3. Die Unterschiede zwischen dem kirchlichen Leben im Zeitalter der Gnade und im Zeitalter des Königreichs

Relevante Worte Gottes:

Als Gott im Zeitalter der Gnade in den dritten Himmel zurückkehrte, war Gottes Werk der Erlösung der ganzen Menschheit eigentlich bereits in den letzten Teil übergegangen. Alles, was auf Erden zurückblieb, waren das Kreuz, das Jesus auf Seinem Rücken trug, das feine Leintuch, in das Jesus eingehüllt war, und die Dornenkrone und der Purpurrock, den Jesus trug (dies waren Objekte, mit denen die Juden Ihn verspotteten). Das heißt, nachdem das Werk der Kreuzigung Jesu für eine große Sensation gesorgt hatte, legten sich die Dinge wieder. Von da an begannen die Jünger Jesu, Sein Werk fortzuführen, indem sie die Kirchen überall behüteten und bewässerten. Der Inhalt ihres Werk war folgender: Sie baten alle Menschen, Buße zu tun, ihre Sünden zu beichten und sich taufen zu lassen; und die Apostel machten sich alle auf, die eigentliche Geschichte, den ungeschminkte Bericht der Kreuzigung Jesu zu verbreiten und daher konnte niemand anders, als vor Jesus auf die Knie zu fallen und seine Sünden zu beichten; und des Weiteren gingen die Apostel überallhin, sie übermittelten die Worte, die Jesus sprach. Von diesem Zeitpunkt an begann der Aufbau von Kirchen im Zeitalter der Gnade.

aus „Werk und Eintritt (6)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

In der Vergangenheit wurde während den besonderen oder großen Versammlungen, die an verschiedenen Orten abgehalten wurden, nur über einen Aspekt des Weges der Praxis gesprochen. Diese Praxis war das, was während des Zeitalters der Gnade in die Praxis umgesetzt werden sollte und hatte so gut wie keine Beziehung zur Gotteskenntnis, denn die Vision des Zeitalters der Gnade war nur die Vision der Kreuzigung Jesu, und es gab keine größeren Visionen. Der Mensch sollte nicht mehr kennen als das Werk Seiner Erlösung der Menschheit durch die Kreuzigung und somit gab es während des Zeitalters der Gnade keine anderen Visionen, die der Mensch kennen sollte. Auf diese Weise hatte der Mensch nur eine geringe Gotteskenntnis. Außer die Kenntnis über die Liebe und Barmherzigkeit Jesu, gab es nur ein paar einfache, jämmerlich Dinge, die der Mensch in die Praxis umsetzen konnte; Dinge, die weit entfernt von heute waren. Ganz gleich, welche Form die Zusammenkunft des Menschen in der Vergangenheit hatte, er war nicht in der Lage, über ein praktisches Wissen von Gottes Werk zu sprechen, geschweige denn war jemand in der Lage, eindeutig zu sagen, welchen Weg der Praxis der Mensch am besten einschlagen sollte. Er fügte nur ein paar einfache Einzelheiten zu einem Fundament aus Duldsamkeit und Geduld hinzu; es gab einfach keine Veränderung im Wesen seiner Praxis, weil Gott innerhalb des gleichen Zeitalters kein neueres Werk vollbrachte und die einzigen Anforderungen, die Er an den Menschen hatte, waren Duldsamkeit und Geduld, oder das Kreuz zu tragen. Abgesehen von solchen Praktiken gab es keine höheren Visionen als die Kreuzigung Jesu.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Ein normales geistliches Leben beschränkt sich nicht auf Praktiken wie Gebet, Lobgesang, Teilnahme am Kirchenleben und das Essen und Trinken der Worte Gottes. Es geht dabei vielmehr darum, ein neues und lebendiges geistliches Leben zu leben. Dabei ist nicht wichtig, wie du praktizierst, sondern welche Früchte deine Praxis trägt. Die meisten Menschen glauben, dass ein normales geistliches Leben unbedingt das Beten, das Singen von Lobliedern, das Essen und Trinken der Worte Gottes oder das Nachsinnen über Seine Worte beinhalten muss, unabhängig davon, ob derartige Praktiken wirklich wirkungsvoll sind oder zu wahrem Verständnis führen. Diese Menschen konzentrieren sich darauf, oberflächliche Vorgänge zu befolgen, ohne dabei an die Ergebnisse zu denken; sie sind Menschen, die in den Ritualen der Religion leben, und keine Menschen, die innerhalb der Kirche leben, und noch weniger sind sie Menschen des Königreichs. Ihre Gebete, ihr Singen von Lobliedern und ihr Essen und Trinken der Worte Gottes stellen allesamt nur das Einhalten von Regeln dar und erfolgen aus Zwangsläufigkeit und um mit den Tendenzen Schritt zu halten – nicht aus Bereitschaft oder von Herzen. Ganz gleich, wie viel diese Menschen auch beten oder singen, ihre Bemühungen werden keine Früchte tragen, denn alles, was sie ausüben, sind nur die Regeln und Rituale der Religion; es ist nicht das eigentliche Praktizieren von Gottes Worten. Sie konzentrieren sich nur darauf, viel Aufheben von ihrer Praxis zu machen und betrachten Gottes Worte als Regeln, die es einzuhalten gilt. Solche Menschen setzten Gottes Worte nicht in die Praxis um; sie stellen lediglich das Fleisch zufrieden und führen anderen etwas vor, damit sie es auch ja sehen. Diese religiösen Rituale und Regeln sind alle menschlichen Ursprungs; sie kommen nicht von Gott. Gott hält Sich nicht an Regeln, noch fügt Er Sich Gesetzen; stattdessen tut Er jeden Tag Neues und vollbringt praktische Werke. Wie die Menschen in der Drei-Selbst-Kirche, die sich auf Praktiken wie tägliche Morgenandachten, das Darbringen von Abendgebeten sowie Dankgebete vor den Mahlzeiten und dem Danksagen bei allem beschränken – wie viel sie auch tun und wie lange sie es auch tun, sie werden nicht über das Wirken des Heiligen Geistes verfügen. Wenn Menschen inmitten von Regeln leben und ihre Herzen sich an Methoden der Praxis klammern, kann der Heilige Geist nicht wirken, weil ihre Herzen von Regeln und menschlichen Auffassungen eingenommen sind. Somit kann Gott nicht eingreifen und an ihnen wirken, und ihnen bleibt nur, weiterhin von Gesetzen kontrolliert zu leben. Solche Menschen werden niemals Gottes Lob empfangen können.

aus „Über ein normales geistliches Leben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Im Verlauf des Eintritts des Menschen ist das Leben immer langweilig, voller monotoner Elemente eines spirituellen Lebens, wie zum Beispiel einige Gebete, das Essen und Trinken der Worte Gottes oder die Bildung von Zusammenkünften, sodass die Menschen stets das Gefühl haben, dass an Gott zu glauben keine große Freude macht. Solche geistigen Aktivitäten werden immer auf der Grundlage der ursprünglichen Disposition der Menschheit ausgeführt, die durch Satan wurde. Obwohl Menschen manchmal die Erleuchtung des Heiligen Geistes empfangen können, sind ihr ursprüngliches Denken, ihre ursprüngliche Gesinnung, ihr ursprünglicher Lebensstil und ihre ursprünglichen Gewohnheiten weiterhin in ihnen verankert und daher bleibt ihre Natur unverändert. … Wenn eine Phase von Gottes Arbeit endet, so hat Er in Wirklichkeit Seine Hilfsmittel und Gestaltung dieser Zeit bereits spurlos zerstört. Trotzdem verehren die „frommen Gläubigen“ immer noch diese greifbaren, materiellen Objekte, lassen aber das, was Gott hat, ohne etwas darüber zu wissen, zurück. Scheinbar sind sie voller Gottesliebe, tatsächlich aber schoben sie Ihn vor langer Zeit schon aus dem Haus und stellen Satan zur Anbetung auf den Tisch. Gemälde von Jesus, dem Kreuz, Maria, der Taufe Jesu und dem letzten Abendmahl – die Menschen verehren diese wie den Herrn des Himmels, während sie dabei die ganze Zeit ausrufen „Herr, himmlischer Vater.“ Ist das nicht alles ein Witz? Bis heute, werden viele ähnliche Redeweisen und Handlungen, die unter der Menschheit weitergereicht werden, von Gott gehasst. Sie versperren ernsthaft den vorliegenden Weg zu Gott und verursachen des Weiteren einen enormen Verlust für den menschlichen Eintritt. Wenn wir das Ausmaß, in dem Satan die Menschheit verdorben hat beiseite lassen, so hat das Gesetz von Witness Lee, die Erfahrungen von Lawrence, die Studie von Watchman Nee und die Arbeit des Paulus das Innere der Menschheit völlig eingenommen. Gott hat keine Möglichkeit im Menschen zu arbeiten, denn in ihnen liegt zu viel von Individualismus, Gesetzen, Regeln, Normen und Systemen. Zusätzlich zur Tendenz zum feudalen Aberglauben, haben diese Dinge die Menschen gefangen und verschlungen. Es ist als seien die Gedanken des Menschen ein bewegender Märchenfilm in Farbe, mit fantastischen Lebewesen, die auf Wolken reiten. Gleichermaßen fantasievoll, als auch aufregend und beeindruckend. Um die Wahrheit zu sagen, besteht das Werk, das Gott zu tun gekommen ist, darin, sich mit den abergläubischen Attributen der Menschen auseinanderzusetzen und sie zu vertreiben und ihre geistige Einstellung völlig umzuwandeln. Gottes Werk hat nicht aufgrund des Erbes, das durch die Generationen hindurch von der Menschheit überliefert wurde, bis heute fortgedauert; es ist das Werk, das von Ihm persönlich begonnen und von Ihm vollendet wird, ohne dass es notwendig ist, das Vermächtnis eines bestimmten großen spirituellen Menschen zu übernehmen oder irgendein Werk von repräsentativer Natur zu erben, das von Gott in irgendeiner anderen Epoche vollbracht wurde. Die Menschen müssen sich nicht selbst um diese Dinge kümmern. Gott hat heute einen anderen Sprach- und Arbeitsstil, warum sollten sich die Menschen daher sorgen? Wenn die Menschen den heutigen Weg im gegenwärtigen Strom beschreiten, während sie das Vermächtnis ihrer „Vorfahren“ fortsetzen, werden sie nicht ihren Bestimmungsort erreichen. Gott verspürt eine tiefe Abneigung für diese bestimmte Art menschlichen Verhaltens. Genauso, wie Er die Jahre, Monate und Tage der menschlichen Welt verabscheut.

aus „Werk und Eintritt (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Lobpreis hat Zion erreicht und Gottes Wohnort ist erschienen. Der von allen Völkern gepriesene herrliche heilige Name verbreitet sich. Oh, Allmächtiger Gott! Das Haupt des Universums, Christus der letzten Tage – Er ist die strahlende Sonne, die auf dem Berg Zion aufgegangen ist, der majestätisch und erhaben über das gesamte Universum ragt …

Allmächtiger Gott! Wir rufen Dir im Jubel zu; wir tanzen und singen. Du bist wahrhaftig unser Erlöser, der große König des Universums! Du hast eine Gruppe von Überwindern geschaffen und Gottes Führungsplan erfüllt. Alle Völker werden zu diesem Berg strömen. Alle Völker werden vor dem Thron niederknien! Du bist der eine und einzig wahre Gott und Dir gebührt Herrlichkeit und Ehre. Alle Herrlichkeit, alles Lob und alle Macht sei dem Thron! Die Quelle des Lebens fließt aus dem Thron hervor, bewässert und nährt die Scharen von Gottes Volk. Das Leben verändert sich mit jedem Tag; neues Licht und neue Offenbarungen folgen uns, gewähren ständig neue Erkenntnisse über Gott. Inmitten von Erfahrungen, kommen wir zur vollständigen Gewissheit über Gott; Seine Worte manifestieren sich ständig, manifestieren sich in denen, die recht sind. Wir sind wahrlich so gesegnet! Wir begegnen Gott jeden Tag von Angesicht zu Angesicht, kommunizieren mit Gott in allen Dingen und geben Gott Souveränität über alles. Wir denken sorgfältig über Gottes Wort nach, unsere Herzen ruhen still in Gott und auf diese Weise kommen wir vor Gott, wo wir Sein Licht empfangen. Jeden Tag, in unserem Leben, unseren Taten, Worten, Gedanken und Ideen, leben wir in Gottes Wort und können jederzeit unterscheiden. Gottes Wort führt den Faden durch die Nadel; unerwartet kommen die Dinge ans Licht, die in unserem Inneren verborgen sind, eins nach dem anderen. Die Gemeinschaft mit Gott duldet keinen Verzug. Unsere Gedanken und Ideen werden von Gott bloßgelegt. In jedem Augenblick leben wir vor dem Stuhl Christi, wo wir uns dem Gericht unterziehen. Satan nimmt weiterhin jede Stelle in unserem Leib ein. Heute muss Gottes Tempel gesäubert werden, um Seine Souveränität wiederherzustellen. Damit Gott uns völlig besitzen kann, müssen wir einen Kampf um Leben und Tod führen. Erst wenn unser altes Selbst gekreuzigt worden ist, kann das auferstandene Leben Christi allwaltend herrschen.

Jetzt bringt der Heilige Geist einen Angriff in jedem unserer Winkel an, um für unsere Rückgewinnung zu kämpfen! Solange wir zur Selbstverleugnung bereit sind und gewillt, mit Gott zusammenzuarbeiten, wird Gott uns sicherlich jederzeit aus dem Inneren heraus erhellen und reinigen und zurückzuerobern, was Satan eingenommen hat, damit wir von Gott so schnell wie möglich vollendet werden. Verschwende keine Zeit – lebe jeden Moment in Gottes Wort. Lass dich mit den Heiligen erbauen, lass dich in das Königreich bringen und geh gemeinsam mit Gott in die Herrlichkeit ein.

aus „Kapitel 1“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Heute hast Du alle Gemeinden vollkommen gemacht – die Gemeinde von Philadelphia – und somit Deinen 6 000-jährigen Führungsplan verwirklicht. Die Heiligen können sich Dir demütig unterwerfen, verbunden im Geist und in Liebe nachfolgend, verbunden mit der Quelle des Brunnens. Das lebendige Wasser des Lebens fließt unaufhörlich und wäscht den ganzen Schlamm und das schmutzige Wasser in der Kirche weg und reinigt sie, und reinigt abermals Deinen Tempel. Wir haben den praktischen wahren Gott kennengelernt, sind in Seinen Worten gewandelt, haben unsere eigenen Funktionen und Pflichten erkannt und alles getan, was wir können, um uns für die Kirche aufzuwenden. Stets still vor Dir, müssen wir auf das Wirken des Heiligen Geistes achten, sodass Dein Wille in uns nicht behindert wird. Unter den Heiligen herrscht gegenseitige Liebe und die Stärken einiger werden die Schwächen anderer ausgleichen. Sie sind imstande, stets im Geist zu wandeln, erleuchtet und erhellt durch den Heiligen Geist. Sie setzen die Wahrheit sofort in die Praxis um, nachdem sie sie verstanden haben. Sie halten Schritt mit dem neuen Licht und folgen den Spuren Gottes.

Arbeitet aktiv mit Gott zusammen; Ihm die Kontrolle zu lassen, heißt, mit Ihm zu wandeln. Alle unsere eigenen Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und unsere säkularen Verstrickungen lösen sich in Luft auf wie Rauch. Wir lassen Gott allwaltend in unserem Geist herrschen, wandeln mit Ihm und erlangen so Transzendenz, überwinden die Welt, und unser Geist fliegt frei und erlangt Befreiung: Dies ist das Resultat, wenn der Allmächtige Gott König wird. Wie können wir nicht in Lobpreis tanzen und singen, unsere Lobgesänge darbringen und neue Lieder darbringen?

Es gibt wahrlich viele Möglichkeiten, Gott zu preisen: Seinen Namen ausrufen, sich Ihm nähern, an Ihn zu denken, lesen im Gebet, sich am gemeinschaftlichen Austausch beteiligen, innere Einkehr und Nachdenken, Gebet und Loblieder. In diesen Formen des Preisens liegt Freude und es liegt Salbung darin; es liegt Kraft im Lobpreis, und es liegt auch eine Bürde darin. Es liegt Glaube im Lobpreis und es liegt neue Erkenntnis darin.

Arbeitet aktiv mit Gott zusammen, stimmt euch im Dienst ab und werdet eins, erfüllt die Absichten des Allmächtigen Gottes, beeilt euch, zu einem heiligen geistlichen Leib zu werden, zertrampelt Satan und setzt Satans Schicksal ein Ende. Die Gemeinde von Philadelphia ist in Gottes Gegenwart entrückt worden und manifestiert sich in Seiner Herrlichkeit.

aus „Kapitel 2“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Alle Nationen jubeln, alle Völker singen, der Berg Zion lacht vor Freude, die Herrlichkeit Gottes ist gekommen! Selbst in Träumen dachte Ich nie, dass Ich Gottes Angesicht sehen würde, doch heute habe Ich es gesehen. Von Angesicht zu Angesicht mit Ihm jeden Tag lege Ich mein Herz vor Ihm offen. Großzügig stellt Er alles bereit, was gegessen und getrunken wird. Leben, Worte, Taten, Gedanken, Ideen – Sein herrliches Licht erhellt sie alle. Er führt jeden Schritt des Weges, und wenn irgendein Herz aufsässig ist, dann wird Sein Gericht sofort hereinbrechen.

Zusammen mit Gott essen, zusammenbleiben, zusammenleben, mit Ihm zusammen sein, zusammen wandeln, sich zusammen erfreuen, Herrlichkeit und Segnungen zusammen erlangen, die Königsherrschaft mit Gott teilen und im Königreich zusammen sein – oh welch eine Freude! Oh wie lieblich! Jeden Tag von Angesicht zu Angesicht mit Ihm, jeden Tag reden, sich ständig unterhalten, jeden Tag neue Erleuchtung und neue Erkenntnisse haben. Unsere geistigen Augen werden geöffnet und wir sehen alles, all die Geheimnisse des Geistes werden uns offenbart. Das heilige Leben ist so unbeschwert. Lauft schnell und haltet nicht inne, kämpft euch beständig voran, da vorn gibt es mehr wunderbares Leben. Seid nicht einfach mit einem süßen Geschmack zufrieden, sondern trachtet stets danach, in Gott einzutreten. Er ist allumfassend und überreichlich, und Er hat alle möglichen Dinge, die uns fehlen. Arbeitet proaktiv zusammen, tretet in Ihn ein, und nichts wird je wieder dasselbe sein. Unser Leben wird transzendent sein, und keine Person, Angelegenheit oder Sache kann uns stören.

Transzendenz! Transzendenz! Wahre Transzendenz! Gottes transzendentes Leben ist im Innern und alle Dinge werden wahrhaft entspannt! Wir transzendieren die Welt und weltliche Dinge, fühlen keine Bindung an Ehemänner oder Kinder. Wir transzendieren den Einfluss von Krankheit und Umgebungen. Satan, wage es nicht uns zu stören. Alles Unheil völlig zu transzendieren – das heißt, Gott die Königsherrschaft übernehmen lassen! Wir zertrampeln Satan unter unseren Füßen, bezeugen die Kirche und entlarven das hässliche Gesicht Satans gründlich. Der Bau der Kirche ist in Christus, der herrliche Leib ist auferstanden – das heißt leben in Entrückung!

aus „Kapitel 15“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Der Eintritt in das Training des Königreichs bedeutet den Anfang des Lebens des Volks Gottes – bist du bereit, so ein Training anzunehmen? Bist du bereit, Gefühl von Dringlichkeit zu spüren? Bist du bereit, unter Gottes Disziplin zu leben? Bist du bereit, unter Gottes Züchtigung zu leben? Wenn Gottes Worte über dich kommen und dich prüfen, wie wirst zu handeln? Und was wirst du tun, wenn du allen möglichen Tatsachen gegenüber stehst? In der Vergangenheit war dein Fokus nicht auf das Leben gerichtet. Heute musst du in die Realität des Lebens eintreten und Änderungen in der Disposition deines Lebens anstreben. Das ist, was vom Volk des Königreichs erreicht werden muss. All jene, die Gottes Volk sind, müssen das Leben besitzen, sie müssen das Training des Königreichs annehmen und Änderungen in der Disposition ihres Lebens anstreben. Das ist, was Gott vom Volk des Königreichs fordert.

Gottes Anforderungen an das Volk des Königreichs sind folgende:

1. Sie müssen Gottes Aufträge annehmen, das heißt, sie müssen alle Worte, die in Gottes Werk der letzten Tage gesprochen werden, annehmen.

2. Sie müssen in das Training des Königreichs eintreten.

3. Sie müssen danach streben, dass ihre Herzen von Gott berührt werden. Wenn dein Herz vollständig Gott zugewandt ist und du ein normales geistliches Leben hast, wirst du im Reich der Freiheit leben, was bedeutet, dass du unter der Obhut und dem Schutz von Gottes Liebe leben wirst. Nur wenn du unter der Obhut und dem Schutz Gottes lebst, wirst du zu Gott gehören.

4. Sie müssen von Gott gewonnen werden.

5. Sie müssen eine Manifestation der Herrlichkeit Gottes auf Erden werden.

Diese fünf Punkte sind Meine Aufträge für euch. Meine Worte werden zum Volk Gottes gesprochen und wenn du nicht bereit bist, diese Aufträge zu akzeptieren, werde Ich dich nicht zwingen – aber wenn du sie wirklich akzeptierst, dann wirst du imstande sein, den Willen Gottes zu tun. Heute beginnt ihr, Gottes Aufträge anzunehmen und danach zu streben, das Volk des Königreichs zu werden und die Maßstäbe zu erreichen, die erforderlich sind, um das Volk des Königreichs zu sein. Das ist der erste Schritt des Eintritts. Wenn du Gottes Willen vollständig tun möchtest, dann musst du dieses fünf Aufträge akzeptieren und wenn du in der Lage bist, sie zu erreichen, wirst du nach Gottes Herzen sein und Gott wird dich sicher reichlich verwenden. Was heute wichtig ist, ist in das Training des Königreichs einzutreten. Der Eintritt in das Training des Königreichs bezieht das geistliche Leben mit ein. Zuvor war nicht die Rede vom geistlichen Leben, aber heute, da du anfängst in das Training des Königreiches einzutreten, trittst du offiziell in das geistliche Leben ein.

aus „Erkennt Gottes neustes Werk und folgt Seinen Fußspuren“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Jetzt ist das Zeitalter des Königreiches. Ob du in dieses neue Zeitalter eingetreten bist, hängt davon ab, ob du in die Wirklichkeit von Gottes Worten eingetreten bist und ob Seine Worte zur Wirklichkeit deines Lebens geworden sind. Das Wort Gottes wird jedem Menschen bekannt gemacht, sodass am Ende alle Menschen in der Welt des Wortes leben werden und das Wort Gottes jeden Menschen von innen erleuchten und erhellen wird. Wenn du während dieses Zeitraums hastig und nachlässig beim Lesen von Gottes Wort bist und kein Interesse an Seinem Wort hast, zeigt das, dass etwas mit deinem Zustand nicht stimmt. Wenn du nicht in das Zeitalter des Wortes eintreten kannst, dann wirkt der Heilige Geist nicht in dir; wenn du in dieses Zeitalter eingetreten bist, wird Er Sein Werk verrichten. Was kannst du in dem Moment tun, wenn dieses Zeitalter des Wortes beginnt, um das Wirken des Heiligen Geistes gewinnen zu können? In diesem Zeitalter wird Gott diese Wirklichkeit unter euch herbeiführen: dass jeder Mensch das Wort Gottes ausleben wird, Wahrheit in die Praxis umsetzen können wird und Gott ernsthaft lieben wird; dass alle Menschen das Wort Gottes als Grundlage und als ihre Wirklichkeit verwenden werden und Herzen der Ehrfurcht für Gott haben; und dass der Mensch durch das Praktizieren von Gottes Wort dann mit Gott zusammen königliche Macht ausüben wird. Es ist dieses Werk, das Gott erreichen wird. Kannst du darauf verzichten, das Wort Gottes zu lesen? Es gibt nun viele, die spüren, dass sie nicht einmal einen Tag oder zwei auf das Lesen von Gottes Wort verzichten können. Sie müssen Sein Wort jeden Tag lesen, und wenn es die Zeit nicht zulässt, wird es genügen, Sein Wort anzuhören. Das ist das Gefühl, dass der Heilige Geist dem Menschen gibt, und das ist die Art und Weise, wie Er den Menschen zu bewegen beginnt. Das heißt, Er lenkt den Menschen durch Worte, sodass der Mensch in die Wirklichkeit von Gottes Wort eintreten kann. Wenn du nach nur einem Tag, ohne das Wort Gottes zu essen und zu trinken, Finsternis und Durst fühlst und du es für unzumutbar hältst, zeigt das, dass du vom Heiligen Geist bewegt worden bist und dass Er Sich nicht von dir abgewendet hat. Dann bist du einer, der in diesem Strom ist. Wenn du aber nach einem Tag, ohne das Wort Gottes zu essen und zu trinken, gar nichts empfindest und keinen Durst hast und auch überhaupt nicht bewegt wirst, zeigt das, dass der Heilige Geist Sich von dir abgewendet hat. Das bedeutet dann, dass etwas mit deinem Zustand im Inneren nicht stimmt; du bist nicht in das Zeitalter des Wortes eingetreten und du bist jemand, der zurückgefallen ist. Gott setzt das Wort ein, um den Menschen zu regieren; du fühlst dich gut, wenn du von Gottes Wort isst und trinkst, und wenn du es nicht tust, wirst du keinen Weg haben, dem du folgen kannst. Das Wort Gottes wird zur Nahrung des Menschen und zur Kraft, die ihn antreibt. Die Bibel sagt: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.“ Das ist das Werk, das Gott heute zum Abschluss bringen wird. Er wird diese Wahrheit in euch verwirklichen. Wie kommt es, dass der Mensch in der Vergangenheit viele Tage darauf verzichten konnte, das Wort Gottes zu lesen, und dennoch wie gewohnt essen und arbeiten konnte? Und warum ist das jetzt nicht der Fall? In diesem Zeitalter verwendet Gott in erster Linie das Wort, um alles zu regieren. Durch das Wort Gottes wird der Mensch gerichtet und vervollkommnet und dann schließlich ins Königreich gebracht. Nur das Wort Gottes kann das Leben des Menschen versorgen und nur das Wort Gottes kann dem Menschen Licht und einen Weg zum Praktizieren geben, besonders im Zeitalter des Königreiches. Solange du täglich von Seinem Wort isst und trinkst, ohne von der Wirklichkeit von Gottes Wort abzuweichen, wird Gott dich vervollkommnen können.

aus „Das Zeitalter des Königreichs ist das Zeitalter des Wortes“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Der Glaube an Gott ist jetzt in das Zeitalter von Gottes Wort eingegangen. Relativ betrachtet, beten die Menschen nicht mehr so viel wie früher; die Worte Gottes haben alle Aspekte der Wahrheit und alle Arten der Praxis klar übermittelt, sodass für die Menschen keine Notwendigkeit mehr besteht, zu suchen und umherzutasten. Im Leben des Zeitalters des Königreichs bringen die Worte Gottes die Menschen voran und in diesem Leben wird ihnen alles deutlich gemacht, damit sie es sehen – denn Gott hat alles ausführlich ausgelegt und der Mensch muss seinen Weg durch das Leben nicht mehr ertasten. Was Heirat betrifft, weltliche Angelegenheiten, Leben, Nahrung, Kleidung und Obdach, zwischenmenschliche Beziehungen, wie man auf eine Art dienen kann, die dem Willen Gottes entspricht, wie es dem Fleisch zu entsagen gilt usw., welche dieser Dinge hat Gott euch nicht erklärt? Müsst ihr immer noch beten und suchen? Das ist wirklich unnötig! Wenn du diese Dinge immer noch tust, ist dein Verhalten nur überflüssig. Es ist unwissend, töricht und völlig unnötig! … Gottes Worte sind glasklar, insbesondere die, die über Seinen Willen und Seine Disposition kundgetan werden, sowie darüber, wie Er die verschiedenen Arten von Menschen behandelt. Wenn du die Wahrheit nicht verstehst, dann solltest du die Worte Gottes mehr lesen – die dadurch erzielten Ergebnisse sind weitaus besser als blindes Beten und Suchen. In vielen Fällen sollten Suchen und Beten durch häufigeres Lesen der Worte Gottes und gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit ersetzt werden. Während deiner regelmäßigen Gebete solltest du aus Gottes Worten heraus mehr über dich nachdenken und versuchen, dich mehr zu kennen. Dies ist für deinen Fortschritt im Leben von größerem Nutzen. Wenn du jetzt immer noch suchst, indem du deine Augen zum Himmel erhebst, zeigt das nicht, dass du nach wie vor an einen vagen Gott glaubst? Zuvor hattest du aufgrund deines Suchens und Betens Ergebnisse gesehen und der Heilige Geist hatte deinen Geist ein wenig bewegt, weil das Zeitalter der Gnade herrschte. Du konntest Gott nicht sehen, weshalb dir keine Wahl blieb, als deinen Weg nach vorne zu ertasten und auf diese Weise zu suchen. Jetzt ist Gott unter die Menschen gekommen, das Wort ist im Fleisch erschienen und du hast Gott gesehen; deshalb wirkt der Heilige Geist nicht mehr so, wie Er es vorher getan hat. Das Zeitalter hat sich gewandelt und folglich auch die Art und Weise, wie der Heilige Geist wirkt. Zwar beten die Menschen womöglich nicht mehr so viel wie früher, doch der Mensch hat jetzt die Möglichkeit, Gott zu lieben, da Gott sich auf Erden befindet. Die Menschheit hat das Zeitalter des Liebens Gottes betreten und kann sich Gott in ihrem Inneren normal nähern: „O Gott! Du bist wahrhaftig so gut und ich möchte Dich lieben!“ Nur wenige klare Worte verleihen der Gottesliebe im Herzen der Menschen Ausdruck; dieses Gebet wird nur gesprochen, um die Liebe zwischen Mensch und Gott zu vertiefen. Manchmal siehst du vielleicht, dass du ein wenig Aufsässigkeit aufweist, und sagst: „O Gott! Warum bin ich so verdorben?“ Du spürst ein starkes Verlangen, dich selbst einige Male zu schlagen, und deine Augen füllen sich mit Tränen. In solchen Momenten spürst du Reue und Trübsal in deinem Herzen, hast jedoch keine Möglichkeit, diese Gefühle auszudrücken. Dies ist das gegenwärtige Wirken des Heiligen Geistes, doch nur wer nach Leben strebt, kann es erlangen. Du fühlst, dass Gott große Liebe für dich empfindet und du hast ein besonderes Gefühl. Auch wenn dir die Worte fehlen, um verständlich zu beten, spürst du stets, dass Gottes Liebe so tief wie der Ozean ist. Es gibt keine passenden Worte, um diesen Zustand des Seins auszudrücken, und dies ist ein Zustand, der oft im Geist entsteht. Diese Art von Gebet und Gemeinschaft, die darauf abzielt, dass man sich Gott im Herzen nähert, ist normal.

Zwar gehören die Zeiten, als die Menschen umhertasten und suchen mussten, nun der Vergangenheit an, doch dies bedeutet nicht, dass sie nicht mehr beten und suchen müssen, noch ist es der Fall, dass Menschen nicht darauf warten müssen, dass sich der Wille Gottes offenbart, bevor sie mit der Arbeit fortfahren – das sind nur die falschen Vorstellungen des Menschen. Gott ist unter die Menschen gekommen, um mit ihnen zu leben, um ihr Licht zu sein, ihr Leben und ihr Weg: Dies ist eine Tatsache. Selbstverständlich bringt Gott der Menschheit mit Seinem Kommen auf Erden gewiss einen praktischen Weg und ein Leben, die ihrer geistlichen Größe entsprechen, damit sie sich daran erfreuen – Er ist nicht gekommen, um sämtliche Wege des menschlichen Praktizierens zu durchbrechen. Der Mensch lebt nicht mehr, indem er umhertastet und sucht, da diese durch Gottes Kommen auf Erden, um zu wirken und Sein Wort zu sprechen, ersetzt worden sind. Er ist gekommen, um die Menschen aus dem Leben der Dunkelheit und Obskurität zu befreien, das sie geführt haben, und ihnen zu ermöglichen, ein lichterfülltes Leben zu haben. Das gegenwärtige Werk besteht darin, die Dinge deutlich aufzeigen, klar zu sprechen, direkt zu informieren und die Dinge eindeutig zu definieren, damit die Menschen diese in die Praxis umsetzen können, genauso wie Gott Jehova das Volk Israels führte und ihnen sagte, wie man Opfer darbringt und wie man den Tempel baut. Aus diesem Grund müsst ihr nicht länger ein Leben der ernsthaften Suche leben, wie ihr es getan habt, als der Herr Jesus fortging. Werdet ihr in Zukunft euren Weg durch das Werk der Evangeliumsverbreitung ertasten müssen? Werdet ihr umhertappen müssen, um eine richtige Lebensweise zu finden? Müsst ihr umhertasten, um zu erkennen, wie ihr eure eigenen Pflichten erfüllen sollt? Ist es notwendig, dass ihr euch suchend zu Boden werft, um zu wissen, wie ihr Zeugnis ablegen sollt? Ist es notwendig, dass ihr fastet und betet, um zu wissen, wie ihr euch kleiden oder leben sollt? Ist es notwendig, dass ihr unaufhörlich zu Gott im Himmel betet, um zu wissen, wie ihr die Eroberung durch Gott annehmen sollt? Ist es notwendig, dass ihr ständig betet, Tag und Nacht, um zu wissen, wie ihr Gott gehorchen sollt? Es gibt viele unter euch, die sagen, dass ihr zur Praxis unfähig seid, weil ihr nicht versteht. Die Menschen schenken dem heutigen Werk Gottes einfach keine Aufmerksamkeit! Viele Worte habe Ich vor langer Zeit gesagt, aber ihr habt nie im Geringsten darauf geachtet, sie zu lesen, deshalb ist es kein Wunder, dass ihr nicht wisst, wie man praktiziert. Selbstverständlich bewegt der Heilige Geist im heutigen Zeitalter immer noch Menschen, um ihnen zu ermöglichen, Freude zu verspüren, und Er lebt mit dem Menschen zusammen. Dies ist die Quelle dieser[a] besonderen, angenehmen Gefühle, die in deinem Leben häufig aufkommen. Hin und wieder kommt ein Tag, an dem du spürst, dass Gott so lieblich ist, und du kannst nicht anders, als zu Ihm zu beten: „O Gott! Deine Liebe ist so wunderschön und Dein Abbild ist so herrlich. Ich wünsche mir eine noch innigere Liebe zu Dir. Ich möchte mich völlig hingeben, um mein gesamtes Leben aufzuwenden. Ich werde Dir alles widmen, solange es für Dich ist, solange ich dabei in der Lage bin, Dich zu lieben …“ Dies ist ein Gefühl der Freude, das dir vom Heiligen Geist gegeben wird. Es ist weder Erleuchtung noch Erhellung; es ist die Erfahrung, bewegt zu werden. Gelegentlich werden ähnliche Erfahrungen vorkommen: Wenn du auf dem Weg zur Arbeit bist, wirst du manchmal beten und dich Gott nähern, und du wirst derart bewegt sein, dass Tränen dein Gesicht benetzen und du jede Selbstbeherrschung verlieren wirst, und du wirst bestrebt sein, einen geeigneten Ort zu finden, an dem du all den Eifer in deinem Herzen zum Ausdruck bringen kannst … Es wird Zeiten geben, in denen du dich an irgendeinem öffentlichen Ort befindest, und du wirst spüren, dass du dich an so viel Gottesliebe erfreust, dass dein Schicksal alles andere als gewöhnlich ist, und noch mehr, dass du ein bedeutungsvolleres Leben als jeder andere lebst. Du wirst zuinnerst wissen, dass Gott dich erhöht hat und dass dies Gottes große Liebe zu dir ist. In den tiefsten Winkeln deines Herzens wirst du spüren, dass Gott eine Art von Liebe birgt, die für den Menschen unbeschreiblich und unergründlich ist, als würdest du sie kennen, aber keinen Weg haben, sie zu beschreiben, wobei du stets zum Nachdenken innehältst, sich dir aber kein Weg anbietet, sie ganz zum Ausdruck zu bringen. In solchen Momenten wirst du sogar vergessen, wo du bist, und du wirst ausrufen: „O Gott! Du bist so unergründlich und so geliebt!“ Dies wird Verwirrung bei den Menschen aufkommen lassen, doch solche Dinge geschehen ziemlich häufig. Ihr habt Derartiges so oft erlebt. Dies ist das Leben, das der Heilige Geist dir heute gegeben hat, und das Leben, das du jetzt leben solltest. Es soll dich nicht aufhalten, das Leben zu leben, sondern vielmehr die Art und Weise verändern, wie dein Leben gelebt wird. Es ist ein Gefühl, das nicht beschrieben oder ausgedrückt werden kann. Es ist auch das wahre Gefühl des Menschen und erst recht ist es das Wirken des Heiligen Geistes. Du magst es zwar in deinem Herzen verstehen, aber findest keinen Weg, es anderen klar zu vermitteln. Dies liegt nicht daran, dass du langsam sprichst oder stotterst, sondern daran, dass es eine Art von Gefühl ist, das man nicht in Worte fassen kann. Heute darfst du dich an diesen Dingen erfreuen und dies ist das Leben, das du leben solltest. Selbstverständlich sind die anderen Aspekte deines Lebens nicht inhaltslos; es ist nur so, dass diese Erfahrung des Bewegtwerdens zu einer Art Freude in deinem Leben wird, die dich immer bereit sein lässt, dich an solchen Erfahrungen des Heiligen Geistes zu erfreuen. Du solltest allerdings wissen, dass diese Art und Weise des Bewegtwerdens nicht deshalb auftritt, damit du das Fleisch überwinden und dich in den dritten Himmel begeben oder die ganze Welt bereisen kannst. Es soll dich vielmehr die Liebe Gottes spüren und schmecken lassen, an der du dich heute erfreust, dich die Bedeutung von Gottes heutigem Werk erfahren lassen und dich wieder mit Gottes Fürsorge und Schutz vertraut machen. Dies alles soll dir ermöglichen, schließlich eine größere Kenntnis von Gottes heutigem Werk zu haben – dies ist Gottes Ziel bei diesem Werk.

Herumsuchen und Umhertappen war die Lebensweise vor der Menschwerdung Gottes. Die Menschen konnten Gott damals nicht sehen und hatten keine Wahl, als herumzusuchen und umherzutappen. Heute hast du Gott gesehen und Er sagt dir direkt, wie du praktizieren sollst; deshalb brauchst du nicht mehr umherzutappen und herumzusuchen. Er führt den Menschen auf dem Weg der Wahrheit und was Er dem Menschen sagt und was der Mensch erhält, sind das Leben und die Wahrheit. Du hast den Weg und die Leben Wahrheit, welche Notwendigkeit besteht demnach, überall zu suchen? Der Heilige Geist vollbringt zwei Phasen des Werks nicht zur gleichen Zeit. Wenn die Menschen, nachdem Ich Mein Wort zu Ende gesprochen habe, die Worte Gottes nicht sorgfältig essen und trinken und nicht richtig nach der Wahrheit streben, sich immer noch so verhalten, wie sie es im Zeitalter der Gnade taten, umhertappen, als wären sie blind, ständig beten und suchen – würde dies nicht bedeuten, dass diese Phase Meines Werks – das Werk der Worte – umsonst vollbracht wird? Obwohl Ich vielleicht Mein Wort zu Ende gesprochen habe, verstehen die Menschen immer noch nicht ganz, und das liegt daran, dass es ihnen an Kaliber mangelt. Dieses Problem kann gelöst werden, indem man das Kirchenleben lebt und miteinander Gemeinschaft hält. Damals, im Zeitalter der Gnade, vollbrachte Gott nicht das Werk der Worte, obwohl Er Mensch geworden war, weshalb der Heilige Geist zu jener Zeit auf diese Weise wirkte, um das Werk aufrechtzuerhalten. Damals wirkte hauptsächlich der Heilige Geist, doch jetzt wirkt der menschgewordene Gott Selbst, Er hat das Werk des Heiligen Geistes übernommen. Sofern die Menschen damals oft beteten, erfuhren sie Frieden und Freude; es gab sowohl Tadel als auch Disziplinierung. Dies alles war das Werk des Heiligen Geistes. Jetzt sind diese Zustände dünn gesät. Der Heilige Geist kann nur eine Art von Werk im jeweiligen Zeitalter vollbringen. Würde Er zweierlei Werke gleichzeitig vollbringen, wobei das Fleisch eine Art und der Heilige Geist eine andere in den Menschen vollbringt, und würde das vom Fleisch Gesprochene nicht zählen, sondern nur das Vollbrachte des Geistes, dann hätte Christus keine Wahrheit, keinen Weg oder kein Leben, die nennenswert wären. Das wäre Selbstwiderspruch. Könnte der Heilige Geist so wirken? Gott ist allmächtig und allwissend, heilig und gerecht, und Er begeht auf keinen Fall irgendwelche Fehler.

aus „Praxis (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

In der Zeit des Glaubens an Jesus taten die Menschen vieles, was Gott nicht liebte, weil sie die Wahrheit nicht verstanden, doch Gott verfügt über Liebe und Gnade, und Er hat den Menschen so weit gebracht. Obgleich der Mensch nichts versteht, erlaubt Gott dem Menschen, Ihm zu folgen, und zudem hat Er den Menschen bis heute geführt. Ist dies nicht Gottes Liebe? Was sich in Gottes Disposition manifestiert, ist die Liebe Gottes – dies ist absolut richtig! Als die Erbauung der Kirche ihren Höhepunkt erreichte, tat Gott den Schritt der Arbeit der Dienenden und warf die Menschen in die bodenlose Grube. Die Worte der Zeit der Dienenden waren allesamt Verfluchungen: die Verfluchung deines Fleisches, die Verfluchung deiner verdorbenen satanischen Veranlagung, und die Verfluchung der Dinge an dir, die Gottes Willen nicht erfüllen. Die von Gott in jenem Schritt getane Arbeit manifestierte sich als Majestät, gleich nachdem Gott den Schritt der Arbeit der Züchtigung ausgeführt hatte, und es kam die Prüfung des Todes. Bei solch einer Arbeit sah der Mensch den Zorn, die Majestät, das Urteil und die Züchtigung Gottes, und dabei sah er Gottes Liebe und Barmherzigkeit. Alles, was Gott tat, und all das, was sich als Seine Disposition manifestierte, war die Liebe für den Menschen; und alles, was Gott tat, konnte die Bedürfnisse der Menschen erfüllen. Er tat es, um den Menschen zu vervollkommnen, und Er versorgte den Menschen seiner Statur entsprechend. Wenn Gott dies nicht getan hätte, wäre der Mensch unfähig vor Gott zu treten, und hätte keine Möglichkeit, Gottes wahres Gesicht zu kennen. Von dem Zeitpunkt an, als der Mensch erstmals anfing, an Gott zu glauben, bis heute, hat Gott die Menschen schrittweise entsprechend der Statur des Menschen versorgt, sodass der Mensch Ihn im Innern schrittweise kennen konnte. Erst heute stellt der Mensch fest, wie wundervoll das Urteil Gottes ist. Der Arbeitsschritt der Dienenden war das erste Ereignis des Werks der Verfluchung, von Anbeginn der Schöpfung bis heute. Der Mensch wurde in ein bodenloses Loch verwünscht. Wenn Gott dies nicht getan hätte, hätte der Mensch heute keine wahrhaftige Gotteskenntnis; nur durch Gottes Fluch begegnete der Mensch Seiner Disposition Gottes offiziell. Der Mensch wurde durch die Prüfung der Dienenden offenbart. Er sah, dass seine Loyalität nicht akzeptabel war, dass seine Statur zu klein war, dass er unfähig war, Gottes Willen zu erfüllen, und dass seine Behauptungen, Gott jederzeit zufriedenzustellen, nichts weiter als Worte waren. Obwohl Gott in diesem Schritt des Werkes der Dienenden den Menschen verfluchte, war dieser Schritt von Gottes Werk von heute aus betrachtet wundervoll: Es brachte einen großen Wendepunkt für den Menschen und verursachte eine große Veränderung in seiner Lebensdisposition. Vor der Zeit der Dienenden verstand der Mensch nichts von dem Streben nach Leben, was es bedeutet an Gott zu glauben, oder der Weisheit von Gottes Werk, dass Gottes Werk den Menschen prüfen kann. Von der Zeit der Dienenden bis heute sieht der Mensch, wie wundersam das Werk Gottes ist, es ist für den Menschen unergründlich, und wenn er seinen Verstand benutzt, ist er nicht in der Lage sich vorzustellen, wie Gott wirkt, und er sieht außerdem, wie klein seine Statur ist und dass zu viel von ihm ungehorsam ist. Als Gott den Menschen verfluchte, tat Er dies, um eine Wirkung zu erzielen, und Er tat dies nicht, um den Menschen zu töten. Obwohl Er den Menschen verfluchte, tat Er dies mit Worten, und Seine Flüche befielen den Menschen nicht tatsächlich, denn was Gott verfluchte, war der Ungehorsam des Menschen, und so dienten Seine Flüche auch dessen, den Menschen zu vervollkommnen. Ob Gott den Menschen richtet oder ihn verflucht, beides macht den Menschen vollkommen: Beides dient dazu, das vollkommen zu machen, was im Menschen unrein ist. Dadurch wird der Mensch verfeinert, und das, was im Menschen fehlt, wird durch Seine Worte und Sein Wirken vervollkommnet. Jeder Schritt von Gottes Werk – seien es harte Worte, Urteil oder Züchtigung – macht den Menschen vollkommen und ist absolut angemessen. Im Laufe der Jahrhunderte hat Gott niemals ein Werk wie dieses verrichtet; heute arbeitet Er in euch, sodass ihr Seine Weisheit zu schätzen wisst. Obwohl ihr etwas Schmerz in euch erlitten habt, sind eure Herzen standhaft und in Frieden; es ist euer Segen in der Lage zu sein, diese Phase von Gottes Werk zu genießen. Unabhängig davon, was ihr in der Lage seid, in Zukunft zu erlangen, alles, was ihr heute von Gottes Werk in euch seht, ist Liebe. Wenn der Mensch Gottes Urteil und Verfeinerung nicht erfährt, werden seine Handlungen und sein Eifer stets äußerlich sein, und seine Veranlagung wird immer unverändert bleiben. Zählt das als von Gott gewonnen worden zu sein? Heute ist die Veranlagung des Menschen viel beständiger als zuvor, obgleich es innerhalb des Menschen noch viel gibt, was arrogant und eingebildet ist. Gottes Umgang mit dir dient dessen dich zu retten und obgleich du zurzeit vielleicht etwas Schmerz verspürst, wird der Tag kommen, an dem in deiner Veranlagung eine Veränderung eintritt. Dann wirst du zurückblicken und sehen, wie weise das Wirken Gottes ist, und das wird der Zeitpunkt sein, an dem du den Willen Gottes wirklich verstehen kannst.

aus „Nur durch die Erfahrung schmerzhafter Prüfungen kannst du die Lieblichkeit Gottes kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Dieser Mensch ist in der Lage, für Gott zu leiden und hat es geschafft, so weit zu kommen, was einerseits auf Gottes Liebe und andererseits auf Gottes Erlösung beruht. Mehr noch, es beruht auf der Arbeit des Gerichts und der Züchtigung, die Gott am Menschen ausgeführt hat. Wenn ihr ohne das Urteil, die Züchtigung und die Prüfungen Gottes seid, und wenn Gott euch nicht leiden gelassen hat, dann, um ehrlich zu sein, liebt ihr Gott nicht wahrhaftig. Je größer Gottes Wirken im Menschen ist, und je größer das Leid des Menschen, umso mehr ist es möglich aufzuzeigen, wie bedeutungsvoll Gottes Werk ist, und umso mehr ist das Herz dieses Menschen in der Lage, Gott wirklich zu lieben. Wie lernst du, wie man Gott liebt? Ohne Qual und Verfeinerung, ohne schmerzhafte Prüfungen – und wenn zudem alles, was Gott dem Menschen gäbe, Gnade, Liebe und Barmherzigkeit wäre – wärst du in der Lage, Gottes wahre Liebe zu erlangen? Einerseits erkennt der Mensch während der Prüfungen Gottes seine Mängel und sieht, dass er unbedeutend, verachtenswert und gering ist, dass er nichts hat und nichts ist; andererseits schafft Gott während Seiner Prüfungen verschiedene Situationen für den Menschen, die ihn noch mehr befähigen, die Lieblichkeit Gottes zu erfahren. Obgleich der Schmerz groß und manchmal unüberwindlich ist – und er bisweilen sogar das Niveau von erdrückendem Leid erreicht – sieht der Mensch, der ihn erfahren hat, wie lieblich Gottes Werk ist, und nur auf dieser Grundlage wird im Menschen die wahre Liebe zu Gott geboren. Heute sieht der Mensch, dass er mit der Gnade, der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes allein nicht fähig ist, sich selbst zu kennen, und noch viel weniger ist er fähig, die Wesenheit des Menschen zu kennen. Nur durch die Verfeinerung und das Urteil Gottes, nur während einer solchen Verfeinerung kann der Mensch seine Mängel erkennen und wissen, dass er nichts hat. Folglich ist die Liebe des Menschen zu Gott auf der Grundlage der Verfeinerung und des Urteils Gottes aufgebaut. Wenn du dich nur mit einem friedvollen Familienleben oder materiellen Segnungen an der Gnade Gottes erfreust, dann hast du Gott nicht gewonnen, und dein Glaube an Gott kann nicht als erfolgreich erachtet werden. Gott hat bereits eine Phase des Werks der Gnade im Fleisch ausgeführt und dem Menschen bereits wesentliche Segnungen geschenkt – doch der Mensch kann mit Gnade, Liebe oder Barmherzigkeit allein nicht vervollkommnet werden. In den menschlichen Erfahrungen begegnet er einem Teil der Liebe Gottes und sieht die Liebe und Barmherzigkeit Gottes, doch wenn er dies über einen gewissen Zeitraum hinweg erfahren hat, sieht er, dass Gottes Gnade, Seine Liebe und Seine Barmherzigkeit nicht in der Lage sind, den Menschen zu vervollkommnen und unfähig, das offenzulegen, was im Innern des Menschen verdorben ist, noch sind sie in der Lage den Menschen von seiner verdorbenen Veranlagung zu befreien oder seine Liebe und seinen Glauben zu vervollkommnen. Gottes Arbeit der Gnade war die Arbeit eines Zeitraums, und der Mensch kann sich nicht darauf verlassen, sich an der Gnade Gottes zu erfreuen, um Gott zu kennen.

aus „Nur durch die Erfahrung schmerzhafter Prüfungen kannst du die Lieblichkeit Gottes kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnote(n):

a. Im Originaltext steht: „Es gibt einige“.

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