Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Zeugnisse der Erfahrung des Urteils Christi

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Seitenbreite

0 Suchergebnis

Keine Ergebnisse gefunden.

`

79. Verbessere dich selbst, bevor du andere verbesserst

Chongxin     Provinz Shanxi

In einer Kommunion wird gesagt: „Leiter und Arbeiter müssen ein liebevolles Herz, Geduld und Verständnis haben und müssen Menschen auf angemessene Weise behandeln. Sie müssen ihre Angelegenheiten gemäß den Prinzipien der Wahrheit ausführen und Menschen gerecht behandeln.“ („12 Probleme, die alle Kirchen dringend lösen müssen“ in „Ausgewählten Annalen der Arbeitsvereinbarungen der Kirche des Allmächtigen Gottes“) Ich habe in der Vergangenheit niemals viel Acht auf die Abschnitte der Kommunion gegeben, hinsichtlich dessen, wie sich Leiter und Arbeiter auf menschliche Weise verhalten sollten, wie sie gemäß den Prinzipien der Wahrheit arbeiten sollten und Menschen gerecht behandeln sollten, da ich immer geglaubt hatte, recht menschlich zu sein. Ich war nicht wie die meisten doppelzüngigen, unehrlichen Menschen der säkularen Welt. Außerdem hatte ich niemandes Ansicht unterdrückt oder jemandem vom Dialog ausgeschlossen seit ich Leiterin geworden war. Daher lobte ich mich selbst als ehrlich, gerecht und fair. Wann immer ich von falschen Leitern und Arbeitern hörte, die Menschen nicht gerecht behandelten oder jemanden bevorzugen oder Lieblinge befördern, während sie andere unterdrücken und ausschließen, habe ich meine Nase über sie gerümpft. Ich dachte, dass solche Leiter und Arbeiter wahrhaftig unmenschlich sein mussten und daher unqualifiziert waren als Leiter oder Arbeiter zu dienen. Erst nach einigen, kürzlichen Erfahrungen, die meine wahre Natur offenbarten und mir ermöglichten, Einsicht in mich selber zu erlangen, erkannte ich, dass ich nicht die ehrliche und aufrichtige Person war, die ich zu sein dachte. Ich erkannte vielmehr, dass ich Menschen basierend auf Emotion und Vorlieben behandelte. Auf der Suche nach meinem eigenen persönlichen Nutzen, war ich genauso listig, durchtrieben, egoistisch und boshaft wie alle anderen. Nur durch das Urteil und die Züchtigung des Wortes Gottes erkannte ich, dass die dienlichste Weise, die gerechteste und fairste Weise, Menschen zu behandeln ist, gemäß den Prinzipien der Wahrheit zu handeln. Außerdem erkannte ich die elementare Wichtigkeit, als Leiter Menschen gerecht zu behandeln.

Im Juni des Jahres 2013 reiste ich in einer anderen Provinz, um an einiger Kirchenarbeit mitzuarbeiten. Eine der zwei Leiterinnen des Bezirks war eine Schwester aus meiner Heimatstadt, „Schwester A“. Wir hatten in der Vergangenheit an zahlreichen Arbeiten zusammengearbeitet und hatten eine sehr gute Beziehung. Wie du dir vorstellen kannst, war ich hocherfreut, sie so weit von zu Hause wieder zu sehen und nach so langer Zeit. Die andere Leiterin, „Schwester B“ wurde erst kürzlich zur Leiterin gewählt und war introvertierter und besonnener. Sie war gerade befördert worden, als wir Leiterinnen uns für die spirituelle Kultivierung zurückzogen. Zufälligerweise endeten die zwei Schwestern und ich in derselben Gastfamilie für unseren Rückzug. Aufgrund unserer Vergangenheit waren Schwester A und ich von Anfang an naturgemäß ein wenig vertrauter miteinander. Wir beide haben ähnliche Persönlichkeiten – wir sind beide komplett extrovertierte Menschen – daher mochte ich sie selbstverständlich sehr gerne und war sehr gewillt zu kooperieren, falls wir irgendwelche Probleme antrafen. Später begann ich zu erkennen, dass diese enge Beziehung nicht ideal für unsere Arbeit war und keinen gegenseitigen Nutzen ermöglichte, daher begann ich absichtlich, mich zurückzuhalten, gegen mein Fleisch zu rebellieren. Zu dieser Zeit war ich recht besorgt, da die zwei Schwestern nicht gut zusammenarbeiteten; beide hatten ihre Vorurteile. Wann immer sich Schwester B beschränkt fühlte, stellte ich sicher, dass ich mit ihr kommunizierte und ihr Ermutigung und Leitung schenkte. Ich verbrachte ebenfalls absichtlich weniger Zeit mit Schwester A aus Angst, dass Schwester B sich ausgeschlossen oder unglücklich fühlte. Wann immer ich bemerkte, dass Schwester A ihre arrogante und selbstsüchtige Disposition offenbarte, befasste ich mich mit ihr und verbesserte sie ohne die geringste Unentschlossenheit. Ich bevorzugte oder beschützte sie nicht, nur weil wir beide enge Freunde waren. … Ich dachte, dass ich dadurch meine Schwestern gerecht und im Einklang mit Gottes Absicht behandelte. Ich verstand mich selbst nicht, Gott sah jedoch direkt durch mich hindurch. In den darauffolgenden Tagen, enthüllte er meine wahre satanische Natur, züchtigte meine innere Finsternis angesichts des Urteils.

Zu Anfang unseres Rückzuges verteilten wir die Arbeit gleichmäßig zwischen und dreien, um sicherzustellen, dass wir unsere Arbeit prompt erledigten und uns unserer spirituellen Kultivierung widmeten: Schwester A war dafür verantwortlich, die äußeren Angelegenheiten zu arrangieren und auszuführen, während Schwester B und ich dafür verantwortlich waren, uns um jegliche Probleme zu kümmern, die in den Kirchen auftraten. Bei einem der Projekte war ich nachlässig mit meinen Pflichten, versäumte der Schwester die Einzelheiten des Projekts zu mitzuteilen und ließ sie für sich selbst sorgen. Nachdem sie das Projekt abgeschlossen hatte, versäumte ich ebenfalls ihre Arbeit durchzusprechen und zu überprüfen und daher gab es einige Probleme mit dem Projekt. Danach schrieb uns unser Leiter einen Brief, indem er auf unsere Fehler und Absichten hinwies. Ich war äußerst gekränkt und dachte: Nachdem ich gerade erst hier eingetroffen bin, habe ich bereits einen so elementaren Fehler begangen; ich bin solch ein Tu-Nicht-Gut und habe einen Vollidioten aus mir gemacht! Wie wird mein Leiter über mich denken? Wir mein Leiter sagen, dass es mir an der Wahrheit fehlt und ich unfähig bin, meine Arbeit auszuführen? Als ich über all dies nachdachte, fühlte ich plötzlich einen tiefen Groll gegenüber meiner Schwester. Ich nahm ihr übel, dass sie es verursacht hatte, dass ich einen Narren aus mir gemacht hatte. In diesem neuen Umfeld versäumte ich, von meinen Fehlern zu lernen und zog keine Bilanz über meine Fehler, um meine Fehler zu korrigieren. Darüber hinaus, war ich unwillig Verantwortung zu übernehmen und, um meinen eigenen Status und meinen Ruf zu erhalten, handelte ich gegen mein gutes Gewissen und tat etwas Verabscheuungswürdiges – ich übertrug alle Verantwortung auf meine Schwester. Ich konnte nicht glauben, dass ich solche abscheulichen Taten begangen hatte – was war ich für eine Person? Zu diesem Zeitpunkt konnte ich den Tadel des Heiligen Geistes spüren und die Verurteilung, die auf mein Gewissen gelegt wurde. Mein Herz verhärtete sich jedoch, wenn ich darüber nachdachte, wie meine Schwester meinen Ruf und meinen Status geschädigt hatte. Ich versagte nicht nur damit, mich meiner Schwester offenzulegen, sondern verachtete sie insgeheim und strebte nach meinen eigenen Ansichten in unsere Kommunion von Gottes Wort. Wenn ich meine Schwester nicht geradeheraus beschuldigte, schlich ich mich aus jeglicher Verantwortung und übertrug alle Schuld auf meine Schwester, um zu versuchen, dass ein jeder dachte, dass das Problem das Ergebnis ihres Fehlverhalten war. Ich urteilte sogar über die Schwester hinter ihrem Rücken: Ich stellte in Frage, ob der Heilige Geist an ihr wirkte und ob sie fähig dazu war, diese Arbeit zu erledigen. Am Ende bekam ich, was ich verdiente: Gott disziplinierte mich und ich litt unter Mundgeschwüren. Ich veränderte dennoch nicht meine Weisen, unerschütterlich in meiner Rebellion gegen Gott und in meiner Verachtung gegenüber meiner Schwester. Ich praktizierte nicht die Wahrheit und wurde zu einer ungerechten Person, vollkommen unfähig meine Schwester gerecht zu behandeln. Ich warf ein missbilligendes Auge auf all ihre Arbeit – es schien mir, als könne sie nichts richtigmachen. Ich hatte vor langer Zeit meinen ursprünglichen liebevollen Geist der Unterstützung verloren und behandelte sie mit einem kalten, geschäftsmäßigen Affekt. Ich wusste, dass etwas falsch mit meiner Einstellung war, aber meine satanische Natur verursachte, dass ich unfähig war, den Tatsachen ins Auge zu sehen und Verantwortung für meine Fehler zu übernehmen. Stattdessen benutzte ich meinen Status, um meine Untergebenen zu manipulieren und disziplinieren und lebte nach dem Motto: „Was der Chef sagt, wird gemacht“. Dies war sicherlich ein giftiger Leitsatz, der aus dem Mund des großen roten Drachen selbst gespien wurde. Die Art, in der ich die Schwester behandelte, war nicht anders als der tyrannische Autoritarismus des großen roten Drachens. In meinen Handlungen wurde die grauenhafte, abscheuliche Fratze Satans voll und ganz offenbart. Zuerst reagierte die Schwester nicht negativ. Obwohl mit ihr umgegangen wurde, versuchte sie Gottes Absicht zu sehen und in einer proaktiven Art und Weise einzutreten. Ich konnte es jedoch partout nicht loslassen: Wann immer mich etwas an „das Vorkommnis“ in unserer aktuellen Arbeit erinnerte, musste ich es immer hervorholen, um mit ihr umzugehen. Die Schwester wurde allmählich weniger proaktiv in ihrer Arbeit. Sie zögerte, irgendetwas alleine zu tun und war nicht dazu fähig voll und ganz zusammen zu arbeiten. Als ich sah, wie sie handelte, wurde ich äußerst böse. Als es dann offensichtlich wurde, dass die beiden Schwestern Probleme hatten, zusammen zu arbeiten, verlor ich vollkommen meine Fassung. Ich dachte bei mir: „Ich bin hierhin gekommen, um die zwei Schwestern in ihrer Arbeit zu unterstützen, aber es war mir in der ganzen Zeit nicht möglich ihre Probleme zu lösen – macht mich dies nicht zu einem vollkommen unbrauchbaren Menschen?“ Ich fuhr fort, mit beiden umzugehen und empfand, dass ich voller Verantwortung war, aber es war alles vollkommen unwirksam gewesen. Ganz gleich wie viel ich mit den beiden kommunizierte, ich konnte die Dinge nicht in Ordnung bringen. Ich war unfähig ihre Probleme zu lösen und, noch viel schlimmer, die beiden hegten Vorurteile gegen mich und beschwerten sich darüber, dass ich jemanden bevorzugte. Als ich dieser Situation gegenüberstand, war ich vollkommen ratlos. Ich hatte meine eigenen Fähigkeiten erschöpft und es gab nichts, was ich noch machen konnte. Weiterhin hatte ich die beiden satt und dachte, dass es alles ihr Problem war, das sie nicht gewillt waren, die Wahrheit zu praktizieren und positive Änderungen zu machen.

Mich vollkommen hilflos fühlend, betete ich zu Gott und suchte Orientierung. Während des Gebets, erinnerte ich mich an einen Abschnitt des gemeinschaftlichen Austauschs von oben, welcher sagte: „In der Vergangenheit gab es zwei Sprichwörter: ‚Verbessere dich selbst, bevor du andere verbesserst‘ und ‚Wie kann derjenige, der falsch liegt, andere verbessern?‘ Spreche von deiner eigenen Erfahrung. Dadurch, dass du von deiner Erfahrung sprichst, hilfst du anderen und verbesserst dich selbst. Du hilfst anderen, indem du dich selber verbesserst, und dabei verbesserst du vielleicht andere. Dies ist der beste Weg deine Arbeit zu tun. … Je aufrichtiger du bist, desto mehr Gerechtigkeitssinn du hast und fair und gerecht sprichst, desto mehr Menschen werden dich lieben, werden es lieben, dir beim Kommunizieren zuzuhören und werden deine Worte bestätigen. Sie werden genau das tun, was du willst. Du musst nur ein einziges Wort sagen und sie werden es gemäß deinen Wünschen tun. Ganz gleich was du sagst, niemand wird sich beschweren, selbst, wenn du harsch sprichst. … Wenn du Aufrichtigkeit bewahrst, wenn du alle Menschen gerecht behandelst und Menschen immer mit einem liebevollen Herz hilfst, wirst du schließlich fähig sein, Menschen in die Wahrheit zu führen. Du wirst vollkommen fähig sein, Menschen in die Wirklichkeit von Gottes Wort und Seiner Erlösung zu führen.“ (‚‚Wie Leiter und Arbeiter führen und arbeiten sollten“ in „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben (I)“) Dann dachte ich an den folgenden Abschnitt von Gottes Wort: „Ohne Gott sind Beziehungen zwischen Menschen nur Beziehungen des Fleisches. Sie sind nicht echt, sondern geben ihrer Lust nach – sie sind Beziehungen, die Gott verabscheut, die Ihn anwidern. Wenn du sagst, dass dein Geist bewegt worden ist, du aber immer Gemeinschaft mit Menschen haben willst, die dir zusagen, mit wem auch immer du hoch schätzt, und wenn da ein anderer Suchender ist, der dir nicht zusagt, gegen den du ein Vorurteil hegst und auf den du dich nicht einlassen willst, ist dies mehr Beweis dafür, dass du eine emotionale Person bist und du überhaupt keine echte Beziehung zu Gott hast. Du versuchst, Gott zu betrügen und deine eigene Hässlichkeit zu überdecken. Selbst wenn du etwas Verständnis teilen kannst, du aber falsche Absichten hast, ist alles, was du tust, nur gut nach menschlichen Maßstäben. Gott wird dich nicht loben – du handelst nach dem Fleisch, nicht nach Gottes Last. Wenn du imstande bist, dein Herz still werden zu lassen vor Gott, und echten Umgang mit all denen hast, die Gott lieben, nur dann bist du geeignet für Gottes Verwendung. Auf diese Weise, egal wie du mit anderen verkehrst, wird es nicht nach einer Lebensphilosophie sein, sondern es wird Leben vor Gott sein, Rücksicht nehmend auf Seine Last.“ („Eine echte Beziehung zu Gott aufzubauen ist sehr wichtig“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) Durch das Wort Gottes und den gemeinschaftlichen Austausch des Menschen, erkannte ich plötzlich, dass, wenn du in deiner Arbeit als Leiter oder Arbeiter erfolgreich sein willst, dann musst du zuerst im Recht sein, fähig, andere gleich zu behandeln und du musst eine normale Beziehung mit Gott haben. In der Kommunion mit anderen solltest du deine persönlichen Erfahrungen ohne Hintergedanken teilen, um anderen zu helfen. Diese Art des Handelns erfüllt Gottes Absicht und wird Zustimmung von anderen gewinnen. Unter der Leitung des Heiligen Geistes, beruhigte ich mein Herz und dachte über meine Einstellung gegenüber den beiden Schwestern nach: Anfangs war ich fähig der gerade beförderten Schwester liebevolle Unterstützung zu geben, aber dies war nur, weil unsere Situation keinen direkten Einfluss auf meinen persönlichen Gewinn hatte. Als die Schwester einen Fehler machte, der meinen Ruf und Status beschädigte, offenbarte sich meine wahre Natur. Wie die „abscheuliche Vettel“ in der 75. Predigt, die, eine Keule oder Dolch schwingend, alle, die in ihrem Weg standen, unterdrückte. An der Oberfläche schien es, als sprach ich einfach die Probleme in der Arbeit der Schwester an, aber in Wahrheit machte ich meinen eigenen Frustrationen Luft. Daher sprach ich auf unhöfliche und scharfe Weise, die die Schwester empfinden ließ, dass ich auf sie herabblickte und sie beleidigte. Als ich sah, wie negativ die Schwester es annahm, dass mit ihr umgegangen wurde, fühlte ich nicht nur kein Mitleid mit ihr, ich brachte ihr Verachtung und Abscheu entgegen. Als ich erstmalig befördert wurde, um meine Pflicht zu erfüllen, gab ebenfalls es viele Dinge, die ich nicht sofort verstand. Beschränkt von meinem eigenen Ruf und Status, war ich ebenfalls sehr zaghaft, zu handeln und meine Leistung wurde beeinflusst. Es wurde so schlimm, dass ich mich oft wegschlich, um im Geheimen zu weinen; irgendwann erreichte ich den Punkt, an dem der Heilige Geist aufhörte in meinem Innern zu wirken. Mein Leiter und meine Kollegen verabscheuten mich jedoch nie und arbeiteten unermüdlich, um mich zu unterstützen und zu ermutigen, bis ich mich schließlich von meinem Dilemma befreite und fühlte, dass ich wiederauftauchte. Aber als meine Schwester die gleiche Situation durchmachte, verschloss ich die Augen vor meiner eigenen Vergangenheit. Ich versäumte nicht nur meine eigenen Erfahrungen in der Kommunion zu teilen, um meine Schwester zu unterstützen, ich schob ebenfalls die Schuld auf sie, schlug sie, als sie am Boden war und schwelgte in Schadenfreude. Erst dann erkannte ich die abscheuliche Natur meiner Menschlichkeit und das meine angebliche „Unterstützung“ meiner Schwester in der Vergangenheit nur heuchlerisch und trügerisch war. Da ich Vorurteile in meinem Herzen hielt, ganz gleich wie herzlich ich sie behandelte, oder wie groß meine Last war, handelte ich nicht mit einem wahrhaft liebevollen Herzen und behandelte sie nicht gerecht. Da ich sie auf diese Weise behandelt hatte, wie konnte ich von der Schwester erwarten, dass sie mir Vertrauen schenkte? Was die Schwester betraf, der ich näherstand, obwohl ich ihr strenge Standards entgegenbrachte, gab es immer noch eine emotionale Komponente bei unserer Beziehung. Ich spielte die Rolle einer großen Schwester für sie. Manchmal schimpfte ich mit ihr, so wie ein Elternteil mit ihrem Kind schimpft: Ich war besorgt, wenn sie ihre Verdorbenheit offenbarte, aber diese Sorge entstand aus einer emotionalen Bindung. Ich handelte gemäß meinem Fleische und entlarvte meine Verdorbenheit – nicht aus einem Gefühl von Last gegenüber Gott. Je mehr ich mich auf diese Weise meiner Schwester gegenüber verhielt, desto tiefer wurde die emotionale Bindung unseres Fleisches. Dies war auf keine Weise hilfreich oder nützlich für meine Schwester. Damals erkannte ich die Ursache für mein Scheitern bei der Arbeit: Ich hatte keine normale Beziehung mit Gott. Trotz der Tatsache, dass ich Gottes Wort kommunizierte, wenn ich den Schwestern half, ihre Probleme zu lösen, hegte ich immer noch meine eigenen Vorurteile und arbeitete, um meine eigenen Interessen des Fleisches zu schützen, anstatt mein Herz Gott zuzuwenden und zu arbeiten, um Gottes Wünsche zu erfüllen. Von außen mag es den Anschein gemacht haben, als trüge ich meine Lasten, in Wahrheit täuschte ich Gott jedoch und verdeckte meine eigene groteske Natur. Gott billigt jene ohne die richtige Absicht nicht, so dass ich versagte, erfolgreich zu sein, und sogar kontraproduktiv war. Durch die Reflektion erkannte ich, dass ich kein so menschlicher, rechtschaffener oder gerechter Mensch bin. Ich bin tatsächlich eine egoistische, hinterhältige und abscheuliche Kreatur. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich an einen anderen gemeinschaftlichen Austausch von oben: „In dem späteren Briefen war Paulus schnell dabei, Petrus verächtlich zu machen. Einmal kritisiere er Petrus sogar vor einer Menschenmenge. Er gab nicht nach. Es ist wohlbekannt, dass es geschehen ist. … Nun, auf welche Weise charakterisierte Petrus Paulus? Er sagte: ‚Bruder Paulus hat Gottes Offenbarung erhalten, hört auf sein Evangelium des Zeugnisses für Gott. Er hat Gottes Offenbarung erhalten.‘ Petrus beleidigte Paulus nicht, sondern nannte ihn sogar Bruder. War Petrus Behandlung gegenüber Paulus fair und gerecht? Er behandelte ihn gerecht. Seine Beurteilung von Paulus war gerecht und fair. Warum erwähnte Petrus die Stärken von Paulus? Petrus war ein Mann, der seine Lebensdisposition verbessert hatte, war mit Gott vertraut und konnte Menschen gerecht behandeln. Im Gegensatz dazu war Paulus arrogant und egoistisch und verneigte sich vor niemandem in seinem Größenwahn.“ („Welche Art von Mensch wird von Gott perfektioniert werden“ in „Predigten und gemeinschaftlichem Austausch über den Eintritt in das Leben (VII)“) Wenn ich meine eigenen Handlungen mit jenen von Petrus und Paulus verglich, erschien es mir, als wäre ich in jeder Hinsicht sogar schlimmer als Paulus. Als Leiterin, die sich mit Problemen konfrontiert sah, die in unserer Arbeit aufgetreten waren, versagte ich nicht nur darin, aktiv Verantwortung für die Probleme zu übernehmen, den Weg zu leiten, die Wahrheit zu praktizieren, die Wahrheit mit meinen Schwestern zu suchen, vorliegende Probleme zu lösen und die Interessen von Gottes Familie zu schützen, sondern ich beleidigte und kränkte meine Schwester auf der Suche nach meinem persönlichen Nutzen. Ich hatte wahrhaftig meine Disposition nicht im Geringsten verbessert. Ich sehe meine Schwester an: Von Anfang zum Ende bewahrte sie eine stille Akzeptanz und brachte nicht ein einziges Mal ein Problem mit mir zur Sprache. Ihr Verhalten war ein Urteil über mich – eine Darstellung meiner rattenartigen Abscheulichkeit. Meine Handlungen waren weniger als menschlich – es gab nichts Menschliches in dem, was ich getan hatte. Mein verhalten war sicherlich nicht ziemend für eine Leiterin.

Als ich über als dies nachdachte, fühlte ich mich besonders elend. Zuvor hatte ich immer gedacht, dass ich recht menschlich war und Menschen sehr gerecht behandelte. Ich wurde mehr und mehr verängstigt, da ich solch schändliche Dinge getan hatte. Wenn jemand ein Bild von meiner scheußlichen Seele malen würde, würde es einem Biest mit scharfen Giftzähnen gleichen, dem Blut von seinem Mund tropft. Eines Tages las ich den folgenden Abschnitt von „Wie schreibt man eine gute Predigt“ in „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben IX“: „Jene, die die Wahrheit nicht lieben, sind unmenschlich, jene, die die Wahrheit hassen, sind boshaft.“ Ich fühlte mich in mein Herz gestochen, als wäre diese Zeile Gottes Urteil über mich. Christus und der Heilige Geist herrschen in Gerechtigkeit und Fairness über die Familie Gottes: Wie konnten Sie die Existenz von irgendwas tolerieren, dass sich nicht an die Wahrheit hielt? Alle satanischen Handlungen der Ungerechtigkeit müssen auf Gottes gerechtes Urteil treffen. Als ich an meine eigene Boshaftigkeit und Unmenschlichkeit dachte, war mein Gewissen schwer mit Vorwürfen belastet. Da ich in der Finsternis und dem Schmerz ohne einen Ausweg lebte, war ich unsicher wie ich meinen Schwestern begegnen sollte. Alles, was ich tun konnte, war vor Gott zu treten und Seine Leitung durch das Gebet zu erbitten: „Lieber Gott, ich bin so verwirrt und gequält, ich habe meinen Weg verloren. Ich weiß nicht, wie ich meinen Schwestern gegenübertreten soll, und bin noch ratloser, wie ich meine Pflichten erfüllen soll. Ich flehe Dich an, mich hinsichtlich dieses Aspektes der Wahrheit zu erleuchten.“ Als ich mein Gebet abgeschlossen hatte, schlug ich den 42. der 162 Grundsätze, „Der Grundsatz, Menschen mit Gerechtigkeit zu behandeln“, auf und las das Folgende von Gottes Wort: „Was verlangt Gottes Wort als Prinzip für den Umgang mit anderen? Liebe, was Gott liebt, hasse, was Gott hasst. Das heißt, die Menschen, die von Gott geliebt werden, die wirklich nach der Wahrheit streben und die Gottes Willen ausführen, sind die Menschen, die du lieben solltest. Diejenigen, die nicht Gottes Willen tun, Gott hassen, Gott nicht gehorchen und von Gott verachtet werden, sind Menschen, die wir verachten und zurückweisen sollten. Das ist, was Gottes Wort fordert.“ („Selbsterkenntnis erfordert, deine tief verwurzelten Gedanken und Ansichten zu kennen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“) „Hinsichtlich des Zustandes der Menschen, haben einige immer widersetzt, einige haben rebelliert, andere sprachen Worte der Beschwerde, beteiligten sich an Fehlverhalten, begingen Handlungen gegen die Kirche oder haben Dinge getan, die die Familie Gottes schädigten. Die Folgen für sie werden in Bezug auf ihre Natur und dem vollen Umfang ihres Verhaltens entschieden werden. … Das Verhalten eines jeden Menschen ist unterschiedlich, daher sollte jede Person umfassend gemäß ihrer persönlichen Natur und ihres persönlichen Verhaltens überprüft werden.“ („Welche Art von Menschen bestraft werden wird“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“). „Auf diese Weise werden diese Beziehungen nicht auf dem Fleisch aufgebaut, sondern auf der Grundlage von Gottes Liebe. Es gibt fast keine Interaktionen, die auf dem Fleisch basieren, sondern in dem Geist gibt es Gemeinschaft sowie Liebe, Trost und Fürsorge füreinander. Dies geschieht alles auf der Grundlage eines Herzens, das Gott zufriedenstellt. Diese Beziehungen werden nicht dadurch aufrechterhalten, dass man sich auf menschliche Lebensphilosophie verlässt, sondern sie werden ganz natürlich gebildet durch die Belastung für Gott. Sie erfordern keine menschliche Anstrengung – sie werden praktiziert durch die Prinzipien des Wortes Gottes. … Eine echte Beziehung zwischen Menschen wird auf der Grundlage dessen aufgebaut, dass sie ihr Herz Gott geben; sie wird nicht durch menschliche Anstrengung erreicht.“ („Eine echte Beziehung zu Gott aufzubauen ist sehr wichtig“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“) In dem gemeinschaftlichen Austausch des Menschen heißt es, „Wir sollten unsere Brüder und Schwestern als Mitglieder der Familie Gottes behandeln. Wir sollten Akzeptanz, Geduld und Liebe zeigen. Wir sollten nicht täuschen oder Vorurteile hegen, sondern jeden mit Gleichheit und Gerechtigkeit behandeln.“ („Die Anforderungen, die diejenigen, die Gott dienen, erfüllen müssen, und wie man in Übereinstimmung mit Gottes Willen dient“ in „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben (II)“) Durch das Wort Gottes und den gemeinschaftlichen Austausch des Menschen erkannte ich, dass der echte Weg, andere gerecht zu behandelt ist, zu lieben, was Gott liebt, und zu hassen, was Gott hasst. Jene, die die Wahrheit suchen und die Wahrheit lieben und den Willen Gottes ausführen, sind meine Brüder und Schwestern und sind jene, die ich lieben sollte. Sogar, wenn sie verdorben sein sollten, sich widersetzen oder der Familie Gottes etwas Schlechtes tun, man sollte sie immer noch korrekt behandeln. Sie sollten hinsichtlich ihrer Natur, dem vollen Ausmaß ihrer Handlungen und der Situation, in der sie handelten, gemessen werden. Sie sollten nicht basierend auf dem einen isolierten Ereignis gerichtet werden. Dies ist der Grundsatz nach dem wir andere gerecht behandeln müssen. Zusätzlich sollten Schwestern und Brüder gleichberechtigt und ohne Diskriminierung behandelt werden. Ungeachtet dessen, ob wir die Schwester oder den Bruder mögen, wir müssen uns an diesen Grundsatz halten. Nur auf diese Weise werden wir gemäß der Wahrheit und Gottes Willen handeln. Durch diese Erfahrung erkannte ich, dass es nicht so einfach war, Menschen gerecht zu behandeln, wie ich angenommen hatte. In der Vergangenheit hatte ich gedacht, dass ungerechte Behandlung bedeutete, streng zu sein und eine harsche Einstellung gegenüber anderen zu zeigen. Ich dachte, dass die Behandlung von Menschen mit einem warmen und liebevollen Herzen eine gerechte Behandlung ausmachte. Heute, durch Gottes Wort, erkannte ich, dass wir nur durch die Beurteilung von Situationen gemäß der Wahrheit und dadurch, dass wir Menschen basierend auf den Grundsätzen der Wahrheit behandel, Menschen gerecht und gemäß ihrem tatsächlichen Selbst behandeln Ganz gleich, ob wir eine strenge oder warme Einstellung annehmen, solange wir gemäß der Wahrheit handeln, werden wir Gottes Absicht folgen. Andernfalls werden wir Gottes Abscheu verdienen und unsere Handlungen werden niemandem einen Nutzen bringen. Auf diese Weise erkannte ich, dass ich andere nicht gerecht behandelt hatte, während ich all diese „guten Taten“ gemäß meinem natürlichen Charakter vollbracht hatte. Ich hatte vielmehr in Übereinstimmung mit meinen eigenen Ansichten, Vorlieben und säkularen Philosophien gehandelt. Ich schützte lediglich meinen Status unter den Menschen und kultivierte mein eigenes Image. Ich erkannte ebenfalls, dass man zuerst eine normale Beziehung mit Gott haben muss, um andere gerecht zu behandeln. Auf diese Weise, ganz gleich, ob man einen Bruder oder eine Schwester liebevoll unterstützt oder mit ihnen umgeht, werden die Taten gegenüber ihnen Gottes Liebe als Fundament haben. Man richtet sein Herz auf Gott und das Herz ist auf die Aufgabe festgelegt, die Wahrheit zu praktizieren, Gottes Absicht zu folgen und Gottes Wünsche zu erfüllen. Das Herz ist gewillt Gottes Prüfung zu akzeptieren. Wenn die Liebe des Herzens nicht damit beschäftigt ist, Beziehungen zwischen Menschen aufrechtzuerhalten, ist es frei von Heuchelei, falschem Charme, Beweggrund oder Emotionen des Fleisches. Solch eine Liebe stellt eine wahre spirituelle Bindung da, ein liebevolles, gegenseitiges Einverständnis. Nur dadurch, dass wir Menschen auf diese Weise behandeln, richten wir uns mit dem Grundsatz der Wahrheit aus und nutzen allen Menschen.

Später las ich das Folgendes von einem anderen gemeinschaftlichen Austausch: „Die gerechte Behandlung von anderen ist ein Grundsatz, den jeder Leiter besitzen sollte. Solltest du diesen Grundsatz preisgeben, beweist dies, dass du unmenschlich bist. … Du hast schlechte Absichten und bist von einem niedrigen Moralscihen Charakter – dies ist die Ursache des Problems. Ich bin nicht gewillt solche Menschen zu beschäftigen.“ („Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über das Wort Gottes ‚Du sollst deine Taten prüfen‘(II)“ in „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben (VII)“) „Wie entscheidest du, ob ein Leiter qualifiziert ist? Erstens, spricht er auf gerechte Weise? Zweitens, behandelt er Menschen gerecht? Diese beiden Standards sind der unbedingte Schlüssel. Wenn er diese beiden Standards einhalten kann, ist er sicherlich ein integrer Mensch und in Einklang mit Gottes Absicht. Wenn er ebenfalls ein Verständnis über die Wahrheit hat und weiß, wie man die Wahrheit praktiziert, kannst du sicher sein, dass er in seiner Arbeit erfolgreich sein wird.“ („Eine Zusammenfassung davon, ein ehrlicher Mensch zu sein: Zehn Probleme, die jeder Mensch lösen muss, um ehrlich zu werden und die Wichtigkeit ehrlich zu sein“ in „Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben (V)“) Durch das Lesen dieser Abschnitte verstand ich, dass die gerechte Behandlung von anderen ein Grundsatz ist, den jeder Leiter aufrechterhalten muss. Nur jene, die menschlich sind und die Wahrheit lieben, werden die richtigen Absichten haben, Gott in ihren Herzen bewahren, Gottes auserwähltes Volk lieben und Menschen fair und gerecht behandeln. Nur diese Art von Mensch ist fähig, der Gerechtigkeit Genüge zu tun, sich in allen ihrer Taten nach der Wahrheit zu richten und die Bewunderung anderer zu gewinnen. Diese Art von Mensch wird naturgemäß in ihrer Arbeit erfolgreich sein. Was die unmenschlichen und böswilligen Leiter betrifft, diese handeln meist wie die hinterhältigen Hofbeamten: Sie befassen sich keineswegs damit die Interessen von Gottes Familie zu schützen oder behandeln das von Gott auserwählte Volk mit einem liebevollen Herzen. Alles, was sie tun ist der Familie Gottes Elend zu bringen. Genau wie diese Übeltäter, diese Anstifter des menschlichen Zorns, versäumen die falschen Leiter und Antichristen jegliche wahre Arbeit zu leisten. Sie behandeln ihre Brüder und Schwestern ebenfalls wie niedrige Diener, die verflucht und missbraucht werden. Sie unterdrücken, disziplinieren und isolieren und stoßen sogar ihre Brüder und Schwestern aus ohne zu zögern. Sie befördern niedrige Schmeichler, während sie wahres Talent unterdrücken. Sie bewegen die gesamte Kirche in einen Tumult. Unter der Strenge dieser finsteren Mächte, quälen sich die Brüder und Schwestern in Leid und Verzweiflung. Sie erhalten nicht nur keine Kultivierung und Nahrung, ihre Leben sind verwüstet und ihre Herzen zutiefst verletzt. Je mehr ich nachdachte, desto entsetzter wurde ich. Ich erkannte, dass, wenn Leiter andere nicht gerecht behandelten, der Schaden enorm ist. Wenn ein normales Mitglied von Gottes auserwähltem Volk nicht fähig ist andere gerecht zu behandeln, kann dies gegenseitige Befangenheit und Entfremdung verursachen. Es wird sich nur auf den Zustand einiger weniger Menschen und deren Eintritt in die Wahrheit auswirken. Im Gegensatz dazu, wenn Leiter unfähig sind, Menschen gerecht zu behandeln, schädigt und ruiniert es Menschen, greift direkt in das Werk von Gottes Familie ein und schadet dem Interesse von Gottes Familie. In einem gemeinschaftlichen Austausch wird gesagt: „Um der Rolle als Leiter oder Arbeiter für Gottes auserwählte Volk gerecht zu werden, solltest du Wert darauflegen, die wirklichen Probleme der Auserwählten Gottes in Übereinstimmung mit der Wahrheit des Wortes Gottes zu lösen. Du solltest fähig sein, alle Arten von tatsächlichen Problemen, denen sich die Kirche gegenübersieht, gerecht zu lösen, Menschen gerecht zu behandeln und davon absehen das auserwählte Volk zu unterdrücken und Herrschaft über sie zu walten. Dies ist das Minimum, was von den Leitern und Arbeitern auf allen Ebenen der Kirche erreicht werden muss. Wenn ein Mensch wahrhaftig die Wahrheit anstrebt, werden seine Handlungen sicherlich Zustimmung und Unterstützung von Gottes auserwähltem Volk finden. Wenn ein Mensch wahrhaftig die Wirklichkeit einiger Wahrheit besitzt, wird er seine eigene Arroganz nicht bei jeder Gelegenheit entlarven oder eine herablassende Haltung annehmen. Er wird sicherlich nicht in wilden Sätzen sprechen, über andere Herrschaft walten lassen, andere binden, fesseln oder wahllos beschuldigen. Stattdessen wird er Gottes auserwähltem Volk mit einem ruhigen und liebevollen Herzen helfen. Er wird anderen Rat geben, sie ermutigen und in ihrem Verständnis und Praktizieren der Wahrheit leiten. Er wird die Wahrheit mit liebevoller Güte kommunizieren, um Probleme zu lösen und Ergebnisse zu erzielen. Dies ist, was mit einem guten Leiter oder Arbeiter gemeint ist. Heutzutage gibt es einige Leiter und Arbeiter, die scheinbar nicht die geringste Wirklichkeit der Wahrheit haben. Dennoch aalen sie sich in ihrer Arroganz, sprechen in Verrücktheiten und haben keinen Platz für Gott oder Gottes auserwählte Volk in ihrem Herzen. Sie dienen weder Gottes auserwähltem Volk noch erfüllen sie ihre Pflichten als Dank für Gottes Liebe. Sie beschreiten gefährliche Gewässer und haben bereits den Pfad des Antichristen eingeschlagen. Wenn sie ihre Wege nicht ändern, werden Sie von Gott abgeschüttelt und eliminiert.“ „Nur jene, die Gott wahrhaftig lieben, werden Gottes Auserwählte mit einem liebevollen Herzen behandeln. Dies ist eine Tatsache. Jene, die Gottes Auserwählte nicht lieben und unfähig sind, sie gerecht und gemäß den Grundsätzen der Wahrheit zu behandeln, lieben Gott sicherlich nicht. Nur jene, die Gott wahrhaftig lieben, können andere wie sich selbst lieben. Jene, die keine Liebe für Gott haben, sind zweifellos unfähig andere zu lieben. Jene, die die Auserwaehlten Gottes lieben, sind sicherlich fähig, Gott zu lieben - das steht außer Frage.“ („Ihr müsst erfahren, in die Realität der Wahrheit von Gottes Wort einzutreten, um Gottes Vervollkommnung zu erlangen“ in „Predigten für den Vorrat fürs Leben“) Als ich diesen gemeinschaftlichen Austausch sah, fühlte sich mein Herz gezüchtigt. Ich erkannte, dass ich bereits auf gefährlichen Terrain war, auf dem Weg des Antichristen. Ich erkannte ebenfalls, dass ich unfähig war, meine Brüder und Schwestern gerecht und mit einem liebevollen Herzen zu behandeln. Dies war keine einmalige Darstellung von Verdorbenheit, sondern vielmehr ein Zeichen meiner boshaften und betrügerischen Natur. Im Grunde genommen war mein Problem, dass ich Gott nicht in meinem Herzen liebte. In all meinen Jahren des Glaubens hatte ich immer noch nicht die geringste Wirklichkeit der Wahrheit erlangt und hatte den Pfad von Gottes Perfektion noch nicht betreten. Nur jene, die Gott lieben, können Rücksicht auf Gottes Absicht nehmen und wissen, um was Er am meisten beunruhigt und besorgt ist. Nur jene, die Gott lieben, sorgen sich um Gottes Sorgen und denken Seine Gedanken und bemühen sich mit voller Kraft, Gottes Auserwählte auf den richtigen Pfad des Glaubens zu bringen. Nur jene, die Gott lieben, können dem Beispiel Christi folgen, indem sie ein mitfühlendes und mitleidiges Herz kultivieren und andere mit einem geduldigen und liebenden Herzen tolerieren. Nur jene, die Gott lieben, können die Mission erfüllen, mit der Gott sie betraut hat; sie fühlen sich unbehaglich sofern sie nicht der Familie Gottes gedient haben und sind unfähig vor Gott zu treten bis sie die Probleme der Auserwählten Gottes gelöst haben. Als solches sind sie sich darüber bewusst, was ihren Brüdern und Schwestern fehlt und was sie brauchen. Sie können die Leiden ihrer Brüder und Schwestern nachempfinden und setzten alles daran, alles in Ordnung zu bringen. Was mich angeht, ich hatte die Liebe Gottes nicht in meinem Herzen und war daher unfähig meine Brüder und Schwestern zu lieben. Alles, was ich liebte, war mein eigener persönlicher Nutzen. Alles, um was ich mich sorgte, waren mein eigener Ruf und Status. Daher behandelte ich meine Brüder und Schwestern auf eine kühle Weise. Wenn meine eigenen Interessen auf dem Spiel standen, ging ich sogar so weit, sie zu disziplinieren, zu unterdrücken, zu bestrafen und nahm Rache an anderen, um meiner eigenen Wut Luft zu machen. Ich sah, dass ich ein eingefleischter Übeltäter war. In der Vergangenheit war das Obige durch die Kommunion verknüpft, dass je höher die Position als Leiter oder Arbeiter, desto mehr sollte man gewillt sein die bescheidenste Person zu sein. Je grösser die Aufgabe war, desto mehr sollte man sich selbst als Diener für Gottes Auserwählte anbieten. Ich bot mich jedoch nicht nur nicht als Diener an, sondern, wie der Kader des großen, roten Drachens, akzeptierte und billigte jene, die meinen Interessen dienten und meine Meinung teilten, während ich alle unterdrückte und ausschloss, die ich als gefährlich ansah. Wie ein boshaftes Monster ging ich herum und merzte jeden Nicht-Konformisten aus. Als ich auf meinen Zustand zu dieser Zeit zurückblickte, empfand ich ein tiefes Gefühl von Scham. Erst dann erkannte ich, wie verachtenswert meine Natur war. Wenn ich fortfuhr, meine Pflichten in dieser satanischen Disposition zu erfüllen, würde ich schließlich entlarvt werden und für meine Untaten verstoßen werden.

Dank sei Gott für Sein gütiges Geschenk. Gäbe es Gottes Offenbarung nicht, hätte ich niemals über meine eigenen Taten nachgedacht und hätte vielleicht sogar mehr boshafte Taten verübt. Ich erlebte ebenfalls Gottes gewaltige Liebe und Mitgefühl. Gott bestrafte mich nicht für das, was ich getan hatte – dies bedeutet, dass Gott mich immer noch rettet. Ich schwöre, die Wahrheit mit Eifer anzustreben, über meine vergangenen Übertretungen nachzudenken und mich erneut zu bemühen, meine eigene Natur zu verstehen, um jene Aspekte aufzudecken, die nicht mit Gott vereinbar sind. Durch die Erleuchtung und Führung des Heiligen Geistes und getrieben von dem Schuldbewusstsein in meinem Gewissen, hatte ich endlich meine Eitelkeit abgelegt und die Fesseln des finsteren Einflusses Satans gelöst. Meine Schwester und ich offenbarten uns unschuldig, wiesen auf die satanischen Elemente in uns hin und kamen zu einem tieferen Verständnis von einander. Ich fühlte mich, als wäre ich plötzlich von der Finsternis in das Licht hereingebrochen. Ich hatte die Freude, die mit dem Praktizieren der Wahrheit und Satan zu beschämen kam, erlebt. Ich fühlte mich viel wohler, mein Herz war leichter und ich empfand keine Schuld mehr in meinem Gewissen. In der Kommunion mit meinen Schwestern fühlte sich niemand mehr beschränkt. Jeder konnte sich ohne Hemmung offenbaren. Ich brach plötzlich in eine Hymne der Lebenserfahrung aus: „In Gottes Familie treffen wir einander.“ „In Gottes Familie treffen wir einander, eine Versammlung von Menschen, die Gott lieben. Ohne Vorurteil, eng verknüpft, Glück und Lieblichkeit erfüllt unsere Herzen. Gestern ließen wir Reue und Schuld zurück, heut' verstehen wir einander, leben in Gottes Liebe. … In Gottes Familie treffen wir einander, doch sehr bald werden wir getrennt sein. Beladen mit dem Auftrag und Willen Gottes, werden einander verlassen für Gottes Werk. Während wir uns versammeln, lachen und sprechen wir froh; wenn wir gehen, ermutigen wir einander. Gottes Liebe, uns're Quelle, um bis ans Ende treu zu sein. Für eine schöne Zukunft tun wir, was immer wir tun können.“ Als ich die Hymne sang, wurde ich von meinen Tränen erstickt. Da ich Satans verdorbener Natur in mir selbst zum Opfer gefallen war, war ich einst von tiefer Reue befallen. Die Tatsache, dass meine Schwestern und ich heute zu einem gegenseitigen Verständnis in der Anwesenheit von Gottes Liebe kommen konnten und uns wie eine Familie lieben, ist Beweis für das Werk Gottes in unserem Innern. Sein Urteil und Züchtigung besiegte und rettete uns von unserer schweren Verdorbenheit. Als ich zu dem Teil kam, in dem es hieß, „doch sehr bald werden wir getrennt sein. Beladen mit dem Auftrag und Willen Gottes, werden einander verlassen für Gottes Werk.“ trauerte mein Herz und ich konnte nicht mehr singen. Ich fühlte noch tiefere Reue, weil ich von Satan korrumpiert worden war und mit böser Absicht meine Schwester beleidigte und mied, was ihr irreparablen Schaden zufügte. Ich hatte ebenfalls die Arbeit von Gottes Familie gestört… . Ich hoffte nur, dass diese Tirade von Reue sich selbst in meinem Herz einpflanzte und sich die Trauer in Kraft und Entschiedenheit verwandelte, um die vergangenen Ungerechtigkeiten durch die Erfüllung meiner Pflichten richtigzustellen. Sobald ich meinen Zustand wiederhergestellt hatte, sah ich, dass es Vieles gab, was ich von meiner Schwester lernen konnte. Sie ist sehr menschlich und trägt die Lasten all ihrer Pflichten. Dies sind ihre Stärken, die Bereiche in denen sie mich übertrifft. Ich dachte an einen Abschnitt eines gemeinschaftlichen Austauschs: „Wenn Menschen vereint sind, können sie Dreck in Gold verwandeln.“ Ich schwöre einen Neustart mit meinen Schwestern zu machen, ihre Stärken in Anspruch zu nehmen und ihre Schwächen zu auszugleichen. Ich werde mit ihnen in die Wahrheit eintreten und die Lasten unserer Pflichten tragen, um Gottes Mission zu erfüllen. Ich glaube, dass wenn wir von einem Herzen und Geist sind und unsere Bemühungen vereinen, uns sogar die schlimmsten Rückschläge und Desaster nicht abschrecken werden und wir Gottes Segen in jeder Arbeit, die wir tun, gewinnen werden.

Durch diese Erfahrung verstand ich nicht nur wahrhaftig meine Menschlichkeit und Natur, ich sah ebenfalls wie meine Verhaltensweisen andeuteten, dass ich auf dem falschen Pfad schritt. Ich erkannte die schwerwiegende Wichtigkeit für Leiter, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, die Wahrheit anzustreben und das Werk Gottes zu verstehen, menschlich zu leben und Menschen gerecht zu behandeln. Diese Handlungen bestimmen den Weg, den man in dem Dienst zu Gott beschreitet. Von nun an schwöre ich, dass ich nur die Wahrheit anstrebe und mich gemäß der Wahrheit und den Grundsätzen verhalte, so dass ich bald zu Gott passe.

Vorherig:Nur Gottes Liebe ist echt

Nächste:Sich selber nur durch das Verständnis der Wahrheit wahrhaftig kennen

Dir gefällt vielleicht auch