Hundert Fragen und Antworten zur Ermittlung des wahren Weges

Inhaltsverzeichnis

10. Manche Menschen sagen, dass es gar keinen Gott gibt. Inwiefern ist dieser Standpunkt falsch? Wie sollten wir bezeugen, dass Gott existiert?

Die Antwort durch das Wort Gottes:

„Wie viele Geschöpfe leben und vermehren sich in der enormen Weite des Universums, wobei sie das Gesetz des Lebens immer und immer wieder befolgen und an einer konstanten Regel festhalten. Diejenigen, die sterben, nehmen die Geschichten der Lebenden mit sich und diejenigen, die leben, wiederholen dieselbe, tragische Geschichte jener, die gestorben sind. So kann die Menschheit nicht anders, als sich selbst zu fragen: Warum leben wir? Weshalb müssen wir sterben? Wer hat das Sagen auf dieser Welt? Wer hat diese Menschheit geschaffen? Hat Mutter Natur wirklich die Menschheit erschaffen? Hat die Menschheit wirklich die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal? Seit tausenden von Jahren stellt sich die Menschheit diese Fragen immer und immer wieder. Je mehr der Mensch von diesen Fragen ergriffen wurde, desto mehr lechzte er leider nach Wissenschaft. Die Wissenschaft bietet eine kurze Befriedigung und vorübergehende Freuden des Fleisches, liegt jedoch weit davon entfernt, die Menschheit von der Zurückgezogenheit, Einsamkeit, dem dürftig verschleierten Terror und der Hilflosigkeit im tiefen Inneren ihrer Seele zu befreien. Die Menschheit nutzt nur das wissenschaftliche Wissen, welches das nackte Auge sehen und das Gehirn verstehen kann, um ihr Herz zu betäuben. Trotzdem kann ein solches wissenschaftliches Wissen die Menschheit nicht davon abhalten, Mysterien zu erforschen. Die Menschheit weiß nicht, wer der Herrscher aller Dinge im Universum ist und noch viel weniger kennt sie den Anfang und die Zukunft der Menschheit. Die Menschheit lebt nur zwangsläufig unter diesem Gesetz. Niemand kann ihm entkommen und niemand kann es ändern, da es unter allen Dingen und im Himmel nur Einen von Ewigkeit zu Ewigkeit gibt, der die Herrschaft über alles trägt. Er ist der Eine, der noch nie vom Menschen erblickt wurde, der Eine, den die Menschheit nie gekannt hat und an dessen Existenz die Menschheit nie geglaubt hat. Dennoch ist er der Eine, der den Urahnen der Menschheit den Lebensatem einhauchte und der Menschheit Leben schenkte. Er ist der Eine, der das Dasein der Menschheit versorgt und nährt, der die Menschheit bis zum heutigen Tage führt. Darüber hinaus ist Er und nur Er derjenige, von dem die Menschheit für ihr Überleben abhängt. Er trägt die Herrschaft über alle Dinge und waltet über alle Lebewesen des Universums. Er befehligt die vier Jahreszeiten und Er es ist, der Wind, Frost, Schnee und Regen herbeiruft. Er gibt der Menschheit Sonnenlicht und führt den Einbruch der Nacht herbei. Er war es, der Himmel und Erde gestaltete und somit dem Menschen Gebirge, Seen und Flüsse, sowie alle Lebewesen darin, bereitstellte. Sein Werk ist überall, Seine Macht ist überall, Seine Weisheit ist überall und Seine Autorität ist überall. Jedes dieser Gesetze und jede dieser Regeln ist die Verkörperung Seines Werkes und jedes unter ihnen offenbart Seine Weisheit und Autorität. Wer kann sich Seiner Herrschaft entziehen? Wer kann sich von Seiner Gestaltung absondern? Alle Dinge existieren unter Seinem Blick und überdies leben alle Dinge unter Seiner Herrschaft. Sein Werk und Seine Macht lassen der Menschheit keine andere Wahl, als die Tatsache anzuerkennen, dass Er tatsächlich existiert und die Herrschaft über alle Dinge trägt. Nichts außer Ihm kann das Universum befehligen, geschweige denn, unaufhörlich für diese Menschheit sorgen. Unabhängig davon, ob du dazu fähig bist, das Werk Gottes zu erkennen und ungeachtet davon, ob du an Gottes Existenz glaubst, es besteht kein Zweifel daran, dass dein Schicksal der Ordinierung Gottes unterliegt und es besteht kein Zweifel daran, dass Gott immer die Herrschaft über alle Dinge tragen wird. Seine Existenz und Autorität sind nicht davon abhängig, ob sie vom Menschen erkannt und verstanden werden oder nicht. Nur Er kennt die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Menschen. Nur Er kann das Schicksal der Menschheit bestimmen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Menschheit all dies mit ihren eigenen Augen bezeugen wird, ungeachtet davon, ob du diese Tatsache akzeptieren kannst. Bald wird Gott diese Tatsache zur Wirkung bringen. Die Menschheit lebt und stirbt unter den Augen Gottes. Die Menschheit lebt durch die Führung Gottes und wenn sich ihre Augen endgültig schließen, geschieht dies ebenfalls durch genau dieselbe Führung. Immer und immer wieder kommt und geht der Mensch, vor und zurück. Bei all dem handelt es sich ausnahmslos um die Herrschaft und die Gestaltung Gottes. Die Führung Gottes schreitet stets voran und hat nie aufgehört. Er wird die Menschheit dazu bringen, sich Seiner Existenz bewusst zu sein, Seiner Herrschaft zu vertrauen, Sein Werk zu erblicken und zu Seinem Reich zurückzukehren. Dies ist Sein Plan und das Werk, das Er seit tausenden von Jahren geleitet hat.

Die Führungsarbeit Gottes begann mit der Schöpfung der Welt und der Mensch befindet sich im Kern dieses Werkes. Man kann behaupten, dass die Schöpfung Gottes aller Dinge, für den Menschen ist. Da sich Seine Führungsarbeit über tausende von Jahren erstreckt und nicht während eines Zeitraums von wenigen Minuten, Sekunden oder einem Augenblick oder sogar ein oder zwei Jahren ausgeführt wird, so musste Er weitere Dinge, die für das Überleben des Menschen nötig sind, erschaffen, wie beispielsweise die Sonne, den Mond, alle Arten von Lebewesen, Nahrung und einen Lebensraum. Das war der Beginn der Führung Gottes.

Daraufhin übergab Gott die Menschheit an Satan. Der Mensch lebte unter dem Herrschaftsbereich Satans und dies führte nach und nach zu Gottes Arbeit des ersten Zeitalters: Das Zeitalter des Gesetzes. Im Laufe von einigen tausenden von Jahren des Zeitalters des Gesetzes, gewöhnte sich die Menschheit an die Führung des Zeitalters des Gesetzes. Sie fingen an, es auf die leichte Schulter zu nehmen und verließen nach und nach die Fürsorge Gottes. So kam es, dass sie sich an das Gesetz hielten und gleichzeitig auch Götzenbilder anbeteten und böse Taten begingen. Sie waren ohne Jehovas Schutz und lebten ihre Leben nur vor dem Altar des Tempels. Tatsächlich hatte Gottes Arbeit sie schon lange zuvor verlassen. Obwohl die Israeliten sich an das Gesetz hielten und den Namen Jehovas sprachen und sogar stolz glaubten, dass nur sie das Volk Jehovas und die Auserwählten Jehovas waren, verließ sie Gottes Herrlichkeit leise.

…begann Gott nach der Arbeit Jehovas im Zeitalter des Gesetzes, Seine neue Arbeit der zweiten Phase: Er wurde zu Fleisch, indem Er für zehn, zwanzig Jahre Mensch wurde. Er verkündete und tat Seine Arbeit unter den Gläubigen. Dennoch wusste das ausnahmslos niemand. Nachdem Jesus der Herr ans Kreuz genagelt und wiedererweckt wurde, akzeptierte nur eine kleine Anzahl von Leuten, dass Er der zu Fleisch gewordene Gott war. … Sobald die zweite Phase Gottes Werkes (nach seiner Kreuzigung) vervollständigt war, war Gottes Arbeit, den Menschen aus der Sünde zu befreien, vollbracht (sprich, als er den Menschen aus Satans Hand zurückerlangte). So musste die Menschheit von diesem Moment an nur den Herrn Jesus als ihren Retter akzeptieren, um von ihren Sünden freigesprochen zu werden. Schlicht ausgedrückt, stellten die Sünden des Menschen nicht länger ein Hindernis da, um die Erlösung zu erlangen und um vor Gott zu treten. Sie waren kein Druckmittel mehr, mit dem Satan den Menschen einschüchtern konnte. Das liegt daran, dass Gott selbst wirkliche Arbeit geleistet hat. Er war zum Abbild und Vorgeschmack des sündigen Fleisches geworden und Gott Selbst war die Opfergabe der Sünde. Auf diese Weise stieg der Mensch vom Kreuz hinab. Er wurde dank Gottes, im Abbild des sündigen Fleisches, erlöst und gerettet. So kam der Mensch dem Anerkennen der Erlösung vor Gott einen Schritt näher, nachdem er von Satan gefangen gehalten wurde. Natürlich war diese Phase der Führungsarbeit Gottes dem Zeitalter des Gesetzes einen Schritt voraus und auf einer tiefgründigeren Ebene als das Zeitalter des Gesetzes.

Darauf folgte das Zeitalter des Königreiches, das eine praktischere Arbeitsphase umfasst und das für den Menschen dennoch am schwierigsten zu akzeptieren ist. Das liegt daran, dass je mehr der Mensch Gott näher kommt, sich umso mehr der Stab Gottes dem Menschen nähert und umso klarer erscheint Gottes Gesicht vor dem Menschen. Nachdem die Menschheit erlöst worden war, kehrt der Mensch offiziell zur Familie Gottes zurück. Der Mensch dachte, dass nun die Zeit des Vergnügens gekommen war. Dennoch wird er einem totalen Frontalangriff Gottes unterzogen, einem, wie ihn niemand vorhergesehen hatte. Wie es sich herausstellt, handelt es sich hierbei um eine Taufe, die die Menschen Gottes ‚genießen‘ müssen. Bei einer solchen Behandlung bleibt den Leuten keine andere Wahl, als bei sich zu denken ‚Ich bin das verlorene Schaf, verloren seit vielen Jahren; das Schaf für das Gott sich so verausgabte, um es zurückzuholen. Warum also behandelt mich Gott so? Ist das Gottes Art, mich auszulachen und mich zu offenbaren?‘ Nachdem viele Jahre vergangen waren, wurde der Mensch wettergegerbt, da er die Härte der Läuterung und der Züchtigung erfahren hatte. Obwohl der Mensch die ‚Herrlichkeit‘ und die ‚Romantik‘ der Vergangenheit verloren hat, ist es ihm unbewusst gelungen die Wahrheit darüber, ein Mensch zu sein, zu verstehen. Ihm ist es gelungen, Gottes Jahre der Widmung zur Rettung der Menschheit zu schätzen. Der Mensch beginnt langsam seine eigene Barbarität zu verabscheuen. Er fängt an zu hassen, wie verwildert er ist und auch all seine Missverständnisse Gott gegenüber und die unsinnigen Forderungen, die er Ihm gestellt hat. Die Zeit kann nicht zurückgedreht werden; Begebenheiten, die in der Vergangenheit liegen, werden zu reuevollen Erinnerungen der Menschen, und die Worte Gottes und die Liebe Gottes werden zur treibenden Kraft im neuen Leben der Menschen. Die Wunden des Menschen heilen von Tag zu Tag, seine Kraft kehrt zurück, er steht auf und schaut auf das Gesicht des Allmächtigen, nur um herauszufinden, dass Er schon immer an meiner Seite gewesen ist und dass Sein Lächeln und Sein wunderschönes Antlitz noch immer genauso ergreifend sind. Sein Herz sorgt sich noch immer um die Menschheit, die Er erschaffen hat. Seine Hände sind noch genauso warm und kraftvoll, wie am Anfang. Es ist, als wäre der Mensch zum Garten Eden zurückgekehrt. Doch dieses Mal hört der Mensch nicht länger auf die Verführungen der Schlange. Er wendet sich nicht länger von dem Gesicht Jehovas ab. Der Mensch kniet vor Gott, sieht hinauf in Gottes lächelndes Gesicht und bietet sein wertvollstes Opfer an – Ach! Mein Herr, mein Gott!“

aus „Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„So ist die Führung Gottes: Er übergibt die Menschheit Satan (eine Menschheit, die nicht weiß, was Gott ist, was der Schöpfer ist, wie man Gott anbetet und warum es notwendig ist, sich Gott zu unterwerfen) und lässt der Verdorbenheit Satans freien Lauf. Schritt für Schritt erlangt Gott den Menschen aus der Hand Satans wieder, bis der Mensch Gott voll und ganz anbetet und Satan abweist. Das ist Gottes Führung. All dies hört sich wie eine rätselhafte Geschichte an und erscheint verwirrend. Den Leuten kommt es wie eine mystische Geschichte vor, da sie keine Ahnung davon haben, wie viel dem Menschen während der letzten tausend Jahren widerfahren ist. Noch weniger wissen sie, wie viele Geschichten sich in der Weite dieses Universums abgespielt haben. Ferner liegt es daran, dass sie die noch erstaunlichere, noch mehr verängstigende Welt, die jenseits dieser materialistischen Welt existiert, die ihnen jedoch durch ihre sterblichen Augen verborgen bleibt, nicht zu schätzen wissen. Für den Menschen ist dies unverständlich. Das ist, weil der Mensch keine Kenntnis von der Bedeutung der Erlösung der Menschheit durch Gott und der Bedeutung der Führungsarbeit Gottes hat. Er begreift nicht, wie Gott sich die Menschheit letztlich zu sein wünscht. Handelt es sich um eine von Satan unverdorbene Menschheit, ähnlich wie Adam und Eva? Nein! Die Führung Gottes dient dazu, eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die Gott anbeten und sich Ihm unterwerfen. Diese Menschheit wurde durch Satan verdorben, aber sieht ihn nicht länger als ihren Vater an. Sie erkennt das hässliche Gesicht Satans und verwirft ihn und tritt vor Gott, um Sein Urteil und Seine Züchtigung anzunehmen. Sie weiß, was hässlich ist und wie es im Gegensatz zu jenem steht, das heilig ist. Sie erkennt die Größe Gottes und das Böse Satans. Eine Menschheit wie diese wird nicht länger für Satan arbeiten oder Satan anbeten oder Satan verehren. Das liegt daran, dass es sich dabei um eine Menschengruppe handelt, die wirklich von Gott gewonnen wurde. Dies ist die Bedeutung der Gottesführung der Menschheit. …

Die Liebe und Barmherzigkeit Gottes durchdringt jede Einzelheit Seiner Führungsarbeit. Er vollbringt trotzdem unermüdlich die Arbeit, die Er sich zu bewerkstelligen vornimmt, unabhängig davon, ob die Leute dazu fähig sind, Gottes gute Absichten zu verstehen. Ungeachtet dessen, wie viel die Leute von der Führungsarbeit Gottes verstehen, können die Vorteile und Unterstützung von jedem betrachtet werden. Heute hast du vielleicht nichts von der von Gott bereitgestellten Liebe oder dem von Ihm bereitgestellten Leben gespürt. Solange du jedoch Gott, und deine Entschlossenheit die Wahrheit zu suchen, nicht aufgibst, dann wird immer ein Tag kommen, an dem dir Gottes Lächeln offenbart wird. Denn das Ziel Gottes Führungsarbeit ist, die Menschheit, die unter Satans Herrschaftsbereich steht, wiederzuerlangen, und die Menschheit nicht aufzugeben, die von Satan korrumpiert wurde und sich Gott widersetzt.“

aus „Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden“ in Das Wort erscheint im Fleisch