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Gott Selbst, der Einzigartige I

Gottes Autorität (I)

Die letzten verschiedenen Gemeinschaften, die Ich führte, handelten von Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst. Habt ihr das Gefühl, dass ihr nach dem Hören dieser geführten Gemeinschaften Verständnis und Kenntnis von Gottes Disposition gewonnen habt? Welches Maß an Verständnis und Kenntnis? Könnt ihr dafür eine Zahl angeben? Gaben euch diese Gemeinschaften ein tieferes Verständnis von Gott? Könnte man sagen, dass dieses Verständnis wahre Gotteskenntnis ist? Könnte man sagen, dass dieses Verständnis und diese Gotteskenntnis eine Kenntnis der gesamten Substanz Gottes ist, und allem, was Er hat und ist? Nein, natürlich nicht! Das liegt daran, dass diese Gemeinschaften nur ein Verständnis eines Teils von Gottes Disposition lieferten, und von dem, was Er hat und ist – nicht alles davon, oder dessen Gesamtheit. Die Gemeinschaften ermöglichten es euch, einen Teil von Gottes Werk zu verstehen, das Er einmal verrichtete, wodurch ihr Gottes Disposition gesehen habt und das, was Er hat und ist, wie auch den Ansatz und das Denken hinter allem, was Er getan hat. Das ist jedoch nur ein wörtliches, gesprochenes Verständnis von Gott und in euren Herzen bleibt ihr euch im Unklaren darüber, wie viel davon real ist. Was bestimmt hauptsächlich, ob das Verständnis der Menschen etwas an Realität hat? Es wird dadurch bestimmt, wie viel von Gottes Worten und Disposition sie während ihrer tatsächlichen Erfahrungen wirklich erlebt haben und wie viel sie während dieser tatsächlichen Erfahrungen sehen und verstehen konnten. „Die letzten paar Gemeinschaften ließen uns die Dinge, die Gott durchführte, die Gedanken Gottes und außerdem Gottes Haltung gegenüber der Menschheit und die Grundlage Seiner Handlungen sowie die Prinzipien Seiner Handlungen verstehen. So haben wir Gottes Disposition erkannt und die Gesamtheit Gottes kennengelernt.“ Hat jemand solche Worte gesagt? Ist es richtig, dies zu sagen? Das ist es eindeutig nicht. Und warum sage Ich, dass es das nicht ist? Gottes Disposition und das, was Er hat und ist, wird in den Dingen, die Er getan hat und in den Worten, die Er gesprochen hat, zum Ausdruck gebracht. Der Mensch kann durch das Werk, das Er getan hat und die Worte, die Er gesprochen hat, das sehen, was Gott hat und ist. Aber das bedeutet nur, dass das Werk und die Worte den Menschen dazu befähigen, einen Teil von Gottes Disposition und einen Teil dessen, was Er hat und ist, zu verstehen. Wenn der Mensch ein reichlicheres und tieferes Verständnis von Gott gewinnen möchte, dann muss der Mensch mehr von Gottes Worten und Werk erleben. Auch wenn der Mensch nur ein teilweises Verständnis von Gott gewinnt, während er einen Teil von Gottes Worten oder Werk erlebt, stellt dieses teilweise Verständnis dann Gottes wahre Disposition dar? Stellt es die Substanz Gottes dar? Natürlich stellt es Gottes wahre Disposition und Gottes Substanz dar, das steht außer Zweifel. Unabhängig von Zeit und Ort oder in welcher Weise Gott Sein Werk durchführt oder in welcher Form Er dem Menschen erscheint oder auf welche Weise Er Seinem Willen Ausdruck verleiht, alles, was Er offenbart und zum Ausdruck bringt, stellt Gott Selbst, Gottes Substanz und das, was Er hat und ist dar. Gott führt Sein Werk mit dem, was Er hat und ist, und in Seiner wahren Identität durch; das ist absolut wahr. Doch heute haben die Menschen nur ein teilweises Verständnis von Gott durch Seine Worte und durch das, was sie hören, wenn sie Predigten zuhören. So kann von diesem Verständnis gewissermaßen gesagt werden, dass es sich nur um theoretisches Wissen handelt. Im Hinblick auf deine derzeitigen Zustände, kannst du das Verständnis von Gott oder die Gotteskenntnis, die du heute gehört, gesehen oder erfahren und in deinem Herzen verstanden hast, nur dann verifizieren, wenn jeder von euch dies in seinen tatsächlichen Erfahrungen durchlebt und es nach und nach kennenlernt. Wenn Ich über diese Worte nicht Gemeinschaft mit euch führen würde, wärt ihr dann in der Lage, wahre Gotteskenntnis allein durch eure Erfahrungen zu erreichen? Ich fürchte, das wäre sehr schwierig. Denn die Menschen müssen zuerst die Worte Gottes haben, um zu wissen, wie man erfährt. Je nachdem, wie viele von Gottes Worten die Menschen essen, so entspricht dies der Zahl, die sie tatsächlich erfahren können. Gottes Worte weisen den bevorstehenden Weg und führen den Menschen in seiner Erfahrung. Kurz gesagt, denjenigen, die einiges an wahrer Erfahrung haben, werden diese letzten paar Gemeinschaften helfen, um ein tieferes Verständnis der Wahrheit und eine realistischere Gotteskenntnis zu erreichen. Aber für diejenigen, die keinerlei wahre Erfahrung haben oder die ihre Erfahrung gerade erst begonnen haben oder gerade erst auf die Realität eingegangen sind, ist dies ein großer Test.

Der wesentliche Inhalt der letzten paar Gemeinschaften betraf „Gottes Disposition, das Werk Gottes, und Gott Selbst“. Was habt ihr in den wichtigen und wesentlichen Teilen von allem, worüber Ich sprach, erkannt? Seid ihr durch diese Gemeinschaften imstande zu erkennen, dass Er, der das Werk verrichtete und diese Dispositionen offenbarte, der einzigartige Gott Selbst ist, der die Herrschaft über alle Dinge innehat? Wenn ihr dies bejaht, was führt euch dann zu so einem Ergebnis? Durch welche Aspekte kommt ihr zu so einem Ergebnis? Kann Mir das jemand sagen? Ich weiß, dass euch die letzten Gemeinschaften tief berührt haben und für eure Gotteskenntnis einen neuen Anfang in euren Herzen geboten haben, was toll ist. Doch obwohl ihr im Vergleich zu vorher in eurem Verständnis von Gott einen großen Sprung gemacht habt, muss eure Definition von Gottes Identität erst noch über die Namen des Gottes Jehova des Zeitalters des Gesetzes, des Herrn Jesus des Zeitalters der Gnade und des Allmächtigen Gottes des Zeitalters des Königreichs hinausgelangen. Das heißt, obwohl diese Gemeinschaften über „Gottes Disposition, Gottes Werk, und Gott Selbst“ euch einiges an Verständnis von den Worten, die Gott einmal sprach und dem Werk, das Gott einmal verrichtete und dem Wesen und den Besitztümern, die Gott einmal offenbarte, gegeben hat, seid ihr unfähig, eine tatsächliche Definition und eine präzise Orientierung des Wortes „Gott“ zu liefern. Und ihr habt auch keine tatsächliche und genaue Orientierung und Kenntnis des Status und der Identität Gottes Selbst, das heißt, Gottes Status inmitten aller Dinge und im gesamten Universum. Das liegt daran, dass in den bisherigen Gemeinschaften über Gott Selbst und Gottes Disposition, alle Inhalte auf Gottes früheren Äußerungen und Offenbarungen basierten, die in der Bibel aufgezeichnet sind. Für den Menschen ist es allerdings schwierig, das Wesen und die Besitztümer, die von Gott während oder außerhalb Seiner Führung und Errettung der Menschheit offenbart und zum Ausdruck gebracht werden, festzustellen. Selbst wenn ihr also Gottes Wesen und Besitztümer versteht, die im Werk, das Er einmal verrichtet hat, offenbart wurden, liegt eure Definition von Gottes Identität und Seinem Status noch fernab von der des einzigartigen Gottes, dem Einen, der die Herrschaft über alle Dinge hält. Sie unterscheidet sich von der des Schöpfers. Die letzten paar Gemeinschaften gaben allen das gleiche Gefühl: Wie könnte der Mensch die Gedanken Gottes kennen? Wenn jemand sie wirklich kennen würde, dann wäre diese Person ganz sicher Gott, denn nur Gott Selbst kennt Seine eigenen Gedanken, und nur Gott Selbst kennt die Grundlage und den Ansatz hinter allem, was Er tut. Es erscheint euch rational und logisch Gottes Identität auf solche Weise zu erkennen, wer aber kann von Gottes Disposition und Werk sagen, dass dies wirklich das Werk von Gott Selbst ist, und nicht das Werk des Menschen, ein Werk, das nicht vom Menschen in Gottes Auftrag getan werden kann? Wer kann erkennen, dass dieses Werk unter die Herrschaft des Einen fällt, der die Substanz und Kraft Gottes besitzt? Das heißt, durch welche Merkmale oder Substanz erkennt ihr, dass Er Gott Selbst ist, der die Identität Gottes besitzt, und der Eine ist, der die Herrschaft über alle Dinge hält? Habt ihr jemals darüber nachgedacht? Wenn nicht, dann beweist das eine Tatsache: Die letzten paar Gemeinschaften haben euch nur etwas Verständnis von dem Teil der Geschichte gegeben, in dem Gott Sein Werk verrichtete, und von Gottes Ansatz, Manifestation und Offenbarungen während dieses Werkes. Auch wenn ein solches Verständnis jeden von euch zweifellos erkennen lässt, dass der Eine, der diese zwei Stufen des Werkes durchführte, Gott Selbst ist, an den ihr glaubt und dem ihr folgt, und der Eine ist, dem ihr stets folgen müsst, seid ihr dennoch unfähig zu erkennen, dass Er der Gott ist, der seit der Schöpfung der Welt existiert hat und der in Ewigkeit existieren wird, noch seid ihr imstande zu erkennen, dass Er der Eine ist, der die gesamte Menschheit anführt und die Herrschaft über sie hält. Sicherlich habt ihr euch über dieses Problem noch nie Gedanken gemacht. Sei es Jehova oder der Herr Jesus, durch welche Aspekte der Substanz und der Manifestation könnt ihr erkennen, dass Er nicht nur der Gott ist, dem ihr folgen müsst, sondern auch der Eine ist, der die Menschheit befehligt und die Herrschaft über das Schicksal der Menschheit hält, der darüber hinaus der einzige Gott Selbst ist, der die Herrschaft über die Himmel und die Erde und alle Dinge innehat? Auf welchem Wege erkennt ihr, dass der Eine, an den ihr glaubt und dem ihr folgt, Gott Selbst ist, der die Herrschaft über alle Dinge innehat? Auf welchem Wege verbindet ihr den Gott, an den ihr glaubt, mit dem Gott, der die Herrschaft über das Schicksal der Menschheit innehat? Was lässt euch erkennen, dass der Gott, an den ihr glaubt, der einzigartige Gott Selbst ist, der sich im Himmel und auf Erden und inmitten aller Dinge befindet? Das ist das Problem, dass Ich im nächsten Abschnitt lösen werde.

Die Probleme, über die ihr nie nachgedacht habt oder die ihr euch nicht vorstellen könnt, könnten sehr wohl jene sein, die am wichtigsten sind, um Gott zu kennen, und in denen Wahrheiten gesucht werden können, die für den Menschen unergründlich sind. Wenn euch diese Probleme widerfahren und ihr euch ihnen stellen müsst und diese von euch verlangen eine Entscheidung zu treffen, wenn ihr unfähig seid, sie wegen eurer Dummheit und Unwissenheit völlig zu lösen, oder deshalb, weil eure Erfahrungen zu oberflächlich sind und es euch an wahrer Gotteskenntnis mangelt, dann werden sie zum größten Hindernis und der größten Behinderung auf dem Weg eures Glaubens an Gott werden. Und so halte Ich es für äußerst notwendig mit euch über dieses Thema Gemeinschaft zu führen. Wisst ihr, was jetzt euer Problem ist? Seid ihr euch über die Probleme klar, von denen Ich spreche? Sind dies die Probleme, denen ihr gegenüberstehen werdet? Sind sie die Probleme, die ihr nicht versteht? Sind sie die Probleme, die euch nie in den Sinn gekommen sind? Sind diese Probleme wichtig für euch? Sind sie tatsächlich Probleme? Diese Angelegenheit ist für euch eine Quelle großer Verwirrung, was zeigt, dass ihr kein tatsächliches Verständnis von dem Gott habt, an den ihr glaubt, und dass ihr Ihn nicht ernst nehmt. Manche Menschen sagen: „Ich weiß, dass Er Gott ist, also folge ich Ihm, denn Seine Worte sind der Ausdruck Gottes. Das genügt. Welchen Beweis benötigt man noch? Müssen wir gewiss keine Zweifel an Gott aufkommen lassen? Müssen wir Gott gewiss nicht testen? Müssen wir Gottes Substanz und die Identität von Gott Selbst gewiss nicht in Frage stellen?“ Unabhängig davon, ob ihr so denkt, Ich werfe solche Fragen nicht auf, um euch über Gott zu verwirren oder damit ihr Ihn auf die Probe stellt, geschweige denn, um euch Zweifel an Gottes Identität und Substanz zu geben. Vielmehr tue Ich das, um in euch ein größeres Verständnis von Gottes Substanz, eine größere Gewissheit über und einen größeren Glauben an Gottes Status zu fördern, damit Gott zum Einzigen im Herzen all jener werden kann, die Gott folgen, und damit der ursprüngliche Status Gottes – als der Schöpfer, der Herrscher über alle Dinge, der einzigartige Gott Selbst – im Herzen eines jeden Geschöpfes wiederhergestellt werden kann. Das ist auch das Thema, über das Ich Gemeinschaft führen werde.

Fangen wir an, die folgenden Schriftstellen aus der Bibel zu lesen.

1. Gott verwendet Worte, um alle Dinge zu erschaffen

1) (Gen 1,3-5) Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

2) (Gen 1,6-7) Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also.

3) (Gen 1,9-11) Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also.

4) (Gen 1,14-15) Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also.

5) (Gen 1,20-21) Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

6) (Gen 1,24-25) Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

Am ersten Tag, werden der Tag und die Nacht der Menschheit geboren und bleiben dank Gottes Autorität beständig

Werfen wir einen Blick auf die erste Textstelle: „Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.“ (Gen 1,3-5). Diese Textstelle beschreibt Gottes ersten Akt zu Beginn der Schöpfung, und den ersten Tag, den Gott verbrachte, an dem es einen Abend und einen Morgen gab. Aber es war ein außergewöhnlicher Tag: Gott begann das Licht für alle Dinge vorzubereiten und zudem, trennte Er das Licht von der Finsternis. An diesem Tag begann Gott zu sprechen und Seine Worte und Autorität existierten Seite an Seite. Seine Autorität begann sich inmitten aller Dinge aufzuzeigen und Seine Kraft verbreitete sich infolge Seiner Worte unter allen Dingen. Von diesem Tag an wurden alle Dinge geformt und waren durch Gottes Worte, Gottes Autorität und Gottes Kraft beständig. Sie fingen dank Gottes Worten, Gottes Autorität und Gottes Kraft zu funktionieren an. Als Gott die Worte „Es werde Licht!“ sagte, so wurde es Licht. Gott hatte nicht irgendein Vorhaben begonnen; das Licht war infolge Seiner Worte erschienen. Dies war das Licht, das Gott „Tag“ nannte, und von dem der Mensch noch heute für seine Existenz abhängig ist. Durch Gottes Befehl haben sich seine Substanz und sein Wert niemals verändert, und es ist niemals verschwunden. Seine Existenz zeigt Gottes Autorität und Macht, verkündet die Existenz des Schöpfers und sie bestätigt immer wieder die Identität und den Status des Schöpfers. Es ist nicht ungreifbar oder illusorisch, sondern ist ein tatsächliches Licht, das vom Menschen gesehen werden kann. Von diesem Zeitpunkt an, wurde in dieser leeren Welt, in der „die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe“, die erste Materie hervorgebracht. Diese Materie kam von den Worten aus dem Mund Gottes und erschien im ersten Akt der Schöpfung aller Dinge durch Gottes Autorität und Kundgebungen. Bald darauf befahl Gott dem Licht und der Finsternis sich zu trennen… Alles wandelte sich und wurde aufgrund der Worte Gottes vollendet… Gott nannte dieses Licht „Tag“ und die Finsternis nannte Er „Nacht“. Von diesem Zeitpunkt an waren der erste Abend und der erste Morgen in der Welt, die Gott zu schöpfen beabsichtigte, hervorgebracht, und Gott sagte, dass dies der erste Tag war. Dieser Tag war der erste Tag der Schöpfung des Schöpfers aller Dinge, war der Anfang der Schöpfung aller Dinge und war das erste Mal, dass die Autorität und die Kraft des Schöpfers in dieser Welt, die Er erschaffen hatte, gezeigt wurden.

Durch diese Worte ist der Mensch in der Lage, die Autorität Gottes, die Autorität von Gottes Worten und die Kraft Gottes zu erblicken. Weil nur Gott von solcher Kraft erfüllt ist, hat somit nur Gott eine solche Autorität, und weil Gott eine solche Autorität besitzt, hat somit nur Gott eine solche Kraft. Könnte irgendein Mensch oder Objekt eine solche Autorität und Kraft wie diese besitzen? Gibt es in euren Herzen eine Antwort? Besitzt außer Gott irgendein geschaffenes oder nicht-geschaffenes Wesen eine solche Autorität? Habt ihr jemals ein Beispiel für etwas Derartiges in einem anderen Buch oder Druckwerk gesehen? Existiert irgendeine Aufzeichnung, dass jemand die Himmel und die Erde und alle Dinge geschaffen hat? Das erscheint in keinen anderen Büchern oder Aufzeichnungen; dies sind natürlich die einzigen zuverlässigen und kraftvollen Worte über Gottes herrliche Schöpfung der Welt, die in der Bibel aufgezeichnet sind, und diese Worte sprechen für die einzigartige Autorität Gottes und die einzigartige Identität Gottes. Kann man von solcher Autorität und Kraft sagen, dass sie Gottes einzigartige Identität symbolisieren? Kann man sagen, dass sie von Gott beherrscht werden, und nur von Gott allein? Ohne Zweifel besitzt nur Gott Selbst solche Autorität und Kraft! Diese Autorität und Kraft können von keinem geschaffenen oder nicht-geschaffenen Wesen besessen oder ersetzt werden! Ist das eine der Eigenschaften des einzigartigen Gottes Selbst? Habt ihr es bezeugt? Diese Worte lassen die Menschen schnell und eindeutig die Tatsache verstehen, dass Gott von einzigartiger Autorität und einzigartiger Kraft erfüllt ist und dass Er von allwaltender Identität und allwaltenden Status erfüllt ist. Könnt ihr aus der obigen Gemeinschaft heraus sagen, dass der Gott, an den ihr glaubt, der einzigartige Gott Selbst ist?

Am zweiten Tag scheidet Gottes Autorität die Wasser und schafft das Firmament und es erscheint ein Raum für das grundlegendste menschliche Überleben

Lesen wir die zweite Textstelle der Bibel: „Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also.“ (Gen 1,6-7). Welche Veränderungen traten auf, nachdem Gott sprach: „Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern“? In der Heiligen Schrift heißt es: „Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste.“ Was war die Folge, nachdem Gott dies gesprochen und getan hatte? Die Antwort liegt im letzten Teil der Textstelle: „Und es geschah also“.

Diese zwei kurzen Sätze verzeichnen ein herrliches Ereignis und beschreiben einen wundervollen Schauplatz – das gewaltige Unterfangen, bei welchem Gott über die Wasser herrscht, und einen Raum schuf, in dem der Mensch existieren konnte …

In diesem Bild erscheinen die Wasser und die Feste in einem Augenblick vor den Augen Gottes und werden durch die Autorität von Gottes Worten geteilt und in der von Gott angeordneten Art und Weise in ein Oben und Unten getrennt. Das heißt, die Feste, die von Gott geschaffen wurde, bedeckte nicht nur die Wasser darunter, sondern stützte auch die darüber liegenden Wasser… Was dies betrifft, so kann der Mensch nicht anders als sprachlos zu staunen und nach Luft zu schnappen, aus Bewunderung für die Pracht des Schauplatzes, an dem der Schöpfer die Wasser umsetzte, den Wassern befahl und die Feste erschuf, und die Macht Seiner Autorität. Durch Gottes Worte und Gottes Kraft und Gottes Autorität erreichte Gott eine weitere großartige Meisterleistung. Ist dies nicht die Macht der Autorität des Schöpfers? Verwenden wir die heiligen Schriften, um Gottes Taten zu erklären: Gott sprach Seine Worte und aufgrund dieser Worte Gottes, entstand eine Feste inmitten der Wasser. Gleichzeitig geschah aufgrund dieser Worte Gottes eine gewaltige Veränderung in diesem Raum und es war keine Veränderung im gewöhnlichen Sinn, sondern eine Art Austausch, bei dem das Nichts zu einem Etwas wurde. Es wurde aus den Gedanken des Schöpfers geboren und wurde zu Etwas aus Nichts, infolge der Worte, die der Schöpfer gesprochen hatte. Darüber hinaus würde es von diesem Punkt an um des Schöpfers Willen existieren und beständig sein und würde sich in Übereinstimmung mit den Gedanken des Schöpfers verändern, wandeln und erneuern. Diese Textstelle beschreibt den zweiten Akt des Schöpfers in Seiner Schöpfung der ganzen Welt. Es war ein weiterer Ausdruck der Autorität und Kraft des Schöpfers und war ein weiteres vorbereitendes Unterfangen des Schöpfers. Dieser Tag war der zweite Tag, den der Schöpfer seit der Begründung der Welt verbracht hatte, und es war ein weiterer wundervoller Tag für Ihn: Er ging inmitten des Lichtes, Er brachte die Feste, Er ordnete die Wasser an und herrschte über sie, und Seine Taten, Seine Autorität und Seine Kraft, wurden an dem neuen Tag zum Wirken gebracht …

Gab es Feste inmitten der Wasser bevor Gott Seine Worte sprach? Natürlich nicht! Und was ist mit dem, nachdem Gott sprach „Es werde eine Feste zwischen den Wassern“? Die von Gott beabsichtigten Dinge erschienen; es gab Feste inmitten der Wasser und die Wasser trennten sich, weil Gott sagte: „und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern“. Auf diese Weise erschienen im Anschluss an Gottes Worte inmitten aller Dinge zwei neue Objekte, zwei neugeborene Dinge, infolge von Gottes Autorität und Kraft. Und welches Gefühlt ruft das Erscheinen dieser beiden neuen Dinge in euch hervor? Fühlt ihr die Großartigkeit der Kraft des Schöpfers? Fühlt ihr die einzigartige und außergewöhnliche Stärke des Schöpfers? Die Großartigkeit einer solchen Kraft und Stärke liegt bei Gottes Autorität und diese Autorität ist eine Darstellung von Gott Selbst und eine einzigartige Eigenschaft von Gott Selbst.

Hat euch diese Textstelle ein weiteres tiefgreifendes Gefühl der Einzigartigkeit Gottes vermittelt? Aber das ist bei weitem nicht genug; die Autorität und Kraft des Schöpfers gehen weit darüber hinaus. Seine Einzigartigkeit liegt nicht nur darin, dass Er über eine Substanz verfügt, die keiner irgendeines Geschöpfes ähnlich ist, sondern auch darin, dass Seine Autorität und Kraft außergewöhnlich und grenzenlos sind, über alles herausragen und über allem stehen, weil Seine Autorität und das, was Er hat und ist, darüber hinaus Leben hervorbringen und Wunder wirken können. Sie können jede einzelne und außergewöhnliche Minute und Sekunde erschaffen und zugleich ist Er in der Lage, das Leben, das Er erschafft, zu lenken, und die Herrschaft über die Wunder und jede einzelne Minute und Sekunde, die Er erschafft, zu halten.

Am dritten Tag bringen Gottes Worte die Erde und die Meere hervor und Gottes Autorität lässt die Welt vor Leben überschäumen

Lesen wir als Nächstes den ersten Satz der Genesis 1,9-11: „Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe.“ Welche Veränderungen traten auf, nachdem Gott einfach gesagt hatte: „Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe“? Und was befand sich außer dem Licht und der Feste in diesem Raum? In der Heiligen Schrift steht: „Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.“ Das heißt, es gab nun Land und Meere in diesem Raum, und das Land und die Meere waren getrennt. Das Erscheinen dieser neuen Dinge erfolgte dem Gebot aus Gottes Mund, „und es geschah also“. Beschreibt die Schrift, dass Gott überaus beschäftigt war, während Er das tat? Beschreibt sie, wie Er Sich körperlich anstrengt? Wie also, wurde das alles von Gott getan? Wie bewirkte Gott, dass all diese neuen Dinge hervorgebracht wurden? Selbstverständlich, verwendete Gott Worte, um all dies zu erreichen, um die Gesamtheit all dessen zu erschaffen.

In den drei oben aufgeführten Textstellen haben wir vom Auftreten von drei großen Ereignissen erfahren. Diese drei großen Ereignisse erschienen und wurden durch Gottes Worte ins Dasein gerufen und es erfolgte durch Seine Worte, dass sie, eines nach dem anderen, vor Gottes Augen erschien. So kann man sehen, dass „Gott spricht, und es wird vollbracht werden; Er befiehlt, und es wird beständig sein“, keine leeren Worte sind. Diese Substanz Gottes wird augenblicklich bestätigt, wenn Seine Gedanken empfangen werden, und wenn Gott Seinen Mund öffnet, um zu sprechen, wird Seine Substanz voll und ganz widergespiegelt.

Gehen wir zum letzten Satz dieser Textstelle über: „Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also.“ Während Gott sprach, wurden all diese Dinge nach Gottes Gedanken ins Dasein gerufen, und augenblicklich stieß eine Mischung zarter kleiner Lebensformen unsicher ihre Köpfe nach oben durch den Boden, und noch bevor sie die Schmutzreste von ihren Körpern abgeschüttelt hatten, winkten sie einander grüßend zu, nickten, und lächelten der Welt entgegen. Sie dankten dem Schöpfer für das Leben, das Er ihnen zuteilwerden ließ, und verkündeten der Welt, dass sie ein Teil aller Dinge seien, und dass jede ihr Leben widmen würde, um die Autorität des Schöpfers kundzutun. Als Gottes Worte gesprochen wurden, wurde das Land üppig und grün, alle Arten von Kräutern, an denen sich der Mensch erfreuen konnte, sprossen hervor und durchbrachen den Boden. Berge und Ebenen wurden von Bäumen und Wälder dicht bewachsen … Diese karge Welt, in der es keine Spur von Leben gegeben hatte, wurde rasch von einer Fülle von Gras, Kräutern und Bäumen bedeckt und war übervoll von Vegetation … Der Duft nach Gras und das Aroma des Bodens verbreiteten sich in der Luft, und eine Reihe von Pflanzen fing zusammen mit der Luftzirkulation zu atmen an und begann mit dem Wachstumsprozess. Zur gleichen Zeit begannen alle Pflanzen, dank Gottes Worten und den Gedanken Gottes folgend, die ewigen Lebenskreisläufe, in welchen sie wachsen, blühen, Früchte tragen und sich vermehren. Sie fingen an sich strikt an ihre jeweiligen Lebensläufe zu halten und begannen ihre jeweiligen Rollen inmitten aller Dinge zu erfüllen … Sie alle wurden geboren und lebten aufgrund der Worte des Schöpfers. Sie würden die unaufhörliche Versorgung und Nahrung des Schöpfers empfangen und würden stets eisern in jeder Ecke des Landes fortbestehen, um die Autorität und Kraft des Schöpfers zu zeigen, und sie würden immer die Lebenskraft zeigen, die ihnen durch den Schöpfer gegeben war … 

Das Leben des Schöpfers ist außerordentlich, Seine Gedanken sind außerordentlich, und Seine Autorität ist außerordentlich. Als also Seine Worte ausgesprochen waren, war das Ergebnis „und es geschah also“. Gott braucht eindeutig nicht mit Seinen Händen zu arbeiten, wenn Er agiert; Er verwendet nur Seine Gedanken, um zu gebieten und Seine Worte, um zu befehligen und auf diese Weise werden Dinge erreicht. An diesem Tag sammelte Gott die Wasser an einem Ort an und ließ das trockene Land erscheinen, woraufhin Gott Gras aus dem Boden sprießen ließ, und dort wuchsen die Kräuter, die Samen bargen und Bäume, die Früchte trugen, und Gott ordnete sie einzeln nach Art und ließ jede einzelne ihr eigenes Saatgut enthalten. All diese Dinge wurde nach den Gedanken Gottes und den Anordnungen der Worte Gottes verwirklicht und sie erschienen jeweils, eins nach dem anderen, in dieser neuen Welt.

Als Er Sein Werk noch nicht begonnen hatte, hatte Gott von dem, was Er zu erreichen beabsichtigte, bereits ein Bild im Sinn und als Gott es anging, diese Dinge zu erreichen, was auch zu dem Zeitpunkt war, als Gott Seinen Mund öffnete, um vom Inhalt dieses Bildes zu sprechen, begannen sich, dank Gottes Autorität und Kraft, Veränderungen in allen Dingen zu ereignen. Unabhängig davon, wie Gott es tat oder Er Seine Autorität ausübte, wurde alles Schritt für Schritt nach Gottes Plan und aufgrund der Worte Gottes erreicht, und es ereigneten sich dank der Worte Gottes und Seiner Autorität schrittweise Veränderungen zwischen Himmel und Erde. All diese Veränderungen und Ereignisse zeigten die Autorität des Schöpfers und das Außergewöhnliche und die Größe der Kraft des Lebens des Schöpfers. Seine Gedanken sind nicht einfache Ideen oder ein leeres Bild, sondern eine Autorität, die über Vitalität und außerordentlicher Energie verfügt. Sie sind die Kraft, die bewirkt, dass alle Dinge sich verändern, sich erholen, sich erneuern und verenden. Und deshalb funktionieren alle Dinge aufgrund Seiner Gedanken, werden von den Worten aus Seinem Mund erreicht …

Bevor alle Dinge erschienen, hatte sich in Gottes Gedanken vor langer Zeit ein kompletter Plan geformt und eine neue Welt war vor langer Zeit vollendet worden. Obwohl am dritten Tag alle Arten von Pflanzen auf dem Land erschienen, hatte Gott keinen Grund, die Schritte Seiner Schöpfung dieser Welt aufzuhalten; Er beabsichtigte weiterhin, Seine Worte zu sprechen, um weiterhin die Schöpfung einer jeden neuen Sache zu erreichen. Er würde sprechen, würde Seine Befehle erteilen und würde Seine Autorität ausüben und Seine Macht zeigen. Er bereitete alles vor, was Er für all die Dinge und die Menschheit, die Er zu erschaffen beabsichtigte, zur Vorbereitung geplant hatte … 

Am vierten Tag werden die Jahreszeiten, Tage und Jahre der Menschheit ins Dasein gerufen, als Gott abermals Seine Autorität ausübt

Der Schöpfer verwendete Seine Worte, um Seinen Plan zu vollenden, und auf diese Weise verbrachte Er die ersten drei Tage Seines Plans. Während dieser drei Tage schien Gott nicht geschäftig oder Sich Selbst zu erschöpfen; vielmehr verbrachte Er wundervolle erste drei Tage Seines Plans und vollendete das große Vorhaben der radikalen Umwandlung der Welt. Eine völlig neue Welt erschien vor Seinen Augen und Stück für Stück offenbarte sich schließlich in Gottes Worten das wunderschöne Bild, das in Seinen Gedanken eingeschlossen gewesen war. Das Erscheinen jeder neuen Sache war wie die Geburt eines neugeborenen Kindes. Der Schöpfer freute Sich an dem Bild, das sich einst in Seinen Gedanken befunden hatte, aber nun zum Leben erweckt worden war. Zu diesem Zeitpunkt erlangte Sein Herz ein kleines Stück Zufriedenheit, doch Sein Plan hatte gerade erst begonnen. In einem Wimpernschlag war ein neuer Tag gekommen – und was war die nächste Seite im Plan des Schöpfers? Was sagte Er? Und wie übte Er Seine Autorität aus? Und welche neuen Dinge kamen, gleichzeitig, auf diese neue Welt? Nach der Führung des Schöpfers fällt unser Blick auf den vierten Tag von Gottes Schöpfung aller Dinge – ein Tag, der noch ein weiterer, Neuanfang war. Für den Schöpfer war es zweifellos ein weiterer wundervoller Tag und ein weiterer Tag von größter Bedeutung für die Menschheit von heute. Es war natürlich ein Tag von unschätzbarem Wert. Warum war er wundervoll, warum war er so wichtig, und warum war er von unschätzbarem Wert? Hören wir zunächst die vom Schöpfer gesprochenen Worte …

„Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden.“ (Gen 1,14-15). Dies war eine weitere Ausübung der Autorität Gottes, die im Anschluss an Seine Schöpfung von trockenem Land und den Pflanzen darin, von Geschöpfen kundgetan wurde. Für Gott war eine solche Handlung genauso leicht, weil Gott eine solche Kraft hat; Gott hält Sein Wort und Sein Wort wird vollbracht werden. Gott befahl Lichtern, am Himmel zu erscheinen und diese Lichter leuchteten nicht nur im Himmel und auf Erden, sondern dienten auch als Zeichen für Tag und Nacht, für Jahreszeiten, Tage und Jahre. Während Gott Seine Worte sprach, erfüllte sich so jede Handlung, die Gott zu erreichen wünschte, in Übereinstimmung mit Gottes Absicht und auf die von Gott festgelegte Art und Weise.

Die Lichter im Himmel sind Materie im Firmament, die Licht ausstrahlen kann; sie können den Himmel erhellen und können das Land und die Meere erhellen. Sie drehen sich nach dem Rhythmus und der Frequenz, wie von Gott angeordnet, und erhellen verschiedene Zeiträume an Land. Auf diese Weise erzeugen die Umlaufzyklen der Lichter Tag und Nacht, die sich im Osten und Westen des Landes ereignen. Sie sind nicht nur Zeichen für Tag und Nacht, sondern markieren durch diese verschiedenen Zyklen auch die Feste und verschiedene besondere Tage der Menschheit. Sie sind die ideale von Gott hervorgebrachte Ergänzung und Begleitung zu den vier Jahreszeiten – Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die zusammen mit den Lichtern harmonisch als reguläre und genaue Markierungen für die Mondphasen sowie die Tage und Jahre der Menschheit dienen. Auch wenn die Menschheit erst nach dem Beginn der Landwirtschaft anfing die Aufteilung der Mondphasen, Tage und Jahre, die durch die von Gott erschaffenen Lichter erzeugt werden, zu verstehen und damit in Berührung kam, begannen die Mondphasen sowie die Tage und Jahre, die der Mensch heute versteht, vor langer Zeit, am vierten Tag der Schöpfung Gottes aller Dinge, erzeugt zu werden. Ebenso begannen auch die wechselnden Kreisläufe von Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die vom Menschen erlebt werden, vor langer Zeit, am vierten Tag von Gottes Schöpfung aller Dinge. Die von Gott erschaffenen Lichter, ermöglichten es den Menschen regelmäßig, präzise und eindeutig zwischen Nacht und Tag zu unterscheiden, die Tage zu zählen und die Mondphasen und Jahre klar nachzuverfolgen. (Der Tag des Vollmondes war der Abschluss eines Monats und deshalb wusste der Mensch, dass die Erhellung der Lichter einen neuen Kreislauf begann; der Tag des Halbmondes war der Abschluss eines halben Monats, was dem Menschen mitteilte, dass eine neue Mondphase anfing, wovon abgeleitet werden konnte, wie viele Tage und Nächte in einem Mondzyklus waren, wie viele Mondphasen es in einer Jahreszeit gab, und wie viele Jahreszeiten es in einem Jahr gab, und alles war laufend dargestellt.) Und so konnte der Mensch die durch den Umlauf der Lichter gekennzeichneten Mondphasen, Tage und Jahre leicht verfolgen. Von diesem Moment an, lebten die Menschen und alle Dinge unbewusst unter dem geordneten Wechselspiel von Nacht und Tag und den wechselnden Jahreszeiten, die durch den Umlauf der Lichter hervorgerufen werden. Dies war die Bedeutung der Schöpfung der Lichter des Schöpfers am vierten Tag. Ebenso waren die Ziele und die Bedeutung dieser Handlung des Schöpfers immer noch untrennbar von Seiner Autorität und Kraft. Und so waren die von Gott hervorgebrachten Lichter und der Wert, den sie den Menschen bald bringen würden, ein weiteres Meisterstück der Ausübung der Autorität des Schöpfers.

In dieser neuen Welt, in der die Menschheit erst noch Erscheinen musste, hatte der Schöpfer den Abend und den Morgen, die Feste, Land und Meere, Gras, Kräuter und verschiedene Baumarten und die Lichter, Jahreszeiten, Tage und Jahre für das neue Leben vorbereitet, das Er bald erschaffen würde. Die Autorität und die Kraft des Schöpfers wurden in jeder neuen Sache, die Er erschuf, zum Ausdruck gebracht und Seine Worte und die Vollendungen traten zeitgleich ein, ohne die geringste Diskrepanz und ohne den geringsten Zeitabstand. Das Erscheinen und die Geburt all dieser neuen Dinge waren Beweis für die Autorität und die Kraft des Schöpfers: Er hält Sein Wort und Sein Wort wird vollbracht werden und das, was vollbracht ist, ist in Ewigkeit. Diese Tatsache hat sich nie geändert: So war es früher, so ist es heute und so wird es in alle Ewigkeit sein. Wenn ihr erneut diese Worte der Schriften betrachtet, habt ihr dann das Gefühl, dass sie frisch sind? Habt ihr neue Inhalte gesehen und neue Entdeckungen gemacht? Das liegt daran, dass die Taten des Schöpfers eure Herzen aufgewühlt und in die Richtung für eure Kenntnis von Seiner Autorität und Kraft gelenkt haben und die Tür zu eurem Verständnis vom Schöpfer geöffnet haben, und Seine Taten und Autorität haben diesen Worten Leben verliehen. Und so hat der Mensch in diesen Worten einen echten, lebendigen Ausdruck von der Autorität des Schöpfers gesehen und wahrlich die Vormachtstellung des Schöpfers bezeugt und die Außergewöhnlichkeit der Autorität und Kraft des Schöpfers erblickt.

Die Autorität und Kraft des Schöpfers erzeugen Wunder auf Wunder und Er zieht die Aufmerksamkeit des Menschen auf sich. Der Mensch kann nicht umhin, die erstaunlichen Taten, die Seiner Autorität entspringen, fasziniert anzustarren. Seine phänomenale Kraft führt eine Freude nach der anderen herbei und lässt den Menschen überwältigt und überglücklich zurück. In Bewunderung ringt er nach Luft, erschauert in Ehrfurcht und jubelt; mehr noch, der Mensch ist sichtlich bewegt und in ihm werden Respekt, Ehrfurcht und Verbundenheit hervorgerufen. Die Autorität und die Taten des Schöpfers haben eine große Auswirkung auf den Geist des Menschen, säubern den Geist des Menschen und darüber hinaus sättigen sie den Geist des Menschen. Jeder Seiner Gedanken, jede Seiner Äußerungen und jede Offenbarung Seiner Autorität, ist ein Meisterwerk inmitten aller Dinge und ein großes Unterfangen, das dem tiefen Verständnis und der tiefen Kenntnis der Menschheit würdig ist. Wenn wir jedes aus den Worten des Schöpfers geborene Geschöpf zählen, wird unsere Geist zum Wunder der Kraft Gottes hingezogen und wir finden uns den Spuren des Schöpfers zum nächsten Tag hin folgend wieder: dem fünften Tag der Schöpfung aller Dinge.

Lesen wir in der Heiligen Schrift Abschnitt für Abschnitt weiter, wobei wir einen Blick auf weitere Taten des Schöpfers werfen.

Am fünften Tag zeigt Leben in vielfältiger und diverser Form die Autorität des Schöpfers auf unterschiedliche Art und Weise

Die Heilige Schrift sagt: „Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.“ (Gen 1,20-21). Die Heilige Schrift teilt uns klar mit, dass Gott an diesem Tag die Lebewesen im Wasser und die Vögel der Luft schuf, das heißt, Er schuf verschiedene Fische und Vögel, und gruppierte sie je nach Art ein. Auf diese Weise wurden die Erde, die Himmel und das Wasser durch Gottes Schöpfung bereichert …

Als Gottes Worte gesprochen waren, wurde frisches neues Leben, jedes in anderer Form, inmitten der Worte des Schöpfers sofort lebendig. Sie kamen auf die Welt und rangelten um Platz, sprangen, frohlockten vor Freude … Fische in allen Formen und Größen schwammen durch das Wasser, Muscheln aller Art wuchsen aus dem Sand, geschuppte, schalige und wirbellose Geschöpfe wuchsen emsig in unterschiedlichen Formen heran, ob groß oder klein, lang oder kurz. Auch verschiedene Arten von Algen begannen munter zu wachsen, wogen sich mit der Bewegung der verschiedenen Wasserlebewesen, drängten die stehenden Gewässer, als wollten sie sagen: Mach schnell! Bring deine Freunde! Denn du wirst niemals mehr alleine sein! Von dem Moment an, in dem die verschiedenen von Gott erschaffenen Lebewesen im Wasser erschienen, brachte jedes frische, neue Leben den Gewässern, die so lange geruht hatten, Vitalität, und leiteten eine neue Ära ein … Von diesem Zeitpunkt an, schmiegten sie sich aneinander, leisteten sich gegenseitig Gesellschaft und maßen einander keinen Unterschied bei. Das Wasser existierte für die Geschöpfe darin, nährte jedes, das in seiner Umarmung weilte, und jedes Leben existierte, aufgrund dessen Nahrung, um des Wassers willen. Alles verlieh einander Leben und legte gleichzeitig, in gleicher Weise, Zeugnis für die Wunderbarkeit und die Größe der Schöpfung und die unübertreffliche Kraft der Autorität des Schöpfers ab …

Als das Meer nicht länger schwieg, fing das Leben auch an die Himmel zu füllen. Nacheinander flogen, Vögel, groß und klein, von der Erde in den Himmel. Im Unterschied zu den Geschöpfen des Meeres hatten sie Flügel und Federn, die ihre schlanken und anmutigen Gestalten bedeckten. Sie flatterten mit ihren Flügeln und zeigten stolz und hochmütig ihr wunderschönes Federkleid und ihre besonderen Funktionen und Fähigkeiten, die ihnen der Schöpfer zuteilwerden ließ. Sie schwebten frei und pendelten geschickt zwischen Himmel und Erde, über Wiesen und Wälder … Sie waren die Schätze der Luft, sie waren die Schätze aller Dinge. Sie würden bald die Verbindung zwischen Himmel und Erde werden und würden allen Dingen die Nachrichten überbringen … Sie sangen, sie flogen fröhlich umher, sie brachten dieser einst leeren Welt Freude, Gelächter und Lebendigkeit … Sie setzten ihr helles, melodisches Singen ein, verwendeten die Worte in ihren Herzen, um den Schöpfer für das ihnen verliehene Leben zu preisen. Sie tanzten fröhlich, um die Vollkommenheit und Wunderbarkeit der Schöpfung des Schöpfers zur Schau zu stellen, und würden ihr ganzes Leben dem Zeugnis für die Autorität des Schöpfers durch das besondere Leben widmen, das Er ihnen zuteilwerden ließ … 

Unabhängig davon, ob sie sich im Wasser befanden oder der Himmel waren, durch die Anordnung des Schöpfers, existierte diese Fülle an Lebewesen in den verschiedenen Lebensstrukturen, und durch den Befehl des Schöpfers, versammelten sie sich entsprechend ihrer jeweiligen Art – und dieses Gesetz, diese Vorschrift, konnte von keinem erschaffenen Wesen geändert werden. Sie wagten weder jemals die ihnen vom Schöpfer gesetzten Grenzen zu überschreiten noch waren sie dazu in der Lage. Wie durch den Schöpfer angeordnet, lebten sie und vermehrten sie sich, und hielten sich strikt an den Verlauf des Lebens und an die Gesetze, die vom Schöpfer für sie bestimmt waren. Sie befolgten bewusst Seine unausgesprochenen Anordnungen und die himmlischen Erlasse und Regeln, die der Schöpfer ihnen erteilte, über die ganze Zeit hinweg bis heute. Sie unterhielten sich mit dem Schöpfer auf ihre ganz eigene Art und Weise, und wussten schließlich die Absicht des Schöpfers zu schätzen und befolgten Seine Anordnungen. Keiner übertrat jemals die Autorität des Schöpfers und Seine Herrschaft und Sein Befehl ihnen gegenüber, wurde in Seinen Gedanken ausgeübt; keine Worte wurden hervorgebracht, aber die Autorität, die allein des Schöpfers war, befehligte alle Dinge, die keine Funktion der Sprache besaßen und sich von der Menschheit unterschieden. Die Ausübung Seiner Autorität auf diese besondere Art und Weise, zwang den Menschen eine neue Kenntnis zu erlangen und eine neue Interpretation der einzigartigen Autorität des Schöpfers aufzustellen. An dieser Stelle muss Ich euch mitteilen, dass die Ausübung der Autorität des Schöpfers an diesem neuen Tag abermals die Einzigartigkeit des Schöpfers beweist.

Als Nächstes wollen wir einen Blick auf den letzten Satz dieser Bibelstelle werfen: „Gott sah, daß es gut war.“ Was glaubt ihr, bedeutet das? Gottes Gefühle sind in diesen Worten enthalten. Gott beobachtete, alle Dinge, die Er erschaffen hatte dabei, wie sie ins Dasein kamen und aufgrund Seiner Worte standhielten und allmählich anfingen sich zu verändern. War Gott zu diesem Zeitpunkt mit den verschiedenen Dingen, die Er mit Seinen Worten geschaffen hatte und den verschiedenen Handlungen, die Er vollendet hatte, zufrieden? Die Antwort ist, dass „Gott sah, daß es gut war.“ Was seht ihr hier? Was bedeutet es, dass „Gott sah, daß es gut war“? Was symbolisiert das? Es bedeutet, dass Gott die Kraft und Weisheit hatte, um das zu erzielen, was Er geplant und vorgesehen hatte, um die Ziele zu erreichen, die Er Sich gesetzt hatte. Als Gott jede Aufgabe abgeschlossen hatte, fühlte Er da Bedauern? Die Antwort ist immer noch, dass „Gott sah, daß es gut war“. Mit anderen Worten, Er hatte nicht nur kein Gefühl der Reue, sondern war vielmehr zufrieden. Was bedeutet es, dass Er keine Reue empfand? Es bedeutet, dass der Plan Gottes vollkommen ist, dass Seine Kraft und Weisheit vollkommen sind, und dass nur durch Seine Autorität eine solche Vollkommenheit erreicht werden kann. Wenn der Mensch eine Aufgabe ausführt, kann er dann, wie Gott, sehen, dass es gut ist? Kann alles, was der Mensch verrichtet, Vollkommenheit erreichen? Kann der Mensch etwas einmal und für alle Ewigkeit vollenden? So, wie der Mensch sagt: „Nichts ist perfekt, nur besser“, kann nichts, was der Mensch vollbringt, Perfektion erreichen. Als Gott sah, dass alles, was Er vollbracht und erreicht hatte, gut war, wurde alles, was von Gott geschaffen wurde, durch Seine Worte festgelegt, das heißt, als „Gott sah, daß es gut war“, nahm alles, was Er geschaffen hatte, eine permanente Form an, wurde nach Art eingeteilt und erhielt ein für alle Mal und für alle Ewigkeit eine festgelegte Stellung, einen Zweck und eine Aufgabe. Zudem waren ihre Rolle unter allen Dingen und die Reise, die sie während Gottes Führung aller Dinge unternehmen müssen, bereits von Gott angeordnet worden und unveränderlich. Dies war das durch den Schöpfer an alle Dinge erteilte himmlische Gesetz.

„Gott sah, daß es gut war“, diese einfachen, unterschätzten Worte, die so oft ignoriert werden, sind die Worte des himmlischen Gesetzes und des himmlischen Erlasses, die allen Geschöpfen von Gott gegeben sind. Sie sind eine weitere Verkörperung der Autorität des Schöpfers, eine, die praktischer und tiefgründiger ist. Durch Seine Worte konnte der Schöpfer nicht nur alles gewinnen, was Er zu gewinnen anstrebte, und das erreichen, was Er zu erreichten anstrebte, sondern auch alles, was Er geschaffen hatte in Seinen Händen lenken und alle Dinge, die Er unter Seiner Autorität geschaffen hatte, und zudem, alles, was systematisch und geregelt war, beherrschen. Auch lebten und starben alle Dinge durch Sein Wort und existierten darüber hinaus durch Seine Autorität unter dem Gesetz, das Er erlassen hatte, und niemand war ausgenommen! Dieses Gesetz begann in dem Augenblick, in dem „Gott sah, dass es gut war“. Es wird, um des Planes Gottes willen, bis zu dem Tag, an dem es durch den Schöpfer aufgehoben wird, existieren, fortbestehen und funktionieren! Die einzigartige Autorität des Schöpfers manifestierte sich nicht nur in Seiner Fähigkeit alle Dinge zu erschaffen und allen Dingen zu befehlen, ins Dasein einzutreten, sondern auch in Seiner Fähigkeit über alle Dinge zu herrschen und die Herrschaft zu halten und allen Dingen das Leben und Lebenskraft zu verleihen. Darüber hinaus manifestierte sie sich in Seiner Fähigkeit alle Dinge, die Er in Seinem Plan erschaffen hatte, endgültig und für alle Ewigkeit in der von Ihm geschaffenen Welt in perfekter Form und perfekter Lebensstruktur und in einer perfekten Rolle, entstehen und bestehen zu lassen. So wurde sie auch in der Weise manifestiert, wie die Gedanken des Schöpfers keinen Beschränkungen unterlagen, nicht durch Zeit, Raum oder Geografie eingegrenzt waren. Wie auch Seine Autorität, so wird die einzigartige Identität des Schöpfers von Ewigkeit zu Ewigkeit unverändert bleiben. Seine Autorität wird ewiglich eine Darstellung und ein Symbol für Seine einzigartige Identität sein und Seine Autorität wird für immer Seite an Seite mit Seiner Identität existieren!

Am sechsten Tag spricht der Schöpfer und jede Art von Lebewesen in Seinem Denken erscheint, eines nach dem anderen

Das Werk des Schöpfers alle Dinge zu erschaffen hatte unmerklich fünf Tage lang angehalten, woraufhin der Schöpfer sofort den sechsten Tag Seiner Schöpfung aller Dinge begrüßte. Dieser Tag war ein weiterer Neuanfang und ein weiterer außergewöhnlicher Tag. Was war am Vorabend dieses neuen Tags der Plan des Schöpfers? Welche Geschöpfe würde Er hervorbringen, würde Er erschaffen? Hört, das ist die Stimme des Schöpfers …

„Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.“ (Gen 1, 24-25). Welche Lebewesen schließt dies ein? Die Heilige Schrift sagt: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Das bedeutet, dass es an diesem Tag nicht einzig alle Arten von Lebewesen auf der Erde gab, zudem waren sie alle nach Art zugeordnet und „Gott sah, daß es gut war“.

Auf gleiche Weise wie in den vorherigen fünf Tagen, ordnete der Schöpfer im gleichem Ton das Entstehen der Lebewesen an, die Er wünschte, und dass sie auf Erden erschienen, jedes nach seiner Art. Wenn der Schöpfer Seine Autorität ausübt, werden keine Seiner Worte vergeblich gesprochen. Und so erschien am sechsten Tag jedes Lebewesen, das Er zu erschaffen beabsichtigt hatte zur festgelegten Zeit. Als der Schöpfer sagte: „Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art“, war die Erde sofort von Leben erfüllt, und an Land entstand plötzlich der Atem aller Arten von Lebewesen … In der grasbedeckten grünen Wildnis tauchten nach und nach kräftige Kühe auf, die ihren Schwanz hin und her schwangen, blökende Schafe sammelten sich zu Herden, und wiehernde Pferde begannen zu galoppieren. In einem Augenblick explodierten die Weiten des stillen Graslandes mit Leben … Das Erscheinen dieser verschiedenen Nutztiere war ein schöner Anblick auf dem ruhigen Grasland und brachte grenzenlose Lebensfreude mit sich … Sie würden die Gefährten des Graslands und die Herren des Graslands sein, jeder vom anderen abhängig; so würden sie auch die Wächter und Hüter dieser Länder werden, die ihr ständiger Lebensraum sein würden und sie mit allem, was sie benötigen, versorgen würden, eine Quelle ewiger Nahrung für ihre Existenz …

Am gleichen Tag, an dem diese verschiedenen Nutztiere durch das Wort des Schöpfers ins Dasein kamen, erschien auch eine Fülle von Insekten, eines nach dem anderen. Obwohl sie die kleinsten der Lebewesen unter allen Geschöpfen waren, so war ihre Lebenskraft dennoch die wundersame Schöpfung des Schöpfers, und sie kamen nicht zu spät an … Einige schlugen mit ihren kleinen Flügeln, während andere langsam krochen; manche hüpften und sprangen, andere wankten; manche brausten vorwärts, während andere sich schnell zurückzogen; manche bewegten sich seitwärts, andere sprangen hoch und tief … Alle waren damit beschäftigt, ein Zuhause für sich zu finden: Manche bahnten sich ihren Weg in das Gras, manche fingen an Löcher in den Boden zu graben, manche flogen nach oben in die Bäume, verbargen sich in den Wäldern … Obwohl sie klein waren, waren sie nicht gewillt die Qual eines leeren Magens zu ertragen, und nachdem sie ihr eigenes Zuhause gefunden hatten, eilten sie los, um Nahrung zu suchen, um sich zu ernähren. Manche kletterten auf das Gras, um dessen zarte Blätter zu fressen, manche nahmen Bissen von der Erde und füllten ihre Mägen, sie fraßen mit viel Begeisterung und Genuss (für sie ist selbst Schmutz ein Leckerbissen); einige waren in den Wäldern verborgen, aber sie hielten nicht inne, um sich auszuruhen, da der Saft der glänzenden dunkelgrünen Blätter eine köstliche Mahlzeit bereithielt … Als sie satt waren, hörten die Insekten trotzdem nicht mit ihrer Tätigkeit auf; obwohl sie klein von Statur waren, waren sie von enormer Energie und grenzenloser Lebendigkeit erfüllt. Somit waren sie von allen Geschöpfen die tätigsten und fleißigsten. Sie waren nie faul und gönnten sich niemals Ruhe. Sobald sie satt waren, plagten sie sich immer noch mit ihrer Arbeit zum Wohle ihrer Zukunft ab, machten sich zu schaffen und eilten für ihr Morgen, ihr Überleben umher … Sie summten leise Balladen verschiedener Melodien und Rhythmen, um sich selbst anzuspornen und anzutreiben. Sie trugen zudem zur Freude des Grases, der Bäume und jedem Zentimeter des Bodens bei, sie machten jeden Tag und jedes Jahr einzigartig. Mit ihren eigenen Sprachen und auf ihre eigene Art, übermittelten sie allen Lebewesen an Land Information. Und mit ihrem eigenen besonderen Lebenslauf, kennzeichneten sie alle Dinge, auf welchen sie Spuren hinterließen … Sie standen auf vertrautem Fuß mit dem Boden, dem Gras und den Wäldern, und sie überbrachten allen Lebewesen Ermahnungen und Grüße des Schöpfers …

Der Blick des Schöpfers glitt über alle Dinge, die Er geschaffen hatte, und in diesem Moment hielt Sein Blick über den Wäldern und Bergen inne, Seine Gedanken drehten sich. Als Seine Worte hervorgebracht wurden, erschienen in den dichten Wäldern und auf den Bergen Geschöpfe, die keinem, das zuvor entstanden war, glichen: Sie waren die von Gottes Mund gesprochenen wilden Tiere. Schon seit Langem fällig, schüttelten sie ihre Köpfe, wedelten mit ihren Schwänzen, jedes mit seinem eigenen einzigartigen Gesicht. Einige hatten pelziges Fell, manche waren gepanzert, einige hatten Fangzähne, manche grinsten, einige waren langhalsig, manche kurzschwänzig, einige hatten wilde Augen, manche einen schüchternen Blick, einige beugten sich, um Gras zu fressen, manche hatten Blut ums Maul, einige hüpften auf zwei Beinen umher, manche brausten auf vier Hufen voran, einige blickten von Baumgipfeln in die Ferne, manche lagen wartend im Wald, einige suchten nach Höhlen, um zu ruhen, manche rannten und frohlockten auf den Ebenen, einige streiften durch die Wälder … Manche brüllten, einige heulten, manche bellten, einige riefen … Einige tönten als Sopran, manche als Bariton, einige lautstark, manche hell und melodisch … einige waren grimmig, manche waren hübsch, einige wahren ekelhaft, manche waren hinreißend, einige waren angsteinflößend, manche waren auf bezaubernde Weise unschuldig … Eins nach dem anderen, kamen sie einzeln hervor. Seht, wie sie schnauften, freiherzig, einander völlig gleichgültig, sich nicht die Mühe machend dem anderen einen Blick zu würdigen … Jedes trug das jeweilige Leben, das ihnen vom Schöpfer verliehen wurde. In ihrer eigenen Wildheit und Derbheit, erschienen sie in den Wäldern und auf den Bergen. Alle verachtend, so völlig herrschsüchtig – wer machte sie zu den wahren Herren der Berge und Wälder? Ab dem Moment, in dem ihr Erscheinen vom Schöpfer angeordnet war „erhoben sie Anspruch“ auf die Wälder und „erhoben Anspruch“ auf die Berge, denn der Schöpfer hatte bereits ihre Grenzen besiegelt und den Umfang ihrer Existenz bestimmt. Nur sie waren wahre Herren der Berge und Wälder und das ist der Grund, warum sie so wild waren und so verachtend. Sie werden rein deshalb als „Wilde Tiere“ bezeichnet, weil sie von allen Geschöpfen diejenigen waren, die wirklich wild, derb und unzähmbar waren. Sie konnten nicht gezähmt werden, also konnten sie nicht gehalten werden und konnten nicht in Harmonie mit der Menschheit leben oder für den Menschen arbeiten. Es lag daran, dass sie nicht gehalten werden konnten, nicht für die Menschheit arbeiten konnten, dass sie fern von den Menschen leben mussten und der Mensch sich ihnen nicht nähern konnte. Und weil sie fern der Menschheit lebten und der Mensch sich ihnen nicht nähern konnte, konnten sie der Pflicht nachkommen, die der Schöpfer ihnen aufgetragen hatte: die Berge und Wälder bewachen. Ihre Wildheit beschützte die Berge und bewachte die Wälder und war der beste Schutz und die beste Garantie für ihre Existenz und Fortpflanzung. Gleichzeitig erhielt und sicherte ihre Wildheit das Gleichgewicht aller Dinge. Ihre Ankunft brachte Unterstützung und Verankerung in den Bergen und Wäldern, ihre Ankunft schenkte den stillen und leeren Bergen und Wäldern grenzenlose Kraft und Vitalität. Von diesem Punkt an, wurden die Berge und Wälder zu ihrem ständigen Lebensraum und sie würden ihr Zuhause niemals verlieren, denn die Berge und Wälder entstanden und existierten für sie, und die wilden Tiere würden ihre Pflicht erfüllen und alles ihnen Mögliche tun, um sie zu bewachen. So hielten sich die wilden Tiere auch streng an die Ermahnungen des Schöpfers, um an ihrem Gebiet festzuhalten und weiterhin ihre tierische Natur in Anspruch zu nehmen, um das Gleichgewicht aller Dinge, das durch den Schöpfer geschaffen wurde, zu erhalten und um die Autorität und Kraft des Schöpfers kundzutun!

Unter der Autorität des Schöpfers sind alle Dinge perfekt

Alle von Gott geschaffen Dinge, einschließlich jener, die sich bewegen konnten, und jener, die dies nicht konnten, wie Vögel und Fische, wie Bäume und Blumen, und einschließlich der Nutztiere, Insekten und wilden Tiere, die am sechsten Tag geschaffen worden waren – sie alle standen gut mit Gott. Außerdem waren diese Dinge in Gottes Augen mit Seinem Plan im Einklang und alle hatten sie den Gipfel der Perfektion erlangt und hatten die Maßstäbe erreicht, die Gott zu erzielen wünschte. Schritt für Schritt vollbrachte der Schöpfer das Werk, das Er nach Seinem Plan zu vollbringen beabsichtigt hatte. Die Dinge, die Er zu erschaffen beabsichtigt hatte, erschienen eines nach dem anderen und das Erscheinen eines jeden war ein Ausdruck der Autorität des Schöpfers und eine Kristallisation Seiner Autorität. Und wegen dieser Kristallisationen konnten alle Geschöpfe nicht umhin, für die Gunst des Schöpfers und die Versorgung des Schöpfers dankbar zu sein. Während die wunderbaren Taten Gottes sich manifestierten, schwoll diese Welt Stück für Stück mit all den von Gott geschaffenen Dingen an, und sie verwandelte sich von Chaos und Finsternis in Klarheit und Helligkeit, von Totenstille in Lebendigkeit und grenzenlose Lebenskraft. Unter allen Dingen der Schöpfung, von den großen bis zu den kleinen, von den kleinen, bis zu den mikroskopischen, gab es keines, das nicht durch die Autorität und die Kraft des Schöpfers geschaffen wurde und es bestand eine einzigartige und inhärente Notwendigkeit und ein einzigartiger und inhärenter Wert in der Existenz eines jedes Geschöpfes. Ungeachtet der Unterschiede in ihrer Form und Struktur, mussten sie einzig vom Schöpfer geschaffen werden, um unter der Autorität des Schöpfers zu existieren. Manchmal sehen Menschen ein Insekt, eines, das sehr abstoßend ist, und sie werden sagen: „Dieses Insekt ist so furchtbar! Es ist unmöglich, dass solch ein hässliches Ding von Gott geschaffen worden sein könnte – Er könnte unmöglich etwas so Hässliches erschaffen haben.“ Was für eine törichte Sichtweise! Was sie sagen sollten, ist: „Auch, wenn dieses Insekt so hässlich ist, so wurde es von Gott geschaffen, also muss es seinen eigenen einzigartigen Zweck haben.“ In Gottes Gedanken, beabsichtigte Er den verschiedenen Lebewesen, die Er geschaffen hatte, alle erdenklichen Erscheinungsformen zu verleihen, und alle möglichen Funktionen und Nutzen, und so war keines der Dinge, die Gott schuf, aus dem gleichen Holz geschnitzt. Von ihrem Äußeren, bis hin zu ihrer inneren Beschaffenheit, von ihren Lebensgewohnheiten, bis hin zu dem Platz, den sie einnehmen – jedes ist anders. Kühe haben das Aussehen von Kühen, Esel haben das Aussehen von Eseln, Rehe haben das Aussehen von Rehen und Elefanten haben das Aussehen von Elefanten. Kannst du sagen, welches am schönsten aussieht und welches am hässlichsten ist? Kannst du sagen, welches das Nützlichste ist und wessen Dasein am unnötigsten ist? Manchen Menschen gefällt das Aussehen der Elefanten, aber niemand nutzt Elefanten, um Felder zu bestellen; manchen Menschen gefällt das Aussehen von Löwen und Tigern, weil ihre Erscheinung die eindrucksvollste unter allen Dingen ist, kannst du sie jedoch als Haustier halten? Kurzgefasst, wenn es um alle Dinge geht, sollte der Mensch sich der Autorität des Schöpfers fügen, das heißt, sich der vom Schöpfer festgelegten Ordnung für alle Dinge fügen; dies ist die weiseste Haltung. Nur eine Haltung der Suche nach und des Gehorsam gegenüber der ursprünglichen Absicht des Schöpfers, ist die wahre Akzeptanz und Gewissheit der Autorität des Schöpfers. Für Gott ist es gut, welchen Grund also hat der Mensch, um Mängel zu finden?

So werden alle Dinge unter der Autorität des Schöpfers eine neue Sinfonie für die Herrschaft des Schöpfers spielen, werden einen brillanten Auftakt für Sein Werk des neuen Tages beginnen, und in diesem Moment wird auch der Schöpfer eine neue Seite im Werk Seiner Führung aufschlagen! Nach dem Gesetz des Sprießens des Frühlings, des Reifens des Sommers, der Ernte des Herbstes und der Lagerung des Winters, das vom Schöpfer festgelegt wurde, werden alle Dinge mit dem Führungsplan des Schöpfers aufklingen und sie werden ihren eigenen neuen Tag, neuen Anfang und neuen Lebenslauf begrüßen und werden sich bald in endloser Abfolge vermehren, um jeden Tag unter der Herrschaft der Autorität des Schöpfers zu begrüßen …

Keines der geschaffenen und nicht-geschaffenen Wesen kann die Identität des Schöpfers ersetzen

Seit Er mit der Schöpfung aller Dinge begann, fing Gottes Kraft an Ausdruck zu finden und fing an offenbart zu werden, denn Gott setzt Worte ein, um alle Dinge zu erschaffen. Unabhängig davon, auf welche Art und Weise Er sie schuf, unabhängig davon, warum Er sie schuf, kamen alle Dinge ins Dasein und waren beständig und existierten aufgrund von Gottes Worten und dies ist die einzigartige Autorität des Schöpfers. In der Zeit, bevor die Menschheit in der Welt erschien, verwendete der Schöpfer Seine Kraft und Autorität, um alle Dinge für die Menschheit zu schaffen und wendete Seine einzigartigen Methoden an, um einen geeigneten Lebensraum für die Menschheit vorzubereiten. Alles, was Er tat, war zur Vorbereitung für die Menschheit, die bald Seinen Atem erhalten würde. Das heißt, in der Zeit bevor die Menschheit geschaffen wurde, wurde Gottes Autorität in allen Geschöpfen aufgezeigt, die sich von der Menschheit unterschieden, in Dingen, so groß wie die Himmel, das Licht, die Meere und das Land, und in denen, so klein wie Tiere und Vögel, sowie in allen möglichen Insekten und Mikroorganismen, einschließlich verschiedener Bakterien, die für das bloße Auge nicht sichtbar sind. Jedem wurde von den Worten des Schöpfers Leben verliehen und jedes vermehrte sich aufgrund der Worte des Schöpfers und jedes lebte aufgrund der Worte des Schöpfers unter der Herrschaft des Schöpfers. Obwohl sie nicht den Atem des Schöpfers empfingen, taten sie dennoch das Leben und die Vitalität durch ihre verschiedenen Formen und Gliederungen kund, die ihnen der Schöpfer zuteilwerden ließ; obwohl sie nicht die Fähigkeit zu Sprechen erhielten, die der Menschheit vom Schöpfer gegeben war, bekamen alle ein Mittel, um ihr Leben auszudrücken, das ihnen vom Schöpfer gegeben worden war, und das sich von der Sprache des Menschen unterschied. Die Autorität des Schöpfers verleiht scheinbar statischen materiellen Objekten nicht nur die Lebenskraft, sodass sie niemals verschwinden werden, sondern verleiht darüber hinaus jedem Lebewesen den Instinkt sich fortzupflanzen und sich zu vermehren, damit sie niemals verschwinden und sie Generation um Generation die Gesetze und Prinzipien des Überlebens, die ihnen der Schöpfer schenkte, weiterreichen werden. Die Art und Weise, in der der Schöpfer Seine Autorität ausübt, richtet sich nicht starr nach einer Makro- oder Mikrosichtweise und ist nicht auf eine Form beschränkt; Er ist in der Lage, die Vorgänge des Universums zu befehligen und die Herrschaft über Leben und Tod aller Dinge zu halten. Darüber hinaus ist Er fähig alle Dinge so zu steuern, dass sie Ihm dienen; Er kann alle Funktionen der Berge, Flüsse und Seen führen und alle Dinge in ihnen. Zudem ist Er in der Lage alles bereitzustellen, was von allen Dingen benötigt wird. Dies ist die Manifestation der einzigartigen Autorität des Schöpfers inmitten aller Dinge neben der Menschheit. Eine solche Manifestation gilt nicht nur für eine Lebensdauer, sie wird nie einhalten oder ruhen, und kann von keinem Menschen oder Ding geändert oder beeinträchtigt werden, noch kann ein Mensch oder Ding ihr hinzufügen oder sie reduzieren – denn nichts kann die Identität des Schöpfers ersetzen und deshalb kann die Autorität des Schöpfers von keinem geschaffenen Wesen ersetzt werden und ist für jedes nicht-geschaffene Wesen unerreichbar. Nehmt beispielsweise Gottes Boten und Engel. Sie besitzen nicht die Kraft Gottes, geschweige denn besitzen sie die Autorität des Schöpfers, und der Grund dafür, dass sie nicht die Kraft und Autorität Gottes haben, ist, dass sie nicht über die Substanz des Schöpfers verfügen. Obwohl sie einige Dinge in Gottes Namen tun können, können die nicht-geschaffenen Wesen, wie Gottes Boten und Engel, Gott nicht vertreten. Obwohl sie etwas Kraft besitzen, die der Mensch nicht besitzt, besitzen sie nicht die Autorität Gottes alle Dinge zu erschaffen und alle Dinge zu befehligen und die Herrschaft über alle Dinge zu halten. Und so kann die Einzigartigkeit Gottes durch kein nicht-geschaffenes Wesen ersetzt werden und ebenso kann Gottes Autorität und Kraft von keinem nicht-geschaffenen Wesen ersetzt werden. Hast du in der Bibel darüber gelesen, dass ein Bote Gottes alle Dinge erschuf? Und warum hat Gott nicht irgendeinen Seiner Boten oder Engel ausgesandt, um alle Dinge zu erschaffen? Weil sie nicht die Autorität Gottes besaßen und somit nicht die Fähigkeit besaßen, die Autorität Gottes auszuüben. Genauso wie alle Geschöpfe, stehen sie alle unter der Herrschaft des Schöpfers und unter der Autorität des Schöpfers, weshalb der Schöpfer auf gleiche Weise auch ihr Gott und auch ihr Herrscher ist. Unter allen und jedem einzelnen von ihnen – ganz gleich, ob erhaben oder gering, von großer oder geringer Kraft – gibt es nicht eines, das die Autorität des Schöpfers übertreffen kann und so gibt es unter ihnen nicht eines, das die Identität des Schöpfers ersetzen kann. Sie werden niemals Gott genannt werden und nie in der Lage sein, der Schöpfer zu werden. Diese sind unveränderliche Wahrheiten und Fakten!

Durch den obigen Austausch können wir behaupten, dass nur der Schöpfer und Herrscher über alles, Er, der über einzigartige Autorität und einzigartige Kraft verfügt, als der einzigartige Gott Selbst bezeichnet werden kann? An diesem Punkt habt ihr vielleicht das Gefühl, dass eine solche Frage zu tiefgründig ist. Im Moment seid ihr unfähig es zu verstehen und könnt die innewohnende Essenz nicht wahrnehmen, also habt ihr momentan das Gefühl, es sei zu schwierig zu beantworten. In diesem Fall werde Ich mit Meinem Austausch fortfahren. Als Nächstes werde Ich euch die tatsächlichen Taten vieler Aspekte der Autorität und Kraft, die einzig Gott besitzt, betrachten lassen. Dadurch werde Ich euch ermöglichen die Einzigartigkeit Gottes wirklich zu verstehen, zu schätzen und zu kennen, und das, was mit der einzigartigen Autorität Gottes gemeint ist.

2. Gott verwendet Seine Worte, um einen Bund mit dem Menschen zu schließen

(Gen 9,11-13) Und richte meinen Bund also mit euch auf, daß hinfort nicht mehr alles Fleisch verderbt werden soll mit dem Wasser der Sintflut, und soll hinfort keine Sintflut mehr kommen, die die Erde verderbe. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich gemacht habe zwischen mir und euch und allen lebendigen Seelen bei euch hinfort ewiglich: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.

Nachdem Er alle Dinge geschaffen hat, wird die Autorität des Schöpfers abermals im Bund des Regenbogens bestätigt und kundgetan

Die Autorität des Schöpfers wird immer unter allen Geschöpfen kundgetan und ausgeübt, und Er bestimmt nicht nur das Schicksal aller Dinge, sondern auch den Menschen, das besondere Geschöpf, das Er mit Seinen eigenen Händen schuf und das über eine andere Lebensstruktur verfügt und in einer anderen Lebensform existiert. Nachdem Er alle Dinge gemacht hatte, hörte der Schöpfer nicht auf, Seine Autorität und Kraft zum Ausdruck zu bringen; für Ihn begann die Autorität, mit der Er die Herrschaft über alle Dinge und das Schicksal der gesamten Menschheit hielt, offiziell erst dann, als die Menschheit wirklich aus Seiner Hand geboren war. Er beabsichtigte, die Menschheit zu führen und die Menschheit zu beherrschen, Er beabsichtigte die Menschheit zu retten, beabsichtigte die Menschheit wirklich zu gewinnen, um eine Menschheit zu gewinnen, die alle Dinge verwalten könnte. Er beabsichtigte eine solche Menschheit unter Seiner Autorität leben, Seine Autorität kennen und Seine Autorität befolgen zu lassen. Also begann Gott Seine Autorität offiziell unter der Menschheit mit Seinen Worten auszudrücken und begann Seine Autorität einzusetzen, um Seine Worte zu verwirklichen. Natürlich wurde die Autorität Gottes überall während dieses Vorgangs kundgetan; Ich habe nur einige spezifische, bekannte Beispiele ausgewählt, aus denen ihr die Einzigartigkeit Gottes verstehen und kennen und Gottes einzigartige Autorität erkennen könnt.

Es besteht eine Ähnlichkeit der Bibelstelle in Genesis 9,11-13 mit der obigen Bibelstelle über die Aufzeichnung von Gottes Schöpfung der Welt, dennoch gibt es auch einen Unterschied. Was ist die Ähnlichkeit? Die Ähnlichkeit liegt in Gottes Verwendung von Worten, um das zu tun, was Er beabsichtigte, und der Unterschied ist, dass diese Bibelstelle Gottes Unterhaltung mit dem Menschen ist, in der Er einen Bund mit den Menschen schloss und dem Menschen mitteilte, was dieser Bund beinhaltete. Diese Ausübung von Gottes Autorität wurde während Seines Dialogs mit dem Menschen erzielt, das heißt, vor der Schöpfung der Menschheit, waren Gottes Worte Anweisungen und Befehle, die den Geschöpfen, die Er zu erschaffen beabsichtigte, erteilt wurden. Aber jetzt gab es jemanden, um Gottes Worte zu hören, und so waren Seine Worte sowohl ein Dialog mit dem Menschen, als auch eine Ermahnung und eine Verwarnung an den Menschen und darüber hinaus waren sie Gebote, die allen Dingen überbracht wurden, die Seine Autorität trugen.

Welches Handeln Gottes ist in dieser Textstelle aufgezeichnet? Sie gibt den Bund wieder, den Gott mit dem Menschen nach Seiner Zerstörung der Welt durch eine Flut schloss, sie teilt dem Menschen mit, dass Gott eine derartige Zerstörung der Welt nicht wieder zufügen würde, und dass Gott zu diesem Zweck ein Zeichen schuf – und was war dieses Zeichen? In der Heiligen Schrift wird gesagt: „Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde“. Dies sind die ursprünglichen vom Schöpfer zur Menschheit gesprochen Worte. Als Er diese Worte sagte, erschien ein Regenbogen vor den Augen des Menschen, wo er bis heute geblieben ist. Jeder hat einen solchen Regenbogen gesehen und wenn du ihn siehst, weißt du dann, wie er erscheint? Die Wissenschaft ist nicht in der Lage, dies nachzuweisen oder seinen Ursprung zu ermitteln oder seinen Verbleib zu bestimmen. Denn der Regenbogen ist ein Zeichen des Bundes, der zwischen dem Schöpfer und dem Menschen geschlossen wurde; er verlangt keine wissenschaftliche Grundlage, er wurde nicht vom Menschen gemacht, noch ist der Mensch in der Lage, ihn zu verändern. Es ist eine Fortsetzung der Autorität des Schöpfers, nachdem Er Seine Worte gesprochen hatte. Der Schöpfer verwendete Seine eigene besondere Methode, um Sich an Seinen Bund mit dem Menschen und Seine Verheißung zu halten und so ist Seine Verwendung des Regenbogens als Zeichen des Bundes, den Er geschlossen hatte, ein himmlischer Erlass und ein Gesetz, die für immer unverändert bleiben werden, ob nun in Hinsicht auf den Schöpfer oder auf die erschaffene Menschheit. Es muss gesagt werden, dass dieses unabänderliche Gesetz dennoch eine weitere wahre Manifestation der Autorität des Schöpfers nach Seiner Schöpfung aller Dinge ist, und es muss gesagt werden, dass die Autorität und die Kraft des Schöpfers grenzenlos sind; Seine Verwendung des Regenbogens als Zeichen, ist eine Fortsetzung und Erweiterung der Autorität des Schöpfers. Dies war ein weiterer Akt, den Gott durch Verwendung Seiner Worte ausübte und war ein Zeichen des Bundes, den Gott mit dem Menschen unter Verwendung von Worten geschlossen hatte. Er erzählte dem Menschen von dem, was Er beschloss hervorzubringen, und durch welches Mittel es erfüllt und erzielt werden würde, und so wurde die Angelegenheit nach den Worten aus Gottes Mund erfüllt. Nur Gott besitzt eine solche Kraft und heute, mehrere Jahrtausende nachdem Er diese Worte gesprochen hat, kann der Mensch immer noch auf den aus Gottes Mund gesprochenen Regenbogen blicken. Wegen dieser von Gott ausgesprochenen Worte ist diese Sache bis heute unverfälscht und unverändert geblieben. Niemand kann diesen Regenbogen entfernen, niemand kann seine Gesetze ändern und er existiert einzig aufgrund von Gottes Worten. Eben dies ist die Autorität Gottes. „Gott hält Sein Wort und Sein Wort wird vollbracht werden, und das, was vollbracht ist, ist in Ewigkeit.“ Solche Worte sind hier deutlich verwirklicht und es ist deutlich ein klares Zeichen und Merkmal der Autorität und Kraft Gottes. Ein solches Zeichen oder Merkmal wird von keinem geschaffenen Wesen besessen oder an irgendeinem gesehen, noch wird es an einem der nicht-geschaffenen Wesen gesehen. Es gehört nur dem einzigartigen Gott an und unterscheidet die Identität und Substanz, die nur vom Schöpfer besessen werden, von denen der Geschöpfe. Gleichzeitig ist es auch ein Zeichen und Merkmal, die, abgesehen von Gott Selbst, niemals von irgendeinem geschaffenen oder nicht-geschaffenen Wesen übertroffen werden können.

Gottes Abschluss Seines Bundes mit dem Menschen war ein Akt von großer Bedeutung und einer, den Er beabsichtigte zu verwenden, um dem Menschen eine Tatsache mitzuteilen und dem Menschen Seinen Willen mitzuteilen. Zu diesem Zweck wandte Er eine einzigartige Methode an, indem Er ein besonderes Zeichen verwendete, um einen Bund mit den Menschen zu schließen, ein Zeichen, das eine Verheißung des Bundes war, den Er mit dem Menschen abgeschlossen hatte. War also der Abschluss dieses Bundes ein großes Ereignis? Und wie groß war es denn? Das ist genau das, was so besonders an dem Bund ist: Es ist kein Bund, der zwischen einem Menschen und einem anderen oder einer Gruppe und einer anderen Gruppe oder einem Land und einem anderen geschlossen ist, sondern, ein Bund, der zwischen dem Schöpfer und der gesamten Menschheit geschlossen ist, und er wird weiterhin gelten, bis zu dem Tag, an dem der Schöpfer alle Dinge abschafft. Der Ausführende dieses Bundes ist der Schöpfer und jener, der ihn aufrechterhält, ist ebenfalls der Schöpfer. Kurz gesagt, die Gesamtheit des mit der Menschheit geschlossenen Bunds des Regenbogens wurde in Übereinstimmung mit dem Dialog zwischen dem Schöpfer und der Menschheit erfüllt und vollbracht, und ist bis heute so geblieben. Was, außer sich der Autorität des Schöpfers zu unterwerfen und ihr zu gehorchen und an sie zu glauben und sie zu schätzen und sie zu loben, können die Geschöpfe tun? Denn niemand außer dem einzigartigen Gott besitzt die Kraft, einen solchen Bund zu schließen. Die Erscheinung des Regenbogens verkündet der Menschheit immer wieder den Bund zwischen dem Schöpfer und der Menschheit und macht sie auf ihn aufmerksam. Was in den kontinuierlichen Erscheinungen des Bundes zwischen dem Schöpfer und dem Menschen dargestellt wird, ist nicht ein Regenbogen oder der Bund selbst, sondern die unveränderliche Autorität des Schöpfers. Das Erscheinen des Regenbogens veranschaulicht immer wieder die überwältigenden und wunderbaren Taten des Schöpfers an verborgenen Orten und ist gleichzeitig ein lebendiger Ausdruck der Autorität des Schöpfers, die niemals vergehen und sich niemals ändern wird. Ist das nicht eine Veranschaulichung eines weiteren Aspekts der einzigartigen Autorität des Schöpfers?

3. Gottes Segnungen

1) (Gen 17,4-6) Siehe, ich bin's und habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden. Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker und will dich gar sehr fruchtbar machen und will von dir Völker machen, und sollen auch Könige von dir kommen.

2) (Gen 18,18-19) sintemal er ein großes und mächtiges Volk soll werden, und alle Völker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen? Denn ich weiß, er wird befehlen seinen Kindern und seinem Hause nach ihm, daß sie Jehovas Wege halten und tun, was recht und gut ist, auf daß Jehova auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat.

3) (Gen 22,16-18) Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht Jehova, weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, daß ich deinen Samen segnen und mehren will wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde; und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, darum daß du meiner Stimme gehorcht hast.

4) (Hiob 42,12) Und Jehova segnete hernach Hiob mehr denn zuvor, daß er kriegte vierzehntausend Schafe und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen.

Die einzigartige Art und einzigartigen Merkmale der Kundgebungen des Schöpfers sind ein Symbol für die einzigartige Identität und Autorität des Schöpfers

Viele möchten die Segnungen Gottes erbitten und erlangen, aber nicht jeder kann diese Segnungen gewinnen, denn Gott hat Seine eigenen Prinzipien und segnet den Menschen auf Seine eigene Art und Weise. Die Verheißungen, die Gott dem Menschen gibt und das Maß an Gnade, das Er dem Menschen zuteilwerden lässt, werden auf der Grundlage der Gedanken und Handlungen des Menschen zugeteilt. Und was wird also durch Gottes Segnungen gezeigt? Was sagen sie uns? An dieser Stelle wollen wir die Frage, welche Art von Mensch Gott segnet oder die Prinzipien von Gottes Segnungen des Menschen, beiseitestellen. Lasst uns stattdessen Gottes Segen des Menschen mit der Zielsetzung Gottes Autorität zu kennen aus der Perspektive des Kennens von Gottes Autorität betrachten.

Die obigen vier Bibelstellen sind alle Aufzeichnungen über Gottes Segen des Menschen. Sie liefern eine ausführliche Beschreibung der Empfänger von Gottes Segnungen, wie Abraham und Hiob, sowie der Gründe, warum Gott Seinen Segen erteilte und dessen, was diese Segnungen beinhalteten. Der Ton und die Art von Gottes Kundgebungen und die Perspektive und Position, aus denen Er sprach, ermöglichen es den Menschen wahrzunehmen, dass der Eine, der Segnungen erteilt und der Empfänger solcher Segnungen, sich in Identität, Substanz und Status deutlich voneinander unterscheiden. Der Ton und die Art dieser Kundgebungen und die Position, aus der sie gesprochen wurden, stehen einzig für Gott, der die Identität des Schöpfers besitzt. Er hat sowohl Autorität und Stärke als auch die Ehre des Schöpfers und Majestät, die keinen Zweifel von keinem Menschen duldet.

Betrachten wir zunächst Gen 17,4-6: „Siehe, ich bin’s und habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden. Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker und will dich gar sehr fruchtbar machen und will von dir Völker machen, und sollen auch Könige von dir kommen.“ Diese Worte waren der Bund, den Gott mit Abraham schloss, sowie Gottes Segen an Abraham: Gott würde Abraham zum Vater der Nationen machen, würde ihn überaus fruchtbar machen und würde Völker von ihm machen und Könige würden von ihm kommen. Siehst du Gottes Autorität in diesen Worten? Und wie siehst du eine solche Autorität? Welchen Aspekt der Substanz von Gottes Autorität siehst du? Aus einem genauen Lesen heraus ist nicht schwer zu entdecken, dass die Autorität und die Identität Gottes deutlich in der Formulierung von Gottes Kundgebungen offenbart sind. Zum Beispiel, wenn Gott sagt: „Ich habe meinen Bund mit dir, und du sollst … ich habe dich gemacht … ich will dich gar machen …“, Sätze wie „du sollst“ und „ich will“, deren Wortlaut die Bekräftigung der Identität und Autorität Gottes trägt, sind einerseits ein Hinweis auf die Treue des Schöpfers; andererseits, sind sie sowohl besondere von Gott verwendete Worte, die die Identität des Schöpfers besitzen – als auch Teil eines konventionellen Wortschatzes. Wenn jemand sagt, er hoffe, dass eine andere Person außerordentlich fruchtbar sein werde, dass Nationen aus ihr gemacht werden und Könige von ihr kommen sollen, dann ist das zweifellos eine Art Wunsch, und weder Verheißung noch Segen. Und so wagen die Leute nicht zu sagen: „Ich werde dich zu dem und dem machen, du wirst dieses und jenes“, denn sie wissen, dass sie keine solche Macht besitzen; es liegt nicht an ihnen, und selbst dann, wenn sie solche Dinge sagen würden, wären ihre Worte leer und unsinnig, angetrieben durch ihren Wunsch und ihren Ehrgeiz. Wagt es jemand in solch einem großen Ton zu sprechen, wenn er das Gefühl hat, seine Wünsche nicht erfüllen zu können? Jeder meint es gut mit seinen Nachkommen und hofft, dass sie sich hervortun und sich an großem Erfolg erfreuen werden. Welch großes Glück, wenn einer von ihnen Kaiser würde! Wenn einer Gouverneur würde, dann wäre das auch gut – so lange er nur jemand Wichtiges ist! Das sind die Wünsche aller Menschen, aber die Menschen können ihren Nachkommen nur Segen wünschen, und können keine ihrer Verheißungen erfüllen oder verwirklichen. In seinem Herzen, wissen alle, dass sie nicht die Kraft haben, um solche Dinge zu erreichen, denn ihr Alles liegt jenseits ihrer Kontrolle. Wie also könnten sie das Schicksal anderer befehligen? Der Grund hingegen, weshalb Gott Worte wie diese sagt, ist, dass Gott eine solche Autorität besitzt und fähig ist, all die Verheißungen, die Er dem Menschen macht, zu erfüllen und zu verwirklichen und alle Segnungen, die Er dem Menschen erteilt, wahr werden zu lassen. Der Mensch wurde von Gott geschaffen und für Gott wäre es ein Kinderspiel, jemanden überaus fruchtbar zu machen; jemandes Nachkommen wohlhabend zu machen, würde nur ein Wort von Ihm verlangen. Er würde für solch eine Angelegenheit nie ins Schwitzen kommen oder sich deswegen verbiegen müssen; ebendas ist die Kraft Gottes, ebendie Autorität Gottes.

Könnt ihr nach dem Lesen von „sintemal er ein großes und mächtiges Volk soll werden, und alle Völker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen“ in Genesis 18,18, Gottes Autorität fühlen? Könnt ihr die Außergewöhnlichkeit des Schöpfers spüren? Könnt ihr die Vorherrschaft des Schöpfers spüren? Die Worte Gottes sind bestimmt. Gott sagt solche Worte nicht aufgrund Seines Vertrauens in den Erfolg oder als Darstellung für diesen; sie sind vielmehr ein Beweis für die Autorität von Gottes Kundgebungen und sind ein Gebot, das Gottes Worte erfüllt. Es gibt zwei Ausdrücke, auf die ihr hier achten solltet. Als Gott sagt: „sintemal er ein großes und mächtiges Volk soll werden, und alle Völker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen“, gibt es da ein mehrdeutiges Element in diesen Worten? Gibt es ein Element der Besorgnis? Gibt es ein Element der Angst? Aufgrund der Worte „soll“ und „sollen werden“ in Gottes Kundgebungen, haben diese Elemente, die dem Menschen eigen sind und oft in ihm aufgezeigt werden, nie eine Beziehung zum Schöpfer aufweisen können. Niemand würde es wagen, solche Worte zu verwenden, wenn er anderen etwas Gutes wünscht, niemand würde es wagen, jemanden mit einem großen und mächtigen Volk mit derartiger Gewissheit zu segnen oder zu verheißen, dass alle Völker auf Erden von ihm gesegnet werden würden. Je bestimmter die Worte Gottes sind, umso mehr beweisen sie Etwas – und was ist dieses Etwas? Sie beweisen, dass Gott solche Autorität hat, dass Seine Autorität diese Dinge erreichen kann und dass ihre Vollbringung unvermeidlich ist. Gott war sich in Seinem Herzen all dessen, mit dem Er Abraham segnete, sicher, ohne im Geringsten zu zögern. Darüber hinaus würde die Gesamtheit dieser Welt im Einklang mit Seinen Worten vollendet werden und keine Macht würde imstande sein, dessen Erfüllung zu verändern, zu behindern, zu beeinträchtigen oder zu stören. Ungeachtet dessen, was geschehen würde, nichts könnte die Erfüllung und Vollendung von Gottes Worten aufheben oder beeinflussen. Dies ist ebendie Macht der Worte, die aus dem Mund des Schöpfers gesprochen werden, und die Autorität des Schöpfers, die die Verleumdung des Menschen nicht duldet! Fühlst du immer noch Zweifel, nachdem du diese Worte gelesen hast? Diese Worte wurden aus Gottes Mund gesprochen, und da ist Kraft, Majestät und Autorität in Gottes Worten. Eine solche Kraft und Autorität und die Unvermeidlichkeit der Vollendung der Tatsache, sind für jedes geschaffene oder nicht-geschaffene Wesen unerreichbar und für jedes geschaffene oder nicht-geschaffene Wesen unübertreffbar. Nur der Schöpfer kann sich mit der Menschheit mit einem solchen Ton und solcher Intonation unterhalten, und Tatsachen haben bewiesen, dass Seine Verheißungen keine leeren Worte oder leere Prahlereien sind, sondern sie sind ein Ausdruck der einzigartigen Autorität, die durch keine Person, Sache oder Ding übertroffen werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen den von Gott gesprochenen Worten und den vom Menschen gesprochenen Worten? Wenn du diese von Gott gesprochenen Worte liest, spürst du die Macht von Gottes Worten und Gottes Autorität. Wie fühlst du dich, wenn du Menschen solche Worte sagen hörst? Denkst du, dass sie äußerst arrogant und prahlerisch sind, und dass sie sich zur Schau stellen? Denn sie haben diese Kraft nicht, sie besitzen keine solche Autorität, und so sind sie völlig unfähig derartige Dinge zu erreichen. Dass sie sich ihrer Verheißungen so sicher sind, zeigt nur die Nachlässigkeit ihrer Bemerkungen. Wenn jemand solche Worte sagt, dann ist er zweifellos arrogant und vermessen und offenbart sich als ein klassisches Beispiel der Disposition des Erzengels. Diese Worte kamen aus dem Munde Gottes; spürst du hier ein Element der Arroganz? Hast du den Eindruck, dass Gottes Worte nur ein Witz sind? Gottes Worte sind Autorität, Gottes Worte sind Fakt, und bevor die Worte aus Seinem Mund hervorgebracht werden, das heißt, wenn Er die Entscheidung trifft, etwas zu tun, dann ist diese Sache bereits vollendet worden. Man kann sagen, dass alles, was Gott zu Abraham sagte, ein Bund war, den Gott mit Abraham schloss, und eine Verheißung, die Gott Abraham gab. Diese Verheißung war eine feststehende Tatsache, sowie eine vollendete Tatsache, und diese Tatsachen wurden schrittweise nach Gottes Plan in Gottes Gedanken erfüllt. Wenn Gott also solche Worte sagt, bedeutet das nicht, dass Er eine arrogante Disposition hat, denn Gott ist fähig, solche Dinge zu erreichen. Er hat solche Kraft und Autorität, und ist vollkommen fähig diese Handlungen zu erreichen, und ihre Vollbringung liegt voll und ganz innerhalb der Reichweite Seiner Fähigkeit. Wenn Worte wie diese aus Gottes Mund verkündet werden, sind sie eine Offenbarung und ein Ausdruck der wahren Disposition Gottes, eine perfekte Offenbarung und Manifestation der Substanz und Autorität Gottes, und es gibt nichts, das mehr als Nachweis für die Identität des Schöpfers angemessen und geeignet ist. Die Art, der Ton und der Wortlaut solcher Kundgebungen sind genau das Merkmal der Identität des Schöpfers und stimmen perfekt mit dem Ausdruck von Gottes eigener Identität überein. In ihnen gibt es keinerlei Vorwand oder Unreinheit; sie sind voll und ganz die perfekte Veranschaulichung der Substanz und Autorität des Schöpfers. Was die Geschöpfe anbelangt, sie besitzen weder dieser Autorität, noch diese Substanz, geschweige denn besitzen sie die von Gott gegebene Kraft. Wenn der Mensch ein solches Verhalten preisgibt, dann wäre dies sicherlich die Explosion seiner verderbten Gesinnung, und wäre auf den einmischenden Einfluss der Arroganz und den wilden Ehrgeiz des Menschen und die Enthüllung der böswilligen Absichten von niemand anderem als dem Teufel, Satan, der die Menschen täuschen und verleiten möchte, um Gott zu betrügen, zurückzuführen. Und wie betrachtet Gott das, was durch eine solche Sprache offenbart wird? Gott würde sagen, dass du Seine Stellung an dich reißen willst und dass du Ihn an Seiner Stelle verkörpern und ersetzen willst. Wenn du den Ton von Gottes Kundgebungen nachahmst, dann ist deine Absicht Gottes Stellung in den Herzen der Menschen zu ersetzen, um dich der Menschheit zu bemächtigen, die rechtmäßig Gott gehört. Dies ist schlicht und einfach Satan; dies sind die für den Himmel unerträglichen Handlungen der Nachkommen des Erzengels! Gibt es unter euch jemanden, der Gott jemals durch das Sprechen einiger Worte auf eine bestimmte Art nachgeahmt hat, mit der Absicht Menschen irrezuführen und zu täuschen und sie glauben zu lassen, dass die Worte und Handlungen dieser Person die Autorität und Kraft Gottes tragen würden, als wären die Substanz und die Identität dieser Person einzigartig, und sogar, als wäre der Ton der Worte dieser Person dem Gottes ähnlich? Habt ihr jemals so etwas getan? Habt ihr in eurer Sprechweise jemals Gottes Ton mit Gesten nachgeahmt, die vorgeblich Gottes Disposition darstellen, mit der vermeintlichen Macht und Autorität? Handeln die meisten von euch häufig auf diese Weise oder planen so zu handeln? Wenn ihr jetzt also wirklich die Autorität des Schöpfers seht, wahrnehmt und kennt, und zurückblickt auf das, was ihr zu tun und von euch zu offenbaren pflegtet, fühlt ihr euch dann angewidert? Erkennt ihr eure Unwürdigkeit und Schamlosigkeit? Könnte man sagen, dass sie die verfluchte Ausgeburt der Hölle sind, nachdem sie die Disposition und die Substanz solcher Menschen seziert haben? Könnte man sagen, dass jeder, der solche Dinge tut, Beschämung über sich bringt? Erkennt ihr die Ernsthaftigkeit dessen Natur? Und wie gravierend es doch ist? Die Absicht der Menschen, die auf diese Weise handeln, ist es Gott nachzueifern. Sie wollen Gott sein und die Menschen dazu bringen, sie als Gott anzubeten. Sie wollen Gottes Platz in den Herzen der Menschen abschaffen und Gott, der unter den Menschen wirkt, loswerden, damit sie das Ziel erreichen können, Menschen zu kontrollieren und Menschen zu verschlingen und von jedem Einzelnen von ihnen Besitz zu ergreifen. Jeder hat solche unbewussten Wünsche und Ambitionen. Alle leben in solch einer verderbten satanischen Substanz und leben in solch einer satanischen Natur, in der sie in Feindschaft mit Gott stehen, Gott verraten und Gott werden möchten. Nach Meiner Gemeinschaft über das Thema der Autorität Gottes, wollt ihr da noch immer Gott verkörpern oder dies anstreben? Und möchtet ihr immer noch Gott sein? Wünscht ihr euch immer noch Gott zu werden? Die Autorität Gottes kann nicht von Menschen nachgeahmt werden, und Gottes Identität und Status können nicht vom Menschen verkörpert werden. Auch wenn du in der Lage bist, den Ton, mit dem Gott spricht, nachzuahmen, kannst du Gottes Substanz nicht nachahmen. Auch wenn du in der Lage bist, an Gottes Stelle zu stehen und Gott zu verkörpern, wirst du niemals fähig sein, das zu tun, was Gott beabsichtigt, wirst niemals imstand sein alle Dinge zu beherrschen und zu befehligen. In den Augen Gottes wirst du ewig ein kleines Geschöpf sein und ungeachtet dessen, wie groß deine Fertigkeiten und Fähigkeiten sind, ungeachtet dessen, wie viele Gaben du besitzt, befindet sich deine Gesamtheit unter der Herrschaft des Schöpfers. Auch wenn du fähig bist, einige harsche Worte zu sagen, kann dies weder beweisen, dass du die Substanz des Schöpfers hast, noch steht es dafür, dass du die Autorität des Schöpfers besitzt. Gottes Autorität und Kraft sind die Substanz von Gott Selbst. Sie wurden nicht erlernt, noch äußerlich ergänzt, sondern sind die inhärente Substanz von Gott Selbst. Und so kann die Beziehung zwischen dem Schöpfer und den Geschöpfen niemals verändert werden. Als eines der Geschöpfe, muss der Mensch seine eigene Position beibehalten, sich gewissenhaft verhalten und pflichtgemäß das bewahren, was ihm der Schöpfer anvertraute. Und der Mensch darf nicht abweichend handeln oder Dinge tun, die jenseits der Reichweite seiner Fähigkeit liegen oder Dinge tun, die Gott verabscheut. Der Mensch darf nicht versuchen groß zu sein oder außergewöhnlich oder über anderen zu stehen, noch darf er anstreben Gott zu werden. So sollten die Menschen nicht sein wollen. Es ist absurd anzustreben, groß oder außergewöhnlich zu werden. Anzustreben, Gott zu werden, ist sogar noch schändlicher; es ist abstoßend und verachtenswert. Was lobenswert ist und an was sich die Geschöpfe mehr als an alles andere halten sollten, ist, ein wirkliches Geschöpf zu werden; das ist das einzige Ziel, das alle Menschen verfolgen sollten.

Die Autorität des Schöpfers ist nicht durch Zeit, Raum, oder Geografie begrenzt und die Autorität des Schöpfers ist unermesslich

Betrachten wir Genesis 22,17-18. Dies ist eine weitere Textstelle, die Gott Jehova äußert, in der Er zu Abraham sagte: „daß ich deinen Samen segnen und mehren will wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde; und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, darum daß du meiner Stimme gehorcht hast.“ Gott Jehova segnete Abraham viele Male, dass seine Nachkommen sich vermehren mögen – und in welchem Umfang vermehren? In dem Umfang, von dem in der Heiligen Schrift die Rede ist: „wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres.“ Das bedeutet, dass Gott Abraham eine Nachkommenschaft so zahlreich wie die Sterne des Himmels und so reichlich wie der Sand am Meeresufer zu schenken wünschte. Gott sprach, indem Er Symbolik verwendete, und aus dieser Symbolik ist nicht schwer zu erkennen, dass Gott Abraham nicht nur einen, zwei oder sogar tausende Nachkommen bescheren würde, sondern eine unzählbare Anzahl, genug, um zu einer Vielzahl von Völkern zu werden, denn Gott verhieß Abraham, dass er der Vater zahlreicher Völker sein würde. Und wurde diese Anzahl vom Menschen oder von Gott bestimmt? Hat der Mensch Kontrolle darüber, wie viele Nachkommen er hat? Ist es ihm überlassen? Es ist dem Menschen noch nicht einmal überlassen, ob er mehrere hat oder nicht, geschweige denn so viele wie „die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres“. Wer wünscht sich nicht, dass Seine Nachkommenschaft so zahlreich wie die Sterne ist? Leider laufen die Dinge nicht immer so, wie man es sich wünscht. Unabhängig davon, wie gewandt oder fähig der Mensch ist, es ist nicht ihm überlassen; niemand kann außerhalb dessen stehen, was Gott bestimmt hat. Wie viel auch immer Er dir genehmigt, so viel wirst du haben: Wenn Gott dir wenig gibt, dann wirst du niemals viel haben, und wenn Gott dir viel gibt, dann ist es sinnlos zu verübeln, wie viel du hast. Ist dies nicht der Fall? All dies liegt an Gott, nicht am Menschen! Der Mensch wird von Gott beherrscht und niemand ist ausgenommen!

Als Gott sagte: „Ich will deinen Samen mehren“, war dies ein Bund, den Gott mit Abraham schloss und wie der Bund des Regenbogens, würde er für alle Ewigkeit vollbracht werden. Es war auch eine Verheißung, die Gott Abraham gab. Nur Gott ist berufen und fähig diese Verheißung zu verwirklichen. Unabhängig davon, ob der Mensch es glaubt oder nicht, unabhängig davon, ob der Mensch es akzeptiert oder nicht und unabhängig davon, wie der Mensch es sieht, und wie er es erachtet, all dies wird buchstabengetreu in Übereinstimmung mit den von Gott gesprochenen Worten erfüllt werden. Die Worte Gottes werden nicht aufgrund von Veränderungen im Willen oder in den Vorstellungen des Menschen geändert werden und werden nicht durch Änderungen in irgendeinem Menschen, Ding oder Objekt verändert werden. Alle Dinge können verschwinden, aber die Worte Gottes werden ewig bestehen bleiben. Der Tag, an dem alle Dinge verschwinden werden, ist vielmehr genau der Tag, an dem Gottes Worte voll und ganz erfüllt werden, denn Er ist der Schöpfer und Er besitzt die Autorität des Schöpfers und die Kraft des Schöpfers und Er beherrscht alle Dinge und die gesamte Lebenskraft. Er ist fähig zu bewirken, dass Etwas aus Nichts entspringt oder Etwas zu Nichts wird. Er steuert die Wandlung aller Dinge von den lebenden bis hin zu den toten und so könnte für Gott nichts einfacher sein, als jemandes Samen zu mehren. Für den Menschen klingt das fantastisch, wie ein Märchen, aber für Gott ist das, was Er zu tun beschließt und zu tun verheißt, weder fantastisch, noch ein Märchen. Stattdessen ist es eine Tatsache, die Gott bereits gesehen hat und die gewiss erreicht werden wird. Wisst ihr das zu schätzen? Beweisen die Tatsachen, dass die Nachkommen Abrahams zahlreich waren? Und wie zahlreich? So zahlreich wie „die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres“, wie von Gott verkündet? Haben sie sich in allen Völkern und Regionen, an jedem Ort der Welt ausgebreitet? Und was vollendete diese Tatsache? Wurde sie durch die Autorität von Gottes Worten vollendet? Mehrere hunderte oder tausend Jahre nachdem die Worte Gottes gesprochen wurden, erfüllten sich Gottes Worte weiterhin und wurden beständig zu Tatsachen; das ist die Kraft der Worte Gottes und der Nachweis für Gottes Autorität. Als Gott am Anfang alle Dinge schuf, sprach Gott, es werde Licht, und es wurde Licht. Dies geschah sehr schnell, wurde in kürzester Zeit erfüllt und es gab für dessen Vollendung und Erfüllung keine Verzögerung; die Auswirkungen der Worte Gottes waren augenblicklich. Beide waren eine Darstellung der Autorität Gottes, aber als Gott Abraham segnete, ließ Er den Menschen eine andere Seite der Substanz von Gottes Autorität sehen und ließ den Menschen die Unermesslichkeit der Autorität des Schöpfers sehen und ließ den Menschen darüber hinaus eine wirklichere, vortrefflichere Seite der Autorität des Schöpfers sehen.

Sowie die Worte Gottes ausgesprochen sind, übernimmt Gottes Autorität das Kommando dieses Wirkens und die durch Gottes Mund verheißene Tatsache, beginnt allmählich Realität zu werden. Inmitten aller Dinge, beginnen infolgedessen in allem Veränderungen vonstattenzugehen, dem ähnlich, wie bei der Ankunft des Frühlings das Gras grünt, die Blumen blühen, die Knospen der Bäume sprießen, die Vögel zu singen anfangen, die Gänse zurückkehren und die Felder vor Menschen wimmeln … Mit der Ankunft des Frühlings werden alle Dinge verjüngt, und das ist das wunderbare Wirken des Schöpfers. Wenn Gott Seine Verheißung vollbringt, erneuern sich alle Dinge im Himmel und auf Erden und verändern sich in Übereinstimmung mit Gottes Gedanken – und niemand ist ausgenommen. Wenn ein Versprechen oder eine Verheißung von Gottes Mund ausgesprochen wird, dienen alle Dinge dessen Erfüllung und werden um dessen Erfüllung willen gelenkt. Alle Geschöpfe werden unter der Herrschaft des Schöpfers orchestriert und angeordnet und spielen ihre jeweilige Rolle und dienen ihrer jeweiligen Funktion. Dies ist die Manifestation der Autorität des Schöpfers. Was siehst du hierin? Wie kannst du Gottes Autorität kennen? Gibt es für Gottes Autorität eine Reichweite? Gibt es eine Grenze? Kann man sagen, dass sie eine bestimmte Höhe oder eine bestimmte Länge hat? Kann man sagen, dass sie eine bestimmte Größe oder Stärke hat? Kann sie in menschlichen Dimensionen gemessen werden? Die Autorität Gottes flackert nicht auf und ab, sie kommt und geht nicht und es gibt keinen, der messen kann, wie groß Seine Autorität ist. Unabhängig davon, wie viel Zeit vergeht, wenn Gott einen Menschen segnet, wird dieser Segen fortbestehen und sein Fortbestand wird Gottes unermessliche Autorität bezeugen. Er wird der Menschheit erlauben die Wiederkehr der unauslöschlichen Lebenskraft des Schöpfers zu erblicken, wieder und wieder. Jede Darstellung Seiner Autorität ist die perfekte Veranschaulichung der Worte aus Seinem Mund. Sie wird allen Dingen und der Menschheit veranschaulicht. Zudem ist alles, was durch Seine Autorität vollbracht wird, exquisit ohnegleichen und völlig makellos. Man kann sagen, dass Seine Gedanken, Seine Worte, Seine Autorität und all das Werk, das Er vollbringt, alle ein unvergleichlich schönes Bild sind, und was die Geschöpfe angeht, so ist die Sprache der Menschheit nicht in der Lage, ihre Bedeutung und ihren Wert zu artikulieren. Wenn Gott Menschen eine Verheißung gibt, sei es, wo sie leben oder was sie tun, ihr Hintergrund bevor oder nachdem sie die Verheißung empfangen haben oder wie groß die Turbulenzen in ihrem Lebensumfeld gewesen sind – all dies ist Gott so vertraut wie Seine Westentasche. Ganz gleich, wie viel Zeit vergeht, nachdem Gottes Worte gesprochen worden sind, für Ihn ist es so, als wären sie soeben erst hervorgebracht worden. Das heißt, dass Gott die Kraft und die Autorität hat, dass Er jede Verheißung, die Er der Menschheit macht, überschauen, kontrollieren und verwirklichen kann. Ungeachtet dessen, was die Verheißung ist, ungeachtet dessen, wie lange es dauert, bis sie gänzlich erfüllt sein wird und darüber hinaus, ungeachtet dessen, wie groß der Umfang ist, den sie erreicht – wie Zeit, Geografie, Menschengeschlecht und so weiter – wird diese Verheißung vollbracht und verwirklicht werden. Zudem werden Ihm ihre Vollbringung und Verwirklichung nicht die geringste Mühe abverlangen. Und was beweist das? Dass die Breite von Gottes Autorität und Kraft genügen, um das gesamte Universum und die ganze Menschheit zu kontrollieren. Gott schuf das Licht, aber das bedeutet nicht, dass Gott das Licht nur führt oder dass Er das Wasser nur führt, weil Er das Wasser geschaffen hat, und dass alles andere nicht mit Gott im Zusammenhang steht. Ist das nicht ein Missverständnis? Auch wenn Gottes Segen für Abraham nach mehreren hundert Jahren allmählich aus dem Gedächtnis der Menschen verblasste, blieb diese Verheißung für Gott dennoch gleich. Sie befand sich immer noch im Prozess der Vollendung und hatte nie aufgehört. Der Mensch hatte nie gewusst oder gehört, wie Gott Seine Autorität ausübte, wie alle Dinge orchestriert und angeordnet wurden und wie viele wunderbare Geschichten sich während dieser Zeit inmitten aller Dinge der Schöpfung Gottes ereigneten. Doch jedes wunderbare Stück der Darstellung von Gottes Autorität und der Offenbarung Seiner Taten wurde weitergegeben und inmitten aller Dinge verherrlicht. Alle Dinge gaben die wundersamen Taten des Schöpfers kund und redeten von ihnen und jede oft erzählte Geschichte von der Herrschaft des Schöpfers aller Dinge wird auf ewig von allen Dingen kundgetan werden. Die Autorität, mit der Gott alle Dinge beherrscht, und Gottes Kraft, zeigen allen Dingen, dass Gott überall und zu allen Zeiten gegenwärtig ist. Wenn du Gottes Allgegenwärtigkeit und Kraft der Autorität bezeugt hast, dann wirst du sehen, dass Gott überall und zu allen Zeiten gegenwärtig ist. Gottes Autorität und Kraft sind unabhängig von Zeit, Geografie, Raum oder jeglicher Person, Sache oder Ding. Die Breite von Gottes Autorität und Kraft übersteigt die Fantasie des Menschen; sie ist für den Menschen unergründlich, für den Menschen unvorstellbar und wird dem Menschen nie vollständig bekannt sein.

Einigen Menschen gefällt es zu folgern und sich etwas vorzustellen, aber wie weit kann die Fantasie des Menschen reichen? Kann sie über diese Welt hinausgehen? Ist der Mensch in der Lage die Echtheit und Genauigkeit von Gottes Autorität zu folgern und sie sich vorzustellen? Sind die Folgerung und Fantasie des Menschen in der Lage ihn eine Kenntnis von Gottes Autorität erlangen zu lassen? Können sie den Menschen wirklich dazu bringen, Gottes Autorität zu schätzen und sich ihr zu fügen? Die Tatsachen beweisen, dass die Folgerung und Fantasie des Menschen nur ein Produkt des menschlichen Intellekts sind und für die Kenntnis des Menschen über Gottes Autorität nicht die geringste Hilfe oder den geringsten Nutzen bieten. Nach dem Lesen von Science-Fiction, sind manche in der Lage sich den Mond und wie die Sterne beschaffen sind vorzustellen. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Mensch ein Verständnis für Gottes Autorität hat. Die Fantasie des Menschen ist genau das: Fantasie. Von den Tatsachen dieser Dinge, das heißt, von ihrer Verbindung zu Gottes Autorität, hat er absolut kein Verständnis. Und was, wenn du auf dem Mond gewesen bist? Bedeutet das, dass du ein multidimensionales Verständnis von Gottes Autorität hast? Bedeutet das, dass du imstande bist, dir die Breite von Gottes Autorität und Kraft vorzustellen? Da die Folgerung und Fantasie des Menschen nicht in der Lage sind, ihn die Autorität Gottes kennen zu lassen, was sollte der Mensch tun? Die weiseste Option wäre, nicht zu folgern oder sich etwas vorzustellen, das heißt, der Mensch darf sich niemals auf Fantasie verlassen und von Folgerungen abhängig sein, was das Kennen von Gottes Autorität betrifft. Was ist es, das Ich euch hier sagen möchte? Kenntnisse von Gottes Autorität, Gottes Kraft, Gottes eigener Identität und Gottes Substanz können nicht erreicht werden, indem du dich auf deine Fantasie verlässt. Da du dich nicht auf Fantasie verlassen kannst, um Gottes Autorität zu kennen, auf welche Weise kannst du dann wahre Kenntnis von Gottes Autorität erreichen? Durch das Essen und Trinken von Gottes Worten Gottes, durch gemeinschaftlichen Austausch und durch das Erfahren von Gottes Worten wirst du eine allmähliche Erfahrung und Bestätigung von Gottes Autorität haben und so wirst du ein allmähliches Verständnis und zunehmende Kenntnis von ihr erhalten. Dies ist der einzige Weg, um Kenntnis von Gottes Autorität zu erlangen; es gibt keine Abkürzungen. Euch zu bitten, euch nichts vorzustellen, ist nicht das gleiche, wie euch untätig dasitzen zu lassen, um auf Zerstörung zu warten oder euch davon abzuhalten, irgendetwas zu tun. Euer Gehirn nicht zu benutzen, um zu denken und euch etwas vorzustellen, bedeutet, keine Logik zu verwenden, um zu folgern, kein Wissen zu verwenden, um zu analysieren, keine Wissenschaft als Grundlage zu benutzen, sondern stattdessen zu schätzen, zu bestätigen und zu bekräftigen, dass der Gott, an den du glaubst, die Herrschaft über dein Schicksal innehat und dass Seine Kraft Ihn zu allen Zeiten durch Gottes Worte, durch die Wahrheit, durch alles, was dir im Leben begegnet als den wahren Gott Selbst erweist. Nur auf diesem Wege kann jeder ein Verständnis von Gott erreichen. Manche sagen, dass sie einen einfachen Weg finden möchten, um dieses Ziel zu erreichen, doch fällt euch ein solcher Weg ein? Ich sage es euch, es ist unnötig darüber nachzudenken: Es gibt keine anderen Wege! Der einzige Weg ist gewissenhaft und standhaft durch jedes Wort, das Er zum Ausdruck bringt, und alles, was Er tut, das zu kennen und zu bestätigen, was Gott hat und ist. Dies ist der einzige Weg, um Gott zu kennen. Denn das, was Gott hat und ist, und alles von Gott, ist nicht hohl und leer – sondern echt.

Die Tatsache, dass der Schöpfer die Kontrolle und die Herrschaft über alle Dinge und Lebewesen hält, zeugt von der wahren Existenz der Autorität des Schöpfers

Genauso steht Jehovas Segen an Hiob im Buche Hiobs aufgezeichnet. Was ließ Gott Hiob zuteilwerden? „Und Jehova segnete hernach Hiob mehr denn zuvor, daß er kriegte vierzehntausend Schafe und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen.“ (Hiob 42,12). Was waren aus der Sicht des Menschen diese Dinge, die Hiob gegeben wurden? Waren sie Vermögenswerte des Menschen? Wäre Hiob mit diesen Vermögenswerten in diesem Zeitalter sehr wohlhabend gewesen? Und wie erwarb er derartige Vermögenswerte? Was führte seinen Reichtum herbei? Es versteht sich von selbst, dass Hiob dank Gottes Segen sie in Besitz nahm. Wir werden hier nicht darauf eingehen, wie Hiob diese Vermögenswerte sah und wie er Gottes Segnungen betrachtete. Was Gottes Segnungen anbelangt, so sehnen sich alle Menschen Tag und Nacht danach von Gott gesegnet zu werden. Doch der Mensch hat keine Kontrolle darüber, wie viele Vermögenswerte er während seiner Lebenszeit erlangen kann oder ob er Segnungen von Gott empfangen kann – und das ist eine unbestreitbare Tatsache! Gott hat Autorität und hat Kraft, um dem Menschen alle möglichen Vermögenswerte zuteilwerden zu lassen, den Menschen jeglichen Segen erhalten zu lassen, allerdings unterliegen Gottes Segnungen einem Prinzip. Welche Art von Menschen segnet Gott? Natürlich die Menschen, die Er mag! Abraham und Hiob wurden beide von Gott gesegnet, doch die Segnungen, die sie erhielten, waren nicht die gleichen. Gott segnete Abraham mit Nachkommen so zahlreich wie der Sand und die Sterne. Als Gott Abraham segnete, bewirkte Er, dass die Nachkommen eines Menschen, ein Volk, mächtig und wohlhabend wurde. Hierin beherrschte Gottes Autorität die Menschheit, die inmitten aller Dinge und Lebewesen den Atem Gottes atmete. Unter der Herrschaft von Gottes Autorität, vermehrte sich und existierte die Menschheit mit der Geschwindigkeit und in dem Rahmen, die Gott bestimmt hatte. Insbesondere die Lebensfähigkeit, die Wachstumsrate und die Lebenserwartung dieses Volkes waren alle ein Teil von Gottes Anordnungen und das Prinzip all dessen beruhte gänzlich auf der Verheißung, die Gott Abraham gab. Das heißt, dass Gottes Verheißungen, ungeachtet der Umstände, ohne Behinderung verlaufen und unter der Fürsorge Gottes verwirklicht werden würden. In der Verheißung, die Gott Abraham machte, würden die Nachkommen Abrahams, ungeachtet der weltlichen Unruhen, ungeachtet des Zeitalters, ungeachtet der Katastrophen, die die Menschheit erlitt, nicht von Vernichtung bedroht sein, und ihr Volk würde nicht aussterben. Gottes Segen an Hiob machte ihn indessen überaus wohlhabend. Was Gott ihm gab, war eine Reihe lebender, atmender Wesen, deren Einzelheiten – ihre Anzahl, ihre Fortpflanzungsgeschwindigkeit, Überlebensraten, die Menge an Fett an ihnen, und so weiter – wurden auch von Gott geregelt. Obwohl diese Lebewesen nicht die Fähigkeit zu sprechen besaßen, so waren auch sie Teil der Anordnungen des Schöpfers, und das Prinzip von Gottes Anordnungen entsprach Gottes Segen, den Er Hiob verheißen hatte. Obwohl die Verheißung der Segnungen unterschiedlich war, die Gott Abraham und Hiob gab, war die Autorität, mit der der Schöpfer alle Dinge und Lebewesen beherrschte, dieselbe. Jede Einzelheit von Gottes Autorität und Kraft ist in Seinen verschiedenen Verheißungen und Segnungen an Abraham und Hiob zum Ausdruck gebracht und zeigt der Menschheit abermals, dass Gottes Autorität, weit über die Fantasie des Menschen hinausgeht. Diese Einzelheiten teilen der Menschheit abermals mit, dass wenn sie die Autorität Gottes zu kennen wünscht, dies dann nur durch Gottes Wort und durch das Erfahren von Gottes Werk erreicht werden kann.

Gottes Autorität der Herrschaft über alle Dinge lässt den Menschen eine Tatsache erkennen: Gottes Autorität ist nicht nur in den Worten „Und Gott sprach: Es werde Licht, und es ward Licht, und, es werde eine Feste, und es ward eine Feste, und, es werde Land, und es ward Land“ verkörpert, sondern vielmehr darin, wie Er das Licht fortbestehen ließ, das Firmament davor bewahrte zu verschwinden und das Land vom Wasser getrennt hielt, und auch die Einzelheiten, wie Er die Geschöpfe beherrschte und sie führte: Licht, Firmament und Land. Was seht ihr sonst noch in Gottes Segen der Menschheit? Nachdem Gott Abraham und Hiob gesegnet hatte, hielten Gottes Schritte eindeutig nicht inne, denn Er hatte soeben erst begonnen Seine Autorität auszuüben und Er beabsichtigte jedes Seiner Worte zu realisieren und alle Einzelheiten, von denen Er sprach, zu verwirklichen. Also verrichte Er in den folgenden Jahren weiterhin all das, was Er vorhatte. Weil Gott Autorität besitzt, erscheint es Menschen vielleicht, dass Gott nur spricht und keinen Finger rühren muss, damit alle Angelegenheiten und Dinge vollbracht werden. Sich das so vorzustellen, ist ziemlich lächerlich! Wenn du nur die einseitige Sichtweise von Gottes Schließung des Bundes mit dem Menschen unter Verwendung von Worten betrachtest und du nicht imstande bist, die verschiedenen Zeichen und Tatsachen zu erkennen, dass Gottes Autorität Herrschaft über die Existenz aller Dinge hält, dann ist dein Verständnis von Gottes Autorität zu hohl und lächerlich! Wenn der Mensch sich Gott so vorstellt, dann muss man sagen, dass die Gotteskenntnis des Menschen in den letzten Graben getrieben wurde und eine Sackgasse erreicht hat, denn der Gott, den der Mensch sich vorstellt, ist bloß eine Maschine, die Befehle erteilt, und nicht der Gott, der Autorität besitzt. Was hast du durch die Beispiele von Abraham und Hiob erkannt? Hast du die wahre Seite von Gottes Kraft und Autorität gesehen? Nachdem Gott Abraham und Hiob gesegnet hatte, blieb Gott nicht dort, wo Er war, noch schickte Er Seine Boten an die Arbeit, während Er abwartete, was das Ergebnis sein würde. Im Gegenteil, sobald Gott Seine Worte unter der Führung der Autorität Gottes sprach, begann alles, dem Werk, das Gott zu tun beabsichtigte, zu entsprechen, und es wurden die Menschen, Dinge und Gegenstände vorbereitet, die Gott brauchte. Das heißt, sobald die Worte aus dem Munde Gottes hervorgebracht wurden, begann Gottes Autorität überall im ganzen Land ausgeübt zu werden. Er stellte die Weichen, um die Verheißungen, die Er Abraham und Hiob gab, zu vollbringen, während Er auch alle angemessenen Pläne und Vorbereitungen machte und traf, die für jeden Schritt und jedes wichtige Stadium erforderlich waren, das Er durchzuführen beabsichtigte. Während dieser Zeit manövriert Gott nicht nur Seine Boten, sondern auch alle Dinge, die von Ihm erschaffen worden waren. Das heißt, der Umfang, in dem die Autorität Gottes ausgeübt wurde, schloss nicht nur die Boten ein, sondern zudem alle Dinge, die gesteuert wurden, um sich dem Werk, das Er zu vollbringen beabsichtigte, zu fügen; diese waren die spezifischen Vorgehensweisen, mit denen die Autorität Gottes ausgeübt wurde. In euren Vorstellungen, haben manche vielleicht folgendes Verständnis von Gottes Autorität: Gott hat Autorität und Gott hat Kraft, also muss Gott nur im dritten Himmel bleiben oder nur an einem festen Ort bleiben und muss kein besonderes Werk verrichten, und die Gesamtheit von Gottes Werk wird in Seinen Gedanken vollendet. Manche glauben vielleicht auch, dass, obwohl Gott Abraham segnete, Gott nichts tun musste und es für Ihn damit getan war, dass Er Seine Worte aussprach. Ist es das, was wirklich geschah? Eindeutig nicht! Obwohl Gott von Autorität und Macht erfüllt ist, ist Seine Autorität wahrhaftig und wirklich, nicht leer. Die Authentizität und Wirklichkeit von Gottes Autorität und Kraft werden nach und nach in Seiner Schöpfung aller Dinge und in der Kontrolle über alle Dinge offenbart und verkörpert und in diesem Prozess, mit dem Er die Menschheit leitet und führt. Jede Methode, jede Perspektive und jedes Detail von Gottes Herrschaft über die Menschheit und alle Dinge und all das Werk, das Er vollbracht hat, sowie Sein Verständnis aller Dinge – sie alle beweisen buchstäblich, dass Gottes Autorität und Kraft keine leeren Worte sind. Seine Autorität und Kraft werden unentwegt kundgetan und offenbart und das in allen Dingen. Diese Erscheinungen und Offenbarungen zeugen von der wirklichen Existenz der Autorität Gottes, denn Er verwendet Seine Autorität und Kraft, um Sein Werk fortsetzen, um alle Dinge zu befehligen und alle Dinge in jedem Augenblick zu beherrschen. Seine Kraft und Autorität können nicht durch die Engel oder die Boten Gottes ersetzt werden. Gott entschied, welche Segnungen Er Abraham und Hiob erteilen würde – das war Gott überlassen. Obwohl Gottes Boten Abraham und Hiob persönlich besuchten, entsprachen ihre Handlungen Gottes Geboten, unterlagen der Autorität Gottes und standen auch unter Gottes Herrschaft. Obwohl der Mensch sieht, dass Gottes Boten Abraham besuchen, und nicht miterlebt, dass Gott Jehova persönlich etwas in den Aufzeichnungen der Bibel tut, ist tatsächlich der einzige Eine, der wirklich Kraft und Autorität ausübt, Gott Selbst, und das duldet von keinem Menschen jegliche Zweifel! Obwohl du gesehen hast, dass die Engel und die Boten große Kraft besitzen und Wunder vollbracht haben oder sie einige von Gott aufgetragene Dinge getan haben, dienen ihre Handlungen allein der Vollendung von Gottes Auftrag und sind keineswegs eine Darstellung von Gottes Autorität – denn kein Mensch oder Objekt hat oder besitzt die Autorität des Schöpfers alle Dinge zu schaffen und alle Dinge zu beherrschen. Und so kann kein Mensch oder Objekt die Autorität des Schöpfers ausüben oder aufweisen.

Die Autorität des Schöpfers ist unveränderlich und unantastbar

Was habt ihr in diesen drei Teilen der Schrift gesehen? Habt ihr gesehen, dass es ein Prinzip gibt, nach dem Gott Seine Autorität ausübt? Zum Beispiel verwendete Gott einen Regenbogen, um einen Bund mit dem Menschen zu schließen, in dem Er einen Bogen in die Wolken setzte, um dem Menschen mitzuteilen, dass Er nie wieder eine Flut verwenden würde, um die Welt zu zerstören. Ist der Regenbogen, den Menschen heute sehen, immer noch der gleiche, wie jener, der aus dem Munde Gottes gesprochen wurde? Haben sich seine Natur und Bedeutung verändert? Zweifellos haben sie das nicht. Gott verwendete Seine Autorität, um diese Handlung durchzuführen und der Bund, den Er mit dem Menschen schloss, hat bis heute fortbestanden, und der Zeitpunkt, an dem dieser Bund sich ändern wird, liegt natürlich bei Gott. Nachdem Gott sagte, „Meinen Bogen habe Ich gesetzt in die Wolken“, hat Gott sich bis heute an diesen Bund gehalten. Was seht ihr hierin? Obwohl Gott von Autorität und Kraft erfüllt ist, war Er in Seinen Handlungen sehr streng und prinzipientreu und hält Sich an Sein Wort. Seine Gerechtigkeit und die Prinzipien Seiner Handlungen zeigen die Unantastbarkeit des Schöpfers und die Unüberwindlichkeit der Autorität des Schöpfers. Obwohl Er allwaltende Autorität besitzt und alle Dinge Seiner Herrschaft unterliegen und obwohl Er die Macht hat alle Dinge zu beherrschen, hat Gott niemals Seinen eigenen Plan beeinträchtigt oder gestört, und jedes Mal, wenn Er Seine Autorität ausübt, ist es in strikter Übereinstimmung mit Seinen eigenen Prinzipien und folgt genau dem, was aus Seinem Mund gesprochen wurde und folgt den Stufen und Zielen Seines Plans. Natürlich befolgen alle von Gott beherrschten Dinge auch die Prinzipien, nach denen die Autorität Gottes ausgeübt wird, und kein Mensch und keine Sache ist von den Anordnungen Seiner Autorität ausgenommen, noch können sie die Prinzipien verändern, nach denen Seine Autorität ausgeübt wird. In den Augen Gottes erhalten jene, die gesegnet sind, Glück, das durch Seine Autorität herbeigeführt wird, und diejenigen, die verflucht sind, erhalten ihre Bestrafung aufgrund der Autorität Gottes. Unter der Herrschaft von Gottes Autorität, ist kein Mensch oder Ding von der Ausübung Seiner Autorität ausgenommen, noch können sie die Prinzipien verändern, nach welchen Seine Autorität ausgeübt wird. Die Autorität des Schöpfers wird nicht durch Änderungen eines Faktors verändert und in gleicher Weise verändern sich auch die Grundsätze nicht, nach welchen Seine Autorität ausgeübt wird, aus irgendeinem Grund. Himmel und Erde mögen großem Aufruhr ausgesetzt sein, aber die Autorität des Schöpfers wird sich nicht ändern; alle Dinge mögen verschwinden, aber die Autorität des Schöpfers wird niemals verschwinden. Das ist die Substanz der unabänderlichen und unantastbaren Autorität des Schöpfers, und das ist ebendie Einmaligkeit des Schöpfers!

Die unten aufgeführten Worte sind unerlässlich, um Gottes Autorität zu kennen, und ihre Bedeutung wird im unten aufgeführten gemeinschaftlichen Austausch angegeben. Lesen wir in der Schrift weiter.

4. Gottes Weisung an Satan

(Hiob 2,6) Jehova sprach zu dem Satan: Siehe da, er ist in deiner Hand; doch schone seines Lebens!

Satan hat nie gewagt, die Autorität des Schöpfers zu übertreten, weswegen alle Dinge in Ordnung leben

Dies ist ein Auszug aus dem Buch Hiob und das „er“ in diesen Worten bezieht sich auf Hiob. Auch wenn er kurz ist, so verdeutlicht dieser Satz viele Fragen. Er beschreibt einen bestimmten Austausch zwischen Gott und Satan in der geistlichen Welt und erzählt uns, dass das Ziel der Worte Gottes Satan war. Er erfasst auch das, was genau von Gott gesagt wurde. Gottes Worte waren eine Weisung und ein Befehl an Satan. Die genauen Einzelheiten dieses Befehls beziehen sich auf die Verschonung von Hiobs Leben und wo Gott die Grenze für Satans Umgang mit Hiob zog – Satan musste Hiobs Leben verschonen. Das Erste, was wir aus diesem Satz erfahren, ist, dass diese Worte von Gott zu Satan gesprochen wurden. Nach dem ursprünglichen Text des Buches Hiob, teilt es uns den Hintergrund solcher Worte mit: Satan wollte Hiob bezichtigen, und so musste er von Gott die Zustimmung erhalten, bevor er ihn versuchen konnte. Als er Satans Ersuchen zustimmte, Hiob zu versuchen, stellte Gott Satan folgende Bedingung: „Siehe da, er ist in deiner Hand; doch schone seines Lebens!“ Was ist die Natur dieser Worte? Sie sind eindeutig eine Anordnung, ein Befehl. Nach dem Verstehen der Natur dieser Worte, solltest du selbstverständlich auch begreifen, dass der Eine, der diesen Befehl erteilte, Gott war, und dass derjenige, der diesen Befehl erhielt und befolgte, Satan war. Selbstverständlich ist bei diesem Befehl die Beziehung zwischen Gott und Satan für jeden offensichtlich, der diese Worte liest. Dies ist natürlich auch die Beziehung zwischen Gott und Satan in der geistlichen Welt und der Unterschied zwischen Gottes und Satans Identität und Status, die in den Aufzeichnungen des Austauschs zwischen Gott und Satan in der Heiligen Schrift geliefert werden, und bis heute das konkrete Beispiel und die textuelle Aufzeichnung sind, in der der Mensch den deutlichen Unterschied zwischen Gottes und Satans Identität erfahren kann. An dieser Stelle muss Ich sagen, dass die Aufzeichnung dieser Worte ein wichtiges Dokument in der Kenntnis der Menschheit von Gottes Identität und Status ist und wichtige Informationen für die Gotteskenntnis der Menschen liefert. Durch diesen Austausch zwischen dem Schöpfer und Satan in der geistigen Welt ist der Mensch in der Lage, einen bestimmten Aspekt der Autorität des Schöpfers zu verstehen. Diese Worte sind ein weiteres Zeugnis für die einzigartige Autorität des Schöpfers.

Äußerlich sind sie ein Austausch zwischen Gott Jehova und Satan. Ihre Substanz ist, dass die Haltung, mit der der Gott Jehova spricht und die Position, aus der Er spricht, höher als Satan sind. Das bedeutet, dass Gott Jehova Satan mit dem Ton eines Befehls gebietet und Satan vorgibt, was er tun darf und was nicht, dass Hiob sich bereits in seinen Händen befindet und dass er freie Hand hat, Hiob so zu behandeln, wie es ihm beliebt – aber Hiobs Leben nicht nehmen darf. Die Botschaft ist, dass, obwohl Hiob in Satans Hände gegeben wurde, sein Leben Satan nicht übergeben wird; niemand kann Hiobs Leben aus Gottes Hand nehmen, es sei denn, Gott gestattet es. Gottes Haltung ist eindeutig in diesem Gebot an Satan artikuliert und dieses Gebot bekundet und offenbart auch die Position, aus welcher Gott Jehova mit Satan spricht. Hierin hält Gott Jehova nicht nur den Status des Gottes, der Licht und Luft und alle Dinge und Lebewesen schuf, des Gottes, der die Herrschaft über alle Dinge und Lebewesen hält, sondern auch des Gottes, der die Menschheit gebietet und den Hades gebietet, des Gottes, der das Leben und den Tod aller Lebewesen kontrolliert. Wer, abgesehen von Gott, würde es in der geistlichen Welt wagen, Satan einen solchen Befehl zu erteilen? Und warum erteilte Gott Satan persönlich Seinen Befehl? Weil das Leben des Menschen, einschließlich das von Hiob, von Gott kontrolliert wird. Gott gestattete Satan nicht Hiob zu schädigen oder ihm das Leben zu nehmen, das heißt, dass kurz bevor Gott Satan erlaubte Hiob zu versuchen, Gott sich dennoch besann, speziell solch einen Befehl zu erteilen, und Satan abermals gebot, Hiob nicht das Leben zu nehmen. Satan hat nie gewagt, die Autorität Gottes zu übertreten und hat den Befehlen und spezifischen Anordnungen Gottes genau zugehört und sie befolgt. Er wagte nie sie anzufechten und natürlich wagte er nicht einen von Gottes Befehlen frei zu ändern. Das sind die Grenzen, die Gott für Satan gesetzt hat und so hat Satan es niemals gewagt diese Grenzen zu überschreiten. Ist dies nicht die Stärke der Autorität Gottes? Ist dies nicht ein Zeugnis für die Autorität Gottes? Davon, wie man sich Gott gegenüber verhält und wie Gott zu betrachten ist, hat Satan ein weitaus klareres Verständnis als die Menschheit. So sieht Satan in der geistlichen Welt Gottes Status und Autorität sehr klar und hat eine tiefe Wertschätzung für die Macht von Gottes Autorität und die Prinzipien hinter der Ausübung Seiner Autorität. Er wagt keinesfalls sie zu missachten, noch wagt er sie in irgendeiner Weise zu verletzen oder irgendetwas zu tun, das Gottes Autorität übertritt, und er wagt es nicht, Gottes Zorn in irgendeiner Form herauszufordern. Obwohl seine Natur böse und arrogant ist, hat Satan nie gewagt, die Grenzen und Beschränkungen zu übertreten, die Gott ihm gesetzt hat. Über Millionen von Jahren hinweg hat er sich strikt an diese Beschränkungen gehalten, hat sich an jede Anordnung und jeden Befehl gehalten, die ihm von Gott erteilt wurden und hat niemals gewagt die Grenze zu überschreiten. Obwohl er bösartig ist, ist Satan viel weiser als die verderbte Menschheit; er kennt die Identität des Schöpfers und kennt seine eigenen Grenzen. Aus Satans „unterwürfigen“ Handlungen kann man erkennen, dass Gottes Autorität und Kraft himmlische Erlasse sind, die von Satan nicht übertreten werden können, und dass es eben an der Einzigartigkeit von Gottes Autorität liegt, dass alle Dinge sich ordnungsgemäß verändern und vermehren, dass die Menschheit in dem von Gott festgesetzten Ablauf leben und sich vermehren kann, ohne, dass ein Mensch oder Objekt diese Ordnung umstürzen kann und ohne, dass ein Mensch oder Objekt, dieses Gesetz ändern kann – denn sie alle kommen aus den Händen des Schöpfers und von dem Befehl und der Autorität des Schöpfers.

Nur Gott, der die Identität des Schöpfers hat, besitzt die einzigartige Autorität

Die spezielle Identität Satans hat viele Menschen veranlasst, ein starkes Interesse an seinen Erscheinungsformen verschiedener Aspekte aufzuweisen. Es gibt sogar viele törichte Menschen, die glauben, dass Satan, so wie Gott, von Autorität erfüllt ist, weil Satan Wunder zeigen kann und in der Lage ist, Dinge zu tun, die der Menschheit unmöglich sind. Somit hält die Menschheit zusätzlich zur Anbetung Gottes auch Satan einen Platz in ihrem Herzen frei und betet Satan sogar als Gott an. Diese Menschen sind sowohl erbärmlich, als auch abscheulich. Sie sind erbärmlich aufgrund ihrer Unwissenheit und abscheulich aufgrund ihrer Ketzerei und ihres inhärenten bösen Wesens. An dieser Stelle halte Ich es für notwendig euch darüber zu informieren, was Autorität ist, was sie symbolisiert und was sie vertritt. Im Großen und Ganzen ist Gott Selbst Autorität. Seine Autorität symbolisiert die Vorherrschaft und Substanz Gottes und die Autorität von Gott Selbst vertritt Gottes Status und Identität. In welchem Fall wagt Satan zu behaupten, dass er selbst Gott sei? Wagt Satan zu behaupten, dass er alle Dinge schuf und Herrschaft über alle Dinge hält? Natürlich tut er das nicht! Denn er ist unfähig alle Dinge zu schaffen; bis heute hat er noch nie etwas von Gott Geschaffenes gemacht und hat nie etwas geschaffen, das Leben hat. Weil er Gottes Autorität nicht hat, wird er unmöglich jemals den Status und die Identität Gottes besitzen, und dies ist durch sein Wesen bestimmt. Hat er die gleiche Kraft wie Gott? Natürlich tut er das nicht! Wie nennen wir die Handlungen Satans und die von Satan zur Schau gestellten Wunder? Ist das Kraft? Könnte man das Autorität nennen? Natürlich nicht! Satan lenkt die Flut des Übels und stört, beeinträchtigt und unterbricht jeden Aspekt von Gottes Werk. Hat Satan in den letzten Jahrtausenden, abgesehen davon, dass er die Menschheit korrumpiert und missbraucht und den Menschen zur Verderbtheit und zur Ablehnung Gottes verführt und verleitet hat, etwas getan, das auch nur das geringste Gedenken, Lob oder Hochachtung durch den Menschen verdient? Wenn Satan Autorität und Kraft besäße, wäre die Menschheit dann durch ihn korrumpiert worden? Wenn Satan Autorität und Kraft besäße, hätte die Menschheit dann durch ihn Schaden erlitten? Wenn Satan Autorität und Kraft besäße, hätte die Menschheit dann Gott entsagt und sich dem Tod zugewandt? Da Satan keine Autorität oder Kraft hat, was sollten wir dann aus der Substanz von all dem, was er tut, schließen? Es gibt jene, die alles, was Satan tut, als bloße Täuschung definieren, doch Ich glaube, dass diese Definition nicht so angemessen ist. Sind die üblen Taten seiner Korrumpierung der Menschheit nur Täuschung? Die üble Macht, mit der Satan Hiob misshandelte, und sein heftiger Wunsch ihn zu misshandeln und zu verschlingen, konnten unmöglich durch bloße Täuschung erreicht werden. Rückblickend, in einem Augenblick, waren die Schaf- und Rinderherden von Hiob, die weit und breit über Hügel und Berge verstreut waren, verschwunden; in einem Augenblick verschwand Hiobs großes Vermögen. Hätte das durch bloße Täuschung erreicht werden können? Die Natur von allem, was Satan tun, beläuft sich auf negative Begriffe und entspricht diesen, wie beeinträchtigen, unterbrechen, zerstören, schädigen, übel, Boshaftigkeit und Finsternis. So ist das Auftreten von allem, das ungerecht und übel ist, untrennbar mit Satans Handlungen verbunden und von Satans üblem Wesen untrennbar. Unabhängig davon, wie „mächtig“ Satan ist, unabhängig davon, wie verwegen und ehrgeizig er ist, unabhängig davon, wie groß seine Fähigkeit ist Schaden zuzufügen, unabhängig davon, wie breit gefächert seine Methoden sind, mit denen er den Menschen korrumpiert und lockt, unabhängig davon, wie clever seine Täuschungen und Intrigen sind, mit denen er den Menschen einschüchtert, unabhängig davon, wie wandelbar die Form ist, in der er existiert, ist er nie in der Lage gewesen ein einziges Lebewesen zu schaffen, war nie in der Lage, die Gesetze oder Regeln für die Existenz aller Dinge aufzustellen und ist nie in der Lage gewesen, über irgendein Objekt, sei es lebendig oder nicht lebendig, zu verfügen oder zu herrschen. In der gesamten Weite des Universums, gibt es keinen einzigen Menschen und kein einziges Objekt, die aus ihm entstanden sind oder seinetwegen existieren. Es gibt keine einzige Person und kein einziges Objekt, das bzw. die von ihm beherrscht oder kontrolliert wird. Im Gegenteil, er muss nicht nur unter der Herrschaft Gottes leben, sondern muss darüber hinaus alle Befehle und Gebote Gottes befolgen. Ohne Gottes Zustimmung, ist es für Satan sogar schwierig einen Tropfen Wasser oder ein Sandkorn an Land zu berühren; ohne Gottes Zustimmung, hat Satan noch nicht einmal die Freiheit die Ameisen an Land zu bewegen – und erst recht nicht die Menschheit, die von Gott geschaffen wurde. In den Augen Gottes ist Satan niedriger als die Lilien auf dem Berg, als die Vögel, die in der Luft fliegen und als die Fische im Meer und die Maden auf Erden. Seine Rolle unter allen Dingen ist allen Dingen zu dienen, für die Menschheit zu arbeiten und Gottes Werk und Seinem Führungsplan zu dienen. Ungeachtet dessen, wie bösartig seine Natur ist und wie übel sein Wesen ist, das Einzige, was er tun kann, ist sich brav an seine Funktion zu halten: Gott dienlich zu sein und Gott einen Kontrapunkt zu verschaffen. Das ist die Wesenheit und Stellung Satans. Sein Wesen ist nicht mit Leben verbunden, nicht mit Macht verbunden, nicht mit Autorität verbunden; er ist lediglich ein Spielball in Gottes Händen, nur eine Maschine in Gottes Dienst!

Nachdem sie das wahre Gesicht Satans verstanden haben, verstehen viele Menschen immer noch nicht, was Autorität ist, also will Ich es dir sagen! Die Autorität selbst kann als die Kraft Gottes erklärt werden. Erstens kann man mit Gewissheit sagen, dass sowohl Autorität als auch Kraft, positiv sind. Sie stehen in keiner Verbindung zu irgendetwas Negativem und stehen in keinem Zusammenhang mit irgendeinem geschaffenen oder nicht-geschaffenen Wesen. Die Kraft Gottes ist imstande Dinge jeglicher Form zu schaffen, die Leben und die Lebenskraft haben, und dies wird durch das Leben Gottes bestimmt. Gott ist Leben, somit ist Er der Ursprung aller Lebewesen. Darüber hinaus kann Gottes Autorität alle Lebewesen jedes Wort Gottes befolgen lassen, das heißt, in Übereinstimmung mit den Worten aus Gottes Mund ins Leben rufen, und sie durch Gottes Weisung, nach welcher Gott alle Lebewesen beherrscht und gebietet, leben und sich vermehren lassen, und es wird für immer und ewig niemals eine Abweichung geben. Kein Mensch oder Objekt besitzt diese Dinge; allein der Schöpfer besitzt und trägt eine solche Kraft und so wird dies als Autorität bezeichnet. Dies ist die Einzigartigkeit des Schöpfers. Als solche, unabhängig davon, ob es sich um das Wort „Autorität“ selbst oder die Substanz dieser Autorität handelt, kann jedes nur mit dem Schöpfer verbunden sein, denn sie ist ein Symbol für die einzigartige Identität und Substanz des Schöpfers, und sie stellt die Identität und den Status des Schöpfers dar; abgesehen vom Schöpfer, kann kein Mensch oder Objekt mit dem Wort „Autorität“ in Verbindung gebracht werden. Dies ist eine Interpretation der einzigartigen Autorität des Schöpfers.

Obwohl Satan Hiob mit begehrlichen Augen betrachtete, wagte er es ohne Gottes Erlaubnis nicht, Hiob ein einziges Haar zu krümmen. Obwohl er inhärent böse und grausam ist, hatte Satan, nachdem Gott ihm Seinen Befehl erteilte, keine Wahl, als sich an Gottes Weisung zu halten. Und so, obwohl Satan ungestüm wie ein wilder Wolf unter Schafen war, als er über Hiob herfiel, wagte er nicht seine Grenze zu vergessen, die ihm von Gott gesetzt worden war, wagte nicht die Befehle Gottes zu verletzen und in Allem was er tat, wagte Satan nicht von den Prinzipien und Grenzen der Worte Gottes abzuweichen – ist das nicht eine Tatsache? Hieraus kann man sehen, dass Satan es nicht wagt, einem der Worte von Gott Jehova zuwiderzuhandeln. Für Satan ist jedes Wort aus Gottes Mund ein Befehl und ein himmlisches Gesetz und ein Ausdruck der Autorität Gottes – denn hinter jedem Wort Gottes ist Gottes Strafe für jene impliziert, die die Befehle Gottes übertreten, und für jene, die die himmlischen Gesetze missachten und sich ihnen widersetzen. Satan weiß genau, dass er die Folgen des Übertretens von Gottes Autorität tragen muss, wenn er Gottes Befehle missachtet und sich den himmlischen Gesetzen widersetzt. Und was sind diese Folgen? Es muss nicht erst erwähnt werden, dass es sich dabei selbstverständlich um die Bestrafung durch Gott handelt. Satans Handlungen Hiob gegenüber waren nur ein Mikrokosmos seiner Korrumpierung des Menschen und als Satan diese Handlungen vornahm, waren die Grenzen, die Gott setzte, und die Befehle, die Er Satan erteilte, nur ein Mikrokosmos der Prinzipien hinter allem, was er tut. Darüber hinaus waren die Rolle und Stellung Satans in dieser Angelegenheit lediglich ein Mikrokosmos seiner Rolle und Stellung im Werk der Führung Gottes und Satans absoluter Gehorsam gegenüber Gott bei seiner Versuchung Hiobs, war lediglich ein Mikrokosmos dessen, wie Satan es nicht wagte den geringsten Widerstand gegen Gott im Werk von Gottes Führung zu leisten. Welche Warnungen geben euch diese Mikrokosmen? Inmitten aller Dinge, einschließlich Satan, gibt es keinen Menschen und keine Sache, die die himmlischen Gesetze und Erlasse, die der Schöpfer festlegt, übertreten können, und keine Person oder Sache, die es wagt, diese himmlischen Gesetze und Erlasse zu verletzen, denn kein Mensch oder Objekt kann der Bestrafung, die der Schöpfer jenen auferlegt, die Ihn missachten, entkommen oder diese ändern. Nur der Schöpfer kann die himmlischen Gesetze und Erlasse aufstellen, nur der Schöpfer hat die Kraft sie zu vollziehen und nur die Kraft des Schöpfers kann von keinem Menschen oder Ding übertreten werden. Dies ist die einzigartige Autorität des Schöpfers, diese Autorität ist inmitten aller Dinge allwaltend, und so ist es unmöglich zu behaupten „Gott ist der größte und Satan steht an zweiter Stelle“. Außer dem Schöpfer, der einzigartige Autorität besitzt, gibt es keinen anderen Gott!

Habt ihr nun eine neue Kenntnis von Gottes Autorität? Gibt es zunächst einen Unterschied zwischen der soeben erwähnten Autorität Gottes und der Macht des Menschen? Und was ist der Unterschied? Manche Menschen sagen, dass es zwischen den beiden keinen Vergleich gibt. Das stimmt! Auch wenn die Leute sagen, dass es zwischen den beiden keinen Vergleich gibt, wird in den Gedanken und Vorstellungen der Menschen die Macht des Menschen oft mit der Autorität verwechselt, wobei beide oft nebeneinander verglichen werden. Was geht hier vor sich? Begehen die Menschen nicht den Fehler, irrtümlich eines durch das andere zu ersetzen? Beides ist nicht miteinander verbunden und es besteht kein Vergleich zwischen ihnen, aber die Menschen können sich immer noch nicht selbst helfen. Wie sollte dies behoben werden? Wenn du wirklich eine Lösung finden möchtest, dann ist der einzige Weg die einzigartige Autorität Gottes zu verstehen und zu kennen. Nachdem du die Autorität des Schöpfers verstanden hast und sie kennst, wirst du die Macht des Menschen und Gottes Autorität nicht im gleichen Atemzug erwähnen.

Auf was bezieht sich die Macht des Menschen? Einfach ausgedrückt, ist sie eine Fähigkeit oder Fertigkeit, die es ermöglicht, die verderbte Disposition, die Wünsche und Ambitionen des Menschen im stärksten Maße zu erweitern oder zu verwirklichen. Gilt das als Autorität? Unabhängig davon, wie aufgebläht oder lukrativ die Ambitionen und Verlangen des Menschen sind, so kann von dieser Person nicht gesagt werden, dass sie Autorität besitzt; allerhöchstens sind dieses Aufbauschen und dieser Erfolg nur eine Demonstration der Possen Satans inmitten der Menschen, allerhöchstens ist es eine Farce, in der Satan als sein eigener Urahn agiert, um Seine Ambition Gott zu sein, zu erfüllen.

Wie genau betrachtest du jetzt die Autorität Gottes? Jetzt, da diese Worte gemeinschaftlich ausgetauscht worden sind, solltest du eine neue Kenntnis von Gottes Autorität haben. Und so frage Ich euch: Was symbolisiert Gottes Autorität? Symbolisiert sie die Identität von Gott Selbst? Symbolisiert sie die Vollmacht Gottes Selbst? Symbolisiert sie den einzigartigen Status von Gott Selbst? Worin hast du inmitten aller Dinge Gottes Autorität gesehen? Wie hast du sie gesehen? Kann jemand hinsichtlich der vier Jahreszeiten, die der Mensch durchläuft, das Gesetz des Wechselspiels zwischen Frühling, Sommer, Herbst und Winter ändern? Im Frühling treiben die Bäume knospen und blühen; im Sommer sind sie von Blättern bedeckt; im Herbst tragen sie Früchte und im Winter fällt das Laub. Ist jemand in der Lage, dieses Gesetz zu ändern? Spiegelt dies einen Aspekt der Autorität Gottes wider? Gott sprach: „Es werde Licht“ und es wurde Licht. Existiert dieses Licht noch? Weswegen existiert es? Es existiert natürlich aufgrund der Worte Gottes und aufgrund der Autorität Gottes. Existiert die Luft noch, die Gott schuf? Kommt die Luft, die der Mensch atmet, von Gott? Kann jemand die Dinge wegnehmen, die von Gott kommen? Kann jemand ihre Substanz und Funktion verändern? Ist jemand imstande Tag und Nacht zu besiegen, die von Gott angeordnet wurden und das von Gott angeordnete Gesetz von Tag und Nacht? Kann Satan so etwas tun? Auch wenn du nachts nicht schläfst und die Nacht als Tag erachtest, dann ist es trotzdem Nacht; du kannst deine tägliche Routine ändern, bist aber nicht in der Lage das Gesetz des Wechselspiels zwischen Tag und Nacht zu ändern – und diese Tatsache ist für jeden Menschen unumstößlich, nicht wahr? Kann irgendjemand einen Löwen dazu bringen, das Land wie ein Ochse zu pflügen? Kann irgendjemand einen Elefanten in einen Esel verwandeln? Kann irgendjemand ein Huhn wie einen Adler durch die Luft segeln lassen? Kann irgendjemand einen Wolf dazu bringen wie ein Schaf Gras zu fressen? Kann irgendjemand die Fische im Wasser auf dem Festland leben lassen? Und warum nicht? Weil Gott ihnen gebot im Wasser zu leben und so leben sie im Wasser. An Land könnten sie nicht überleben und würden sterben; sie können die Grenzen von Gottes Gebot nicht überschreiten. Alle Dinge unterliegen zu ihrer Existenz einem Gesetz und einer Grenze und haben jeweils ihre eigenen Instinkte. Diese sind vom Schöpfer bestimmt und kein Mensch kann sie verändern und übersteigen. Der Löwe wird beispielsweise immer in der Wildnis fern der menschlichen Gesellschaft leben und könnte nie gehorsam und treu wie ein Ochse sein, der zusammen mit dem Menschen lebt und für ihn arbeitet. Obwohl Elefanten und Esel beides Tiere sind, und beide vier Beine haben und Geschöpfe sind, die Luft atmen, sind sie verschiedene Gattungen, denn sie wurden von Gott in verschiedene Arten unterteilt, sie haben jeweils ihre eigenen Instinkte, und so werden sie nie untereinander austauschbar sein. Obwohl das Huhn zwei Beine hat und Flügel wie ein Adler, wird es nie fähig sein in der Luft zu fliegen; allenfalls kann es gerade einmal in einen Baum fliegen – und das ist durch seinen Instinkt bestimmt. Es ist unnötig zu sagen, dass all das an den Anordnungen der Autorität Gottes liegt.

Man kann sagen, dass in der heutigen Entwicklung der Menschheit die Wissenschaft der Menschheit blüht, und die Errungenschaften der wissenschaftlichen Forschung des Menschen können als eindrucksvoll beschrieben werden. Die Fähigkeit des Menschen, das muss gesagt werden, wird immer größer, aber es gibt da einen wissenschaftlichen Durchbruch, den die Menschheit nicht schaffen konnte: Die Menschheit hat Flugzeuge, Flugzeugträger und die Atombombe geschaffen. Die Menschheit ist ins Weltall geflogen, spazierte auf dem Mond, hat das Internet erfunden und lebte den Hightech-Lebensstil, dennoch ist die Menschheit nicht in der Lage ein lebendes, atmendes Ding zu erschaffen. Die Instinkte jedes Lebewesens und die Gesetze, nach denen sie leben, und der Kreislauf von Leben und Tod jeder Art von Lebewesen – all dies ist für die Wissenschaft der Menschheit ausgeschlossen und unbeherrschbar. An dieser Stelle muss gesagt werden, dass, ungeachtet dessen, welch große Höhen von der Wissenschaft des Menschen erreicht werden, dies unvergleichbar mit jeglichem Gedanken des Schöpfers ist, und unfähig ist, die Wunderbarkeit der Schöpfung des Schöpfers und die Macht Seiner Autorität zu erkennen. Es gibt so viele Ozeane auf Erden, jedoch haben sie niemals ihre Grenzen übertreten und sind willkürlich an Land gekommen, und das liegt daran, dass Gott für jeden von ihnen Grenzen setzte; sie blieben dort, wohin auch immer Er sie befehligte, und ohne Gottes Erlaubnis, können sie sich nicht frei umher bewegen. Ohne Gottes Erlaubnis, dürfen sie sich nicht gegenseitig beeinträchtigen und können sich nur dann bewegen, wenn Gott es sagt. Wohin sie gehen und wo sie bleiben, ist durch Gottes Autorität festgelegt.

Um es klar zu sagen, bedeutet „die Autorität Gottes“, dass es bei Gott liegt. Gott hat das Recht zu entscheiden, wie etwas zu tun ist, und es wird so getan, wie auch immer Er will. Das Gesetz aller Dinge liegt bei Gott und nicht beim Menschen; auch kann es nicht durch den Menschen geändert werden. Es kann nicht durch den Willen des Menschen bewegt werden, sondern wird stattdessen von Gottes Gedanken und Gottes Weisheit und Gottes Befehlen geändert. Das ist eine Tatsache, die von keinem Menschen zu leugnen ist. Die Himmel und die Erde und alle Dinge, das Universum, der Sternenhimmel, die vier Jahreszeiten, das, was für den Menschen sichtbar und unsichtbar ist – sie alle existieren, funktionieren und ändern sich, ohne den geringsten Fehler unter der Autorität Gottes, Gottes Befehlen entsprechend, Gottes Geboten entsprechend und entsprechend der Gesetze des Beginns der Schöpfung. Kein einziger Mensch und kein einziges Objekt können ihre Gesetze ändern oder den inhärenten Ablauf ändern, nach dem sie funktionieren; sie kommen aufgrund von Gottes Autorität ins Dasein, und vergehen aufgrund von Gottes Autorität. Dies ist ebendie Autorität Gottes. Kannst du jetzt, da so viel gesagt worden ist, fühlen, dass Gottes Autorität ein Symbol für Gottes Identität und Status ist? Kann Gottes Autorität von irgendeinem geschaffenen oder nicht-geschaffenen Wesen besessen werden? Kann sie durch irgendeinen Menschen, irgendeine Sache oder irgendein Objekt imitiert, verkörpert oder ersetzt werden?

Die Identität des Schöpfers ist einzigartig, und man sollte nicht dem Konzept des Polytheismus folgen.

Obwohl die Fähigkeiten und Fertigkeiten Satans größer sind als die des Menschen, obwohl er Dinge tun kann, die durch den Menschen unerreichbar sind, unabhängig davon, ob du das, was Satan tut, beneidest oder anstrebst, unabhängig davon, ob du es hasst oder davon angewidert bist, unabhängig davon, ob du es sehen kannst oder nicht und unabhängig davon, wie viel Satan erreichen kann oder wie viele Menschen er durch Täuschung dazu bringen kann, ihn anzubeten und zu verehren und unabhängig davon, wie du ihn definierst, kannst du unmöglich sagen, dass er die Autorität und Kraft Gottes hat. Du solltest wissen, dass Gott Gott ist, dass es nur einen Gott gibt und außerdem solltest du wissen, dass nur Gott die Autorität und die Kraft hat, alle Dinge zu kontrollieren und zu beherrschen. Nur weil Satan die Fähigkeit hat Menschen zu täuschen und sich als Gott ausgeben kann, die von Gott gemachten Zeichen und Wunder nachahmen kann und ähnliche Dinge wie Gott getan hat, glaubst du irrtümlich, dass Gott nicht einzigartig ist, dass es viele Götter gibt, dass sie lediglich größere oder geringere Fähigkeiten haben und dass Unterschiede in der Breite der Macht bestehen, die Sie ausüben. Du stufst ihre Größe in der Reihenfolge ihrer Ankunft ein und nach ihrem Alter und du glaubst fälschlicherweise, dass es außer Gott andere Gottheiten gibt und denkst, dass Gottes Kraft und Autorität nicht einzigartig sind. Wenn du solche Konzepte hast, wenn du die Einzigartigkeit Gottes nicht anerkennst, nicht glaubst, dass nur Gott von Autorität erfüllt ist und wenn du nur dem Polytheismus folgst, dann sage Ich, dass du der Abschaum der Geschöpfe bist. Du bist die wahre Verkörperung Satans und du bist ein absoluter Mensch des Übels! Versteht ihr, was Ich euch zu lehren versuche indem ich diese Worte spreche? Ungeachtet der Zeit, des Ortes, oder deines Hintergrunds, darfst du Gott nicht mit einer anderen Person, eine anderen Sache oder einem anderen Objekt verwechseln. Unabhängig davon, für wie unerkennbar und unnahbar du die Autorität Gottes und die Substanz von Gott Selbst hältst, unabhängig davon, wie sehr die Taten und Worte Satans mit deiner Vorstellung und Fantasie übereinstimmen, unabhängig davon, wie zufriedenstellend sie für dich sind, sei nicht töricht! Verwechsle diese Konzepte nicht, leugne nicht die Existenz Gottes, leugne nicht die Identität und den Status Gottes, dränge Gott nicht zur Tür hinaus und hole Satan nicht hinein, um den Gott in deinem Herzen zu ersetzen und ihn dein Gott sein zu lassen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass ihr in der Lage seid euch die Folgen davon vorzustellen!

Obwohl die Menschheit korrumpiert worden ist, lebt sie immer noch unter der Herrschaft der Autorität des Schöpfers

Satan hat die Menschheit Jahrtausende lang korrumpiert. Er hat unsagbare Mengen des Übels gewirkt, hat Generation um Generation getäuscht und hat in der Welt abscheuliche Verbrechen begangen. Er hat den Menschen misshandelt, den Menschen getäuscht, den Menschen verführt, sich Gott zu widersetzen und üble Taten begangen, die Gottes Führungsplan immer wieder durcheinandergebracht und beeinträchtigt haben. Dennoch halten sich unter Gottes Autorität alle Dinge und Lebewesen weiterhin an die Regeln und Gesetze, die von Gott aufgestellt wurden. Im Vergleich zu Gottes Autorität, sind Satans böse Natur und Zügellosigkeit so hässlich, so widerlich und verachtenswert und so klein und verletzlich. Obwohl Satan inmitten aller von Gott geschaffenen Dinge geht, ist er nicht in der Lage die geringste Änderung in den Menschen, Dingen und Objekten, die von Gott befehligt werden, zu verordnen. Mehrere tausend Jahre sind vergangen und die Menschheit erfreut sich immer noch am Licht und der Luft, die Gott zuteilwerden ließ, atmet immer noch den Atem, den Gott Selbst ausgehaucht hat, erfreut sich immer noch an den Blumen, Vögeln, Fischen und Insekten, die Gott schuf, und erfreut sich an allen Dingen, die Gott bereitstellt; Tag und Nacht lösen sich einander immer noch fortwährend ab; die vier Jahreszeiten wechseln sich wie gewohnt ab; die im Himmel fliegenden Gänse ziehen in diesem Winter fort und kehren immer noch im nächsten Frühjahr wieder; die Fische im Wasser verlassen nie die Flüsse und Seen – ihr Zuhause; die Zikaden am Boden zirpen während der Sommertage aus vollem Halse; die Grillen im Gras summen sanft im Takt des Windes während des Herbstes; die Gänse sammeln sich zu Scharen, während die Adler einsam bleiben; der Stolz des Löwen erhält sich durch die Jagt; der Elch irrt nicht von Gras und Blumen ab … Jede Art von Lebewesen inmitten aller Dinge geht und kehrt wieder, geht erneut, eine Million Veränderungen ereignen sich in einem Augenblick – was sich jedoch nicht ändert, sind ihre Instinkte und die Gesetze des Überlebens. Sie leben unter Gottes Versorgung und Nahrung, niemand kann ihre Instinkte ändern und auch kann niemand ihre Überlebensregeln beeinträchtigen. Obwohl die Menschheit, inmitten aller Dinge lebt, von Satan korrumpiert und getäuscht wurde, kann der Mensch dennoch nicht ohne das von Gott geschaffene Wasser auskommen, ohne die von Gott geschaffene Luft und ohne alle von Gott geschaffenen Dinge. Der Mensch lebt und vermehrt sich immer noch in diesem von Gott geschaffenen Raum. Die Instinkte der Menschheit haben sich nicht geändert. Der Mensch verlässt sich immer noch auf seine Augen, um zu sehen, auf seine Ohren, um zuzuhören, auf sein Gehirn, um zu denken, auf sein Herz um zu verstehen, auf seine Beine und Füße, um zu gehen, auf seine Hände, um zu arbeiten und so weiter; all die Instinkte, die Gott dem Menschen verlieh, sodass er die Versorgung Gottes annehmen konnte, blieben unverändert, die Fähigkeiten, mit denen der Mensch mit Gott kooperiert, haben sich nicht geändert, die Fähigkeit der Menschheit, ihrer Pflicht als geschaffenes Geschöpf nachzukommen, haben sich nicht geändert, die geistlichen Bedürfnisse der Menschheit haben sich nicht geändert, das Verlangen der Menschheit ihren Ursprung zu finden, hat sich nicht geändert, die Sehnsucht der Menschheit danach, vom Schöpfer gerettet zu werden, hat sich nicht geändert. So sind die aktuellen Umstände der Menschheit, die unter der Autorität Gottes lebt und die die grausame durch Satan verursachte Zerstörung durchlitten hat. Obwohl die Menschheit der Unterdrückung Satans unterworfen wurde, und nicht mehr Adam und Eva am Anfang der Schöpfung ist, sondern voller Dinge ist, die Gott entgegenwirken, wie Wissen, Fantasie, Vorstellungen und so weiter, und voll von der verderbten satanischen Disposition, ist die Menschheit in Gottes Augen, immer noch die gleiche Menschheit, die Er geschaffen hat. Die Menschheit wird immer noch von Gott beherrscht und orchestriert und lebt noch immer innerhalb des Ablaufs, den Gott festgesetzt hat. So ist in Gottes Augen die Menschheit, die von Satan korrumpiert worden ist, lediglich mit Schmutz bedeckt, mit einem knurrenden Magen, mit Reaktionen, die ein wenig langsam sind, einem Gedächtnis, das nicht mehr so gut ist, wie es einmal war und in einem etwas höherem Alter – aber alle Funktionen und Instinkte des Menschen sind völlig unbeschädigt. Dies ist die Menschheit, die Gott zu erretten beabsichtigt. Diese Menschheit muss nur den Ruf des Schöpfers hören und die Stimme des Schöpfers hören und sie wird aufstehen und eilen, um den Ursprung dieser Stimme zu ermitteln. Diese Menschheit muss nur noch die Gestalt des Schöpfers sehen und sie wird allem anderen gegenüber bedenkenlos sein und allem entsagen, um sich Gott hinzugeben, und wird sogar ihr Leben für Ihn hingeben. Wenn das Herz der Menschheit die aufrichtigen Worte des Schöpfers versteht, wird die Menschheit Satan ablehnen und an die Seite des Schöpfers kommen; wenn die Menschheit den Schmutz vollständig von ihrem Körper gewaschen hat und einmal mehr die Versorgung und Nahrung des Schöpfers empfangen hat, dann wird das Gedächtnis der Menschheit wiederhergestellt sein, und zu diesem Zeitpunkt wird die Menschheit wahrhaftig zur Herrschaft des Schöpfers zurückgekehrt sein.

21. Oktober 2014

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