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Zeugnisse der Erfahrung des Urteils Christi

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75. Endlich lebe ich ein wenig so wie Mensch

Xiangwang     Provinz Sichuan

In meinem Herzen fühle ich mich jedesmal sehr gezüchtigt, wenn ich sehe, dass Gottes Worte sagen: „Grausame, brutale Menschheit! Die Hinterhältigkeit und Intrigen, die Drängelei mit allen, das Gerangel um Ansehen und Vermögen, das gegenseitige Schlachten – wann wird es je enden? Gott hat Hunderttausende von Worten gesprochen, doch niemand ist zur Besinnung gekommen. Sie handeln zum Wohle ihrer Familien und zum Wohle ihrer Söhne und Töchter, für ihre Karriere, ihre Zukunftsperspektiven, ihren Status, ihre Eitelkeit und ihr Geld, um ihrer Kleider willen, um der Nahrung und des Fleisches willen, – wessen Handlungen sind wirklich im Interesse Gottes? Selbst unter denen, deren Handlungen zum Wohle Gottes sind, gibt es nur wenige, die Gott kennen. Wie viele handeln nicht zum Wohle ihrer eigenen Interessen? Wie viele unterdrücken und diskriminieren andere nicht, um ihren eigenen Status zu erhalten? So wurde Gott unzählige Male gewaltsam zum Tode verurteilt...“ („Das Böse muss bestraft werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Ich denke daran zurück, wie ich die Wahrheit nicht suchte, wie ich bei der Erfüllung meiner Pflicht wiederholt mit meinen Mitarbeitern wetteiferte, wie ich wegen meiner Reputation und meinem Vorteil den anderen unterdrückte oder ablehnte – wie ich Verluste verursachte, sowohl für mein eigenes Leben als auch für die Arbeit von Gottes Familie. Obwohl Gott viele Umstände herbeiführte, um mich zu retten, war ich taub, versagte vollkommen dabei, Gottes Absicht zu verstehen. Aber Gott fuhr fort, Mitleid mit mir zu haben, mich zu retten und erst nach wiederholter Züchtigung wurde ich wach und verstand Gottes Wunsch, uns zu retten und legte mein Streben nach Reputation und Status beiseite und fing an, ein wenig wie ein Mensch zu handeln.

Im Jahr 1999 nahm ich Gottes Werk in den Letzten Tagen an. Zu der Zeit erfüllte meine Familie unsere Pflicht der Gastfreundschaft und ich sah, wie gut einige Brüder und Schwestern kommunizierten, sie waren fähig, Gottes Worte zu gebrauchen, um jede Frage zu beantworten. Wir waren alle bereit, uns auf sie einzulassen und wir kommunizierten offen mit ihnen über alle Angelegenheiten. Ich beneidete sie und dachte: Wäre es nicht großartig, wenn ich eines Tages so wie sie sein könnte, umgeben von Brüdern und Schwestern, und ihre Probleme lösen würde? Und mit dieser Absicht fing ich an, meine Pflichten in der Gemeinde zu erfüllen. Im Jahr 2007 empfing ich Gottes Erhöhung und Anerkennung und erhielt die Aufgabe eines Distriktleiters. Meine Brüder und Schwestern berichteten mir, wenn die Objekte meiner Arbeit in einem nicht korrekten Zustand waren, von ihren eigenen Schwierigkeiten und von verschiedenen Problemen in dem Distrikt. Ich fühlte, ich war im Zentrum der Dinge und dass meine Jahre der Arbeit sich gelohnt hatten. Nun konnte ich einige Wahrheiten kommunizieren und meinen Brüdern und Schwestern bei ihren Schwierigkeiten helfen. Und obwohl die Arbeitsauslastung etwas schwer war, war ich bereit, hart zu arbeiten. Um diese Position aufrechtzuerhalten und meiner Eitelkeit zu genügen, benahm ich mich beispielhaft und positiv, wenn ich meine Pflicht erfüllte. Ganz gleich welche Arbeit uns die Leiter zuwiesen, auch wenn meine Mitarbeiter fühlten, dass es schwer war und sie nicht bereit waren zu kooperieren, reagierte ich immer gut und wenn ich Schwierigkeiten hatte, blieb ich still und stimmte ihnen aktiv zu. Auch wenn es Dinge gab, die ich nicht verstand, spielte ich mit, um die Anerkennung meiner Leiter zu gewinnen.

So dachten meine Leiter gut über mich und ich hob mich von meinen Mitarbeitern ab, ich fing an, auszuarbeiten, wie ich meine Ziele erreichen konnte. Es war am leichtesten bemerkt zu werden, meine Fähigkeiten zu beweisen und die Anerkennung meiner Leiter zu gewinnen, wenn ich meine Pflicht erfüllte. Solange diese Arbeit effektiv war, war es kein großes Problem, wenn deine andere Arbeit nicht so war – die Leiter beschnitten mich nicht und handelten nicht an mir. Und so ging ich an die Arbeit heran: Ich änderte die Art und Weise, wie ich mich dem Evangelium näherte und leitete meine Brüder und Schwestern nicht länger geduldig. Wenn sie irgendwelche Schwierigkeiten in der Evangeliumsarbeit berichteten, beschnitt ich sie oder handelte an ihnen. Ich fing an, die Gemeindeleiter wegen Ergebnissen unter Druck zu setzen und zu belästigen und wenn die Ergebnisse enttäuschend waren, wurde ich zornig: „Warum hast du so wenig Leute? Möchtest du diesen Job behalten? Wenn wir nächsten Monat keine besseren Resultate sehen, werden wir dich ersetzen müssen!“ Ich nahm keine Rücksicht auf die Statur meiner Brüder und Schwestern, noch gebrauchte ich die Wahrheit, um die Probleme und Schwierigkeiten, denen sie begegneten, zu lösen. Ich setzte sie lediglich unter Druck und bedrängte sie, mit dem Ziel, meine eigene Position zu erhalten. Schnell verbesserten sich die Resultate, was mich erfreute. Bessere Resultate bedeuteten, dass ich unter den Besten meiner Mitarbeiter war und ich wurde selbstverliebt. Kurz darauf wurde uns ein Bruder zugewiesen. Er sah gut aus und war ein guter Redner und Kommunikator. Er ging in den Gemeinden herum und die Brüder und Schwestern lobten alle seine Gemeinschaft. Das brachte mich auf: Sie alle lobten seine Gemeinschaft – was bedeuten musste, dass meine nicht gut war! Es wäre besser gewesen, wenn er nicht hierher gesandt worden wäre. Ich verglich mich mit ihm und stellte fest, er war wirklich besser als ich. Aber ich war nicht bereit aufzugeben. Zu der Zeit war ich um Reputation und Vorteil besorgt und nicht an den verschiedenen Problemen der Gemeinde interessiert. Ich fing an, mir Sorgen darum zu machen, was ich anzog, wie ich sprach und handelte. Bei den Treffen gab ich absichtlich mit meiner Weisheit an, sodass meine Brüder und Schwestern viel von mir hielten. Manchmal setzte ich den Bruder, der dazu angewiesen war, mit mir zu arbeiten, herab und hielt Ausschau danach, wie das Objekt unserer Arbeit mich betrachtete. Ich lebte in einem falschen Zustand und war unfähig, mich selbst zu retten. In allen Angelegenheiten verglich ich mich mit jenem Bruder und hatte das Wirken des Heiligen Geistes vollständig verloren. Kurz darauf wurde ich ersetzt. Als ich die Nachricht bekam, war es, als würde sich ein Messer in meinem Herzen umdrehen– was war jetzt mit meinem Ansehen, meinem Status, meiner Zukunft? Gott richtete und züchtigte mich, dennoch verstand ich meine Natur nicht. Im Gegenteil, ich spekulierte, wie mich die Leiter an anderen Orten bewerten würden: Wie würde ich den Menschen begegnen, was würden jene, die mich kannten, denken? Gefangen in Satans Netz fing ich an zu grollen und bedauerte, dass ich meine Pflicht als Leiter erfüllt hatte, dass, wenn ich diese Rolle nicht angenommen hätte, diese Dinge nie passiert wären. … Je mehr ich nachdachte, desto mehr litt ich. Unter Gottes Züchtigung verlor ich den Schlaf und machte mir wilde Gedanken. Schließlich war ich beinahe an dem Punkt des geistlichen Zusammenbruchs und einige Male dachte ich daran, mich auf die Straße zu legen und überfahren zu werden. An diesem Punkt wusste ich, dass ich in einem gefährlichen Zustand war, aber ich konnte mich nicht selbst befreien und hatte keine andere Chance, als vor Gott zu stehen und zu beten: „Oh Gott, in diesem Moment lebe ich in der Dunkelheit, von Satan hereingelegt und ich leide sehr. Ich will alles, was mir heute geschehen ist, nicht annehmen, ich möchte Deiner Züchtigung und Deinem Gericht entkommen und ich habe mich beschwert und Dich betrogen. Oh Gott! Ich bitte Dich, mein Herz zu beschützen, mich fähig zu machen, mich selbst zu prüfen und zu verstehen, habe Erbarmen mit mir.“ Danach sah ich die Gemeinschaft des Menschen: „Manche Menschen behandelt Gott mit besonderer Güte und Erhöhung. Sie werden zu Leitern oder Arbeitern befördert, ihnen werden wichtige Aufgaben übertragen. Aber diese Menschen vergelten Gottes Liebe nicht, sie leben für ihr eigenes Fleisch, für Status und Reputation, sie suchen sich selbst zu bezeugen und Respekt zu erlangen. Sind diese Handlungen gute Taten? Sie sind es nicht. Diese Menschen verstehen nicht, wie man Gott tröstet, sie haben keine Rücksicht auf Gottes Wünsche. Sie streben nur danach, sich selbst zufriedenzustellen. Dies sind Menschen, die Gottes Herz verletzen, die nur Böses tun, die soviel Schaden verursachen, zu viel Schaden für Gottes Herz. Gott fördert sie als Leiter, als Arbeiter, um sie zu unterstützen, damit sie vollkommen werden. Aber sie haben keine Rücksicht auf Gottes Wünsche und arbeiten nur für sich selbst. Sie arbeiten nicht, um Zeugnis für Gott abzulegen oder arbeiten, damit diejenigen, die Gott auserwählt hat, in das Leben eintreten können. Sie arbeiten, um für sich selbst Zeugnis zu geben, um ihre eigenen Ziele zu erreichen, um einen Status unter denen zu haben, die Gott auserwählt hat. Dies sind die Menschen, die Gott am meisten widerstehen, die Gottes Herz am meisten verletzen. Dies ist ein Verrat an Gott. In menschlichen Worten ist es ein Versagen, das zu schätzen, was für sie getan worden ist, in geistlichen Worten sind diese Menschen böse Individuen, die Gott widerstehen.“ („Die wichtige Bedeutung hinter der Vorbereitung der Taten Gottes“ in „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben II“) Diese Kommunikation fühlte sich wie ein zweischneidiges Schwert an, dass mir ins Herz gestoßen wurde, und ließ mich sehr gezüchtigt zurück. Es war Gottes Güte und Erhöhung, die mir erlaubte, ein Leiter zu werden und Er hatte dies getan, damit ich vollkommen werden konnte. Aber ich nahm auf Gottes Absicht keine Rücksicht und wusste nicht, wie ich Seine Liebe vergelten sollte. Ich lebte für den Status und die Reputation, um mich selbst zu bezeugen und die Natur davon war, Gott zu widerstehen und zu betrügen. Gott verachtete alles, was ich tat und beendete so meinen Dienst und zeigte mir, dass in Gottes Familie Gott und die Wahrheit regieren. Ich dachte zurück an das, wonach ich gesucht hatte: Ich dachte, dass die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu meinen Leitern sicherstellen würde, dass ich meine Position behielt, so beugte ich mich vor ihnen und scharrte vor ihnen und stimmte all ihren Worten zu. Aber zu meinen Brüdern und Schwestern war ich harsch und kritisch. Wie erbärmlich! Für Status tat ich alles. Ich versuchte, meine Brüder und Schwestern dafür zu gebrauchen, um mein Ziel, mich von anderen abzuheben, zu erreichen; ich kam meiner Verantwortung für das Leben der Brüder und Schwestern nicht nach. Ich unterdrückte und bedrängte, bis zu dem Punkt, dass die Objekte meiner Arbeit mich fürchteten und mieden und nicht wagten, sich mir zu öffnen. Dennoch kehrte ich nicht um und prüfte mich selbst. Gott hatte den Bruder zu mir gesandt und ich versagte nicht nur dabei, diese Lektion zu lernen, ich kämpfte noch härter um Reputation und Vorteil und stellte mein Fleisch zur Schau und veranlasste Gott, mich zu verachten und verlor das Wirken des Heiligen Geistes. Und meine Ersetzung war Gottes Gerechtigkeit, die auf mich kam: das bestmögliche Gericht über mich, die beste Rettung, Gottes große Liebe. Sonst wäre ich unwissentlich weiter auf einem Weg des Antichristen gegangen. Gott stoppte meine sündigen Schritte. Ich bedauerte zutiefst, dass meine ursprüngliche Absicht meines Strebens falsch gewesen war und dass ich mich nicht darauf konzentriert hatte, das Problem zu lösen, das zu meinem heutigen Versagen geführt hatte. Während jener Zeit schluchzte ich, wann immer ich das Lied von der Erfahrung sang, und die Tränen flossen über mein Gesicht: „Nachdem ich Deine Disposition beleidigt hatte, fiel ich in die Dunkelheit und spürte den Schaden Satans zur Gänze. Ich fühlte mich verlassen und hilflos, von meinem Gewissen angeklagt, litt stärker als durch den Tod und erst dann kannte ich das Glück eines friedlichen Gewissens. Wieviele Gelegenheiten, vervollkommnet zu werden, hatte ich verpasst und dabei versagt, Deine guten Absichten zu sehen. Auch wenn ich alles gebe, kann ich den Schaden, den ich Deinem Herzen zugefügt habe, nicht wieder gutmachen. Oh Gott, praktischer Gott, wie sehr wünsche ich, dahin zurückzukehren, wo ich einmal war und noch einmal von neuem zu beginnen. Wie kann ich mit Dir kompatibel sein, wenn mein Herz extravagante Wünsche verbirgt? Ich verlange nach den Vorteilen des Status – wie kann ich also nicht fallen? Ich habe immer keine Rücksicht auf Deine Wünsche genommen, ich war Dir gegenüber passiv und widerstand Dir und während ich Dir diente, widerstand ich Dir ebenfalls und betrog. Wenn nicht Dein Erbarmen gewesen wäre, wäre ich heute nicht hier. Angesichts dessen, was ich getan habe, wäre der Tod keine Erlösung. Diese Atemzüge, die ich mache, habe ich durch Deine Nachsicht erlangt. Oh Gott, praktischer Gott, ich hätte Dich nicht so viel für mich leiden lassen sollen. Deine Worte des Lebens berühren mein Herz, Deine Ermahnungen geben mir endlose Stärke und erlauben mir mitten in der Niederlage aufzustehen und zeigen mir den Wert des Lebens und warum ich geschaffen wurde. Als ich also Deiner letzten Bitte gegenüberstand, wie konnte ich da erneut entkommen? Ich möchte wirkliches Handeln gebrauchen, um den Preis, den Du gezahlt hast, zurückzuzahlen. Ob ich Segnungen oder Widrigkeiten erfahre, ich möchte nur Dich zufriedenstellen, mich Dir geben und Dir dicht nachfolgen, auch wenn ich nichts dafür zurück bekomme.“ („Gottes Erbarmen gab mir eine Wiedergeburt“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“) Diese Läuterung begleitete mich für einen Zeitraum von mehr als einem Jahr und trotz des Leidens auf Leben und Tod, was sich anfühlte, als würde ich bei lebendigem Leib gehäutet, stellte ich fest, dass meine Gier nach Status und Zukunftsaussicht schwächer wurde und ich sah, wie wertvoll diese Läuterung war.

Im Jahr 2012 ordnete eine, für die Arbeit verantwortliche, Schwester mich und einen Bruder dazu ab, Entfernungs- und Ausstoßungsarbeit an einem bestimmten Ort durchzuführen. Weil ich seit langer Zeit keine Arbeit für die Kirche ausgeführt hatte, hatte ich ein geringeres Verständnis von einigen Prinzipien. Ich fühlte, dass einige Probleme in der Gemeinde und Probleme bei der Bestimmung der Natur der Dinge in unserer Entfernungs- und Ausstoßungsarbeit etwas schwierig waren. Aber jener Bruder hatte kontinuierlich Gemeindearbeit verrichtet und glich meinen Mangel aus und zeigte mir, was ich lernen sollte. Dies war Gottes Liebe – Er legte keine schwere Last auf mich. Jener Bruder erstattetet Bericht über unsere Arbeit und er übernahm den größten Teil der Kommunikation bei der Entscheidung über die Natur der Dinge. Als wir mit den Objekten unserer Arbeit zusammentrafen, war er der Erste, der kommunizierte und mit der Zeit wurde es so, als existierte ich nicht und etwas in mir kam zum Vorschein: Wenn wir zusammenarbeiten, bist du besser bei der Gemeinschaft, aber ich bin besser bei der Arbeit des Evangeliums. Und ganz gleich wie gut du in der Gemeinschaft bist, du musst praktisch sein. Sagten die Oberen nicht, dass die Entfernungs- und Ausstoßungsarbeit nicht die Arbeit des Evangeliums benachteiligen solle? Du redest und redest und redest, gibst an. Es wäre besser, wenn wir uns trennen würden, sodass auch ich meine Stärken zeigen kann. Ich bin nicht unfähig. Du denkst vielleicht, dass ich nicht so gut in der Gemeinschaft bin, aber bei praktischer Arbeit bin ich besser als du und Evangeliumsarbeit ist ohnehin meine Stärke. Und zu diesem Zeitpunkt erhielten wir einen Brief von der verantwortlichen Schwester – aus arbeitstechnischen Gründen sollten wir uns trennen und jeder sollte für ein Gebiet verantwortlich sein. Und obwohl die Ergebnisse der ganzen Arbeit in dem Gebiet, für das ich verantwortlich war, nicht so gut waren, wie die in dem Gebiet meines Bruders, war ich immer noch erfreut: Ich hatte einen Ort, an dem ich meine Talente gebrauchen konnte. Und auch wenn die Ergebnisse nicht sehr gut waren – warte bis ich daran gearbeitet habe, ich werde beweisen, wie fähig ich bin. Sobald wir getrennt waren, stürzte ich mich in meine Arbeit und fing an, Dinge zu organisieren, die Arbeitsverhältnisse mit den Brüdern und Schwestern zu kommunizieren und Gottes Worte zu finden, um sie zu kommunizieren. Und die Dinge fingen an, besser zu werden. Und ich konnte nicht anders als zu denken: Wie geht es wohl meinem Bruder? Macht er es besser als ich? Und als wir uns trafen und ich erfuhr, dass meine Evangeliumsarbeit besser war als seine, dass ich mehr Menschen gewonnen hatte, war ich insgeheim erfreut: Endlich bin ich besser als du und kann mich stolz fühlen. Und gerade als ich zufrieden war, rügte mich der Heilige Geist: „Stiehlst du nicht Gottes Ruhm?“ Mein Herz sank. Ja, die Verbreitung des Evangeliums ist die Pflicht jedes einzelnen von Gottes Auserwählten, aber ich hatte es als Weg zur Reputation und zu Vorteilen betrachtet. Und dank der Mitarbeit meiner Brüder und Schwestern, dank Gottes Segnungen hatten wir jene Menschen gewonnen. Worüber hatte ich mich zu brüsten? Ich errötete, als ich daran dachte. Ich war so erbärmlich. Gottes Heiligkeit erlaubte mir nicht, solche Verdorbenheit zu behalten und als ich meine Umstände erkannte, dankte ich Gott dafür, dass Er mich wieder zur Vernunft gebracht hatte. Ich würde nicht länger nach Reputation und Status suchen. In den folgenden Tagen konzentrierte ich mich auf das Lesen von Gottes Worten, wenn ich Situationen begegnete, nahm ich sie, als von Gott gesandt, an und allmählich ließ mein Drang nach Reputation und Status nach. Ich verglich einfach meine Liebe zu Gott mit der meiner Mitarbeiter und zehrte von den Stärken anderer und glich die gegenseitigen Schwächen aus. Wenig später wurde ich befördert, um eine andere Aufgabe zu übernehmen. Ich war sehr überrascht und wusste, das war Gottes Erhebung meiner Person. Ich schätzte diese Aufgabe und wünschte, alles in meiner Macht stehende zu tun, um Ihn zufriedenzustellen.

Im August 2012 kommunizierte die verantwortliche Schwester mit mir und wies mich an, meine Aufgabe an einem anderen Ort zu tun. Zu der Zeit stimmte ich eifrig zu, aber bevor ich ging, sagte sie: „Es ist besser, jenen Bruder zu schicken, damit er mit dir zusammenarbeitet, es wird besser für die Arbeit von Gottes Familie sein. ...“ Sie fragte nach meiner Meinung und ich sagte: „Das ist gut, ich bin bereit, mit ihm zu arbeiten.“ Und als wir uns bei einem Treffen sahen, war er mir gegenüber offen: „Ich war nicht einverstanden damit, dass sie dich gewählt haben, deine Gemeinschaft ist nicht so gut wie meine!“ Diese eine frei heraus gesprochene Erklärung ließ mich in großer Unruhe zurück. Ich dachte, ich hätte meine Voreingenommenheit gegen meinen Bruder hinter mir gelassen, aber nachdem ich das gehört hatte, erschien dasselbe Etwas wieder in mir: Es ist eine wahre Schande, ich hätte nicht zustimmen sollen, mit ihm zu gehen. Er kennt alle meine Schwächen. Ich hatte gedacht, dass ich bei meiner Ankunft als Neuankömmling mehr geschätzt würde! Aber jetzt kann man nichts mehr machen. Ich zwang mich zu einem Lächeln und verhielt mich so, als ob alles in Ordnung war und dachte: Ich bin nicht gut im Gemeinschaft haben, aber ich wurde zuerst gewählt, weil ich besser als du bin. Wenn du mir nicht glaubst, warte es ab! Wir reisten zu unserem neuen Arbeitsplatz und stürzten uns in die Arbeit. Zuerst, als wir die Objekte unserer Arbeit trafen, betete ich darum, fähig zu sein, dem Fleisch zu entsagen, mich zurückzuhalten um einer harmonischen Partnerschaft willen. Ich hörte sorgfältig zu, wie er mit den Objekten unserer Arbeit über ihren Zustand kommunizierte und betete für ihn, während ich die Arbeit des Evangeliums mit ihnen kommunizierte. Nach einiger Zeit erkannte ich, wie seine Kommunikation deutlicher als meine war. Während der Treffen mit den Objekten unserer Arbeit wollte ich nicht ein einziges Wort in der Gemeinschaft sagen. Ich wünschte, diese Treffen würden früh enden und wollte nur weggehen. Wir waren damals für ein großes Gebiet verantwortlich und mir kam eine Idee: Wenn wir getrennt arbeiten würden, würde ich nicht so sehr leiden. Als ich dies meinem Bruder erklärte, stimmte er zu: „Die Größe des Bezirks erschwert die Arbeit, es wäre okay, wenn wir uns trennten.“ Als ich allein mit den Objekten unserer Arbeit zusammenkam., war ich in der Lage ausführlich reden, zu kommunizieren und zu organisieren und eine große „Last“ für sie auf mich zu nehmen. Bald sah ich Resultate in allen Aspekten meiner Arbeit, während mein Bruder nicht besonders gut vorankam. Ich unternahm deswegen nichts, als ob es nicht meine Angelegenheit war. Bei einem Treffen erfuhr unser Leiter, dass wir getrennt arbeiteten und kommunizierte mit uns über die Verantwortlichkeiten unserer Arbeit und die Wahrheit einer harmonischen Partnerschaft. Ich war bereit, dies zu akzeptieren und nicht länger getrennt von ihm zu arbeiten. Aber wir arbeiteten weiter getrennt und gebrauchten die Ausrede, dass wir unsere eigene Arbeit besser kennen würden. Aus Furcht, mein Leiter würde mich kritisieren, ging ich in den Bezirk meines Bruders, um mit den Objekten seiner Arbeit zu kommunizieren, aber ich fühlte, dass ich außerhalb meines Gebietes war. Wenn ich gut kommunizierte, würde mein Bruder die Anerkennung bekommen. Also tat ich nur so und entschuldigte mich und sagte, ich hätte einige administrative Arbeit zu tun und eilte davon. Mein Bruder erzielte weiterhin keine Resultate, dennoch gab ich mir keine Schuld oder fürchtete mich – ich hatte keine Ehrfurcht vor Gott und ich ignorierte sogar einige Mitteilungen unseres Leiters. Dies ging so weiter, bis wir über unsere Arbeit Bericht erstatteten, als ich ins Staunen geriet: Obwohl mein Bereich viele Menschen gewonnen hatte, waren die Zahlen, wenn unsere beiden Gebiete addiert wurden, niedrig. Erst dann fürchtete ich mich. Ich hatte versucht, mich zu beweisen, meine Absicht zu zeigen, wie gut ich arbeiten konnte, dass ich bei der Evangeliumsarbeit besser als er war. Aber die Evangeliumsarbeit in seinem Gebiet war beinahe zum Stillstand gekommen – und die Oberen hatten gesagt, dass dies unter keinen Umständen geschehen dürfe. Ich war das Hindernis geworden, das verhinderte, dass Gottes Wille ausgeführt wird. Ich hatte keine andere Wahl, als in Gottes Worte zu schauen, um den Hauptgrund für diese Umstände zu sehen. Ich sah folgendes: „Jeder von euch muss, als Menschen, die dienen, in der Lage sein, die Interessen der Kirche in allem, was ihr tut, zu verteidigen, anstatt auf eure eigenen Interessen zu achten. Es ist inakzeptabel, im Alleingang zu handeln, wo du ihn untergräbst und er dich untergräbt. Menschen, die so handeln, sind nicht geeignet, Gott zu dienen! Die Gesinnung dieser Sorte Mensch ist so schlimm; kein Fünkchen Menschlichkeit bleibt in ihnen. Sie sind hundert Prozent Satan! Sie sind wilde Tiere! Sogar jetzt noch geschehen derartige Dinge unter euch, und das geht so weit, dass man einander während der Gemeinschaft angreift, absichtlich nach Vorwänden sucht, ganz rot im Gesicht wird, während man über irgendeine Kleinigkeit streitet, und keine der Personen ist bereit, sich zurückzunehmen, jeder verbirgt vor dem anderen, was in ihm vorgeht, beobachtet den jeweils anderen angespannt und ist auf der Hut. Kann sich diese Art von Gesinnung für den Dienst an Gott geziemen? Kann solche Arbeit wie die eure die Brüder und Schwestern versorgen? Nicht nur bist du nicht in der Lage, Menschen auf einen richtigen Kurs im Leben zu leiten, tatsächlich impfst du den Brüdern und Schwestern deine verdorbenen Gesinnungen ein. Verletzt du andere nicht damit? Dein Gewissen ist so schlecht, durch und durch verdorben! Du trittst nicht in die Wirklichkeit ein und setzt die Wahrheit nicht in die Praxis um. Vielmehr stellst du ungeniert deine teuflische Natur vor anderen Leuten bloß, du kennst absolut kein Schamgefühl! Die Brüder und Schwestern sind dir anvertraut worden, aber du führst sie in die Hölle. Bist du nicht eine Person, deren Gewissen faulig geworden ist? Du bist vollkommen schamlos!“ („Dient, wie es die Israeliten taten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Gottes harsche Worte enthüllten meine wahre Natur und beschämten mich. Es war wegen Gottes Erhöhung und Güte, dass ich meine Pflicht erfüllen konnte, Gott hatte mich damit betraut, meine Brüder und Schwestern zu Ihm zu bringen. Aber ich trat nicht in die Realität ein, ich praktizierte die Wahrheit nicht und für Reputation und Status ignorierte ich die Interessen von Gottes Familie. Ich kämpfte offen und im Geheimen mit meinem Bruder und arbeitete allein. Jetzt ist die Zeit, das Evangelium zu verbreiten und Gott hofft, dass diejenigen, die wirklich die Wahrheit suchen, bald in Gottes Familie zurückkehren. Aber ich drückte mich vor meiner Verantwortung und liebte Gott nicht, ich berücksichtigte Seinen sehnlichsten Wunsch nicht, diejenigen, die den wahren Weg suchten, zu Gott zu bringen. Ich trachtete nach Reputation und Status, jene wertlosen Dinge, um mich selbst zu beweisen, statt anderen zu helfen. Ich kommunizierte nicht über die Probleme in unserer Arbeit und hoffte, dass mein Bruder hinter mir zurück blieb. Ich war auf die Aspekte der Arbeit neidisch, in denen mein Bruder stärker war oder ignorierte sie sogar und ich behandelte die Arbeit als Spiel, in dem ich angab, mich brüstete und meinen Bruder herabsetzte. Ich war sehr böse, ohne jegliche Menschlichkeit. Gott verabscheut solche Menschen und wenn ich mich nicht änderte, wie konnte ich Ihm dienen? Wenn ich nicht in die Realität eintrat, wie konnte ich meine Brüder und Schwestern zu Gott bringen? In Tränen kam ich zu Gott und betete: „Oh Gott! Ich habe falsch gehandelt, es war alles meine Widerspenstigkeit. Ich habe Deine Wünsche nicht berücksichtigt und, um mich selbst zu beweisen, habe ich gegen meinen Bruder gekämpft, um ihn zu schlagen ignorierte ich mein Gewissen und kam meiner Verantwortung nicht nach. Und nun ist der Evangeliumsarbeit Schaden zugefügt worden und ich habe vor Dir gesündigt. Aber ich möchte Buße tun und mich ändern, mit meinem Bruder harmonisch zusammenarbeiten und die Evangeliumsarbeit aktiver gestalten. Wenn ich wieder danach strebe, Status zu erringen, strafe mich, Gott. Ich bin bereit, von Dir beobachtet zu werden. Amen!“ Nach dem Gebet nahm ich den Bus, um meinen Bruder zu besuchen und kommunizierte offen mit ihm und gab zu, wie ich widerspenstig vor Gott gehandelt hatte und wie ich plante, mich zu bessern. Wir kommunizierten über unser Verständnis unserer selbst. Danach arbeiteten wir wie einer mit Gott zusammen und fingen an, die Fehler unserer Arbeit zu verbessern, schauten nach den Versehen und Irrtümern und summierten die erfolgreichen Erfahrungen, die ich gemacht hatte und handelten strikt nach den Arbeitsvorschriften. Unsere Evangeliumsarbeit verbesserte sich bald. Daraus erkannte ich Gottes gerechte Disposition. Gottes Heiligkeit gestattet es nicht, dass es Schmutz oder Verdorbenheit in mir gibt und als ich von Satan getäuscht worden war und mich nicht selbst retten konnte, war es Gott, der die Hand der Errettung ausstreckte und mich vom Rande des Todes wegzog, mich aus Satans Einfluss befreite und mir ermöglichte, mich zu ändern. Ich bin bereit, die Wahrheit zu suchen und nicht mehr widerspenstig zu sein, vollkommen treu zu sein in allem, was Gott mir anvertraut.

Ich sah, dass Gottes Wort sagt: „Sehr selten sagt irgendeiner von euch beim gemeinsamen Arbeiten: Ich würde gern hören, was du in Gemeinschaft mit mir über diesen Aspekt der Wahrheit zu sagen hast, weil ich mir darüber nicht im Klaren bin. Oder sagt: Du hast mehr Erfahrung als ich in dieser Angelegenheit, kannst du mir bitte ein wenig Orientierungshilfe geben? Wäre dies nicht eine gute Art, es zu tun? Ihr auf den höheren Stufen hört eine Menge Wahrheit und versteht eine Menge vom Dienen. Wenn ihr Leute, die ihr die Arbeit in den Kirchen aufeinander abstimmt, nicht voneinander lernt und kommuniziert, die Defizite des jeweils anderen ausgleicht, woraus könnt ihr Lektionen lernen? Wenn ihr auf irgendetwas stoßt, solltet ihr Gemeinschaft miteinander führen, damit dein Leben profitieren kann. Und ihr solltet sorgfältig Gemeinschaft über Dinge jeder Art führen, bevor ihr Entscheidungen trefft. Nur indem ihr so handelt, seid ihr der Kirche gegenüber verantwortlich und seid nicht oberflächlich. Nachdem ihr alle Kirchen besucht habt, solltet ihr zusammenkommen und Gemeinschaft über all die Fragen haben, die ihr erkennt, und Probleme, auf die ihr bei der Arbeit stoßt, und die Erhellung und Erleuchtung, die ihr empfangen habt, kommunizieren – das ist eine unverzichtbare Praxis des Dienstes. Ihr müsst eine harmonische Zusammenarbeit erreichen, im Sinne von Gottes Werk, zum Nutzen der Kirche, und um die Brüder und Schwestern weiter anzuspornen. Du stimmst dich mit ihm ab, und er stimmt sich mit dir ab, jeder ergänzt den anderen, und ihr erzielt ein besseres Arbeitsergebnis, um so für Gottes Willen Sorge zu tragen. Nur das ist wahre Zusammenarbeit, und nur solche Menschen haben wahren Eintritt.“ („Dient, wie es die Israeliten taten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) In Gottes Worten sah ich einen Weg, den Eintritt zu praktizieren und wusste, wie ich mit anderen zusammen dienen konnte. Ich verstand Gottes Wünsche: Jeder hat seine Stärken und Gott möchte, dass diese Stärken bei der Arbeit in Gottes Familie gebraucht werden und wenn man das tut, dann werden die jeweiligen Schwächen ausgeglichen. Mit diesem Bruder zu arbeiten war genau das, was ich brauchte. Ich war in der Kommunikation über die Wahrheit schwach und wegen Gottes Liebe war ich mit ihm zusammengestellt, damit seine Stärke meine Schwäche ausgleichen konnte. Aber ich erkannte das nicht und wenn ich mit meinem Bruder zusammen war, fragte ich nicht nach seiner Hilfe, wenn ich etwas nicht verstand. Manchmal, wenn er mit mir kommunizierte, war ich nicht bereit zuzuhören. Ich rangelte mit ihm um die Position und schadete sowohl meinem Leben als auch der Evangeliumsarbeit. In den Tagen, die folgten, praktizierte ich den Eintritt in diesen Aspekt der Wahrheit und fragte meinen Bruder über Dinge, die ich nicht verstand oder nicht klar sehen konnte: Würdest du bitte mit mir über diesen Aspekt der Wahrheit kommunizieren, da ich mir darüber nicht im Klaren bin. Ich zog ihn auch bei Schwierigkeiten in meiner Arbeit zu Rate: Dies verstehe ich nicht sehr gut, könntest du mir einen Rat geben? Von da an lernten wir voneinander und ergänzten uns, wenn wir zu den Gemeinden gingen und wenn wir einem Problem begegneten, kommunizierten wir miteinander und fanden zusammen Gottes Worte, um die Probleme der Gemeinde zu lösen. Wir wurden Partner im Geist, akzeptierten einander, sorgten für einander und verstanden einander. Manchmal gingen unsere Ansichten auseinander, aber solange sie dem Leben unserer Brüder und Schwestern und der Arbeit von Gottes Familie nützten, konnten wir uns einigen. Sogar wenn wir etwas Ansehen verloren, konnten wir unsere eigenen Wünsche beiseite legen. Wir arbeiteten freudig zusammen und jeder Aspekt unserer Arbeit wurde besser.

Ich danke dem Allmächtigen Gott, dass Er mich durch Sein Gericht und Seine Züchtigung verändert hat, mich Satans Gift und Schaden hat sehen lassen. Jetzt suche ich was angemessen ist und lebe wie ein Mensch aus. Obwohl ich noch viel Verdorbenheit, die gereinigt werden muss, in mir habe, habe und durch mehr Gericht und Züchtigung gehen muss, habe ich gesehen, dass Gottes Gericht und Züchtigung die beste Rettung des Menschen ist, Gottes wahrste Liebe zum Menschen. Ich möchte dies mehr erfahren, ich möchte, dass Gottes Gericht und Züchtigung mich begleiten, während ich Fortschritte mache, bis ich schließlich geeignet bin, Gottes Diener zu sein.

Vorherig:Die Liebe von Gottes Errettung für die Menschheit

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