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Kapitel 8. Natur verstehen und Wahrheit in die Praxis umsetzen

1. Die Menschen verstehen ihre eigene Natur nicht umfassend

Derzeit wisst ihr über manche eurer eigenen Schwierigkeiten Bescheid, ihr kennt die Verderbtheit, die sich für gewöhnlich leicht einstellt, und welche Dinge ihr voraussichtlich tun werdet; das Schwierigste ist jedoch, in der Lage zu sein, euch selbst zu beherrschen. Ihr wisst nicht, wann ihr etwas tun werdet oder welche schwerwiegenden Dinge ihr tun werdet. Vielleicht gibt es etwas, von dem ihr dachtet, ihr würdet es nie tun, aber zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Umfeld ist es passiert; ihr habt es tatsächlich getan und gesagt. Diese unerwarteten Dinge sind Dinge, die die Menschen nicht imstande sind zu kontrollieren; wie kann das sein? Es liegt daran, dass die Menschen heutzutage die Wesenheit ihrer eigenen Natur nicht völlig verstehen; sie verstehen ihre eigene Wesenheit nicht wirklich und kennen sie auch nicht gründlich, in mehrfacher Hinsicht; deshalb ist es sehr anstrengend für sie, Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Wenn ein Mensch beispielsweise ziemlich hinterlistig ist und unehrlich in seinen Worten und Taten, was wird er dann sagen, wenn du ihn fragst, was seine größten Unzulänglichkeiten sind? Er wird sagen: „Ich bin ein bisschen hinterlistig.“ Er wird lediglich sagen, dass er ein bisschen hinterlistig ist, aber er wird nicht sagen, dass seine Natur hinterlistig ist, und er wird nicht sagen, dass er ein hinterlistiger Mensch ist. Er sieht seine eigene Natur nicht allzu tiefgründig, er sieht sie nicht so kritisch oder gründlich, wie andere Menschen sie sehen. So wie es andere Menschen sehen, ist dieser Mensch zu hinterlistig und betrügerisch; jedes Wort, das er redet, bringt Lügen, seine Worte und Taten sind nie ehrlich, aber er sieht nicht, wie tiefgehend es ist. Selbst wenn er es ein wenig erkennen würde, wäre es nur ein oberflächliches Erkennen. Wenn er also redet und arbeitet, offenbart er stets etwas über seine Natur, dennoch ist er sich dessen nicht bewusst. Er denkt, dass er ehrlich ist in dem, was er tut, und dass er Dinge im Einklang mit der Wahrheit tut. Tatsächlich ist dieser Mensch aus der Sicht von Beobachtern sehr betrügerisch und hinterlistig; er ist trotzdem unehrlich in seinen Worten und Taten. Das heißt, es gibt immer eine große Diskrepanz zwischen der Art und Weise, wie Menschen ihre eigene Natur verstehen, und der Art und Weise, wie Gott die menschliche Natur offenbart hat. Das ist kein Fehler in dem, was Gott offenbart, sondern vielmehr ist es der Mangel an tiefgreifendem Verständnis der Menschheit von ihrer Natur. Die Menschen haben kein grundlegendes oder wesentliches Verständnis von sich selbst, sondern vielmehr fokussieren sie sich auf ihre Handlungen und ihren Ausdruck nach außen und verwenden darauf ihre Energie. Selbst wenn jemand mitunter etwas davon sagen würde, sich selbst zu verstehen, wäre es nicht sehr tiefgründig. Niemand hat je gedacht, dass er dieser Typ Mensch sei oder diese Art Natur habe, um diese Art von Dingen zu tun oder etwas in einem bestimmten Aspekt zu offenbaren. Gott hat die Natur und die Wesenheit des Menschen offenbart, aber der Mensch versteht, dass seine Art und Weise, Dinge zu tun, und seine Art zu reden, fehlerhaft und mangelhaft ist; daher ist es eine anstrengende Aufgabe für Menschen, Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Die Menschen denken, dass ihre Fehler lediglich vorübergehende Erscheinungsformen sind, die sorglos offenbart werden, und eben keine Offenbarungen ihrer Natur sind. Menschen, die sich selbst so verstehen, sind nicht in der Lage, Wahrheit in die Praxis umzusetzen, weil sie Wahrheit nicht als Wahrheit akzeptieren können und nicht nach Wahrheit dürsten; daher befolgen sie, wenn sie Wahrheit in die Praxis umsetzen, oberflächlich die Regeln. Die Menschen sehen ihre eigene Natur nicht als zu verdorben an und glauben, dass sie die Stufe, auf der sie vernichtet oder bestraft werden, nicht erreichen. Sie denken, dass es keine große Sache ist, hin und wieder zu lügen, und dass sie viel besser als vorher sind; aber tatsächlich gibt es, laut den Maßstäben, einen großen Unterschied, weil die Menschen nur einige Praktiken besitzen, die nach außen nicht gegen die Wahrheit verstoßen, doch tatsächlich setzen sie Wahrheit nicht in die Praxis um.

2. Deine eigene Natur verstehen und dich selbst davor zurückhalten, Dinge über Gebühr zu tun

Verändertes Handeln setzt nicht voraus, dass sich die Natur der Menschen auch verändert hat. Der Grund dafür, dies zu sagen, ist, dass Handlungen nicht grundlegend das alte Auftreten der Menschen ändern oder die Natur der Menschen ändern. Erst nachdem die Menschen ihre Natur verstehen, können sie in die Tiefe praktizieren, anstatt nur die Regeln zu befolgen. Die Menschen heutzutage entsprechen nicht den Maßstäben, wenn sie Wahrheit in die Praxis umsetzen; sie erfüllen die Anforderungen der Wahrheit nicht vollständig. Die Menschen setzen nur Teile der Wahrheit in die Praxis um, und sie praktizieren die Wahrheit nur in bestimmten Situationen und in bestimmten Umgebungen. Sie setzen Wahrheit nicht in jeder Umgebung und in jedem Kontext in die Praxis um. Bisweilen, wenn jemand glücklich ist oder sich in einer günstigen Lage befindet, oder wenn jeder miteinander Gemeinschaft hält und er sich innerlich entspannter fühlt, wird er vorübergehend einige Dinge im Einklang mit der Wahrheit tun und einige vernünftige Bemerkungen machen; wenn er jedoch bei negativen Menschen ist oder bei Menschen, die nicht streben, wird er etwas daneben sein und sich nicht sehr ordentlich benehmen. Das liegt daran, dass die Menschen keine ausdauernde Haltung demgegenüber haben, Wahrheit in die Praxis umzusetzen, und diese Praxis wird unter dem Einfluss gelegentlicher und vorübergehender Stimmungen und Umgebungen ausgeführt; es liegt auch daran, dass du deine eigene Situation und Natur nicht begreifst. Deshalb tust du manchmal etwas, das du nie erwarten würdest. Glaubt ihr das? Du verstehst nur einige Zustände und begreifst deine eigene Natur nicht; deshalb kannst du nicht garantieren, welche Dinge du in Zukunft tun wirst, das heißt, du hast nicht die absolute Kontrolle. Manchmal bist du imstande, Wahrheit in einem Zustand in die Praxis umzusetzen, als ob du dich ein bisschen geändert hättest, aber in einem anderen Umfeld bist du nicht in der Lage, Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Du kannst nicht anders. Diesmal tust du dieses Unerwartete nicht, aber bald danach tust du es, und alles im Innern existiert noch. Das beweist, dass du diese Angelegenheit immer noch nicht gründlich erkennst oder sie nachhaltig verstehst, und du verstehst deine verderbte Disposition nicht nachhaltig, und letztlich tust du diese Sache. Unter normalen Umständen, wenn du in der Lage wärest, deine Natur gründlich zu verstehen und sie zu verachten, dann wärest du in der Lage, dich selbst zu beherrschen und Wahrheit in die Praxis umzusetzen.

3. Die Wesenheit der Menschen, die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen, hat die Wahrheit nicht gern

Heutzutage achten die Menschen nicht gut darauf, Wahrheit in die Praxis umzusetzen, sie achten nur darauf, zusammenzukommen, um Gemeinschaft zu halten und sich selbst zufriedenzustellen, damit sie sich nicht unbehaglich oder negativ fühlen. Sie legen sich nicht darauf fest, die Wahrheit zu praktizieren. Egal wie sehr es dir zu dem Zeitpunkt hilft, später dient es keinem wirklichen Zweck, weil du nur darauf achtest, die Wahrheit zu verstehen oder zu hören, aber nicht darauf achtest, die Wahrheit zu praktizieren. Wer von euch hat zusammengefasst, wie man welche Wahrheiten für welche Situationen in die Praxis umsetzt? Keiner! Wie kann eine Zusammenfassung erstellt werden? Man muss persönliche Erfahrungen haben, um eine Zusammenfassung zu erstellen; bloßes oberflächliches Reden wird nicht reichen. Das ist der größte Problembereich der Menschen – es besteht kein Interesse daran, Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Imstande zu sein, Wahrheit in die Praxis umzusetzen, bezieht sich auf persönliche Bestrebungen; manche Menschen rüsten sich mit Wahrheit aus, um das Evangelium zu verbreiten, und manche tun es, um die Kirche zu unterstützen, aber sie tun es nicht, um Wahrheit in die Praxis umzusetzen und sich zu verwandeln. Menschen, die auf diese Dinge achten, haben es schwer, Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Das ist auch ein Problembereich für die Menschen.

4. Des Menschen Praktizieren der Wahrheit hört bei äußerlichen Handlungen auf

Manche Menschen sagen: Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt imstande bin, etwas Wahrheit in die Praxis umzusetzen, es ist nicht so, dass ich keinerlei Wahrheit in die Praxis umsetzen kann. In einigen Umgebungen kann ich Dinge im Einklang mit der Wahrheit tun, was bedeutet, ich zähle als ein Mensch, der Wahrheit in die Praxis umsetzt, und ich zähle als ein Mensch, der die Wahrheit besitzt. Tatsächlich gibt es, im Gegensatz zu den Zuständen der Vergangenheit oder im Gegensatz zu dem Zeitpunkt, als du erstmals an Gott glaubtest, eine kleine Verwandlung. In der Vergangenheit hast du nichts verstanden, und du wusstest nicht, was die Wahrheit war oder was eine verderbte Disposition war. Jetzt weißt du einige Dinge, und du bist zu einigen guten Praktiken fähig, aber das ist nur ein kleiner Teil der Verwandlung; es ist nicht wirklich eine Verwandlung deiner Disposition, weil du nicht in der Lage bist, fortgeschrittene und tiefe Wahrheiten auszuüben, die deine Natur einbeziehen. Im Gegensatz zu deiner Vergangenheit hast du tatsächlich eine gewisse Verwandlung, aber diese Verwandlung ist nur eine kleine Verwandlung deiner Menschlichkeit, und wenn man sie mit dem höchsten Zustand der Wahrheit vergleicht, liegst du weit daneben. Das heißt, du hast beim Umsetzen der Wahrheit in die Praxis nicht ins Schwarze getroffen.

Manchmal befinden sich die Menschen in dieser Art von Zustand: Sie sind nicht negativ und besitzen Enthusiasmus, aber wenn es darum geht, Wahrheit in die Praxis umzusetzen und die Wahrheit zu verstehen, haben sie das Gefühl, dass es für sie keine Möglichkeit gibt und dass sie keinerlei Interesse an diesem Aspekt haben. Wie kann das sein? Manchmal siehst du diesen Zustand nicht sehr deutlich und bist gezwungen, oberflächlich zu handeln, während du dies und das tust, doch deine eigentlichen Schwierigkeiten bleiben ungelöst. Du hast das Gefühl: Ich habe es getan und bin treu ergeben gewesen; warum fühle ich mich immer noch nicht so sicher? Das liegt daran, dass dein Verhalten und deine Handlungen auf deinen guten Absichten basieren; sie werden mit subjektivem Eifer getan, aber du hast Gottes Willen nicht gesucht und hast Dinge nicht in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Wahrheit getan. Du liegst so weit daneben, was dazu führt, dass du dich immer fern von Gottes Anforderungen fühlst und dass du nicht sicher bist und unbewusst negativ wirst. Persönliche subjektive Wünsche und subjektiver Eifer sind ganz anders als die Anforderungen der Wahrheit; sie sind anders im Hinblick auf ihre Natur. Die äußerlichen Handlungen der Menschen können Wahrheit nicht ersetzen, und solche Handlungen werden nicht vollständig Gottes Absichten entsprechend ausgeführt; vielmehr ist Wahrheit der wahre Ausdruck von Gottes Willen. Manche Menschen, die das Evangelium verbreiten, sagen: „Ich bin nicht untätig. Wie kannst du sagen, dass ich Wahrheit nicht in die Praxis umsetze?“ Nun frage Ich dich: Wie viel Wahrheit ist in deinem Herzen? Wie viele Dinge hast du im Einklang mit der Wahrheit während der Zeit getan, in der du das Evangelium verbreitet hast? Versteht dein Herz den Willen Gottes? Du kannst nicht einmal sagen, ob du nur Dinge tust oder Wahrheit in die Praxis umsetzt, weil du nur betonst, deine Praktiken zu benutzen, um Gott zufriedenzustellen und Gott glücklich zu machen, aber du erwiderst Gottes Liebe nicht mit der Überzeugung von „Suche Gottes Willen in allen Dingen, um Gott zufriedenzustellen und mit der Wahrheit übereinzustimmen“. Wenn du sagst, du setzt Wahrheit in die Praxis um, wie viel hat sich dann deine Disposition während dieser Zeit geändert? Wie sehr hat deine Liebe zu Gott zugenommen? Diese Maßstäbe sind ausreichend, um zu zeigen, ob du Wahrheit in die Praxis umsetzt.

Nächste:Kapitel 10. Wer die Wahrheit liebt, hat einen Weg, dem er folgen kann

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