Kundgebungen Christus der letzten Tage (Auswahl)

Inhaltsverzeichnis

Eine Auswahl aus den vier Textstellen des Wortes Gottes über „Das Geheimnis der Menschwerdung“

1. Im Zeitalter der Gnade ebnete Johannes den Weg für Jesus. Er konnte die Arbeit Gottes nicht selbst durchführen und erfüllte lediglich seine Pflichten als Mensch. Obwohl Johannes der Vorbote des Herrn war, konnte er Gott nicht vertreten. Er war nur ein Mensch, der vom Heiligen Geist benutzt wurde. Nach der Taufe Jesus, „kam der Heilige Geist über Ihn wie eine Taube“. Danach begann Er Seine Arbeit, in anderen Worten, Er begann das Amt des Christus auszuüben. Aus diesem Grund hat Er die Identität Gottes angenommen, denn Er kam von Gott. Ungeachtet Seines Glaubens davor - vielleicht war dieser manchmal schwach oder manchmal stark – war das alles Sein normales, menschliches Leben, bevor Er Sein Amt ausübte. Nachdem Er getauft (gesalbt) wurde, waren die Macht und die Herrlichkeit Gottes sofort mit Ihm. So begann er Seines Amtes zu walten. Er konnte Zeichen und Wunder tun, Wundertaten vollbringen. Er hatte Macht und Autorität, denn Er arbeitete unmittelbar im Auftrag Gottes Selbst. Er tat die Arbeit des Geistes an Dessen Stelle und sprach mit der Stimme des Geistes. Darum war Er Gott Selbst. Das ist unbestreitbar. Johannes wurde vom Heiligen Geist benutzt. Er konnte Gott nicht vertreten und es war ihm auch nicht möglich, Gott zu vertreten. Wenn er es so gewünscht hätte, so hätte es der Heilige Geist nicht zugelassen, denn er konnte die Arbeit nicht tun, die Gott Selbst zu vollbringen gedachte. Vielleicht trug er viel von dem Willen oder der Unstimmigkeit des Menschen in sich. Er konnte unter keinen Umständen Gott vertreten. Nur er selbst verkörperte sein Irrtum und seine Fehlerhaftigkeit, aber seine Arbeit war repräsentativ für den Heiligen Geist. Dennoch kann man nicht behaupten, dass Gott alles an ihm vertrat. Könnten seine Unstimmigkeit und Fehlerhaftigkeit Gott denn ebenso vertreten? Beim Vertreten des Menschen fehlerhaft zu sein, ist normal, wenn er jedoch Unstimmigkeit bei der Vertretung Gottes aufweisen würde, wäre das dann Gott gegenüber nicht entehrend? Wäre das nicht Blasphemie des Heiligen Geistes? Der Heilige Geist erlaubt es dem Menschen nicht nach Belieben an Gottes Stelle zu treten, auch dann nicht, wenn er von anderen verherrlicht wird. Wenn er nicht Gott ist, dann wäre er unfähig, bis zum Ende Stand zu halten. Der Heilige Geist gestattet es dem Menschen, nicht Gott so zu vertreten, wie es dem Menschen gefällt! Der Heilige Geist legte zum Beispiel über Johannes Zeugnis ab und offenbarte ihm, dass er derjenige sei, der den Weg für Jesus ebnen würde, doch die in ihm getane Arbeit des Heiligen Geistes war gut abgewichtet. Alles, was von Johannes verlangt wurde, war derjenige zu sein, der für Jesus den Weg ebnen würde, um Ihm den Weg vorzubereiten. Der Heilige Geist nämlich unterstützte nur seine Arbeit, um den Weg zu ebnen und erlaubte ihm nur diese Arbeit zu tun und keine andere. Johannes vertrat Elija, den Propheten, der den Weg ebnete. Dies wurde vom Heiligen Geist unterstützt; solange seine Arbeit darin bestand, den Weg zu ebnen, unterstützte sie der Heilige Geist. Wenn er jedoch behauptet hätte, dass er Gott Selbst sei und gekommen wäre, um die Arbeit der Erlösung abzuschließen, hätte der Heilige Geist ihn disziplinieren müssen. Wie großartig auch immer die Arbeit Johannes war und auch wenn sie vom Heiligen Geist unterstützt wurde, so hatte sie doch ihre Grenzen. Es ist tatsächlich wahr, dass seine Arbeit vom Heiligen Geist unterstützt wurde, jedoch war die Macht, die er derzeit zugesprochen bekam, auf die Ebnung des Weges eingeschränkt. Er konnte überhaupt keine andere Arbeit ausüben, denn er war nur Johannes, der den Weg ebnete und nicht Jesus. Folglich ist das Zeugnis des Heiligen Geistes ausschlaggebend, aber die Arbeit, die dem Menschen vom Heiligen Geist erlaubt wird auszuüben, ist sogar noch entscheidender.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

2. Es gibt Menschen, die von bösen Geistern besessen sind und beharrlich rufen „Ich bin Gott“. Doch am Ende, können sie nicht Stand halten, denn sie handeln im Auftrag des falschen Wesens. Sie vertreten Satan und der Heilige Geist schenkt ihnen keine Aufmerksamkeit. Egal, wie sehr du dich selbst verherrlichst oder wie laut du rufst, du bleibst noch immer ein erschaffenes Geschöpf; eines, das Satan angehört. Ich rufe nie, „Ich bin Gott, Ich bin der geliebte Sohn Gottes“! Jedoch die Arbeit, die Ich ausführe, ist Gottes Arbeit. Muss ich rufen? Es gibt keinen Grund zu rufen. Gott vollbringt Seine Arbeit Selbst und bedarf keines Menschen, der Ihm einen Status oder Ehrentitel zuspricht. Seine Arbeit reicht aus, um Seine Identität und Seinen Status darzustellen. War Jesus vor Seiner Taufe nicht Gott Selbst? War Er nicht das leibhaftig gewordene Fleisch Gottes? Kann man mit Sicherheit behaupten, dass Er erst zum einzigen Sohn Gottes wurde, nachdem Er bezeugt wurde? Gab es nicht schon einen Menschen mit dem Namen Jesus, lange bevor Er Seine Arbeit begann? Du kannst keinen neuen Weg erschaffen oder den Geist vertreten. Du kannst die Arbeit des Heiligen Geistes oder die Worte, die Er spricht, nicht zum Ausdruck bringen. Du kannst die Arbeit Gottes Selbst oder die des Heiligen Geistes nicht ausüben. Du kannst die Weisheit, das Wunder und die Unergründlichkeit Gottes oder die gesamte Disposition, mit der Gott den Menschen züchtigt, nicht zum Ausdruck bringen. Somit sind deine wiederholten Behauptungen Gott zu sein nicht von Bedeutung; du besitzt nur den Namen, aber rein gar nichts vom Wesentlichen. Gott Selbst ist gekommen, aber keiner erkennt Ihn. Trotzdem führt Er Seine Arbeit fort und tut dies als Vertretung des Heiligen Geistes. Ob du Ihn nun Mensch oder Gott, den Herrn oder Christus oder Sie Schwester nennst, es ist so in Ordnung. Aber die Arbeit, die Er ausübt, ist die des Geistes und repräsentiert die Arbeit Gottes Selbst. Der Name, bei welchem Ihn der Mensch ruft, ist Ihm gleichgültig. Kann der Name etwa Seine Arbeit bestimmen? Ungeachtet davon, wie du Ihn nennst, aus Gottes Perspektive gesehen, ist Er der menschgewordene Geist Gottes. Er vertritt den Geist und wurde von Ihm befürwortet. Du kannst einem neuen Zeitalter keinen Platz einräumen und du kannst das Alte nicht zu einem Ende bringen. Du kannst kein neues Zeitalter einführen oder eine neue Arbeit tun. Deshalb kann man dich nicht Gott nennen!

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

3. Sogar ein Mensch, der vom Heiligen Geist benutzt wird, kann Gott Selbst nicht vertreten. Nicht nur, dass dieser Mensch Gott nicht vertreten kann, sondern auch seine Arbeit kann Gott nicht unmittelbar vertreten. Sprich, die Erfahrung des Menschen kann nicht unmittelbar innerhalb der Verwaltung Gottes platziert werden und sie kann die Verwaltung Gottes nicht repräsentieren. Die gesamte Arbeit, die Gott Selbst ausübt, ist die geplante Arbeit Seines eigenen Verwaltungplans und betrifft die hohe Verwaltung. Die Arbeit, die vom Menschen ausgeführt wird (ein vom Heiligen Geist benutzter Mensch), bringt seine individuelle Erfahrung mit ein. Er findet einen neuen Weg der Erfahrung über den Weg, der von denjenigen vor ihm begangen wurde und er führt seine Brüder und Schwestern unter der Anleitung des Heiligen Geistes. Was diese Menschen miteinbringen, sind ihre individuelle Erfahrung oder geistliche Aufzeichnungen geistlicher Menschen. Obwohl sie vom Heiligen Geist benutzt werden, hat die Arbeit solcher Menschen nichts mit der Arbeit der hohen Verwaltung des sechstausend jährigen Plans zu tun. Sie werden lediglich vom Heiligen Geist während verschiedener Epochen erhoben, um die Menschen im Zustrom des Heiligen Geistes zu führen, bis sie ihren Zweck erfüllt haben oder ihr Leben zu einem Ende kommt. Ihre Arbeit besteht lediglich darin, für Gott Selbst einen geeigneten Weg vorzubereiten oder eine Angelegenheit unter der Verwaltung Gottes Selbst auf Erden weiterzuführen. Solche Menschen können nicht eine größere Arbeit in Seiner Verwaltung auszuführen. Sie können keine neuen Wege erschließen, geschweige denn die Arbeit Gottes eines vorigen Zeitalters abschließen. Folglich stellt ihre Arbeit nur die eines erschaffenen Geschöpfes dar, welches seinen Zweck erfüllt, aber Gott Selbst nicht bei Seinem Amt vertreten kann. Das liegt daran, dass ihre Arbeit sich von der von Gott Selbst getanen Arbeit unterscheidet. Die Arbeit, die darin besteht, ein neues Zeitalter einzuleiten, kann nicht von einem Menschen anstelle von Gott getan werden. Sie kann von keinem anderen, außer Gott Selbst ausgeführt werden. Die Arbeit, die von den Menschen ausgeführt wird, ist die Erfüllung seiner Pflicht als ein Teil der Schöpfung und wird dann getan, wenn er vom Heiligen Geist bewegt oder erleuchtet wird. Solche Menschen erläutern, wie es im täglichen Leben des Menschen Anwendung findet und wie der Mensch im Einklang mit dem Willen Gottes handeln sollte. Die Arbeit des Menschen umfasst weder die Verwaltung Gottes, noch vertritt sie die Arbeit des Geistes. Folglich unterscheidet sich die Arbeit des vom Heiligen Geist benutzten Menschen von der, die Gott Selbst tut. Ihre Identitäten und in wessen Auftrag sie handeln, unterscheiden sich gleichermaßen. Das liegt daran, dass die Arbeit, die der Heilige Geist beabsichtigt, anders ist und dadurch all denjenigen, die arbeiten, verschiedene Identitäten und Status erteilt werden. Die vom Heiligen Geist benutzten Menschenkönnen teilweise auch Arbeiten ausführen, die neu sind. Ebenso können sie einige Arbeiten, die in einem vorherigen Zeitalter vollbracht wurden, eliminieren. Jedoch kann ihre Arbeit die Disposition und den Willen Gottes in einem neuen Zeitalter nicht zum Ausdruck bringen. Sie arbeiten nur, um die Arbeit eines vergangenen Zeitalters zu eliminieren, jedoch nicht um die neue Arbeit auszuführen, indem sie die unmittelbare Disposition Gottes Selbst vertreten. Somit vertreten sie, ungeachtet davon wie viele überholte Praktiken sie abschaffen oder wie viele neue Praktiken sie einführen, lediglich den Menschen und erschaffene Geschöpfe. Wenn Gott Selbst jedoch Arbeit vollbringt, verkündet Er nicht öffentlich die Abschaffung von Praktiken des alten Zeitalters oder direkt den Beginn eines neuen Zeitalters. Er ist bei Seiner Arbeit direkt und eindeutig. Er ist bei Seiner geplanten Arbeit geradlinig, das heißt, Er gibt der Arbeit, die Er zuwege brachte, unmittelbar Ausdruck, führt Seine Arbeit direkt durch, so wie Er es ursprünglich vorhatte und äußert Sein Wesen und Seine Disposition. Nach Ansicht des Menschen unterscheiden sich Seine Disposition und auch Seine Arbeit von denen der vergangenen Zeitalter. Allerdings ist dies, von der Perspektive Gottes Selbst aus gesehen, lediglich eine Fortsetzung und Weiterentwicklung Seiner Arbeit. Wenn Gott Selbst arbeitet, äußert Er Sein Wort und führt die neue Arbeit direkt herbei. Wenn der Mensch im Unterschied dazu arbeitet, geschieht das durch Überlegung und Studium oder aber es ist die Entwicklung von Wissen und Systematisierung von Praxis, basierend auf der Arbeit anderer. In anderen Worten, das Wesen der vom Menschen ausgeführten Arbeit besteht darin, sich an Grundsätze zu halten und „alte Wege in neuen Schuhen zu begehen“. Das bedeutet, dass sogar der Weg des vom Heiligen Geist benutzten Menschen auf dem von Gott Selbst erschlossenen Weg gebaut ist. Also ist trotz allem der Mensch ein Mensch und Gott ist Gott.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

4. Johannes wurde aus einem Versprechen heraus geboren und den Namen bekam er vom Engel. Derzeit wollten einige ihn nach seinem Vater Sacharja nennen, aber seine Mutter erhob ihre Stimme und sagte: „Dieses Kind kann nicht bei diesem Namen gerufen werden. Er soll Johannes heißen“. Das alles wurde vom Heiligen Geist veranlasst. Warum wurde Johannes dann nicht Gott genannt? Der Name Jesus entsprang auch der Anleitung des Heiligen Geistes und Er wurde aus dem Heiligen Geist und durch das Versprechen des Heiligen Geistes geboren. Jesus war Gott, Christus und der Menschensohn. Die Arbeit Johannes war ebenfalls groß, aber warum wurde er nicht Gott genannt? Was genau war der Unterschied zwischen der von Jesus vollbrachten Arbeit und der des Johannes? War der einzige Grund, dass Johannes derjenige war, der für Jesus den Weg ebnete? Oder weil es von Gott so vorherbestimmt war? Obwohl Johannes ebenfalls sagte „Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ und auch das Evangelium des Himmelreichs predigte, war seine Arbeit nicht tiefgründig und stellte lediglich einen Anfang dar. Im Unterschied dazu leitete Jesus ein neues Zeitalter ein und brachte das alte zu Ende. Er befolgte jedoch zugleich das Gesetz des Alten Testaments. Die Arbeit, die Er tat, war größer als die des Johannes und Er führte diese Arbeitsphase aus, um die gesamte Menschheit zu erlösen. Johannes bereitete lediglich den Weg vor. Obwohl seine Arbeit groß war, seine Worte viele und die Anhänger, die ihm folgten zahlreich waren, so bewirkte seine Arbeit nicht mehr, als dem Menschen einen neuen Anfang zu bringen. Die Menschen empfingen niemals das Leben, den Weg oder tiefgründigere Wahrheiten von ihm und erlangten durch ihn auch nicht ein Verständnis von Gottes Willen. Johannes war ein großer Prophet (Elija), der neue Wege für die Arbeit Jesu bahnte und die Auserwählten vorbereitete. Er war der Vorreiter des Zeitalters des Gesetzes. Solche Angelegenheiten können nicht nur einfach dadurch wahrgenommen werden, dass man ihre normale, menschliche Erscheinung beobachtet. Insbesondere Johannes vollbrachte ein ziemlich großartiges Werk. Darüber hinaus wurde er durch das Versprechen des Heiligen Geistes geboren und seine Arbeit wurde vom Heiligen Geist unterstützt. Somit können ihre jeweiligen Identitäten nur durch ihre Arbeit unterschieden werden, denn das äußere Erscheinungsbild eines Menschen erzählt nichts über sein Wesen und der Mensch ist unfähig das wahre Zeugnis des Heiligen Geistes wahrzunehmen. Die vollbrachte Arbeit des Johannes und die des Jesus waren nicht gleich und von verschiedener Beschaffenheit. Das sollte festlegen, ob er Gott ist oder nicht. Die Arbeit Jesu war sie zu beginnen, weiterzuführen, abzuschließen und zu vollenden. Jeder dieser Schritte wurde von Jesus durchgeführt, wohingegen die Arbeit des Johannes nichts mehr als ein Anfang war. Zu Beginn verkündete Jesus das Evangelium und predigte den Weg der Buße, dann fuhr Er damit fort, die Menschen zu taufen, Krankheiten zu heilen und Dämonen auszutreiben. Am Ende erlöste Er die Menschheit von der Sünde und vervollständigte Sein Werk des gesamten Zeitalters. Er predigte zu den Menschen und verkündete überall das Evangelium des Himmelreichs. Dasselbe gilt auch für Johannes, mit dem Unterschied, dass Jesus ein neues Zeitalter einleitete und den Menschen das Zeitalter der Gnade brachte. Aus Seinem Mund kamen die Worte, was der Mensch ausüben sollte und welchem Weg der Mensch im Zeitalter der Gnade folgen sollte und am Schluss vollendete Er die Arbeit der Erlösung. Eine solche Arbeit hätte niemals von Johannes ausgeführt werden können. Somit war es Jesus, der die Arbeit Gottes Selbst tat und es ist Er, der Gott Selbst ist und Gott unmittelbar vertritt.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

5. Wenn du nicht erkennst, dass die heutige Arbeitsphase von Gott Selbst ist, so liegt das daran, dass dir Vision hast. Trotzdem kannst du diese Arbeitsphase nicht abstreiten; dass du nicht vermagst dies anzuerkennen, beweist nicht, dass der Heilige Geist nicht arbeitet oder dass Seine Arbeit fehlerhaft ist. Einige gleichen sogar die aktuelle Arbeit mit der des Jesus in der Bibel ab und wenden Widersprüchlichkeiten an, um diese Arbeitsphase abzustreiten. Ist das nicht das Verhalten eines Verblendeten? Alles, was in der Bibel aufgezeichnet ist, ist bedingt und kann nicht die gesamte Arbeit Gottes wiedergeben. Die Vier Evangelien bestehen alle zusammen aus weniger als hundert Kapiteln, in denen eine begrenzte Anzahl an Ereignissen niedergeschrieben ist; zum Beispiel, wie Jesus den Feigenbaum verfluchte, Petrus dreifache Verleugnung des Herrn, wie Jesus den Jüngern nach Seiner Kreuzigung und Auferstehung erschien und das Fasten lehrte, das Gebet lehrte, die Scheidung lehrte, die Geburt und Ahnenfolge Jesus, Jesus Ernennung der Jünger, und so weiter. Dies sind nur einige, wenige Aufzeichnungen, trotzdem werten die Menschen sie wie einen Schatz und gleichen die heutige Arbeit sogar damit ab. Sie glauben sogar, dass Jesus nur dies in der Zeit nach Seiner Geburt vollbrachte. Es ist, als glaubten sie, Gott könnte lediglich so viel vollbringen; als ob es nicht noch weitere Arbeit geben könnte. Ist das nicht lächerlich?

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

6. Menschen glauben, dass der leibhaftig gewordene Gott ganz bestimmt nicht so lebt, wie die Menschen. Sie glauben, dass Er sauber ist, ohne sich Seine Zähne zu putzen oder Sein Gesicht waschen zu müssen, da er ein Heiliger ist. Sind das nicht Vorstellungen des Menschen? Die Bibel enthält keine Aufzeichnungen über das Leben Jesus als Mensch, nur über Seine Arbeit, aber das beweist nicht, dass Er keine normale Menschlichkeit hatte oder dass er kein normales, menschliches Leben vor Seinem dreißigsten Lebensjahr führte. Offiziell begann Seine Arbeit im Alter von 29 Jahren, aber du kannst Sein gesamtes Leben als Mensch vor diesem Alter nicht abstreiten. Die Bibel berücksichtigte diesen Abschnitt in ihren Aufzeichnungen nur nicht. Da es sich um Sein Leben als gewöhnlicher Mensch handelte und kein Abschnitt Seiner göttlichen Arbeit war, bestand keine Notwendigkeit, es niederzuschreiben. Vor der Taufe Jesu übte der Heilige Geist Seine Arbeit nicht sofort aus, sondern unterstützte Sein Leben als gewöhnlicher Mensch, bis zu dem Tag, an dem Jesus damit beginnen sollte, Sein Amt auszuüben. Obwohl Er menschgewordenes Fleisch war, unterzog Er sich, wie ein gewöhnlicher Mensch, dem Vorgang des Erwachsenwerdens. Dieser Vorgang wurde in der Bibel ausgelassen, da es für die Expansion im Leben des Menschen keine große Hilfe darstellte. Vor Seiner Taufe gab es einen Abschnitt, in dem Er unentdeckt blieb und er vollbrachte auch keine Zeichen und Wunder. Erst nach Jesus Taufe begann Er mit der Arbeit der Erlösung der Menschheit, eine Arbeit ergiebig reich an Gnade, Wahrheit, Liebe und Barmherzigkeit. Der Beginn dieser Arbeit, war auch der Anfang des Zeitalters der Gnade. Daher wurde es niedergeschrieben und bis in die Gegenwart weitergereicht. Bevor Jesus Sein Amt ausübte, oder wie es in der Bibel genannt wird, bevor der Geist auf Ihn herab kam, war Jesus nichts weiter als ein gewöhnlicher Mensch und verfügte nicht im geringsten über übernatürliche Kräfte. Nachdem der Heilige Geist über Ihn gekommen war, das heißt, als Er anfing Sein Amt auszuführen, wurde Er von Übersinnlichkeit durchdrungen. Als solches bewahrte der Mensch den Irrglauben, dass Gottes menschgewordenes Fleisch kein gewöhnlicher Mensch war und dass der leibhaftige Gott keine Menschlichkeit besaß. Gewiss, die Arbeit und alles, was der Mensch von Gott auf der Erde sieht, ist übernatürlich. Was du mit deinen Augen erblickst und was du mit deinen Ohren hörst, alles gehört der Übernatürlichkeit an, denn Seine Arbeit und Seine Worte sind für die Menschen unverständlich und unerreichbar. Wenn etwas Himmlisches auf die Erde gebracht wird, so kann es doch nur übernatürlich sein. Die Geheimnisse des Himmelreichs wurden auf die Erde gebracht; Geheimnisse, die zu wundersam und weise sind, als dass der Mensch sie verstehen oder sie sich vorstellen könnte - gehörten sie nicht alle dem Übersinnlichen an? Du musst allerdings wissen, dass ungeachtet davon, wie übersinnlich sie waren, sie in Seiner normalen Menschlichkeit bewerkstelligt wurden. Gottes menschgewordenes Fleisch besitzt Menschlichkeit, ansonsten wäre Er nicht Gottes menschgewordenes Fleisch.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

7. Die Arbeit des menschgewordenen Geistes Gottes hat auch ihre eigenen Prinzipien. Er konnte die Arbeit und das Amt des Vaters nur auf Grund Seiner normalen Menschlichkeit ausführen. Erst dann konnte er Seine Arbeit beginnen. In Seiner Kindheit konnte Jesus überhaupt nicht verstehen, was in alten Zeiten geschehen war und konnte dies erst begreifen, nachdem Er Rabbiner gefragt hatte. Wenn Er Seine Arbeit gleich begonnen hätte, nachdem Er sprechen gelernt hatte, wie wäre es Ihm dann möglich gewesen, keine Fehler zu machen? Wie könnte Gott Fehlhandlungen begehen? Darum begann Er Seine Arbeit erst, nachdem Er dazu in der Lage war. Er übte keine Arbeit aus, bis Er nicht völlig fähig war, diese auszuführen. Im Alter von 29 Jahren war Jesus bereits ziemlich reif und Seine Menschlichkeit reichte aus, um die Arbeit, die Er tun musste, umzusetzen. Erst dann fing der Heilige Geist an, sich zu offenbaren, nachdem Er sich dreißig Jahre lang verborgen gehalten hatte und der Heilige Geist begann offiziell Seine Arbeit in Ihm. Zu diesem Zeitpunkt hatte Johannes seit sieben Jahren gearbeitet, um Ihm den Weg zu bereiten. Nach Vollendung seiner Arbeit, wurde Johannes ins Gefängnis geworfen. Die gesamte Last fiel dann auf Jesus. Wenn Er diese Arbeit im Alter von 21 oder 22 Jahren durchgeführt hätte, als Ihm noch viel von der Menschlichkeit fehlte und Er gerade das junge Erwachsenenalter erreicht hatte, noch vieler Dinge unwissend, so wäre Er nicht im Stande gewesen, die Führung zu übernehmen. Damals hatte Johannes seine Arbeit schon seit einiger Zeit ausgeübt, bevor Jesus Seine Arbeit in Seinem mittleren Lebensalter begann. In diesem Alter war Seine normale Menschlichkeit hinreichend um die Arbeit, die Er vollbringen musste, durchzuführen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

8. Die Arbeit des menschgewordenen Gottes hat viele Prinzipien. Es gibt vieles, das der Mensch einfach nicht verstehen kann, trotzdem benutzt der Mensch unaufhörlich seine eigene Vorstellung, um dies zu messen oder um Ihm überzogene Anforderungen zu stellen. Sogar heute gibt es viele, die sich überhaupt nicht darüber bewusst sind, dass ihr Wissen nichts weiter umfasst, als ihre eigenen Auffassungen. Ungeachtet des Zeitalters oder des Ortes in denen Gott leibhaftig wird, bleiben die Prinzipien Seiner Arbeit als Mensch unverändert. Er kann nicht Mensch werden und trotzdem das Fleisch transzendieren um zu arbeiten. Außerdem kann Er nicht Mensch werden und dennoch nicht im Umfang der normalen Menschlichkeit arbeiten. Anderenfalls würde sich die Bedeutung Gottes Menschwerdung im Nichts auflösen und das Fleisch gewordene Wort würde völlig sinnlos werden. Außerdem weiß nur der Vater im Himmel (der Geist) von Gottes Menschwerdung und kein anderer, noch nicht einmal das Fleisch Selbst oder die Himmelsboten. Als solches ist Gottes Arbeit als Mensch sogar noch normaler und eignet sich besser um zu beweisen, dass das Wort tatsächlich Fleisch wird. Fleisch bedeutet: ein gewöhnlicher und normaler Mensch.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

9. Einige denken vielleicht: „Warum muss das Zeitalter von Gott Selbst eingeleitet werden? Kann ein erschaffenes Geschöpf es nicht an Seiner Stelle tun“? Ihr seid euch alle bewusst, das Gott eigens zu dem Zweck Mensch wird, um das neue Zeitalter einzuleiten und natürlich, dass Er, wenn Er das neue Zeitalter einleitet, das vorherige Zeitalter gleichzeitig abgeschlossen hat. Gott ist der Anfang und das Ende. Es ist Er Selbst, der Seine Arbeit ausübt und so muss es sein, dass Er Selbst das vorige Zeitalter abschließt. Das ist der Beweis dafür, dass Er Satan besiegt und die Welt erobert. Jedes Mal, wenn Er Selbst unter den Menschen arbeitet, ist es der Anfang einer neuen Schlacht. Ohne den Beginn einer neuen Arbeit, gäbe es natürlich keinen Abschluss der alten. Und kein Abschluss des Alten ist ein Beweis dafür, dass die Schlacht mit Satan bereits zu einem Ende gekommen ist. Erst wenn Gott Selbst unter die Menschen tritt und neue Arbeit ausführt, kann der Mensch sich völlig von Satans Herrschaft befreien und ein neues Leben und einen neuen Anfang erlangen. Anderenfalls wird der Mensch für immer im alten Zeitalter leben und für immer unter dem alten Einfluss Satans leben. Mit jedem Zeitalter, das von Gott geführt wird, wird ein Teil des Menschen befreit und somit schreitet der Mensch, zusammen mit Gottes Arbeit, auf ein neues Zeitalter zu. Der Sieg Gottes ist ein Sieg für alle, die Ihm folgen. Würde die Menschheit der Schöpfung damit beauftragt werden, das Zeitalter abzuschließen, ob nun aus der Sichtweise des Menschen oder aus der Sichtweise Satans, so wäre es nichts anderes als eine Handlung, die sich Gott widersetzt oder Ihn betrügt und keineswegs eine des Gehorsams Gottes. Die Arbeit des Menschen würde Satan somit eine Möglichkeit geben. Nur wenn der Mensch Gott in einem von Gott Selbst eingeleiteten Zeitalter gehorcht und folgt, wäre Satan völlig überzeugt, denn das ist die Pflicht eines erschaffenen Geschöpfes. Und so sage Ich, dass ihr nur zu folgen und zu gehorchen braucht, nichts weiter wird von euch verlangt. Seine Pflicht zu tun und seinen Zweck zu erfüllen beziehen sich hierauf. Gott tut Seine eigene Arbeit und braucht den Menschen nicht um Seine Arbeit an Seiner Stelle zu erledigen. Ebenso wenig verwickelt Er sich in die Arbeit der erschaffenen Geschöpfe. Der Mensch erfüllt seine eigene Pflicht und greift nicht in die Arbeit Gottes ein, das ist wahres Gehorsam und der Beweis, dass Satan besiegt ist. Nachdem Gott Selbst das neue Zeitalter eingeleitet hat, arbeitet er nicht mehr Selbst unter den Menschen. Erst dann betritt der Mensch offiziell das das neue Zeitalter, um seine Pflicht und Mission als erschaffenes Geschöpf zu erfüllen. So sind die Arbeitsprinzipien, die von niemandem überschritten werden können. Nur auf diese Art und Weise zu arbeiten ist sinnvoll und vernünftig. Die Arbeit Gottes wird von Gott Selbst ausgeführt. Er setzt Seine Arbeit in Bewegung und auch Er schließt sie ab. Es ist Er, der die Arbeit plant und auch Er, der sie verwaltet und vor allem ist Er es, der die Arbeit erfolgreich verwirklicht. Es ist so, wie es in der Bibel steht: „Ich bin der Anfang und das Ende; Ich bin der Sämann und der Schnitter“. Das alles steht im Zusammenhang damit, dass Seine Verwaltung durch Seine Hand vollzogen wird. Er ist der Herrscher über den sechstausend jährigen Verwaltungsplan. Niemand kann an Seiner Stelle Seine Arbeit tun oder Seine Arbeit abschließen, denn Er ist es, der über alles Kontrolle hat. Da Er diese Welt erschaffen hat, wird Er die ganze Welt führen, um in Seinem Licht zu leben und Er wird das ganze Zeitalter abschließen, um Seinen gesamten Plan erfolgreich zu verwirklichen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)” in Das Wort erscheint im Fleisch

10. Zu der Zeit, als Jesus in Judäa arbeitete tat Er dies öffentlich, aber nun arbeite Ich und spreche heimlich zu Euch. Die Ungläubigen sind darüber vollkommen ahnungslos. Meine Arbeit unter euch ist von anderen isoliert. Diese Worte, diese Züchtigungen und Urteile, kennt nur ihr alle und sonst niemand. Die Gesamtheit dieser Arbeit wird unter euch ausgeführt und nur euch eröffnet. Keiner dieser Ungläubigen weiß das, denn die Zeit ist noch nicht gekommen. Diese Menschen stehen kurz davor vollkommen gemacht zu werden, nachdem sie Züchtigungen ertragen haben, aber die Außenstehenden wissen nichts davon. Diese Arbeit ist viel zu verdeckt! Für sie ist der menschgewordene Gott geheim, aber für diejenigen in dieser Gruppe kann er als aufgeschlossen erachtet werden. Obwohl in Gott alles offen, klar und alles freigesetzt ist, so ist das nur für jene wahr, die an Ihn glauben und nichts wird den Ungläubigen offenbart. Die Arbeit hier wird streng isoliert verrichtet, um sie daran zu hindern davon zu erfahren. Sollten sie davon erfahren, so bleibt nur die Verurteilung und die Verfolgung. Sie werden nicht glauben. Das Arbeiten in der Nation des großen roten Drachen, dem rückständigsten aller Orte, ist keine leichte Aufgabe. Wenn diese Arbeit bekannt werden sollte, dann wäre es unmöglich, fortzufahren. Dieser Arbeitsabschnitt kann an diesem Ort einfach nicht vorankommen. Wie könnten sie es dulden, wenn diese Arbeit öffentlich ausgeführt würde? Würde das nicht ein noch größeres Risiko bergen? Wenn diese Arbeit nicht verdeckt wäre, sondern wie zu den Zeiten Jesus weitergeführt werden würde, als Er aufsehenerregend die Kranken heilte und Dämonen austrieb, wäre sie dann nicht schon vor langer Zeit von den Teufeln „konfisziert“ worden? Könnten sie die Existenz Gottes dulden? Wenn Ich jetzt in Sälen zu den Menschen predigen und referieren würde, wäre Ich dann nicht schon vor langer Zeit in Stücke zerschmettert worden? Wenn dem so wäre, wie könnte Meine Arbeit dann weitergeführt werden? Der Grund, warum Zeichen und Wunder nicht öffentlich gezeigt werden, dient der Geheimhaltung. So kann Meine Arbeit von Ungläubigen weder gesehen, gekannt, noch entdeckt werden. Würde diese Arbeitsphase auf dieselbe Weise ausgeführt werden, wie die von Jesus im Zeitalter der Gnade, so könnte sie nicht so standhaft sein. Dass die Arbeit also verborgen bleibt ist zu eurem Wohl und zum Wohl der gesamten Arbeit. Wenn die Arbeit Gottes auf Erden beendet wird, das heißt wenn die verdeckte Arbeit endet, wird dieser Arbeitsschritt auf einen Schlag bekannt werden. Alle werden wissen, dass es in China eine Gruppe von Überwindern gibt. Alle werden wissen, dass Gott in China Mensch geworden ist und dass Seine Arbeit ihr Ende erreicht hat. Erst dann wird es den Menschen dämmern: Woran liegt es, dass in China der Verfall und ein Kollaps noch aussteht? Es stellt sich heraus, dass Gott persönlich Seine Arbeit in China verrichtet und eine Gruppe von Leuten zu vollkommenen Überwindern gemacht hat.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (2)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

11. Der zu Fleisch gewordene Gott zeigt Sich nur den Menschen, die Ihm folgen, wenn Er Seine Arbeit persönlich verrichtet und nicht allen Geschöpfen. Er wird nur Mensch, damit Er einen Arbeitsabschnitt vervollständigen kann und nicht um dem Menschen Seine Erscheinung zu zeigen. Allerdings muss Seine Arbeit von Ihm Selbst ausgeführt werden; somit ist es für Ihn erforderlich, dies selbst zu tun. Wenn diese Arbeit abgeschlossen ist, wird Er die Erde verlassen. Aus Angst der kommenden Arbeit im Weg zu sein, kann Er nicht für lange Zeit unter der Menschheit verweilen. Er möchte den Massen lediglich Seine gerechte Disposition und Seine Taten zeigen, nicht die Erscheinung Seines Körpers, als Er zweimal Mensch wurde, denn das Bild Gottes kann nur durch Seine Disposition gezeigt werden und nicht durch die Erscheinung Seines Körpers ersetzt werden. Die Erscheinung Seines Körpers wird nur einer begrenzten Anzahl von Leuten offenbart, nur denjenigen, die Ihm folgen, solange Er als Mensch arbeitet. Deshalb wird die derzeit ausgeführte Arbeit heimlich getan. So wie die Arbeit Jesu nur den Juden offenbart wurde und niemals öffentlich anderen Völkern bekannt gemacht wurde. Folglich verließ er den Menschen sobald Er Seine Arbeit abgeschlossen hatte zügig und verweilte nicht. In den darauffolgenden Zeiten zeigte er Seine Eigene Erscheinung dem Menschen nicht, stattdessen wurde die Arbeit, unmittelbar vom Heiligen Geist ausgeführt. Sobald die Arbeit des Mensch gewordenen Gottes fertig ist, verlässt Er die sterbliche Welt und wiederholt keine Arbeit mehr, wie die, die Er zu der Zeit, als Er Mensch war, tat. Die darauf folgende Arbeit wird vom Heiligen Geist verrichtet. Während dieser Zeit wird es dem Menschen kaum möglich sein, Seine leibhaftige Erscheinung zu sehen. Er zeigt Sich dem Menschen überhaupt nicht mehr und bleibt für immer verborgen. Für die Arbeit des Mensch gewordenen Gottes gibt es eine begrenzte Zeit. Sie muss in einem bestimmten Zeitalter, zu einer bestimmten Zeit, in einer bestimmten Nation und unter bestimmten Leuten ausgeführt werden. Solche Arbeit stellt nur die Arbeit während der Zeit dar, in der Gott Mensch geworden ist und die eines bestimmten Zeitalters. Sie vertritt die Arbeit von Gottes Geist in einem bestimmten Zeitalter und nicht die Gesamtheit Seiner Arbeit. Darum wird die Erscheinung des Mensch gewordenen Gottes nicht allen Leuten offenbart. Was den Mengen gezeigt wird, ist eher der gerechte Gott und Seine Disposition in ihrer Gesamtheit, als Seine Erscheinung, so wie Er zweimal Mensch wurde. Es ist weder eine einzelne Erscheinung, noch die Vereinigung beider Erscheinungen, die dem Menschen gezeigt werden. Deshalb ist es unerlässlich, dass Gottes menschgewordenes Fleisch die Erde verlässt, nachdem Er die Arbeit, die Er tun musste, abgeschlossen hat; denn Er kommt nur, um die Arbeit, die Er tun muss, zu verrichten und nicht, um den Leuten Seine Erscheinung zu zeigen. Obgleich die Bedeutung der Menschwerdung bereits erfüllt wurde, indem Gott zweimal zu Fleisch wurde, wird Er sich noch immer keiner Nation, die Ihn zuvor noch nicht gesehen hat, öffentlich bekannt machen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (2)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

12. Ihr sollt wissen, dass die Arbeit des zu Fleisch gewordenen Gottes dazu dien,t ein Zeitalter zu eröffnen. Diese Arbeit ist auf wenige Jahre begrenzt und Er kann nicht die ganze Arbeit Gottes Geistes vollbringen. Das ist identisch mit dem, wie die Erscheinung Jesu als Jude nur das Abbild Gottes vertreten kann als Er in Judäa arbeitete und Er nur die Arbeit der Kreuzigung verrichten konnte. Während der Zeit, als Jesus leibhaftig war, konnte Er die Arbeit des Abschlusses eines Zeitalters oder die Vernichtung der Menschheit nicht ausführen. Deshalb stieg Er empor, nachdem Er gekreuzigt wurde und Seine Arbeit abgeschlossen hatte und verbarg sich für immer vor den Menschen. Seitdem konnten die treuen Gläubigen der heidnischen Nationen nur ein Bild von Ihm sehen, das sie auf die Wände geklebt hatten und nicht die Erscheinung von Jesus dem Herrn. Dieses Bild ist lediglich ein vom Menschen gezeichnetes und nicht die Erscheinung, die Gott Selbst dem Menschen zeigte. Gott wird sich nicht mit der Erscheinung, als Er zweimal Mensch wurde, öffentlich der Menge zeigen. Die Arbeit, die Er unter der Menschheit ausführt, ermöglicht es den Menschen, Seine Disposition zu verstehen. Anstelle der Erscheinung Jesu wird all das eher dadurch erreicht, dass er den Menschen Seine Arbeit der verschiedenen Zeitalter, sowie Seine Disposition, die Er vermittelte und die Arbeit, die Er vollbrachte, zeigt. Das heißt, das Bild Gottes wird dem Menschen nicht durch die menschgewordene Erscheinung vermittelt, sondern mehr durch die Arbeit, die vom Mensch gewordenen Fleisch ausgeführt wird, ein Gott des Bildes und der Form. Durch Seine (Ihre) Arbeit wird Seine Erscheinung gezeigt und Seine Disposition bekannt gemacht. Das ist die Bedeutung der Arbeit, die Er im Fleisch zu tun wünscht.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (2)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

13. Sobald die Arbeit, bei der Er zweimal Mensch wurde abgeschlossen ist, beginnt Er den heidnischen Völkern Seine gerechte Disposition zu zeigen und erlaubt der Menge dadurch, Seine Erscheinung zu sehen. Er möchte Seine Disposition offenbaren und dadurch das Ende der verschiedenen Arten von Menschen klarstellen. Damit beendet Er gänzlich das vorige Zeitalter. Seine Arbeit im Fleisch erstreckt sich nicht über eine große Fläche (so wie Jesus nur in Judäa arbeitete und heute arbeite Ich nur unter euch), denn Seine Arbeit als Mensch hat Grenzen und Beschränkungen. Er übt lediglich eine kurze Arbeitsphase in der Erscheinung eines gewöhnlichen und normalen Menschen aus, anstatt die Arbeit der Ewigkeit durch die Leibhaftigkeit auszuführen oder die Arbeit des Auftretens vor allen heidnischen Völkern zu tun. Der Umfang der Arbeit als Mensch muss begrenzt sein (so wie nur in Judäa oder nur unter euch zu arbeiten), um sich dann durch die Arbeit innerhalb dieser Grenzen auszudehnen. Selbstverständlich wird die Arbeit einer solchen Ausdehnung unmittelbar von Seinem Geist ausgeübt und wäre nicht die Arbeit Seiner Menschwerdung. Denn die Arbeit im Fleisch hat Grenzen und erstreckt sich nicht über alle Ecken des Universums. Das kann sie nicht vollbringen. Durch die Arbeit im Fleisch führt Sein Geist die darauffolgende Arbeit aus. So ist die im Fleisch vollbrachte Arbeit, eine innerhalb von Grenzen ausgeführte Arbeit der Einleitung. Sein Geist führt diese Arbeit anschließend weiter und dehnt sie aus.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (2)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

14. Gott kommt nur auf diese Erde, um die Arbeit der Führung dieses Zeitalters zu übernehmen; um ein neues Zeitalter zu erschließen und das alte zu beenden. Er ist nicht gekommen, um den Ablauf eines Menschenlebens auf der Erde zu leben, um für sich Selbst die Freuden und Sorgen des Lebens wie ein Mensch zu erfahren oder um eine bestimmte Person durch Seine Hand vollkommen zu machen oder um persönlich zuzusehen, wie jemand wächst. Das ist nicht Seine Arbeit. Seine Arbeit ist es lediglich, das neue Zeitalter zu eröffnen und das alte zu beenden. Das heißt, Er wird ein Zeitalter eröffnen, ein anderes beenden und Satan besiegen, indem er Arbeit persönlich erledigt. Jedes Mal wenn Er eine Arbeit persönlich durchführt, ist es, als ob Er einen Fuß auf das Schlachtfeld setzten würde. Im Fleisch besiegt Er zuerst die Welt und setzt sich gegen Satan durch; Er erlangt alle Herrlichkeit und hebt den Vorhang für die Arbeit der ganzen zweitausend Jahre, um dem Menschen auf Erden den rechten Weg und ein Leben in Frieden und Freude zu geben. Allerdings kann Gott nicht lange mit den Menschen auf der Erde leben, denn Gott ist Gott und unterscheidet sich letzten Endes vom Menschen. Er kann nicht die Lebensdauer eines normalen Menschen leben, sprich, Er kann als Mensch nicht auf der Erde wohnen, was nichts Ungewöhnliches ist, denn Er besitzt nur einen minimalen Teil der normalen Menschlichkeit eines gewöhnlichen Menschen, um Sein Leben als solches zu erhalten. Mit anderen Worten, wie könnte Gott auf der Erde eine Familie gründen und Kinder großziehen? Wäre das nicht eine Schande? Er besitzt die normale Menschlichkeit nur, damit Er Arbeit auf ganz gewöhnliche Art und Weise ausführen kann und nicht um Ihn zu befähigen, eine Familie zu gründen, wie es Menschen normalerweise tun. Seine alltägliche Vernunft, Sein normaler Verstand und die normale Ernährung und die Kleidung Seines Fleisches genügen, um zu beweisen, dass Er eine normale Menschlichkeit besitzt; Er hat es nicht nötig, eine Familie zu gründen, um zu beweisen, dass Er mit normaler Menschlichkeit ausgestattet ist. Das ist absolut unnötig! Gott kommt auf die Erde, und das heißt, das Wort wird Fleisch. Er erlaubt es den Menschen lediglich, Sein Wort zu verstehen und Sein Wort zu sehen, sprich, Er erlaubt den Menschen, die körperlich ausgeführte Arbeit zu sehen. Seine Absicht ist nicht, dass die Leute auf eine bestimmte Art und Weise mit Seinem Menschsein umgehen, sondern nur dass der Mensch bis zum Ende gehorsam ist und allen Worten, die er spricht, gehorcht und sich der Arbeit, die Er ausübt, gänzlich unterwirft. Er arbeitet nur als Mensch und bittet die Menschen nicht vorsätzlich, die Herrlichkeit und Heiligkeit Seines Menschseins zu preisen. Er zeigt den Menschen nur die Weisheit Seiner Arbeit und die volle Obrigkeit, die Er ausübt. Folglich macht Er keine Verlautbarungen und konzentriert sich nur auf die Arbeit, die Er tun muss, obwohl Er über eine außerordentliche Menschlichkeit verfügt. Ihr solltet wissen, warum Gott Fleisch wurde, jedoch sich nicht rühmt oder Seine normale Menschlichkeit bezeugt und stattdessen einfach die Arbeit ausführt, die Er tun möchte. Deshalb seht ihr nur das göttliche Wesen im leibhaftig gewordenen Gott, einfach weil Er nie verkündet, dass Er zur Menschheit gehört, als Beispiel für den Menschen. Nur wenn der Mensch die Menschen führt, spricht Er davon, der Menschheit anzugehören, damit Er dadurch Herrschaft über andere erreichen kann, indem Er sie beeindruckt und überzeugt. Demgegenüber erobert Gott die Menschen allein durch Seine Arbeit (sprich, für den Menschen unerreichbare Arbeit). Er beeindruckt den Menschen nicht oder bringt nicht die ganze Menschheit dazu, Ihn „anzubeten“, sondern träufelt dem Menschen ein Gefühl von Ehrfurcht für Ihn ein oder macht ihm Seine Unergründlichkeit bewusst. Gott hat es nicht nötig, den Menschen zu beeindrucken. Alles, was Er braucht ist, dass du Ihn verehrst, wenn du Zeuge Seiner Disposition geworden bist.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (2)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

15. Die Arbeit des menschgewordenen Gottes unterscheidet sich von der, die der Heiligen Geist vollzieht. Wenn Gott Seine Arbeit auf Erden ausführt, so befasst Er sich nur mit der Vollziehung Seines Amtes. Was alle anderen Angelegenheiten betrifft, die nichts mit Seinem Amt zu tun haben, so beteiligt Er sich so gut wie gar nicht, Er verschließt sogar die Augen vor ihnen. Er führt einfach die Arbeit, die Er tun muss, durch und sorgt sich am allerwenigsten um der Arbeit, die der Mensch erfüllen soll. Die Arbeit, die Er tut, ist nur jene, die im Zusammenhang mit dem Zeitalter steht, in welchem Er sich befindet und mit dem Amt, das Er ausüben soll; so als gehörten alle anderen Angelegenheiten nicht zu Seiner Verantwortung. Er versieht sich Selbst nicht mit weiterem Grundwissen, wie man als Mensch lebt und Er lernt auch keine weiteren sozialen Fähigkeiten oder irgendetwas anderes, von dem der Mensch etwas versteht. Er zeigt überhaupt keine Besorgnis für all das, mit dem der Mensch ausgestattet sein sollte und führt lediglich die Arbeit aus, die Seine Pflicht ist. Und so ist der menschgewordene Gott, so wie der Mensch es sieht, in zu vielen Dingen „defizient“. Er verschließt sogar die Augen vor vielem, was ein Mensch aufweisen sollte und Er hat kein Verständnis in Bezug auf derartige Angelegenheiten. Angelegenheiten, sowohl Allgemeinwissen über das Leben, als auch Verhaltensprinzipien und wie man mit anderen umgeht, scheinen für Ihn keine Bedeutung zu haben. Trotzdem kannst du keineswegs ungewöhnliches Verhalten des menschgewordenen Gottes wahrnehmen. In anderen Worten, Seine Menschlichkeit erhält lediglich Sein Leben als gewöhnlichen Menschen ausgestattet mit einer Vernunft, die Ihm die Fähigkeit gibt, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Er ist jedoch mit nichts anderem ausgestattet, was alles nur für die Menschen (erschaffene Wesen) bestimmt ist. Gott wird nur Mensch, um Sein eigenes Amt zu erfüllen. Seine Arbeit richtet sich an ein ganzes Zeitalter und nicht an irgendeine bestimmte Person oder einen Ort. Seine Arbeit richtet sich an das gesamte Universum. Das ist die Richtung Seiner Arbeit und das Prinzip, nach welchem Er arbeitet. Das kann von niemandem geändert werden und der Mensch kann sich nicht beteiligen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (3)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

16. Gott kommt nur auf die Erde, um Seine Arbeit abzuschließen; somit ist Seine Arbeit auf der Erde kurzlebig. Er kommt nicht mit der Absicht auf die Erde, dass der Geist Gottes Sein Menschsein zu einem außergewöhnlichen Anführer der Kirche ausbildet. Wenn Gott auf die Erde kommt, so wird das Wort zu Fleisch. Der Mensch jedoch weiß nichts von Seiner Arbeit und zwingt Ihm eine solche Absicht auf. Aber ihr solltet alle erkennen, dass Gott das zu Fleisch gewordene Wort ist und nicht der Körper Gottes Geistes, um vorübergehend für die Rolle Gottes einzuspringen. Gott Selbst ist nicht ausgebildet, sondern ist das zu Fleisch gewordene Wort und heute führt Er offiziell Seine Arbeit unter euch allen aus.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (3)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

17. Gott wird nur Mensch, um das Zeitalter zu führen und eine neue Arbeit in Gang zu setzen. Ihr müsst diesen Punkt verstehen. Dies unterscheidet sich sehr von der Rolle des Menschen und beides kann nicht im selben Atemzug erwähnt werden. Der Mensch benötigt eine lange Phase der Ausbildung und Perfektion, bevor er eingesetzt werden kann, die Arbeit auszuführen und darüber hinaus ist besonders große Humanität notwendig. Der Mensch muss nicht nur im Stande sein, seinen normalen, menschlichen Verstand zu erhalten, sondern muss außerdem viele Prinzipien und Regeln des Verhaltens gegenüber anderen verstehen. Des Weiteren muss er sich mehr Wissen über die Weisheit und Moral des Menschen aneignen. Damit muß der Mensch ausgestattet sein. Das trifft jedoch nicht auf den menschgewordenen Gott zu, denn Seine Arbeit vertritt weder den Menschen, noch ist sie die des Menschen. Sie ist eher ein unmittelbarer Ausdruck Seines Wesens und eine direkte Umsetzung der Arbeit, die Er ausführen muss. (Natürlich wird Seine Arbeit dann ausgeführt, wenn sie getan werden muss und nicht zufällig nach Belieben. Seine Arbeit wird begonnen, wenn die Zeit gekommen ist, Sein Amt zu erfüllen). Er beteiligt sich nicht am Leben des Menschen oder der Arbeit des Menschen, sprich, Seine Menschlichkeit ist keinesfalls mit diesen Dingen ausgestattet (das beeinträchtigt Seine Arbeit jedoch nicht). Er führt Sein Amt nur dann aus, wenn die Zeit für Ihn gekommen ist, dies zu tun. Ungeachtet Seines Status schreitet Er einfach mit der Arbeit, die Er ausführen muss, voran. Was auch immer die Menschen von Ihm wissen oder was sie auch über Ihn denken, Seine Arbeit wird davon nicht beeinflusst. Es war genauso, als Jesus Seine Arbeit tat. Keiner wusste, wer Er war, Er machte einfach Fortschritte mit Seiner Arbeit. Nichts von dem beeinflusste Ihn bei der Ausführung der Arbeit, die Er tun musste. Darum gab Er zunächst nicht Seine Identität preis und verkündete diese auch nicht. Er veranlasste lediglich die Menschen, Ihm zu folgen. Selbstverständlich war das nicht nur die Bescheidenheit Gottes, sondern es war die Art und Weise, auf welche Gott als Mensch arbeitete. Er konnte nur so arbeiten, da der Mensch Ihn nicht mit dem bloßen Auge erkennen konnte. Und auch wenn der Mensch es könnte, so wäre er nicht fähig, Ihm bei Seiner Arbeit zu helfen. Außerdem wurde Er nicht Mensch, damit die Menschen Seinen Körper erfahren, sondern um die Arbeit zu tun und Sein Amt zu erfüllen. Daher legte Er keinen Wert darauf, Seine Identität preis zu geben. Nach Vollendung der Arbeit, die Er tun musste, würde Seine Identität und Sein Status auf natürliche Weise vom Menschen verstanden werden. Der menschgewordene Gott schweigt einfach und macht niemals Verkündigungen. Er beachtet weder Menschen noch die Art und Weise, wie der Mensch damit klar kommt, Ihm zu folgen. Er schreitet weiter damit voran Sein Amt zu erfüllen und Seine Arbeit, die Er tun muss, auszuführen. Niemand kann sich Seiner Arbeit in den Weg stellen. Wenn die Zeit der Beendung Seiner Arbeit kommt, ist es zwingend, dass sie abgeschlossen und beendet wird. Niemand kann es anders vorschreiben. Erst nachdem Er den Menschen nach Vollendung Seiner Arbeit verlässt, wird der Mensch die Arbeit, die Er tut, verstehen, wenngleich auch nicht völlig. Es wird lange dauern, bis der Mensch gänzlich die Absicht versteht, mit der Er Seine Arbeit anfänglich verrichtete. Mit anderen Worten, es ist die Arbeit des Zeitalters, in dem Gott Mensch wird, in zwei Abschnitte aufgeteilt. Ein Abschnitt umfasst die Arbeit und die Worte des menschgewordenen Gottes Selbst. Sobald das Amt Seines Fleisches komplett erfüllt wurde, wird der andere Arbeitsabschnitt von denjenigen, die vom Heiligen Geist benutzt werden, ausgeführt. Dann ist es an der Zeit für den Menschen, seinen Zweck zu erfüllen, denn Gott hat bereits den Weg eröffnet, der nun vom Menschen selbst gegangen werden muss. Das heißt, Gott wird Fleisch, um einen Teil Seiner Arbeit durchzuführen und diese wird daraufhin vom Heiligen Geist und denjenigen, die vom Heiligen Geist benutzt werden, weitergeführt. Also sollte der Mensch die Hauptarbeit, die in diesem Arbeitsabschnitt vom leibhaftigen Gott ausgeführt wird, kennen. Der Mensch muss die Bedeutung der Menschwerdung Gottes und der Arbeit, die er vollbringen soll, genau verstehen, anstatt Gott zu fragen, was vom Menschen verlangt wird. Dies, sowie seine Vorstellung und vor allem sein Ungehorsam, sind die Fehler des Menschen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (3)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

18. Gott wird nicht mit der Absicht leibhaftig, dass der Mensch Sein Fleisch erfährt oder dem Menschen zu erlauben, die Unterschiede zwischen dem leibhaftigen Gott und den Menschen zu erkennen. Gott wird nicht leibhaftig, um das Urteilsvermögen des Menschen zu trainieren, geschweige denn mit der Absicht, dass der Mensch den menschgewordenen Gott anbetet, wodurch Er große Herrlichkeit erlangen wird. Nichts davon ist der ursprüngliche Wille des menschgewordenen Gottes. Gott wird nicht zu Fleisch, um den Menschen zu verdammen, den Menschen absichtlich zu offenbaren oder um die Dinge für den Menschen schwierig zu machen. Nichts von all dem ist der ursprüngliche Wille Gottes. Jedes Mal, wenn Gott leibhaftig wird, so geschieht das durch unvermeidliche Arbeit. Er tut dies für Seine höhere Arbeit und Seine höhere Verwaltung und nicht aus den Gründen, die der Mensch sich vorstellt. Gott kommt nur auf die Erde, wenn Seine Arbeit es verlangt und immer so, wie es notwendig ist. Er kommt nicht mit der Absicht auf die Erde, um umherzuwandern, sondern um die Arbeit auszuführen, die Er vollbringen soll. Warum sonst würde Er eine so himmlische Last und so große Risiken auf sich nehmen, um diese Arbeit durchzuführen? Gott wird nur dann Fleisch, wenn Er muss und immer mit einer einzigartigen Bedeutung. Wenn es nur dazu diente, den Menschen einen Blick auf Ihn zu gewähren und ihre Augen zu öffnen, dann würde Er mit absoluter Gewissheit niemals so leichtfertig unter die Menschen kommen. Er kommt wegen Seiner Verwaltung und Seiner höheren Arbeit auf die Erde und damit Er mehr Menschen erreichen kann. Er kommt, um das Zeitalter zu vertreten und um Satan zu besiegen. Es geschieht im Fleische, dass Er kommt, um Satan zu besiegen. Außerdem kommt Er, um die ganze Menschheit in ihrem Leben zu führen. Das alles hat zu tun mit Seiner Verwaltung und der Arbeit, die das gesamte Universum betreffen. Wenn Gott nur leibhaftig würde, um den Menschen Sein Fleisch zu zeigen und die Augen der Menschen zu öffnen, warum reist Er dann nicht in jede Nation? Ist das etwa eine Frage übermäßiger Bequemlichkeit? Er tat das aber nicht, sondern wählte stattdessen einen geeigneten Ort, um Sich niederzulassen und die Arbeit zu beginnen, die Er ausführen muss. Nur dieses Fleisch allein, ist von großer Bedeutung. Er vertritt ein ganzes Zeitalter und führt auch die Arbeit eines ganzen Zeitalters aus. Er tut beides, das vorige Zeitalter beenden und das neue Zeitalter einleiten. All dies ist eine wichtige Angelegenheit, die Gottes Verwaltung betrifft und ist der Sinn eines Arbeitsabschnittes, der von Gott auf Erden durchgeführt wird.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (3)” in Das Wort erscheint im Fleisch

19. Die Arbeit jedes Zeitalters wird von Gott Selbst begonnen. Du solltest jedoch wissen, dass was auch immer die Arbeit Gottes ist, Er nicht kommt, um eine Bewegung zu gründen oder um Konferenzen abzuhalten oder um irgendeine Art von Organisation für euch aufzubauen. Er kommt nur, um die Arbeit auszuführen, die Er tun muss. Seine Arbeit wird von keinem Menschen eingeschränkt. Er tut Seine Arbeit so, wie immer Er es wünscht. Ungeachtet dessen, was der Mensch denkt oder weiß, konzentriert Er sich lediglich darauf, Seine Arbeit auszuführen. Seit der Erschaffung der Welt, gab es bereits drei Arbeitsabschnitte; von Jehova bis zu Jesus und vom Zeitalter des Gesetzes bis zum Zeitalter der Gnade. Gott hat niemals eine besondere Konferenz für den Menschen zusammengerufen, noch hat Er jemals die ganze Menschheit versammelt, um eine besondere, globale Arbeitskonferenz einzuberufen, um so Seine Arbeit auszudehnen. Wenn die Zeit stimmt und der Ort stimmt, übt Er lediglich die ursprüngliche Arbeit eines gesamten Zeitalters aus und leitet dadurch das Zeitalter ein, um das Leben aller Menschen zu führen. Besondere Konferenzen sind Versammlungen der Menschen; Menschen zu versammeln, um Feiertage zu feiern, ist die Arbeit des Menschen. Gott hält die Feiertage nicht ein und Er verachtet sie sogar. Er beruft keine besonderen Konferenzen ein, ferner verachtet Er sie. Jetzt solltest du genau verstehen, welche die Arbeit des leibhaftigen Gottes ist!

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (3)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

20. Alles an Gottes Disposition ist im Verlauf des sechstausendjährigen Verwaltungsplans offenbart worden. Sie wird nicht nur im Zeitalter der Gnade, oder nur im Zeitalter des Gesetzes oder sogar noch weniger nur in dieser Phase der Endzeit offenbart. Die getane Arbeit in der Endzeit verkörpert Urteil, Zorn und Züchtigung. Die Arbeit, die in der Endzeit ausgeübt wird, kann die Arbeit des Zeitalters des Gesetzes oder des Zeitalters der Gnade nicht ersetzen. Dennoch binden sich die drei Phasen zu einer Entität zusammen und sie stellen alle die von einem Gott getane Arbeit dar. Natürlich ist die Ausführung dieser Arbeit in drei separate Zeitalter geteilt. Die in der Endzeit ausgeführte Arbeit bringt alles zu einem Abschluss; die im Zeitalter des Gesetzes ausgeführte ist die eines Beginns; und die im Zeitalter der Gnade ausgeführte ist die der Erlösung. Was die Visionen der Arbeit in diesem gesamten sechstausendjährigen Verwaltungsplan betrifft, so kann hierzu niemand Einblick oder Verständnis erlangen. Derartige Visionen sind seit jeher ein Geheimnis geblieben. In der Endzeit wird nur die Arbeit des Wortes getan, um das Zeitalter des Königreichs einzuleiten, aber das ist nicht für alle Zeitalter kennzeichnend. Die Endzeit ist nichts weiter als die Endzeit und nichts weiter als das Zeitalter des Königreiches. Sie stellt nicht das Zeitalter der Gnade oder das Zeitalter des Gesetzes dar. Die Endzeit ist lediglich die Zeit, in der euch das gesamte Werk des sechstausend jährigen Verwaltungsplans offenbart wird. Das ist die Offenbarung des Geheimnisses. Ein solches Geheimnis kann von keinem Menschen enthüllt werden. Ungeachtet davon, wie viel Kenntnis ein Mensch von der Bibel hat, so ist sie doch nichts weiter als nur Worte, denn der Mensch versteht das Wesentliche der Bibel nicht. Wenn der Mensch die Bibel liest, mag er daraus einige Wahrheiten erhalten, einige Worte erklären oder ein paar berühmte Textstellen und Zitate hinterfragen können, aber er wird niemals dazu im Stande sein, diesen Worten die darin enthaltene Bedeutung zu entnehmen. Alles was der Mensch sieht, sind tote Worte und nicht die Schauplätze der Arbeit Jehovas und Jesus. Der Mensch ist unfähig das Geheimnis einer solchen Arbeit zu lösen. Deshalb ist das Geheimnis des sechstausendjährigen Verwaltungsplans das größte Geheimnis, das verborgenste und für den Menschen absolut Unerdenklichste. Niemand kann unmittelbar den Willen Gottes verstehen, außer wenn Gott Selbst erklärt und sich dem Menschen öffnet, andernfalls werden sie für den Menschen immer Rätsel und auf ewig versiegelte Geheimnisse bleiben. Ganz zu schweigen von denjenigen der religiösen Welt: Wenn man es euch heute nicht sagen würde, dann würdet ihr auch nicht verstehen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

21. Die Arbeit der Endzeit ist die letzte der drei Phasen. Es ist die Arbeit eines anderen, neuen Zeitalters und stellt nicht die ganze Verwaltungsarbeit dar. Der sechstausendjährige Verwaltungsplan ist in drei Arbeitsphasen geteilt. Keine einzelne Phase kann alleine die Arbeit der drei Phasen darstellen, sondern kann nur einen Teil des Ganzen wiedergeben. Der Name Jehova kann nicht alle Dispositionen Gottes vertreten. Die Tatsache, dass Er die Arbeit im Zeitalter des Gesetzes ausführte, beweist nicht, dass Gott unter dem Gesetz nur Gott sein kann. Jehova erließ für den Menschen Gesetze und gab Gebote weiter, wobei Er vom Menschen verlangte, einen Tempel und Altäre zu bauen. Die Arbeit, die er ausübte, stellt nur das Alter des Gesetzes dar. Die Arbeit, die Er tut, beweist nicht, dass Gott der Gott ist, der vom Menschen verlangt das Gesetz einzuhalten, der Gott im Tempel oder der Gott vor dem Altar ist. Das kann man nicht sagen. Die Arbeit unter dem Gesetz kann nur ein Zeitalter vertreten. Wenn Gott Seine Arbeit also nur im Zeitalter des Gesetzes getan hätte, dann würde der Mensch Gott definieren und sagen: „Gott ist der Gott im Tempel. Um Gott zu dienen, müssen wir Priestergewänder tragen und in den Tempel gehen.“ Wenn die Arbeit des Zeitalters der Gnade nie ausgeführt worden wäre und bis zur die Gegenwart gereicht hätte, dann würde der Mensch nicht wissen, dass Gott auch barmherzig und liebend ist. Wenn die Arbeit des Zeitalters des Gesetzes nicht getan worden wäre, sondern nur die im Zeitalter der Gnade, dann würde der Mensch nur wissen, dass Gott den Menschen erlösen und ihm seine Sünden vergeben kann. Sie würden lediglich wissen, dass Er heilig und unschuldig ist, dass Er sich Selbst opfern und für den Menschen gekreuzigt werden kann. Der Mensch würde nur dies wissen und kein Verständnis für alles andere haben. Also vertritt jedes Zeitalter einen Teil der Disposition Gottes. Das Zeitalter des Gesetzes vertritt einige Aspekte, das Zeitalter der Gnade vertritt einige Aspekte und daraufhin, dieses Zeitalter einige Aspekte. Die Disposition Gottes kann nur durch die Kombination aller drei Phasen gänzlich offenbart werden. Nur wenn der Mensch alle drei Phasen anerkennt, kann er sie komplett empfangen. Keine der drei Phasen kann ausgelassen werden. Du wirst die Disposition Gottes in ihrer Gesamtheit nur dann sehen, wenn du alle drei Phasen kennst. Gottes Vollendung Seiner Arbeit im Zeitalter des Gesetzes beweist nicht, dass Er der Gott unter dem Gesetz ist und die Vollendung Seiner Arbeit der Erlösung zeigt nicht auf, dass Gott die Menschheit auf ewig erlösen wird. Das alles sind vom Menschen gezogene Schlussfolgerungen. Das Zeitalter der Gnade ist zu einem Ende gekommen, aber du kannst nicht sagen, dass Gott nur ans Kreuz gehört und dass das Kreuz die Erlösung Gottes darstellt. Wenn du dies tust, so definierst du Gott. In dieser Phase vollbringt Gott hauptsächlich das Werk des Wortes, aber du kannst nicht sagen, dass Gott dem Menschen gegenüber nie barmherzig war und dass alles, was Er gebracht hat, Züchtigung und Urteil ist. Die Arbeit der Endzeit legt die Arbeit Jehovas und Jesus offen und alle Geheimnisse, die vom Menschen nicht verstanden werden. Das wird getan, um das Ziel und Ende der Menschheit zu offenbaren und um die ganze Arbeit der Erlösung unter der Menschheit abzuschließen. Diese Arbeitsphase des jüngsten Tages bringt alles zu einem Abschluss. Alle vom Menschen unverstandenen Geheimnisse müssen gelöst werden, damit der Mensch Einblick in sie gewinnen kann und ein klares Verständnis in seinem Herzen haben kann. Nur dann kann der Mensch entsprechend eingeteilt werden. Erst nachdem der sechstausendjährige Verwaltungsplan vervollständigt wurde, wird der Mensch die Disposition Gottes in ihrer Gesamtheit verstehen können, denn dann wird Seine Verwaltung zu einem Ende gekommen sein.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

22. Die gesamte Arbeit im Verlauf des sechstausendjährigen Verwaltungplans ist erst jetzt zu einem Abschluss gekommen. Erst nachdem die Gesamtheit dieser Arbeit dem Menschen offenbart und unter dem Menschen ausgeführt wurde, werden sie alles über Seine Disposition, Seinen Besitz und Sein Wesen wissen. Wenn die Arbeit dieser Phase komplett ausgeführt wurde, dann werden alle nicht verstandenen Geheimnisse offenbart worden sein, alle vorher nicht verstandenen Wahrheiten werden klar gemacht worden sein und der Menschheit wird von ihrem zukünftigen Weg und Ziel berichtet worden sein. Das ist die gesamte Arbeit, die in diesem Zeitalter ausgeführt werden soll.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

23. Was heute vom Menschen verlangt wird, unterscheidet sich von dem der Vergangenheit und noch mehr von dem, was vom Menschen im Zeitalter des Gesetzes verlangt wurde. Und was wurde vom Menschen unter dem Gesetz verlangt, als die Arbeit in Israel getan wurde? Von ihnen wurde nicht mehr verlangt, als den Sabbat und die Gesetze Jehovas einzuhalten. Niemand durfte am Sabbat arbeiten oder die Gesetze Jehovas übertreten. Aber jetzt ist das nicht so. Die Menschen arbeiten am Sabbat, versammeln sich und beten wie gewöhnlich und sie erlegen sich keine Einschränkungen auf. Die Menschen im Zeitalter des Gesetzes mussten sich taufen lassen, und nicht nur das, es wurde von ihnen verlangt zu fasten, Brot zu brechen, Wein zu trinken, ihre Häupter zu bedecken und sich die Füße zu waschen. Diese Regeln sind nun abgeschafft worden und an die Menschen werden noch größere Forderungen gestellt, denn die Arbeit Gottes wird fortlaufend tiefgründiger und der Zugang des Menschen reicht sogar noch höher. Früher legte Jesus dem Menschen seine auf und betete, aber nun, da alles gesagt worden ist, was für einen Nutzen hat da das Handauflegen? Worte allein können Resultate erreichen. Als Er damals den Menschen die Hände auflegte, so war das, um die Menschen zu segnen und zu heilen. Auf diese Weise arbeitete damals der Heilige Geist, aber so ist es heute nicht mehr. Jetzt benutzt der Heilige Geist Worte bei Seiner Arbeit, um Erfolge zu erzielen. Er hat Euch die Worte klar gemacht und ihr sollt sie einfach nur in die Praxis umsetzen. Seine Worte sind Sein Wille und zeigen auf, was Er tun wird. Durch Seine Worte kannst Du Seinen Willen und das, was Er von dir verlangt, verstehen. Du setzt Seine Worte unmittelbar in die Praxis um, ohne dass die Hände aufgelegt werden müssen. Einige könnten sagen: „Lege mir Deine Hände auf! Lege mir Deine Hände auf, damit ich Deinen Segen erhalten kann und an Dir teilnehmen kann.“ All das sind frühere, überholte Methoden, die nun verboten sind, denn das Zeitalter hat sich geändert. Der Heilige Geist arbeitet im Einklang mit dem Zeitalter, nicht nur nach Belieben oder den Regeln entsprechend. Das Zeitalter hat sich geändert und ein neues Zeitalter muss eine neue Arbeit mit sich bringen. Das trifft auf jede Arbeitsphase zu und so wiederholt sich Seine Arbeit nie. In diesem Zeitalter der Gnade, tat Jesus einen Großteil dieser Arbeit, wie Krankheiten heilen, Dämonen austreiben und Menschen Seine Hände auflegen, um für ihn zu beten und ihn zu segnen. Allerdings wäre es zwecklos, jetzt diese Arbeit so weiterzuführen. So arbeitete der Heilige Geist zu dieser Zeit, denn es war das Zeitalter der Gnade und den Menschen wurde zu seinem Vergnügen Gnade erwiesen. Der Mensch musste dafür keinen Preis zahlen und konnte die Gnade empfangen, solange er Glauben hatte. Alle wurden gnädig behandelt. Jetzt hat sich das Zeitalter geändert und die Arbeit Gottes ist weiter fortgeschritten. Durch Seine Züchtigung und sein Urteil werden die Widerspenstigkeit und die unreinen Dinge der Menschen vertrieben. Während des Zeitalters der Erlösung musste Gott Arbeit wie diese nicht verrichten, er brachte den Menschen ausreichend Gnade entgegen, damit sie sich an ihr erfreuten, damit Er den Menschen von der Sünde befreien konnte und ihnen durch Gnade ihre Sünden vergeben konnte. Diese Phase dient sowohl dazu, die Ungerechtigkeiten im Menschen durch Züchtigung, Urteil und schlagende Worten zu offenbaren, als auch zur Disziplin und Offenbarung der Worte, damit sie später gerettet werden können. Diese Arbeit ist tiefgründiger als die Erlösung. Im Zeitalter der Gnade genoss der Mensch hinreichend Gnade und hat die Gnade bereits erfahren, deshalb muss sie nicht länger vom Menschen genossen werden. Diese Art von Arbeit ist jetzt veraltet und wird nicht mehr ausgeübt. Jetzt wird der Mensch durch das Urteil des Wortes gerettet. Nachdem der Mensch gerichtet, gezüchtigt und verfeinert wurde, hat sich seine Disposition dadurch geändert. Liegt das nicht an den Worten, die Ich gesprochen habe? Jede Arbeitsphase wird übereinstimmend mit dem Fortschritt der gesamten Menschheit und dem Zeitalter ausgeführt. Jede Arbeit hat ihre Bedeutung. Sie wird für die letzte Erlösung getan, damit die Menschheit ein gutes Ziel und eine gute Zukunft hat und damit der Mensch am Ende entsprechend aufgeteilt werden kann.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)” in Das Wort erscheint im Fleisch

24. Die Arbeit der Endzeit besteht darin, Worte zu sprechen. Durch diese Worte können große Veränderungen im Menschen hervorgerufen werden. Die Auswirkungen auf die Menschen, nachdem sie diese Worte akzeptiert haben, sind viel größer als die der Menschen im Zeitalter der Gnade, nachdem sie jene Zeichen und Wunder akzeptiert haben. Denn im Zeitalter der Gnade verließen die Dämonen den Menschen durch das Auflegen der Hände und Gebete, jedoch verweilte die korrupte Disposition noch weiterhin im Menschen. Der Mensch wurde geheilt und seine Sünden wurden ihm vergeben, aber die Arbeit, mit der die korrupte, satanische Disposition vertrieben werden könnte fand nicht statt. Der Mensch wurde lediglich gerettet und ihm wurden durch seinen Glauben seine Sünden vergeben, aber die sündhafte Natur des Menschen wurde ihm nicht genommen und also ist sie noch da. Die Sünden der Menschen wurden ihnen durch den menschgewordenen Gott vergeben, was aber nicht heißt, dass der Mensch in sich nicht Sünden hat. Die Sünde des Menschen könnte ihm durch das Sühneopfer vergeben werden, doch der Mensch war nicht fähig, das Problem zu lösen, weiterhin nicht mehr zu sündigen und wie seine sündhafte Natur völlig ausgetrieben werden und verwandelt werden kann. Die Sünden des Menschen wurden durch Gottes Arbeit der Kreuzigung vergeben, aber der Mensch lebte weiterhin in der alten, korrupten, satanischen Disposition. Der Mensch muss schlechthin völlig aus der korrupten, satanischen Disposition errettet werden, damit die sündhafte Natur des Menschen komplett vertrieben werden kann und nie mehr auftritt. Auf diese Weise kann die Disposition des Menschen geändert werden. Dies setzt voraus, dass der Mensch den Weg der Entwicklung des Lebens, den Lebensweg und die Art und Weise, auf die seine Disposition verändert wird, versteht. Es ist auch notwendig, dass der Mensch in Übereinstimmung mit diesem Weg handelt, damit die Disposition des Menschen schrittweise geändert werden kann; damit er unter dem Leuchten des Lichts leben, alle Dinge im Einklang mit Gottes Willen tun, die korrupte, satanische Disposition verwerfen und aus Satans Einfluss der Dunkelheit, ausbrechen kann. Dadurch wird er völlig frei von Sünde in Erscheinung treten. Nur dann wird der Mensch die vollständige Erlösung empfangen. Als Jesus Seine Arbeit tat, war das Wissen des Menschen über Ihn noch vage und unklar. Der Mensch glaubte stets, dass Er der Sohn Davids war und erklärte Ihn zu einem großen Propheten und dem wohlwollenden Herrn, der die Sünden des Menschen einlöste. Einige wurden anhand ihres Glaubens allein dadurch geheilt, indem sie einen Zipfel Seiner Kleidung berührten. Die Blinden konnten sehen und sogar die Toten konnten zum Leben erweckt werden. Trotzdem konnte der Mensch die korrupte, satanische Disposition, die tief in ihm verwurzelt lag, weder entdecken, noch konnte er sie verwerfen. Der Mensch empfing viel Gnade, wie den Frieden und die Freuden des Fleisches, den Segen für die ganze Familie, dank des Glaubens eines Einzelnen, die Heilung von Krankheiten, und so weiter. Das Übrige waren die guten Taten des Menschen und seine fromme Erscheinung. Wenn der Mensch auf einer solchen Grundlage lebte, dann wurde er für einen guten Gläubigen gehalten. Nur solche Gläubigen konnten nach dem Tod den Himmel betreten, was bedeutet, dass sie gerettet wurden. Jedoch verstanden sie zu ihren Lebenszeiten den Lebensweg ganz und gar nicht. Sie begingen nur Sünden und beichteten sie dann in einem ständigen Kreislauf, ohne einen Weg, der auf eine veränderte Disposition abzielte. So war die Beschaffenheit des Menschen während des Zeitalters der Gnade. Hat der Mensch die volle Erlösung empfangen? Nein! Nach Vollendung dieser Phase besteht deshalb noch die Arbeit des Urteils und der Züchtigung. Diese Phase reinigt den Menschen durch das Wort, damit der Mensch einen Weg hat, dem er folgen kann. Diese Phase wäre nicht erfolgreich oder bedeutsam, wenn sie mit der Austreibung von Dämonen fortfahren würde, denn die sündhafte Natur des Menschen würde nicht verworfen werden und der Mensch würde bei der Vergebung der Sünden stehen bleiben. Durch das Sühneopfer wurden dem Menschen seine Sünden vergeben, denn die Arbeit der Kreuzigung hat bereits geendet und Gott hat über Satan gesiegt. Die korrupte Disposition des Menschen jedoch, verweilt noch immer in seinem Inneren und der Mensch kann noch immer sündigen und sich Gott widersetzen. Gott hat die Menschheit nicht erlangt. Deshalb benutzt Gott in dieser Arbeitsphase das Wort, um die korrupte Disposition des Menschen zu enthüllen und verlangt vom Menschen dem rechten Weg folgend zu praktizieren. Diese Phase ist bedeutungsvoller als die vorhergehenden und erfolgreicher, denn jetzt ist es das Wort, das dem Menschen unmittelbar Leben bringt und es der Disposition des Menschen ermöglicht, vollkommen erneuert zu werden; es ist eine gründlichere Arbeitsphase. Darum hat die Menschwerdung der Endzeit die Bedeutung der Menschwerdung Gottes vervollständigt und den Verwaltungsplan Gottes für die Erlösung des Menschen komplett abgeschlossen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

25. Die Errettung der Menschen durch Gott wird nicht unmittelbar durch den Geist oder vom Geist bewerkstelligt, denn Sein Geist kann vom Menschen weder berührt, noch gesehen werden und kann vom Menschen nicht erreicht werden. Wenn Er versuchte, den Menschen unmittelbar im Sinne des Geistes zu retten, so wäre der Mensch nicht im Stande, Seine Erlösung zu empfangen. Würde Gott nicht die äußere Form eines erschaffenen Menschen annehmen, so könnten sie diese Erlösung nicht empfangen. Denn der Mensch kann Ihn auf keinerlei Weise erreichen, ähnlich wie niemand in die Nähe der Wolke Jehovas gelangen konnte. Nur dadurch, dass er ein Mensch der Schöpfung wird, sprich, indem er Sein Wort in das Fleisch zu dem Er wird, einbettet, kann Er persönlich das Wort in alle eintreiben, die Ihm folgen. Nur dann kann der Mensch für sich selbst Sein Wort hören, Sein Wort sehen und Sein Wort empfangen, und daraufhin dadurch vollkommen gerettet werden. Wenn Gott nicht Mensch geworden wäre, so könnte kein Mensch so eine große Erlösung erlangen und nicht ein einziger Mensch könnte gerettet werden. Wenn der Geist Gottes unmittelbar unter den Menschen arbeiten würde, würde der Mensch niedergeschlagen oder völlig von Satan gefangen genommen werden, weil der Mensch nicht in der Lage ist, mit Gott Umgang zu pflegen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

26. Die erste Menschwerdung diente dazu, durch Jesus den Menschen von der Sünde zu erlösen. In anderen Worten, Er erlöste den Menschen vom Kreuz, jedoch die korrupte, satanische Disposition verharrte weiterhin im Inneren des Menschen. Die zweite Menschwerdung dient nicht länger als Sühneopfer, sondern dazu, diejenigen, die von der Sünde erlöst wurden, gänzlich zu retten. Das wird getan, damit diejenigen, denen vergeben wurde, von ihren Sünden erlöst und vollkommen gereinigt werden können, so dass sie eine Änderung in ihrer Disposition erlangen können. Dadurch reißen sie sich von Satans Einfluss der Dunkelheit los und kehren vor den Thron Gottes zurück. Nur so kann der Mensch vollkommen geheiligt werden. Gott begann die Arbeit der Erlösung im Zeitalter der Gnade, nachdem das Zeitalter des Gesetzes beendet war. Erst am jüngsten Tag, wenn Gott die Menschheit durch Seine Arbeit des Urteils und der Züchtigung, wegen der Widerspenstigkeit des Menschen gänzlich gereinigt hat, wird Gott Seine Arbeit der Erlösung abschließen und zur Ruhe kommen. Folglich wurde Gott während der drei Arbeitsphasen nur zwei Mal mensch, um Seine Arbeit unter dem Menschen Selbst auszuführen. Das liegt daran, dass nur eine dieser drei Arbeitsphasen dazu dient, die Menschen in ihrem Leben zu führen, während die andern beiden die Arbeit der Erlösung sind. Nur wenn Gott leibhaftig wird, kann Er an der Seite des Menschen leben, das Leiden der Welt erfahren und in einem gewöhnlichen Körper leben. Nur so kann Er den Menschen Seiner Schöpfung das praktische Wort, das sie benötigen, bringen. Der Mensch empfängt gänzliche Erlösung von Gott dadurch, dass Gott leibhaftig wurde und nicht unmittelbar von seinen Gebeten zum Himmel. Denn der Mensch ist menschlich. Der Mensch ist unfähig den Geist Gottes zu sehen, geschweige denn, sich Ihm zu nähern. Das Einzige, mit dem der Mensch Umgang pflegen kann, ist der menschgewordene Gott. Nur durch Ihn kann der Mensch alle Worte und Wahrheiten verstehen und die volle Erlösung empfangen. Die zweite Menschwerdung reicht aus, um die Sünden der Menschen zu eliminieren und die Menschen gänzlich zu reinigen. Folglich wird die zweite Menschwerdung die gesamte Arbeit des menschgewordenen Gottes zum Abschluss bringen und die Bedeutung der Menschwerdung Gottes vervollständigen. Anschließend wird die Arbeit des menschgewordenen Gottes voll und ganz beendet worden sein. Nach der zweiten Menschwerdung wird Er für Seine Arbeit nicht mehr Mensch werden, denn Seine gesamte Verwaltung wird fertig sein. In der Endzeit wird Seine Menschwerdung Seine Auserwählten völlig erreicht haben und alle Menschen der Endzeit werden entsprechend aufgeteilt. Er wird nicht länger das Werk der Erlösung tun, noch wird Er wieder Mensch werden, um jede Art von Arbeit auszuführen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

27. Bei der Arbeit der Endzeit ist das Wort mächtiger als die Manifestation von Zeichen und Wundern und die Obrigkeit des Wortes übersteigt die der Zeichen und Wunder. Das Wort enthüllt die gesamte korrupte Disposition im Herzen des Menschen. Du bist nicht fähig, sie selbst zu erkennen. Wenn sie dir durch das Wort offenbart werden, wirst du automatisch zur Erkenntnis kommen. Du wirst sie nicht leugnen können und du wirst absolut überzeugt sein. Ist dies nicht die Macht des Wortes? Das ist das Ergebnis, das durch die gegenwärtige Arbeit des Wortes erreicht wurde. Demzufolge kann der Mensch nicht gänzlich von Seinen Sünden durch Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen gerettet werden und kann durch die Manifestation von Zeichen und Wundern nicht gänzlich vollkommen gemacht werden. Die Macht zu heilen und Dämonen auszutreiben kann dem Menschen nur Gnade verleihen, doch das Fleisch des Menschen gehört noch immer Satan und die korrupte, satanische Disposition verweilt weiterhin im Menschen. In anderen Worten, gehört das, was noch nicht gereinigt wurde, noch immer der Sünde und dem Schmutz an. Erst wenn der Mensch durch Worte gereinigt worden ist, kann er von Gott gewonnen und geheiligt werden. Wenn nur die Dämonen aus dem Inneren des Menschen ausgetrieben werden und er erlöst wird, so wird er lediglich den Händen Satans entzogen und zu Gott zurück gebracht. Allerdings wurde er nicht von Gott gereinigt oder geändert und er bleibt korrupt. Im Menschen besteht noch immer Schmutz, Widerstand und Aufsässigkeit; der Mensch ist nur durch die Erlösung zu Gott zurückgekehrt, aber der Mensch hat kein Wissen über Ihn und widersetzt sich Gott und betrügt Ihn auch weiterhin. Bevor der Mensch erlöst wurde, war bereits viel von Satans Gift in ihn gepflanzt worden. Nach tausenden von Jahren unter der Korruption Satans wohnt dem Menschen eine Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als Erlösung, wenn der Mensch erlöst worden ist, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch diese Arbeit des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch die ihm innewohnende schmutzige und korrupte Substanz voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig sein, vor den Thron Gottes zurückzukehren. Die ganze Arbeit, die heute getan wird, dient dazu, dass der Mensch gereinigt und geändert werden kann. Sowohl durch Urteil und Züchtigung des Wortes, als auch durch Verfeinerung kann der Mensch seine Korruption verwerfen und rein gemacht werden. Anstatt diese Arbeitsphase als eine der Erlösung zu erachten, wäre es richtiger zu sagen, dass es die Arbeit der Reinigung ist. Tatsächlich ist diese Phase sowohl eine Phase der Eroberung, als auch die zweite Phase der Erlösung. Der Mensch wird von Gott durch das Urteil und die Züchtigung des Wortes gewonnen. Durch den Gebrauch des Wortes um zu verfeinern, zu richten und zu offenbaren, werden alle Unreinheiten, Vorstellungen, Motive und individuellen Hoffnungen im Herzen des Menschen komplett enthüllt. Obwohl der Mensch von seinen Sünden erlöst wurde, und sie ihm vergeben wurden, wird dies nur folgendermaßen erachtet: Gott kann sich an die Verfehlungen des Menschen nicht erinnern und behandelt den Menschen nicht seinen Verfehlungen entsprechend. Wenn der Mensch jedoch im Fleisch lebt und nicht von seinen Sünden befreit worden ist, so kann er nur weiterhin sündigen und endlos die korrupte, satanische Disposition enthüllen. So ist das Leben, das der Mensch führt: Ein endloser Kreislauf von Sünde und Vergebung. Die meisten Menschen sündigen am Tag, nur um dann am Abend zu beichten. Auch wenn das Sühneopfer auf ewig für den Menschen wirksam ist, könnte es den Menschen nicht von der Sünde zu retten. Nur die Hälfte der Arbeit der Erlösung ist vervollständigt worden, denn der Mensch hat immer noch eine korrupte Disposition. …Sie ist tiefer als die Sünde, von Satan gepflanzt und liegt tief im Inneren des Menschen verwurzelt. Für den Menschen ist es nicht einfach, sich seiner Sünden bewusst zu werden. Der Mensch ist unfähig, seine eigene, tiefverwurzelte Natur zu erkennen. Nur durch das Urteil des Wortes können Wirkungen wie diese erreicht werden. Nur so kann der Mensch von dem Punkt an allmählich geändert werden.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

28. Was der Mensch jetzt erreicht hat - das heutige Format der Menschen, ihr Wissen, ihre Liebe, Loyalität, ihr Gehorsam und auch ihre Sichtweise sind Resultate, die durch das Urteil des Wortes erreicht worden sind. Dass du zur Loyalität fähig bist und dazu, bis zum heutigen Tag standhaft zu bleiben, ist durch das Wort erreicht worden. Jetzt erkennt der Mensch, dass die Arbeit des zu Mensch gewordenen Gottes tatsächlich außergewöhnlich ist. Es gibt vieles, das vom Menschen nicht erlangt werden kann, wie Geheimnisse und Wunder. Infolgedessen haben sich viele unterworfen. Manche haben sich seit ihrer Geburt nie irgendeinem Menschen unterworfen, doch wenn sie heute die Worte Gottes sehen, unterwerfen sie sich ganz und gar, ohne es zu überhaupt zu merken. Sie wagen es nicht, zu hinterfragen oder etwas anderes zu sagen; sie haben sich alle dem Wort und dem Urteil des Wortes ergeben. Wenn Gottes Geist unmittelbar zu den Menschen gesprochen hätte, so hätten sie sich der Stimme unterworfen, sie wären ohne Worte der Offenbarung gefallen, so wie Paulus von Licht umgeben zu Boden fiel, als er nach Damaskus reiste. Wenn Gott weiterhin so arbeiten würde, könnte der Mensch nie seine eigene Korruption durch das Urteil des Wortes erkennen und Erlösung erlangen. Nur indem Er zu Fleisch wird, kann Er persönlich Seine Worte zu Gehör bringen, damit alle, die Ohren haben, Seine Worte hören und Seine Arbeit des Urteils des Wortes empfangen können. Solcherart ist das Ergebnis, das durch Seine Worte erreicht wird, und nicht die verängstigende Erscheinung des Geistes, der den Menschen zur Unterwerfung treiben würde. Nur durch so praktische und außergewöhnliche Arbeit kann die alte Disposition des Menschen, die sich seit vielen Jahren tief im Inneren versteckt, völlig offenbart werden, damit der Mensch sie zu erkennen vermag und sie ändern kann. Dies ist die praktische Arbeit des leibhaftigen Gottes. Er spricht und urteilt auf praktische Weise, um die Resultate des Urteils über den Menschen, durch das Wort zu erzielen. Das ist die Macht des leibhaftigen Gottes und der Sinn von Gottes Leibhaftigkeit. Sie wird ausgeführt, um die Macht Gottes und die durch die Arbeit des Wortes erreichten Erfolge zu verkünden und auch, dass der menschgewordene Geist erschienen ist. Er zeigt Seine Macht durch das Urteil über den Menschen durch das Wort. Obwohl Sein Leib die äußere Form eines gewöhnlichen und normalen Menschen hat, sind es die Ergebnisse, die Seine Worte erreichen, die dem Menschen zeigen, dass er mächtig ist, dass Er Gott Selbst ist und dass Seine Worte der Ausdruck Gottes Selbst sind. Das zeigt allen Menschen, dass Er Gott Selbst ist, Gott Selbst, der leibhaftig wurde und dass sich niemandem Ihm gegenüber versündigen kann. Niemand kann Sein Urteil durch das Wort übertreffen und keine Macht der Dunkelheit kann über Seine Macht siegen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

29. Er wird zu Fleisch, weil auch der Leib Macht besitzt. So ist Er im Stande, praktisch unter den Menschen zu agieren, für den Menschen sichtbar und greifbar. Eine solche Arbeit ist viel realistischer, als jede andere Arbeit, die unmittelbar durch den Geist Gottes getan wird, der die gesamte Macht hat und ihre Resultate sind ebenso offensichtlich. Das liegt daran, dass Seine Menschwerdung sprechen und praktisch arbeiten kann. Die äußere Form Seines Leibes besitzt keine Macht und der Mensch kann sich ihr nähern. Sein Wesen strahlt Macht aus, aber Seine Macht ist für niemanden sichtbar. Wenn Er spricht und arbeitet, kann der Mensch die Existenz Seiner Macht nicht wahrnehmen; das ist für Seine gegenwärtige Arbeit sogar noch vorteilhafter. Und alles an einer solchen Arbeit kann Resultate erreichen. Obwohl kein Mensch erkennt, dass Er Macht besitzt oder sehen kann, dass Er nicht angegriffen werden kann oder Seinen Zorn sehen kann, erzielt Er durch Seine verhüllte Macht, Zorn und öffentliche Rede, die gewünschten Ergebnisse durch Seine Worte. In anderen Worten, der Mensch ist vom Klang Seiner Stimme, der Strenge der Rede und der Weisheit Seiner Worte, vollkommen überzeugt. So unterwirft sich der Mensch den Worten des leibhaftigen Gottes, der dem Anschein nach keine Macht hat und so erreicht Er Sein Ziel der Erlösung des Menschen. Das ist eine weitere Bedeutung Seiner Menschwerdung: realistischer zu sprechen und es der Realität Seiner Worte zu erlauben, eine Wirkung auf die Menschen zu haben, damit sie die Macht der Worte Gottes bezeugen. Diese Arbeit würde also, wenn sie nicht durch die Menschwerdung ausgeführt werden würde, nicht die geringsten Erfolge erzielen und könnte die Sündiger nicht gänzlich retten. Wenn Gott nicht leibhaftig wird, bleibt Er der Geist, der für den Menschen sowohl unsichtbar als auch ungreifbar ist. Der Mensch ist ein Geschöpf aus Fleisch. Mensch und Gott gehören zwei verschiedenen Welten an und sind von unterschiedlicher Natur. Der Geist Gottes ist mit dem Leib des Menschen nicht vereinbar und keine Beziehung kann zwischen ihnen aufgebaut werden, überdies kann der Mensch kein Geist werden. Von daher muss der Geist Gottes eines der Geschöpfe werden und Seine ursprüngliche Arbeit ausführen. Gott kann beides: Zum höchsten Ort aufsteigen und Sich Selbst dazu herablassen zu einem Menschen der Schöpfung zu werden, zu arbeiten und unter dem Menschen zu leben. Der Mensch hingegen, kann nicht zum höchsten Ort aufsteigen und zu einem Geist werden, geschweige denn kann er in den tiefsten Ort hinabsteigen. Deshalb muss Gott zu Fleisch werden, um Seine Arbeit auszuführen. Fast genauso wie bei der ersten Menschwerdung, konnte nur das Fleisch des zum Menschgewordenen Gottes durch Seine Kreuzigung erlösen, wohingegen es für den Geist Gottes nicht möglich war als Sühneopfer für den Menschen gekreuzigt zu werden. Gott könnte unmittelbar Menschwerden um als Sühneopfer für den Menschen zu dienen, aber der Mensch könnte nicht unmittelbar in den Himmel aufsteigen, um ein Sühneopfer zu nehmen, das Gott für ihn vorbereitet hatte. Darum muss Gott zwischen Himmel und Erde hin- und herreisen, statt den Menschen zum Himmel aufsteigen zu lassen um seine Erlösung zu empfangen, denn der Mensch war gefallen und konnte nicht zum Himmel aufsteigen, geschweige denn das Sühneopfer erlangen. Deshalb war es für Jesus notwendig unter die Menschen zu kommen und persönlich die Arbeit auszuführen, die nicht durch den Menschen bewerkstelligt werden konnte. Jedes Mal, wenn Gott Mensch wurde, war dies absolut notwendig. Wenn irgendeine der Phasen unmittelbar von Gottes Geist hätte ausgeführt werden können, so hätte er die Demütigungen der Menschwerdung nicht ertragen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

30. In dieser letzten Arbeitsphase werden die Erfolge durch das Wort erzielt. Durch das Wort versteht der Mensch allmählich die vielen Geheimnisse und Gottes Arbeit, die die Generationen hindurch verrichtet wurde. Durch das Wort wird der Mensch vom Heiligen Geist erleuchtet. Durch das Wort erfährt der Mensch nie zuvor offenbarten Geheimnissen, die von früheren Generationen nicht entwirrt worden waren, sowie die Arbeit der Propheten und Apostel der Vergangenheit und die Prinzipien, nach denen sie ihre Arbeit ausrichteten. Durch das Wort erfährt der Mensch auch die Disposition Gottes Selbst, sowie die Aufsässigkeit und den Widerstand des Menschen indem er ihr ureigenes Wesen verstehen lernt. Anhand dieser Arbeitsschritte und all der gesprochenen Wortelernt der Mensch die Arbeit des Geistes kennen, die Arbeit des menschgewordenen Gottes und darüberhinaus Seine gesamte Disposition. Dein Wissen über den sechtausendjährigen Verwaltungsplan Gottes hast du auch über das Wort erlangt. Wurden deine früheren irrtümlichen Auffassungen nicht auch auf Grund von Schriften erfolgreich abgelegt? In der früheren Phase vollbrachte Jesus Zeichen und Wunder, aber in dieser Phase ist das nicht so. Wurde dein Verständnis darüber, warum Er es nicht tut, nicht auch durch das Wort erlangt? Daher übertreffen die in dieser Phase gesprochenen Worte die Arbeit der Apostel und Propheten der vergangenen Generationen. Nicht einmal die von den Propheten vorhergesagten Prophezeiungen konnten solche Resultate erzielen. Die Propheten sprachen nur über Prophezeiungen, von dem, was in der Zukunft geschehen würde, aber nicht über die Arbeit, die Gott zu diesem Zeitpunkt ausführte. Sie sprachen nicht, um die Menschen in ihren Leben zu führen, um den Menschen Wahrheiten zukommen zu lassen oder um den Menschen Geheimnisse zu offenbaren. Ebenso wenig redeten sie, um Leben zu spenden. In den zu dieser Phase gesprochenen Worten liegt Prophezeiung und Wahrheit, jedoch dienen sie hauptsächlich dazu, dem Menschen Leben zu spenden. Die gegenwärtigen Worte unterscheiden sich von den Prophezeiungen der Propheten. Diese Arbeitsphase dient nicht den Prophezeiungen, sondern dem Leben des Menschen, um die Lebensdisposition des Menschen zu ändern. Die erste Phase war die Arbeit Jehovas, um einen Pfad für den Menschen zu pflastern, damit er Gott auf Erden huldigen kann. Es war die Arbeit des Anbeginns, um die Quelle der Arbeit auf Erden zu finden. Zu jener Zeit lehrte Jehovah den Israeliten den Sabbat einzuhalten, ihre Eltern zu ehren und friedvoll miteinander zu leben. Da die Menschen jener Zeit weder verstanden, was den Menschen ausmachte, noch wie man auf Erden lebt, war es für Ihn in der ersten Arbeitsphase notwendig, die Menschen in ihren Leben zu führen. Alles, was Jehova zu ihnen sprach, war der Menschheit bislang unbekannt oder nicht in ihrem Besitz gewesen. Seinerzeit wurden viele Propheten emporgeführt um Prophezeiungen zu verkünden, die alle unter der Führung Jehovas gemacht wurden. Das war einfach ein Teil der Arbeit. In der ersten Phase wurde Gott nicht Mensch, also sprach Er durch die Propheten zu allen Völkern und Nationen. Als Jesus damals Seine Arbeit tat, sprach er nicht so viel wie heute. Diese Arbeit des Wortes in der Endzeit ist in vergangenen Zeitaltern und Generationen nie verrichtet worden. Obwohl Jesaja, Daniel und Johannes viele Prophezeiungen gemacht haben, unterschieden sich solche Prophezeiungen gänzlich von den jetzt gesprochenen Worten. Was sie sprachen waren nur Prophezeiungen, aber die jetzigen Worte sind das nicht. Wenn Ich nun alles, was Ich sage, in Prophezeiungen umwandle, würdet Ihr mich dann verstehen können? Wie könntet ihr Verständnis erlangen, wenn Ich über Angelegenheiten der Zukunft und Angelegenheiten nachdem Ich gegangen bin reden würde? Die Arbeit des Wortes wurde nie zu den Zeiten Jesus oder im Zeitalter der Gnade getan. Vielleicht werden einige sagen: „Hat Jehova zur Zeit Seiner Arbeit nicht auch Worte gesprochen? Hat Jesus, außer Krankheiten zu heilen, Dämonen auszutreiben und Zeichen und Wunder zu wirken, sich seinerzeit nicht auch geäußert?“ Worte werden unterschiedlich gesprochen. Worin bestand das Wesentliche der von Jehovah gesprochenen Worte? Er führte die Menschen lediglich in ihren Leben auf Erden, das nicht in geistliche Angelegenheiten verwickelt war. Warum wird gesagt, dass die Worte Jehovas an allen Orten verkündet wurden? Das Wort „verkünden” bezieht sich darauf, deutliche Erklärungen und konkrete Anleitungen zu geben. Er spendete dem Menschen kein Leben, Er nahm den Menschen eher bei der Hand und lehrte ihm, Ihn zu huldigen. Es gab keine Gleichnisse. Die Arbeit Jehovas in Israel diente nicht dazu, den Menschen zu disziplinieren oder ihm Urteil und Züchtigung zu bringen; es diente der Führung. Jehova forderte Moses auf, Seinem Volk zu sagen, sie sollen Manna in der Wildnis sammeln. Jeden Morgen vor Sonnenaufgang, sollten sie Manna sammeln, gerade genug, um es an diesem Tag zu essen. Das Manna konnte nicht bis zum nächsten Tag aufgehoben werden, da es sonst schimmelig werden würde. Er lehrte den Menschen oder offenbarte ihre Natur nicht und Er enthüllte ihre Ideen und Gedanken nicht. Er änderte die Menschen nicht, sondern führte sie in ihren Leben. Damals war der Mensch wie ein Kind. Der Mensch verstand nichts und konnte nur grundlegende, mechanische Bewegungen vollbringen. Deshalb erließ Jehova nur Gesetze, um die Menschen zu führen. Wenn du das Evangelium verkünden willst, damit alle, die mit wahrem Herzen suchen, Wissen über die gegenwärtig getane Arbeit erlangen können und eingehend überzeugt werden, dann musst du die eigentliche Geschichte, die Substanz und Bedeutung der in jeder Phase ausgeführten Arbeit, verstehen. Durch das Hören deiner Verbundenheit können sie die Arbeit Jehovas und Jesus verstehen. Darüber hinauskönnen sie die heutige Arbeit verstehen und auch das Verhältnis und die Unterschiede zwischen den drei Arbeitsphasen, so dass sie, nachdem sie zugehört haben, verstehen können, dass keine der jeweiligen drei Phasen die andere unterbindet. Tatsächlich wurden alle vom selben Geist ausgeführt. Obwohl sie verschiedene Arbeiten in verschiedenen Phasen ausführten und unterschiedliche Worte sprachen, waren das Prinzip, nach dem sie arbeiteten, ein und dasselbe. Das sind die größten Visionen, die alle Menschen verstehen sollten.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch