschen begreifen und verstehen, an was es dem Menschen mangelt; fünftens konnte Er ein neues Zeitalter einführen und das alte beenden. Deswegen wird Er Gott und Christus genannt; Er unterscheidet Sich nicht nur von Jesaja, sondern auch von allen anderen Propheten. Nehmt Jesaja als Vergleich für die Arbeit der Propheten. Erstens konnte er nicht das Leben der Menschen versorgen; zweitens konnte er kein neues Zeitalter einleiten. Er arbeitete unter der Führung von Jehova, und nicht um ein neues Zeitalter einzuleiten. Drittens war das, wovon er selbst sprach, jenseits seines Begriffsvermögens. Er empfing Offenbarungen direkt vom Geist Gottes, und andere würden sie nicht verstehen, auch wenn sie ihnen zugehört hätten. Diese wenigen Dinge allein sind ausreichend, um zu beweisen, dass seine Worte nicht mehr als Prophezeiungen waren; nicht mehr als ein Aspekt der Arbeit, die an Jehovas Stelle getan wurde. Er konnte jedoch Jehova nicht vollkommen repräsentieren. Er war Jehovas Diener, ein Werkzeug in Jehovas Werk. Er tat nur das Werk innerhalb des Zeitalters des Gesetzes und im Bereich des Werkes von Jehova; er arbeitete nicht über das Zeitalter des Gesetzes hinaus. Das Werk Jesu unterschied sich hingegen davon. Er überschritt den Bereich von Jehovas Werk; Er wirkte als der fleischgewordene Gott und unterzog Sich der Kreuzigung, um die ganze Menschheit zu erlösen. Das heißt, Er führte ein neues Werk außerhalb des von Jehova verrichteten Werkes durch. Dies war die Einleitung eines neuen Zeitalters. Eine andere Bedingung war, dass Er in der Lage war, über das zu sprechen, was der Mensch nicht erreichen konnte. Sein Werk war ein Werk innerhalb der Führung Gottes und bezog die ganze Menschheit mit ein. Er wirkte nicht nur in ein paar Menschen, noch war es Sein Werk, nur eine begrenzte Zahl an Menschen zu führen. Hinsichtlich dessen, wie Gott Fleisch wurde, um ein Mensch zu sein, wie der Geist zu der Zeit Offenbarungen verkündete, und wie der Geist auf einen Menschen herabkam, um zu wirken, sind dies Angelegenheiten, die der Mensch weder sehen noch anfassen kann. Es ist für diese Wahrheiten völlig unmöglich, als Beweis zu dienen, dass Er der fleischgewordene Gott ist. Als solches können Unterscheidungen nur aufgrund der Worte und des Wirkens von Gott getroffen werden, welche für den Menschen greifbar sind. Nur das ist real. Das liegt daran, dass die Angelegenheiten des Geistes für dich nicht sichtbar sind und sie nur Gott Selbst klar bekannt sind, und nicht einmal Gottes menschgewordenes Fleisch weiß alles. Du kannst nur anhand des Werkes, das Er getan hat, bestätigen, ob Er Gott ist[a]. Anhand Seines Werkes kann man erkennen, dass Er erstens in der Lage ist, ein neues Zeitalter zu eröffnen; zweitens ist Er in der Lage, das Leben des Menschen zu versorgen und dem Menschen den Weg zu zeigen, dem er folgen soll. Dies ist ausreichend, um unter Beweis zu stellen, dass Er Gott Selbst ist. Zumindest kann das Werk, das Er verrichtet, den Geist Gottes vollkommen repräsentieren, und aus einem derartigen Werk kann man erkennen, dass der Geist Gottes in Ihm ist. Da das vom fleischgewordenen Gott verrichtete Werk hauptsächlich war, ein neues Zeitalter einzuleiten, ein neues Werk zu leiten und neue Umstände zu erschließen, sind diese wenigen Bedingungen ausreichend, um unter Beweis zu stellen, dass Er Gott Selbst ist. Dies unterscheidet Ihn also von Jesaja, Daniel und anderen großen Propheten.“

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Ihr müsst wissen, wie Gottes Werk von der Arbeit des Menschen zu unterscheiden ist. Was kannst du von der Arbeit des Menschen sehen? In der menschlichen Arbeit finden sich viele Bestandteile der Erfahrung des Menschen. Der Mensch drückt das aus, was er ist. Gottes Eigenes Werk drückt ebenfalls aus, was Er ist. Aber was Er ist, unterscheidet sich von dem, was der Mensch ist. Was der Mensch ist, repräsentiert die Erfahrung und das Leben des Menschen (was der Mensch in seinem Leben erfährt oder was ihm begegnet oder die Lebensphilosophie, die er hat). Menschen, die in unterschiedlichen Umgebungen leben, drücken verschiedenartige Wesenheiten aus. Aus dem, was du ausdrückt, kann gesehen werden, ob du gesellschaftliche Erfahrungen hast oder nicht, wie du tatsächlich lebst und deine Familie erfährst. Im Wirken des fleischgewordenen Gottes könnt ihr allerdings nicht sehen, ob Er gesellschaftliche Erfahrungen hat oder nicht. Er ist sich des Wesens des Menschen sehr wohl bewusst. Er kann alle möglichen Praktiken, die eine Menge Menschen betreffen, offenlegen. Er kann sogar noch besser die korrupte Disposition des Menschen und sein rebellisches Benehmen offenlegen. Er lebt nicht unter den weltlichen Menschen. Er ist sich aber der Natur der Sterblichen und der ganzen Verfälschungen der weltlichen Menschen bewusst. Dies ist, was Er ist. Obwohl Er sich nicht mit der Welt beschäftigt, kennt Er die Regeln im Umgang mit der Welt, weil Er die menschliche Natur völlig versteht. Er kennt das Wirken des Geistes von heute und früher, das Werk, das der Mensch weder mit seinen Augen sehen, noch mit seinen Ohren hören kann. Dies beinhaltet eine Weisheit, die keine Lebensphilosophie ist, und Wunder, die sich der Mensch schlecht vorstellen kann. Dies ist, was Er ist, offen gemacht für die Menschen und auch verborgen vor den Menschen. Er drückt nicht aus, was eine außerordentliche Person ist, sondern die angeborenen Eigenschaften und die Wesenheit des Geistes. Er reist nicht durch die Welt, weiß aber alles über sie. Er kontaktiert die ‚Menschenaffen‘, die weder Wissen noch Erkenntnis haben, aber die Worte, die Er ausdrückt, gehen über das Wissen und großartige Menschen hinaus. Er lebt inmitten einer Gruppe von begriffsstutzigen und abgestumpften Menschen, die keine Menschlichkeit haben und menschliche Grundsätze des Lebens nicht verstehen. Wenn er die niedrige und geringwertige Menschlichkeit der Menschen offenlegt, kann er aber gleichzeitig die Menschen auffordern, eine normale Menschlichkeit auszuleben. All dies ist das, was Er ist, größer als jede Person aus Fleisch und Blut. Er hat es nicht nötig, ein kompliziertes, beschwerliches und erbärmliches Sozialleben zu führen, um das Werk, das Er tun muss, auszuführen und das Wesen der korrupten Menschheit völlig offenzulegen. Sein Fleisch ist vom erbärmlichen Sozialleben nicht erbaut. Sein Wirken und Seine Worte legen nur den Ungehorsam des Menschen offen und geben ihm nicht die Erfahrung und die Lektion im Umgang mit der Welt. Wenn Er den Menschen mit Leben versorgt, muss er die Gesellschaft oder die Familie des Menschen nicht untersuchen. Den Menschen bloßzustellen und zu richten ist kein Ausdruck der Erfahrungen Seines Fleisches; es dient dazu, die Unredlichkeit des Menschen offenzulegen, da Er den Ungehorsam des Menschen seit langem kennt und die Verderbnis der Menschheit verabscheut. Das Werk, das Er leistet, dient dazu, dem Menschen Seine Disposition offenzulegen und Seine Wesenheit auszudrücken. Nur Er kann dieses Werk verrichten. Es ist nicht etwas, das eine Person aus Fleisch und Blut erzielen könnte. Im Hinblick auf Sein Wirken kann der Mensch nicht sagen, was für eine Art von Person Er ist. Der Mensch kann Ihn aufgrund Seines Wirkens auch nicht als eine erschaffene Person einstufen. Was Er ist, macht es unmöglich, Ihn als erschaffene Person einzustufen. Der Mensch kann Ihn nur als ‚nicht-menschlich‘ betrachten, weiß aber nicht, in welche Kategorie er Ihn einordnen soll. Er ist somit gezwungen, Ihn unter der Kategorie Gottes aufzulisten. Dies zu tun, ist vom Menschen nicht unangemessen, da Er unter den Menschen so viel von Seinem Werk geleistet hat, was der Mensch nicht tun kann.“

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in Das Wort erscheint im Fleisch