2. Die religiöse Welt glaubt, dass die gesamte Bibel durch Gott inspiriert wurde und gänzlich aus Seinen Worten besteht; weshalb diese Sichtweise falsch ist

Relevante Worte Gottes:

Nicht alles in der Bibel ist eine Aufzeichnung der von Gott persönlich gesprochenen Worte. Die Bibel dokumentiert lediglich die beiden vorherigen Phasen von Gottes Werk, wovon ein Teil eine Aufzeichnung der Weissagung der Propheten ist, und ein Teil die Erfahrungen und das Wissen sind, die jene Menschen niedergeschrieben hatten, die von Gott im Laufe der Jahrhunderte verwendet wurden. Menschliche Erfahrungen sind von menschlichen Meinungen und menschlichem Wissen befleckt, was unvermeidlich ist. Viele der biblischen Bücher enthalten menschliche Auffassungen, menschliche Neigungen und das absurde Verständnis der Menschen. Die meisten Worte sind natürlich das Ergebnis der Erleuchtung und Erhellung durch den Heiligen Geist und korrekte Interpretationen, doch trotz allem kann nicht behauptet werden, sie seien gänzlich akkurate Ausdrucksformen der Wahrheit. Ihre Ansichten zu gewissen Dingen sind nichts weiter als das von persönlicher Erfahrung abgeleitete Wissen oder die Erleuchtung des Heiligen Geistes. Die Weissagungen der Propheten wurden persönlich von Gott erteilt: Die Prophezeiungen wie die von Jesaja, Daniel, Esra, Jeremia und Ezechiel entsprangen der direkten Anweisung des Heiligen Geistes; diese Menschen waren Seher, sie hatten den Geist der Prophezeiung empfangen und sie alle waren Propheten des Alten Testaments. Jene Menschen, die diese Inspirationen von Jehova während des Zeitalters des Gesetzes erhalten hatten, sprachen viele Prophezeiungen aus, die direkt von Jehova erteilt worden waren.

aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Während des alttestamentlichen Zeitalters des Gesetzes sprach die große Menge der von Jehova erweckten Propheten Prophezeiungen über Ihn aus, gaben den verschiedenen Stämmen und Völkern Anweisungen und sagten die Arbeit voraus, die Jehova erfüllen würde. All diesen erweckten Menschen, wurde der Geist der Prophezeiung von Jehova gegeben: sie waren fähig die Visionen von Jehova zu sehen, Seine Stimme zu hören, und so waren sie durch Ihn inspiriert und schrieben die Prophezeiungen nieder. Die Arbeit, die sie taten, war der Ausdruck der Stimme Jehovas, der Ausdruck der Prophezeiung Jehovas, und die Arbeit Jehovas war zu der damaligen Zeit, die Menschen mithilfe des Geistes zu führen. Er wurde nicht Fleisch und die Menschen sahen nichts von Seinem Antlitz. Deshalb, um Sein Werk zu erfüllen, erweckte Er viele Propheten, gab Ihnen die Orakel, die sie jedem Stamm und jedem Klan Israels weitergaben. Ihre Arbeit beinhaltete das Verkünden der Prophezeiungen und einige von ihnen schrieben die Instruktionen von Jehova an sie nieder, um sie den anderen zu zeigen. Jehova erweckte diese Menschen damit sie prophezeiten, um Voraussagen über das Werk in der Zukunft oder über das Werk, das gerade zu der Zeit ausgeführt wurde, zu machen, sodass die Menschen die Wunder und Weisheit von Jehova sehen konnten. Diese Bücher der Prophezeiungen waren ziemlich unterschiedlich von den anderen Büchern der Bibel, sie waren Worte, die von jenen gesagt oder geschrieben wurden, denen der Geist der Prophezeiung gegeben war; von jenen, die die Visionen oder die Stimme von Jehova erlangt hatten. Abgesehen von den Büchern der Prophezeiungen sind alle anderen Bücher des Alten Testaments Aufzeichnungen, die von Menschen nach der Beendigung der Arbeit Jehovas gemacht wurden. Diese Bücher können nicht die Voraussagen der Propheten ersetzen, die Jehova erweckt hatte, so wie die Genesis und der Exodus nicht mit dem Buch von Jesaja und dem Buch von Daniel verglichen werden können. Die Prophezeiungen wurden ausgesprochen, noch bevor die Arbeit ausgeführt wurde. Währenddessen wurden die anderen Bücher erst nach ihrer Beendigung geschrieben, denn dazu waren die Menschen in der Lage. Die Propheten zu der damaligen Zeit waren von Jehova inspiriert und sprachen einige Prophezeiungen, sie sagten viele Worte und sie prophezeiten jene Dinge vom Zeitalter der Gnade, wie auch die Vernichtung der Welt in den letzten Tagen – jenes Werk, das Jehova zu tun plante. Die verbleibenden Bücher zeichnen alle die Arbeit von Jehova in Israel auf. Deshalb, wenn du die Bibel liest, liest du größtenteils darüber, was Jehova in Israel tat. Das Alte Testament der Bibel zeichnet hauptsächlich die Arbeit der Führung Israels von Jehova auf, wie Er Moses benutzte, um die Israeliten aus Ägypten herauszuführen, der sie aus den Fesseln Pharaos befreite und sie in die Wildnis führte, wonach sie Kanaan betraten und alles was danach kam, war ihr Leben in Kanaan. Abseits davon ist alles andere die Aufzeichnung der Arbeit Jehovas in ganz Israel. Jede Aufzeichnung im Alten Testament ist die Arbeit Jehovas in Israel, es ist die Arbeit, die Jehova in dem Land ausführte, in dem Er Adam und Eva erschuf. Von da an, als Gott nach der Zeit von Noah, die Menschheit offiziell auf Erden zu führen begann, handeln alle Aufzeichnungen im Alten Testament von der Arbeit in Israel. Und weshalb ist dort keine Arbeit außerhalb von Israel aufgezeichnet? Denn das Land Israel ist die Wiege der Menschheit. Am Anfang gab es kein anderes Land neben Israel und Jehova arbeitete an keinem anderen Ort. Somit beschreibt alles, was im Alten Testament der Bibel aufgezeichnet ist, bloß Gottes Wirken in Israel zur damaligen Zeit. Die Worte, die von den Propheten ausgesprochen wurden, von Jesaja, Daniel, Jeremias und Hesekiel … Ihre Worte sagen Seine anderen Arbeiten auf der Erde voraus, sie sagen die Arbeit Jehovas Selbst voraus. All dies kam von Gott, es war die Arbeit des Heiligen Geistes und alles abseits der Bücher der Propheten ist eine Aufzeichnung der menschlichen Erfahrungen mit der Arbeit Jehovas, zur damaligen Zeit.

aus „Bezüglich der Bibel (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Heutzutage glauben die Menschen, dass die Bibel Gott, und Gott die Bibel sei. So glauben sie auch, dass alle Worte der Bibel die einzigen Worte seien, die Gott je gesprochen hat, und dass sie alle von Gott gesagt wurden. Obwohl alle der sechsundsechzig Bücher des Alten und Neuen Testaments von Menschen geschrieben wurden, denken die Gläubigen sogar, dass sie alle durch Gottes Inspiration entstanden und Aufzeichnungen der Kundgebungen des Heiligen Geistes seien. Das ist das falsche Verständnis des Menschen und entspricht nicht ganz den Tatsachen. Mit Ausnahme der Bücher der Prophezeiungen, handelt es sich beim Alten Testament tatsächlich größtenteils um historische Aufzeichnungen. Einige der Episteln des Neuen Testaments sind durch menschliche Erfahrungen entstanden und einige entstanden durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes; zum Beispiel sind die Paulusbriefe menschliches Werk, und alle ergaben sich aus der Erleuchtung des Heiligen Geistes. Sie wurden für die Kirchen geschrieben und waren Worte der Ermahnung und Ermutigung für die Brüder und Schwestern der Kirchen. Es waren keine Worte, die der Heilige Geist gesprochenen hatte – Paulus konnte nicht im Namen des Heiligen Geistes sprechen, und er war auch kein Prophet, und noch weniger sah er die Visionen, die Johannes sah. Seine Episteln wurden für die Gemeinden von Ephesus, Philadelphia, Galatien und weitere Kirchen geschrieben. Somit sind die Paulusbriefe des Neuen Testaments Episteln, die Paulus für die Kirchen schrieb, und es handelt sich bei ihnen weder um Inspirationen des Heiligen Geistes, noch um direkte Kundgebungen des Heiligen Geistes. Sie sind lediglich Worte der Ermahnung, des Trosts und der Ermutigung, die er für die Kirchen im Verlauf seiner Arbeit niederschrieb. So sind sie auch viele Aufzeichnungen der damaligen Arbeit Paulus. Sie wurden für alle Brüder und Schwestern im Herrn geschrieben, damit die Brüder und Schwestern der damaligen Kirchen seinem Rat folgen und sich an den Weg der Buße des Herrn Jesus halten konnten. Paulus sagte keineswegs, dass alle, seien es die Kirchen seinerzeit oder die zukünftigen, die Dinge essen und trinken müssten, die er niederschrieb, noch behauptete er, dass all seine Worte von Gott kämen. Den damaligen Umständen der Kirche entsprechend, kommunizierte er nur mit den Brüdern und Schwestern und ermahnte sie, und er inspirierte den Glauben in ihnen. Er predigte oder erinnerte die Menschen einfach und er ermahnte sie. Seine Worte basierten auf seiner eigenen Last, und er unterstützte die Menschen durch diese Worte. Er tat die Arbeit eines Apostels der derzeitigen Kirchen; er war ein Arbeiter, den der Herrn Jesus einsetzte, und so musste er die Verantwortung für die Kirchen übernehmen und er musste die Arbeit der Kirchen auszuführen; er musste die Zustände der Brüder und Schwestern in Erfahrung bringen – und deshalb schrieb er die Episteln für alle Brüder und Schwestern im Herrn. Alles, was er sagte und für die Menschen erbauend und positiv war, war richtig, repräsentierte jedoch nicht die Kundgebungen des Heiligen Geistes und es konnte Gott nicht repräsentieren. Es ist ein unerhörtes Verständnis und eine gewaltige Blasphemie, dass Leute die Aufzeichnungen menschlicher Erfahrungen und die Episteln eines Menschen als die von dem Heiligen Geist gesprochenen Worte an die Kirchen betrachten! Dies trifft besonders auf die Episteln zu, die Paulus für die Kirchen schrieb, denn seine Episteln wurden beruhend auf den damaligen Umständen und Situationen der jeweiligen Kirche für die Brüder und Schwestern geschrieben und sollten die Brüder und Schwestern im Herrn ermahnen, damit sie die Gnade des Herrn Jesus Christus empfangen konnten. Seine Episteln sollten die Brüder und Schwestern damals erwecken. Man kann sagen, dass dies seine eigene Last war, und auch die Last, die der Heilige Geist ihm gegeben hatte; schließlich war er ein Apostel, der die damaligen Kirchen anleitete, der Episteln für die Kirchen schrieb und sie ermahnte – das war seine Verantwortung. Seine Identität war bloß die eines arbeitenden Apostels, und er war lediglich ein von Gott gesandter Apostel; er war kein Prophet und auch kein Weissager. Seine eigene Arbeit und die Leben der Brüder und Schwestern waren für ihn von größter Wichtigkeit. Somit konnte er nicht im Namen des Heiligen Geistes sprechen. Seine Worte waren nicht die des Heiligen Geistes, geschweige denn könnten sie als die Worte Gottes gelten, denn Paulus war nichts weiter als ein Geschöpf Gottes und gewiss nicht die Menschwerdung Gottes. Seine Identität war nicht die gleiche wie die von Jesus. Die Worte Jesu waren die Worte des Heiligen Geistes, sie waren die Worte Gottes, denn Seine Identität war die des Christus – des Sohns Gottes. Wie könnte Paulus Ihm gleich sein? Wenn die Menschen Episteln oder Worte, wie die des Paulus, als die Kundgebungen des Heiligen Geistes betrachten und sie als Gott anbeten, dann kann man nur sagen, dass sie zu unkritisch sind. Ist das, mit schärferen Worten ausgedrückt, nicht einfach Blasphemie? Wie könnte ein Mensch in Gottes Namen sprechen? Und wie könnten Menschen sich vor den Aufzeichnungen seiner Episteln und vor den Worten, die er sprach, verneigen, als wären sie ein heiliges Buch oder ein himmlisches Buch? Können die Worte Gottes etwa beiläufig von einem Menschen geäußert werden? Wie könnte ein Mensch in Gottes Namen sprechen? Und könnten die Episteln, die er für die Kirchen schrieb, deiner Meinung nach, somit nicht von seinen eigenen Vorstellungen befleckt sein? Wie könnten sie nicht mit menschlichen Vorstellungen befleckt sein? Er schrieb auf seinen persönlichen Erfahrungen und seinem eigenen Wissen beruhend Episteln für die Kirchen. Zum Beispiel schrieb Paulus eine Epistel an die Kirchen Galatiens, die eine bestimmte Meinung enthielt, und Petrus schrieb eine andere, die eine andere Ansicht vertrat. Welche von den beiden kam vom Heiligen Geist? Keiner kann das mit Sicherheit sagen. Somit kann man nur sagen, dass beide eine Last für die Kirchen trugen, dennoch stellen ihre Briefe ihre geistliche Größe dar, sie repräsentieren ihre Versorgung und Unterstützung für die Brüder und Schwestern und ihre Last den Kirchen gegenüber, und sie repräsentieren nichts weiter als menschliches Wirken – sie stammten nicht vollständig vom Heiligen Geist. Wenn du sagst, dass seine Episteln die Worte des Heiligen Geistes seien, dann bist du absurd und begehst Blasphemie! Die Paulusbriefe und die anderen Episteln des Neuen Testaments entsprechen den Memoiren geistlicher Persönlichkeiten aus jüngerer Zeit: Sie sind auf gleicher Ebene mit den Büchern von Watchman Nee oder den Erfahrungen des Lawrence und so weiter. Es ist nur so, dass die Bücher neuzeitiger geistlicher Persönlichkeiten nicht in das Neue Testament aufgenommen werden, trotzdem ist das Wesentliche an diesen Menschen dasselbe: Sie waren Menschen, die vom Heiligen Geist während einer gewissen Zeitspanne verwendet wurden, die Gott jedoch nicht direkt repräsentieren konnten.

aus „Bezüglich der Bibel (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Zurück: 1. Die Bibel ist nur eine Aufzeichnung von Gottes zwei Werkphasen im Zeitalter des Gesetzes und im Zeitalter der Gnade; sie ist keine Aufzeichnung der Gesamtheit von Gottes Werk

Weiter: 3. Die religiöse Welt denkt, Glaube an Gott sei Glaube an die Bibel und Abweichung von der Bibel sei kein Glaube an Gott; weshalb dieses Verständnis falsch ist

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