Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II

Bei unserem letzten Treffen hatten wir ein sehr wichtiges Thema. Erinnert ihr euch daran, was es war? Lasst es mich wiederholen. Das Thema unserer letzten Gemeinschaft war: Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst. Ist das ein wichtiges Thema für euch? Welcher Teil ist für euch am wichtigsten? Gottes Werk, Gottes Disposition oder Gott Selbst? Was interessiert euch am meisten? Welchen Teil möchtet ihr am meisten hören? Ich weiß, dass es schwierig für euch ist, diese Frage zu beantworten, denn die Disposition Gottes kann in jedem Aspekt Seines Werkes gesehen werden, und Seine Disposition ist in Seinem Werk immer und überall offenbart und präsentiert in Wirklichkeit Gott Selbst; in Gottes vollkommenen Verwaltungsplan sind Gottes Werk, Gottes Anordnung und Gott Selbst untrennbar miteinander verbunden.

Der Inhalt unserer letzten Gemeinschaft über Gottes Werk waren Handlungen in der Bibel, die vor langer Zeit geschehen sind. Es waren Geschichten über den Menschen und Gott, und sie widerfuhren dem Menschen und gleichzeitig waren die Teilnahme und der Ausdruck Gottes beteiligt, sodass diese Geschichten besonderen Wert und Bedeutung für das Erkennen von Gott haben. Kurz nachdem Er die Menschheit erschaffen hatte, begann Gott sich mit dem Menschen zu beschäftigen und mit dem Menschen zu reden und Seine Disposition begann sich dem Menschen gegenüber auszudrücken. Mit anderen Worten, als Gott zuerst mit der Menschheit begann, fing Er an, dem Menschen gegenüber, ohne Unterlass, Seine Substanz und das, was Er hat und ist, zu verkünden. Unabhängig davon, ob die früheren Menschen oder die Menschen von heute in der Lage sind, es zu sehen oder zu verstehen, spricht Gott mit dem Menschen und arbeitet unter den Menschen, offenbart Seine Gesinnung und drückt Seine Substanz aus – was eine Tatsache und unbestreitbar ist. Das bedeutet auch, dass Gottes Disposition, Gottes Substanz und das, was Er hat und ist, ständig hervorgeht und offenbart wird, während er mit dem Menschen arbeitet und sich engagiert. Er hat niemals etwas vor den Menschen verborgen oder versteckt, sondern veröffentlicht und offenbart Seine eigene Disposition, ohne etwas zurückzuhalten. So hofft Gott, dass der Mensch Ihn erkennen und Seine Disposition und Substanz verstehen kann. Er wünscht nicht, dass der Mensch Seine Disposition und Seine Substanz als ewige Geheimnisse behandelt, und Er will auch nicht, dass die Menschheit Gott als ein Rätsel betrachtet, das niemals gelöst werden kann. Erst wenn die Menschheit Gott kennt, kann der Mensch den Weg erkennen und die Führung Gottes akzeptieren, und nur eine solche Menschheit kann wirklich unter der Herrschaft Gottes leben und im Licht leben und unter Gottes Segen leben.

Die von Gott herausgegebenen und offenbarten Worte und Dispositionen repräsentieren Seinen Willen, und sie repräsentieren auch Seine Substanz. Wenn Gott mit dem Menschen einhergeht, egal was Er sagt oder tut, oder welche Veranlassung Er offenbart, und egal, was der Mensch von Gottes Substanz sieht und was Er hat und ist, dann repräsentiert all dies Gottes Willen für den Menschen. Unabhängig davon wie viel der Mensch erkennt, versteht oder verstehen kann, so repräsentiert es doch den Willen Gottes – Gottes Willen für den Menschen. Das ist unbestreitbar! Der Wille Gottes für die Menschheit wird so ausgedrückt, wie Er es von den Menschen verlangen muss, was Er von ihnen verlangt, wie Er ihnen zu leben gebietet und wie Er verlangt, dass sie fähig sind, die Erfüllung des Willens Gottes zu vollbringen. Sind diese Dinge untrennbar mit der Substanz Gottes verbunden? Mit anderen Worten, Gott gibt Seine Disposition und alles was Er hat und ist, zur gleichen Zeit, wie Er Forderungen an die Menschen stellt. Es gibt nichts Falsches, keinen Vorwand, keine Verschleierung und keine Verschönerung. Doch warum ist der Mensch unfähig dies zu wissen und warum hat er niemals die Disposition Gottes deutlich wahrnehmen können? Und warum hat er niemals den Willen Gottes erkannt? Das, was von Gott offenbart und herausgegeben wird, ist das, was Gott Selbst hat und ist, und ist jede Faszination und Facette Seiner wahren Gesinnung – warum kann der Mensch das nicht sehen? Warum kann der Mensch nicht gründlich erkennen? Dafür gibt es einen wichtigen Grund. Und was ist der Grund dafür? Seit der Zeit der Schöpfung hat der Mensch Gott nie als Gott behandelt. In den frühesten Zeiten, egal was Gott im Hinblick auf den Menschen, den eben erschaffenen Menschen, getan hat, behandelte der Mensch Ihn als nichts weiter wie einen Gefährten, als jemand, auf den man sich verlassen konnte, und so hatte der Mensch kein Wissen oder Verständnis von Gott. Das heißt, er wusste nicht, dass das, was durch dieses Wesen hervorgebracht wurde, dieses Wesen, auf das er sich als sein Begleiter verließ, die Substanz Gottes war, noch wusste er, dass dieses Wesen derjenige war, der über alle Dinge regiert. Einfach gesagt, die Menschen dieser Zeit hatten nicht die geringste Kenntnis von Gott. Sie wussten nicht, dass der Himmel und die Erde und alle Dinge von Ihm gemacht waren, und sie wussten nicht, woher Er kam, und außerdem, was Er war. Natürlich verlangte Gott damals von den Menschen nicht, Ihn zu kennen oder Ihn zu verstehen oder alles zu verstehen, was Er getan hatte, oder von Seinem Willen unterrichtet zu sein, denn das waren die frühesten Zeiten nach der Schöpfung der Menschheit. Als Gott mit den Vorbereitungen für die Arbeit des Zeitalters des Gesetzes begann, gab Gott einige Dinge an die Menschen und begann auch einige Forderungen an die Menschen zu stellen und sagte ihnen, wie man Opfergaben an Gott gibt und wie man Ihn anzubeten hat. Erst dann erlangte der Mensch ein paar einfache Vorstellungen über Gott, erst dann erkannte er den Unterschied zwischen Mensch und Gott, und Gott war der Eine, der die Menschheit erschaffen hatte. Als der Mensch wusste, dass Gott Gott und der Mensch Mensch war, wurde eine gewisse Distanz zwischen den Menschen und Gott geschaffen, und doch verlangte Gott nicht, dass der Mensch ein großes Wissen oder ein tiefes Verständnis von Ihm hat. So stellt Gott unterschiedliche Anforderungen an den Menschen, je nach Stufen und Umstände Seines Werkes. Was erkennt ihr darin? Welchen Aspekt von Gottes Disposition seht ihr? Ist Gott real? Sind Gottes Forderungen an den Menschen passend? In den frühesten Zeiten nach Gottes Schöpfung der Menschheit, als Gott noch das Werk der Eroberung und der Vollkommenheit auf den Menschen anwenden musste und nicht sehr viele Worte zum Menschen gesprochen hatte, verlangte Er wenig vom Menschen. Ungeachtet dessen, was der Mensch tat und wie er sich benahm, auch wenn er einige Dinge tat, die Gott beleidigten, verzieh Gott ihm alles und übersah alles. Weil Gott wusste, was Er den Menschen gegeben hatte und wusste, was in den Menschen war, so kannte Er den Maßstab der Forderungen, den Er an die Menschen stellen sollte. Auch wenn der Standard Seiner Anforderungen damals sehr niedrig war, bedeutet dies nicht, dass Seine Einstellung nicht groß war oder dass Seine Weisheit und Allmacht nur leere Worte waren. Für den Menschen gibt es nur einen Weg, Gottes Disposition und Gott Selbst zu erkennen: indem er die Schritte des Werk Gottes und der Erlösung der Menschheit folgt und die Worte akzeptiert, die Gott der Menschheit mitteilt. Wissend, was Gott hat und ist, und Gottes Disposition zu kennend, würde der Mensch noch immer Gott bitten, ihm Seine wahre Person zu zeigen? Der Mensch wird es nicht tun und er wird es auch nicht wagen dies zu tun, nachdem er Gottes Disposition begriffen hat und was Er hat und ist. Der Mensch wird den wahren Gott Selbst und Seine wirkliche Person gesehen haben. Dies ist das unvermeidliche Ergebnis.

Als Gottes Werk und Plan unablässig voranschritt und Gott den Bund des Regenbogens mit dem Menschen begründete, als Zeichen, dass Er die Welt niemals mehr durch Überschwemmungen zerstören würde, hatte Gott ein immer dringenderes Bedürfnis, diejenigen für sich zu gewinnen, die ihre Gedanken mit Ihm teilen konnten. Auch hatte er einen immer dringenden Wunsch, diejenigen für sich zu gewinnen, die in der Lage waren, Seinen Willen auf Erden auszuführen und darüber hinaus eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die sich von den Kräften der Finsternis befreien und nicht durch Satan gebunden werden konnten, und in der Lage waren, auf Erden für Ihn Zeugnis abzulegen. Eine solche Gruppe von Menschen zu gewinnen, war Gottes langer Wunsch, auf den Er seit der Zeit der Schöpfung gewartet hatte. So ist, unabhängig von der Verwendung von Überschwemmungen durch Gott, um die Welt zu zerstören, oder von seinem Bund mit dem Menschen, dem Willen Gottes, seines Gemütszustands, des Plans und der Hoffnungen, alles gleich geblieben. Was Er tun wollte, wonach Er sich schon lange vor der Schöpfung gesehnt hatte, war es, die Menschen für sich zu gewinnen, die Er für sich zu gewinnen wünschte, um eine Gruppe von Menschen zu gewinnen, die in der Lage waren, Seine Disposition zu verstehen und zu erkennen und Seinen Willen zu verstehen, und solche die Ihn anbeten konnten. Solch eine Gruppe von Menschen ist wirklich in der Lage, Zeugnis von Ihm abzulegen, und sie sind gewissermaßen Seine Vertrauten.

Heute folgen wir wieder den Spuren Gottes und folgen den Schritten Seines Werkes, damit wir die Gedanken und Ideen Gottes und alles, was mit Gott zu tun hat, aufdecken, alles Dinge, die so lange „aufbewahrt“ worden sind. Durch diese Dinge werden wir die Gesinnung Gottes erkennen, die Substanz Gottes verstehen, Gott in unser Herz lassen, und jeder von uns wird langsam Gott näher kommen und wir werden unsere Distanz zu Gott reduzieren.

Ein Teil dessen, über das wir das letzte Mal gesprochen haben war, warum Gott einen Bund mit dem Menschen begründete. Dieses Mal werden wir Gemeinschaft über die Passagen der Schrift unten halten. Beginnen wir mit dem Lesen der heiligen Schriften.

A. Abraham

1. Gott verspricht Abraham einen Sohn zu geben

(Gen 17:15-17) Und Gott sprach abermals zu Abraham: Du sollst dein Weib Sarai nicht mehr Sarai heißen, sondern Sara soll ihr Name sein. Denn ich will sie segnen und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben; denn ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker. Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und sprach in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden und Sara, neunzig Jahre alt, gebären?

(Gen 17:21-22) Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.

2. Abraham bietet Isaak als Opfer dar

(Gen 22:2-3) Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte. 

(Gen 22:9-10) Und als sie kamen an die Stätte, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.

Niemand kann die Arbeit beeinträchtigen, die Gott zu tun gedenkt

Also, ihr habt alle gerade die Geschichte von Abraham gehört. Er wurde von Gott auserwählt, nachdem die Flut die Welt zerstört hatte, sein Name war Abraham, und als er hundert Jahre alt war, und seine Frau Sarah neunzig, kam Gottes Verheißung zu ihm. Welche Verheißung hat Gott ihm gemacht? Gott versprach, was in der Heiligen Schrift erwähnt wird: „Denn ich will sie segnen, und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben.“ Was war der Hintergrund für Gottes Versprechen, ihm einen Sohn zu geben? Die Schrift enthält folgende Schilderung: „Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte, und sprach in seinem Herzen: Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden, und Sara, neunzig Jahre alt, gebären?“ Mit anderen Worten, dieses alte Paar war zu alt, um Kinder auszutragen. Und was tat Abraham, nachdem Gott ihm Sein Versprechen gegeben hatte? Er fiel lachend auf sein Gesicht und sagte zu sich selbst: „Soll mir, hundert Jahre alt, ein Kind geboren werden?“ Abraham glaubte, dass es unmöglich war – was bedeutete, dass er glaubte, dass Gottes Verheißung für ihn nichts weiter als ein Witz war. Aus Sicht des Menschen war dies vom Menschen nicht erreichbar und ebenso unerreichbar durch und unmöglich für Gott. Vielleicht war es für Abraham lächerlich: Gott schuf den Menschen, aber es stellt sich heraus, dass Er nicht weiß, dass jemand der so alt ist, unfähig ist Kinder auszutragen; Er denkt, Er kann es mir erlauben ein Kind auszutragen, Er sagt, dass Er mir einen Sohn geben wird – das ist doch unmöglich! Und so fiel Abraham auf sein Gesicht und lachte und dachte sich: Unmöglich – Gott scherzt mit mir, das kann nicht wahr sein! Er nahm Gottes Worte nicht ernst. Was für ein Mann war Abraham also in Gottes Augen? (Gerecht) Wo habt ihr erfahren, dass er gerecht war? Ihr denkt, dass alle, die Gott ruft, und Menschen, die mit Gott wandeln Gerechte und Vollkommene sind. Ihr haltet euch an der Lehre fest! Ihr müsst klar sehen, dass, wenn Gott jemanden definiert, Er dies nicht willkürlich tut. Hier hat Gott nicht gesagt, dass Abraham gerecht war. In seinem Herzen hat Gott Maßstäbe für jeden Menschen. Obwohl Gott nicht sagte, welche Art von Person Abraham war, in Bezug auf sein Verhalten, welche Art von Glauben hat Abraham in Gott? War es ein wenig abstrakt? Oder war er von großem Glauben? Nein, das war er nicht! Sein Gelächter und seine Gedanken zeigten, wer er war, also ist euer Glaube, dass er gerecht war, nur ein Abbild eurer Phantasie, es ist die blinde Anwendung der Lehre, es ist eine unverantwortliche Einschätzung. Hat Gott Abrahams Lachen und seine kleinen Äußerungen gesehen, [a]wusste Er von ihnen? Gott wusste es. Aber würde Gott das ändern, was Er beschlossen hatte zu tun? Nein! Als Gott plante und beschloss, dass Er diesen Mann wählen würde, war die Sache schon vollbracht. Weder die Gedanken des Menschen, noch sein Verhalten würden im geringsten Maß Gott beeinflussen oder beeinträchtigen; Gott würde Seinen Plan nicht willkürlich ändern, noch würde Er seinen Plan ändern, weil das Verhalten des Menschen sogar töricht sein könnte. Was also steht in der Genesis 17:21-22? „Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären soll um diese Zeit im andern Jahr. Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham.“ Gott achtete nicht auf das, was Abraham dachte oder sagte. Und was war der Grund für Seine Missachtung? Es war, weil Gott damals nicht darum bat, dass der Mensch von großem Glauben sei, dass er zu großer Erkenntnis Gottes fähig sei, oder dass er auch verstehen könne, was von Gott getan und gesagt worden ist. So verlangte Er nicht, dass der Mensch das vollkommene Verständnis dessen besitzt, was Er zu tun pflegte, oder das Volk, dass Er zu wählen wünschte, oder über die Prinzipien Seines Handelns, denn die Statur des Menschen war unzulänglich. Zu dieser Zeit betrachtete Gott das, was Abraham tat und wie er sich selbst verhielt, als normal. Er verurteilte und rügte es nicht, sondern sagte nur: „Sarah soll für dich zu dieser Zeit im nächsten Jahr Isaak austragen.“ Für Gott wurde dies, nachdem Er diese Worte verkündigt hatte, Schritt für Schritt wahr. In den Augen Gottes war das, was durch Seinen Plan vollbracht werden sollte, bereits erreicht. Und nachdem die Arrangements dafür abgeschlossen waren, ging Gott fort. Was der Mensch tut oder denkt, was der Mensch versteht, die Pläne des Menschen – nichts davon trägt eine Beziehung zu Gott. Alles geschieht nach dem Plan Gottes, im Einklang mit den Zeiten und Phasen, die Gott festgelegt hat. Das ist das Prinzip des Werkes Gottes. Gott beeinträchtigt nicht, was der Mensch denkt oder weiß, und doch verzichtet Er nicht auf seinen Plan und Er gibt sein Werk auch nicht auf, weil der Mensch nicht glaubt oder nicht versteht. Die Tatsachen werden also nach dem Plan und den Gedanken Gottes vollbracht. Das ist genau das, was wir in der Bibel sehen: Gott veranlasste Isaak, zu einer Zeit geboren zu werden, die Er festgelegt hatte. Zeigen die Tatsachen, dass das Verhalten und Handeln des Menschen das Werk Gottes behindert hat? Sie behinderten das Werk Gottes nicht! Hat der kleine Glaube des Menschen an Gott und seine Vorstellungen und Phantasien über Gott das Werk Gottes beeinflusst? Nein, haben sie nicht! Nicht im geringsten! Gottes Führungssystem ist von jedem Menschen, jeder Materie und jeder Umgebung unberührt. Alles, was Er zu tun gedenkt, wird rechtzeitig und nach seinem Plan vollendet und fertiggestellt werden und Sein Werk kann von keinem Menschen beeinträchtigt werden. Gott lenkt keine Aufmerksamkeit auf die Dummheit und Unwissenheit des Menschen und ignoriert sogar den Widerstand und die Vorstellungen des Menschen gegenüber Ihm; stattdessen tut Er die Arbeit, die er tun muss, ohne Bedenken. Das ist Gottes Disposition und ein Spiegelbild seiner Allmacht.

Die Arbeit von Gottes Führung und die Errettung der Menschheit beginnt mit Abrahams Darbringung von Isaak

Nachdem Er Abraham einen Sohn gegeben hatte, wurden die Worte, die Gott an Abraham verkündet hatte, erfüllt. Das bedeutet nicht, dass Gottes Plan hier aufgehört hat; im Gegenteil, Gottes großartiger Plan für die Führung und die Rettung der Menschheit hatte gerade erst begonnen, und Sein Segen von einem Sohn an Abraham war nur ein Vorspiel zu Seinem allgemeinen Führungsplan. Wer konnte in diesem Moment ahnen, dass Gottes Kampf mit dem Satan leise begann als Abraham Isaak darbot?

Gott interessiert es nicht, wenn der Mensch töricht ist – Er möchte nur, dass der Mensch wahrhaftig ist

Als nächstes wollen wir uns ansehen, was Gott mit Abraham gemacht hat. In Genesis 22:2, hat Gott Abraham den folgenden Befehl gegeben: „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“ Gottes Bedeutung war klar: Er sagte Abraham, seinem einzigen Sohn Isaak, den er liebte, als Brandopfer darzubringen. Betrachtet man es heute, steht Gottes Befehl dann immer noch im Widerspruch zu den Vorstellungen des Menschen? Ja! Alles, was Gott damals tat, widerspricht den Vorstellungen des Menschen und ist für den Menschen unverständlich. In ihren Vorstellungen glauben die Leute das Folgende: Als ein Mensch nicht glaubte und es für eine Unmöglichkeit hielt, gab Gott ihm einen Sohn, und nachdem er einen Sohn gewonnen hatte, bat Gott ihn darum, seinen Sohn darzubringen – wie unglaublich! Was wollte Gott eigentlich tun? Was war Gottes eigentliche Aufgabe? Er gab Abraham bedingungslos einen Sohn, aber Er bat auch darum, dass Abraham Ihm ein bedingungsloses Angebot machen würde. War das übertrieben? Vom Dritten Standpunkt aus, war dies nicht nur übertrieben, sondern hatte auch etwas von „Mühe aus dem Nichts schaffen“. Aber Abraham selbst glaubte nicht, dass Gott zu viel verlangte. Obwohl er einige Bedenken hatte und ein wenig misstrauisch gegenüber Gott war, war er immer noch bereit, das Opfer darzubringen. Was seht ihr an diesem Punkt, dass beweist, dass Abraham bereit war, seinen Sohn darzubieten? Was wird in diesen Sätzen gesagt? Der ursprüngliche Text gibt die folgenden Schilderungen: „Da stand Abraham des Morgens früh auf und gürtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging an den Ort, davon ihm Gott gesagt hatte. (Gen 22:3) Und als sie kamen an die Stätte, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham daselbst einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.“ (Gen 22:9-10). Als Abraham seine Hand ausstreckte und das Messer nahm, um seinen Sohn zu töten, wurden seine Handlungen von Gott gesehen? Das wurden sie. Der ganze Prozess – von Anfang an, als Gott darum bat, dass Abraham Isaak opferte, bis zu dem Punkt als Abraham sein Messer tatsächlich erhob, um seinen Sohn zu töten – zeigte Gott das Herz Abrahams und unabhängig von seiner früheren Torheit, Unwissenheit und seines Missverständnisses gegenüber Gott, an diesem Punkt war Abrahams Herz für Gott wahrhaftig und ehrlich und er wollte wirklich Isaak, den Sohn, der ihm von Gott gegeben wurde, zu Gott zurückkehren lassen. In ihm sah Gott den Gehorsam – den Gehorsam, den Er wollte.

Aus Sicht des Menschen macht Gott vieles, was unverständlich und unglaublich ist. Wenn Gott jemanden orchestrieren will, steht diese Orchestrierung oft im Widerspruch zu den Vorstellungen des Menschen und es ist für ihn unverständlich, doch gerade diese Dissonanz und Unbegreiflichkeit ist Gottes Versuch und Prüfung des Menschen. Abraham war indes in der Lage, den Gehorsam gegenüber Gott in sich zu demonstrieren, der die grundlegendste Voraussetzung dafür war, dass er Gottes Forderung befriedigen konnte. Erst dann, als Abraham in der Lage war, Gottes Forderung zu gehorchen, als er Isaak anbot, fühlte Gott wirkliche Zufriedenheit und Anerkennung für die Menschheit – gegenüber Abraham, den Er erwählt hatte. Erst dann war Gott sicher, dass diese Person, die Er gewählt hatte, ein unentbehrlicher Führer war, der sein Versprechen und seinen nachfolgenden Führungsplan durchführen konnte. Obwohl es nur ein Versuch und eine Prüfung war, fühlte Gott sich befriedigt, Er fühlte die Liebe des Menschen für Ihn und Er fühlte sich durch den Menschen wie nie zuvor beruhigt. In dem Augenblick, als Abraham sein Messer hob, um Isaak zu töten, hielt Gott ihn auf? Gott ließ nicht zu das Abraham Isaak opferte, denn Gott hatte einfach keine Absicht, Isaak Leben zu nehmen. So stoppte Gott Abraham gerade rechtzeitig. Für Gott hatte Abrahams Gehorsam die Prüfung bereits bestanden, was er tat, war ausreichend, und Gott hatte bereits das Ergebnis von dem gesehen, was er tun wollte. War dieses Ergebnis für Gott befriedigend? Es kann gesagt werden, dass dieses Ergebnis für Gott zufriedenstellend war, dass es das war, was Gott wollte und was sich Gott zu sehen sehnte. Ist das wahr? Obwohl Gott in verschiedenen Zusammenhängen verschiedene Arten der Prüfung auf jede Person angewandt hat, sah Gott in Abraham, was Er wollte, nämlich, dass Abrahams Herz wahrhaftig war und dass sein Gehorsam bedingungslos war, und genau diesen „bedingungslosen Gehorsam“ wollte Gott. Die Leute sagen oft, ich habe das schon dargeboten, ich habe mich dem schon entsagt – warum ist Gott noch nicht zufrieden mit mir? Warum unterzieht Er mich weiteren Prüfungen? Warum prüft Er mich? Das zeigt eine Tatsache: Gott hat dein Herz nicht gesehen und hat dein Herz noch nicht für sich gewonnen. Das heißt: Er hat keine solche Aufrichtigkeit gesehen, als zu dem Zeitpunkt an dem Abraham sein Messer hob, um seinen Sohn mit seiner eigenen Hand zu töten und Gott darzubieten. Er hat euren bedingungslosen Gehorsam nicht gesehen und wurde nicht von euch beruhigt. Es ist nur natürlich, dass Gott euch immer wieder prüft. Ist das nicht wahr? Wir belassen es vorerst mit diesem Thema. Als Nächstes lesen wir „Gottes Versprechen an Abraham“.

3. Gottes Versprechen an Abraham

(Gen 22:16-18) … und sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR, weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, dass ich deinen Samen segnen und mehren will wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde; und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, darum dass du meiner Stimme gehorcht hast.

Dies ist eine ungekürzte Darstellung des Segens Gottes für Abraham. Obwohl sie kurz ist, ist ihr Inhalt reich: Sie enthält den Grund und die Hintergründe für Gottes Gabe an Abraham, und was es war, dass Er Abraham gab. Sie ist auch von der Freude und Erregung erfüllt, mit der Gott diese Worte aussprach, sowie die Dringlichkeit Seiner Sehnsucht, diejenigen für sich zu gewinnen, die auf Seine Worte hören können. Darin sehen wir Gottes Geborgenheit und Zärtlichkeit gegenüber denen, die Seinen Worten gehorchen und seinen Geboten folgen. So sehen wir auch den Preis, den Er bezahlt, um Menschen für sich zu gewinnen, und die Sorge und die Gedanken, die Er in die Gewinnung selbiger bringt. Darüber hinaus enthält die Passage die Worte „Ich habe bei mir selbst geschworen,“ und diese zeigen uns ein starkes Gefühl für die Bitterkeit und den Schmerz, der von Gott und Gott allein hinter den Kulissen dieser Arbeit Seines Führungsplans getragen wird. Es ist eine gedankensanregende Passage, die für diejenigen von besonderer Bedeutung war und einen weitreichenden Einfluss hatte, die später kamen.

Der Mensch gewinnt Gottes Segen durch seine Aufrichtigkeit und seinen Gehorsam

War der Segen, den Abraham von Gott erhalten hat und von dem wir hier gelesen haben, groß? Wie groß? Es gibt hier einen Schlüsselsatz: „und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden“ Das Abraham Segnungen erhielt, die niemandem gegeben wurden, der vor oder nachher kam. Als Abraham, wie von Gott gebeten, seinen einzigen Sohn – seinen geliebten einzigen Sohn – an Gott zurückgab (Anmerkung: Hier können wir das Wort „dargeboten“ nicht gebrauchen, deshalb sagen wir, er hat seinen Sohn an Gott zurückgegeben), hinderte Gott Abraham nicht nur daran, Isaak darzubieten, sondern Er segnete ihn auch. Mit welchem Versprechen segnete Er Abraham? Das Versprechen, dass seine Nachkommen sich vermehren. Und wie sehr haben sie sich vermehrt? Die Schrift liefert die folgende Aufzeichnung: „wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde; und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden.“ Was war der Zusammenhang, in dem Gott diese Worte aussprach? Soll heißen, wie hat Abraham Gottes Segen empfangen? Er empfing ihn genau so, wie Gott es in der Schrift sagte: „darum dass du meiner Stimme gehorcht hast.“ Soll heißen, weil Abraham dem Gebot Gottes gefolgt war, weil er alles getan hatte, was Gott gesagt hatte, alles, worum Er ihn gebeten und was Er ihm geboten hatte, ohne die geringste Beschwerde, nur deshalb machte Gott ihm eine solche Verheißung. Es gibt einen entscheidenden Satz in dieser Verheißung, der die Gedanken Gottes zu der Zeit berührt. Habt ihr es gesehen? Ihr mögt den Worten Gottes nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt haben „Ich habe bei mir selbst geschworen.“ Was sie bedeuten, ist, dass, als Gott diese Worte aussprach, Er sie selbst schwörte. Was schwören Menschen bei einem Eid? Sie schwören auf den Himmel, das heißt, sie schwören auf Gott und schwören bei Gott. Die Menschen haben vielleicht nicht viel Verständnis dieses Phänomens, in dem Gott auf sich selbst schwor, aber ihr werdet es verstehen können, wenn ich euch die richtige Erklärung gebe. Angesichts eines Menschen, der nur Seine Worte hören, Sein Herz aber nicht verstehen konnte, fühlte sich Gott noch einmal einsam und verloren. In der Verzweiflung – und es kann unbewusst gesagt werden – hat Gott etwas sehr Natürliches getan: Gott legte Seine Hand auf Sein Herz und sprach das Versprechen einer Gabe an Abraham zu sich selbst, und dann hörte der Mensch Gott sagen „Ich habe bei mir selbst geschworen.“ Durch Gottes Handeln mögt ihr an euch selbst denken. Wenn ihr eure Hand auf euer Herz legt und mit euch selbst sprecht, habt ihr dann eine klare Vorstellung davon, was ihr sagt? Ist eure Einstellung aufrichtig? Sprecht ihr offen mit dem Herzen? So sehen wir hier, dass, als Gott mit Abraham sprach, Er ernst und aufrichtig war. Gleichzeitig mit dem Sprechen zu und dem Segen für Abraham, sprach Gott auch zu sich selbst. Er sagte zu sich selbst: Ich will Abraham segnen und seine Nachkommen so zahlreich machen, wie die Sterne des Himmels und so reichlich wie den Sand am Ufer des Meeres, weil er meinen Worte gehorcht und er derjenige ist, den ich wähle. Als Gott sagte „Ich habe bei mir selbst geschworen“ beschloss Gott, dass er in Abraham das auserwählte Volk Israels schaffen würde, wonach Er diese Menschen mit seinem Werk voranbringen würde. Das heißt, Gott würde Abrahams Nachkommen das Werk Gottes verwirklichen lassen, und das Werk Gottes, das von Gott ausgedrückt wird, würde mit Abraham beginnen und in Abrahams Nachkommen fortbestehen, um damit Gottes Wunsch, den Menschen zu retten, zu verwirklichen. Was sagt ihr, ist das kein Segen? Für den Menschen gibt es keinen größeren Segen als diesen; so kann man sagen ist dies das Seligste. Der von Abraham gewonnene Segen war nicht die Vermehrung seiner Nachkommen, sondern Gottes Errungenschaft seiner Führung, Seines Auftrags und Seines Werkes in den Abkömmlingen Abrahams. Das bedeutet, dass die von Abraham erlangten Segnungen nicht vorübergehend waren, sondern weitergeführt wurden, als Gottes Führungsplan fortschritt. Als Gott sprach, als Gott durch sich selbst schwor, hatte Er bereits eine Lösung. War der Vorgang dieser Lösung richtig? War er wahrhaftig? Gott entschloss sich, dass Er von nun an Seine Bemühungen, den Preis den Er bezahlt hat, was Er hat und ist, sein alles, und sogar sein Leben Abraham und den Nachkommen Abrahams geben würde. So entschloss sich Gott, dass Er, ausgehend von dieser Gruppe von Menschen, Seine Taten offenbarte und dem Menschen erlaubte, Seine Weisheit, Seine Autorität und Seine Macht zu erkennen.

Diejenigen zu gewinnen, die Gott erkennen und in der Lage sind, Zeugnis für Ihn abzulegen, ist der unveränderliche Wunsch Gottes

Zur selben Zeit da Er zu sich selbst sprach, redete Gott auch zu Abraham, aber abgesehen von dem Hören der Segnungen, die Gott ihm gab, war Abraham in der Lage, Gottes wahre Wünsche in all Seinen Worten, in jenem Augenblick zu verstehen? Er war es nicht! Und so, in jenem Augenblick, als Gott durch sich selbst schwor, war Sein Herz immer noch einsam und traurig. Es gab immer noch keine Person, die erkennen und verstehen konnte, was Er beabsichtigte und plante. Zu dem Zeitpunkt konnte niemand, auch nicht Abraham, vertrauensvoll mit Ihm sprechen, viel weniger war es irgendjemandem möglich mit Ihm zusammenzuarbeiten, um die Arbeit zu tun, die Er tun musste. Auf der Oberfläche hatte Gott Abraham gewonnen und hatte jemanden gewonnen, der Seinen Worten gehorchen konnte. Aber in Wirklichkeit war die Gotteserkenntnis dieser Person kaum mehr als nichts. Obwohl Gott Abraham gesegnet hatte, war Gottes Herz immer noch nicht zufrieden. Was bedeutet es, dass Gott nicht zufrieden war? Es bedeutet, dass Seine Verwaltung gerade erst begonnen hatte, es bedeutet, dass die Menschen, die Er gewinnen wollte, die Menschen, die Er zu sehen sehnte, die Menschen, die Er liebte, noch von Ihm entfernt waren; Er brauchte Zeit, Er musste warten, Er musste geduldig sein. Denn damals gab es außer Gott Selbst niemanden, der wusste, was Er brauchte, oder was Er zu gewinnen wünschte oder wonach Er sich sehnte. Und so fühlte sich Gott sehr aufgeregt und auch schweren Herzens zugleich. Dennoch hielt Er seine Schritte nicht an und fuhr fort, den nächsten Schritt für das zu planen, was Er tun musste.

Was seht ihr in Gottes Verheißung für Abraham? Gott gab Abraham großen Segen, einfach weil er Gottes Worten zugehört hatte. Obwohl es auf der Oberfläche normal und natürlich ist, sehen wir Gottes Herz: Gott schätzt vor allem den Gehorsam des Menschen gegenüber Ihm und schätzt das menschliche Verständnis von Ihm und die Aufrichtigkeit gegenüber Ihm. Wie sehr schätzt Gott diese Aufrichtigkeit? Ihr könnt nicht verstehen, wie sehr Er es schätzt, und es mag auch niemanden geben, der es erkennt. Gott gab Abraham einen Sohn und als dieser Sohn erwachsen war, bat Gott Abraham, seinen Sohn Gott darzubieten. Abraham folgte Gottes Gebot bis ins kleinste Detail, er gehorchte Gottes Wort und seine Aufrichtigkeit bewegte Gott und wurde von Gott geschätzt. Wie sehr hat Gott es geschätzt? Und warum hat Er es geschätzt? In einer Zeit, in der niemand Gottes Worte verstand und Sein Herz verstand, tat Abraham etwas, das den Himmel und die Erde erzittern ließ und er gab Gott ein beispielloses Gefühl der Befriedigung und brachte Gott die Freude, jemanden für sich zu gewinnen, der Seinen Worten gehorchen konnte. Diese Befriedigung und Freude kam von einer Kreatur, die von Gottes Hand gemacht wurde und es war das erste „Opfer“, das der Mensch Gott dargeboten hatte und das von Gott am meisten geschätzt wurde, seit der Mensch geschaffen wurde. Gott fiel es schwer, auf dieses Opfer zu warten und Er behandelte es als das wichtigste Geschenk des Menschen, den Er geschaffen hatte. Es zeigte Gott die erste Frucht seiner Bemühungen und des Preises, den Er bezahlt hatte und erlaubte Ihm, die Hoffnung in der Menschheit zu sehen. Danach hatte Gott eine noch größere Sehnsucht nach einer Gruppe solcher Menschen, die Ihm Gesellschaft bereiten, Ihn aufrichtig behandeln und Ihm aufrichtig dienen würde. Gott hoffte sogar, dass Abraham weiterleben würde, denn Er wollte, dass ein solches Herz Ihn begleite und wollte, dass es mit Ihm sein würde, während Er seine Verwaltung fortsetzte. Egal was Gott wollte, es war nur ein Wunsch, nur eine Idee – denn Abraham war nur ein Mensch, der Ihm gehorchen konnte und nicht das geringste Verständnis oder Wissen Gottes hatte. Er war jemand, der weit hinter den Maßstäben der Ansprüche Gottes für den Menschen zurückblieb: Gott zu kennen, in der Lage zu sein, für Gott Zeugnis abzulegen und einer Meinung mit Gott zu sein. Und so konnte er nicht mit Gott gehen. In Abrahams Opfer von Isaak sah Gott die Aufrichtigkeit und den Gehorsam von Abraham und sah, dass er Gottes Prüfung für Ihn standgehalten hatte. Obwohl Gott seine Aufrichtigkeit und seinen Gehorsam akzeptierte, war er immer noch zu unwürdig, um zum Vertrauten Gottes zu werden, jemand zu werden, der Gott kannte und Gott verstand und über die Disposition Gottes informiert war. Er war weit davon entfernt, einer Meinung mit dem Geist Gottes zu sein und den Willen Gottes auszuführen. Und so war Gott in Seinem Herzen immer noch einsam und besorgt. Je einsamer und besorgter Gott wurde, desto mehr musste Er mit Seiner Verwaltung so schnell wie möglich fortfahren und in der Lage sein, eine Gruppe von Menschen auszuwählen und für sich zu gewinnen, um Seinen Führungsplan zu verwirklichen und Seinen Willen so bald wie möglich zu erreichen. Das war Gottes eifrige Begierde und sie ist von Anfang bis heute unverändert geblieben. Seit Er den Menschen erschaffen hat, hat Gott sich nach einer Gruppe von Überwindern gesehnt, eine Gruppe, die mit Ihm wandeln wird, und in der Lage ist zu verstehen, zu begreifen und zu erkennen, was Seine Disposition ist. Dieser Wunsch Gottes hat sich nie geändert. Unabhängig davon, wie lange Er noch warten muss, unabhängig davon, wie schwer der Weg nach vorne auch ist, egal wie weit weg von den Zielen, nach denen Er sich sehnt, hat Gott sich nie verändert oder Seine Erwartungen für den Menschen aufgegeben. Jetzt, wo ich das gesagt habe, erkennt ihr etwas von Gottes Wunsch? Vielleicht ist das, was ihr realisiert habt, nicht sehr tief – aber es wird allmählich kommen!

Im selben Zeitraum Abrahams, zerstörte Gott auch eine Stadt. Diese Stadt hieß Sodom. Ohne Zweifel sind viele Menschen mit der Geschichte von Sodom vertraut, aber keiner ist mit den Gedanken Gottes vertraut, die der Hintergrund Seiner Zerstörung der Stadt waren.

Und so werden wir heute, durch Gottes Austausch mit Abraham unten, von Seinen Gedanken zu dieser Zeit erfahren, während wir auch von Seiner Disposition erfahren. Als nächstes wollen wir die folgenden Passagen der Schrift lesen.

B. Gott muss Sodom zerstören

(Gen 18:26) Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihrer willen dem ganzen Ort vergeben.

(Gen 18:29) Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man möchte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen.

(Gen 18:30) Abraham sprach: Zürne nicht, HERR, dass ich noch mehr rede. Man möchte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: Finde ich dreißig darin, so will ich ihnen nichts tun.

(Gen 18:31) Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden mit dem HERRN zu reden. Man möchte vielleicht zwanzig darin finden. Er antwortete: Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen.

(Gen 18:32) Und er sprach: Ach zürne nicht, HERR, dass ich nur noch einmal rede. Man möchte vielleicht zehn darin finden. Er aber sprach: Ich will sie nicht verderben um der zehn willen.

Dies sind einige Auszüge, die ich aus der Bibel gewählt habe. Sie sind nicht die vollständigen, ursprünglichen Versionen. Wenn ihr die sehen wollt, könnt ihr selbst in der Bibel nachsuchen; um Zeit zu sparen, habe ich einen Teil des ursprünglichen Inhalts weggelassen. Hier habe ich nur einige wichtige Passagen und Sätze ausgesucht, wobei ich mehrere Sätze auslasse, die heute keinen Bezug auf unsere Gemeinschaft haben. In all den Passagen und dem Inhalt, über den wir Gemeinschaft führen, überspringt unser Fokus die Details der Geschichten und das Verhalten des Menschen in den Geschichten; stattdessen sprechen wir nur von dem, was damals Gottes Gedanken und Ideen waren. In Gottes Gedanken und Ideen werden wir die Gesinnung Gottes sehen und von allem, was Gott getan hat, werden wir den wahren Gott Selbst sehen – und darin werden wir unser Ziel erreichen.

Gott kümmert sich nur um diejenigen, die in der Lage sind, Seine Worte zu befolgen und Seinen Geboten Folge zu leisten

Die Passagen oben enthalten mehrere Schlüsselwörter: Zahlen. Zuerst sagte Jehova, dass, wenn er fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt fand, dann würde Er den ganzen Ort verschonen, das heißt, Er würde die Stadt nicht zerstören. Gab es also in Sodom fünfzig Gerechte? Die gab es nicht. Was sagte Abraham bald danach zu Gott? Er sagte: „Es werden vierzig dort sein?“ Und Gott sprach: „Ich werde es nicht tun.“ Als nächstes sagte Abraham: „Es werden dreißig dort sein?“ Und Gott sprach: „Ich werde es nicht tun.“ „Und zwanzig?“ „Ich will es nicht tun.“ „Zehn?“ „Ich werde es nicht tun.“ Waren tatsächlich zehn Gerechte in der Stadt? Es waren keine zehn – aber es war einer dort. Und wer war dieser Eine? Es war Lot. Zu der Zeit gab es nur eine rechtschaffene Person in Sodom, aber war Gott sehr streng oder anspruchsvoll, wenn es um diese Zahl ging? Nein war er nicht! Und als der Mann weiter fragte: „Was ist mit vierzig?“ „Was ist mit dreißig?“, bis er zu „Was ist mit zehn?“ kam, sagte Gott: „Selbst wenn es nur zehn wären, würde ich die Stadt nicht zerstören. Ich würde sie verschonen, und abgesehen von den Zehn, auch den anderen Menschen verzeihen.“ Zehn wäre erbärmlich genug gewesen, aber es stellte sich heraus, dass es in Sodom tatsächlich nicht einmal solch eine Anzahl von Gerechten gab. Ihr seht also, dass in den Augen Gottes die Sünde und das Böse des Volks der Stadt so stark war, dass Gott keine andere Wahl hatte, als sie zu zerstören. Was meinte Gott, als er sagte, dass er die Stadt nicht zerstören würde, wenn es fünfzig Gerechte gäbe? Diese Zahlen waren nicht wichtig für Gott. Wichtig war, ob die Stadt die Anzahl an Gerechten enthielt, die Er haben wollte. Wenn die Stadt nur eine rechtschaffene Person hätte, würde Gott nicht erlauben, dass diese Person durch seine Zerstörung der Stadt zu Schaden kommen würde. Dies bedeutet, dass egal, ob Gott die Stadt zerstören wollte und unabhängig davon, wie viele Gerechte darin waren, für Gott diese sündige Stadt verflucht und verderblich war und zerstört werden sollte, aus den Augen von Gott verschwinden sollte, während die Gerechten bleiben sollten. Unabhängig von der Zeit, unabhängig von der Entwicklung der Menschheit, verändert sich die Haltung Gottes nicht: Er hasst das Böse und kümmert sich um diejenigen, die in Seinen Augen gerecht sind. Diese klare Haltung Gottes ist auch die wahre Offenbarung der Substanz Gottes. Da es nur eine rechtschaffene Person innerhalb der Stadt gab, zögerte Gott nicht mehr. Das Ergebnis war, dass Sodom unvermeidlich zerstört werden würde. Was seht ihr darin? In dieser Zeit hätte Gott eine Stadt nicht zerstört, wenn es in ihr fünfzig Gerechte gegeben hätte, oder zehn, was bedeutet, dass Gott sich entschließen würde, zu verzeihen und der Menschheit gegenüber tolerant zu sein, oder die Arbeit der Führung durchführen würde, weil nur ein Paar Menschen Ihn verehrten und anbeteten. Gott legt großen Wert auf die Gerechtigkeit des Menschen, Er legt großen Wert auf diejenigen, die Ihn anbeten können und Er legt großen Wert auf diejenigen, die in der Lage sind, gute Taten vor Seinen Augen zu tun.

Von den frühesten Zeiten bis heute, habt ihr jemals in der Bibel Gottes gelesen, dass jemandem die Wahrheit kommuniziert oder mit wem über den Weg Gottes spricht? Nein niemals. Die Worte Gottes an den Menschen, die wir lesen, erzählten dem Menschen nur, was sie tun sollten. Einige gingen und taten es, andere nicht; einige glaubten, und einige nicht. Das ist alles, was da war. So waren die Gerechten jener Zeit, die Gerechten in den Augen Gottes, nur diejenigen, die Gottes Worte hören und den Geboten Gottes folgen konnten. Sie waren Diener, die Gottes Worte unter den Menschen vollbrachten. Könnten solche Menschen diejenigen genannt werden, die Gott kennen? Könnten sie Menschen genannt werden, die von Gott vollkommen gemacht wurden? Nein, das konnten sie nicht. Und so, ungeachtet ihrer Zahl, waren diese Gerechten in den Augen Gottes würdig, die Vertrauten Gottes genannt zu werden? Könnten sie Gottes Zeugen genannt werden? Sicherlich nicht! Sie waren gewiss nicht würdig, Gottes Vertraute und Zeugen genannt zu werden. Und wie hat Gott solche Menschen genannt? In der Bibel, bis zu den Schriftstellen, die wir soeben gelesen haben, gibt es viele Fälle, in denen Gott sie „Meine Diener“ nennt. Das heißt, in den Augen Gottes waren diese Gerechten die Diener von Gott, sie waren die Menschen, die Ihm auf Erden dienten. Und wie dachte Gott über diese Appellation? Warum hat er sie so genannt? Hat Gott Normen dafür, wie Er Menschen in Seinem Herzen nennt? Das hat Er bestimmt. Gott hat Maßstäbe, unabhängig davon, ob Er die Menschen als gerecht, vollkommen, aufrecht oder Diener bezeichnet. Wenn Er jemanden Seinen Diener nennt, ist Er der festen Überzeugung, dass diese Person in der Lage ist, Seine Gesandten zu empfangen und in der Lage ist, Seinen Geboten zu folgen und das durchzuführen, was von den Boten befohlen wird. Und was macht diese Person aus? Das, was Gott dem Menschen befiehlt, auf Erden zu tun. Konnte zu jener Zeit das, was Gott den Menschen zu tun und auf der Erde auszuführen gebot, der Weg Gottes genannt werden? Nein, konnte es nicht. Denn damals bat Gott nur darum, dass der Mensch ein paar einfache Dinge tun würde; Er sprach ein paar einfache Befehle aus und sagte dem Menschen nur, dies oder jenes zu tun, und nicht mehr. Gott arbeitete nach Seinem Plan. Weil damals viele Zustände noch nicht vorhanden waren, war die Zeit noch nicht reif und es war für die Menschheit schwer, den Weg Gottes zu tragen, da der Weg Gottes gerade erst begonnen hatte, aus dem Herzen Gottes hervorzugehen. Darin sehen wir, dass unabhängig davon, ob es dreißig oder zwanzig der Gerechten gab, von denen Gott sprach, in seinen Augen alle seine Diener waren. Als die Gesandten Gottes diese Diener trafen, konnten sie sie empfangen und ihren Geboten folgen und nach ihren Worten handeln. Dies war genau das, was von den Dienern in Gottes Augen gemacht und erreicht werden sollte. Gott ist vernünftig in seinen Bezeichnungen für die Menschen. Er nannte sie nicht Seine Diener, weil sie so waren wie ihr es jetzt seid, weil sie viel gepredigt hatten, wussten, was Gott tun wollte, viel von Gottes Willen verstanden und Seinen Führungsplan begriffen hatten, sondern, weil ihre Menschlichkeit ehrlich war und sie in der Lage waren, Gottes Worten zu entsprechen; als Gott ihnen Gebote erteilt hatte, konnten sie das, was sie taten, beiseite legen, und das durchführen, was Gott befohlen hatte. Und so ist für Gott die andere Bedeutungsschicht im Titel[b] des Dieners, dass sie mit Seinem Werk auf Erden kooperierten und obwohl sie nicht die Gesandten Gottes waren, waren sie die Vollstrecker und Ausführer der Worte Gottes auf Erden. Ihr seht also, dass diese Diener oder Gerechten ein großes Gewicht im Herzen Gottes hatten. Die Arbeit, die Gott auf Erden tun sollte, konnte nicht ohne Menschen geschehen, die mit Ihm zusammenarbeiteten, und die Rolle der Diener Gottes war von den Boten Gottes unersetzlich. Jede Aufgabe, die Gott diesen Dienern befohlen hatte, war für Ihn von großer Bedeutung, und so konnte Er sie nicht verlieren. Ohne die Zusammenarbeit dieser Diener mit Gott, wäre Sein Werk unter den Menschen zum Stillstand gekommen, wodurch Gottes Führungsplan und die Hoffnungen Gottes zu nichts geworden wären.

Gott ist reichlich barmherzig gegenüber denen, die Er liebt, und tief ergrimmend gegen die, die Er verachtet und ablehnt

Gab es in den Berichten der Bibel zehn Diener Gottes in Sodom? Nein, dort gab es keine! War die Stadt würdig, von Gott verschont zu sein? Nur eine Person in der Stadt – Lot – empfing Gottes Boten. Die Folge davon ist, dass es nur einen Diener Gottes in der Stadt gab, und so hatte Gott keine andere Wahl, als Lot zu retten und die Stadt Sodom zu zerstören. Dieser Austausch zwischen Abraham und Gott mag einfach erscheinen, aber er veranschaulicht etwas sehr Tiefes: Es gibt Prinzipien für Gottes Handeln, und bevor Er eine Entscheidung trifft, wird Er eine lange Zeit beobachten und darüber nachdenken; bevor die Zeit reif ist, wird Er definitiv keine Entscheidungen treffen oder zu irgendwelchen Schlussfolgerungen springen. Der Austausch zwischen Abraham und Gott zeigt uns, dass Gottes Entscheidung, Sodom zu zerstören, nicht im geringsten Unrecht war, denn Gott wusste bereits, dass es in der Stadt nicht vierzig Gerechte, nicht dreißig Gerechte und keine Zwanzig gab. Es waren nicht einmal zehn. Der einzige Gerechte in der Stadt war Lot. Alles, was in Sodom geschah, sowie die Umstände, wurden von Gott beobachtet und waren Gott ebenso vertraut wie Seine eigene Handfläche. So konnte Seine Entscheidung nicht falsch sein. Im Gegensatz dazu ist der Mensch im Vergleich zur Allmacht Gottes so taub, so töricht und unwissend, so kurzsichtig. Das sehen wir im Austausch zwischen Abraham und Gott. Gott hat Seine Disposition von Anfang an bis heute ausgedrückt. Auch hier gibt es die Disposition Gottes, die wir sehen sollten. Zahlen sind einfach und zeigen nichts, aber hier gibt es einen sehr wichtigen Ausdruck von Gottes Anordnung. Gott würde die Stadt nicht zerstören, wenn es fünfzig Gerechte gäbe. Ist das wegen der Barmherzigkeit Gottes? Ist es wegen Seiner Liebe und Toleranz? Habt ihr diese Seite von Gottes Anordnung gesehen? Selbst wenn es nur zehn Gerechte gäbe, hätte Gott die Stadt wegen dieser zehn Gerechten nicht zerstört. Ist dies die Toleranz und Liebe Gottes oder nicht? Wegen Gottes Barmherzigkeit, Toleranz und Sorge um die Gerechten hätte Er die Stadt nicht zerstört. Das ist die Toleranz Gottes. Und welches Ergebnis sehen wir am Ende? Als Abraham sagte, „Man möchte vielleicht zehn darin finden,“ sagte Gott, „Ich will sie nicht verderben.“ Danach sagte Abraham nichts mehr – denn innerhalb von Sodom gab es nicht die zehn Gerechten, auf die er sich bezog, und er hatte nicht mehr zu sagen, und zu dieser Zeit begriff er, warum Gott beschlossen hatte, Sodom zu zerstören. Was seht ihr in dieser Disposition Gottes? Zu was für einer Lösung hatte sich Gott entschlossen? Soll heißen, wenn diese Stadt nicht zehn Gerechte hatte, erlaubte Gott ihre Existenz nicht und würde sie unvermeidlich zerstören. Ist das nicht der Zorn Gottes? Stellt dieser Zorn Gottes Disposition dar? Ist diese Disposition die Offenbarung der heiligen Substanz Gottes? Ist es die Offenbarung der göttlichen Substanz Gottes, die der Mensch nicht beleidigen darf? Nachdem er bestätigt hatte, dass es in Sodom nicht zehn Gerechte gab, war Gott sicher, die Stadt zu zerstören und Er würde die Menschen in dieser Stadt streng bestrafen, denn sie widersetzten sich Gott und weil sie so schmutzig und korrupt waren.

Warum haben wir diese Passagen auf diese Weise analysiert? Weil diese wenigen einfachen Sätze Gottes Gesinnung von reichlicher Barmherzigkeit und tiefem Zorn vollkommen ausdrücken. Zur selben Zeit, als die Gerechten die Gnade, die Toleranz und die Sorge Gottes erfuhren herrschte im Herzen Gottes eine tiefe Abneigung gegen alle in Sodom, die verdorben worden waren. War dies oder war es nicht reichliche Barmherzigkeit und tiefer Zorn? Mit welchen Mitteln zerstörte Gott die Stadt? Durch Feuer. Und warum zerstörte Er sie mit Feuer? Wenn ihr seht, dass etwas durch Feuer verbrannt wird oder wenn ihr dabei seid, etwas zu verbrennen, was sind eure Gefühle dafür? Warum wollt ihr es verbrennen? Habt ihr das Gefühl, dass ihr es nicht mehr braucht, dass ihr es nicht mehr ansehen wollt? Wollt ihr es aufgeben? Gottes Einsatz des Feuers bedeutet Verlassenheit und Hass und das Er Sodom nicht mehr sehen wollte. Das war das Gefühl, das Gott Sodom mit Feuer verbrennen ließ. Der Gebrauch des Feuers stellt gerade dar, wie wütend Gott war. Die Barmherzigkeit und Toleranz Gottes existieren zwar, aber Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit, wenn Er seinen Zorn entfesselt, zeigt dem Menschen auch die Seite Gottes, die keine Verletzung duldet. Wenn der Mensch vollkommen fähig ist, den Geboten Gottes zu gehorchen und gemäß den Forderungen Gottes zu handeln, ist Gott reichlich in Seiner Barmherzigkeit gegenüber dem Menschen; wenn der Mensch mit Korruption, Hass und Feindschaft für Ihn erfüllt ist, ist Gott zutiefst wütend. Und inwieweit ist Er zutiefst wütend? Sein Zorn wird weitergehen, bis Gott nicht mehr den Widerstand und die bösen Taten des Menschen sieht, bis sie nicht mehr vor Seinen Augen sind. Erst dann verschwindet Gottes Zorn. Mit anderen Worten, egal wer die Person ist, wenn ihr Herz von Gott entfernt und von Gott abgewandt ist und niemals zurückzukehren wird, dann unabhängig davon, wie sie aussehen oder in Bezug auf ihre subjektiven Wünsche, wie sehr sie Gott in ihrem Körper oder in ihrem Denken zu verehren, folgen und befolgen wünschen, sobald sich ihr Herz von Gott abwendet, wird Gottes Zorn ohne Unterbrechung entfesselt werden. Es wird so sein, dass, wenn Gott seinen Zorn tief entfesselt, und Er hat dem Menschen vorher reichlich Möglichkeiten gegeben, sobald Er entfesselt ist, wird es keine Möglichkeit geben, Ihn zurückzunehmen, und Er wird nie wieder gnädig und tolerant sein. Dies ist eine Seite der Stimmung Gottes, die kein Vergehen toleriert. Hier scheint es normal zu sein, dass Gott eine Stadt zerstört, denn in Gottes Augen kann eine Stadt voller Sünden nicht existieren und weiter existieren und es war vernünftig, dass sie von Gott zerstört werden sollte. Doch in dem, was vor und nach seiner Zerstörung von Sodom geschah, sehen wir die Gesamtheit von Gottes Disposition. Er ist tolerant und barmherzig gegenüber Dingen, die freundlich und schön und gut sind; auf Dinge, die böse und sündig und gottlos sind, ist Er zutiefst zornig, so dass Er unaufhörlich in Seinem Zorn ist. Dies sind die beiden wichtigsten und bedeutendsten Aspekte der Disposition Gottes und darüber hinaus sind sie von Anfang an offenbart worden: von großer Barmherzigkeit und tiefem Zorn. Die meisten von euch haben etwas von Gottes Barmherzigkeit erlebt, aber nur wenige von euch haben Gottes Zorn zu schätzen gelernt. Gottes Gnade und Liebe ist in jedem Menschen sichtbar; das heißt, Gott war reichlich barmherzig jeder Person gegenüber. Doch sehr selten – oder wie man sagen kann, niemals – war Gott zutiefst wütend auf irgendwelche Einzelpersonen oder irgendeinen Teil der Leute, die hier heute unter euch sind. Entspannt euch! Früher oder später wird Gottes Zorn von jedem Menschen gesehen und erlebt werden, aber jetzt ist noch nicht die Zeit. Und warum ist das so? Wenn Gott ständig auf jemandem wütend ist, dass heißt, wenn Er seinen tiefen Zorn über sie entfesselt, bedeutet dies, dass Er diese Person längst verabscheut und zurückgewiesen hat, dass Er ihre Existenz verachtet, und dass Er ihre Existenz nicht ertragen kann; sobald Sein Zorn über sie kommt, werden sie verschwinden. Gottes Werk muss diesen Punkt noch erreichen. Keiner von euch wird es aushalten, sobald Gott zutiefst wütend wird. Ihr seht also, dass Gott zu dieser Zeit nur reichlich barmherzig euch gegenüber ist und ihr müsst noch seinen tiefen Zorn sehen. Wenn es diejenigen unter euch gibt, die nicht überzeugt sind, so können diese darum bitten, dass Gottes Zorn über sie kommen möge, damit ihr erfahren könnt, ob Gottes Zorn und Seine unanfechtbare Disposition zum Menschen wirklich existieren. Traut ihr euch?

Die Menschen der letzten Tage sehen nur Gottes Zorn in Seinen Worten und erleben nicht wirklich den Zorn Gottes

Sind die beiden Seiten der Disposition Gottes, die in diesen Bibelstellen gesehen werden, einer Gemeinschaft würdig? Nachdem ihr diese Geschichte gehört habt, habt ihr nun ein erneuertes Verständnis von Gott? Was für ein Verständnis? Es kann gesagt werden, dass von der Zeit der Schöpfung bis heute keine Gruppe genauso viel von Gottes Gnade oder Barmherzigkeit und liebevoller Güte genossen hat, wie diese letzte Gruppe. Obwohl Gott in der Schlussphase das Werk von Gericht und Strafe durchgeführt hat und Sein Werk mit Majestät und Zorn erledigt hat, benutzt Gott die meiste Zeit nur Worte, um Sein Werk zu vollenden; Er nutzt Worte um zu lehren, zu bewässern, zu versorgen, und zu füttern. Gottes Zorn ist inzwischen immer verborgen geblieben und abgesehen davon, Gottes Zorn in Seinen Worten zu erleben, haben nur wenige Menschen Seinen Zorn persönlich erlebt. Das heißt, obwohl den Menschen während Gottes Werk des Gerichts und der Strafe, der Zorn in den Worten Gottes offenbart wird, und sie damit Gottes Majestät und die Intoleranz gegen jedwede Verletzung erfahren, geht dieser Zorn nicht über Seine Worte hinaus. Mit anderen Worten: Gott nutzt Worte, um die Menschen zu tadeln, die Menschen bloßzustellen, die Menschen zu züchtigen, die Menschen zu verurteilen und sogar, um die Menschen zu verdammen – aber Gott ist noch nicht zutiefst wütend auf den Menschen und hat Seinen Zorn über den Menschen noch nicht außerhalb Seiner Worte entfesselt. So ist die Barmherzigkeit Gottes, die der Mensch in dieser Zeit erlebt hat, die Offenbarung der wahren Gesinnung Gottes, während der Zorn Gottes, den der Mensch erlebt, nur die Wirkung des Tones und Fühlens Seiner Äußerungen ist. Viele Menschen nehmen diesen Effekt fälschlicherweise als wahres Erleben und die wahre Erkenntnis des Zorns Gottes an. Folglich glauben die meisten Menschen, dass sie Gottes Barmherzigkeit und liebevolle Güte in Seinen Worten gesehen haben, dass sie auch Gottes Intoleranz gegenüber dem Vergehen des Menschen gesehen haben, und die meisten von ihnen haben sogar Gottes Barmherzigkeit und Toleranz gegenüber den Menschen zu schätzen gelernt. Aber egal, wie schlecht das Verhalten des Menschen oder wie verdorben seine Disposition ist, Gott hat es immer ausgehalten. Indem Er erträgt, ist es Sein Ziel auf die Worte zu warten, die Er gesprochen hat, auf die Bemühungen, die Er unternommen hat, und den Preis, den Er bezahlt hat, um eine Wirkung in denen zu erzielen, die Er für sich gewinnen will. Auf ein solches Ergebnis zu warten braucht Zeit und erfordert die Schaffung von verschiedenen Umgebungen für den Menschen, in der gleichen Weise, wie die Menschen nicht erwachsen werden, sobald sie geboren sind. Das dauert achtzehn oder neunzehn Jahre und einige Leute brauchen sogar zwanzig oder dreißig Jahre, bevor sie zu einem richtigen Erwachsenen reifen. Gott wartet auf die Vollendung dieses Prozesses, Er wartet auf das Kommen einer solchen Zeit und Er wartet auf die Ankunft dieses Ergebnisses. Und während der Zeit, in der Er wartet, ist Gott reichlich barmherzig. Während der Zeit des Werk Gottes wird jedoch eine extrem kleine Zahl von Menschen niedergeschlagen, und einige werden wegen ihrer ernsten Opposition gegen Gott bestraft. Solche Beispiele sind ein noch größerer Beweis für die Disposition Gottes, die das Vergehen des Menschen nicht duldet und die wirkliche Existenz der Toleranz, und die Ausdauer Gottes gegenüber den Auserwählten, vollständig bestätigt. Natürlich hat in diesen typischen Beispielen die Offenbarung eines Teils der Disposition Gottes in diesen Menschen keinen Einfluss auf den gesamten Führungsplan von Gott. Tatsächlich hat Gott in dieser letzten Phase des göttlichen Werkes, während der ganzen Periode Seines Wartens, es erduldet, und Er hat Seine Ausdauer und Sein Leben für die Rettung derer eingetauscht, die Ihm folgen. Seht ihr das? Gott wird Seinen Plan nicht ohne Grund verwerfen. Er kann Seinen Zorn entfesseln, und Er kann auch barmherzig sein; das ist die Offenbarung der beiden Hauptsätze Gottes. Ist das nun sehr klar oder nicht? Mit anderen Worten, wenn es um Gott geht, wird richtig und falsch, gerecht und ungerecht, das Positive und das Negative, all dies wird dem Menschen klar gezeigt. Was Er tun wird, was Er mag, was Er hasst – all dies kann sich direkt in Seiner Disposition widerspiegeln. Solche Dinge können auch sehr offensichtlich und deutlich in Gottes Werk gesehen werden, und sie sind nicht vage oder allgemein; stattdessen erlauben sie allen Menschen, die Disposition Gottes und das, was Er hat und ist, in einer besonders konkreten, wahren und praktischen Weise zu sehen. Das ist der wahre Gott Selbst.

Gottes Disposition wurde nie von den Menschen verborgen – Das Herz der Menschen ist von Gott abgekommen

Wenn ich keine Gemeinschaft über diese Dinge führen würde, würde keiner von euch in der Lage sein, die wahre Gesinnung Gottes in den Geschichten der Bibel zu sehen. Das ist Fakt. Das liegt daran, dass, obwohl diese biblischen Geschichten einige der Sachen notierten, die Gott tat, Gott nur einige Wörter sprach, und nicht direkt seine Disposition vorstellte oder offen seinen Willen dem Menschen gegenüber ausdrückte. Spätere Generationen haben diese Aufzeichnungen als nichts weiteres als Geschichten betrachtet und so erscheint es den Menschen, dass Gott sich vor den Menschen versteckt, dass es nicht die Person Gottes ist, die vor dem Menschen verborgen ist, sondern Seine Disposition und Sein Wille. Habt ihr nach meiner Gemeinschaft heute noch das Gefühl, Gott sei dem Menschen völlig verborgen? Glaubt ihr noch, dass Gottes Gemüt dem Menschen verborgen ist?

Seit der Zeit der Schöpfung ist Gottes Disposition auf gleichem Schritt wie das Werk. Sie wurde niemals vor den Menschen verborgen, sondern vollständig offenbart und dem Menschen deutlich gemacht. Doch im Laufe der Zeit hat sich das Herz des Menschen immer weiter von Gott entfernt und da die Korruption des Menschen tiefer geworden ist, haben sich der Mensch und Gott immer weiter voneinander entfernt. Langsam aber sicher ist der Mensch aus den Augen Gottes verschwunden. Der Mensch ist nicht in der Lage, Gott „zu sehen“, was ihn ohne irgendeine „Nachricht“ von Gott hinterlassen hat; so weiß er nicht, ob Gott existiert und geht sogar so weit, die Existenz Gottes völlig zu leugnen. Demzufolge kommt das menschliche Unverständnis von Gottes Disposition und dem, was Er hat und ist, nicht deshalb zustande, weil Gott dem Menschen verborgen ist, sondern weil sein Herz sich von Gott abgewandt hat. Obwohl der Mensch an Gott glaubt, ist das Herz des Menschen ohne Gott und er weiß nicht, wie man Gott liebt, noch will er Gott lieben, denn sein Herz kommt Gott niemals nahe und es meidet Gott immer. Infolgedessen ist das Herz des Menschen fern von Gott. Also wo ist sein Herz? In Wirklichkeit ist das Herz des Menschen nicht fortgegangen: Anstatt es Gott zu geben oder es Gott zu offenbaren, hat der Mensch es für sich behalten. Das ist auch trotz der Tatsache so, dass einige oft zu Gott beten und sagen: „O Gott, schau‘ auf mein Herz – du weißt alles, was ich denke“ und einige schwören sogar, dass Gott sie ansieht, damit sie bestraft werden, wenn sie den Eid brechen. Obwohl der Mensch Gott erlaubt, in sein Herz hineinzuschauen, bedeutet dies nicht, dass er in der Lage ist, die Orchestrierungen und Dispositionen Gottes zu gehorchen, noch dass er sein Schicksal und seine Aussichten und sein ganzes Wesen der Kontrolle von Gott übergeben hat. Also unabhängig von den Eiden, die ihr zu Gott oder zu eurer Haltung gegenüber Ihm macht, ist euer Herz in Gottes Augen immer noch für Ihn verschlossen, denn ihr erlaubt Gott lediglich in euer Herz zu schauen, aber ihr lasst nicht zu, dass Er es kontrolliert. Mit anderen Worten, ihr habt euer Herz gar nicht an Gott gegeben und sagt nur nett klingende Worte, damit Gott sie hören kann; eure verschlagenen Absichten versteckt ihr derweil zusammen mit euren Intrigen, Schemata und Plänen vor Gott, und ihr haltet eure Aussichten und Schicksale fest in euren Händen, tief erschrocken, dass sie von Gott weggenommen werden. So sieht Gott niemals die Aufrichtigkeit des Menschen gegenüber ihm. Obwohl Gott die Tiefen des menschlichen Herzens beobachtet und sehen kann, was der Mensch denkt und wünscht, in seinem Herzen zu tun, und sehen kann, was in seinem Herzen ist, gehört das Herz des Menschen nicht Gott, er hat es nicht Gottes Kontrolle übergeben. Das heißt, Gott hat das Recht zu beobachten, aber Er hat nicht das Recht zu kontrollieren. Im subjektiven Bewusstsein des Menschen will der Mensch sich nicht der Gnade Gottes überlassen. Nicht nur, dass sich der Mensch Gott verschlossen hat, sondern es gibt sogar Menschen, die über Wege nachdenken, ihre Herzen zu verschließen, um mit legerem Gespräch und Schmeichelei einen falschen Eindruck erzeugen und das Vertrauen Gottes zu gewinnen und ihr wahres Gesicht vor den Augen von Gott zu verbergen. Ihr Ziel, Gott nicht zu erlauben, zu sehen, ist, Gott nicht zu erlauben, wahrzunehmen, wie sie wirklich sind. Sie wollen ihr Herz nicht an Gott geben, sondern es für sich behalten. Der Subtext davon ist, dass das, was der Mensch tut und was er will, alles vom Menschen selbst geplant, berechnet und entschieden wird; er braucht nicht die Teilnahme oder Intervention Gottes, viel weniger braucht er die Orchestrierungen und Anordnungen Gottes. Ob nun in Bezug auf die Gebote Gottes, Seine Vollmacht oder die Forderungen die Gott an den Menschen macht, die Entscheidungen des Menschen beruhen auf seinen eigenen Absichten und Interessen, zu seinen eigenen Zuständen und Umständen zu der Zeit. Der Mensch verwendet immer das Wissen und die Erkenntnisse mit denen er vertraut ist und seinen eigenen Intellekt, um den Weg zu beurteilen und auszuwählen, den er gehen sollte, und erlaubt die Einmischung oder Kontrolle durch Gott nicht. Das ist das Herz des Menschen, das Gott sieht.

Vom Anfang bis heute ist der Mensch nur fähig mit Gott zu sprechen. Das heißt, unter allen Lebewesen und Geschöpfen Gottes, konnte sich nur der Mensch mit Gott unterhalten. Der Mensch hat Ohren, die ihn hören lassen können und Augen, die ihn sehen lassen, er hat Sprache und seine eigenen Ideen und einen freien Willen. Er ist besessen von allem, was erforderlich ist, um Gottes Wort zu hören, Gottes Willen zu verstehen, Gottes Auftrag zu akzeptieren und so verleiht Gott alle Seine Wünsche den Menschen und möchte den Menschen zum Gefährten machen, der im Geiste eins mit Ihm ist und so mit ihm gehen kann. Seit Er anfing zu führen, hat Gott darauf gewartet, dass der Mensch Ihm sein Herz geben wird, dass es von Gott gereinigt und ausgestattet wird, damit er zufriedenstellend für Gott ist und von Gott geliebt werden kann, damit er Gott verehren und das Böse meiden kann. Gott hat sich immer darauf gefreut und auf dieses Ergebnis gewartet. Gibt es solche Personen unter den Aufzeichnungen der Bibel? Soll heißen, gibt es irgendeine Person in der Bibel, die fähig ist, ihr Herz an Gott zu geben? Gibt es Präzedenzfälle vor diesem Zeitalter? Lesen wir heute die Bibelberichte und werfen wir einen Blick darauf, ob das, was von dieser Figur Hiob getan wurde, eine Verbindung zum Thema „Dein Herz zu Gott geben“ hat, über das wir heute sprechen. Lasst uns sehen, ob Hiob Gott befriedigen konnte und von Gott geliebt wurde.

Wie ist euer Eindruck von Hiob? Zitiert man die ursprüngliche Schrift, sagen einige Leute, dass Hiob „Gott fürchtete und das Böse scheute.“ „Er fürchtete Gott und scheute das Böse“: Das ist die ursprüngliche Einschätzung von Hiob, die in der Bibel aufgezeichnet ist. Wenn ihr eure eigenen Worte verwendet, wie würdet ihr Hiob beschreiben? Manche Leute sagen, Hiob sei ein guter und vernünftiger Mensch; manche sagen, er habe wahren Glauben an Gott; einige sagen, dass Hiob ein gerechter und menschlicher Mensch war. Ihr habt den Glauben an Hiob gesehen, das heißt, in eurem Herzen legt ihr großen Wert auf den Glauben des Hiobs und neidet ihn. Heutzutage wollen wir nun betrachten, von was Hiob besessen ist, dass Gott so zufrieden mit ihm ist. Als nächstes wollen wir die folgenden Schriften lesen.

C. Hiob

1. Bewertung von Hiob durch Gott und in der Bibel

(Hiob 1:1) Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse.

(Hiob 1:5) Und wenn die Tage des Mahls um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob gedachte: Meine Söhne möchten gesündigt und Gott abgesagt haben in ihrem Herzen. Also tat Hiob allezeit.

(Hiob 1:8) Der HERR sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.

Was ist der Schlüsselpunkt, den ihr in diesen Passagen seht? Diese drei kurzen Schriftstellen beziehen sich alle auf Hiob. Obwohl kurz, machen sie klar, welche Art von Person er war. Durch ihre Beschreibung des alltäglichen Verhaltens von Hiob und seines Handelns erzählen sie alle, dass die Bewertung von Hiob durch Gott, anstatt grundlos zu sein, begründet war. Sie sagen uns, ob es sich um die menschliche Beurteilung von Hiob (Hiob 1:1) oder um Gottes Beurteilung von ihm handelt (Hiob 1:8), beide sind das Ergebnis von Hiobs Werken vor Gott und den Menschen (Hiob 1:5).

Lasst uns zuerst Passage Nummer eins lesen: „Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse.“ Die erste Bewertung von Hiob in der Bibel, dieser Satz ist die Beurteilung des Hiob durch den Autor. Natürlich ist es auch die Beurteilung des Hiob durch den Menschen „Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse.“ Als nächstes wollen wir Gottes Beurteilung Hiobs lesen: „Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse“ (Hiob 1:8). Von den beiden kam eine von den Menschen und eine entstand von Gott; sie sind zwei Beurteilungen mit demselben Inhalt. Man kann also sehen, dass Hiobs Verhalten und Handeln den Menschen bekannt waren und auch von Gott gelobt wurden. Mit anderen Worten: Hiobs Verhalten vor den Menschen und sein Verhalten vor Gott waren gleich; er offenbarte sein Verhalten und seine Motivation zu allen Zeiten vor Gott, damit sie von Gott beobachtet werden konnten und er war einer, der Gott fürchtete und das Böse mied. So war Hiob in den Augen Gottes als einziger des Volkes auf Erden vollkommen und aufrichtig, und einer, der Gott fürchtete und das Böse mied.

Spezifische Manifestationen der Gottesfurcht des Hiobs und der Vermeidung des Bösen in seinem täglichen Leben

Als nächstes wollen wir uns auf bestimmte Manifestationen von Hiobs Angst vor Gott und der Vermeidung des Bösen konzentrieren. Zusätzlich zu den Vorgängen, die vorangehen und folgen, lasst uns auch Hiob 1:5 lesen, was eine der spezifischen Manifestationen der Angst Hiobs vor Gott und der Vermeidung des Bösen ist. Es bezieht sich darauf, wie er Gott gefürchtet und das Böse in seinem täglichen Leben gemieden hat; so tat er nicht nur, was er tun sollte, um seine eigene Gottesfurcht zum Ausdruck zu bringen und das Böse zu meiden, sondern machte für seine Söhne auch regelmäßig Brandopfer. Er fürchtete, dass sie oft „gesündigt und Gott in ihrem Herzen verflucht haben“, während sie feierten. Und wie sah diese Angst in Hiob aus? Der Originaltext enthält folgende Schilderung: „Und wenn die Tage des Mahls um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl.“ Das Verhalten Hiobs zeigt uns, dass seine Angst vor Gott nicht in seinem äußeren Verhalten sichtbar wurde, sondern dass seine Furcht vor Gott in jedem Aspekt seines täglichen Lebens zu allen Zeiten gefunden wurde, denn er mied nicht nur das Böse selbst, sondern er machte auch Brandopfer im Namen seiner Söhne. Mit anderen Worten: Hiob war nicht nur tiefverängstigt, gegenüber Gott zu sündigen und Gott in seinem eigenen Herzen zu entsagen, sondern auch besorgt, dass seine Söhne gegen Gott sündigten und Ihm in ihren Herzen entsagten. Daraus ist ersichtlich, dass die Wahrheit von Hiobs Furcht vor Gott der Prüfung standhält und über den Zweifel eines jeden Menschen erhaben ist. Hat er das gelegentlich oder häufig gemacht? Der letzte Satz des Textes ist „Also tat Hiob allezeit.“ Die Bedeutung dieser Worte ist, dass Hiob nicht gegangen war und seine Söhne gelegentlich betrachtete, oder wann immer es ihm gefiel, noch bekannte er sich durch ein Gebet vor Gott schuldig. Stattdessen schickte er regelmäßig seine Söhne fort, heiligte sie und opferte Brandopfer für sie. Das „fortwährend“ bedeutet hier nicht, dass er dies für ein oder zwei Tage oder für einen Moment getan hat. Es wird gesagt, dass die Manifestation von Hiobs Angst vor Gott nicht vorübergehend war und nicht durch Erkenntnis oder gesprochene Worte aufhörte; stattdessen beherrschte die Art, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden sein Herz, diktierte sein Verhalten und war in seinem Herzen die Wurzel seines Daseins. So zeigte er beständig, dass er in seinem Herzen oft fürchtete, dass er selbst gegen Gott sündigen würde und auch fürchtete, dass seine Söhne und Töchter gegen Gott gesündigt haben. Es stellt dar, wieviel Gewicht die Art und Weise, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, in seinem Herzen trug. Das er es fortwährend tat, lag daran, weil ihm in seinem Herzen Angst und Bange war, er Angst hatte, etwas Böses begangen und gegen Gott gesündigt zu haben und das er vom Weg Gottes abgewichen sei und nicht in der Lage wäre, Gott zu befriedigen. Und zur gleichen Zeit machte er sich auch Sorgen um seine Söhne und Töchter, weil er befürchtete, dass sie Gott beleidigt hätten. So war Hiobs normales Verhalten in seinem Alltag. Gerade dieses normale Verhalten beweist, dass Hiobs Furcht vor Gott und die Vermeidung des Bösen keine leeren Worte sind, sondern dass Hiob diese Wirklichkeit wahrhaftig gelebt hat. „Also tat Hiob allezeit“: Diese Worte erzählen von den täglichen Werken Hiobs vor Gott. Als er so beständig war, konnte sein Verhalten und sein Herz Gott erreichen? Mit anderen Worten, war Gott oft mit seinem Herzen und seinem Verhalten zufrieden? Unter welchen Umständen und in welchem Zusammenhang tat Hiob dann dies immer wieder? Einige Leute sagen, dass er deshalb so handelte, weil Gott häufig vor Hiob erschien; einige sagen, dass er ständig so handelte, weil er das Böse vermied; und einige sagen, dass er vielleicht glaubte, sein Glück sei nicht von irgendwoher gekommen und er wusste, dass es ihm von Gott geschenkt worden war, und so hatte er große Angst, sein Eigentum zu verlieren, weil er in Gottes Augen sündigte oder ihn beleidigte. Sind diese Behauptungen wahr? Natürlich nicht. Denn in den Augen Gottes war das, was Gott am meisten an Hiob hielt und schätzte, nicht nur, dass er fortwährend so handelte; mehr als das, war es sein Verhalten vor Gott, dem Menschen und Satan, als er dem Satan übergeben und von ihm geprüft wurde. Die folgenden Abschnitte bieten die überzeugendsten Beweise, Beweise, die uns die Wahrheit von Gottes Einschätzung von Hiob zeigen. Als nächstes wollen wir die folgenden Passagen der Schrift lesen.

2. Satan verführt Hiob zum ersten Mal (Sein Viehbestand wird gestohlen und ein Unglück kommt über seine Kinder)

a. Die Worte die von Gott gesprochen worden

(Hiob 1:8) Der HERR sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.

(Hiob 1:12) Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan aus von dem HERRN.

b. Satans Antwort

(Hiob 1:9-11) Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande. Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen?

Gott erlaubt dem Satan, den Hiob zu verführen, sodass der Glaube des Hiobs vollkommen wird

Hiob 1:8 ist der erste Bericht, den wir in der Bibel über einen Austausch zwischen Jehova Gott und Satan sehen. Und was sagte Gott? Der ursprüngliche Text enthält die folgende Schilderung: „Der HERR sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.“ Dies war Gottes Einschätzung des Hiobs vor Satan; Gott sagte, dass er ein vollkommener und ein aufrechter Mensch war, einer, der Gott fürchtete und das Böse mied. Vor diesen Worten zwischen Gott und Satan hatte Gott beschlossen, dass er den Satan dazu veranlassen würde, Hiob zu verführen, dass er Hiob an Satan übergeben würde. In einer Hinsicht würde dies beweisen, dass Gottes Beobachtung und Bewertung von Hiob genau und fehlerfrei war und das der Satan durch das Zeugnis Hiobs bloßgestellt werden würde; auf der anderen Seite würde es Hiobs Vertrauen in Gott und die Furcht vor Gott vollkommen machen. Als Satan also vor Gott trat, war Gott nicht zweideutig. Er kam direkt auf den Punkt und fragte Satan: „Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.“ In Gottes Frage gibt es die folgende Bedeutung: Gott wusste, dass der Satan alle Orte durchstreift und Hiob oft ausgespäht hatte, der Gottes Diener war. Er hatte ihn oft verführt und angegriffen und versuchte, einen Weg zu finden, den Hiob zu verderben, um zu beweisen, dass Hiobs Glaube an Gott und seine Furcht vor Gott nicht halten konnte. Satan suchte auch immer nach Möglichkeiten, Hiob zu verwüsten, damit Hiob auf Gott verzichten und dem Satan erlauben würde, ihn aus den Händen Gottes zu stehlen. Doch Gott sah in Hiobs Herz und sah, dass er vollkommen und aufrichtig war und er Gott fürchtete und das Böse mied. Gott benutzte eine Frage, um Satan zu sagen, dass Hiob ein vollkommener und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied, dass Hiob Gott niemals entsagen und Satan folgen würde. Nachdem er die Einschätzung des Hiobs durch Gott gehört hatte, kam eine aus Demütigung geborene Wut in Satan hoch und er wurde wütender und ungeduldiger Hiob zu stehlen, denn Satan hatte nie geglaubt, dass jemand vollkommen und aufrichtig sein könne, oder dass jemand Gott fürchten und das Böse meiden könnte. Gleichzeitig verabscheute Satan auch die Vollkommenheit und Aufrichtigkeit im Menschen und hasste Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden könnten. Und so steht es in Hiob 1:9-11 geschrieben „Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande. Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen?“ Gott war vertraut mit der boshaften Natur des Satans und wusste ganz genau, dass der Satan schon längst geplant hatte, Hiob zu ruinieren und so wünschte Gott, dadurch, dass er es dem Satan sagte, noch einmal, dass Hiob vollkommen und aufrichtig sei und dass er Gott fürchte und das Böse mied, um Satan in Schach zu halten, damit der Satan sein wahres Gesicht offenbarte und Hiob angriff und verführte. Mit anderen Worten, Gott betonte bewusst, dass Hiob vollkommen und aufrichtig war und das er Gott fürchtete und das Böse mied, und so ließ Er den Satan Hiob angreifen, wegen Satans Hass und Zorn darüber, dass Hiob ein perfekter und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied. Infolgedessen würde Gott Schande über Satan bringen, durch die Tatsache, dass Hiob ein vollkommener und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied und der Satan würde gänzlich gedemütigt und besiegt. Danach würde Satan nicht mehr daran zweifeln oder Abschuldigungen über Hiobs Vollkommenheit, Aufrichtigkeit, Gottesfurcht oder seiner Vermeidung des Bösen machen. Auf diese Weise war Gottes Prüfung und Satans Versuchung fast unvermeidlich. Der einzige, der Gottes Prüfung und Satans Versuchung standhalten konnte, war Hiob. Nach diesem Austausch erhielt Satan die Erlaubnis, Hiob zu verführen. So begann Satans erste Runde der Angriffe. Das Ziel dieser Angriffe war das Eigentum von Hiob, denn Satan hatte die folgende Anklage gegen Hiob erhoben: „Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? … Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande.“ Infolgedessen erlaubte Gott dem Satan, alles zu nehmen, was Hiob hatte – das war der eigentliche Zweck, warum Gott mit Satan sprach. Dennoch stellte Gott eine Forderung an den Satan: „alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht“ (Hiob 1:12). Dies war die Bedingung, die Gott stellte, nachdem Er dem Satan gestattet hatte, Hiob zu verführen und Hiob in die Hände Satans übergab und es war die Grenze, die Er Satan gesetzt hatte: Er befahl dem Satan, Hiob nicht zu schaden. Weil Gott erkannte, dass Hiob vollkommen und aufrichtig war und Er glaubte, dass zu Hiobs Vollkommenheit und Aufrichtigkeit vor Ihm kein Zweifel mehr bestünde und er der Prüfung standhalten konnte. So erlaubte Gott es dem Satan, Hiob zu verführen, aber Satan wurde eine Beschränkung auferlegt: Satan durfte Hiobs ganzes Eigentum nehmen, aber er konnte keinen Finger an ihm anlegen. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Gott Hiob nicht völlig dem Satan übergeben hat. Der Satan konnte Hiob mit jedweden Mitteln verführen, aber er konnte Hiob selbst nicht verletzen, nicht einmal ein Haar auf dem Kopf krümmen, weil der Mensch von Gott kontrolliert wird und Gott entscheidet, ob der Mensch lebt oder stirbt, und Satan hat eine solche Genehmigung nicht. Nachdem Gott diese Worte an Satan übermittelt hatte, konnte Satan nicht warten, anzufangen. Er benutzte alle Mittel, um Hiob zu verführen und schon bald hatte Hiob einen Berg von Schafen und Ochsen verloren und alles, was ihm von Gott gegeben wurde… So kamen Gottes Prüfungen zu ihm.

Obwohl die Bibel uns von der Entstehung der Versuchung Hiobs erzählt, war Hiob selbst derjenige, der diesen Versuchungen unterworfen war, sich dessen bewusst, was vor sich ging? Hiob war nur ein sterblicher Mensch; natürlich wusste er nichts von der Geschichte, die sich hinter ihm entfaltete. Aber seine Furcht vor Gott und seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit ließen ihn erkennen, dass die Prüfungen Gottes über ihn gekommen waren. Er wusste nicht, was im Geisterreichen geschehen war, noch was die Absichten Gottes hinter diesen Prüfungen waren. Aber er wusste, dass er, ungeachtet dessen, was mit ihm geschehen war, seiner Vollkommenheit und Aufrichtigkeit treu bleiben und sich an dem Weg halten musste, Gott zu lieben und das Böse zu meiden. Hiobs Haltung und seine Reaktion auf diese Dinge wurden von Gott klar erkannt. Und was sah Gott? Er sah Hiobs Herz, das Gott fürchtete, denn von Anfang an bis zu dem Augenblick, wo Hiob erprobt wurde, blieb Hiobs Herz zu Gott offen, es wurde vor Gott offengelegt, und Hiob verzichtete nicht auf seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit und er wandte sich auch nicht von der Art ab, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden – und nichts war für Gott befriedigender. Als nächstes werden wir untersuchen, welche Verführungen an Hiob gemacht wurden und wie er diese Prüfungen behandelt hat. Lasst uns die heiligen Schriften lesen.

C. Hiobs Reaktion

(Hiob 1:20-21) Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt.

Das Hiob es auf sich selbst nimmt, alles zurückzugeben, was er besitzt, stammt von seiner Angst vor Gott

Nachdem Gott zu Satan sagte, „alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht,“ Der Satan ging und bald darauf litt Hiob unter plötzlichen und heftigen Angriffen: Erst wurden seine Ochsen und Esel geplündert und seine Diener umgebracht; als nächstes wurden seine Schafe und Diener bis zur Unkenntlichkeit verbrannt; danach wurden seine Kamele genommen und seine Diener ermordet; schließlich wurden seine Söhne und Töchter ermordet. Diese Angriffsreihe war die Qual, die Hiob während der ersten Versuchung zu erleiden hatte. Wie von Gott befohlen, zielte Satan während dieser Angriffe nur auf Hiobs Eigentum und seine Kinder ab und schädigte nicht Hiob selbst. Trotzdem wurde Hiob sofort von einem reichen Mann, der großen Reichtum besaß, zu jemandem verwandelt, der nichts hatte. Niemand könnte diesem erstaunlichen Überraschungsschlag widerstanden haben oder richtig darauf reagieren, doch Hiob demonstrierte seine außergewöhnliche Seite. Die Schrift enthält folgende Schilderung: „Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an.“ Dies war Hiobs erste Reaktion, nachdem er gehört hatte, dass er seine Kinder und sein ganzes Vermögen verloren hatte. Vor allem schien er nicht überrascht oder panisch zu sein, viel weniger drückte er Wut oder Hass aus. Ihr seht also, dass er in seinem Herzen bereits erkannt hatte, dass diese Katastrophen kein Unfall waren oder aus der Hand des Menschen geboren wurden, noch weniger waren sie die Ankunft von Vergeltung oder Strafe. Stattdessen waren die Prüfungen Jehovas auf ihn gekommen; es war Jehova, der sein Eigentum und seine Kinder nehmen wollte. Der Hiob war sehr ruhig und klar. Seine vollkommene und aufrechte Menschlichkeit ermöglichte es, rationale und naturgemäße Entscheidungen und Urteile über die Katastrophen zu treffen, die ihm widerfahren waren und folglich verhielt er sich mit ungewöhnlicher Ruhe: „Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an.“ „Seinen Mantel ablegen“ bedeutet, dass er unbekleidet war und nichts besaß; „seinen Kopf rasieren“ bedeutet, dass er als neugeborenes Kind vor Gott zurückgekehrt war; „er fiel auf den Boden und verehrt Gott“ bedeutet, er kam nackt in die Welt und war noch heute ohne alles, er kam als neugeborenes Baby zurück zu Gott. Die Einstellung Hiobs zu allem, was ihm begegnete, konnte durch kein Geschöpf Gottes erreicht werden. Sein Glaube an Jehova ging über das Reich des Glaubens hinaus; dies war seine Furcht vor Gott und der Gehorsam gegenüber Gott, und er konnte nicht nur Gott dafür danken, was Er ihm gegeben hatte, sondern auch für das, was Er von ihm nahm. Darüber hinaus konnte er von sich aus, alles, was er besaß, einschließlich seines Lebens, zurückzugeben.

Hiobs Furcht und Gehorsam gegenüber Gott ist ein Beispiel für die Menschheit und seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit war der Höhepunkt der Menschheit, die vom Menschen besessen werden sollte. Obwohl er Gott nicht sah, erkannte er, dass Gott wirklich existierte und wegen dieser Erkenntnis fürchtete er Gott – und aufgrund seiner Angst vor Gott konnte er Gott gehorchen. Er gab Gott die freie Herrschaft, alles, was er hatte, zu nehmen, aber er war ohne Beschwerde und fiel vor Gott nieder und sagte Ihm, dass er in diesem Augenblick, wenn Gott sein Fleisch nehmen wollte, er es Ihm gern erlauben würde, ohne Beschwerde. Sein ganzes Verhalten war auf seine vollkommene und aufrechte Menschlichkeit zurückzuführen. Durch seine Unschuld, Ehrlichkeit und Freundlichkeit war Hiob in seiner Verwirklichung und Erfahrung der Existenz Gottes unerschütterlich und auf dieser Grundlage stellte er Forderungen an sein Denken, Handeln, Verhalten und seine Prinzipien vor Gott in Übereinstimmung mit Gottes Führung von Ihm und den Taten Gottes, die er unter allen Dingen gesehen hatte. Im Laufe der Zeit verursachten seine Erfahrungen in ihm eine wirkliche und tatsächliche Angst vor Gott und ließen ihn das Böse meiden. Dies war die Quelle der Integrität, an die sich Hiob hielt. Der Hiob war von einer ehrlichen, unschuldigen und gütigen Menschheit besessen und er hatte wirkliche Erfahrung damit, Gott zu fürchten, Gott zu gehorchen und das Böse zu meiden, sowie das Wissen, dass „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen.“ Nur aufgrund dieser Dinge war er in der Lage, sich zu behaupten und unter solchen boshaften Angriffen des Satans Zeugnis abzulegen und nur durch sie konnte er Gott nicht enttäuschen und Gott eine befriedigende Antwort geben, als Gottes Prüfung über ihn kam. Obwohl Hiobs Verhalten während der ersten Versuchung sehr direkt war, so war es späteren Generationen nicht versichert, dass sie eine solche Geradlinigkeit auch nach einer Lebenszeit von Anstrengungen erreichen würden, noch hatten sie notwendigerweise das oben beschriebene Verhalten von Hiob. Nun da ihr euch heute im Angesicht des direkten Verhaltens Hiobs befindet, und dieses mit dem Schreien und der Bestimmung des „absoluten Gehorsams und der Loyalität zum Tode“ vergleicht, die Gott von denen erhält, die behaupten, an Gott zu glauben und Gott zu folgen, fühlt ihr oder fühlt ihr euch nicht zutiefst beschämt?

Wenn ihr in den heiligen Schriften von all dem lest, was von Hiob und seiner Familie erlitten wurde, was ist dann eure Reaktion? Verliert ihr euch in euren Gedanken? Seid ihr erstaunt? Könnt ihr die Prüfungen, die Hiob auferlegt wurden, als „schrecklich“ bezeichnen? Mit anderen Worten, es ist erschreckend genug, von den Prüfungen des Hiobs zu lesen, wie sie in den heiligen Schriften beschrieben sind und man kann sich kaum vorstellen, wie sie in Wirklichkeit gewesen wären. Ihr seht also, dass das, was Hiob passierte, keine „Übung“, sondern eine echte „Schlacht“ mit wirklichen „Geschützen“ und „Kugeln“ war. Aber durch wessen Hand wurde er diesen Prüfungen unterworfen? Sie wurden natürlich von Satan durchgeführt, sie wurden persönlich von Satan durchgeführt – aber sie wurden von Gott autorisiert. Hat Gott dem Satan gesagt, wie er Hiob verführen soll? Hat er nicht. Gott gab ihm nur eine Bedingung und danach kam die Versuchung auf Hiob. Als die Versuchung auf Hiob herabkam, gab es den Menschen ein Gefühl für das Böse und Hässliche des Satans, für seine Boshaftigkeit und Ehrfurcht vor dem Menschen und für seine Feindschaft gegenüber Gott. Darin sehen wir, dass Worte nicht beschreiben können, wie grausam diese Versuchung war. Man kann sagen, dass die boshafte Natur mit der Satan den Menschen missbraucht, und sein hässliches Gesicht in diesem Augenblick, vollkommen offenbart wurde. Satan nutzte diese Gelegenheit, die von Gottes Erlaubnis gebotene Gelegenheit, Hiob fieberhaft und unbarmherzig dem Missbrauch zu unterwerfen, die Methode und das Niveau der Grausamkeit, wäre für die Menschen von heute unvorstellbar und völlig unerträglich. Anstatt zu sagen, dass Hiob von Satan verführt wurde, und dass er während dieser Versuchung standhaft blieb und Zeugnis ablegte, ist es besser, zu sagen, dass in den Prüfungen, die ihm von Gott auferlegt wurden, Hiob einen Wettkampf mit dem Satan hielt, um seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit zu schützen, und seine Art und Weise zu verteidigen, Gott zu lieben und das Böse zu vermeiden. In diesem Kampf verlor Hiob einen Berg von Schafen und Rindern, er verlor sein ganzes Vermögen und er verlor seine Söhne und Töchter – aber er verzichtete nicht auf Vollkommenheit, Aufrichtigkeit oder Furcht vor Gott. Mit anderen Worten, in diesem Kampf mit Satan zog er es vor, seines Besitzes und seiner Kinder beraubt zu werden, als seine Vollkommenheit, seine Aufrichtigkeit und seine Angst vor Gott zu verlieren. Er zog es vor, an der Wurzel dessen festzuhalten, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Die Schrift liefert eine prägnante Darstellung des gesamten Prozesses, durch den Hiob sein Vermögen verlor und auch das Verhalten und die Haltung von Hiob ist dokumentiert. Diese knappe, prägnante Schilderung gibt den Eindruck, dass Hiob bei dieser Versuchung fast entspannt war, aber wenn das, was tatsächlich geschah, nachgebildet werden sollte, wozu auch die boshafte Natur des Satans gehört, dann wäre es nicht so simpel oder einfach, wie in diesen Sätzen beschrieben. Die Realität war weit grausamer. Das ist das Niveau der Verwüstung und des Hasses, mit dem der Satan die Menschheit und all jene behandelt, die von Gott angenommen worden sind. Wenn Gott nicht verlangt hätte, dass Satan Hiob nicht schaden würde, hätte Satan ihn ohne jegliche Bedenken zweifellos erschlagen. Satan will nicht, dass jemand Gott anbetet, noch wünscht er sich, dass diejenigen, die in den Augen Gottes gerechte sind, und dass diejenigen, die vollkommen und aufrichtig sind, weiterhin Gott fürchten und das Böse meiden können. Denn die Menschen, die Gott fürchten und das Böse meiden, sind gleichbedeutend mit jeden, die den Satan meiden und verlassen und so nutzte Satan die göttliche Erlaubnis, um all seine Wut und Hass, ohne Gnade auf Hiob stürzen zu lassen. Ihr seht nun also, wie groß die Qual von Hiob war, von Geist bis zum Fleisch, von außen nach innen. Heute sehen wir nicht, wie es damals war und wir können nur aus den Berichten der Bibel einen kurzen Einblick in die Gefühle Hiobs gewinnen, als er damals der Qual unterworfen war.

Die unerschütterliche Integrität des Hiobs bringt Schande über Satan und verursacht, dass er in Panik flieht

Und was tat Gott, als Hiob dieser Qual unterworfen war? Gott schaute zu und beobachtete und erwartete das Ergebnis. Als Gott zuschaute und beobachtete, wie fühlte Er sich dabei? Er fühlte sich natürlich traurig. Aber, infolge Seines Kummers, hätte er Seine Erlaubnis für den Satan, Hiob zu verleiten, bereuen können? Die Antwort lautet: Nein, konnte Er nicht. Denn Er glaubte fest daran, dass Hiob vollkommen und aufrichtig war, dass er Gott fürchtete und das Böse mied. Gott hatte Satan einfach die Möglichkeit gegeben, Hiobs Gerechtigkeit vor Gott zu verifizieren und seine eigene Bosheit und Verachtung zu offenbaren. Es war außerdem eine Gelegenheit für Hiob, seine Gerechtigkeit und seine Furcht vor Gott zu bezeugen und das Böse vor dem Volk der Welt, dem Satan, und sogar denen zu bezeugen, die Gott folgten. Konnte das endgültige Ergebnis bezeugen, dass Gottes Einschätzung von Hiob korrekt und fehlerfrei war? Hat Hiob den Satan überwunden? Hier lesen wir die archetypischen Worte von Hiob, die Worte, die beweisen, dass er den Satan überwunden hat. Er sagte: „Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren.“ Das ist Hiobs Haltung des Gehorsams gegenüber Gott. Schließlich sagte er dann: „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt.“ Diese von Hiob gesprochenen Worte beweisen, dass Gott die Tiefen des menschlichen Herzens wahrnimmt, dass Er in den Geist des Menschen schauen kann. Sie beweisen, dass Seine Zustimmung zu Hiob ohne Fehler ist, dass dieser von Gott angenommene Mensch gerecht war. „… Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt.“ Diese Worte sind Hiobs Zeugnis für Gott. Es waren diese gewöhnlichen Worte, die den Satan züchtigten, die Schande über ihn brachten und ihn in Panik fliehen ließen, und darüber hinaus den Satan fesselten und ihn ohne Resourcen zurückließen. Auch diese Worte veranlassten Satan dazu, die Wunder und Kraft der Taten Jehova Gottes zu spüren und das außerordentliche Charisma desjenigen zu erkennen, dessen Herz durch den Weg Gottes beherrscht wurde. Darüber hinaus demonstrierten sie Satan die mächtige Lebendigkeit eines kleinen und unbedeutenden Mannes durch die Einhaltung der Art und Weise, Gott zu fürchten und das Böse zu vermeiden. Satan wurde damit im ersten Wettkampf besiegt. Trotz seiner „hart verdienten Einsicht“ hatte Satan nicht die Absicht, Hiob gehen zu lassen, und es gab auch keine Veränderung in seiner schädlichen Natur. Satan versuchte weiter Hiob anzugreifen und so kam er wieder vor Gott. …

Als nächstes lesen wir die heiligen Schriften über das zweite Mal, dass Hiob verführt wurde.

3. Satan verführt Hiob einmal mehr (Wundgeschwüre brechen über Hiobs Körper aus)

a. Die Worte die von Gott gesprochen wurden

(Hiob 2:3) Der HERR sprach zu dem Satan: Hast du nicht acht auf meinen Knecht Hiob gehabt? Denn es ist seinesgleichen im Lande nicht, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse und hält noch fest an seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, daß ich ihn ohne Ursache verderbt habe.

(Hiob 2:6) Der HERR sprach zu dem Satan: Siehe da, er ist in deiner Hand; doch schone seines Lebens!

b. Die Worte die vom Satan gesprochen wurden

(Hiob 2:4-5) Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Haut für Haut; und alles was ein Mann hat, lässt er für sein Leben. Aber recke deine Hand aus und taste sein Gebein und Fleisch an: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen? 

c. Wie Hiob mit der Prüfung umgeht

(Hiob 2:9-10) Und sein Weib sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Ja, sage Gott ab und stirb! Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die närrischen Weiber reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen. 

(Hiob 3:3) Der Tag müsse verloren sein, darin ich geboren bin, und die Nacht, welche sprach: Es ist ein Männlein empfangen!

Hiobs Liebe zum Weg Gottes übertrifft alles andere

Die Schrift dokumentiert die Worte zwischen Gott und Satan wie folgt: „Der HERR sprach zu dem Satan: Hast du nicht acht auf meinen Knecht Hiob gehabt? Denn es ist seinesgleichen im Lande nicht, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse und hält noch fest an seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, dass ich ihn ohne Ursache verderbt habe.“ (Hiob 2:3). In diesem Austausch wiederholt Gott die gleiche Frage an den Satan. Es ist eine Frage, die zeigt, dass Jehova Gottes bejahende Einschätzung dessen, was von Hiob während des ersten Prozesses demonstriert und gelebt wurde, und eine, die nichts anderes ist, als die Einschätzung von Hiob, bevor er Satans Verführung durchgemacht hat. Soll heißen, bevor die Versuchung über ihn kam, war Hiob in den Augen Gottes vollkommen und so schützte Gott ihn und seine Familie und segnete ihn; er war in Gottes Augen würdig, gesegnet zu werden. Nach der Versuchung sündigte Hiob nicht mit seinen Lippen, weil er sein Eigentum und seine Kinder verloren hatte, sondern preiste weiterhin den Namen Jehovas. Sein wirkliches Verhalten ließ Gott applaudieren und Gott gab ihm volle Bestnoten. Denn in den Augen Hiobs waren seine Nachkommen oder sein Vermögen nicht genug für ihn, um auf Gott zu verzichten. Mit anderen Worten, konnte Gottes Platz in seinem Herzen nicht durch seine Kinder oder ein Stück Eigentum ersetzt werden. Während Hiobs erster Versuchung zeigte er Gott, dass seine Liebe zu Ihm und seine Liebe für den Weg der Angst vor Gott und der Vermeidung des Bösen alles übertraf. Es ist nur so, dass diese Prüfung Hiob die Erfahrung des Empfangens einer Belohnung von Jehova Gott gab und die Erfahrung darüber, wie sein Eigentum und seine Kinder von ihm weggenommen wurden.

Für Hiob war dies ein wahres Erlebnis, dass seine Seele reinigte, es war eine Taufe des Lebens, die seine Existenz erfüllte und außerdem war es ein prächtiges Fest, das seinen Gehorsam zu und seine Furcht vor Gott prüfte. Diese Versuchung verwandelte Hiobs Stellung von der eines reichen Mannes zu jemandem, der nichts hatte, und erlaubte ihm auch, Satans Missbrauch der Menschheit zu erfahren. Sein Elend veranlasste ihn nicht, Satan zu verabscheuen; vielmehr sah er in Satans hässlichen Taten, Satans Hässlichkeit und Verachtung, ebenso wie Satans Feindschaft und Rebellion gegenüber Gott und dies ermutigte ihn, immer auf dem Weg zu bleiben, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Er schwor, dass er Gott niemals verlassen und dem Weg Gottes aufgrund von äußeren Faktoren wie Eigentum, Kindern oder Verwandten nicht den Rücken kehren würde, noch würde er jemals der Sklave Satans, eines Eigentums oder irgendeiner Person sein; abgesehen von Jehova Gott, konnte niemand sein Herr oder sein Gott sein. Das waren die Bestrebungen von Hiob. Auf der anderen Seite der Versuchung hatte Hiob auch etwas erworben: Er hatte großen Reichtum in den Prüfungen gewonnen, die ihm von Gott auferlegt wurden.

Während seines Lebens hatte Hiob in den vergangenen Jahrzehnten die Taten Jehovas erblickt und Jehova Gottes Segen gewonnen. Es waren Segenswünsche, die ihm ein enormes Unbehagen und Schuldgefühl bereiteten, denn er glaubte, er habe nichts für Gott getan und sei doch mit so großen Segnungen und so viel Gnade beschenkt wurden. Aus diesem Grund betete er oft in seinem Herzen, in der Hoffnung, dass er in der Lage wäre, Gott etwas zurückzugeben, in der Hoffnung, dass er die Gelegenheit haben könnte, Zeugnis über die Taten und die Größe Gottes abzulegen, und zu hoffen, dass Gott seinen Gehorsam auf die Probe stellen würde und darüber hinaus, dass sein Glaube gereinigt werden konnte, bis sein Gehorsam und sein Glaube die Zustimmung Gottes erlangten. Und als die Prüfung auf Hiob kam, glaubte er, dass Gott seine Gebete erhört hatte. Hiob schätzte diese Gelegenheit mehr als alles andere und so wagte er es nicht, sie leichtfältig zu behandeln, denn sein größter lebenslanger Wunsch konnte verwirklicht werden. Die Ankunft dieser Gelegenheit bedeutete, dass sein Gehorsam und seine Furcht vor Gott auf die Probe gestellt und rein gemacht werden konnten. Darüber hinaus bedeutete es, dass Hiob eine Chance hatte, Gottes Zustimmung zu erlangen und so Gott näherzukommen. Während des Prozesses ließ dieser Glaube und das Streben zu, dass er perfekter wurde, und ein größeres Verständnis des Willen Gottes gewinnen konnte. Hiob wurde auch dankbarer für Gottes Segen und Gnaden, in seinem Herzen schenkte er mehr Lob für die Taten Gottes aus, und er hatte mehr Angst und Ehrfurcht vor Gott und sehnte sich mehr nach Gottes Liebe, Größe und Heiligkeit. Obwohl Hiob zu dieser Zeit immer noch einer war, der Gott fürchtete und das Böse in den Augen Gottes mied, war Hiobs Glaube und seine Erkenntnis im Hinblick auf seine Erfahrungen sprunghaft: Sein Glaube hatte zugenommen, sein Gehorsam hatte Fuß gefasst und seine Angst vor Gott war tiefer geworden. Obwohl diese Prüfung Hiobs Geist und Leben verwandelte, erfüllte eine solche Verwandlung Hiob nicht, und sie hielt auch nicht seinen Fortschritt in Zukunft auf. Zur gleichen Zeit, als er berechnete, was er aus dieser Prüfung gewonnen hatte, und unter Berücksichtigung seiner eigenen Mängel, betete er leise und wartete auf die nächste Prüfung, die auf ihn kommen sollte, weil er sich danach sehnte, dass sich sein Glaube, sein Gehorsam und seine Gottesfurcht während der nächsten Prüfung von Gott weiter erhoben.

Gott beobachtet die innersten Gedanken des Menschen und alles, was der Mensch sagt und tut. Hiobs Gedanken erreichten die Ohren Jehova Gottes, und Gott hörte auf seine Gebete, und auf diese Weise kam Gottes nächste Prüfung für Hiob wie erwartet.

Inmitten des extremen Leidens erkannte Hiob die Sorge Gottes für die Menschheit

Nach den Fragen Jehovas Gottes an Satan, war Satan heimlich glücklich. Das war, weil Satan wusste, dass es noch einmal gestattet sein würde, den Mann anzugreifen, der in Gottes Augen perfekt war – was für Satan eine seltene Gelegenheit war. Satan wollte diese Gelegenheit nutzen, um Hiobs Überzeugung völlig zu untergraben, damit er seinen Glauben an Gott verliere und damit Gott nicht mehr fürchtet oder den Namen Jehovas segne. Dies würde dem Satan eine Chance geben: Wie auch immer der Ort oder die Zeit, er wäre in der Lage, Hiob zu einem Spielzeug unter seinem Kommando zu machen. Satan verbarg seine bösen Pläne ohne Spur, aber er konnte seine böse Natur nicht in Schach halten. Diese Wahrheit wird in ihrer Antwort auf die Worte Jehovas Gottes angedeutet, wie in den heiligen Schriften aufgezeichnet: „Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Haut für Haut; und alles was ein Mann hat, lässt er für sein Leben. Aber recke deine Hand aus und taste sein Gebein und Fleisch an: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen?“ (Hiob 2:4-5). Es ist unmöglich, aus diesem Austausch zwischen Gott und Satan kein substantives Wissen und keinen Sinn für die Boshaftigkeit des Satans zu gewinnen. Nachdem sie diese Täuschungen des Satans gehört haben, werden alle, die die Wahrheit lieben und das Böse verabscheuen, zweifellos einen größeren Hass auf Satans Ignoranz und Schamlosigkeit haben, sich von den Täuschungen des Satans entsetzt und angewidert fühlen und gleichzeitig tiefe Gebete anbieten. Und beten, dass dieser Mann der Aufrichtigkeit, die Vollkommenheit erreichen kann und wünschen, dass dieser Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet, für immer die Versuchungen des Satans überwindet und im Licht lebt und unter Gottes Führung und Segen lebt; so werden sie auch wünschen, dass Hiobs gerechte Taten ewig anspornen und alle diejenigen ermutigen können, die den Weg fürchten, Gott zu lieben und das Böse zu vereiteln. Obwohl Satans boshafte Absicht in dieser Proklamation gesehen werden kann, stimmte Gott boshaft Satans „Bitte“ zu – aber er hatte auch eine Bedingung: „Siehe da, er ist in deiner Hand; doch schone seines Lebens“ (Hiob 2:6). Weil der Satan diesmal gebeten hat, seine Hand auszudehnen, um das Fleisch und die Knochen von Hiob zu schädigen, sagte Gott, „aber rette sein Leben.“ Der Sinn dieser Worte ist, dass er dem Satan sein Fleisch übergab, aber er sein Leben behielt. Satan konnte Hiobs Leben nicht nehmen, aber abgesehen davon, konnte Satan jegliche Mittel und Methoden gegen Hiob anwenden.

Nachdem er Gottes Erlaubnis erlangt hatte, eilte Satan zu Hiob und streckte seine Hand aus, um seine Haut zu beunruhigen, was wunde Furunkel am ganzen Körper verursachte, und Hiob fühlte Schmerzen auf seiner Haut. Hiob lobte die Wundersamkeit und die Heiligkeit Jehovas, die den Satan in seiner Kühnheit noch fähiger machte. Weil er die Freude gehabt hatte, den Menschen zu verletzen, streckte Satan seine Hand aus und hackte Hiobs Fleisch an, was seine Wunden kochte. Hiob fühlte sofort Schmerzen und Qualen auf seinem Fleisch, das ohne Gleichen war, und er kam nicht umhin, sich von Kopf bis Fuß mit den Händen zu verkneten, als ob dies seinen Geist vom Schmerz des Fleisches entlasten würde. Er erkannte, dass Gott an seiner Seite ihn beobachtete, und er versuchte sein Bestes, um sich selbst zu stählen. Er kniete noch einmal zu Boden und sprach: Du schaust in das Herz des Menschen, du beobachtest sein Elend; warum betrifft sie seine Schwäche? Gelobt sei der Name Jehovas. Satan sah den unerträglichen Schmerz von Hiob, aber er sah nicht, dass Hiob der Name Jehovas Gottes verließ. So streckte er eilig seine Hand aus, um die Knochen von Hiob zu quälen, verzweifelt ihm vom Glied zu reißen. In diesem Augenblick fühlte Hiob eine noch nie dagewesene Qual. Es war, als wäre sein Fleisch von den Knochen aufgerissen worden, und als ob seine Knochen nach und nach zerschlagen würden. Diese quälende Qual ließ ihn denken, es wäre besser, zu sterben. … Seine Fähigkeit zu ertragen hatte seine Grenze erreicht. … Er wollte schreien, er wollte an der Haut an seinem Körper reißen, um die Schmerzen zu lindern – und doch hielt er seine Schreie zurück und zerrte nicht an der Haut an seinem Körper, denn er wollte den Satan nicht seine Schwäche sehen lassen. Und so kniete er noch einmal, aber zu dieser Zeit fühlte er nicht die Gegenwart Jehovas Gottes. Er wusste, dass er oft vor ihm und hinter ihm und auf beiden Seiten von ihm war. Doch während seines Schmerzes hatte Gott noch nie beobachtet; er bedeckte sein Gesicht und verbarg sich, denn der Sinn seiner Schöpfung des Menschen war es nicht, dem Menschen Leid zuzufügen. Zu dieser Zeit weinte Hiob und tat sein Bestes, um diese physische Qual zu ertragen, doch konnte er sich nicht mehr davor hüten, Gott zu danken: Der Mensch fällt auf den ersten Schlag, er ist schwach und machtlos, er ist jung und unwissend – Warum möchtest du so sorgsam und zärtlich zu ihm sein? Du schlägst mich, aber es tut dir weh, das zu tun. Welcher Mensch ist deine Sorge wert? Hiobs Gebete erreichten die Ohren Gottes, und Gott schweigt und sah ohne einen Ton zu. … Nachdem er jeden Trick in dem Buch vergeblich versucht hatte, ging der Satan leise weg, doch das brachte den Prüfungen von Hiob kein Ende. Weil die Macht, die Gott in Hiob offenbart hatte, nicht veröffentlicht worden war, endete die Geschichte von Hiob nicht mit dem Rückzug des Satans. Als andere Charaktere einstiegen, kamen noch spektakulärere Szenen.

Eine andere Manifestation von Hiobs Furcht vor Gott und das Schädigen des Bösen ist sein Preisen von Gottes Namen in allen Dingen

Hiob hatte die Verwüstungen des Satans erlitten, und doch verließ er den Namen Jehovas nicht. Seine Frau war die Erste die ausstieg und die Rolle des Satans spielte, was so gesehen werden kann, dass er Hiob angriff. Der ursprüngliche Text beschreibt es so: „Und sein Weib sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Ja, sage Gott ab und stirb!“ (Hiob 2:9). Dies waren die Worte, die Satan in der Gestalt des Menschen gesprochen hat. Sie waren ein Angriff, eine Anklage, sowie eine Verlockung, eine Versuchung und Verleumdung. Nachdem er beim Angriff auf Hiobs Fleisch scheiterte, griff Satan direkt Hiobs Integrität an und wünschte sich, dass Hiob seine Integrität aufgeben, auf Gott verzichten und aufhören wollte zu leben. Auch so wollte der Satan solche Worte gebrauchen, um Hiob zu verführen: Wenn Hiob der Namen Jehovas verließ, so brauchte er diese Qual nicht zu ertragen, konnte sich von der Qual des Fleisches befreien. Angesichts der Ratschläge seiner Frau, rügte Hiob sie mit den Worten, „Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die närrischen Weiber reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ (Hiob 2:10). Hiob hatte diese Worte längst erkannt, aber zu diesem Zeitpunkt war die Wahrheit von Hiobs Wissen über sie bewiesen.

Als seine Frau ihm riet, Gott zu verfluchen und zu sterben, meinte sie: Euer Gott behandelt euch also, warum also nicht Ihn verfluchen? Was lebst du noch? Dein Gott ist so unfair zu dir, und doch sagst du, gesegnet sei der Name Jehovas. Wie könnte Er euch Unglück bringen, wenn ihr Seinen Namen segnet? Beeil dich und verlasse den Namen Gottes und folge Ihm nicht mehr. Auf diese Weise werden deine Schwierigkeiten vorbei sein. In diesem Augenblick gab es das Zeugnis, das Gott in Hiob zu sehen wünschte. Kein gewöhnlicher Mensch konnte ein solches Zeugnis tragen, noch lesen wir es in einer der Geschichten der Bibel – aber Gott hatte es schon lange gesehen, als Hiob diese Worte sprach. Gott wollte nur diese Gelegenheit nutzen, um Hiob zu erlauben, allen zu beweisen, dass Gott Recht hatte. Angesichts der Ratschläge seiner Frau, seine Integrität aufzugeben und auf Gott zu verzichten, sagte er zu seiner Frau: „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ Tragen diese Worte ein großes Gewicht? Hier gibt es nur eine Tatsache, die das Gewicht dieser Worte beweisen kann. Das Gewicht dieser Worte ist, dass sie von Gott in seinem Herzen angenommen werden, sie sind, was von Gott gewünscht wurde, sie sind, was Gott hören wollte, und sie sind das Ergebnis, dass Gott sehnte zu sehen; diese Worte sind auch das Wesen von Hiobs Zeugnis. Damit wurde Hiobs Vollkommenheit, Aufrichtigkeit, Gottesfurcht und Schändlichkeit des Bösen bewiesen. Die Wertschätzung Hiobs lag darin, wie er versuchte, und selbst wenn sein ganzer Körper mit schweren Furunkeln bedeckt war, die größte Qual zu erdulden, und als ihm seine Frau und seine Angehörigen abrieten, sprach er noch solche Worte aus. Um es anders auszudrücken, glaubte er in seinem Herzen, dass, egal welche Versuchungen oder wie grauenvoll die Drangsal oder die Qual, auch wenn der Tod auf ihn zukommen sollte, er nicht auf Gott verzichten oder den Weg der Angst vor Gott und Schande verleugnen und böse würde. Ihr seht also, dass Gott den wichtigsten Platz in seinem Herzen hielt und es nur Gott in seinem Herzen gab. Aus diesem Grund, lesen wir solche Beschreibungen in der Heiligen Schrift wie folgt: In diesem allem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen. Nicht nur sündigte er nicht mit seinen Lippen, sondern in seinem Herzen beschwerte er sich auch nicht über Gott. Er sagte nicht schmerzliche Worte über Gott, noch hat er gegen Gott gesündigt. Nicht nur segnete sein Mund den Namen Gottes, sondern er segnete auch in seinem Herzen den Namen Gottes; sein Mund und sein Herz waren eins. Dies war der wahre Hiob den Gott sah, und das war der Grund, warum Gott Hiob schätzte.

Die vielen Missverständnisse der Menschen über Hiob

Die von Hiob erlittene Not war nicht das Werk der von Gott gesandten Engel, noch wurde es durch Gottes Hand verursacht. Stattdessen wurde es persönlich vom Satan, dem Feind Gottes, verursacht. Infolgedessen war das Niveau der Härte, die von Hiob erlitten wurde, zutiefst. Doch in diesem Augenblick zeigte Hiob ohne Vorbehalt seine alltägliche Gotteserkenntnis in seinem Herzen, die Prinzipien seines alltäglichen Handelns und seine Einstellung zu Gott – und das ist die Wahrheit. Wäre Hiob nicht in Versuchung geraten, wenn Gott keine Prüfungen auf Hiob erbracht hätte, „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt“ würdet ihr sagen, dass Hiob ein Heuchler ist; Gott hat ihm so viele Güter gegeben, und so segnete er natürlich den Namen Jehovas. Hätte Hiob, bevor er vor Gericht gestellt worden war, gesagt, „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ würdet ihr sagen, dass Hiob übertrieb, und dass er den Namen Gottes nicht verlassen würde, da er oft von der Hand Gottes gesegnet wurde. Wenn Gott eine Katastrophe auf ihn gebracht hätte, dann hätte er bestimmt den Namen Gottes verlassen. Doch als Hiob sich unter Umständen befand, die niemand wünschte oder zu sehen wünschte oder zu treffen wünschte, welche die Leute fürchten würden, sie verletzen würde, konnten die Umstände, die auch Gott nicht zuzusehen vermochte, seine Integrität feststellen: „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt“ und „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ Angesichts des Verhaltens von Hiob zu dieser Zeit sind diejenigen, die es lieben, hochtönende Worte zu sprechen und die es lieben, Briefe und Lehren zu sprechen, sprachlos geblieben. Diejenigen, die Gottes Namen nur in der Sprache erwähnen und dennoch die Prüfungen Gottes nicht akzeptiert haben, werden durch die Integrität verurteilt, zu der Hiob hielt, und diejenigen, die nie geglaubt haben, dass der Mensch fähig ist, den Weg Gottes festzuhalten, werden beurteilt durch das Zeugnis des Hiobs. Angesichts des Verhaltens von Hiob während dieser Prozesse und der Worte, die er sprach, fühlen sich einige Leute verwirrt, manche werden sich neidisch fühlen, manche werden sich zweifelhaft fühlen und einige werden sogar uninteressiert erscheinen und ihre Nasen auf das Zeugnis von Hiob drehen, weil sie nicht nur die Qual sahen, die Hiob während der Verhandlungen begegneten und die von Hiob gesprochenen Worte lasen, sondern auch die menschliche „Schwäche“, die Hiob verriet, als die Prüfungen auf ihn traten, sahen. Diese „Schwäche“, glaubt man, ist die vermeintliche Unvollkommenheit in der Vollkommenheit Hiobs, der Makel in einem Menschen, der in Gottes Augen vollkommen war. Das heißt, es wird angenommen, dass die vollkommen sind, die makellos und von Flecken nicht besudelt sind. Sie haben keine Schwächen und keine Schmerzen. Sie fühlen sich niemals unglücklich oder niedergeschlagen und sie sind ohne Hass oder äußerlich extremes Verhalten; als Ergebnis wollte eine große Mehrheit der Menschen nicht glauben, dass Hiob wirklich perfekt war. Die Leute genehmigen nicht viel von seinem Verhalten während seiner Prozesse. Zum Beispiel, als Hiob sein Eigentum und seine Kinder verlor, brach er nicht, wie man sich vorstellen könnte, in Tränen aus. Seine „Entschiedenheit“ ließ die Leute denken, er sei kalt, denn er war ohne Tränen oder Liebe für seine Familie. Das ist der schlechte Eindruck, den Hiob zuerst bei den Menschen hinterließ. Sie finden sein Verhalten danach noch verwirrender: „Legt eure Kleider nieder“ wurde von den Menschen als seine Respektlosigkeit gegenüber Gott interpretiert, und „rasiert euer Haupt“ wird zu Unrecht als Hiobs Lästerung und Opposition gegen Gott interpretiert. Abgesehen von Hiobs Worten „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt,“ erkennen die Menschen nicht die von Gott gelobte Gerechtigkeit in Hiob, und so ist die Beurteilung von Hiob von der großen Mehrheit nichts anderes als Unverständnis, Missverständnis, Zweifel, Verurteilung, und Anerkennung erfolgt nur in der Theorie. Keiner von ihnen ist in der Lage, Jehova Gottes Worte wirklich zu verstehen und zu würdigen, dass Hiob ein vollkommener und aufrechter Mensch war, der Gott fürchtete und das Böse mied.

Auf der Grundlage ihres Eindrucks von Hiob haben die Menschen weitere Zweifel an seiner Gerechtigkeit, denn Hiobs Handlungen und sein Verhalten, die in den heiligen Schriften aufgezeichnet wurden, waren nicht so erdenwütig, wie die Menschen es sich vorgestellt hätten. Nicht nur tat er keine großen Taten, sondern er nahm auch eine Scherbe, um sich zu schaben, während er zwischen den Aschen saß. Dieser Akt überrascht auch die Menschen und veranlasst sie, an der Gerechtigkeit Hiobs zu zweifeln und sogar zu verleugnen, denn während er sich selbst schrubbt, beten sie nicht zu Gott oder versprechen Gott; noch wurde gesehen, wie er Tränen des Schmerzes weinte. Zu dieser Zeit sehen die Menschen nur die Schwäche des Hiobs und nichts anderes, und auch wenn sie Hiob sagen hörten „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ Sie sind völlig unbewegt oder unentschlossen und können die Gerechtigkeit Hiobs noch nicht aus seinen Worten erkennen. Der Grundgedanke, dass Hiob den Menschen in der Qual seiner Prüfungen gibt, ist, dass er weder kriechend noch arrogant war. Die Menschen sehen nicht die Geschichte hinter seinem Verhalten, die in den Tiefen seines Herzens gespielt wird, noch sehen sie die Furcht Gottes in seinem Herzen oder die Einhaltung des Prinzips der Bösartigkeit. Sein Gleichmut gibt den Menschen zu verstehen, dass seine Vollkommenheit und seine Aufrichtigkeit nur leere Worte waren, dass seine Furcht vor Gott nur ein Hörensagen war; die „Schwäche“, die er äußerlich enthüllte, hinterlässt indessen einen tiefen Eindruck bei ihnen und gibt ihnen eine „neue Perspektive“ und sogar ein „neues Verständnis“ gegenüber dem Menschen, den Gott als vollkommen und aufrichtig definiert. Solch eine „neue Perspektive“ und „neues Verständnis“ sind bewiesen, als Hiob seinen Mund öffnete und den Tag seiner Geburt verfluchte.

Obgleich die Qual, die er erlitt, für einen Menschen unvorstellbar und unbegreiflich ist, sprach er keine Worte der Ketzerei, sondern nur die Schmerzen seines Körpers durch seine eigenen Mittel gemindert. Wie in den heiligen Schriften aufgezeichnet, sagte er: „Der Tag müsse verloren sein, darin ich geboren bin, und die Nacht, welche sprach: Es ist ein Männlein empfangen!“ (Hiob 3:3). Vielleicht hat niemand diese Worte für wichtig gehalten, und vielleicht gibt es Menschen, die auf sie aufmerksam geworden sind. Meint ihr, dass Hiob Gott widersetzt? Sind sie eine Klage gegen Gott? Ich weiß, dass viele von euch gewisse Vorstellungen über diese von Hiob gesprochenen Worte haben und glauben, dass, wenn Hiob vollkommen und aufrichtig wäre, er keine Schwäche oder Trauer hätte zeigen sollen und stattdessen einen Angriff des Satans positiv gesehen hätte, und sogar lächelte im Angesicht der Versuchungen Satans. Er hätte nicht die geringste Reaktion auf eine der von Satan auf sein Fleisch getragenen Qualen haben sollen, noch hätte er irgendwelche Emotionen in seinem Herzen verraten. Er hätte sogar bitten sollen, dass Gott diese Prüfungen noch härter mache. Das ist es, was von jemandem, der unerschütterlich ist, demonstriert und besessen wird, der wirklich Gott fürchtet und das Böse meidet. Inmitten dieser extremen Plage verfluchte Hiob aber den Tag seiner Geburt. Er beklagte sich nicht über Gott, noch weniger hatte er die Absicht, Gott zu widersprechen. Das ist viel leichter gesagt als getan, denn seit der Antike bis heute hat niemand solche Versuchungen erlebt oder gelitten, was Hiob geschah. Und warum wurde niemals jemand derselben Versuchung wie Hiob ausgesetzt? Weil, wie Gott es sieht, niemand in der Lage ist, eine solche Verantwortung oder Kommission zu tragen, niemand konnte tun, was Hiob tat, und darüber hinaus konnte niemand, abgesehen vom verfluchen des Tages seiner Geburt, damit fortfahren, den Namen Jehovas Gottes zu segnen, wie Hiob es tat, als eine solche Qual zu ihm kam. Könnte jemand dies tun? Wenn wir dies über Hiob sagen, loben wir dann sein Verhalten? Er war ein rechtschaffener Mensch und fähig, ein solches Zeugnis für Gott zu tragen und fähig, den Satan mit seinem Kopf in den Hände zu entfliehen, damit er nie wieder vor Gott kam, um ihn zu beschuldigen. Könnte es sein, dass ihr höhere Standards als Gott habt? Könnte es sein, dass ihr noch besser handeln würdet als Hiob, wenn die Prüfungen über euch kommen? Hiob wurde von Gott gelobt – welche Einwände hättet ihr?

Hiob verwünscht den Tag seiner Geburt, weil er nicht will, dass Gott wegen ihm Schmerzen leidet

Ich sage oft, dass Gott in die Herzen der Menschen blickt, und die Menschen schauen auf das Äußere der Menschen. Weil Gott in die Herzen der Menschen blickt, versteht Er ihre Substanz, während die Menschen die Substanz anderer Menschen auf der Grundlage ihres Äußeren bestimmen. Als Hiob seinen Mund öffnete und den Tag seiner Geburt verfluchte, überraschte diese Handlung alle geistigen Gestalten, einschließlich der drei Freunde Hiobs. Der Mensch kam von Gott und sollte dankbar sein für das Leben und Fleisch und für den Tag seiner Geburt, der ihm von Gott geschenkt wurde, und er sollte sie nicht verfluchen. Das ist verständlich und für die meisten Menschen denkbar. Für alle, die Gott folgen, ist dieses Verständnis heilig und unantastbar, es ist eine Wahrheit, die sich nie ändern kann. Hiob, auf der anderen Seite, brach die Regeln: Er verfluchte den Tag seiner Geburt. Dies ist ein Akt, den die meisten Menschen erwägen, um in ein verbotenes Gebiet zu gelangen. Es berechtigt ihn nicht des Verständnisses und Sympathie der Menschen, es berechtigt ihn auch nicht für Gottes Vergebung. Gleichzeitig werden noch mehr Menschen an Hiobs Gerechtigkeit zweifeln, denn es scheint, dass Gottes Gunst Hiob selbstsüchtig machte. Er machte ihn so kühn und rücksichtslos, dass er nicht nur Gott dafür danken sollte, dass Er ihn segnete und sich um ihn sorgte während seines Lebens, aber er verdammte den Tag seiner Geburt bis zur Zerstörung. Was ist das, wenn kein Widerspruch gegen Gott? Solche Oberflächlichkeiten geben den Menschen den Beweis, Hiob verurteilen zu können, aber wer kann wissen, was Hiob damals wirklich gedacht hat? Und wer kann den Grund wissen, warum Hiob auf diese Weise gehandelt hat? Nur Gott und Hiob kennen die ganze Geschichte und die Beweggründe.

Als Satan seine Hand ausstreckte, um die Knochen des Hiobs zu quälen, fiel Hiob in seine Klauen, ohne die nötigen Mittel zu entkommen oder die Kraft zu widerstehen. Sein Leib und seine Seele erlitten enorme Schmerzen, und dieser Schmerz ließ ihn die Unbedeutendheit, Gebrechlichkeit und Machtlosigkeit des Lebens im Fleisch zutiefst wahrnehmen. Gleichzeitig gewann er auch ein tiefes Verständnis dafür, warum Gott von einem Geist ist, der sich um die Menschheit kümmert und sich um sie bemüht. In Satans Klauen erkannte Hiob, dass der Mensch, der aus Fleisch und Blut ist, tatsächlich so machtlos und schwach ist. Als er auf die Knie fiel und zu Gott betete, fühlte er sich, als ob Gott sein Angesicht bedeckte und sich versteckte, denn Gott hatte ihn vollständig in die Hände des Satans gestellt. Gleichzeitig weinte Gott auch für ihn und wurde darüber hinaus für ihn gekränkt; Gott wurde durch seinen Schmerz geschmerzt und verletzt durch seinen Schmerz. … Hiob fühlte Gottes Schmerz, wie unerträglich es für Gott war. … Hiob wollte nicht mehr Schmerz auf Gott bringen, noch wollte er, dass Gott für ihn weinte, viel weniger wollte er Gott von ihm geschmerzt sehen. In diesem Augenblick verlangte Hiob, sich nur von seinem Fleisch zu täuschen, um den Schmerz, den er durch dieses Fleisch gebracht hatte, nicht länger zu ertragen, denn das hielt davon ab, dass Gott von seinem Schmerz gepeinigt wurde, aber er konnte es nicht, und er musste nicht nur den Schmerz des Fleisches erdulden, sondern auch die Qual, nicht Gott ängstlich zu machen. Diese beiden Schmerzen – eine aus dem Fleisch und eine aus dem Geist – brachten herzzerreißenden, hartnäckigen Schmerz bei Hiob hervor und ließen ihn spüren, wie die Beschränkungen des Menschen, die aus Fleisch und Blut sind, ein Gefühl des frustriert und hilflos seins erzeugen. Unter diesen Umständen wurde seine Sehnsucht nach Gott härter, und seine Abscheu des Satans wurde intensiver. Zu dieser Zeit wäre Hiob lieber nie in die Welt des Menschen geboren worden, ihm wäre es lieber, dass er nicht existierte, als Gott weinen zu sehen, mit Tränen oder Schmerzen um seinetwillen. Er begann, sein Fleisch zu verabscheuen, krank und müde von sich selbst, vom Tag seiner Geburt und sogar von allem, was mit ihm verbunden war. Er wünschte nicht, dass er noch mehr von seinem Geburtsdatum hörte oder von etwas, was damit zu tun hatte und so öffnete er den Mund und verfluchte den Tag seiner Geburt: „Der Tag müsse verloren sein, darin ich geboren bin, und die Nacht, welche sprach: Es ist ein Männlein empfangen! Derselbe Tag müsse finster sein, und Gott von obenherab müsse nicht nach ihm fragen; kein Glanz müsse über ihn scheinen!“ (Hiob 3:3-4). Hiobs Worte tragen seine Ehre für sich, „Der Tag müsse verloren sein, darin ich geboren bin, und die Nacht, welche sprach: Es ist ein Männlein empfangen,“ Sowie seine Zustimmung von sich selbst und das Gefühl der Verschuldung für die Schmerzen zu Gott, „Derselbe Tag müsse finster sein, und Gott von obenherab müsse nicht nach ihm fragen; kein Glanz müsse über ihn scheinen!“ Diese beiden Passagen sind der ultimative Ausdruck dessen, wie Hiob sich damals fühlte, und vollendeten seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit für alle. Zur gleichen Zeit, genau wie Hiob wünschte, war sein Glaube und Gehorsam gegenüber Gott ebenso wie seine Gottesfurcht wahrhaftig erhöht. Natürlich ist diese Erhebung genau die Wirkung, die Gott erwartet hatte.

Hiob besiegt Satan und wird ein wahrer Mensch in den Augen Gottes

Als Hiob zuerst seine Versuche unterzog, wurde er von seinem ganzen Vermögen und von allen seinen Kindern beraubt, aber er fiel nicht hinunter und sagte nicht, dass dies als eine Folge einer Sünde gegen Gott war. Er hatte die Versuchungen des Satans überwunden, und er hatte sein materielles Vermögen und seine Nachkommen überwunden, und der Versuch, alle seine weltlichen Besitztümer zu verlieren, was bedeutet, dass er gehorchen konnte, dass Gott sich von ihm entfernte und Gott Dank und Lobpreis diente davon. Das war Hiobs Verhalten während der ersten Versuchung Satans, und das war auch Hiobs Zeugnis während der ersten Prüfung Gottes. Im zweiten Prozess streckte Satan seine Hand aus, um Hiob zu quälen, und obwohl Hiob mehr Schmerzen erlebt hatte, als er es je zuvor empfunden hatte, war sein Zeugnis genug, um die Leute erstaunen zu lassen. Er benutzte seine Kraft, seine Überzeugung und seinen Gehorsam gegenüber Gott und seine Angst vor Gott, um Satan wieder zu besiegen, und sein Verhalten und sein Zeugnis wurden von Gott nochmals genehmigt und begünstigt. Während dieser Versuchung verwendete Hiob sein wirkliches Verhalten, um Satan zu verkünden, dass der Schmerz des Fleisches seinen Glauben und Gehorsam gegenüber Gott nicht verändern oder seine Hingabe an Gott und seine Furcht vor Gott vertreiben könnte; er würde nicht auf Gott verzichten oder seine eigene Vollkommenheit und Aufrichtigkeit aufgeben, weil er dem Tod ausgesetzt war. Hiobs Entschlossenheit machte Satans Feigling, sein Glaube verließ Satan schüchtern und zitternd, die Kraft seines Lebens-und-Todes-Kampfes mit Satan brachte in Satan einen tiefen Hass und Groll hervor, seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit ließ Satan nichts mehr, was er tun konnte. Sodass der Satan seine Angriffe gegen ihn aufgegeben und seine Anschuldigungen gegen Hiob vor dem HERRN Gott unterlassen hatte. Dies bedeutete, dass Hiob die Welt überwunden, das Fleisch überwunden, den Satan überwunden und den Tod überwunden hatte; er war ganz und gar ein Mensch, der zu Gott gehörte. Während dieser beiden Prüfungen stand Hiob in seinem Zeugnis fest und lebte tatsächlich seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit aus und erweiterte die Reichweite seiner Lebensprinzipien, Gott zu fürchten und das Böse zu erschüttern. Nachdem er diese beiden Prüfungen durchgemacht hatte, wurde in Hiob eine reichere Erfahrung geboren, und diese Erfahrung machte ihn reifer, machte ihn stärker und von größerer Überzeugung und brachte ihn zu mehr Vertrauen in die Richtigkeit und Würdigkeit der Integrität, die er festhielt. Jehovas göttliche Prüfungen an Hiob gaben ihm ein tiefes Verständnis und Sinn für die Sorge Gottes für den Menschen und erlaubten ihm, die Kostbarkeit der Liebe Gottes zu spüren, von der aus die Betrachtung und die Liebe zu Gott in seine Furcht vor Gott aufgenommen wurden. Die Prüfungen von Jehova Gott entfremdeten Hiob nicht von Ihm, sondern brachte sein Herz näher zu Gott. Als der fleischliche Schmerz den Hiob erlitt, seinen Höhepunkt erreichte, gab ihm die Sorge, die er von Jehova Gott empfand, keine andere Wahl, als den Tag seiner Geburt zu verfluchen. Solches Verhalten war nicht lange geplant, sondern eine natürliche Offenbarung der Betrachtung und Liebe Gottes aus seinem Herzen, es war eine natürliche Offenbarung, die aus seiner Betrachtung und Liebe zu Gott kam. Das heißt, weil er sich selbst verabscheute, und er nicht gewillt war und es nicht ertragen konnte, Gott zu quälen, so erreichte seine Betrachtung und Liebe den Punkt der Selbstlosigkeit. Zu dieser Zeit erhöhte Hiob seine langjährige Anbetung und Sehnsucht nach Gott und die Hingabe an Gott auf die Ebene der Betrachtung und des Liebens. Gleichzeitig erhöhte er auch seinen Glauben und Gehorsam gegenüber Gott und die Furcht Gottes auf die Ebene der Betrachtung und des Liebens. Er erlaubte sich nicht, etwas zu tun, was Gott schaden würde, er erlaubte sich kein Verhalten, das Gott verletzen würde, und erlaubte es ihm nicht, aus seinen eigenen Gründen Leid, Trauer oder gar Unglück über Gott zu bringen. In Gottes Augen, obwohl Hiob immer noch der Hiob von früher war, hatte Hiobs Glaube, Gehorsam und Gottesfurcht Gott völlige Genugtuung gebracht. Zu dieser Zeit hatte Hiob die Vollkommenheit erreicht, die Gott von ihm erwartet hatte, zu erreichen, er war jemand, der wirklich würdig war, in den Augen Gottes „vollkommen und aufrecht“ genannt zu werden. Seine rechtschaffenen Taten erlaubten ihm, den Satan zu überwinden und in seinem Zeugnis für Gott zu stehen. Auch seine gerechten Taten machten ihn vollkommen und erlaubten es, den Wert seines Lebens zu erhöhen und mehr als jemals zu transzendieren und ihn zum ersten Menschen zu machen, der nicht mehr vom Satan angegriffen und angefochten werden sollte. Da Hiob rechtschaffen war, wurde er vom Satan angeklagt und versucht; weil Hiob rechtschaffen war, wurde er dem Satan übergeben; und weil Hiob rechtschaffen war, überwältigte und schlug er Satan und stand in seinem Zeugnis. Von nun an wurde Hiob der erste Mensch, der niemals mehr dem Satan übergeben wurde, er wirklich vor den Thron Gottes kam und im Licht unter den Segnungen Gottes lebte, ohne die Spionage oder Zerstörung des Satans. … Er war ein wahrer Mensch geworden in den Augen Gottes, er war befreit worden. …

Über Hiob

Nachdem man gelernt hatte, wie Hiob durch die Prozesse ging, werden die meisten von euch wahrscheinlich mehr Details über den Hiob selbst erfahren haben, vor allem in Bezug auf das Geheimnis, mit dem er das Lob Gottes gewonnen hat. Also, lasst uns über Hiob sprechen!

Im täglichen Leben des Hiobs sehen wir seine Perfektion, Aufrichtigkeit, Gottesfurcht und Schändung des Bösen

Wenn wir Hiob erörtern wollen, dann müssen wir mit der Beurteilung beginnen, die er aus dem eigenen Mund Gottes geäußert hat: „Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse.“

Lasst uns zuerst über Hiobs Vollkommenheit und Aufrichtigkeit erfahren.

Was ist Euer Verständnis von den Worten „perfekt“ und „aufrecht“? Glaubt ihr, dass Hiob ohne Vorwurf und ehrenhaft war? Dies wäre natürlich eine wörtliche Auslegung und ein Verständnis von „vollkommen“ und „aufrecht“. Initial zu einem wahren Verständnis von Hiob, sind echte Lebensworte, Bücher und Theorie allein werden keine Antworten geben. Wir beginnen mit einem Blick auf Hiobs Heimatleben, wie sein normales Verhalten während seines Lebens war. Dies wird uns über seine Grundsätze und Ziele im Leben, sowie über seine Persönlichkeit und Verfolgung etwas erzählen. Nun wollen wir die letzten Worte von Hiob 1:3 lesen: „und er war herrlicher denn alle, die gegen Morgen wohnten.“ Diese Worte sagen, dass Hiobs Stand sehr hoch war, obgleich uns nicht gesagt wurde, ob er der größte aller Menschen des Ostens sei, weil er reich genug war. Oder weil er vollkommen und aufrichtig war und Gott und das Meiden Gottes fürchtete und er nicht böse war. Insgesamt wissen wir, dass der Hiobs-Status und dieser Stand viel geschätzt wurden. Wie in der Bibel aufgezeichnet, waren die ersten Eindrücke von Hiob, dass Hiob vollkommen war, dass er Gott fürchtete und das Böse verhinderte und das er von großem Reichtum und ehrwürdigem Rang besessen war. Für eine normale Person, die in einer solchen Umgebung und unter solchen Bedingungen lebt, wäre Hiobs Ernährung, Lebensqualität und die verschiedenen Aspekte seines persönlichen Lebens im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der meisten Menschen; so müssen wir weiterhin die heiligen Schriften lesen: „Und seine Söhne gingen und machten ein Mahl, ein jeglicher in seinem Hause auf seinen Tag, und sandten hin und luden ihre drei Schwestern, mit ihnen zu essen und zu trinken. Und wenn die Tage des Mahls um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob gedachte: Meine Söhne möchten gesündigt und Gott abgesagt haben in ihrem Herzen. Also tat Hiob allezeit“ (Hiob 1:4-5). Dieser Abschnitt sagt uns zwei Dinge: Der erste ist, dass Hiobs Söhne und Töchter regelmäßig gefeiert, gegessen und getrunken haben; das zweite ist, dass Hiob oft gebrannte Opfer dargebracht hat, weil er sich oft für sie Sorgen machte, er war ängstlich, dass sie sündigten, dass sie in ihrem Herzen Gott verflucht hatten. In diesem werden die Leben von zwei verschiedenen Arten von Menschen beschrieben. Die ersten, die Söhne und Töchter von Hiob, die oft wegen ihres Reichtums geprangert wurden, sie lebten extravagant, sie weinten und speisten zu ihrem Herzensinhalt und genossen die hohe Lebensqualität, die durch materiellen Reichtum möglich wurde. Beim Leben eines solches Lebens, war es unvermeidlich, dass sie oft sündigten und Gott beleidigten – und doch nicht heiligten oder Brandopfer darbringen. Du siehst also, dass Gott keinen Platz in ihrem Herzen hatte, dass sie Gottes Gnaden nicht dachten, noch fürchteten, Gott zu beleidigen, noch weniger fürchteten sie, in ihrem Herzen auf Gott zu verzichten. Natürlich liegt unser Fokus nicht auf den Kindern von Hiob, sondern auf dem, was Hiob mit solchen Dingen gemacht hat. Dies ist die andere Sache, die in der Stelle beschrieben wird, und die das tägliche Leben von Hiob und die Substanz seiner Menschlichkeit einbezieht. Wenn die Bibel das Fest der Söhne und Töchter des Hiobs beschreibt, so ist von Hiob nicht die Rede; es wird nur gesagt, dass seine Söhne und Töchter oft zusammen aßen und tranken. Mit anderen Worten, er hielt keine Feste, noch nahm extravagant, wie seine Söhne und Töchter, sein Essen ein. Obwohl er reich war und viel Vermögen und Diener besaß, war Hiobs Leben nicht luxuriös. Er war nicht von seinem überlegenen Lebensumfeld geplagt, und er verzichtete nicht auf die Genüsse des Fleisches oder vergaß, Brandopfer darzubringen wegen seines Reichtums, noch weniger hat es ihn dazu gebracht, allmählich Gott in seinem Herzen zu scheuen. Offensichtlich war Hiob in seinem Lebensstil diszipliniert und war weder gierig noch hedonistisch, noch fixierte er sich auf die Lebensqualität als Folge der Segnungen Gottes für ihn. Stattdessen war er demütig und bescheiden, und vorsichtig und vorsichtig vor Gott, er dachte oft an Gottes Gnaden und Segen, und war ständig in Angst vor Gott. In seinem täglichen Leben erhob sich Hiob oft, um Brandopfer für seine Söhne und Töchter anzubieten. Mit anderen Worten, nicht nur Hiob selbst fürchtete Gott, sondern er hoffte auch, dass seine Kinder ebenfalls Gott fürchten und nicht gegen Gott sündigen würden. Der materielle Reichtum hielt keinen Platz in seinem Herzen, noch ersetzte er die von Gott gehaltene Position. Ob für sich selbst oder für seine Kinder, Hiobs tägliche Handlungen waren alle Gottverbunden, sie fürchteten und scheuten Böses. Seine Furcht vor Jehova Gott hörte nicht auf seinen Mund, sondern wurde in Aktion gebracht und spiegelt sich in jedem Teil seines täglichen Lebens. Dieses wirkliche Verhalten von Hiob zeigt uns, dass er ehrlich war und von einer Substanz besessen war, die Gerechtigkeit liebte, und Dinge, die positiv waren. Der Hiob, der seine Söhne und Töchter oft gesandt und geheiligt hat, bedeutet, dass er das Verhalten seiner Kinder nicht sanktioniert oder billigte; stattdessen war er in seinem Herzen mit ihrem Verhalten satt und verurteilte sie. Er war zu dem Schluss gekommen, dass das Verhalten seiner Söhne und Töchter Jehova Gott nicht gefiel, und so forderte er sie oft auf, vor Jehova Gott zu gehen und ihre Sünden zu bekennen. Hiobs Handlungen zeigen uns eine andere Seite seiner Menschlichkeit: Eine, in der er nie mit denen ging, die oft gesündigt und Gott beleidigt, sondern stattdessen gemieden und vermieden haben. Obwohl diese Leute seine Söhne und Töchter waren, gab er seine eigenen Prinzipien nicht auf, weil sie seine eigene Verwandtschaft waren, und auch nicht wegen seiner eigenen Sentimentalität. Vielmehr forderte er sie auf, die Nachsicht Gottes Jehova zu bekennen und zu gewinnen, und er warnte sie, Gott nicht um ihres gierigen Genusses willen zu verlassen. Die Prinzipien, wie Hiob andere behandelt, sind untrennbar mit den Grundsätzen seiner Furcht vor Gott und dem Scheitern des Bösen verbunden. Er liebte das, was von Gott angenommen wurde, und verabscheute das, was Gott zurückwies, und liebte diejenigen, die Gott in ihrem Herzen fürchteten, und verabscheute diejenigen, die das Böse begangen oder gegen Gott gesündigt hatten. Solche Liebe und Abscheu wurde in seinem alltäglichen Leben gezeigt und war die Aufrichtigkeit von Hiob, die von den Augen Gottes gesehen wurde. Natürlich ist dies auch Ausdruck und Leben von Hiobs wahrer Menschlichkeit in seinen Beziehungen zu anderen in seinem täglichen Leben, die wir lernen müssen.

Die Manifestationen von Hiobs Menschlichkeit während seiner Prüfung (Verständnis von Perfektion, Aufrichtigkeit, Angst vor Gott und Vermeidung des Bösen in seinen Prüfungen)

Was wir oben mitteilen, sind die verschiedenen Aspekte von Hiobs Menschlichkeit, die sein tägliches Leben bis zu seinen Tests darstellt. Ohne Zweifel stellen diese verschiedenen Manifestationen eine erste Bekanntschaft und ein Verständnis von Hiobs Aufrichtigkeit, Gottesfurcht und Schändung des Bösen und natürlich eine erste Bestätigung dar. Der Grund, warum ich „Initiale“ sage ist, weil die meisten Menschen noch nicht über ein zutreffendes Verständnis von Hiobs Persönlichkeit und den Grad, wie er den Weg verfolgte, gehorchte und Gott fürchtete, verfügen. Das heißt, die meisten Menschen verstehen Hiob nicht über den etwas positiven Eindruck, den ihm seine Worte in der Bibel bieten „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt“ und „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ So ist es ein großes Bedürfnis für uns zu verstehen, wie Hiob seine Menschlichkeit ausgelebt hat, als er Gottes Prozesse empfing; auf diese Weise wird Hiobs wahre Menschlichkeit allen in seiner Gesamtheit gezeigt werden.

Als Hiob hörte, dass sein Eigentum gestohlen worden war, dass seine Söhne und Töchter ihr Leben verloren hatten und das seine Diener getötet worden waren, reagierte er wie folgt: „Da stand Hiob auf und zerriss seine Kleider und raufte sein Haupt und fiel auf die Erde und betete an“ (Hiob 1:20). Diese Worte sagen uns eine Tatsache: Nach dem Hören dieser Nachricht war Hiob nicht in Panik getreten, er weinte nicht, oder beschuldigte die Diener, die ihm die Nachricht gegeben hatten, viel weniger kontrollierte er die Szene des Verbrechens zu untersuchen und zu überprüfen was und wie es passiert ist. Er hatte weder Schmerzen noch Bedauern über den Verlust seines Besitzes, noch brach er in Tränen aus, wegen dem Verlust seiner Kinder, seiner Lieben. Im Gegenteil, er legte seinen Mantel nieder, rasierte den Kopf und fiel auf den Boden und verehrte Ihn. Hiobs Handlungen sind unähnlich denen eines gewöhnlichen Menschen. Sie verwirren viele Leute und machen Hiobs „Kaltblütigkeit“ für die ihren Herzen verantwortlich. Beim plötzlichen Verlust ihres Besitzes würden normale Menschen gebrochen oder verzweifelt erscheinen – oder, im Fall von manchen Menschen, könnten sie sogar in tiefe Depressionen fallen. Das ist, weil in ihrem Herzen das Eigentum der Menschen eine Lebensdauer der Anstrengung darstellt, es ist das, worauf ihr Überleben beruht, es ist die Hoffnung, die sie bewahrt; der Verlust ihres Eigentums bedeutet, dass ihre Bemühungen für nichts gewesen sind, dass sie ohne Hoffnung sind, und dass sie keine Zukunft haben. Dies ist eine normale Einstellung einer Person zu ihrem Eigentum und die enge Beziehung haben sie mit ihm, und dies ist auch die Bedeutung des Eigentums in den Augen der Menschen. Als solche fühlt sich die große Mehrheit der Leute durch die kühle Haltung von Hiob zum Verlust[c] seines Eigentums verwirrt. Heute werden wir die Verwirrung all dieser Menschen zu zerstreuen versuchen, indem wir erklären, was los war im Herzen von Hiob.

Der gesunde Menschenverstand diktiert, dass Hiob sich, weil er so viel Vermögen von Gott gegeben hat, vor Gott schämen musste, weil er diese Vermögenswerte verloren hatte, denn er hatte sich nicht um sie gekümmert oder um sie bemüht, er hatte nicht an den Vermögenswerten von Gott festgehalten. Als er erfuhr, dass sein Eigentum gestohlen worden war, sollte seine erste Reaktion gewesen sein, zum Schauplatz des Verbrechens zu gehen und Inventar von allem zu machen, was weg war,[d] und dann vor Gott zu gestehen und um Gottes Segen ein weiteres Mal empfangen zu können. Hiob aber tat das nicht – und er hatte natürlich seine eigenen Gründe dafür. In seinem Herzen glaubte Hiob zutiefst, dass alles, was er besaß, ihm von Gott geschenkt worden war und nicht von der eigenen Arbeit gekommen war. So sah er diese Segnungen nicht als etwas Kapitalisiertes, sondern hielt sich daran fest, dass er durch seine Zähne und Nägel als seine lebenden Prinzipien dienen sollte. Er schätzte Gottes Segen und dankte für sie, aber er war nicht verliebt, noch suchte er mehr Segen. Das war seine Einstellung zum Eigentum. Er tat nichts, um Segen zu erlangen, noch besorgt zu sein, oder war von dem Mangel oder Verlust der Segnungen Gottes beeinträchtigt; er wurde weder wild, freudig wegen Gottes Segen, noch ignorierte er den Weg Gottes oder vergaß die Gnade Gottes wegen der Segnungen, die er oft genoss. Hiobs Einstellung zu seinem Eigentum offenbart den Menschen seine wahre Menschlichkeit: erstens war Hiob kein gieriger Mensch und war anspruchslos in seinem materiellen Leben. Zweitens machte sich Hiob niemals Sorgen oder befürchtete, dass Gott alles, was er hatte, wegnehmen würde, was seine Haltung des Gehorsams gegenüber Gott in seinem Herzen war; das heißt, er hatte keine Forderungen oder Beschwerden darüber, wann und ob Gott von ihm nehmen würde und fragte nicht nach dem Grund, warum, sondern er strebte nur danach, den Anordnungen Gottes zu gehorchen. Drittens glaubte er nicht, dass sein Vermögen aus eigener Arbeit kam, sondern dass sie ihm von Gott geschenkt wurden. Das war Hiobs Glaube an Gott und ist ein Zeichen seiner Überzeugung. Sind Hiobs Menschlichkeit und sein wahres tägliches Streben in dieser Dreipunkt-Zusammenfassung von ihm klar? Hiobs Menschlichkeit und Streben, waren integraler Bestandteil seines kühlen Verhaltens, wenn er mit dem Verlust seines Eigentums konfrontiert wurde. Gerade wegen seiner täglichen Verfolgung, hatte Hiob die Statur und die Überzeugung zu sagen, „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt“ während der Prüfungen Gottes. Diese Worte wurden nicht über Nacht gewonnen, noch hatten sie nur in Hiobs Kopf gehallt. Sie waren das, was er in vielen Jahren des Lebens erlebt und erlebt hatte. Verglichen mit all denen, die nur Gottes Segen suchen, und fürchten, dass Gott von ihnen nehmen und hassen und sich darüber beschweren, ist Hiobs Gehorsam nicht sehr real? Verglichen mit all denen, die glauben, dass es einen Gott gibt, der aber nie geglaubt hat, dass Gott über alle Dinge herrscht, hat Hiob keine große Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit?

Hiobs Rationalität

Hiobs tatsächliche Erfahrungen und seine aufrichtige und ehrliche Menschlichkeit bedeutete, dass er das vernünftigste Urteil und Entscheidungen trat, als er sein Vermögen und seine Kinder verlor. Solche rationale Entscheidungen waren untrennbar mit seiner täglichen Arbeit und den Taten Gottes, die er im Alltag kennen gelernt hatte. Hiobs Ehrlichkeit ließ ihn glauben, dass Jehovas Hand über alle Dinge herrsche; sein Glaube erlaubte es ihm, die Tatsache der Souveränität Jehovas über alle Dinge zu erfahren; sein Wissen machte ihn willens und fähig, Jehova Gottes Souveränität und Arrangements zu gehorchen; sein Gehorsam ermöglichte es ihm, in seiner Furcht vor dem HERRN Gott mehr und mehr wahr zu sein; seine Furcht machte ihn immer wirklicher in seinem Schauer des Bösen; schließlich wurde Hiob vollkommen, weil er Gott fürchtete und das Böse verhinderte; und seine Vollkommenheit machte ihn weise und gab ihm die äußerste Vernunft.

Wie sollen wir das Wort „rational“ verstehen? Eine wörtliche Interpretation ist, dass es bedeutet, von gesundem Sinn zu sein, logisch und vernünftig im Denken zu sein, von gesunden Worten, Handlungen und Urteilen zu sein und Klang und regelmäßige moralische Standards zu besitzen. Doch ist die Rationalität des Hiobs nicht so leicht zu erklären. Wenn hier gesagt wird, dass Hiob die äußerste Vernunft besaß, so steht es im Zusammenhang mit seiner Menschlichkeit und seinem Verhalten vor Gott. Weil Hiob ehrlich war, konnte er an die Souveränität Gottes glauben und ihm gehorchen, die ihm ein Wissen vermittelte, das anderen nicht zugänglich war. Dieses Wissen machte ihn dazu in der Lage, das, was ihm passierte, genauer zu erkennen, zu beurteilen und zu definieren. Es ermöglichte ihm, genauer und scharfsinnig zu wählen, was er tun sollte und was er festhalten sollte. Das heißt, dass seine Worte, das Verhalten, die Prinzipien hinter seinen Handlungen und der Code, durch den er handelte, regelmäßig, klar und spezifisch waren und nicht blind, impulsiv oder emotional waren. Er wusste, wie man behandelte, was ihm passierte, er wusste, wie er die Beziehungen zwischen komplexen Ereignissen auszugleichen und zu handhaben wusste, er wusste, wie er sich festhalten und festhalten sollte, und darüber hinaus wusste er, wie man das Geben und Handeln behandelte. Das war die Rationalität von Hiob. Gerade weil Hiob mit solcher Rationalität ausgestattet war, sagte er, „Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt“ als er sein Vermögen und seine Söhne und Töchter verlor.

Als Hiob mit den gewaltigen Schmerzen des Leibes und den Anordnungen seiner Verwandten und Freunde konfrontiert war, und als er mit dem Tode konfrontiert war, zeigte sein wirkliches Benehmen allen wieder einmal sein wahres Gesicht.

Das wirkliche Gesicht des Hiobs: wahr, rein und ohne Falschheit

Lasst uns das folgende lesen: „Da fuhr der Satan aus vom Angesicht des HERRN und schlug Hiob mit bösen Schwären von der Fußsohle an bis auf seinen Scheitel. Und er nahm eine Scherbe und schabte sich und saß in der Asche“ (Hiob 2:7-8). Dies ist eine Beschreibung des Verhaltens von Hiob, wenn wunde Geschwüre auf seinen Körper sprossen. Zu dieser Zeit saß Hiob in der Asche, als er den Schmerz ertrug. Niemand behandelte ihn, und niemand half ihm, den Schmerz seines Körpers zu vermindern; stattdessen verwendete er eine Töpferscheibe, um die Oberfläche der wunden Furunkel zu kratzen. Oberflächlich war dies nur eine Bühne in Hiobs Pein und birgt keine Beziehung zu seiner Menschlichkeit und Gottesfurcht, denn Hiob sprach keine Worte, um seine Stimmung und Ansichten zu diesem Zeitpunkt zu zeigen. Doch Hiobs Handlungen und sein Verhalten sind immer noch ein wahrer Ausdruck seiner Menschlichkeit. In der Aufzeichnung des vorhergehenden Kapitels lesen wir, dass Hiob der größte von allen Männern des Ostens war. Dieser Durchgang des zweiten Kapitels zeigt uns inzwischen, dass dieser große Mann des Ostens eine Pottasche nehmen sollte, um sich zu kratzen, während er zwischen den Aschen saß. Gibt es nicht einen offensichtlichen Gegensatz zwischen diesen beiden Beschreibungen? Es ist ein Kontrast, der uns Hiobs wahres Selbst zeigt: Trotz seines prestigeträchtigen Standes und seines Status hatte er sie nie geliebt oder bezahlt; er kümmerte sich nicht darum, wie andere seinen Standpunkt betrachteten, noch war er besorgt darüber, ob seine Handlungen oder sein Verhalten negative Auswirkungen auf seinen Stand haben würden; er schwelgte nicht in dem Reichtum des Status, noch genoss er die Herrlichkeit, die mit Status und Stand kam. Er kümmerte sich nur um seinen Wert und die Bedeutung seines Lebens in den Augen Jehovas Gottes. Hiobs wahres Ich war seine eigentliche Substanz: Er liebte nicht Ruhm und Reichtum, und lebte nicht nach Ruhm und Reichtum; er war wahr und rein und ohne Falschheit.

Hiobs Trennung von Liebe und Hass

Eine andere Seite von Hiobs Menschlichkeit wird in diesem Austausch zwischen ihm und seiner Frau gezeigt: „Und sein Weib sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Ja, sage Gott ab und stirb! Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die närrischen Weiber reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen …“ (Hiob 2:9-10). Die Qual sehend die er litt, versuchte Hiobs Frau ihm Ratschläge zu erteilen und bat an zu helfen, seiner Qual doch zu entkommen, aber die „guten Absichten“ gewannen nicht Hiobs Zustimmung; stattdessen rührt sie seine Wut, denn sie ist seinem Glauben verweigert, und dem Gehorsam gegenüber Jehova Gott, und sie verweigert auch die Existenz von Jehova Gott. Das war unerträglich Hiob, denn er selbst hatte nie erlaubt, irgendetwas zu tun, was gegen Gott ist oder Ihn verletzt. Wie konnte er gleichgültig bleiben, wenn er andere Worte sprechen sah, die gegen ihn lästerten und Gott beleidigten? So rief er seine Frau eine „dumme Frau.“ Hiobs Haltung gegenüber seiner Frau war eine von Wut und Hass, sowie Vorwurf und Tadel. Dies war der natürliche Ausdruck von Hiobs Menschheit von der Unterscheidung zwischen Liebe und Hass, und war eine wahre Darstellung seiner aufrechten Menschheit. Der Auftrag wurde von einem Gefühl der Gerechtigkeit besessen, das machte ihn die Winde und Gezeiten der Bosheit hassend und verabscheuend. Er verurteilte und lehnte absurde Häresie ab, sowie lächerlich Argumente und lächerliche Behauptungen. Das erlaubte ihm, seinen eigenen, richtigen Prinzipien treu zu bleiben und eine Haltung, auch wenn er von den Massen abgelehnt und verlassen worden war, einzunehmen, die ihm nahe war.

Die Liebherzigkeit und Aufrichtigkeit des Hiob

Da wir in Hiobs Verhalten den Ausdruck verschiedener Aspekte seiner Menschlichkeit sehen können, wie sieht Hiobs Menschheit aus, wenn er seinen Mund öffnete, um den Tag seiner Geburt zu verfluchen? Dies ist das Thema, das wir unten teilen werden.

Oben habe ich von dem Ursprung von Hiobs Fluch vom Tage seiner Geburt gesprochen. Was seht ihr in diesem? Wenn Hiob hartherzig wäre und ohne Liebe, wenn er kalt und emotionslos und der Menschheit beraubt wäre, er das Herz des Herzens lieben könnte? Und hätte er den Tag seiner eigenen Geburt durch die Fürsorge für das Herz Gottes verachtet? Mit anderen Worten, wenn Hiob hartherzig und beraubt von der Menschlichkeit wäre, hätte er durch den Schmerz Gottes schaden können? Konnte er den Tag seiner Geburt verflucht haben, weil Gott von ihm gekränkt worden war? Die Antwort ist, absolut nicht! Weil er gutherzig war, liebte Hiob das Herz Gottes. Weil er das Herz Gottes liebte, spürte Hiob den Schmerz Gottes; weil er gutherzig war, erlitt er größere Qualen als Ergebnis der Erfassung des Schmerzes Gottes; weil er den Schmerz Gottes spürte, begann er, den Tag seiner Geburt zu verabscheuen und verfluchte damit den Tag seiner Geburt. Für Außenseiter ist das gesamte Verhalten von Hiob während seiner Prozesse beispielhaft. Nur sein Fluch des Tages seiner Geburt malt ein Fragezeichen über seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit oder eine andere Bewertung. Tatsächlich war dies der wahre Ausdruck der Substanz von Hiobs Menschlichkeit. Die Substanz seiner Menschlichkeit war nicht verborgen oder verpackt oder von jemand anderem überarbeitet worden. Als er den Tag seiner Geburt verfluchte, zeigte er die Herzensgüte und Aufrichtigkeit tief in seinem Herzen; er war wie eine Quelle, deren Wasser so klar und rein ist, um seinen Boden zu offenbaren.

Nachdem ihr dies alles über Hiob gelernt haben, werden die meisten Menschen zweifellos eine ziemlich genaue und objektive Bewertung der Substanz von Hiobs Menschlichkeit haben. Ihr solltet auch eine tiefe, praktische und erweiterte Verständnis und Wertschätzung der Vollkommenheit und Aufrichtigkeit des von Gott gesprochenen Hiobs haben. Hoffentlich wird dieses Verständnis und die Wertschätzung dazu beitragen, dass Menschen auf dem Weg der Gottesfürchtigkeit und nicht des Bösewichts einschlagen.

Die Beziehung zwischen Gottes Auslieferung des Hiobs zum Satan und des Ziels Gottes

Obwohl die meisten Menschen nun erkennen, dass Hiob vollkommen und aufrichtig ist und dass er Gott gefürchtet und das Böse gemieden hat, gibt ihnen diese Anerkennung kein besseres Verständnis von Gottes Absicht. Zur gleichen Zeit, in der er Hiobs Menschlichkeit und Verfolgung beneidete, fragten sie die folgende Frage an Gott: Hiob war so vollkommen und aufrichtig, die Leute lieben ihn so sehr, warum hat Gott ihn dann dem Satan übergeben und ihm so viel Qual gemacht? Solche Fragen müssen im Herzen vieler Menschen bestehen – oder vielmehr ist dieser Zweifel die Frage im Herzen vieler Menschen. Da es so viele Leute verwechselt haben, müssen wir diese Frage auf den Tisch bringen und es richtig erklären.

Alles, was Gott tut, ist notwendig und besessen von außerordentlicher Bedeutung, denn alles, was er im Menschen tut, betrifft seine Leitung und das Heil der Menschheit. Natürlich ist die Arbeit, die Gott in Hiob gemacht hat, nicht anders, obwohl Hiob vollkommen und aufrichtig in den Augen Gottes war. Mit anderen Worten, unabhängig davon, was Gott tut, oder die Mittel, mit denen Er es tut, unabhängig von den Kosten oder Seinem Ziel, ändert sich der Sinn seines Handelns nicht. Sein Ziel ist es, in die Worte Gottes, Gottes Forderungen und Gottes Willen für den Menschen zu wirken; mit anderen Worten, es ist, in den Menschen zu wirken, was Gott glaubt, positiv zu sein gemäß seinen Schritten, so dass der Mensch Gottes Herz verstehen und die Substanz Gottes verstehen und ihm erlauben kann, Gottes Souveränität und Arrangements zu gehorchen und dadurch dem Menschen zu ermöglichen, die Angst vor Gott und das Scheitern des Bösen, das alles ist ein Aspekt des Willens Gottes in allem, was er tut. Der andere Aspekt ist, dass, weil Satan ist die Folie und dienender Gegenstand in Gottes Werk, der Mensch oft dem Satan gegeben wird; das bedeutet, dass Gott die Menschen in die Lage versetzt, die Bosheit, Hässlichkeit und Verachtung des Satans inmitten der Versuchungen und Angriffe des Satans zu sehen und so den Menschen zu veranlassen, Satan zu hassen und das Negative zu erkennen. Dieser Prozess ermöglicht es, dass sie sich allmählich von Satans Kontrolle und von den Vorwürfen, Einmischungen und Anschlägen des Satans befreien, bis sie dank Gottes Worten, ihrer Erkenntnis und ihrem Gehorsam gegenüber Gott und ihrem Glauben an Gott und ihrer Furcht vor Ihm den Sieg davontragen, Angriffe des Satans und Triumph über die Vorwürfe des Satans; nur dann werden sie vollständig vom Gebiet des Satans befreit. Die Befreiung der Menschen bedeutet, dass Satan besiegt worden ist, es bedeutet, dass sie nicht mehr das Essen in Satans Maul sind, dass Satan sie stattdessen verschluckt hat. Das ist so, weil solche Menschen aufrichtig sind, weil sie Glauben, Gehorsam und Furcht gegenüber Gott haben und weil sie vollständig mit Satan zerbrechen. Sie bringen Schande über Satan, sie machen einen Feigling Satans, und sie besiegen ganz Satan. Ihre Überzeugung, Gott zu folgen, und Gehorsam und Angst vor Gott zu haben, besiegt den Satan und macht Satan völlig nieder. Nur solche Menschen haben wirklich von Gott gewonnen, und dies ist Gottes letztes Ziel, den Menschen zu retten. Wenn sie gerettet werden wollen und vollständig von Gott gewonnen werden wollen, dann müssen alle, die Gott folgen, vor Versuchungen und Angriffen, sowohl große als auch kleine, vom Satan widerstehen. Diejenigen, die aus diesen Versuchungen und Anschlägen hervorgehen und in der Lage sind, Satan vollständig zu besiegen, sind diejenigen, die von Gott errettet worden sind. Das heißt, diejenigen, die zu Gott gerettet wurden, sind diejenigen, die Gottes Prüfungen durchgemacht haben und die von Satan in einer unzähligen Anzahl versucht und angefochten worden sind. Diejenigen, die zu Gott gerettet sind, verstehen den Willen und die Forderungen Gottes und sind in der Lage, sich der Souveränität und den Vereinbarungen Gottes zu erfreuen, und sie verlassen nicht den Weg, Gott zu lieben und das Böse inmitten der Versuchungen Satans zu erschüttern. Diejenigen, die zu Gott gerettet sind, besitzen Ehrlichkeit, sie sind gutherzig, sie unterscheiden zwischen Liebe und Hass, sie haben einen Sinn für Gerechtigkeit und sind vernünftig, und sie sind in der Lage, für Gott zu sorgen und alles, was von Gott ist, zu schätzen. Solche Menschen sind nicht gebunden, spioniert, beschuldigt oder missbraucht von Satan, sie sind völlig frei, sie wurden vollständig befreit und freigelassen. Hiob war eben ein solcher Mann der Freiheit, und genau das war es, weshalb Gott ihn dem Satan übergab.

Hiob wurde von Satan missbraucht, aber er gewann auch die ewige Freiheit und Befreiung und gewann das Recht, niemals wieder Korruption, Missbrauch und Anschuldigungen des Satans sich unterwerfen zu müssen, stattdessen im Licht Gottes freien und unbelasteten Antlitz zu leben und Gottes Segen für Ihn zu leben. Niemand konnte dieses Recht wegnehmen, zerstören oder beschaffen. Es wurde Hiob als Gegenleistung für seinen Glauben, seine Entschlossenheit und seinen Gehorsam und seine Furcht vor Gott gegeben; Hiob bezahlte den Preis seines Lebens, um die Freude und das Glück auf Erden zu gewinnen, das Recht und die Berechtigung zu gewinnen, die vom Himmel bestimmt und von der Erde anerkannt wurden, um den Schöpfer ohne Einmischung, als ein wahres Geschöpf Gottes auf Erden anzubeten. Das war auch das größte Ergebnis der Versuchungen, die Hiob erlitten hatte.

Wenn Menschen noch gerettet werden müssen, wird ihr Leben oft von Satan beeinträchtigt und sogar kontrolliert. Mit anderen Worten: Menschen, die nicht gerettet wurden, sind Gefangene des Satans, sie haben keine Freiheit, sie sind nicht vom Satan aufgegeben worden, sie sind weder qualifiziert noch berechtigt, Gott anzubeten, und sie werden von Satan eng verfolgt und bösartig angegriffen. Solche Menschen haben kein Glück zu sprechen, sie haben kein Recht auf eine normale Existenz zu sprechen, und darüber hinaus haben sie keine Würde zu sprechen. Nur wenn du aufstehst und mit dem Satan kämpfst, mit deinem Glauben an Gott und dem Gehorsam und der Furcht vor Gott, als den Waffen, mit denen du eine Schlacht mit dem Satan kämpfen möchtest, sodass du Satan vollständig besiegst und versuchst ihm den Schwanz zu drehen und feige zu werden, wann immer er dich sieht, damit er seine Angriffe und Anschuldigungen völlig auf dich ablegt – nur dann wirst du gerettet und frei. Wenn du entschlossen bist, mit Satan völlig zu brechen, aber nicht mit den Waffen ausgestattet bist, die dir helfen, Satan zu besiegen, dann bist du immer noch in Gefahr; wie die Zeit weitergeht, wenn sie vom Satan so gequält worden sind, dass es keine Unze Kraft gibt, die in ihnen übriggeblieben ist, aber sie sind noch nicht imstande, Zeugnis zu tragen, haben sie sich noch nicht vollständig von Satans Anschuldigungen und Angriffen gegen sie befreit. Habt wenig Hoffnung auf Erlösung. Am Ende, wenn der Abschluss des Werkes Gottes verkündet wird, werdet sie immer noch im Griff des Satans sein, unfähig, sie zu befreien, und so werden sie niemals eine Chance oder Hoffnung haben. Die Implikation ist also, dass solche Menschen vollständig in Satans Gefangenschaft sein werden.

Akzeptiere Gottes Prüfungen, überwinde die Versuchungen des Satans und erlaube Gott, dein ganzes Wesen zu Erlangen

Während der Arbeit Seiner bleibenden Bestimmung und Unterstützung des Menschen erzählt Gott die Gesamtheit Seines Willens und Seiner Forderungen an den Menschen und zeigt Seine Taten, die Gesinnung und das, was Er für den Menschen hat und ist. Das Ziel ist, den Menschen mit Statur auszustatten und dem Menschen zu erlauben, verschiedene Wahrheiten von Gott zu erlangen, während er Ihm-Wahrheiten folgt, die die Waffen sind, die dem Menschen von Gott gegeben werden, mit dem er Satan bekämpfen kann. So ausgestattet, muss der Mensch Gottes Prüfungen gegenüberstehen. Gott hat viele Mittel und Wege für die Prüfung des Menschen, aber jeder von ihnen erfordert die „Zusammenarbeit“ des Feindes Gottes: Satan. Was bedeutet, dass der Mensch, nachdem Er den Menschen die Waffen gegeben hat, mit denen er mit dem Satan kämpfen kann, den Menschen dem Satan übergibt und es dem Satan ermöglicht, die Persönlichkeit des Menschen zu „testen“. Wenn der Mensch aus Satans Kampfformationen ausbrechen kann, wenn er der Satanischen Umarmung entrinnen und noch leben kann, dann wird der Mensch den Test bestanden haben. Aber wenn der Mensch die Satans Kampfformationen nicht verlassen und sich Satan unterwirft, dann wird er den Test nicht bestanden haben. Was auch immer der Aspekt des menschlichen Gottes untersucht, die Kriterien für Seine Prüfung sind, ob der Mensch in Seinem Zeugnis festhält, wenn er vom Satan angegriffen wird oder nicht und ob er Gott verlassen und sich dem Satan unterworfen hat, während er vom Satan verkleidet ist. Man kann sagen, ob der Mensch gerettet werden kann, hängt davon ab, ob er Satan überwinden und besiegen kann, und ob er die Freiheit gewinnen kann oder nicht, hängt davon ab, ob er in der Lage ist, die Waffen, Gott, um Satans Knechtschaft zu überwinden, wodurch der Satan die Hoffnung völlig aufgibt und ihn in Ruhe lässt. Wenn Satan die Hoffnung aufgibt und jemanden aufgibt, bedeutet dies, dass Satan niemals wieder versuchen wird, diese Person von Gott zu nehmen, wird niemals wieder diese Person beschuldigen und stören, nie wieder willkürlich foltern oder angreifen; nur jemand von diesem Format wird wirklich von Gott gewonnen werden. Dies ist der ganze Prozess, durch den Gott Menschen gewinnt.

Die Warnung und Aufklärung, die späteren Generationen durch das Zeugnis des Hiobs zur Verfügung gestellt wird

Zur gleichen Zeit, wie das Verständnis des Prozesses, durch die Gott vollständig gewinnt, werden die Menschen auch verstehen, die Ziele und die Bedeutung der Gottes Sendung von Hiob zu Satan. Die Menschen werden nicht länger durch die Qualen von Hiob gestört und haben eine neue Wertschätzung ihrer Bedeutung. Sie sorgen sich nicht mehr darum, ob sie selbst derselben Versuchung wie Hiob unterworfen werden und nicht länger dem Kommen der Prüfungen Gottes widersprechen oder ablehnen. Hiobs Glaube, Gehorsam und sein Zeugnis, Satan zu überwinden, waren eine große Hilfe und Ermutigung für die Menschen. In Hiob sehen sie Hoffnung für ihre eigene Rettung und sehen, dass es durch Glauben und Gehorsam und Angst vor Gott völlig möglich ist, Satan zu besiegen, und über den Satan zu herrschen. Sie sehen, dass solange sie sich der Souveränität und Anordnungen Gottes aneignen, die Entschlossenheit und den Glauben besitzen, Gott nicht zu verlassen, nachdem sie alles verloren haben, dann können sie Schande und Niederlage auf Satan bringen und nur die Bestimmtheit und Beharrlichkeit besitzen standfest in ihrem Zeugnis zu sein – auch wenn es bedeutet, ihr Leben zu verlieren –, damit der Satan gebeugt und ein eiliger Rückzug geschlagen wird. Das Zeugnis von Hiob ist eine Warnung für spätere Generationen, und diese Warnung sagt ihnen, dass sie, wenn sie Satan nicht besiegen, niemals in der Lage sein werden, sich von den Vorwürfen und Einmischungen des Satans zu befreien, noch werden sie jemals dem Missbrauch entgehen können und Angriffen von Satan. Das Zeugnis des Hiobs hat spätere Generationen erleuchtet. Diese Erleuchtung lehrt die Menschen, dass sie nur, wenn sie perfekt und aufrichtig sind, in der Lage sind, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden; es lehrt sie, dass sie, wenn sie Gott fürchten und das Böse meiden, ein starkes und schallendes Zeugnis für Gott tragen können; nur wenn sie ein starkes und schallendes Zeugnis für Gott haben, können sie niemals vom Satan kontrolliert werden und unter der Führung und dem Schutz Gottes leben – und nur dann werden sie wahrhaftig gerettet. Hiobs Persönlichkeit und die Verfolgung seines Lebens sollten von jedem, der das Heil verfolgt, emuliert werden. Das, was er während seines ganzen Lebens und seines Verhaltens während seiner Prüfungen gelebt hat, ist ein kostbarer Schatz für alle, die den Weg fürchten, Gott zu lieben und das Böse zu vereiteln.

Das Zeugnis des Hiobs bringt Gott Komfort

Wenn ich euch jetzt sage, dass Hiob ein liebenswürdiger Mann ist, so seid ihr vielleicht nicht in der Lage, die Bedeutung dieser Worte zu würdigen, und mögt die Stimmung nicht begreifen, weshalb ich von all diesen Dingen gesprochen habe; aber wartet bis zu dem Tag, an dem ihr Versuche erlebt, die denen des Hiobs ähnlich sind oder euch ähnlich sind, wenn ihr durch Unglück gegangen seid, wenn ihr persönlich für euch von Gott arrangierte Prüfungen erlebt habt, wenn ihr alles geben müsst, um Demütigung und Härte zu ertragen, um über Satan zu herrschen und Zeugnis zu Gott unter Versuchungen zu machen – dann werdet ihr in der Lage sein, die Bedeutung dieser Worte zu verstehen, die ich spreche. Zu dieser Zeit werden ihr fühlen, dass ihr Hiob weit unterlegen seid, ihr werdet fühlen, wie schön Hiob ist, und dass er die Nachahmung verdient; wenn diese Zeit kommt, werdet ihr erkennen, wie wichtig jene klassischen Worte von Hiob sind, die korrupt sind und die in diesen Zeiten leben, und ihr werdet erkennen, wie schwer es für die Menschen von heute ist, das zu erreichen, was durch Hiob erreicht wurde. Wenn ihr glaubt, dass es schwierig ist, werden ihr schätzen, wie ängstlich und besorgt das Herz Gottes ist, ihr werdet schätzen, wie hoch der Preis ist, die Gott für die Gewinnung solcher Menschen bezahlt, und wie kostbar es ist, was Gott für die Menschheit getan und ausgegeben hat. Nun, da ihr diese Worte gehört habt, habt ihr ein genaues Verständnis und korrekte Bewertung von Hiob? In euren Augen war Hiob ein wahrhaft vollkommener und aufrichtiger Mann, der Gott fürchtete und das Böse verhinderte? Ich glaube, dass die meisten Menschen sicher sagen werden, ja. Denn die Tatsachen von dem, was Hiob gehandelt und offenbart hat, sind von jedem Menschen oder Satan unleugbar. Sie sind der mächtigste Beweis für Hiobs Triumph über Satan. Dieser Beweis wurde in Hiob erzeugt und war das erste Zeugnis, das Gott empfing. Als Hiob in den Versuchungen des Satans triumphierte und Gott Zeugnis gab, sah Gott Hoffnung in Hiob, und Sein Herz wurde von Hiob beruhigt. Seit der Schöpfung bis zum Hiob, war dies das erste Mal, dass Gott wirklich erfahren hatte, was Komfort war und was es bedeutet, vom Menschen getröstet zu werden, und es war das erste Mal, dass Er das wahre Zeugnis, das für Ihn getragen wurde, gesehen und gewonnen hatte.

Ich vertraue darauf, dass die Mehrheit der Menschen, nachdem sie von Hiobs Zeugnis und Berichten über die verschiedenen Aspekte von Hiob gehört haben, Pläne für den Weg vor ihnen haben. Auch ich vertraue darauf, dass die meisten Menschen, die voller Angst und Furcht sind, langsam anfangen, sich in Körper und Geist zu entspannen und beginnen, allmählich Erleichterung zu fühlen. …

Die Passagen unten sind auch Konten über Hiob. Lesen wir weiter.

4,Hiob hat durch das Gehör Gottes gehört

(Hiob 9:11) Siehe, er geht an mir vorüber, ehe ich's gewahr werde, und wandelt vorbei, ehe ich's merke.

(Hiob 23:8-9) Aber ich gehe nun stracks vor mich, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so spüre ich ihn nicht; ist er zur Linken, so schaue ich ihn nicht; verbirgt er sich zur Rechten, so sehe ich ihn nicht.

(Hiob 42:2-6) Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. „Wer ist der, der den Ratschluss verhüllt mit Unverstand?“ Darum bekenne ich, dass ich habe unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. „So höre nun, lass mich reden; ich will dich fragen, lehre mich!“ Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat dich mein Auge gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und Asche.

Obwohl Gott sich dem Hiob nicht offenbart hat, glaubt der Hiob an die Souveränität Gottes

Was ist der Schub dieser Worte? Haben ihr von ihnen erkannt, dass es hier eine Tatsache gibt? Erstens, wie hat Hiob wissen können, dass es einen Gott gibt? Und wie wusste er, dass der Himmel und die Erde und alle Dinge von Gott regiert werden? Es gibt eine Stelle, die diese beiden Fragen beantwortet: Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat dich mein Auge gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und Asche (Hiob 42:5-6). Aus diesen Worten erfahren wir, dass Hiob, statt Gott mit eigenen Augen gesehen zu haben, Gott von der Legende gelernt hatte. Unter diesen Umständen begab er sich auf den Weg, Gott zu folgen, nach dem er die Existenz Gottes in seinem Leben und unter allen Dingen bestätigte. Es gibt eine unbestreitbare Tatsache hier – und was ist es? Trotz der Möglichkeit, Gott zu folgen und Gott zu scheuen, hatte Hiob Gott nie gesehen. Ist er nicht so wie heute? Hiob hatte Gott nie gesehen, weshalb er, obwohl er von Gott gehört hatte, nicht wusste, wo Gott war oder was Gott war, oder was Gott tat, was subjektiv ist. Objektiv gesprochen, obwohl er Gott gefolgt war, war Gott ihm nie erschienen oder sprach mit ihm. Ist das nicht eine Tatsache? Obwohl Gott nicht mit Hiob gesprochen oder ihm irgendwelche Befehle gegeben hatte, hatte Hiob die Existenz Gottes gesehen und sah seine Souveränität unter allen Dingen und in Legenden, in denen Hiob von dem Ohr hörte, nach dem er das Leben begann, Gott fürchtete und das Böse erschütterte. Das waren die Ursprünge und Prozesse, durch die Hiob Gott gefolgt war. Aber egal, wie er Gott gefürchtet und das Böse gemieden hat, ganz gleich, wie er an seiner Integrität festhielt, Gott erschien ihm niemals. Lasst uns diesen Abschnitt lesen. Er sagte, „Siehe, er geht an mir vorüber, ehe ich's gewahr werde, und wandelt vorbei, ehe ich's merke“ (Hiob 9:11). Was diese Worte sagen, ist, dass Hiob vielleicht Gott um ihn gefühlt hätte oder nicht – aber er hatte niemals Gott sehen können. Es gab Zeiten, in denen er sich vorstellte, dass Gott vor ihm vorging oder handelte oder den Menschen leitete, aber er hatte es nie erfahren. Gott kommt auf den Menschen, wenn er es nicht erwartet; der Mensch weiß nicht, wann Gott über ihn kommt, oder wo Er über ihn kommt, weil der Mensch Gott nicht sehen kann, und bleibt Gott dem Menschen verborgen.

Hiobs Glaube an Gott ist nicht erschüttert, weil Gott vor ihm verborgen ist

In der folgenden Passage der Schrift sagt Hiob dann, „Aber ich gehe nun stracks vor mich, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so spüre ich ihn nicht; ist er zur Linken, so schaue ich ihn nicht; verbirgt er sich zur Rechten, so sehe ich ihn nicht“ (Hiob 23:8-9). In diesem Bericht erfahren wir, dass Gott in Hiobs Erlebnissen gänzlich verborgen war. Gott war ihm nicht offen erschienen, noch hatte er offen irgendwelche Worte zu ihm gesprochen, doch in seinem Herzen war Hiob von der Existenz Gottes sicher. Er hatte immer geglaubt, dass Gott vor ihm wandeln oder an seiner Seite handeln könnte, und dass er, obwohl er Gott nicht sehen konnte, neben ihm sein Leben regierte. Hiob hatte Gott nie gesehen, aber er konnte seinem Glauben treu bleiben, den kein anderer tun konnte. Und warum nicht? Weil Gott nicht mit Hiob sprach oder ihm erschien, und wenn er nicht wirklich geglaubt hätte, hätte er nicht weitergehen können, und er hätte sich nicht an den Weg gelegt, Gott zu lieben und das Böse zu erschüttern. Ist das nicht wahr? Wie fühlt ihr euch, wenn ihr Hiobs Worte lest? Habt ihr das Gefühl, dass Hiobs Vollkommenheit und Aufrichtigkeit und seine Gerechtigkeit vor Gott wahr sind und nicht eine Übertreibung von Gott? Obwohl Gott Hiob gleich behandelt und nicht kam, um mit ihm zu sprechen, hielt Hiob immer noch an seiner Integrität fest, er glaubte noch an die Souveränität Gottes und bot weiterhin häufig Brandopfer und betete vor Gott, als Gottes Ergebnis seiner Angst, Gott zu beleidigen. In Hiobs Fähigkeit, Gott zu fürchten, ohne Gott gesehen zu haben, sehen wir, wie sehr er positive Dinge liebte und wie fest und real sein Glaube war. Er leugnete nicht die Existenz Gottes, weil Gott vor ihm verborgen war, noch verlierte er seinen Glauben und verließ Gott, weil er ihn noch nie gesehen hatte. Stattdessen hatte er inmitten Gottes verborgener Arbeit, alles zu regieren, die Existenz Gottes erkannt und die Souveränität und Macht Gottes gefühlt. Er gab nicht auf, aufrecht zu sein, weil Gott verborgen war, noch verließ er nicht den Weg, Gott zu lieben und das Böse zu erschüttern, weil Gott ihm nie erschienen war. Hiob hatte niemals gefragt, dass Gott offen sei, um sein Dasein zu beweisen, denn er habe schon Gottes Souveränität unter allen Dingen gesehen, und er glaubte, dass er die Segnungen und Gnaden gewonnen habe, die andere nicht gewonnen hätten. Obwohl Gott ihm verborgen blieb, wurde Hiobs Glaube an Gott niemals erschüttert. So erntete er, was kein andere hatte: Gottes Zustimmung und Gottes Segen.

Hiob Segnet den Namen Gottes und denkt nicht an Segen oder Katastrophe

Es gibt eine Tatsache, die in den heiligen Schriften von Hiob nicht erwähnt wird, die heute im Mittelpunkt steht. Obwohl Hiob keinen Gott gesehen oder die Worte Gottes mit eigenen Ohren gehört hatte, hatte Gott einen Platz in Hiobs Herz. Und was war Hiobs Haltung gegenüber Gott? Es war, wie schon früher erwähnt, „gesegnet der Name des Herrn“. Sein Segen des Namens Gottes war bedingungslos, unqualifiziert und ohne Grund. Wir sehen, dass Hiob Gott sein Herz gegeben hat, dass er von Gott kontrolliert werden kann; alles, was er dachte, alles, was er beschloss, und alles, was er in seinem Herzen geplant hatte, wurde Gott offenbart und nicht von Gott verschlossen. Sein Herz stand nicht im Gegensatz zu Gott, und er hatte Gott niemals gebeten, etwas für ihn zu tun oder ihm etwas zu geben, und er hatte keine extravaganten Wünsche, die er aus seiner Verehrung Gottes gewinnen würde. Hiob sprach nicht vom Handel mit Gott und machte keine Anträge oder Forderungen von Gott. Sein Lobpreis des Namens Gottes war wegen der großen Macht und Autorität Gottes in der Herrschaft über alle Dinge, und war nicht davon abhängig, ob er Segen erhielt oder von einer Katastrophe betroffen war. Er glaubte, dass Gottes Macht und Autorität sich nicht ändern werden, unabhängig davon, ob Gott die Menschen segnet oder eine Katastrophe bringt, und somit unabhängig von den Umständen einer Person Gottes Name gelobt werden sollte. Dass der Mensch von Gott gesegnet wird, ist wegen der Souveränität Gottes, und wenn Katastrophe dem Menschen widerfahren ist, so ist es auch wegen Gottes Souveränität. Gottes Macht und Autorität herrschen und ordnen alles vom Menschen; die Launen des menschlichen Vermögens sind die Manifestation der Macht und Autorität Gottes, und unabhängig von seinem Standpunkt sollte Gottes Name gelobt werden. Dies ist, was Hiob erlebt und kennen gelernt hat in den Jahren seines Lebens. Alle Gedanken und Handlungen Hiobs erreichten die Ohren Gottes und kamen vor Gott an und wurden von Gott als wichtig angesehen. Gott schätzte diese Kenntnis von Hiob und schätzte an Hiob, ein solches Herz zu haben. Dieses Herz erwartete Gottes Gebot immer, und an allen Orten, und egal, was die Zeit oder welchen Ort es begrüßt, was auch immer ihm geschah. Hiob machte keine Forderungen Gottes. Was er von sich verlangte, war, auf alle Anordnungen, die von Gott kommen, zu warten, zu akzeptieren, zu sehen und zu gehorchen; Hiob glaubte, dies sei seine Pflicht, und es war genau das, was von Gott gewünscht wurde. Hiob hatte Gott nie gesehen, noch hörte er Worte sprechen, irgendwelche Befehle ausgeben, irgendwelche Lehren geben oder ihm etwas beibringen. In den Worten von heute, für ihn, solch eine Erkenntnis und Haltung gegenüber Gott besitzen zu können, wenn Gott ihm keine Erleuchtung, Führung oder Bestimmung in Bezug auf die Wahrheit gegeben hatte – das war kostbar, und für ihn zu zeigen, solche Dinge waren genug für Gott, und sein Zeugnis wurde von Gott gelobt und von Gott geschätzt. Hiob hatte Gott nie gesehen und von Gott niemals irgend eine Lehre gehört, sondern Gott, sein Herz, und er selbst war viel kostbarer als diejenigen, die vor Gott nur von tiefer Theorie reden konnten, die sich nur rühmen konnten, und redeten, Opfer darzubringen, die aber nie eine wahre Erkenntnis von Gott gehabt und niemals wirklich Gott gefürchtet hatten. Denn Hiobs Herz war rein und nicht verborgen vor Gott, und seine Menschlichkeit war ehrlich und gutherzig, und er liebte die Gerechtigkeit und das Positive. Nur ein solcher Mensch, der so ein Herz und eine Menschheit besaß, konnte dem Weg Gottes folgen und in der Lage sein, Gott zu befürchten und das Böse zu erschüttern. Solch ein Mann konnte Gottes Souveränität sehen, seine Autorität und Macht sehen und konnte Gehorsam gegenüber Seiner Souveränität und Arrangements erreichen. Nur ein solcher Mensch konnte wirklich Gottes Namen loben. Das ist, weil er nicht sah, ob Gott ihn segnen oder eine Katastrophe bringen würde, weil er wusste, dass alles durch die Hand Gottes kontrolliert wird und dass für den Menschen Sorgen machen ein Zeichen von Torheit, Unwissenheit und Irrationalität ist, und Zweifel an der Tatsache der Souveränität Gottes über alle Dinge, und nicht das Fürchten Gottes. Hiobs Wissen war genau das, was Gott wollte. Hat Hiob also eine größere theoretische Erkenntnis von Gott als ihr? Weil Gottes Werk und Äußerungen zu dieser Zeit nur wenige waren, war es nicht leicht, die Erkenntnis Gottes zu erreichen. Eine solche Vollendung durch Hiob war kein Mittel. Er hatte das Werk Gottes nicht erlebt, noch jemals Gottes Wort gehört oder das Antlitz Gottes gesehen. Dass er eine solche Haltung gegenüber Gott haben konnte, war völlig das Ergebnis seiner Menschlichkeit und seines persönlichen Strebens, einer Menschlichkeit und einer Verfolgung, die heute nicht von Menschen besessen sind. So, in diesem Alter, sagte Gott, „Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht.“ In dieser Zeit hat Gott schon eine solche Einschätzung von ihm gemacht und war zu einer solchen Schlussfolgerung gekommen. Wie viel mehr wäre es heute?

Obwohl Gott dem Menschen verborgen ist, reichen Seine Taten unter allen Dingen aus, um Ihn zu erkennen

Hiob hatte weder das Antlitz Gottes gesehen noch die von Gott gesprochenen Worte gehört, viel weniger hatte er persönlich das Werk Gottes erlebt, aber seine Furcht vor Gott und das Zeugnis während seiner Prüfungen sind von allen Zeugen und von ihnen geliebt, erfreut, und von Gott gelobt, und die Menschen beneiden und bewundern sie, und darüber hinaus singen ihr Lob. Es gab nichts Großartiges oder Außergewöhnliches über sein Leben: Wie jede gewöhnliche Person lebte er ein unauffälliges Leben, ging zur Arbeit bei Sonnenaufgang und nach Hause zurück, um bei Sonnenuntergang zu ruhen. Der Unterschied ist, dass er während dieser unauffälligen Jahrzehnte einen Einblick in den Weg Gottes gewann und die große Macht und Souveränität Gottes verstand und verstand, wie kein anderer je zuvor. Er war nicht klüger als jeder gewöhnliche Mensch, sein Leben war nicht besonders hartnäckig, und außerdem hatte er keine unsichtbaren Spezialfähigkeiten. Was er aber besaß, war eine Persönlichkeit, die ehrlich, gutherzig und aufrichtig war, eine Persönlichkeit, die Gerechtigkeit und Gleichheit liebte und positive Dinge liebte, von denen keine von den meisten gewöhnlichen Menschen besessen wurde. Er unterscheidet zwischen Liebe und Hass, hat ein Gefühl der Gerechtigkeit, war unnachgiebig und beharrlich und war fleißig in seinen Gedanken, und so sah er in seiner unauffälligen Zeit auf Erden alle außergewöhnlichen Dinge, die Gott getan hatte, und sah die Größe, Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes, er sah Gottes Sorge, Gnade und Schutz für den Menschen und sah die Ehre und Autorität des höchsten Gottes. Der erste Grund, warum Hiob in der Lage war, diese Dinge zu erreichen, die jenseits jeder normalen Person waren, war, weil er ein reines Herz hatte und sein Herz Gott gehörte und vom Schöpfer geführt wurde. Der zweite Grund war seine Verfolgung: Sein Streben nach einwandfrei und perfekt sein, und jemand, der mit dem Willen des Himmels, der von Gott geliebt wurde, erfüllt und gemieden wurde von dem Bösen. Hiob besaß und verfolgte diese Dinge, während er nicht in der Lage war, Gott zu sehen oder die Worte Gottes zu hören; obwohl er Gott nie gesehen hatte, hatte er die Mittel kennen gelernt, mit denen Gott über alle Dinge herrschte und verstand die Weisheit, mit der Gott es tut. Obwohl er die von Gott gesprochenen Worte nie gehört hatte, wusste Hiob, dass die Belohnung der Menschen und vom Menschen zu nehmen, alle von Gott kommen. Obwohl die Jahre seines Lebens nicht anders waren als die eines gewöhnlichen Menschen, erlaubte er es der Unaufrichtigkeit seines Lebens nicht, seine Erkenntnis über die Souveränität Gottes über alle Dinge zu beeinflussen oder sein Nachfolgen auf den Weg der Gottesfürchtigkeit und des Bösewichts zu beeinträchtigen. In seinen Augen waren die Gesetze aller Dinge voll von Gottes Taten, und Gottes Souveränität konnte in jedem Teil des Lebens eines Menschen gesehen werden. Er hatte Gott nicht gesehen, aber er konnte erkennen, dass Gottes Taten überall sind, und während seiner unauffälligen Zeit auf Erden, konnte er in allen Ecken seines Lebens die außergewöhnlichen und wundersamen Taten Gottes sehen und die Verwirklichung der wunderbaren Arrangements Gottes. Die Verborgenheit und das Schweigen Gottes behinderte nicht Hiobs Verwirklichung der Taten Gottes, noch beeinträchtigten sie seine Kenntnis von Gottes Souveränität über alle Dinge. Sein Leben war die Verwirklichung der Souveränität und Arrangements Gottes, der unter allen Dingen verborgen ist, während seines alltäglichen Lebens. In seinem alltäglichen Leben hörte und verstand er auch die Stimme des Herzens und die Worte, die Gott unter allen Dingen schweigen ließ, die durch Seine Herrschaft über die Gesetze aller Dinge ausgedrückt wurden. Ihr seht also, dass, wenn die Menschen die gleiche Menschlichkeit und Verfolgung wie Hiob haben, sie dieselbe Verwirklichung und Erkenntnis wie Hiob erlangen und dasselbe Verständnis und Wissen über Gottes Souveränität über alle Dinge wie Hiob erwerben können. Gott war Hiob nicht erschienen oder hatte mit ihm gesprochen, aber Hiob konnte vollkommen und aufrecht sein und Gott fürchten und das Böse meiden. Mit anderen Worten: Wenn Gott nicht den Menschen erschienen ist oder mit ihnen gesprochen hat, dann sind Gottes Taten unter allen Dingen und seine Souveränität über alle Dinge hinreichend, damit ein Mensch Gottes Existenz, Macht und Autorität wahrnimmt. Gottes Macht und Autorität genügten diesem Mann auf dem Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Da ein gewöhnlicher Mensch wie Hiob in der Lage war, die Furcht Gottes zu erfüllen und das Böse zu überwinden, so sollte auch jeder gewöhnliche Mensch, der Gott folgt, auch in der Lage sein. Obwohl diese Worte wie logische Schlussfolgerungen klingen, verstößt das nicht gegen die Gesetze der Dinge. Doch die Tatsachen haben nicht den Erwartungen entsprochen: Gott fürchtend Gott und das Böse erschütternd, so scheint es, ist die Erhaltung von Hiob und Hiob allein. Bei der Erwähnung von „Gott fürchten und Böses töten“, denken die Menschen, dass dies nur von Hiob getan werden sollte, als ob der Weg, Gott zu befürchten und das Böse zu schädigen, mit dem Namen Hiob markiert worden und mit anderen in keiner Beziehung steht. Der Grund dafür ist klar: Weil nur Hiob eine ehrliche, gutherzige und aufrichtige Persönlichkeit besaß und die Gerechtigkeit und Gleichheit und positive Dinge liebte, so konnte nur Hiob dem Weg gehorchen, Gott und böse Schande zu fürchten. Ihr müsst alles verstanden haben, was hier impliziert wird, weil niemand von einer ehrlichen, gutherzigen und aufrichtigen Menschheit besessen ist und die Gerechtigkeit und Gleichheit und das Positive liebt, niemand kann Gott fürchten und Böses scheuen, und so können ihr niemals Gottes Freude erlangen oder festhalten unter Seinen Prüfungen. Das bedeutet auch, dass alle Menschen, mit Ausnahme von Hiob, immer noch vom Satan gefesselt und verstrickt sind, sie werden alle angeklagt, angegriffen und missbraucht, und diejenigen, die Satan versucht, zu schlucken, und alle sind ohne Freiheit, gefangen genommen von Satan.

Wenn das Herz des Menschen in der Feindschaft zu Gott steht, wie kann er Gott fürchten und das Böse meiden

Da die Menschen von heute nicht dieselbe Menschlichkeit wie Hiob haben, was ist mit der Substanz ihrer Natur und ihrer Haltung gegenüber Gott? Haben sie Angst vor Gott? Haben sie das Böse? Diejenigen, die Gott nicht fürchten oder das Böse meiden, können nur mit drei Worten zusammengefasst werden: Den Feinden Gottes. Sie sagen oft diese drei Wörter, aber sie haben nie ihre wirkliche Bedeutung. Die Worte „die Feinde Gottes“ haben Substanz: Sie sagen nicht, dass Gott den Menschen als den Feind sieht, sondern dass der Mensch Gott als den Feind sieht. Erstens, wenn die Menschen anfangen, an Gott zu glauben, wer keine eigenen Ziele, Motivationen und Ambitionen hat? Obwohl ein Teil von ihnen an die Existenz Gottes glaubt und die Existenz Gottes gesehen hat, enthält ihr Glaube an Gott immer noch diese Motivationen, und ihr letztes Ziel im Glauben an Gott ist, dass er seinen Segen und die Dinge empfängt, die er will. In den Lebenserfahrungen der Menschen denken sie oft an sich selbst, ich habe meine Familie und meine Karriere für Gott aufgegeben und was hat Er mir gegeben? Ich muss es aufschreiben und bestätigen – habe ich vor kurzem irgendwelche Segnungen erhalten? Ich habe eine Menge während dieser Zeit gegeben, ich bin gelaufen und gelaufen, und habe viel gelitten – hat Gott mir irgendwelche Versprechen im Gegenzug gegeben? Hat er sich an meine guten Taten erinnert? Was wird mein Ende sein? Kann ich Gottes Segen empfangen? … Jede Person macht ständig und oft solche Berechnungen in ihrem Herzen, und stellt Forderungen von Gott, die ihre Motivationen und Ambitionen und Angebote tragen. Das heißt, in seinem Herzen stellt der Mensch ständig Gott auf die Probe, indem er ständig Pläne für Gott entwirft und ständig den Fall für sein Ende mit Gott diskutiert und versucht, eine Aussage von Gott zu entnehmen und zu sehen, ob Gott es ihm geben kann oder nicht, was er möchte. Zur gleichen Zeit, wie Gott verfolgt, behandelt der Mensch Gott nicht wie Gott. Er hat immer versucht, mit Gott zu verhandeln, unablässig Forderungen bei ihm geltend zu machen und ihn sogar auf jeden Schritt zu drängen, indem er versucht, eine Meile zu nehmen, nachdem er einen Zoll bekommen hat. Gleichzeitig mit dem Versuch, sich mit Gott zu befassen, streitet der Mensch auch mit Ihm, und es gibt sogar Menschen, die, wenn sie in Versuchungen geraten oder in Gefahr geraten, oft schwach, passiv und locker in ihrer Arbeit sind und voll von Beschwerden über Gott. Als er anfing, an Gott zu glauben, hat der Mensch Gott als ein Füllhorn betrachtet, als ein schweizerisches Messer, und er betrachtet sich selbst als den größten Gläubiger Gottes, als ob er versuchen würde, Segen und Versprechen von Gott zu bekommen, Verpflichtungen, während Gottes Verantwortung es ist, den Menschen zu schützen und zu pflegen und für ihn zu sorgen. Das ist das grundlegende Verständnis des „Glaubens an Gott“ aller, die an Gott glauben, und ihr tiefstes Verständnis des Begriffs des Glaubens an Gott. Von der Substanz der menschlichen Natur zu seiner subjektiven Verfolgung gibt es nichts, was sich auf die Furcht Gottes bezieht. Das Ziel des Menschen, an Gott zu glauben, konnte unmöglich etwas mit der Gottesverehrung zu tun haben. Das heißt, der Mensch hat niemals verstanden, dass der Glaube an Gott, Gott fürchten und Gott anbeten sein muss. Unter diesen Umständen ist die Substanz des Menschen offensichtlich. Und was ist diese Substanz? Es ist, dass das Herz des Mannes bösartig ist, es Verrat und Klugheit beherbergt, es liebt nicht Fairness und Gerechtigkeit, oder das, was positiv ist, und es ist verächtlich und gierig. Das Herz des Menschen konnte Gott nicht mehr verschlossen werden; er hat es Gott gar nicht gegeben. Gott hat noch nie das wahre Herz des Menschen gesehen, noch wurde er jemals vom Menschen verehrt. Egal wie groß der Preis ist, den Gott bezahlt, oder wie viel Arbeit er tut oder wie viel er dem Menschen gibt, bleibt der Mensch blind und völlig gleichgültig. Der Mensch hat sein Herz Gott nie gegeben, er will nur sein Herz selbst in den Sinn bekommen, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen – der Subtext davon ist, dass der Mensch nicht dem Weg folgen will, Gott zu befehlen und das Böse zu begehen oder dem Gehorchen zu folgen Souveränität und Arrangements Gottes, noch will er Gott als Gott anbeten. So sind die Umstände des Menschen heute. Jetzt wollen wir noch einmal auf Hiob schauen. Erstens, hat er einen Deal mit Gott? Hatte er irgendwelche Hintergedanken, wenn er an dem Weg hielt, Gott fürchten und das Böse zu erschüttern? Sprach Gott damals zu irgendjemandem vom kommenden Ende? Zu jener Zeit hatte Gott niemandem ein Versprechen über das Ende gemacht, und vor diesem Hintergrund war Hiob in der Lage, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Sind die Menschen von heute auferstanden, um sich mit Hiob zu vergleichen? Es gibt zu viel von einer Disparität, sie sind in verschiedenen Ligen. Obwohl Hiob nicht viel über Gott wusste, hatte er sein Herz Gott gegeben und es gehörte zu Gott. Er tat nie einen Deal mit Gott und hatte keine extravaganten Wünsche oder Forderungen an Gott; Stattdessen glaubte er, dass „der HERR gab, und der HERR hat weggenommen“. Das war es, was er gesehen und erhalten hatte, indem er sich an den Weg gelegt hatte, Gott zu lieben und das Böse in vielen Jahren des Lebens zu erschüttern. Ebenso hatte er auch das Ergebnis gewonnen „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ Diese beiden Sätze waren das, was er als Ergebnis seiner Haltung gegenüber dem Gehorsam gegenüber Gott während seiner Lebenserfahrungen gesehen und kennengelernt hatte, und sie waren auch seine mächtigsten Waffen, mit denen er in den Versuchungen Satans triumphierte und die Grundlage seiner Festigkeit im Zeugnis zu Gott. An diesem Punkt, seht ihr Hiob als eine schöne Person? Hofft ihr, solch eine Person zu sein? Habt ihr Angst, euch den Versuchungen des Satans zu unterziehen? Entschießt ihr euch, für Gott zu beten, um euch den gleichen Prüfungen wie Hiob zu unterwerfen? Ohne Zweifel würden die meisten Menschen nicht wagen, für solche Dinge zu beten. Es ist also offensichtlich, dass euer Glaube erbarmungswürdig klein ist; verglichen mit Hiob, ist euer Glaube einfach unwürdig. Ihr seid die Feinde Gottes, ihr fürchtet Gott nicht, ihr seid unfähig, fest in eurem Zeugnis zu Gott zu stehen und nicht in der Lage, über die Angriffe, Anschuldigungen und Versuchungen Satans zu triumphieren. Was qualifiziert euch, die Verheißungen Gottes zu empfangen? Habt ihr die Geschichte von Hiob gehört und die Absicht Gottes verstanden, den Menschen und den Sinn des Heils des Menschen zu retten, habt ihr nun den Glauben, dieselben Prozesse wie Hiob zu akzeptieren? Solltet ihr nicht eine kleine Entschlossenheit haben, euch zu erlauben, dem Weg zu folgen, Gott zu lieben und das Böse zu erschüttern?

Habt keine Bedenken über die Prüfungen von Gott

Nachdem er das Zeugnis von Hiob nach dem Ende seiner Prüfungen erhalten hatte, beschloss Gott, dass Er eine Gruppe – oder mehr als eine Gruppe von Menschen wie Hiob – gewinnen würde, doch entschloss Er sich, niemals mehr dem Satan zu gestatten, mit den Mitteln eine andere Person anzugreifen oder zu missbrauchen, welchen er versucht hatte, indem er mit Gott wetteiferte, Angriff und Missbrauch machte; Gott gestattete dem Satan nicht, jemals so etwas dem Menschen zu tun, der schwach, töricht und unwissend ist – es war genug, dass es Satan Hiob versuchte! Nicht zuzulassen, dass der Satan die Menschen missbraucht, wie er es wünscht, ist die Barmherzigkeit Gottes. Für Gott war es genug, dass Hiob die Versuchung und den Missbrauch des Satans erlitten hatte. Gott gestattete dem Satan nicht, jemals wieder solche Dinge zu tun, denn das Leben und alles, was Gott nachfolgt, wird von Gott regiert und orchestriert, und Satan ist nicht berechtigt, Gottes Auserwählte nach Belieben zu manipulieren. Gott kümmert sich um die Schwäche des Menschen und versteht seine Torheit und Unwissenheit. Obwohl, damit der Mensch vollständig gerettet werden kann, muss Gott ihn dem Satan übergeben. Gott ist nicht bereit, den Menschen zu sehen, der jemals als Spielzeug von Satan gespielt und von Satan missbraucht wurde, und er möchte nicht sehen, dass der Mensch immer leidet. Der Mensch wurde von Gott geschaffen, und es ist vollkommen gerechtfertigt, dass Gott alles von den Menschen regelt und ordnet; das ist die Verantwortung Gottes und die Autorität, durch die Gott alles regiert! Gott erlaubt es dem Satan nicht, den Menschen nach Belieben zu missbrauchen und zu misshandeln. Er erlaubt dem Satan nicht, verschiedene Mittel zu verwenden, um den Menschen in die Irre zu führen. Außerdem erlaubt er dem Satan nicht, in Gottes Souveränität einzugreifen, zu trampeln und die Gesetze zu zerstören, durch die Gott alle Dinge regiert, nichts von Gottes großem Werk der Verwaltung und Rettung der Menschheit zu sagen! Diejenigen, die Gott zu retten wünscht, und die, die in der Lage sind, Zeugnis für Gott zu geben, sind der Kern und die Kristallisation des sechstausendjährigen Managementplans Gottes sowie der Preis seiner Bemühungen in sechstausend Jahren der Arbeit. Wie konnte Gott diese Leute beiläufig dem Satan geben?

Die Menschen machen sich oft Sorgen und haben Angst vor den Prüfungen Gottes, aber sie leben zu allen Zeiten in der Schlinge des Satans und leben in gefährdeten Gebieten, in denen sie vom Satan angegriffen und missbraucht werden – und doch wissen sie keine Furcht und sind ungestört. Was ist los? Der Glaube des Menschen an Gott ist nur auf die Dinge beschränkt, die er sehen kann. Er hat nicht die geringste Wertschätzung von Gottes Liebe und Sorge um den Menschen oder Seiner Zärtlichkeit und Rücksicht auf den Menschen. Aber für eine kleine Beklommenheit und Angst vor Gottes Prüfungen, Gericht und Züchtigung und Majestät und Zorn hat der Mensch nicht das geringste Verständnis der guten Absichten Gottes. Bei der Erwähnung von Prüfungen fühlen sich die Menschen, als ob Gott Hintergedanken hat, und einige glauben sogar, dass Gott böse Entwürfe beherbergt, ohne sich dessen bewusst zu sein, was Gott ihnen tatsächlich antun wird; so tun sie, indem sie den Gehorsam gegenüber Gottes Souveränität und Arrangements schreien, alles, was sie tun können, um der Souveränität Gottes gegenüber dem Menschen und den Arrangements des Menschen zu widerstehen, denn sie glauben, dass sie, wenn sie nicht vorsichtig sind, dass, wenn sie nicht ihr eigenes Schicksal in den Griff kriegen, alles, was sie haben, von Gott genommen werden könnte und ihr Leben sogar beendet werden könnte. Der Mensch ist im Lager des Satans, aber er macht sich keine Sorgen, dass er von Satan missbraucht wird, und er wird von Satan missbraucht, aber er fürchtet sich nicht, von Satan gefangen genommen zu werden. Er sagt immer wieder, dass er Gottes Rettung akzeptiert, aber noch nie auf Gott vertraut hat oder glaubt, dass Gott den Menschen wirklich retten wird vor den Klauen des Satans. Wenn, wie Hiob, der Mensch in der Lage ist, sich Gottes Orchester und Arrangements zu unterwerfen und sein ganzes Wesen den Händen Gottes geben kann, dann wird das Ende des Menschen nicht dasselbe sein wie Hiobs – der Empfang Gottes Segens? Wenn der Mensch in der Lage ist, sich an die Herrschaft Gottes zu halten und sich Ihm zu unterwerfen, was gibt es zu verlieren? Und so schlage ich vor, dass ihr vorsichtig seid in euren Handlungen und vorsichtig mit allem, was euch zuteil werden wird. Seid nicht übertrieben oder impulsiv und behandelt nicht Gott und die Menschen, Dinge und Gegenstände, die Er für dich arrangiert hat, wie der Drang dich nimmt, oder nach deinem natürlichen selbst oder deinen Vorstellungen und Vorstellungen; ihr müsst vorsichtig sein in euren Handlungen, und müsst beten und mehr suchen, um den Zorn Gottes nicht aufzuhetzen. Erinnert euch daran!

Als nächstes werden wir uns anschauen, wie Hiob nach seinen Prüfungen war.

5. Hiob nach seinen Prüfungen

(Hiob 42:7-9) Da nun der HERR mit Hiob diese Worte geredet hatte, sprach er zu Eliphas von Theman: Mein Zorn ist ergrimmt über dich und deine zwei Freunde; denn ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob. So nehmt nun sieben Farren und sieben Widder und geht hin zu meinem Knecht Hiob und opfert Brandopfer für euch und lasst meinen Knecht Hiob für euch bitten. Denn ich will ihn ansehen, dass ich an euch nicht tue nach eurer Torheit; denn ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob. Da gingen hin Eliphas von Theman, Bildad von Suah und Zophar von Naema und taten, wie der HERR ihnen gesagt hatte; und der HERR sah an Hiob. 

(Hiob 42:10) Und der HERR wandte das Gefängnis Hiobs, da er bat für seine Freunde. Und der Herr gab Hiob zwiefältig so viel, als er gehabt hatte.

(Hiob 42:12) Und der HERR segnete hernach Hiob mehr denn zuvor, dass er kriegte vierzehntausend Schafe und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen. 

(Hiob 42:17) Und Hiob starb alt und lebenssatt.

Diejenigen, die Gott fürchten und das Böse meiden, werden mit der Zärtlichkeit von Gott betrachtet, während diejenigen, die dumm sind, von Gott als gering angesehen werden

In Hiob 42: 7-9 sagt Gott, Hiob sei Sein Diener. Sein Gebrauch des Ausdrucks „Diener“, um auf Hiob zu verweisen, zeigt die Bedeutung von Hiob in seinem Herzen; obwohl Gott nicht Hiob etwas mehr Wertschätztung nannte, hatte diese Appellation keinen Einfluss auf die Bedeutung von Hiob in Gottes Herzen. „Diener“ ist hier Gottes Spitzname für Hiob. Gottes mehrfache Verweise auf „meinen Diener Hiob“ zeigen, wie er mit Hiob erfreut war, und obwohl Gott nicht von der Bedeutung hinter dem Wort „Diener“ sprach, kann Gottes Definition des Wortes „Diener“ aus seinen Worten in dieser Schriftpassage gesehen werden. Gott sprach zuerst zu Eliphas, dem Temaniter: „Mein Zorn ist ergrimmt über dich und deine zwei Freunde; denn ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob.“ Diese Worte sind das erste Mal, dass Gott den Menschen offen gesagt hat, dass er alles akzeptiert hat, was von Hiob nach den Prüfungen Gottes von ihm gesagt und getan wurde, und das erste Mal, dass er die Richtigkeit und Korrektheit all dessen, was Hiob geleistet hatte, offen bestätigte. Gott war wütend auf Eliphas und die anderen wegen ihres falschen, absurden Diskurses, weil sie wie Hiob nicht das Aussehen Gottes sahen oder die Worte, die er in ihrem Leben sprach, hörten, und doch hatte Hiob eine so genaue Gotteserkenntnis, während sie nur blind Vermutungen über Gott anstellten, den Willen Gottes verletzten und Seine Geduld in allem, was sie getan haben, ausprobiert haben. Infolgedessen wurde Gott, während Er alles, was getan und von Hiob gesagt worden war, akzeptiert hatte, zornig gegenüber den anderen, weil Er in ihnen nicht nur keine Wirklichkeit der Gottesfurcht sehen konnte, sondern auch nichts von der Furcht Gottes hörte in dem, was sie sagten. Und so machte Gott folgende Forderungen an sie: „So nehmt nun sieben Farren und sieben Widder und geht hin zu meinem Knecht Hiob und opfert Brandopfer für euch und lasst meinen Knecht Hiob für euch bitten. Denn ich will ihn ansehen, dass ich an euch nicht tue nach eurer Torheit.“ In diesem Abschnitt sagt Gott, dass Eliphas und die anderen etwas tun, um ihre Sünden zu erlösen, denn ihre Torheit war eine Sünde gegen Jehova Gott, und so mussten sie Brandopfer machen, um ihre Fehler zu beheben. Brennende Opfergaben werden Gott oft geboten, aber das Ungewöhnliche an diesen Brandopfern ist, dass sie Hiob angeboten wurden. Hiob wurde von Gott angenommen, weil er bei seinen Prüfungen Zeugnis für Gott zeigte. Diese Freunde von Hiob wurden unterdessen während der Zeit seiner Versuche offenbart; wegen ihrer Torheit wurden sie von Gott verurteilt, und sie zündeten den Zorn Gottes an und sollten von Gott bestraft werden – bestraft durch das Brandopfer vor Hiob –, nach dem Hiob für sie bat, Gottes Strafe und Zorn auf sie zu vertreiben. Gottes Absicht war, Schande über sie zu bringen, denn sie waren nicht Menschen, die Gott fürchten und das Böse gemieden haben, und sie hatten die Integrität von Hiob verurteilt. In einer Hinsicht sagte Gott ihnen, dass er ihre Handlungen nicht akzeptierte, sondern sehr Hiob akzeptiert und sich an Hiob erfreute; ein anderes Mal sagte Gott ihnen, dass die Annahme durch Gott den Menschen vor Gott erhebt, dass der Mensch wegen seiner Torheit von Gott verabscheut und Gott dadurch beleidigt wird und in Gottes Augen gering und böse ist. Dies sind die Definitionen von Gott von zwei Arten von Menschen, sie sind Gottes Einstellungen für diese beiden Arten von Menschen, und sie sind Gottes Artikulation der Werte und dem Stand dieser beiden Arten von Menschen. Obwohl Gott Hiob seinen Diener nannte, war dieser „Diener“ in Gottes Augen geliebt und wurde mit der Autorität beauftragt, für andere zu beten und ihnen ihre Fehler zu verzeihen. Dieser „Diener“ konnte direkt mit Gott sprechen und direkt vor Gott kommen, sein Status war höher und ehrenhafter als der anderer. Dies ist die wahre Bedeutung des Wortes „Diener“ von Gott gesprochen. Hiob wurde diese besondere Ehre wegen seiner Furcht vor Gott und des Bösen des Bösen gegeben, und der Grund, warum andere nicht Diener von Gott genannt wurden, ist, weil sie nicht Gott nicht fürchten und das Böse nicht scheuen. Diese zwei unterschiedlichsten Einstellungen von Gott sind seine Einstellung zu zwei Arten von Menschen: Die, die Gott fürchten und das Böse meiden, werden von Gott angenommen und in seinen Augen als kostbar angesehen, während diejenigen, die dumm sind, Gott nicht fürchten und unfähig sind das Böse zu schänden und so Gottes Gunst nicht empfangen können; sie sind oft verabscheut und verdammt von Gott und sind gering in Gottes Augen.

Gott schenkt Hiob Autorität

Hiob betete für seine Freunde, und nachher, wegen Hiobs Gebeten, ging Gott nicht mit ihnen um, wie es ihrer Narrheit geziemte – er bestrafte sie nicht und nahm keine Vergeltung auf sie auf. Und warum war das so? Weil die Gebete für Gottes Knecht Hiob zu Ohren gekommen waren; Gott vergab ihnen, weil er die Gebote des Hiobs akzeptierte. Und was sehen wir darin? Wenn Gott jemand segnet, gibt er ihnen viele Belohnungen, und nicht nur materielle, entweder: Gott gibt ihnen auch Autorität und berechtigt sie, für andere zu beten, und Gott vergisst und übersieht die Übertretungen dieser Menschen, weil er diese Gebete hört. Dies ist die Autorität, die Gott gegeben hat. Durch Hiobs Gebete, ihre Verurteilung aufzuhalten, brachte Jehova Gott Schande über diese törichten Leute – was natürlich seine besondere Strafe für Eliphas und die anderen war.

Hiob wird wieder von Gott gesegnet und wird nie wieder von Satan beschuldigt

Unter den Äußerungen Jehova Gottes sind die Worte „ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob.“ Was hatte Hiob gesagt? Es war das, worüber wir vorher gesprochen haben, ebenso wie die vielen Seiten der Worte im Buch Hiob, wie Hiob sprach. In all diesen vielen Seiten von Worten hat Hiob niemals irgendwelche Beschwerden oder Bedenken über Gott. Er wartet einfach auf das Ergebnis. Es ist dieses Warten, das seine Haltung des Gehorsams ist, infolgedessen, und als Ergebnis der Worte, die er zu Gott sagte, wurde Hiob von Gott angenommen. Als er die Prüfungen erlitt und die Not erlitt, war Gott an seiner Seite, und obwohl seine Härte nicht durch die Gegenwart Gottes verringert wurde, sah Gott, was er sehen wollte, und hörte, was er hören wollte. Jede von Hiobs Handlungen und Worten erreichte die Augen und Ohren Gottes; Gott hörte, und Er sah – und das ist Tatsache. Hiobs Wissen über Gott und seine Gedanken über Gott in seinem Herzen zu dieser Zeit während dieser Zeit waren nicht so spezifisch wie die des heutigen Volkes, aber im Kontext der Zeit erkannte Gott immer noch alles, was er gesagt hatte, Weil sein Verhalten und die Gedanken in seinem Herzen, und was er geäußert und offenbart hatte, für seine Anforderungen ausreichen. Während der Zeit, in der Hiob den Prüfungen unterworfen war, zeigte Hiob, was er in seinem Herzen hielt und war entschlossen, Gott ein Ergebnis zu zeigen, das für Gott befriedigend war, und Gott danach die Prüfungen von Hiob nahm, seine Schwierigkeiten, die aus den Prüfungen hervorgingen waren weg und befielen ihn nie wieder. Weil Hiob bereits Prozessproben unterworfen war und während dieser Prüfungen fest stand und vollständig über Satan triumphierte, gab Gott ihm die Segnungen, die er so berechtigt verdiente. Wie in Hiob 42:10-12 aufgezeichnet, wurde Hiob wieder gesegnet und war mehr als für die erste Instanz gesegnet. Zu dieser Zeit hatte sich Satan zurückgezogen und nichts mehr gesagt oder getan, und von da an wurde Hiob nicht mehr von Satan gestört oder angegriffen, und Satan machte keine Anschuldigungen mehr gegen Gottes Segen von Hiob.

Hiob verbringt die letzte Hälfte seines Lebens unter Gottes Segen

Obwohl seine Segnungen damals nur auf Schafe, Vieh, Kamele, materielle Güter und so weiter beschränkt waren, waren die Segnungen, die Gott ihm in seinem Herzen zuteil werden lassen wollte, weit mehr. Wurde in der Zeit dort aufgezeichnet, welche Art von ewigen Versprechen Gott von Hiob wollte? In Seinem Segen des Hiobs erwähnte und berührte Gott sein Ende nicht, und unabhängig davon, welche Bedeutung oder Stellung Hiob im Herzen Gottes hielt, in der Summe, die Gott in Seinem Segen erkannte. Gott hat Hiobs Ende nicht verkündet. Was bedeutet das? Damals, als Gottes Plan den Punkt der Proklamation des menschlichen Endes noch nicht erreicht hatte, war der Plan noch nicht in die Endphase seines Werkes eingegangen, Gott erwähnte das Ende nicht, sondern gab dem Menschen nur materiellen Segen. Was das bedeutet, ist, dass die zweite Hälfte des Hiobs von Hiob inmitten der Segnungen Gottes verabschiedet wurde, was ihn anders als andere Menschen machte – aber wie sie gealtert, und wie jeder normale Mensch der Tag kam, als er sich von der Welt verabschiedete. So ist es aufgezeichnet, dass „Und Hiob starb alt und lebenssatt“ (Hiob 42:17). Was bedeutet dieses „starb alt und lebenssatt“ hier? In der Ära vor Gott verkündete das Ende, ließ Gott eine Lebenserwartung für Hiob, und wenn dieses Alter erreicht worden war, erlaubte er Hiob, von dieser Welt natürlich abzuweichen. Von Hiobs zweitem Segen bis zu seinem Tode fügte Gott nicht mehr Not hinzu. Zu Gott war Hiobs Tod natürlich und auch notwendig, er war etwas ganz Normales und weder ein Urteil noch eine Verurteilung. Während er lebendig war, verehrte und fürchtete er Gott; in Bezug auf das Ende, das er nach seinem Tode hatte, sagte Gott nichts und machte keine Bemerkungen darüber. Gott ist rücksichtsvoll in dem, was Er sagt und tut, und der Inhalt und die Prinzipien Seiner Worte und Handlungen sind nach der Stufe seines Werkes und der Zeit, in der Er arbeitet. Was für ein Ende hatte jemand wie Hiob im Herzen Gottes? Hatte Gott in Seinem Herzen irgendeine Entscheidung getroffen? Natürlich hatte Er! Es ist nur, dass dies den Menschen unbekannt war; Gott wollte es den Menschen nicht sagen, noch hatte er die Absicht, es den Menschen zu sagen. Und so, oberflächlich gesprochen, starb Hiob voller Tage, und so war das Leben Hiobs.

Der Preis der während seines Lebens durch Hiob ausgelebt wurde

Hat Hiob ein Leben mit Wert gelebt? Wo war der Wert? Warum heißt es, dass er ein Leben in Wert gelebt hat? Was war sein Wert für den Menschen? Aus der Sicht des Menschen repräsentierte er die Menschheit, die Gott zu retten wünscht, indem er ein klares Zeugnis für Gott vor Satan und den Menschen der Welt traf. Er erfüllte die Pflicht, die von einem Geschöpf Gottes erfüllt werden sollte, und schuf ein Vorbild und handelte als Vorbild für all jene, die Gott zu retten wünscht, damit die Menschen sehen können, dass es durchaus möglich ist, über Satan zu triumphieren für Gott. Und was war sein Wert für Gott? Für Gott lag der Wert von Hiobs Leben in seiner Fähigkeit, Gott zu fürchten, Gott anzubeten, die Taten Gottes zu bezeugen und die Taten Gottes zu loben und Gott zu trösten und etwas zu genießen; für Gott war der Wert von Hiobs Leben auch darin, wie Hiob vor seinem Tod Versuche erlebte und über Satan triumphierte und vor dem Satan dem Volk der Welt ein prüfendes Zeugnis vor Gott und dem Volk der Welt zeigte, Gott unter der Menschheit verherrlichte und das Herz Gottes tröstete, sodass Gott ein begeistertes Herz hatte und ein Ergebnis und Hoffnung sah. Sein Zeugnis setzte einen Präzedenzfall für die Fähigkeit, fest in seinem Zeugnis für Gott zu stehen, und für das Schandieren des Satans im Namen Gottes, in Gottes Werk der Verwaltung der Menschheit zu stehen. Ist das nicht der Wert von Hiobs Leben? Der Hiob brachte Gott sein Herz, er gab Gott einen Vorgeschmack auf die Lust, verherrlicht zu werden, und bot einen wunderbaren Anfang für Gottes Managementplan. Und von diesem Punkt an wurde der Name Hiob zu einem Symbol für die Verherrlichung Gottes und ein Zeichen des Triumphs der Menschheit über Satan. Was Hiob während seines Lebens gelebt hat, und sein bemerkenswerter Triumph über Satan, wird für immer von Gott geschätzt werden, und seine Vollkommenheit, Aufrichtigkeit und Furcht vor Gott, wird von den kommenden Generationen verehrt und emuliert werden. Er wird für immer von Gott geschätzt werden wie eine makellose, leuchtende Perle, und auch ist er es wert, von den Menschen geschätzt zu werden!

Als nächstes wollen wir Gottes Werk im Zeitalter des Gesetzes betrachten.

D. Die Vorschriften des Zeitalters des Rechts

1. Die zehn Gebote

2. Die Grundregeln für den Bau der Altäre

3. Vorschriften für die Behandlung von Dienern

4. Vorschriften für Diebstahl und Entschädigung

5. Das Sabbatjahr und die drei Feiern

6. Vorschriften für den Sabbattag

7. Vorschriften für Angebote

A. Verbrannte Angebote

B. Fleisch Angebote

C. Friedensangebote

D. Sünden Angebote

E. Trespass Angebote

F. Vorschriften für Angebote durch Priester (Aaron und seine Söhne sind befohlen zu entsprechen)

1) Brandopfer von Priestern

2) Fleischangebote von Priestern

3) Sündenopfer von Priestern

4) Trübsalopfer von Priestern

5) Friedensangebote der Priester

8. Vorschriften für das Essen der Opfergaben durch Priester

9. Saubere und unreine Tiere (die, die gegessen werden und die, die nicht gegessen werden)

10. Vorschriften für die Reinigung von Frauen nach der Geburt

11. Standards für die Prüfung der Lepra

12. Vorschriften für diejenigen, die von Lepra geheilt wurden

13. Vorschriften für die Reinigung von infizierten Häusern

14. Vorschriften für Personen, die unter anormalen Einleitungen leiden

15. Der Tag des Sühnopfers, der einmal im Jahr beobachtet werden muss

16. Regeln für die Schlachtung von Rindern und Schafen

17. Das Verbot, nach abscheulichen Praktiken von Heiden (nicht Inzest und so weiter)

18. Vorschriften, welchen das Volk folgen muss („Du sollst heilig sein, denn ich, der Herr, dein Gott bin heilig“).

19. Die Ausführung derjenigen, die ihre Kinder opfern zu Molech

20. Vorschriften für die Strafe des Verbrechens des Ehebruchs

21. Regeln, die von Priestern beobachtet werden sollten (Regeln für ihr alltägliches Verhalten, Regeln für den Konsum von Heiligen Dingen, Regeln für das Vornehmen von Geschenken usw.)

22. Feste, die beobachtet werden sollten (der Sabbattag, Pessach, Pfingsten, der Tag der Sühne und so weiter)

23. Andere Verordnungen (Brennen der Lampen, das Jubiläumsjahr, die Erlösung des Landes, das Versprechen, das Angebot des Zehnten usw.)

Die Vorschriften des Zeitalters des Rechts sind der wahre Beweis für Gottes Leitung der ganzen Menschheit

Also, habt ihr diese Regeln und Prinzipien des Gesetzes gelesen, ja? Sind die Vorschriften breit gefächert? Zuerst decken sie die Zehn Gebote, nach denen die Vorschriften für den Bau Altäre, und so weiter sind. Danach folgen die Vorschriften für die Aufbewahrung des Sabbats und die Beobachtung der drei Feste, nach denen die Regelungen für das Opfer gelten. Habt ihr gesehen, wie viele Arten von Angeboten gibt es? Es gibt Brandopfer, Fleischopfer, Friedensopfer, Sündenopfer und so weiter, denen die Vorschriften für Priesteropfer, einschließlich Brandopfer und Fleischopfer von Priestern, und anderen Arten von Angeboten folgen. Die achte Verordnung ist für das Essen der Opfer von Priestern, und dann gibt es Vorschriften für das, was beobachtet werden sollte, während des Lebens der Menschen. Es gibt Bestimmungen für viele Aspekte des Lebens der Menschen, wie die Vorschriften für das, was sie essen können oder nicht essen können, für die Reinigung von Frauen nach der Geburt und für diejenigen, die von Lepra geheilt wurden. In diesen Vorschriften geht Gott so weit, über Krankheit zu sprechen, und es gibt sogar Regeln für die Schlachtung von Schafen und Rindern, und so weiter. Schafe und Vieh wurden von Gott geschaffen, und ihr solltet sie töten, so Gott es euch sagt; es gibt zweifellos Grund zu den Worten Gottes, es ist zweifellos richtig zu handeln, wie von Gott verordnet, und sicherlich ist es von Nutzen für die Menschen! Es gibt auch Feste und Regeln zu beobachten, wie der Sabbattag, Pessach und mehr – Gott sprach von all diesen. Sehen wir uns die letzten an: Andere Vorschriften, die die Lampen verbrennen, das Jahr des Jubiläums, die Erlösung des Landes, das Gelübde, das Zehngebot und so weiter. Haben diese umfassend eine breite Palette? Das erste, worüber gesprochen werden muss, ist die Frage der Opfergaben der Menschen, dann gibt es Vorschriften für Diebstahl und Entschädigung und die Beobachtung des Sabbattages …; alle Details des Lebens sind beteiligt. Das heißt, als Gott die offizielle Arbeit seines Managementplanes begann, stellte er viele Vorschriften auf, die vom Menschen verfolgt werden sollten. Diese Vorschriften waren, damit der Mensch das normale Leben des Menschen auf der Erde führen kann, ein normales Leben des Menschen, das untrennbar mit Gott und Seiner Führung verbunden ist. Gott hat dem Menschen zuerst gesagt, wie man Altäre baut, wie man die Altäre aufbaut. Danach erzählte Er dem Menschen, wie er Opfer zu machen hat, um festzustellen, wie der Mensch leben sollte – was er im Leben zu beachten hatte, was er zu tun hatte, was er tun sollte und musste. Was Gott für den Menschen machte, war allumfassend, und mit diesen Bräuchen, Vorschriften und Prinzipien vereinheitlichte Er das Verhalten der Menschen, führte ihr Leben, führte ihre Einweihung zu den Gesetzen Gottes, führte sie dazu, vor den Altar Gottes zu kommen und sie zu einem Leben unter allen Dingen zu führen, die Gott für den Menschen geschaffen hatte, der von Ordnung, Regelmäßigkeit und Mäßigung besessen war. Gott verwendete zuerst diese einfachen Vorschriften und Prinzipien, um dem Menschen Grenzen zu setzen, damit der Mensch auf der Erde ein normales Leben haben würde, Gott anzubeten, das normale Leben des Menschen zu haben; das ist der spezifische Inhalt des Anfangs seines sechstausendjährigen Managementplans. Die Vorschriften und Regeln umfassen einen sehr breiten Inhalt, sie sind die Besonderheiten der Führung Gottes für die Menschheit während des Zeitalters des Gesetzes, sie mussten von den Menschen angenommen und geehrt werden, die vor dem Zeitalter des Gesetzes gekommen sind, getan von Gott im Zeitalter des Gesetzes, und sie sind ein wirklicher Beweis für Gottes Führung und Führung der ganzen Menschheit.

Die Menschheit ist untrennbar mit Gottes Lehren und Bestimmungen verbunden

In diesen Vorschriften sehen wir, dass Gottes Einstellung zu Seinem Werk, zu Seinem Management und zu den Menschen ernst, aufrichtig, rigoros und verantwortlich ist. Er tut die Arbeit, die Er nach Seinen Schritten tun muss, ohne die geringste Diskrepanz zu haben, indem er die Worte spricht, die er mit der Menschheit ohne den geringsten Fehler oder Unterlassung sprechen muss, damit der Mensch erkennen kann, dass er untrennbar mit Gottes Führung verbunden ist und Ihm zeigt, wie wichtig alles, was Gott tut und sagt, für die Menschheit ist. Unabhängig davon, wie der Mensch im nächsten Zeitalter ist, kurz, ganz am Anfang – während des Zeitalters des Gesetzes – hat Gott diese einfachen Dinge getan. Die Vorstellungen Gottes, die der Welt und die der Menschheit waren in dieser Zeit abstrakt und undurchsichtig, und obwohl sie einige bewusste Vorstellungen und Absichten hatten, waren sie alle unklar und unrichtig, und so war die Menschheit untrennbar mit Gottes Lehren und Vorgaben verbunden. Die früheste Menschheit wusste nichts, und so musste Gott beginnen, den Menschen von den oberflächlichen und grundlegenden Prinzipien für das Überleben und die notwendigen Vorschriften für das Leben zu lehren und diese Dinge nach und nach im Herzen des Menschen zu vermitteln und dem Menschen ein allmähliches Verständnis von Gott zu geben. Die allmähliche Wertschätzung und das Verständnis der Führung Gottes und ein grundlegendes Konzept des Verhältnisses zwischen Mensch und Gott, durch diese Vorschriften und durch diese Regeln, die von Worten waren. Nach der Erreichung dieses Effekts war Gott erst dann in der Lage, nach und nach die Arbeit zu tun, die Er später tun würde, und so sind diese Regelungen und die Arbeit, die Gott während des Zeitalters des Gesetzes vollbringt, das Fundament Seines Werkes der Rettung der Menschheit, und die erste Stufe der Arbeit in Gottes Managementplan. Obwohl vor der Arbeit des Gesetzeszeitalters Gott mit Adam, Eva und ihren Nachkommen gesprochen hatte, waren diese Befehle und Lehren nicht so systematisch oder spezifisch, dass sie eins nach dem anderen dem Menschen ausgestellt wurden, und sie wurden nicht niedergeschrieben, noch wurden sie Regelungen. Das ist, weil damals Gottes Plan nicht so weit gegangen war; nur als Gott den Menschen auf diesen Schritt geführt hatte, konnte Er beginnen, diese Vorschriften des Zeitalters des Gesetzes zu sprechen und damit zu beginnen, den Menschen zu führen. Es war ein notwendiger Prozess, und das Ergebnis war unvermeidlich. Diese einfachen Bräuche und Vorschriften zeigen den Menschen die Schritte von Gottes Führung und die Weisheit Gottes offenbart sich in Seinem Management-Plan. Gott weiß, wie Inhalt und Mittel zu verwenden sind, um zu beginnen und um fortzufahren, und welche Mittel zu verwenden sind, um sie zu beenden. Somit gewinnt eine Gruppe Zeugnis von Ihm, die den gleichen Geist hat, wie Er. Er weiß, was im Menschen ist, und weiß, was dem Menschen fehlt, Er weiß, was Er zu leisten hat, und wie Er den Menschen führen sollte, und auch Er weiß, was der Mensch tun soll und muss. Der Mensch ist wie eine Marionette: Auch wenn er kein Verständnis des Willens Gottes hatte, konnte er nicht umhin, geführt von Gottes Werk der Verwaltung, Schritt für Schritt, bis heute. Es gab keine Scheu im Herzen Gottes, was Er tun sollte; in seinem Herzen gab es einen sehr klaren und lebendigen Plan, und Er vollbrachte das Werk, das Er nach seinen Schritten und Seinem Plan von der Oberflächlichen zur Tiefe fortsetzen wollte. Obwohl Er die Arbeit, die Er später tun sollte, nicht mitgeteilt hatte, wurde Seine spätere Arbeit weiterhin in strikter Übereinstimmung mit Seinem Plan durchgeführt, der eine Manifestation dessen ist, was Gott ist und ist auch die Autorität von Gott. Unabhängig davon, in welchem Stadium Seines Managementplanes er sich befindet, stellen sich Seine Disposition und Seine Substanz selbst dar – und es gibt keinen Irrtum darin. Unabhängig von dem Alter oder der Bühne der Arbeit, welche Art von Menschen Gott liebt, welche Art von Menschen Er verabscheut, Seine Disposition und alles, was Er hat und wird, wird sich nie ändern. Auch wenn diese Regelungen und Prinzipien, die Gott während der Arbeit des Gesetzeszeitalters etabliert hat, ist es für die Menschen heute sehr einfach und es erscheint oberflächlig und obwohl sie leicht verständlich und realisierbar sind, gibt es in ihnen immer noch die Weisheit Gottes. Die Gesinnung Gottes und was Er hat und ist. Denn innerhalb dieser scheinbar einfachen Vorschriften wird Gottes Verantwortung und Fürsorge gegenüber der Menschheit und die exquisite Substanz Seiner Gedanken ausgedrückt, die es dem Menschen ermöglichen, die Tatsache wirklich zu realisieren, dass Gott über alle Dinge herrscht und alle Dinge von Seiner Hand kontrolliert werden. Egal wieviel Wissen die Menschheit beherrscht oder wie viele Theorien oder Geheimnisse er versteht, für Gott ist keines davon in der Lage, seine Bestimmung an die Menschheit und die Führung der Menschheit zu ersetzen; wird die Menschheit für immer unzertrennlich von Gottes Führung und dem persönlichen Werk Gottes sein. Das ist die untrennbare Beziehung zwischen Mensch und Gott. Unabhängig davon, ob Gott ihnen ein Gebot oder eine Regulierung gibt oder Wahrheit für sie bietet, um seinen Willen zu verstehen, egal was er tut, ist es Gottes Ziel, den Menschen zu einem schönen Morgen zu führen. Die Worte von Gott und das Werk, das Er tut, sind sowohl die Offenbarung eines Aspekts Seiner Substanz als auch die Offenbarung eines Aspekts Seiner Disposition und Seiner Weisheit, sie sind ein unverzichtbarer Schritt Seines Managementplans. Das darf nicht übersehen werden! Gottes Wille ist in dem, was Er tut; Gott fürchtet keine verlegenen Bemerkungen, noch hat Er Angst vor irgendwelchen Vorstellungen oder Gedanken des Menschen über Ihn. Er tut nur Seine Arbeit und setzt Seine Leitung in Übereinstimmung mit Seinem Managementplan fort, unbeschränkt von irgendeiner Person, von Materie oder von Gegenstand.

OK, das ist alles für heute. Bis zum nächsten Mal!

13. Juni 2014

Fußnoten:

a. Der ursprüngliche Text liest „Handlungen.“

b. Der ursprüngliche Text liest „der Titel von.“

c. Der ursprüngliche Text liest „der Verlust von.“

d. Der ursprüngliche Text liest „das verschwunden war.“