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43. Arglose Menschen sind nicht zwangsweise ehrliche Menschen

Cheng Mingjie     Xi’an City, Provinz Shaanxi

Ich betrachte mich als einen kontaktfreudigen und offenen Menschen. Ich spreche mit Menschen auf eine sehr unkomplizierte Art; was auch immer ich sagen will, ich sage es — ich bin nicht die Art, die um den heißen Brei redet. In meinen Interaktionen mit Menschen neige ich dazu, recht ehrlich zu sein. Oftmals werde ich betrogen oder dafür verspottet, dass ich anderen zu einfach Vertrauen schenke. Erst nachdem ich anfing, in die Kirche zu gehen, fühlte ich, dass ich einen Ort gefunden hatte, den ich mein Eigen nennen konnte. Ich dachte mir im Stillen: In der Vergangenheit hat mich meine Arglosigkeit benachteiligt und mich anfällig für die Täuschung anderer gemacht; aber in der Kirche möchte Gott ehrliche Menschen, Menschen die von der Gesellschaft verschmäht wurden, also brauche ich mich nicht mehr darum sorgen, dass ich zu arglos bin. Ich fühlte mich besonders getröstet, als ich hörte, dass Gott die Ehrlichen und Einfachen liebt und dass nur die Ehrlichen Gottes Erlösung erhalten sollen. Als ich sah, wie verzweifelt meine Brüder und Schwestern geworden waren, als sie begannen, ihre betrügerische Natur zu erkennen, sie jedoch nicht ändern konnten, fühlte ich mich sogar noch erleichterter, dass ich nicht ein solche Verzweiflung durchleben musste, da ich ehrlich und unkompliziert war. Eines Tages jedoch, nachdem ich eine Offenbarung von Gott erhalten hatte, erkannte ich schließlich, dass ich nicht die ehrliche Person war, die ich zu sein glaubte.

Eines Tages, hörte ich Gott in Seinem gemeinschaftlichen Austausch sagen: „Menschen die ehrlich sind … sind nicht bemitleidenswert, elend, dumm oder naiv… Und kröne dich daher nicht mit dieser Krone in dem Glauben, dass du ehrlich seist, da du in der Gesellschaft leidest, diskriminiert und herumgeschubst wirst und von jedem betrogen wirst, den du triffst. Dies ist ganz und gar falsch. … Ehrlich zu sein, ist nicht wie Menschen es sich vorstellen — Menschen sind ehrlich, nur weil sie unkompliziert und klar handeln — so ist es nicht.“ („Um ehrlich zu sein, solltest du dich anderen gegenüber offenlegen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) Gottes Worte waren eine perfekte Charakterisierung meiner Situation. In der Tat hatte ich immer gedacht, dass die Tatsache, dass ich nicht auf Umwegen spreche und oft von anderen betrogen werde, irgendwie heißt, dass es keinen Teil von mir gibt, der betrügerisch oder arglistig ist. Daher habe ich mich nie persönlich auf Gottes Ausführung von Heimtücke und List im Menschen bezogen, stattdessen krönte ich mich selber als die Quintessenz von Ehrlichkeit. Ich dachte, dass jeder andere betrügerisch und ich irgendwie anders sei, dass ich mit dieser angeborenen Ehrlichkeit geboren wurde. Mein Denken war abscheulich für Gott. Zu diesem Zeitpunkt erinnerte ich mich an einen anderen Abschnitt von Gottes Worten: „Ehrlichkeit bedeutet, dass ihr Gott euer Herz gebt; nie ein falsches Spiel mit Ihm spielt; in allen Dingen offen mit Ihm seid; nie die Wahrheit versteckt; nie das tut, was jene über euch täuscht und jene unter euch irreführt und nie etwas tut, nur, um euch bei Gott einzuschmeicheln. Kurzum bedeutet ehrlich zu sein, dass ihr euch in euren Handlungen und Worten von Unreinheiten fernhaltet und weder Gott noch Mensch täuscht. … Wenn du ein Heuchler bist und jemand, der geschickt Kontakte knüpfen kann, sage Ich dir, dass du zweifellos jemand bist, der mit Gott spielt. Wenn deine Worte von Entschuldigungen und wertlosen Rechtfertigungen durchlöchert sind, sage Ich, dass du einer bist, der sehr widerwillig die Wahrheit in die Praxis umsetzt. Wenn du viele Vertraulichkeiten hast, die du widerwillig teilst, und du sehr unwillig bist, deine Geheimnisse – das heißt, deine Schwierigkeiten – vor anderen offenzulegen, um nach dem Weg des Lichtes zu suchen, dann sage Ich, bist du jemand, der die Errettung nicht leicht empfangen wird und nicht leicht aus der Dunkelheit hervorkommen wird. Wenn es dich sehr zufriedenstellt, nach dem Weg der Wahrheit zu streben, dann bist du jemand, der ständig im Licht lebt. Wenn du gern ein Dienender im Hause Gottes bist, fleißig und gewissenhaft in der Dunkelheit arbeitest, immer gibst, aber niemals nimmst, dann sage Ich, bist du ein ergebener Heiliger, weil du nach keiner Belohnung strebst, sondern einfach ein ehrlicher Mensch bist. Wenn du bereit bist, offen zu sein, wenn du bereit bist, dein Alles aufzuwenden; wenn du imstande bist, dein Leben für Gott zu opfern und Zeugnis abzulegen; wenn du in dem Ausmaß ehrlich bist, dass du nur daran denkst, Gott zufriedenzustellen und niemals an dich selbst denkst oder für dich selbst nimmst; dann sage Ich, dass diese Menschen jene sind, die im Licht genährt werden und die für immer im Königreich leben werden.“ („Drei Ermahnungen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Gottes Worte ließen mich erkennen, dass das, was Gott wirklich mit Ehrlichkeit meint, jemand ist, der Gott sein Herz schenkt, ohne Gedanken an seinen persönlichen Fortschritt oder zukünftigen Pläne. Es wird kein Handel mit Gott betrieben, es gibt keinen Anspruch auf Bezahlung: Eine ehrliche Person lebt, um Gott zufrieden zu stellen. Ein ehrlicher Mensch ist Gott in höchstem Maße treu und versucht niemals, Ihn zu täuschen. Beim Erfüllen ihrer Pflichten sind sie fleißig und versuchen niemals, sich heraus zu schummeln oder nur das Nötigste zu tun. Die Ehrlichen sind in allen Dingen vor Gott offen und sind ebenfalls bereit, ihre privaten Angelegenheiten und persönlichen Probleme mit ihren Brüdern und Schwestern zu teilen. Ehrliche Menschen erzählen nicht die abgemilderte Version einer Geschichte, sie nennen die Dinge beim Namen. Ehrliche Menschen enthalten die Wahrheit und sind menschlich. Was mich angeht, ich verstand nicht, was es hieß, ein ehrlicher Mensch zu sein. In meinem weltlichen Urteil der Dinge war Gottes „ehrlicher Mensch“ jemand, den wir in der säkularen Welteinen „arglosen Menschen“ nennen. Ich hatte keine Ahnung, dass Gottes „ehrlicher Mensch“ und mein „ehrlicher Mensch“ nur sehr wenig gemeinsam hatten. Wie ignorant ich war, wie absurd!

Satan verdirbt den Menschen seit Tausenden von Jahren: Wir alle wachsen in einem Umfeld auf, das von Satans Abscheu und Bösem durchdrungen ist. Unsere Worte und unser Verhalten, die Art, in der wir uns in der Gesellschaft betragen, ist alles dem Geheiß Satans unterworfen. „Denke nach, bevor du sprichst und spreche dann mit Zurückhaltung,“ „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel,“ „Mit gespaltener Zunge sprechen“ – diese berühmtesten Sätze Satans haben sich bereits in das kollektive Unbewusste des Menschen eingepflanzt: Sie sind wesentlicher Bestandteil unseres Lebens, sogar wenn sie uns zu Heimtücke und List treiben. Da doch die gesamte Menschheit von Heimtücke und List heimgesucht wird, was hat mich dazu bewegt zu denken, dass ich irgendwie immun oder immanent ehrlich sei? Ich spreche ohne Umschweife und ohne Mehrdeutigkeit, da ich ein aufrichtiger und offener Mensch bin. Ich werde oft von anderen betrogen, weil ich ignorant und dumm bin, aber das heißt nicht, dass ich wirklich ein ehrlicher Mensch bin. Wenn ich zurückdenke, wie oft habe ich Vortäuschung und Lügen verwendet, um meinen Ruf und mein Ansehen zu bewahren? Wie viele Male habe ich mich der Angst über meine Zukunftsaussichten hingegeben, anstatt mit reinem und einheitlichem Herzen an Gott zu glauben? Ich befürchtete, dass ich, wenn ich alles für Gott aufgab, mit Nichts dastehen würde, daher wollte ich immer ein Versprechen von Gott, eine Garantie, dass ich eines Tages in Sein Königreich eintreten würde. Nur auf diesem Wege würde ich dazu fähig sein, die Wahrheit rückhaltlos ohne Sorge zu suchen. Wie viele Male war ich Gott nicht treu, habe im Laufe der Erfüllung meiner Pflichten Aufhebens um kleine Verluste und Gewinne gemacht? Und wie viele Male fasste und brach ich Vorsätze, „wohlklingende aber leere Worte“ sprechend, um mich bei Gott einzuschmeicheln? Wie viele Male habe ich es unterlassen, mich gegenüber Brüdern und Schwestern zu öffnen und meine persönlichen Probleme und privaten Angelegenheiten mit ihnen zu teilen, aus Angst, dass sie auf mich herabblicken würden? Wie viele Male sagte ich, dass nur das, woran ich glaubte, mir persönlichen Nutzen einbringen würde, und habe eine Mauer aufgebaut und war anderen gegenüber misstrauisch? … Zurückblickend scheint es, als wären meine Gedanken, Worte und Taten alle mit Heimtücke und Täuschung gefüllt. Daher war mein Konzept des Glaubens, meine Beiträge, meine Interaktionen mit anderen und mit Gott und meine Erfüllung von Pflichten alle mit Heimtücke verseucht. Man könnte sagen, dass ich jeden Moment entsprechend der Quintessenz der Heimtücke gelebt habe.

Danke Gott, dass Du mich erleuchtet hast, dass Du mir gezeigt hast, dass ehrliche Menschen nicht nur offen sprechen und arglos sind, sondern vielmehr die Besitzer von Wahrheit und Menschlichkeit. Außerdem danke ich Dir, dass ich nach Gottes Definition nicht ehrlich bin, sondern ein Mensch, der von der heimtückischen Natur Satans befallen ist, eine Heimtücke, die Gott enthüllt hat. Lieber Gott, von nun an werde ich mich persönlich dafür einsetzen, ein ehrlicher Mensch zu werden. Ich bitte Dich, mich zu enttarnen und mir zu ermöglichen ein tieferes Verständnis meiner eigenen heimtückischen Natur zu haben, so dass ich mich selber verachte, mein Fleisch verweigere und bald ein ehrlicher Mensch werde, der Wahrheit und Menschlichkeit besitzt.

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