3. Weshalb Gott nicht den Menschen einsetzt, um Sein Werk des Gerichts in den letzten Tagen zu vollbringen, sondern Fleisch wird und es Selbst vollbringt

Relevante Worte Gottes:

Das Werk des Gerichts ist Gottes eigenes Werk, also sollte es selbstverständlich von Gott Selbst verrichtet werden; es kann nicht vom Menschen an Seiner Stelle verrichtet werden. Weil das Gericht die Eroberung des Menschengeschlechts durch die Wahrheit ist, ist es unbestreitbar, dass Gott weiterhin als Sein menschgewordenes Abbild erscheint, um Sein Werk unter den Menschen zu verrichten. Das heißt, dass Christus in den letzten Tagen die Wahrheit verwenden wird, um die Menschen in der ganzen Welt zu lehren und ihnen alle Wahrheiten bekannt zu machen. Das ist Gottes Werk des Gerichts.

aus „Christus verrichtet das Urteilswerk anhand der Wahrheit“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

In den letzten Tagen setzt Christus verschiedene Wahrheiten ein, um den Menschen zu belehren, das Wesen des Menschen zu offenbaren und seine Worte und Taten zu sezieren. Diese Worte umfassen verschiedene Wahrheiten, wie zum Beispiel die Pflichten des Menschen, wie der Mensch Gott gehorchen soll, wie der Mensch Gott treu sein soll, wie der Mensch eine normale Menschlichkeit ausleben sollte, sowie die Weisheit und Disposition Gottes und so weiter. Diese Worte richten sich alle an das Wesen des Menschen und seine verdorbene Veranlagung. Insbesondere werden jene Worte, die offenbaren, wie der Mensch Gott verachtet, in Bezug darauf gesprochen, wie der Mensch eine Verkörperung des Satans und eine feindliche Macht gegen Gott ist. Wenn Gott Sein Werk des Gerichts durchführt, verdeutlicht Gott nicht nur einfach die Natur des Menschen mit nur ein paar Worten; Er wirkt anhand von Enthüllung, Umgang und Zurechtstutzen auf lange Sicht. Diese Methoden der Enthüllung, des sich Befassens und Zurückschneidens können nicht durch gewöhnliche Worte ersetzt werden, sondern nur durch die Wahrheit, die der Mensch nicht im Geringsten besitzt. Nur Methoden dieser Art werden als Gericht erachtet. Nur mit einem Gericht dieser Art kann der Mensch gebändigt werden und völlig überzeugt werden, sich Gott zu fügen und darüber hinaus wahre Gotteskenntnis erlangen. Was das Urteilswerk herbeiführt, ist die Erkenntnis des Menschen des wahren Gesichts Gottes und die Wahrheit über Sein Aufbegehren. Das Werk des Gerichts macht es dem Menschen möglich, viel Erkenntnis über Gottes Willen zu gewinnen, über den Zweck von Gottes Werk und über die Geheimnisse, die ihm unbegreiflich sind. Es erlaubt dem Menschen auch, sein verdorbenes Wesen und die Wurzeln seiner Verdorbenheit zu erkennen und zu verstehen und auch die Hässlichkeit des Menschen festzustellen. Alle diese Auswirkungen werden durch das Urteilswerk herbeigeführt, da der Inhalt dieses Werkes eigentlich das Werk ist, die Wahrheit, den Weg und das Leben Gottes, all jenen zu eröffnen, die an Ihn glauben. Dieses Werk ist das Werk des Gerichts, das von Gott verrichtet wird.

aus „Christus verrichtet das Urteilswerk anhand der Wahrheit“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Heute ist es deines Schmutzes wegen, dass Ich dich richte, und es ist deiner Verderbtheit und Aufsässigkeit wegen, dass Ich dich züchtige. Ich stelle Meine Kraft nicht für dich zur Schau oder unterdrücke dich gezielt; Ich tue diese Dinge nur, weil ihr, die in diesem Land des Schmutzes geboren wurdet, so stark mit Schmutz verunreinigt worden seid. Ihr habt einfach eure Integrität und Menschlichkeit verloren und ihr seid wie in den dreckigsten Winkeln der Welt geborene Schweine geworden. Das ist also der Grund dafür, dass ihr gerichtet werdet und dass Ich Meinen Zorn auf euch entfessle. Eben aufgrund dieses Gerichts habt ihr sehen können, dass Gott der gerechte Gott ist und dass Gott der heilige Gott ist; eben aufgrund Seiner Heiligkeit und Seiner Gerechtigkeit richtet Er euch und entfesselt Seinen Zorn auf euch. Weil Er Seine gerechte Disposition offenbaren kann, wenn Er die Aufsässigkeit des Menschen sieht, und weil Er Seine Heiligkeit offenbaren kann, wenn Er den Schmutz des Menschen sieht, genügt das, um zu beweisen, dass Er Gott Selbst ist, der heilig und unberührt ist und dennoch im Land des Schmutzes lebt. Wenn ein Mensch sich mit anderen im Schlamm suhlt und es nichts Heiliges an ihm gibt und er keine heilige Disposition aufweist, dann ist er nicht qualifiziert, den Frevel des Menschen zu richten, noch ist er berechtigt, das Gericht über den Menschen auszuführen. Richtete ein Mensch einen anderen, wäre es dann nicht so, als schlügen sie sich selbst ins Gesicht? Wie könnten Menschen, die gleichermaßen schmutzig sind, qualifiziert sein, um jene zu richten, die ihnen gleich sind? Nur der heilige Gott Selbst kann die ganze schmutzige Menschheit richten. Wie könnte der Mensch die Sünden des Menschen richten? Wie könnte der Mensch die Sünden des Menschen sehen und wie könnte der Mensch qualifiziert sein, um diese Sünden zu verdammen? Wenn Gott nicht qualifiziert wäre, die Sünden des Menschen zu richten, wie könnte Er dann der gerechte Gott Selbst sein? Werden die verderbten Dispositionen der Menschen bloßgelegt, spricht Gott, um die Menschen zu richten, und erst dann sehen die Menschen, dass Er heilig ist.

aus „Wie man die Wirkungen des zweiten Schritts des Eroberungswerks erreicht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Für alle, die im Fleisch leben, erfordert die Veränderung ihrer Disposition zu verfolgende Ziele und Gott zu kennen erfordert die wirklichen Taten und das wahre Gesicht Gottes zu bezeugen. Beides kann nur vom fleischgewordenen Gott erreicht werden und beides kann nur von dem normalen und wahren Fleisch vollbracht werden. Deswegen ist die Menschwerdung notwendig und deshalb braucht die gesamte verderbte Menschheit sie. Da von den Menschen verlangt wird, Gott zu kennen, müssen die Abbilder von den vagen und übernatürlichen Göttern aus ihren Herzen vertrieben werden und da von ihnen verlangt wird, ihre verdorbene Disposition abzulegen, müssen sie ihre verdorbene zuerst Disposition kennen. Wenn nur der Mensch die Arbeit verrichtet, um die Abbilder des vagen Gottes aus den Herzen der Menschen zu vertreiben, wird er nicht die richtige Wirkung erzielen können. Die Abbilder der vagen Götter in den Herzen der Menschen können nicht allein durch Worte bloßgestellt, abgelegt oder vollständig beseitigt werden. Auf diese Weise wäre es letztendlich dennoch nicht möglich, diese tief verwurzelten Dinge aus den Menschen zu verdrängen. Nur indem man diese vagen und übernatürlichen Dinge durch den praktischen Gott und das wahre Bild Gottes ersetzt und die Menschen sie allmählich wissen lässt, kann die entsprechende Wirkung erzielt werden. Der Mensch erkennt, dass der Gott, den er in der Vergangenheit suchte, vage und übernatürlich ist. Was diese Wirkung erzielen kann, ist nicht die direkte Führung des Geistes geschweige denn die Lehren einer bestimmten Person, sondern der fleischgewordene Gott. Wenn der fleischgewordene Gott offiziell Sein Werk verrichtet, werden die Vorstellungen der Menschen bloßgelegt, weil die Normalität und Wirklichkeit des fleischgewordenen Gottes im Widerspruch zum vagen und übernatürlichen Gott in der Vorstellung des Menschen steht. Die ursprünglichen Vorstellungen des Menschen können nur durch deren Gegensatz zum fleischgewordenen Gott offenbart werden. Ohne den Vergleich zum fleischgewordenen Gott könnten die Vorstellungen des Menschen nicht offenbart werden. Mit anderen Worten, ohne den Kontrast zur Wirklichkeit kann das Vage nicht offenbart werden. Niemand ist imstande, Worte einzusetzen, um zu wirken, und niemand ist imstande, dieses Wirken mit Worten klar auszudrücken. Nur Gott Selbst kann Sein eigenes Werk verrichten und kein anderer kann dieses Werk an Seiner Stelle verrichten. Ungeachtet dessen, wie reich die Sprache des Menschen ist, er ist nicht fähig, die Wirklichkeit und Normalität Gottes klar zu formulieren. Der Mensch kann Gott nur praktischer kennen und Ihn nur deutlicher erkennen, wenn Gott persönlich unter den Menschen wirkt und Sein Abbild und Sein Wesen vollständig zeigt. Dieses Ergebnis kann von keinem fleischlichen Menschen erzielt werden.

aus „Die verderbte Menschheit braucht mehr die Rettung des menschgewordenen Gottes“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Genau weil Satan das Fleisch des Menschen verdorben hat und der Mensch derjenige ist, den Gott zu retten beabsichtigt, muss Gott Fleisch annehmen, um mit Satan zu kämpfen und die Menschen persönlich zu führen. Nur das ist Seinem Werk nützlich. Die zwei Menschwerdungen Gottes hatten das Ziel, Satan zu besiegen, und sie ereigneten sich auch, um den Menschen besser zu retten. Das geschah so, weil Gott der einzige ist, der mit Satan kämpfen kann – ob das nun der Geist Gottes oder das menschgewordene Fleisch Gottes ist. Kurz gesagt: Es sind nicht die Engel, die mit Satan kämpfen können; noch weniger kann der Mensch, der von Satan korrumpiert wurde, das tun. Die Engel sind machtlos, dies zu vollbringen, und der Mensch ist sogar noch machtloser. Daher – falls Gott im Leben der Menschen wirken will, falls Er persönlich auf die Erde kommen will, um in den Menschen zu wirken – muss Er persönlich Fleisch werden. Das heißt, Er muss persönlich das Fleisch anlegen und mit dieser inhärenten Identität und der Arbeit, die Er vollbringen muss, unter die Menschen kommen und den Menschen persönlich retten. Hätte Er das nicht getan und wäre es der Geist Gottes oder der Mensch gewesen, der diese Arbeit ausführte, hätte dieser Kampf für immer seine Wirkung verfehlt und würde nie enden. Nur wenn Gott Fleisch wird, um unter den Menschen persönlich gegen Satan in den Krieg zu ziehen, hat der Mensch eine Chance gerettet zu werden. Nur so wird Satan entehrt und ohne irgendwelche Möglichkeiten zurückgelassen, die er ausbeuten könnte, und ohne irgendwelche Pläne, die er ausführen könnte. Die Arbeit, die durch den menschgewordenen Gott ausgeführt wird, ist für den Geist Gottes unerreichbar und könnte noch viel weniger von irgendeinem fleischlichen Menschen im Namen Gottes ausgeführt werden, denn die von Ihm ausgeführte Arbeit ist für das Leben der Menschen und dafür, die verdorbene Veranlagung des Menschen zu verändern. Würde der Mensch sich an diesem Kampf beteiligen, würde er nur in erbärmlicher Verwirrung fliehen und wäre einfach nicht in der Lage, seine verdorbene Veranlagung zu verändern. Er wäre nicht imstande, den Menschen von seinem Kreuz zu befreien oder die gesamte rebellische Menschheit zu erobern, sondern würde nur ein wenig altes Werk vollbringen können, das nicht über die Prinzipien hinausgeht, oder irgendeine andere Arbeit, die nicht im Zusammenhang mit der Bezwingung Satans steht. Warum also die Mühe? Welche Bedeutsamkeit hat die Arbeit, die weder den Menschen gewinnen und noch weniger Satan besiegen kann? Und deshalb kann der Kampf gegen Satan nur von Gott Selbst durchgeführt werden. Sie taugt einfach nicht zur Ausführung durch den Menschen. Die Pflicht des Menschen ist zu gehorchen und zu folgen, denn der Mensch ist unfähig, ein Werk wie die Schöpfung der Himmel und der Erde zu vollbringen, außerdem kann er auch nicht das Werk der Bekämpfung Satans vollbringen. Der Mensch kann den Schöpfer nur unter der Führerschaft Gottes Selbst zufriedenstellen, wodurch Satan besiegt wird. Das ist das Einzige, was der Mensch tun kann. Jedes Mal, wenn ein neuer Kampf beginnt, also jedes Mal, wenn die Arbeit des neuen Zeitalters beginnt, wird diese Arbeit von Gott persönlich ausgeführt, wodurch Er das gesamte Zeitalter führt und einen neuen Weg für die gesamte Menschheit eröffnet.

aus „Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einem wunderbaren Bestimmungsort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Die Arbeit des gesamten Führungsplans Gottes wird von Gott persönlich ausgeführt. Die erste Stufe – die Erschaffung der Welt – führte Gott persönlich durch. Wäre es nicht so gewesen, wäre niemand in der Lage gewesen, die Menschheit zu erschaffen. Die zweite Stufe war die Erlösung der gesamten Menschheit, und auch das führte Gott persönlich aus. Die dritte Stufe muss nicht erwähnt werden: Es besteht ein noch größeres Bedürfnis dafür, dass das Ende aller Arbeiten Gottes von Gott persönlich durchgeführt wird. Die Arbeit der Erlösung, der Eroberung, der Gewinnung und der Vervollkommnung der gesamten Menschheit wird vollständig von Gott persönlich ausgeführt. Würde Er diese Arbeit nicht persönlich tun, könnte Seine Identität nicht durch den Menschen repräsentiert oder Seine Arbeit vom Menschen getan werden. Um Satan zu besiegen, um die Menschheit zu gewinnen und um den Menschen ein normales Leben auf dieser Erde zu geben, führt Er den Menschen persönlich und arbeitet persönlich unter den Menschen. Für das Wohl Seines gesamten Führungsplans und wegen Seiner ganzen Arbeit muss Er diese Arbeit persönlich verrichten. Sollte der Mensch lediglich glauben, Gott käme nur, um von ihm gesehen zu werden und ihn glücklich zu machen, dann hätte ein solcher Glaube keinen Wert, er hätte keinerlei Bedeutung. Das Wissen des Menschen ist zu oberflächlich! Nur indem Er Sein Werk Selbst ausführt, kann Gott Seine Arbeit gründlich und vollständig erfüllen. Der Mensch ist außerstande es im Namen Gottes zu tun. So wie er weder die Identität Gottes noch sein Wesen besitzt, ist er auch nicht imstande, Sein Werk auszuführen, und sogar wenn der Mensch es würde, hätte es keine Wirkung. Das erste Mal, als Gott Fleisch wurde, war es wegen der Erlösung – um die gesamte Menschheit von der Sünde zu erlösen, um den Menschen in die Lage zu bringen, gereinigt zu werden und um Vergebung für seine Sünden zu erhalten. Das Werk der Eroberung wird auch von Gott persönlich unter den Menschen getan. Würde Gott während dieser Stufe nur Prophezeiungen sprechen, könnte sich auch ein Prophet oder jemand Begnadeter finden lassen, der Seinen Platz einnehmen könnte. Wenn nur Prophezeiungen gesprochen würden, könnte der Mensch für Gott einstehen. Würde aber der Mensch persönlich die Arbeit Gottes Selbst durchführen und am Leben des Menschen arbeiten, wäre es für ihn unmöglich, diese Arbeit zu verrichten. Sie muss persönlich von Gott Selbst vollbracht werden: Gott muss persönlich Fleisch werden, um diese Arbeit zu erfüllen. Wenn im Zeitalter des Wortes nur Prophezeiungen gesprochen würden, könnten sich Jesaja oder der Prophet Elia, finden lassen, um diese Arbeit zu erfüllen, und es gäbe keinen Bedarf für Gott Selbst, sie persönlich durchzuführen. Denn die getane Arbeit in dieser Stufe ist nicht lediglich das Sprechen von Prophezeiungen. Da die Verwendung der Arbeit der Worte zur Eroberung des Menschen und zur Bezwingung Satans von größerer Wichtigkeit ist, kann diese Arbeit nicht vom Menschen ausgeführt werden, sondern muss von Gott Selbst persönlich getan werden. Im Zeitalter des Gesetzes tat Jehova einen Teil der Arbeit Gottes, wonach er einige Worte sprach und einige Arbeiten durch die Propheten verrichtete. Das war deshalb so, weil der Mensch für die Arbeit Jehovas einstehen konnte, und die Seher in Seinem Namen Dinge voraussagen und einige Träume interpretieren konnten. Die Arbeit, die am Anfang getan wurde, war nicht die Arbeit der unmittelbaren Veränderung der menschlichen Veranlagung und bezog sich nicht auf die Sünde des Menschen, und vom Menschen wurde nur gefordert, sich an das Gesetz zu halten. Deshalb wurde Jehova nicht Fleisch und offenbarte sich den Menschen nicht Selbst. Anstelle dessen sprach Er direkt zu Mose und zu anderen, ließ sie an Seiner statt sprechen und arbeiten und bewirkte, dass sie unter den Menschen direkt arbeiteten. Die erste Stufe der Arbeit Gottes war die Führung des Menschen. Sie war der Beginn des Kampfes gegen Satan, aber dieser Kampf musste erst noch offiziell beginnen. Der offizielle Krieg mit Satan begann mit der ersten Fleischwerdung Gottes und dauert seither bis heute an. Das erste Beispiel dieses Kampfes war die Kreuzigung des menschgewordenen Gottes. Die Kreuzigung des menschgewordenen Gottes besiegte Satan, und sie war die erste erfolgreiche Stufe in diesem Krieg. Als der menschgewordene Gott anfing, direkt am Leben des Menschen zu arbeiten, war dies der offizielle Beginn des Werkes, den Menschen zurückzugewinnen, und weil dies das Werk der Veränderung der alten Disposition des Menschen war, war es das Werk, Satan zu bekämpfen. Die Stufe der Arbeit, die am Anfang von Jehova ausgeführt wurde, war lediglich die Führung des menschlichen Lebens auf Erden. Sie war der Anfang der Arbeit Gottes, und obwohl sie erst noch einen Kampf oder irgendwelche Hauptarbeiten einbeziehen musste, legte sie das Fundament für die Arbeit des zukünftigen Kampfes. Die spätere, zweite Stufe der Arbeit während des Zeitalters der Gnade bezog die Veränderung der alten Veranlagung des Menschen mit ein. Das heißt, dass Gott Selbst das Leben des Menschen vollbrachte. Das musste von Gott persönlich getan werden: Es verlangte, dass Gott persönlich Fleisch wurde. Wäre Er nicht Fleisch geworden, hätte niemand anderer Ihn in dieser Stufe der Arbeit ersetzen können, denn sie repräsentierte die Arbeit des unmittelbaren Kampfes gegen Satan. Hätte der Mensch diese Arbeit anstelle Gottes getan, als der Mensch vor Satan stand, hätte Satan sich nicht ergeben, und es wäre unmöglich gewesen, ihn zu besiegen. Es musste der fleischgewordene Gott sein, der kam, um ihn zu besiegen, denn das Wesen des fleischgewordenen Gottes ist nach wie vor Gott. Er ist weiterhin das Leben des Menschen und Er ist weiterhin der Schöpfer. Egal was geschieht, Seine Identität und Sein Wesen verändern sich nicht. Und deshalb legte Er sich den Fleischleib an und tat die Arbeit, um die völlige Unterwerfung Satans herbeizuführen. Würde der Mensch während des Zeitalters der Arbeit der letzten Tage Seine Arbeit tun und Seine Worte direkt sprechen, wäre er nicht in der Lage, sie auszusprechen, und wenn Prophezeiungen ausgesprochen würden, wären sie nicht imstande, den Menschen zu erobern. Durch die Annahme des Fleisches kommt Gott, um Satan zu bezwingen und seine völlige Unterwerfung herbeizuführen. Wenn Er Satan vollständig besiegt, den Menschen völlig erobert und den Menschen komplett gewinnt, wird diese Stufe der Arbeit beendet und der Erfolg erreicht sein. Der Mensch kann in der Führung Gottes nicht den Platz Gottes einnehmen. Vor allem die Arbeit, das Zeitalter zu leiten und neue Arbeit zu beginnen, ist in noch größerem Maße darauf angewiesen, persönlich von Gott Selbst getan zu werden. Dem Menschen Offenbarungen zu geben und ihn mit Prophezeiungen zu beliefern, kann von Menschen erledigt werden, aber wenn es Arbeit ist, die von Gott persönlich durchgeführt werden muss, die Arbeit des Kampfes zwischen Gott und Satan, so kann diese Arbeit nicht von Menschen durchgeführt werden. Während der ersten Stufe der Arbeit, als es keinen Kampf gegen Satan gab, führte Jehova persönlich das Volk Israel mithilfe der Prophezeiungen, die von den Propheten ausgesprochen wurden. Die zweite Stufe der Arbeit danach war der Kampf gegen Satan, und Gott Selbst wurde persönlich Fleisch, kam im Fleisch, um die Arbeit zu verrichten. Was auch immer den Kampf gegen Satan einbezieht, bezieht auch Gottes Fleischwerdung ein. Das heißt, dass der Kampf nicht vom Menschen geführt werden kann. Müsste der Mensch den Kampf führen, wäre er nicht in der Lage, Satan zu besiegen. Wie sollte er die Kraft besitzen, gegen ihn zu kämpfen, während er doch weiterhin unter seiner Domäne steht? Der Mensch befindet sich in der Mitte: Wenn du dich zu Satan hin lehnst, gehörst du Satan; aber wenn du Gott zufriedenstellst, gehörst du Gott. Wäre der Mensch in der Lage, in der Arbeit dieses Kampfes den Platz Gottes einzunehmen, wäre er dazu fähig? Hätte er es getan, wäre er dann nicht schon lange verendet? Wäre er nicht schon längst in die Unterwelt eingetreten? Somit ist also der Mensch unfähig, Gott in Seiner Arbeit zu ersetzen. Das heißt, dass der Mensch nicht das Wesen Gottes hat, und würdest du dich mit Satan in einen Kampf einlassen, wärst du nicht in der Lage, ihn zu besiegen. Der Mensch kann nur gewisse Arbeiten erledigen. Er kann einige Menschen für sich gewinnen, aber er kann Gott in Seiner eigenen Arbeit nicht ersetzen. Wie sollte der Mensch gegen Satan kämpfen? Satan würde dich gefangen nehmen, bevor du überhaupt angefangen hättest. Nur wenn Gott Selbst mit Satan kämpft, und der Mensch auf dieser Grundlage Gott folgt und gehorcht, kann der Mensch von Gott gewonnen und von den Fesseln Satans befreit werden. Was der Mensch mit seiner eigenen Weisheit und seinen Fähigkeiten erreichen kann, ist zu begrenzt. Er kann den Menschen nicht vollkommen machen, ihn führen und darüber hinaus Satan besiegen. Die Intelligenz des Menschen und seine Weisheit sind unfähig, die Pläne Satans zu vereiteln. Wie sollte also der Mensch Satan bekämpfen?

aus „Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einem wunderbaren Bestimmungsort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Gott ist der Anfang und das Ende; es ist Er Selbst, der Sein Werk in Bewegung setzt, und so muss Er Selbst das vorige Zeitalter abschließen. Das ist der Beweis für Seinen Sieg über Satan und für Seine Eroberung der Welt. Jedes Mal, wenn Er Selbst unter den Menschen wirkt, ist es der Anfang einer neuen Schlacht. Ohne den Beginn eines neuen Werks gäbe es natürlich keine Beendigung des alten. Und wenn es keine Beendigung des Alten gibt, dann ist dies der Beweis, dass die Schlacht mit Satan erst noch zu einem Ende kommen muss. Nur wenn Gott Selbst kommt und unter den Menschen neues Werk ausführt, kann der Mensch sich völlig von Satans Domäne befreien und ein neues Leben und einen neuen Anfang erlangen. Anderenfalls wird der Mensch für immer im alten Zeitalter leben und für immer unter dem alten Einfluss Satans leben. Mit jedem Zeitalter, das von Gott geführt wird, wird ein Teil des Menschen befreit und somit schreitet der Mensch zusammen mit Gottes Werk auf ein neues Zeitalter zu. Der Sieg Gottes bedeutet ein Sieg für alle, die Ihm folgen. Würde das Geschlecht der geschaffenen Menschen damit beauftragt werden, das Zeitalter abzuschließen, ob nun aus der Sichtweise des Menschen oder aus der Sichtweise Satans, so wäre es nichts anderes als eine Handlung, die sich Gott widersetzt oder Ihn verrät und keineswegs eine des Gottesgehorsams, und die Arbeit des Menschen würde zu einem Werkzeug für Satan werden. Nur wenn der Mensch Gott in einem von Gott Selbst eingeleiteten Zeitalter gehorcht und folgt, kann Satan völlig überzeugt werden, denn das ist die Pflicht eines geschaffenen Wesens. Und so sage Ich, dass ihr nur zu folgen und zu gehorchen braucht, und nichts weiter von euch verlangt wird. Das ist damit gemeint, dass jeder sich an seine Pflicht hält und dass jeder seine jeweilige Funktion erfüllt. Gott vollbringt Sein eigenes Werk und braucht den Menschen nicht, um Sein Werk an Seiner Stelle zu tun, noch beteiligt Er sich an der Arbeit geschaffener Wesen. Der Mensch erfüllt seine eigene Pflicht und beteiligt sich nicht am Wirken Gottes. Nur dies ist Gehorsam und der Beweis für den Sieg über Satan. Nachdem Gott Selbst das neue Zeitalter eingeleitet hat, kommt Er nicht mehr herab, um Selbst unter den Menschen zu wirken. Erst dann betritt der Mensch offiziell das neue Zeitalter, um seine Pflicht auszuführen und seine Mission als geschaffenes Wesen zu erfüllen. Das sind die Prinzipien, nach welchen Gott wirkt und die niemand übertreten kann. Nur auf diese Art und Weise zu wirken ist sinnvoll und vernünftig. Gottes Werk wird von Gott Selbst vollbracht. Er ist es, der Sein Werk in Bewegung setzt, und Er ist es, der Sein Werk abschließt. Es ist Er, der das Werk plant, und es ist Er, der es führt, und vor allem ist Er es, der das Werk erfolgreich verwirklicht. Wie es in der Bibel steht: „Ich bin der Anfang und das Ende; Ich bin der Sämann und der Schnitter.“ Alles, was das Werk Seiner Führung betrifft, wird von Gott Selbst vollbracht. Er ist der Herrscher über den sechstausendjährigen Führungsplan; niemand kann an Seiner Stelle Sein Werk vollbringen oder Sein Werk abschließen, denn Er ist es, der alles in Seiner Hand hält. Da Er diese Welt schuf, wird Er die ganze Welt führen, um in Seinem Licht zu leben und Er wird auch das ganze Zeitalter abschließen, um Seinen gesamten Plan erfolgreich zu verwirklichen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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