Alle Wahrheitssuchenden sind herzlich dazu eingeladen uns zu kontaktieren

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Seitenbreite

Array

Keine Ergebnisse gefunden.

`

Kapitel 60. Was eine Veränderung in der Disposition ist und der Weg zu einer Veränderung in der Disposition

Eine Veränderung in der Disposition ist keine leichte Sache. In unserem Glauben an Gott sprechen wir von einer Veränderung in der Disposition; das ist eine wichtige Vision, weil die, die Gott rettet, eine Gruppe von Menschen sind, die von Satan verdorben worden sind. Es ist keine Gruppe von Menschen, die gerade eben erschaffen worden sind – die keine verderbte Disposition hatten, die Gifte Satans oder eine Disposition der Aufsässigkeit gegen Gott. Vielmehr ist es eine Gruppe von Menschen, die Satans verderbte Disposition und seine Gifte haben und genau wie Satan sind. Genau wie bei einem Mensch mit Krebs, der einen operativen Eingriff benötigt, ist es ein überaus komplizierter Prozess. Fasse also eine Veränderung in der Disposition nicht als eine einfache Angelegenheit auf. Es ist kein äußerlicher Defekt oder eine Angewohnheit im Leben eines Menschen, die sich ändern muss. Eine Veränderung in der Disposition ist nicht etwas, das du einfach erreichen kannst, weil du es willst. Darin gibt es viele Prozesse, und diese Prozesse sind in Gottes Worten. Von dem Tag an also, an dem du anfängst, an Gott zu glauben, sollte sich deine Sichtweise auf den Glauben an Gott ändern. Glaube an Gott bedeutet nicht, dass Er von dir verlangt, ein guter Mensch zu sein, jemand zu sein, der sich gut benimmt oder gesetzestreu ist, oder jemand, der nicht in der Lage ist, für sich selbst zu denken oder sein eigenes Hirn einzusetzen. Früher meinten die Menschen, dass Veränderungen in der Disposition, die vom Glauben an Gott herrührten, bedeuteten, ein anständiger Mensch zu sein, dass es bedeutete, nach außen hin etwas Ähnlichkeit mit einem Menschen zu besitzen, wohlerzogen und geduldig zu sein, fromm oder liebevoll zu erscheinen, oder bereit zu sein, anderen zu helfen, und mildtätig zu sein. Kurz gesagt, es bedeutete, die Art guter Mensch zu sein, die in ihren Auffassungen und ihrer Fantasie existierte. Das ist so ähnlich, wie es Menschen in der Welt gibt, die sagen: „Wenn du reich bist, solltest du den Armen oder Bettlern geben.“ Solche Auffassungen existieren also in den Vorstellungen jedes einzelnen Menschen – sie alle haben derlei Dinge, und es ist eine Sorte von Gift. Für Menschen, die zuvor an Gott glaubten, gab es niemanden, um diese Art von Problem klar zu erklären, und jedem waren Anliegen des Glaubens an Gott unbekannt. Es ist nicht so, dass die Menschen diese Dinge direkt, nachdem sie geboren werden, verstehen könnten, noch dass sie sie nach ein paar Jahren Glauben an das Christentum verstehen könnten. Das liegt daran, dass zuvor Gott Selbst das nicht umfassend erklärt hatte, und Er Selbst hatte kein Werk in dieser Hinsicht verrichtet. Daher glaubten viele Menschen, dass Glaube an Gott nichts weiter sei als ein paar Veränderungen in jemandes äußerem Verhalten, Denken und Handeln, und es gab sogar einige Menschen, die glaubten, dass Glaube an Gott bedeute, viel Not zu leiden, keine erlesenen Speisen zu essen und keine feinen Kleider zu tragen. Im Westen gab es beispielsweise eine katholische Nonne (Katholizismus ist auch eine Religion; für die Nonnen ist es auch eine Art von Glauben), die meinte, dass Glauben an Gott bedeute, ihr ganzes Leben in noch mehr Leiden zu verbringen, weniger gute Speisen zu essen, es sich nicht zu gönnen, so viele der schönen Dinge im Leben zu genießen, und den Armen oder Bedürftigen Geld zu spenden, wenn sie es hatte – oder aber mehr gute Taten zu vollbringen, den Menschen gegenüber mildtätiger zu sein und hilfsbereiter anderen gegenüber zu sein. Ihr ganzes Leben lang tat sie nichts anderes als leiden und gönnte es sich nicht, irgendein gutes Essen zu essen oder irgendwelche feinen Kleider zu tragen. Als sie starb, trug sie nichts, das mehr kostete als zwei Dollar; auch ihre täglichen Lebenshaltungskosten beliefen sich auf nur ein paar Dollar. Ihre Geschichte erschien vermutlich als allgemeine oder wichtige Nachricht auf der ganzen Welt. Und was zeigt das? In den Augen der Menschheit ist nur so jemand ein guter und gütiger Mensch, nur er ist einer von denjenigen, von denen die religiöse Gemeinschaft glaubt, dass sie gütige Dinge und Gutes tun, nur sie sich geändert und wahrlich Glauben an Gott haben. Und so ist es möglich, dass ihr nicht anders seid: Ihr glaubt zweifellos, dass es, wenn man an Gott glaubt und Glauben hat, darum geht, ein guter Mensch zu sein; es darum geht, ein Mensch zu sein, der sich nicht mit anderen prügelt oder sie verwünscht oder flucht, jemand, der keine schlimmen Dinge tut, jemand, der so aussieht, als ob er an Gott glaubt; es gibt einige, die sagen, ein Mensch zu sein, der dem Herrn Ehre erbringt. Das ist der geistige Zustand jedes einzelnen Menschen, der an Gott glaubt, jedes einzelnen Christen oder jedes Menschen, der in der Vergangenheit glaubte, oder jedes Menschen, der gerade angefangen hat, an Gott zu glauben. Sie glauben, dass das eine Veränderung in der Disposition ist, dass nur das heißt, ein Mensch zu sein, den Gott wahrlich liebt, dass sie nur so in den Himmel kommen können und dass sie nur so einen positiven Bestimmungsort haben werden können. Ganz gleich also, wie tief diese Sichtweise in dir in der Vergangenheit verwurzelt gewesen ist, ob sie Gestalt annahm oder nicht, ob du dir über diese Art von Problem zuvor Gedanken gemacht hast oder nicht, alles in allem muss sie in deinem Denken existieren. Das liegt daran, dass es einige Menschen gibt, die eine Menge von Gottes Worten gelesen haben, aber nicht genau sagen können, was genau eine Veränderung in der Disposition ist, was wahrer Glaube an Gott ist, was es heißt, ein echter Mensch zu sein, welche Art von Mensch Er akzeptiert, welche Art von Mensch Er liebt und welche Art von Mensch Er gewinnen will. Wenn du diese Dinge nicht verstehst, beweist das, dass diese Dinge, die dein Herz einnehmen, immer noch in dir verwurzelt sind, sie bilden sich immer noch heraus und lenken immer noch deine Gedanken und Sichtweisen.

Manche Menschen sagen: „Ich habe immer noch nicht gefühlt, dass ich mich geändert habe. Sobald meine Kinder nicht auf mich hören, verliere ich die Beherrschung. Ist das nicht immer noch meine Natur, die sich zeigt? Heißt das nicht, immer noch keine Veränderung in der Disposition zu haben? Wenn ich Nichtgläubige sehe, die keinen Glauben an Gott haben, verabscheue ich sie, ist das nicht eine fehlende Veränderung in der Disposition?“ Denkt ihr, das ist richtig? (Nein.) Was ist daran falsch? Es richtet das Augenmerk auf äußerliche Verhaltensweisen. Würdet ihr sagen, dass die Veränderung in der Disposition, von der Gott redet, sich auf diese äußerlichen Veränderungen in Temperament oder Charakter beziehen? (Eine Veränderung in der Disposition ist, wenn unsere Beziehung zu Gott normal wird.) Du glaubst also jetzt, da deine Beziehung zu Gott sehr eng ist, dass du in einigen Bereichen mit Gott vereinbar bist, manchmal jedoch verlierst du wirklich die Beherrschung und willst Menschen anbrüllen, oder du tust immer noch Dinge, von denen du glaubst, dass sie nicht gut sind. Welche Art von Verständnis hast du von derartigen Situationen? Wie erkennst du sie? Wie erklärst du sie? (Es beweist, dass wir immer noch keine Veränderung in der Disposition haben.) Ist das richtig? Wisst ihr, was eine Veränderung in der Disposition beinhaltet? Wisst ihr, was die Zustände und was das Verhalten eines Menschen sind, der eine Veränderung in der Disposition gehabt hat? (Wir wissen es nicht.) Ihr versteht das nicht, und habt ihr auch nicht darüber nachgedacht? Wie also versteht ihr dann eine Veränderung in der Disposition? Zuerst werde Ich euch eine Frage stellen. Nur zu und grübelt darüber nach. Wenn sich deine Disposition verändert hat und du die Wahrheit hast, dann wird deine Sichtweise mit Gott vereinbar sein. Wenn deine Sichtweise mit Gott vereinbar ist, wirst du dann immer noch mit verderbten Menschen vereinbar sein? Es wird nicht so sein, oder? Du wirst im Konflikt stehen mit verderbten Menschen und sie hassen; du wirst von ihnen angewidert und angeekelt sein. Richtig? Ist es nicht das, was es tun würde? Du wirst ihr Wesen deutlich sehen können, weil du dein eigenes Wesen bereits deutlich gesehen hast. Wenn du dich geändert hast, würdest du dann nicht auch das Wesen verderbter Menschen deutlich sehen können? Wenn du ihr Wesen deutlich sehen kannst und du mit Gott vereinbar bist, würdest du nicht von verderbten Menschen angewidert sein? Würdest du nicht angewidert sein von Menschen, die nicht an Gott glauben, die Feinde Gottes sind, die Gott ablehnen, die Ihn verraten und Ihm nicht gehorchen? Wie also würdest du immer noch mit ihnen vereinbar sein? Wenn sich also deine Disposition geändert hat, wirst du sicherlich von ihnen angewidert und angeekelt sein. Weil wir aber momentan unter verderbten Menschen leben, ist alles, was wir tun können, es auszuhalten und mit Weisheit in unserem Leben zu üben. Wir können nicht sagen: „Ich selbst habe eine Veränderung in der Disposition erfahren; ich werde ihnen keine Beachtung schenken, ich werde einfach mit ihnen argumentieren.“ Das können wir nicht tun. Wir müssen Weisheit haben – das ist recht. Es gibt ein weiteres Problem, über das ihr euch nicht ganz im Klaren seid. Ihr verbindet eine Veränderung in der Disposition und Vereinbarkeit mit Gott damit, eure Beherrschung gegenüber Nichtgläubigen nicht zu verlieren. Das ist nicht richtig. Warum würde Ich das sagen? Gott will den Menschen retten, Er hat viele Worte geredet und viel Werk verrichtet – wie also sollen die Menschen Seinem Wunsch nach sein? Er möchte, dass ihre Gedanken von der Wahrheit geleitet werden und dass sie ihr Leben nach den Leitsätzen der Wahrheit leben. Er verlangt nicht von dir, dass du ohne eigene Gedanken wie eine Marionette bist, geschweige denn möchte Er, dass du so gleichmäßig temperiert wie ein Gemüse bist, ohne jegliche normale Gefühle. Stattdessen möchte Er, dass du ein normaler Mensch bist, der das liebt, was Er liebt, und das hasst, was Er hasst, der sich an dem erfreuen kann, woran Er Sich erfreut, und verabscheut und ablehnt, was Er verabscheut. Könnt ihr das akzeptieren? Jetzt also solltet ihr euch im Klaren sein – was will Gott, das wir ändern, wenn wir unsere Disposition ändern?

Gott hat viele Dinge gesagt, um die Menschheit zu retten, um jeden einzelnen Menschen zu verändern. Habt ihr in Betracht gezogen, wie ein Mensch ist, sobald er von Gott vollständig gemacht worden ist? Ich habe viele Brüder und Schwestern sagen gehört: „Ich glaube schon so lange an Gott. Ich bin immer noch eingeschränkt von einigen äußerlichen Dingen.“ Einige Schwestern sagen: „Wenn ich Nichtgläubige etwas tragen sehe, möchte ich es auch tragen, wenn ich jemanden Geld verdienen sehe, bin ich neidisch und will auch Geld verdienen, und wenn ich jemanden hübsch angezogen sehe, will ich ihn ansehen.“ Einige Brüder sagen: „Wenn ich sehe, dass jemandes Familie Geld hat, wohlhabend ist, will ich mich auch hinausbegeben und Geld verdienen, wenn ich eine schöne Frau sehe, möchte ich sie ansehen, und wenn etwas nicht so läuft, wie ich es will, möchte ich wütend werden. Ich habe in dieser Hinsicht immer noch keine Veränderung in der Disposition gehabt. Wenn ich auf irgendein Problem stoße, gehen meine Gedanken immer noch mit mir durch. Wie kann ich diese Dinge kontrollieren? Wann werden sich diese Dinge ändern?“ Deshalb sage Ich, ihr wisst nicht, was mit Veränderungen in der Disposition gemeint ist. Ihr setzt euch lediglich selbst Grenzen in eurem Verhalten, in euren äußerlichen Handlungen und in eurem Temperament und Charakter. Es wird für euch unmöglich sein, Veränderungen in eurer Disposition auf diese Weise zu erreichen. Wo in Gottes Worten heißt es, ihr sollt euch selbst Grenzen setzen, dass ihr auf eure Worte achten sollt, eure Emotionen im Griff haben und euer Temperament zügeln, und dass ihr euch davor in Acht nehmen sollt, euer natürliches Selbst aufzudecken, und zurückhaltend sein sollt in der Kleidung, die ihr kauft und tragt? Hat Er je solche Worte gesagt? Selbst da, wo es Hinweise auf solche Dinge gibt, sind sie nicht der Kern Seiner Worte, noch sind sie die wichtigsten Wahrheiten, die Veränderungen in der Disposition der Menschen herbeiführen. Der Großteil von Gottes Worten spricht von der verderbten Wesensart des Menschen, davon, wie man die verderbte Wesensart des Menschen erkennt, wie der Mensch Veränderungen in seiner Disposition erreichen kann, wie er wahrhaft seine verderbte Wesensart erkennen kann und wie er sich befreien kann von seiner verderbten Disposition, um den Anforderungen Gottes entsprechend zu handeln und jemand zu sein, der nach dem Herzen Gottes ist und Gottes Wunsch erfüllt. Wenn ihr das versteht, werdet ihr dann immer noch eure Bemühungen in äußerliche Handlungen stecken? Werdet ihr euch immer noch wegen derlei oberflächlicher Angelegenheiten verwirren? Wenn du die Bedeutung von Veränderungen in der Disposition nicht verstehst, wirst du daher das Wesen von Veränderungen in der Disposition nie begreifen und wirst nie Veränderungen in deiner Disposition erreichen. Insbesondere müssen einige aus der religiösen Gemeinschaft, die gerade erst diese Stufe des Werkes akzeptiert haben, noch den völligen Übergang von religiöser Zeremonie und religiösem Denken und Ansichten in ihrem Denken und ihrer Auffassung zum Glauben an Gott schaffen; sie versuchen immer noch, geistlich zu sein und fromm und geduldig, jemand zu sein, der natürlicherweise anständig ist, der es liebt, Gutes zu tun und andere zu beschenken. Das ist völlig falsch! Wenn du danach strebst, ein Mensch so wie dieser zu sein, wirst du nie von Gott gelobt werden, und du wirst nie eine Veränderung in der Disposition haben; wenn du danach strebst, diese Art von Mensch zu sein, verstehst du den Sinn nicht. Können Menschen, die nach diesen Dingen streben, das Wesen der Wahrheit verstehen? Können sie ihre Bemühungen dem Wort Gottes widmen? Das können sie nicht, oder? Somit müssen diejenigen, die eine Veränderung in der Disposition haben wollen, zuerst verstehen, was das ist, und verstehen, was wahrer Glaube an Gott ist.

Eine Veränderung in der Disposition bezieht sich nicht auf Änderungen an Zeremonien oder Regeln, und sie bezieht sich insbesondere nicht auf Veränderungen dessen, was du trägst, deine oberflächlichen Handlungen, deinen Charakter oder dein Temperament. Es geht nicht darum, dein langsames Temperament in ein schnelleres zu verwandeln, oder einen Introvertierten in einen Extrovertierten zu verwandeln oder in jemanden, der gern redet, oder jemanden, der gern auf einen ruhigen Menschen einredet. So ist es nicht – das ist weit gefehlt, ganz anders als Gottes Anforderungen. Wenn Menschen anfangen, Glauben an Gott anzustreben, arbeiten sie alle an diesen Dingen. Sobald sie anfangen, daran zu arbeiten, schieben sie ihre wichtigen Aufgaben auf. Sie wissen nicht, was Streben nach Wahrheit ist, demzufolge denken sie nach zwei oder drei Jahren derartigen Strebens, nach vielen Irrungen und Wirrungen, über das nach: „Dass Gott diese Dinge sagt, ist nicht dazu da, dass die Menschen diese äußerlichen Verhaltensweisen ändern. Wir achten immer auf diese, und während Zeit verstreicht, stellen wir fest, dass es nirgendwo mehr hingeht. Wir haben das Gefühl, dass unser Glaube an Gott am Ende sein sollte, dass es nichts mehr zu tun gibt, nichts, das ausgeführt werden kann.“ Wenn sie Gottes Worte lesen und so viele Seiner Worte sehen, in die sie immer noch nicht eingetreten sind, haben sie plötzlich eine Erkenntnis und erkennen erst dann: Es stellt sich heraus, dass, wenn Gott Menschen ihre Disposition ändern lässt, lässt Er sie zuerst sich selbst erkennen, ihr eigenes verderbtes Wesen erkennen und seine Wurzeln ausgraben, daran arbeiten und seinen Ursprung aufspüren. Erkennt ihr das jetzt? Merkt ihr das? Ihr habt all diese Jahre geglaubt, habt aber keine Veränderung in der Disposition gehabt – was ist die Ursache dafür? Sie ist, nicht zu wissen, was eine Veränderung in der Disposition ist. Einige Menschen würden dem wahrscheinlich nicht zustimmen, sondern würden sagen: „Ich weiß, was eine Veränderung in der Disposition ist, aber ich kann mich nicht beherrschen. Ich tue stets, was immer ich tun will; ich tue stets, wovon ich glaube, dass es richtig ist.“ Ganz gleich wie du es sagst, wenn du so etwas sagst, beweist es alles in allem, dass du immer noch nicht verstehst, was eine Veränderung in der Disposition ist. Versteht ihr jetzt? Warum sagt ihr nichts? Ist die Gemütslage zu schwer? Je mehr wir über eine Veränderung in der Disposition reden, desto mehr spürt ihr, dass ihr zu weit weg seid, und desto mehr spürt ihr, dass ihr keine Veränderung erfahren habt. Je mehr wir über eine Veränderung in der Disposition und die Offenbarung der Natur und des Wesens der Menschen reden, desto mehr spürt ihr, dass ihr das überhaupt nicht erfahren habt und dass ihr weiter hart arbeiten müsst, richtig? Warum frage Ich euch das? Eigentlich weiß Ich, dass es einige Dinge gibt, auf die ihr nicht antworten könnt. Manche Menschen würden sagen: „Machst Du die Dinge nicht einfach schwer für uns? Wenn Du weißt, dass es einige Dinge gibt, auf die wir keine Antwort haben, warum fragst Du dann?“ Nicht, um euch die Dinge schwer zu machen. Ich hoffe, dass ihr alles, was Ich euch frage, ernst nehmt. Ihr solltet nicht alles, was gesagt wird, das Thema jeder Gemeinschaft, nur für regelmäßiges Geplauder halten, einfach gelegentlich zuhören und dann damit fertig sein. Alles, worüber wir uns austauschen, jeder Aspekt dieses Inhalts, ist etwas, das ein notwendiger Prozess ist, etwas, dass in unserem zukünftigen Kurs des Glaubens an Gott erfahren werden muss. Keine einzige Sache kann ausgelassen werden. Sie fehlen auch in den Gedanken und Vorstellungen eines jeden Menschen. Mein Ziel, wenn Ich euch frage, ist die Hoffnung, dass ihr darüber nachdenken werdet, dass ihr in Betracht ziehen werdet, ob diese Dinge in eurem Herzen sind oder nicht. Wenn ihr nie zuvor an diese Dinge gedacht habt, würde Ich euch bitten, euch dieses Thema zu Herzen zu nehmen und darüber nachzudenken. Wenn das etwas ist, woran ihr vorher gedacht habt, oder wenn ihr diese Art von Sichtweise oder Vorstellung hattet, würde Ich euch trotzdem bitten, dem nachzugehen, detaillierter nachzudenken, ob ihr diese Dinge habt oder nicht. Ist das nicht notwendig? (Doch.)

Unsere jetzigen Versammlungen sind nicht wie ein regelmäßiges Gemeindeformat zu einer bestimmten Zeit, und ihr hört einfach zu, und es ist vorbei. Ist es so einfach? Die Themen, die wir jetzt diskutieren, sind die am weitesten fortgeschrittenen Themen unter Menschen – sie sind wichtiger als irgendein anderes Thema. Stimmt ihr dem zu? Das liegt daran, dass unsere jetzigen Themen von dem zukünftigen Bestimmungsort der Menschen handeln sowie von den Anforderungen, die Gott, der Herrscher aller Dinge, an uns hat. Wir untersuchen diese Themen und halten jeden Tag Gemeinschaft darüber. Wir haben schon immer Gemeinschaft darüber gehalten, aber bisher verstehen sie einige Menschen immer noch nicht recht, unsere Gemeinschaft ist nicht abgeschlossen, und bis jetzt konnten wir kein einziges Thema gänzlich abschließen oder gründlich erörtern. Belange des Lebens sind also nicht so einfach, wie es sich die Menschen vorstellen – dass sie sich viele Predigten anhören, ein paar Notizen machen, viel von Gottes Worten lesen, sich dann ein paar bekannte Passagen einprägen, und wenn es Zeit ist, zusammenzukommen, verwenden sie diese Dinge, um Gemeinschaft mit anderen zu halten, und dann ist es vorbei. Du musst aufmerksam sein. Wir müssen uns über jedes Thema im Klaren sein, und jedes Thema ist eine Wahrheit, mit der jeder einzelne Mensch ausgerüstet sein muss. Wenn du das als sehr wichtig ansiehst, wirst du es dir zu Herzen nehmen. Wenn du es nicht als sehr wichtig ansiehst, dir diese Dinge in deinem Herzen nicht gefallen und du nicht an ihnen interessiert bist, dann wirst du nie in der Lage sein, sie zu erreichen oder in deinem Herzen anzunehmen. Gott erleuchtet diejenigen, die sich sehnen; Gott verbirgt Sich vor denen, die nicht nach der Wahrheit streben. Wenn du ein sehnendes und suchendes Herz hast, wird Er dich erleuchten, in deinem Herzen wirken und es dir ermöglichen, zu verstehen und dir darüber klar zu werden – dir über jeden Aspekt der Wahrheit Stück für Stück klar zu werden. Würdet ihr sagen, dass das Thema Veränderung in der Disposition wichtig ist? (Ja.) Es ist definitiv wichtig, weil ihr jetzt vordringlich diesen Aspekt der Wahrheit verstehen müsst. Ihr habt Angst, dass ihr euch nicht ändern werdet und dass ihr ausgestoßen werdet, wenn das Unglück eintritt, und dass ihr im Unglück leiden werdet, richtig? Natürlich gibt es auch einige Menschen, die Angst haben, dass sie jetzt nicht genug von der Wahrheit verstehen, und später, wenn Gott Menschen prüft, werden sie nicht standhalten können, sondern werden straucheln; dann würde es mit ihnen vorbei sein, weil das Gottes letztes Stadium des Werkes ist, den Menschen zu retten, und wenn ein Mensch in diesem Stadium nicht gerettet wird, wird es mit ihm vorbei sein. Die Tür zu ihrem Glauben an Gott wird geschlossen werden, das Ende wird verkündet werden. Ist das nicht der Fall?

Um eine Veränderung in der Disposition zu erreichen, müssen wir zuerst verstehen, was das ist. Wir haben gerade über einige Veränderungen in der Disposition in den Vorstellungen der Menschen gesprochen. Ihr habt auch mit dem Kopf genickt, ihr alle habt zugestimmt, dass diese nicht richtig sind und dass diese nicht die wahren Veränderungen in der Disposition sind, die Gott möchte. Welche Art wahre Veränderung in der Disposition möchte Gott dann? Habt ihr darüber nachgedacht? Zunächst ist die grundlegende Bedingung für eine Veränderung in der Disposition die nachstehende. Wir müssen die Fähigkeit haben, die Worte Gottes zu essen und zu trinken, und die Fähigkeit, Seine Worte zu verstehen. Wenn wir das nicht haben, können wir unmöglich eine Veränderung in der Disposition erreichen, weil wir, um das zu erreichen, unsere eigenen Fehler, unsere Verderbtheit oder unsere widerständige Natur gegenüber Gott mit Seinen Worten vergleichen müssen, und dann müssen wir die Dinge in unserem Inneren mit der Wurzel herausreißen, die im Widerstand zu Gott stehen, von denen Er angewidert ist, Dinge, die ein Verrat an Gott sind. Sagt Mir, abgesehen von den Worten Gottes, welche anderen Bücher oder welche anderen Arten von Materialien können die Dispositionen der Menschen verändern? Es gibt keine, richtig? Wenn du dich also Seiner Worte entledigst, wird deine Veränderung in der Disposition sicherlich unmöglich werden. Manche Menschen sagen: „Ich will Gottes Worte nicht lesen, weil es zu viele von ihnen gibt, und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ist also die Veränderung in der Disposition nicht unmöglich für mich?“ Du sagst, es gefällt dir nicht, Gottes Worte zu lesen – das spielt keine Rolle – haben wir keine Lieder über Gottes Worte? Sing diese Lieder mehr – diese Lieder haben Melodien, und sie sind nicht langweilig, und du wirst dir Gottes Worte leichter merken können. Du kannst damit anfangen, dein Interesse durch diese Worte zu wecken. Das Interesse der Menschen daran, das Wort Gottes zu essen und zu trinken, muss geweckt werden, ihr seht also, sie sind so weit von dem entfernt, was Gott verlangt. Menschen lieben die Wahrheit wirklich nicht. Gottes Worte sind so wunderbar, und von Anfang bis Ende sind sie alle nützlich für die Menschheit, aber die Menschen mögen sie nicht. Die Menschen sind wirklich zu weit entfernt von dem, was Gott verlangt! Zunächst musst du jedes Mal beten, wenn du die Worte Gottes isst und trinkst. Du sagst: „Oh Gott, ich dürste wirklich nach Deinen Worten, und ich wünsche mir eine Veränderung in der Disposition, weil ich Angst davor habe, ins Unglück zu stürzen, und ich möchte einen guten Bestimmungsort haben. Ich hoffe auch, ein wahrer Mensch zu werden, ein Mensch zu werden, den Du gern hast, aber es gibt zu viele von Deinen Worten, und ich bin nicht gänzlich bereit, sie zu essen und zu trinken. Ich bitte Dich, mich zu leiten und mir zu helfen, damit Deine Worte einen Platz in meinem Herzen haben werden. Ich bitte Dich, mich mehr zu erleuchten, mich in die Lage zu versetzen, mehr Wahrheit in Deinen Worten zu verstehen, die Bedeutung Deiner Worte zu erkennen, zu erkennen, dass Deine Worte mein Leben sind und etwas, das ich erlangen sollte.“ Wenn du das aufrichtig betest, wird Gott, bevor du es dich versiehst, an dir wirken und dich mehr von Seinen Worten verstehen lassen, von einem oberflächlichen zu einem tiefgründigen Niveau. Manche Menschen sagen: „Ich esse und trinke wirklich gern die Worte Gottes, und ich habe sie bereits von Anfang bis Ende gelesen, aber ich weiß nicht, was das Wichtigste zu essen und zu trinken ist, was die wichtigsten Dinge sind, die es zu verstehen gilt; ich weiß nicht, wie man eine Veränderung in der Disposition erreicht oder mit welchen Wahrheiten ich mich vergleichen soll.“ Wie kann dieses Problem gelöst werden? Gibt die Kirche nicht jetzt gerade eine Broschüre mit Auszügen aus Gottes Worten darüber heraus, wie Gott urteilt, züchtigt und das verderbte Wesen der Menschheit aufdeckt? Ihr könnt also die lange Fassung von Gottes Worten beiseitelegen und die Auszüge zuerst lesen. Versucht, die Wahrheit, die von Gottes Worten offenbart wird, durch diese Worte zu verstehen – der Umfang wird so geringer sein. Zuerst müsst ihr Mühe in Gottes Worte investieren. Es gibt einige Themen, die wir nicht umfassend kommunizieren können, und wir können sie nur in dem Ausmaß kommunizieren, wie wir dazu imstande sind. Wenn wir sie nicht umfassend kommunizieren können, können wir sie zunächst beiseitelegen, dann eines für die Gemeinschaft auswählen, das leicht für uns zu verstehen ist und innerhalb unseres Erfahrungsniveaus liegt, und von der Oberfläche aus weiter in die Tiefe gehen. Du kannst unmöglich in deinem Eintritt einfach schnell von einem tiefreichenden Niveau zu einem noch tieferen Niveau übergehen. Das liegt daran, dass jemandes Leben wie sein Körper ist – es wächst nach und nach, so wie er wächst, und es nimmt nach und nach zu.

Manche Menschen sagen: „Wie werde ich eigentlich bemessen können, ob ich eine Veränderung in der Disposition erreicht habe, nachdem ich das Wort Gottes gegessen und getrunken habe?“ Diese Frage ist etwas, das viele Brüder und Schwestern beschäftigt. Wenn ein Kind geboren wird und seine Mutter es großzieht, denkt ihr, es befasst sich damit, wann es erwachsen wird? Beschäftigt es sich damit, ob es wachsen wird oder nicht? Ist das nötig? Das ist es nicht. Manche Menschen fragen: „Wie soll ich dann wissen, ob ich mich geändert habe oder nicht oder wie sehr ich mich geändert habe?“ Das ist nichts, worüber du dir Sorgen machen musst, weil du dich einfach auf natürliche Weise ändern wirst, wenn es Zeit für dich ist, dich zu ändern, oder sobald du dich bereits geändert hast, wirst du es einfach fühlen. Du wirst fühlen können, wie sehr du dich geändert hast. Auf jeder Stufe und in jeder Phase wird Gott einige Dinge tun oder dich auf bestimmte Situationen treffen lassen oder einige Menschen, Ereignisse oder Dinge veranlassen, um dich einige Lektionen lernen zu lassen. Wenn du an dich selbst von Anfang bis Ende denkst, wirst du in der Lage sein, einen Vergleich darüber anzustellen, welche Arten von Ansichten du zuerst hattest und welche Arten von Ansichten du jetzt hast. Sobald du diesen Vergleich anstellst, wirst du wissen, ob du dich tatsächlich geändert hast oder nicht. Was jetzt gerade am wichtigsten für euch ist, ist, mehr zu essen und zu trinken, mehr Gemeinschaft zu halten, mehr der Gemeinschaft zuzuhören und mehr Mühe in Gottes Worte zu investieren. Das ist völlig richtig, und es ist die Grundbedingung dafür, eine Veränderung in der Disposition zu erreichen. Wenn du dem aus dem Weg gehst und dich darauf fokussierst, wie du dich fühlst, wenn du vom Heiligen Geist bewegt wirst, wie du imstande bist, im Geist zu leben und geistlich zu sein, wie du Gott gut dienen kannst, wie du dein Herz davon abhalten kannst, vom rechten Weg abzukommen, und friedvoll und mit ganzem Herzen vor Gott zu bleiben, oder wie du regelmäßig beten kannst, dann bringst es nichts, sich auf diese Dinge zu fokussieren – sie sind alle zweitrangig. Was ist dann am wichtigsten? Mehr von den Worten Gottes zu essen und zu trinken. Ohne Seine Worte zu essen und zu trinken, wäre es, als ob jemand sich nur jeden Tag schick macht und das Haus aufräumt, aber nicht isst. Wenn er das Haus wirklich gut saubermacht und sich hübsch zurechtmacht, er aber nicht isst, würde er am Leben bleiben? Das Wort Gottes zu verlassen, ist also einfach wie nichts essen und sich nur für den Schein in Schale werfen. Ganz gleich, wie gut du dir dein Gesicht wäschst, selbst wenn du alte Haut entfernst, es würde nichts bringen – ist das nicht die Wahrheit? Wenn du Mühe in Gottes Worte investierst, wird deine Ernte entsprechend der Mühe sein, die du investierst. Du brauchst nicht untersuchen oder messen, wie groß die Ernte ist, und außerdem brauchst du dich damit nicht befassen. Gott wird es tun, und Er wird dir Bericht erstatten. Er wird dir Erleuchtung schenken, und Er wird es dich wissen lassen. Du musst dir darüber keine Sorgen machen oder es untersuchen, und es ist nicht deine Verantwortung. Versteht ihr das jetzt? Wenn also manche Menschen später fragen: „Wann wird Gott mich prüfen? Werde ich dem standhalten können? Hat Er meine Arbeit tatsächlich getestet? Wie viel hat sich meine Disposition eigentlich geändert? Warum redet Gott nicht?” So etwas zu sagen, ist sinnlos und unvernünftig. Du musst dir über diese Dinge keine Sorgen machen – eines Tages, wenn du diese Statur hast, wenn sich deine Disposition wahrlich geändert hat, wenn du ein Umfeld, auf das du triffst, überwinden kannst, du es richtig handhaben kannst und du in der Lage bist, Gottes Anforderungen entsprechend damit umzugehen, dann wirst du wissen, dass du dich geändert hast. Diese Veränderung ist nicht äußerlich, sondern sie kommt von innen. Es ist eine Veränderung in der Disposition, im Wesen.

Natürlich ist eine Veränderung in der Disposition nicht etwas, das über Nacht passiert. Manche Menschen fangen damit an, ihre Fehler zu ändern, und sie scheitern häufig. Nachdem sie scheitern oder straucheln, sind sie eine Zeit lang negativ, und sie denken: „Es ist vorbei, ich bin hoffnungslos. Eine Veränderung in der Disposition ist für mich unerheblich – ich kann mich nicht ändern. Diesen winzigen kleinen Fehler, diese unbedeutende schlechte Angewohnheit, dieses kleine Steckenpferd zu ändern, ist so schwierig, wäre also eine Veränderung in der Disposition nicht schwieriger?“ Sie glauben, dass keine Hoffnung für sie besteht, und lange Zeit sind sie nicht bereit, das Wort Gottes zu essen und zu trinken. Sie fühlen sich gereizt, wenn jemand über Glauben an Gott redet, sie sind nicht gewillt zu gehen, wenn man sie bittet, ihrer Pflicht nachzugehen, und sie haben absolut kein Interesse daran, an Gott zu glauben. Welche Art von Zustand ist das? Hattet ihr diese Art von Erfahrung? Habt ihr Angst vor dem Scheitern? Habt ihr Angst, dass ihr, wenn ihr wirklich eine Veränderung in der Disposition wollt, immer scheitert, immer negativ seid, immer strauchelt, immer schwach seid? Unabhängig davon, ob ihr Angst habt oder nicht, eine Veränderung in der Disposition geschieht nicht über Nacht – das ist eine Tatsache. Das liegt daran, dass eine Veränderung in der Disposition die Art von Veränderung ist, die dadurch erreicht wird, dass man den Ursprung des verderbten Wesens eines Menschen zutage fördert, genauso wie, wenn jemand Krebs hat und ein Tumor gewachsen ist, derjenige sich auf den Operationstisch begeben und den Tumor herausschneiden lassen muss. Er muss große Schmerzen ertragen, und es ist ein komplizierter Prozess. Im Verlaufe dieses Prozesses wirst du vielleicht nur eine Sache verstehen, nachdem du viel durchgemacht hast, und erst danach wirst du einen einzigen Aspekt einer Veränderung in der Disposition erreichen. Oder vielleicht kannst du erst, nachdem du viele Menschen, Ereignisse, Dinge und verschiedene Umgebungen erfahren hast, nachdem du viele gewundene Pfade genommen hast, ein kleines bisschen an Veränderung erreichen. Ganz gleich, wie viel da von einer Veränderung ist, sie ist kostbar in Gottes Augen. Er schätzt sie und gedenkt ihrer, weil du viel erduldet und einen hohen Preis gezahlt hast. Gott sieht in die Tiefen der Herzen der Menschheit, und Er weiß, was deine Wünsche sind. Er weiß auch, was deine Schwächen sind, und noch mehr weiß Er, was du benötigst. Vor einer Veränderung in der Disposition sollten wir also, wenn wir nur über diesen Aspekt der Wahrheit in einer Veränderung in der Disposition sprechen, einen Entschluss haben: Ganz gleich, wie heftig ein Umfeld ist oder auf welche Art von Schwierigkeiten wir treffen, ganz gleich, wie schwach, wie negativ wir sind, wir können nicht das Vertrauen in eine Veränderung in der Disposition verlieren, und wir können nicht das Vertrauen in Gottes Worte verlieren. Gott hat der Menschheit Verheißungen gegeben, und die Menschen müssen die Entschlossenheit und die Ausdauer haben, sie in Angriff zu nehmen. Gott findet keinen Gefallen an Feiglingen; Er findet Gefallen an Menschen mit Entschlossenheit. Selbst wenn du ziemlich viel Verderbtheit offenbart hast, selbst wenn du viele gewundene Pfade genommen hast, oder selbst wenn du unterwegs viele Übertretungen begangen oder dich Gott widersetzt hast – oder es gibt einige Menschen, die in ihren Herzen manch Lästerung gegen Gott hegen oder Ihm die Schuld geben, sich im Konflikt mit Ihm befinden – Gott sieht nicht auf das. Gott sieht nur darauf, ob sich ein Mensch eines Tages ändern können wird oder nicht. In der Bibel gibt es die Geschichte von der Rückkehr des verlorenen Sohnes. Warum würde es diese Art von Analogie geben? Es gibt sie deshalb, weil Gottes Wille, die Menschheit zu retten, aufrichtig ist. Er gibt den Menschen Gelegenheiten, Buße zu tun, und Gelegenheiten, sich zu ändern, und während dieses Prozesses versteht Er die Menschen und erkennt zutiefst ihre Schwächen und das Ausmaß ihrer Verderbtheit. Er weiß, dass sie straucheln werden. Genauso wie es, wenn jemand ein kleines Kind ist und es lernt zu gehen, egal wie gut sein Körperbau ist und wie robust es ist, Zeiten geben wird, da es fällt und strauchelt, Zeiten, in denen es gegen etwas stößt oder stolpert. Gott versteht jeden einzelnen Menschen, wie eine Mutter ihr eigenes Kind versteht. Er versteht die Schwierigkeiten, Schwächen jedes Menschen und auch ihre Bedürfnisse. Erst recht versteht Er, auf welche Schwierigkeiten jeder Mensch in der Weiterentwicklung treffen wird, den Prozess des Eintretens in eine Veränderung in der Disposition und welche Arten von Schwächen und Versagen auftreten werden. Das ist etwas, das Gott am meisten versteht. Deshalb heißt es, Gott sieht in die Tiefen der Herzen der Menschen. Ganz gleich, wie schwach du bist, solange du den Namen Gottes nicht aufgibst, solange du Gott oder diesen Weg nicht verlässt, wirst du immer eine Gelegenheit haben, eine Veränderung in der Disposition zu erreichen. Und wenn wir die Gelegenheit haben, eine Veränderung in der Disposition zu erreichen, dann haben wir Hoffnung für unser fortwährendes Überleben. Wenn wir Hoffnung für unser fortwährendes Überleben haben, haben wir Hoffnung, von Gott gerettet zu werden.

Wenn wir also wissen, was eine Veränderung in der Disposition ist, wenn wir wissen, welche Art von Prozess wir für eine Veränderung in der Disposition durchlaufen müssen, müssen wir keine Angst haben. Vielmehr sollten wir Zuversicht haben, und wir müssen vor Gott beten und sagen: „Oh Gott, ich, ein verderbter Mensch, bin so tiefgreifend verdorben, dass ich nicht weiß, was die Wahrheit ist, und ich weiß noch weniger davon, was eine Veränderung in der Disposition ist. Ich habe Deine Errettung wahrlich nötig und auch Deine Hilfe und Versorgung, um mich erkennen zu lassen, wie man Deine Worte versteht und sie in die Praxis umsetzt, Erkenntnis und Erfahrung mit Deinen Worten zu haben, und sie in mein Leben hineinzutragen, Deine Leitung zu haben in jedem Wort und jeder Handlung, jedem Schritt, jedem Vorhaben und allem, was ich in meinem Leben tue. Ich hoffe, dass es so sein kann, und ich sehne mich danach. Ich sehne mich danach, eine normale Menschlichkeit auszuleben und das Ebenbild eines wahren Menschen auszuleben, um Dich zufriedenzustellen. Doch ich kann es jetzt nicht schaffen – ich habe zu viel Verderbtheit, und ich selbst erkenne sie nicht. Mögest Du mich offenbaren, mir dann helfen und mir Versorgung schenken. Das ist es, was ich jetzt benötige.“ Du solltest diese Art von Gebet haben und auch diese Art von Entschlossenheit. Nachdem du so gebetet hast, werden dein Herz und dein Leben, ohne dass du dir dessen bewusst bist, eine Veränderung durchmachen. Das liegt daran, dass Gott unsere Gebete erfüllen wird, auf welche Weise wir auch immer beten, und Er wird herbeiführen, welche Entschlüsse wir auch immer haben. Wenn du immer Angst hast, wird das nicht gehen. Wir fangen an, uns ängstlich zu fühlen, bevor wir tatsächlich auf etwas getroffen sind – das beweist, dass wir keine Entschlossenheit oder Vertrauen in unsere Veränderung in der Disposition haben. Zuerst müssen wir verstehen, dass eine Veränderung in der Disposition nicht über Nacht passiert. Die Verderbtheit der Menschheit durch Satan ist so tief – konnte sie über Nacht so tief werden? Die Menschheit ist über mehrere tausend Jahre von Satan verdorben worden, und ihre verderbte Natur ist gründlich enthüllt worden. Sie hat einen Punkt erreicht, da sie sie nicht kontrollieren kann und ihr natürlicher Ausdruck im Vergleich mit Satan eine unüberwindbare Stufe erreicht hat, eine Stufe der Feindschaft gegenüber Gott, soweit, dass sie angewidert ist von allem, was die Wahrheit ist, das heißt von Gottes Worten, dem, was von Gott kommt, das sie verachten und nicht interessiert sind an diesen Dingen. Sie sind in diesem Ausmaß betäubt, könnte also eine Veränderung in der Disposition wirklich so schnell geschehen? Es ist keine so einfache Sache. Also müssen wir ein korrektes Verständnis von Veränderungen in der Disposition haben. Wir müssen dazu eine korrekte Einstellung haben – wir können nicht unrealistisch sein, wir können nicht erwarten, uns auf der Stelle zu ändern, und sagen: „Ich glaube an Gott, und solange ich so viele von Seinen Worten esse und trinke, werde ich mich nicht ändern? Wenn Gott ein wenig mehr Werk verrichtet oder einige Wunder vollführt, werde ich mich nicht ändern?“ Anhand der Frage einer Veränderung in der Disposition können wir sehen, dass Gottes Werk realistisch und praktisch ist und dass Er die Macht hat, die Menschheit von ihrem Wesen der Verderbtheit Satans zu retten, sie Satans Händen wieder zu entreißen, und Er hat auch die Macht und die Weisheit, es ihr zu ermöglichen, eine Veränderung in der Disposition zu erreichen.

Was Gottes Führungsplan betrifft, würdet ihr sagen, dass Sein Plan ist, Menschen zu retten, um Satan zu besiegen, oder ist Sein Plan, Satan zu bekämpfen, um die Menschheit zu retten? (Er ist, Satan zu bekämpfen, um die Menschheit zu retten.) Also müssen wir ein präzises Verständnis von Gottes Führungsplan haben. Und so sollten wir in Zukunft nicht sagen: „Warum löscht Gott Satan nicht einfach aus? Denn ohne Satan könnten wir nicht von Gott gerettet werden, und es gäbe Gottes Führungsplan nicht, eine Gruppe von Menschen zu retten und sie am Ende übrig zu lassen.“ Gott bekämpft Satan nur, um die Menschheit zu retten und um eine Gruppe von Menschen zu erreichen. Es geschieht nicht zu dem Zweck, Satan zu bekämpfen, und Er erreicht einige Menschen einfach zufällig. Wir haben Gottes Willen gesehen und den Kern des Zwecks Seines Führungsplans. Er möchte eine bestimmte Gruppe von Menschen erreichen, eine Gruppe von wahren Menschen. Das ist Sein Führungsplan. Es ist klar, dass es als Gottesgläubiger sehr wichtig ist, unsere Disposition zu ändern und ein Mensch zu sein, den Gott liebt, und ein normaler Mensch, wie Gott es wünscht.

Habt ihr einen Weg, um eine Veränderung in der Disposition zu erreichen? Habt ihr ein Verständnis von dem, was geändert werden muss? Habt ihr über diesen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft gehalten? Wir erwähnten gerade, dass sich eine Veränderung in der Disposition nicht darauf bezieht, äußerliche Verhaltensweisen oder Gepflogenheit zu ändern oder Regeln zu ändern, und dass eine Veränderung in der Disposition keine Persönlichkeitsveränderung ist, also was ist es dann? Habt ihr darüber nachgedacht? Zuerst muss es uns klar sein, wir müssen verstehen, dass es, wenn Gott uns unsere Dispositionen ändern, einige Dinge ändern lässt, nichts Kulturelles ist, es nicht Wissensbasiertes ist und es keine Veränderung in einigen objektiven Gedanken ist. Vielmehr möchte Gott ideologische Ansichten jedes Menschen durch Seine Worte ändern – das ist ein Aspekt davon. Ein weiterer Aspekt sind die Prinzipien, hinter dem, wie wir uns verhalten. Die Prinzipien hinter dem, wie du dich verhältst, sind deine Lebensauffassung. Und es gibt einen weiteren Aspekt – es ist die tief sitzende verderbte teuflische Natur, die die Menschen offenbaren. Allgemein gesagt, hat eine Veränderung in der Disposition diese drei Aspekte.

Die ideologischen Ansichten der Menschen sind deren Ansichten zu allem Möglichen – Gott möchte das ändern. Manche sagen: „Warum möchte Gott das ändern? Worin liegt die Bedeutung, das zu ändern?“ Lasst uns ein einfaches Beispiel für den Aspekt ideologischer Ansichten ansehen. Welches Verständnis haben wir von Wissen? Was sind unsere Vorstellungen von Wissen? (Wir glauben, dass wir, wenn wir Wissen haben, Status, Zukunftsaussichten und Ruhm haben werden.) Also schätzt du Wissen sehr hoch und verehrst es. Zunächst glaubt nicht jeder, dass Wissen etwas Essentielles im Leben der Menschen in dieser Welt ist? Die Menschen glauben, dass, je mehr Wissen sie haben, umso größer ihr Status in der Welt sein wird, und desto kultivierter, hochklassiger und gebildeter sie sein werden. Also kann man nicht kein Wissen haben. Und manche Menschen glauben, dass einem, wenn man eine gute Bildung hat und man eine reiche Fülle an Wissen hat, alles zufallen wird. Status, Wohlstand, ein guter Job und eine gute Zukunft. Somit ist es nicht in Ordnung, wenn es einem an Wissen fehlt; in dieser Welt werden die Menschen, wenn du nicht kenntnisreich bist und eine schlechte Bildung hast, alle auf dich herabsehen. Niemand wird etwas mit dir zu tun haben wollen, und du wirst nur auf der niederen Stufe der Gesellschaft leben können, dich mit denen in den unteren Schichten abgeben und Umgang haben, die kein Wissen oder keinen Status besitzen. Wenn du diese Art von Ansicht hast, bewunderst und verehrst du Wissen wirklich. Du erachtest Wissen als sehr hoch, als sehr wichtig – sogar mehr noch als die Wahrheit. Es gibt einige Menschen, die sagen: „Wenn ich nicht gebildet bin, werde ich Gottes Worte verstehen können? Spricht Gott nicht durch Wissen, durch Texte?“ Das sind zwei verschiedene Dinge. Die Art von Wissen, auf die Ich Mich jetzt beziehe, ist, was die Menschen glauben: Geschichte, Geographie, Geschäftsleben, Politik, Literatur, moderne Wissenschaft und Technologie, ein gewisser Aspekt von Fähigkeiten und Studienzweige. Die Menschen glauben, dass diese Dinge eine bestimmte Art von Stärke sind, die sie besitzen, und dass sie mit Wissen in dieser Welt Fuß fassen werden und sie alles haben werden. Sie messen Wissen ziemlich viel Bedeutung bei. Egal wie du es siehst, das ist ein Aspekt deiner ideologischen Ansichten. Im Altertum hatten die Menschen eine Redensart: „Lies Tausende von Büchern, reise Tausende von Meilen.“ Was bedeutet das? Dass, je mehr Bücher du liest, desto reibungsloser die Dinge für dich laufen werden, desto mehr wirst du verstehen, und desto größeren Status wirst du haben, wo auch immer du hingehst. Diese Art von ideologischer Sichtweise existiert im Denken eines jeden. Jeder Mensch, der während seiner Schulzeit in einer mittellosen Familie lebte, der nicht sehr gebildet war und keinen Abschluss oder kein Abschlusszeugnis bekommen konnte, bedauert es also wirklich. Wenn die Bedingungen seines eigenen Hausstandes besser sind, wird er sicherstellen, dass seine zukünftigen Generationen – Kinder und Enkelkinder – eine Ausbildung erhalten, an eine höhere Schule gehen, einen Abschluss machen und vielleicht sogar für ein weiterführendes Studium ins Ausland gehen. Was Wissen anbelangt, sind dies jedermanns Sehnsüchte, Sichtweisen, Gedanken und Vorgehensweisen. Also tun viele Eltern ihr Möglichstes und denken nicht an den gezahlten Preis oder richten sich sogar finanziell zugrunde, um ihre Kinder zu fördern und sie mit Bildung zu versorgen. Sie lassen es nicht zu, dass ihre Kinder weniger Bildung erhalten. Und in welchem Ausmaße disziplinieren manche Eltern ihre Kinder? Sie lassen sie jede Nacht nur drei Stunden schlafen. Sie lassen sie nicht vor ein Uhr ins Bett gehen, lassen sie dann um vier Uhr morgens aufstehen. Sie zwingen sie zum Lernen und sagen: „Wenn du vorankommen willst, musst du mehr lernen. Du musst hart arbeiten.“ Und manche lassen ihre Kinder es sogar dem Brauch der Menschen des Altertums gleichtun, indem sie ihre Haare an einen Balken über ihren Köpfen binden, damit sie nicht einschlafen können. Sie lernen einfach immer weiter. Vom Altertum bis zum heutigen Tage haben sich derlei Geschichten, derlei Tragödien zugetragen, und sie sind jedem passiert. Das sind die Handlungen und Verhaltensweisen jedes Menschen mit einem Verlangen nach Wissen, der von seinem Gedanken an Wissen beherrscht wird. Ist das nicht so?

Ihr seid vielleicht sehr abgestoßen von dem, was Ich gesagt habe, weil einige von euch sehr bewandert sind oder einen hohen Bildungsgrad haben. Natürlich sage Ich nicht, dass es schlecht ist, einen hohen Bildungsgrad zu haben. Ihr solltet diese Angelegenheit korrekt behandeln; ihr müsst jetzt Dinge korrekt behandeln, die zu Satan gehören, und ein korrektes Verständnis und eine korrekte Ansicht darüber haben. Ich habe nicht gesagt, dass ihr keine Bildung erhalten sollt, und Ich habe insbesondere nicht gesagt, dass ihr eure Kinder nicht dazu aufziehen sollt, an eine höhere Schule zu gehen oder einen Abschluss zu machen, dann einen guten Job zu finden. Das habe Ich nicht gesagt, und Ich beschränke euch nicht – Ich diskutiere nur Meine Sichtweise und bis zu welchem Ausmaß verderbte Menschen Wissen anbeten. Dann sagen einige Menschen: „Wenn wir das Wissen nicht erlangt hätten, würden wir in der Lage sein, jetzt mit Dir zu reden?“ Es spielt keine Rolle, was du momentan gelernt hast, wie gehoben dein Wissen ist, welche erhabenen Vorstellungen und Gedanken du in deinem Kopf hast, wie viele Bücher du gelesen hast, wie viele Jahre an einer höheren Schule du absolviert hast oder welchen hohen Abschluss du hast. In jedem Fall haben diese Themen, die Ich mit euch in Gemeinschaft teile, nichts mit all diesen Dingen zu tun. Ich bin einfach sachlich – worüber Ich rede, sind die Ansichten der Menschen über Wissen und Meine eigenen Ansichten über Wissen. Wisst ihr, wie Gott Wissen sieht? (Gott möchte, dass die Menschen fortgeschritten in der Wissenschaft sind.) Gott möchte, dass die Menschen fortgeschritten in der Wissenschaft sind, möchte, dass die Menschen mehr Dinge verstehen; Gott möchte, dass die Menschen gut vorankommen. Das ist korrekt. Er möchte nicht, dass die Menschen nichts verstehen, nichts wissen, aber Er benutzt diese Dinge, um Dienst zu tun. Er lobt diese Dinge nicht, und gewiss benutzt Er diese Dinge nicht, um die Wahrheit zu ersetzen, und Er benutzt sie nicht, um zur Menschlichkeit der Menschen beizutragen oder Dispositionen der Menschen zu ändern. Hier und da werden einige Gesichtspunkte oder Meinungen über Aspekte, die mit Wissen zusammenhängen, in Gottes Worten erwähnt. Natürlich seid ihr euch wahrscheinlich darüber nicht ganz im Klaren. Ich will sagen, etwas von dieser Sprache ist in Gottes Worten. Beispielsweise Konfuzianismus, konfuzianistische Theorie oder die humanen Sozialwissenschaften – einige davon werden in stellvertretender Weise erwähnt, und wenn wir zwischen den Zeilen in Seinen Worten lesen, sollten wir erkennen, dass Gott der Menschheit Wissen verabscheut.

Wissen ist nicht nur einfache Sätze und Gleichungen. Es gibt bestimmte ideologische Ansichten, die in Wissen enthalten sind – darin gibt es einiges an Gift, und jede Art von Wissen hat ihre eigene Sorte Gift. Der Inhalt jeder Wissensart hat seine eigene Art von Krebs. Wenn Menschen diese Krebsarten lernen und begreifen, dann treten sie in ihre Köpfe ein, und sie werden von diesen Aspekten des Wissens verdorben und gefangen gehalten. Je mehr also die Menschen Wissen erwerben und je mehr sie begreifen, desto schwieriger ist es für sie, an die Existenz Gottes zu glauben, und desto leichter ist es für sie, sie zu leugnen. Das liegt daran, dass Wissen materialistisch ist. Es erzieht dich dazu, Dinge zu erforschen und zu begreifen, die man auf Erden sehen und anfassen kann. Es ist Gott abträglich. Wenn du einige Bücher über Geschichte liest, berühmte Werke, Biographien von großen Persönlichkeiten, oder wenn du einen Aspekt von Wissenschaft und Technologie lernst, einige Fertigkeiten, was wirst du erwerben? Sagen wir, dass du Physik studierst und einige Grundsätze der Physik verstehst, Newtonianismus oder eine andere Lehre, und nachdem du diese gelernt hast, beherzigst du sie und wirst von ihnen gelenkt. Diese Dinge werden in dir umherwirbeln, sie werden deine Gedanken leiten, und dann, wenn du Gottes Worte liest, wirst du denken: „Warum erwähnt das Wort Gottes die Erdgravitation nicht? Warum spricht es nicht über das Weltall? Gibt es Luft auf dem Mond? Warum sagt es nicht, wie viel Sauerstoff die Erde hat? Warum redete Gott nicht über diese Dinge? Gott sollte diese Dinge offenbaren. Es ist notwendig, dass sie offenbart werden, sie sollten offenbart werden. Er sollte der Menschheit von ihnen erzählen.” Gäbe es da nicht einen Kampf in dir? Du wirst Gottes Wahrheit und Seine Worte an zweite Stelle rücken und dein Wissen und deine Theorien an erste Stelle. In jedem Fall können diese Arten von Wissen den Menschen falsche Gefühle geben und sie auf Abstand zu Gott gehen lassen. Ob ihr es glaubt oder nicht, ob ihr es heute akzeptieren könnt oder nicht, eines Tages werdet ihr diese Tatsachen akzeptieren. Wissen kann Menschen in den Ruin treiben, und es kann sie in die Hölle führen. Nun versteht ihr das, richtig? Einige Menschen werden wahrscheinlich nicht bereit sein, diese Worte zu akzeptieren, weil einige von euch sehr bewandert sind, gebildet, hohe Abschlüsse haben, oder glauben, ihr habt höhere Abschlüsse. Ich verspotte euch nicht oder mache euch lächerlich. Das ist ein Fakt. Ich sage nicht, dass Ich hoffe, dass ihr das sofort akzeptiert, nur, dass Ich möchte, dass ihr nach und nach etwas Verständnis davon habt. Wissen ist eine Sache, die eine Wand zwischen dir und deiner Erkenntnis von Gott und deinem Erleben von Gottes Wirken werden kann. Es kann es schwierig für dich machen, Gott nahezukommen, dich auf Abstand zu Gott gehen lassen und dazu führen, dass du deinen Wissenssinn benutzt, um alles, was Gott tut, zu analysieren und zu betrachten. Aber da du bereits einiges Wissen besitzt, was kannst du tun? Du musst die Dinge aufgrund von Wissen erkennen und auseinandernehmen und aufgrund dessen, wie sie deine normale Beziehung zu Gott behindern und stören und deinen richtigen Eintritt in deinen Glauben an Gott stören. Du solltest das erkennen – das ist richtig, und ihr solltet ein richtiges Verständnis von diesem Thema haben. Ihr werdet keinerlei Missverständnis haben, richtig? Ich weiß, dass es einige Brüder und Schwestern gibt, die höhere Abschlüsse haben, und das ist kein Angriff auf euch, noch soll es euch lächerlich machen oder ausschließen. Da wir auf einmal anfingen, heute über dieses Thema zu diskutieren, wollte Ich zuerst über einen stellvertretenden Aspekt davon reden, um eure Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Es dient nicht dazu, Dinge absichtlich schwierig zu machen für diejenigen von euch mit höheren Abschlüssen oder die etwas gebildet sind, um euch negativ oder niedergeschlagen zu machen. Es war nicht zu diesem Zweck. Könnt ihr das richtig verstehen? (Ja.) Dann wird es Mich beruhigen, und Ich kann erleichtert aufatmen.

Wir haben gerade über eine Menge geredet, und nun habt ihr auch gesehen, dass eine Veränderung in der Disposition kein einfaches Thema ist. Du musst deine theologischen Ansichten zutage fördern und sehen, welche von ihnen Gott abträglich sind, Dinge sind, die Er verabscheut, Dinge, die Ihm nicht gefallen, und dann die teuflische Natur in dir auseinandernehmen. Egal wie gebildet du bist, egal, welche Sorte Mensch du bist, deine teuflische Natur ist tief in dir verwurzelt – jeder einzelne Mensch ist gleich. Jedes einzelne von diesen Dingen ist Gott abträglich, und die Wurzel, das Wesen, der Gehalt jeder einzelnen Sache steht überhaupt nicht im Einklang mit dem Wesen der Menschlichkeit oder der Wahrheit. Ihr könnt das bestätigen, oder?

Gerade eben habe Ich angefangen, darüber zu reden, wie man Wissen in ideologischen Ansichten der Menschen versteht, und Ich habe nichts gesagt, was auf irgendeine bestimmte Person abzielt; Ich untersuche einfach dieses Thema mit jedermann und tausche Mich darüber aus. Einige von euch fühlen sich unbehaglich; es hat einen wunden Punkt in euch getroffen, und ihr fühlt euch unbehaglich und unwohl. Ich halte Gemeinschaft darüber, in der Hoffnung, dass ihr Stück für Stück jede Tatsache von Gott akzeptieren könnt, und alles, was Gott sagt, das ihr nicht gewillt seid zu akzeptieren – versucht, das zu akzeptieren. Auf diese Weise können wir näher und näher an Gottes Herz herankommen und näher und näher an das, was Er verlangt. Wenn wir diese Dinge nicht realistisch und praktisch erfahren und verstehen, wird unser Glaube an Gott immer nur ein Motto sein, und er wird keine substanzielle Seite haben. Ist das nicht richtig? Heute haben wir einige substanzielle Themen diskutiert, und es ist sehr unangenehm für euch gewesen. Ich entschuldige Mich dafür, wenn ihr euch unbehaglich fühlt. Wir müssen diesen Realitäten immer ins Auge sehen – du kannst sie nicht vermeiden. Wenn du sie doch vermeidest, wann wirst du dann in der Lage sein zu wissen, ob die Dinge, die in deinen ideologischen Sichtweisen existieren, richtig oder falsch sind? Du kannst es unmöglich wissen. Es wird der Tag kommen, an dem du diesen Tatsachen ins Auge sehen musst. Genau wie Nichtgläubige sagen: „Eine hässliche Schwiegertochter wird eines Tages ihren Schwiegereltern ins Auge sehen müssen.“ Wenn du nicht gut aussiehst, wird ein Tag kommen, an dem du deine Schwiegereltern triffst, und du kannst nicht sagen: „Ich sehe nicht gut aus, also werde ich sie nie besuchen.“ Das ist nicht möglich, es sei denn, du heiratest diese Person nicht. Jetzt, da du an Gott glaubst und du Gottes Züchtigung und Urteil akzeptieren willst und eine Veränderung, Eintritt und Errettung erreichen willst, wirst du diesen Tatsachen ins Auge sehen müssen. Es kann sein, dass du das erste Mal, wenn du dem ins Auge siehst, dich drei oder vier Tage durcheinander fühlen wirst, und wenn du vor Gott betest, wirst du nichts Passendes zu sagen haben, du wirst nicht wissen, wie du mit Ihm reden sollst. Das nächste Mal, wenn du darauf triffst, wirst du weitere drei oder vier Tage durcheinander sein und wirst wieder nicht wissen, wie du mit Ihm reden sollst. Und dann, beim nächsten Mal, wirst du, ohne es zu merken, aus den Tatsachen feststellen, dass diese Dinge wahrlich in deinen eigenen ideologischen Ansichten existieren, in deinem Herzen. Du wirst Gottes Worten zustimmen und sie anerkennen, und du wirst in der Lage sein, ehrlich und aufrichtig zuzugeben, dass das, was Gott sagt, wahr und unverfälscht ist. Es ist wahrhaft Gott, der die Menschheit und die Dinge, die im Herzen eines jeden Menschen existieren, am meisten versteht. Eines Tages, wenn du diesen Punkt in deiner Erfahrung erreichst, wirst du auf den richtigen Weg des Glaubens an Gott und in eine Veränderung der Lebensdisposition eingetreten sein. Das liegt daran, dass du zu diesem Zeitpunkt nicht mit jedem Satz in Gottes Worten in Konflikt stehen wirst oder dir deswegen unbehaglich sein wird, jede Tatsache, die Gott offenbart, wird nicht dazu führen, dass dir unbehaglich ist oder du dich abgestoßen fühlst, und du wirst es nicht vermeiden, sondern du wirst dem angemessen ins Auge sehen. Dann wird bewiesen sein, dass du in Gottes Worte eingetreten bist. Wir haben heute einen sehr kleinen Anfang gemacht und ein kleines Experiment durchgeführt. Ihr fühlt euch irgendwie unwohl oder ein wenig unbehaglich, aber es spielt keine Rolle. Das macht Mir nichts aus, und Ich hoffe, dass es euch auch nichts ausmacht, denn Gottes Worte des Gerichts über die Menschen sind harscher als diese Worte. Wenn Gott wahrlich jeden einzelnen von euch richten will, werden Seine Worte harscher sein als das. Wenn Er jemanden sieht, der verderbt ist, der nichts hat, der nicht mit sich reden lassen will, wird Er dann in Seinen Worten eine positive Einstellung haben? Wird Er eine gute Einstellung haben, wenn Er dich offenbart? Sie wird sicher nicht gut sein. Seine Worte werden gewiss sehr harsch und tiefsinnig sein – Er wird den Nagel geradewegs auf den Kopf treffen! Wenn du die Tatsachen akzeptieren kannst, die wir heute diskutiert haben, das kleine bisschen, worüber wir uns heute ausgetauscht haben, zeigt das, dass du einen guten Anfang darin gemacht hast, Gottes Worte zu akzeptieren und Seine Züchtigung und Sein Urteil zu akzeptieren.

Das erste Thema, das wir diskutierten, war das der ideologischen Vorstellungen. Ich führte ein kleines Beispiel an – wie ihr Wissen betrachtet. Wir haben uns nicht zu viel darüber ausgetauscht, da Ich Angst hatte, einigen Leuten wäre unbehaglich zumute. Ich wollte auf die Gefühle einiger Menschen achten, also haben wir nur ein wenig darüber geredet. Worüber wir sprachen, war nicht vollständig oder umfassend, aber Ich hoffe, dass ihr nach und nach versuchen könnt, es durch Erfahrung herauszufinden. Wir haben gerade ein wenig auf diesen Aspekt aufmerksam gemacht, und ihr könnt ihn nach und nach erfahren und diesen Aspekt der Wahrheit suchen und selbst erfahren, was Wissen bringen wird. Und vielleicht werden wir in Zukunft erneut Gemeinschaft haben über dieses Thema, und Ich hoffe, dass ihr euch zu diesem Zeitpunkt nicht unwohl fühlen oder denken werdet: „Ist das nicht einfach nur Fehler an mir finden? Geht es dabei nicht um mich?“ Lasst uns unsere Gemeinschaft zu diesem ersten Thema zum Abschluss bringen.

Lasst uns als Nächstes Gemeinschaft über das zweite Thema haben – Lebensauffassung. Was ist eure Lebensauffassung? Was ist euer Überlebensprinzip? Versteht ihr davon etwas? Habt ihr einen Grundsatz? Habt ihr etwas im Sinn? (Mein momentanes Verständnis ist, nach Erkenntnis von Gott zu streben.) Sonst noch was? (Meine Pflicht als ein erschaffenes Wesen zu erfüllen.) Richtig, das ist nahe am Ziel; es ist recht realistisch. Macht weiter. Ihr könnt nicht nichts im Sinn haben, nicht wahr? Habt ihr vor, weiter so an Gott zu glauben, und fertig? Ihr solltet wissen, was ihr in euren Herzen fühlt, oder? (Zuerst danach zu streben, jemand zu sein, an dem Gott Gefallen findet.) Das ist ein weiterer Blickwinkel. Ich meine, welche Art von Mensch willst du im Allgemeinen sein, was ist deine Lebensauffassung, was ist deine Richtung im Leben? (Gott für den Rest meines Lebens zu folgen, bis zum Ende.) Das ist auch sehr gut, sehr realistisch. Du sagtest nicht dein gesamtes Leben, sondern den Rest deines Lebens. (Ein Mensch zu sein, der nach Gottes Herzen ist.) Das ist auch gut. (Die Lebensauffassungen ablegen, die ich zuvor von der Welt erhielt, und meine alte Disposition so schnell wie möglich loswerden und wahre Errettung von Gott erlangen.) Errettung von Gott – das ist ein Ziel, das es zu verfolgen gilt. Das ist alles sehr gut, und es zeigt, dass in unseren Herzen jeder von uns leise hart arbeitet. Wir fassen Entschlüsse darüber, wie man Gott bis zum Ende folgt und welche Art Mensch man sein sollte. Wir alle haben ein Ziel und eine Richtung. Das zeigt, dass an diesem Punkt unser Glaube an Gott in unseren Herzen nicht ganz unrichtig ist. Er ist nicht leer, wir stehen nicht einfach nur die Tage durch und bekommen, was immer wir können. Alle von euch haben in diesem Zeitraum Fortschritte gemacht – das ist eine Veränderung. Zumindest seid ihr nicht so wie damals, als ihr Nichtgläubige wart und sagtet: „Der Mensch lebt nur für Essen und Kleidung.“ Das würdet ihr nicht sagen, und gibt es euch nicht ein Gefühl von Unwohlsein und Ekel, das zu hören? Ihr fühlt euch davon abgestoßen, und ihr billigt es nicht. Ganz gleich, bis zu welchem Grad ihr eingetreten seid, alles in allem denkt ihr, wenn ihr diese Worte hört: „Das ist nicht das, dem ich gerade folgen sollte, und das ist nicht das, was ich in meinem Herzen möchte. Mein jetziger Vorsatz ist es, ein guter Nachfolger Gottes zu sein. Da Gott uns bereits Sein Geheimnis offenbart hat, Seinen Willen und den Zweck Seines Führungsplans als auch Seinen Willen, uns zu retten, würden wir, wenn wir weiterhin passiv sind, Gott enttäuschen, wir würden wirklich in Seiner Schuld stehen.“ Dass wir dies in unseren Herzen haben, zeigt, dass unser Geist bereits am Erwachen ist, dass wir bereits angefangen haben, uns zu ändern. Manche Menschen sagen: „Ich habe immer noch keine Zukunftsperspektive.” Du hast keine Zukunftsperspektive, weil du sie wahrscheinlich nicht klar ausdrücken kannst. Manche Menschen haben hingegen vielleicht insgeheim beschlossen: „Obwohl ich nichts sage, habe ich auch eine Zukunftsperspektive, und ich werde Gott auch bis zum Ende folgen. Ich bin bereits entschlossen, aber ich sage nichts, also weiß es keiner von euch. Wenn die Zeit kommt, werde ich jedermann überraschen.“ In jedem Fall sind, im Großen und Ganzen, die Zukunftsaussichten eines jeden von uns darauf ausgerichtet, hart zu arbeiten und das Ziel von Gottes Errettung von uns zu verfolgen. Das ist richtig. Jeder Aspekt dieser Zukunftsperspektiven hat seine eigene praktische Bedeutung. Ist danach zu trachten, ein Mensch zu sein, der Gott aufrichtig anbetet, eine Zukunftsperspektive, die wir haben sollten? Gott nicht länger Widerstand zu leisten, Ihn nicht länger anzuwidern, Gott nicht länger zu verärgern und ständig wütend auf uns zu machen, Gottes Herz zu trösten, ein Mensch zu sein, der Gott wahrlich anbetet, so wie Abraham – sind das Lebensperspektiven, die wir haben sollten? Da diese Art von Lebensperspektive und diese Denkart in deinem Verstand verwurzelt ist, wird nicht, wenn dein Streben in diese Richtung steuert, die Versuchung weltlichen Wohlstands, Status und Reputation weniger werden? Wird die Verlockung nicht weniger werden? Wenn deine harte Arbeit, Praxis und Erfahrung auf diese Zukunftsaussicht ausgerichtet sind, werden Gottes Worte, ohne dass du es merkst, zum Leitspruch in dir werden, zur Grundlage deines Überlebens, Seine Worte werden dein Leben werden, und sie werden dein Lebensweg in dir werden. Zu diesem Zeitpunkt wären all die Dinge dieser Welt nicht länger wichtig für dich. Was deine Lebensperspektive ist, ist also sehr wichtig – worauf ist dein Streben in deinem Glauben an Gott ausgerichtet? Ist es eine richtige Richtung? Ist es der richtige Weg? Wie weit weg ist es von Gottes Anforderungen? Wenn sich dein Streben darauf begründet, was Gott von dir zu erreichen verlangt, und deine Richtung richtig ist, dann ist das, selbst wenn du ein wenig vom Weg abkommst oder ein wenig schwächelst oder ein bisschen scheiterst, nicht ernst; Gott wird es nicht zur Kenntnis nehmen, und Er wird dich stets unterstützen. An welcher Art von Mensch findet Gott Gefallen? Gott findet Gefallen an einem Menschen, der nach der Wahrheit strebt, der Entschlossenheit besitzt und ehrlich ist, selbst wenn er ungebildet ist. Gott hat keine Angst vor deiner Unwissenheit, Schwäche oder fehlenden Weisheit. Was Er verachtet, ist, wenn du kein Streben besitzt, wenn deine Lebensperspektive einfach nur wie die eines weltlichen Menschen ist und deine Bestrebungen dieselben sind wie die eines wilden Tieres – seelenlos, ohne ein Ziel oder eine Richtung für dein Streben im Leben. Gott verabscheut diese Art von Haltung in deinem Glauben an Ihn. Welche Art von Lebensperspektive du hast, ist also für eine Veränderung in der Disposition sehr wichtig. Manche Menschen sagen: „Meine Lebensperspektive ist, jemand zu sein, der von Gott viel gebraucht wird, jemand zu sein, der in der Lage ist, Gott zu dienen.“ Ist das gut oder nicht? Das ist alles schön und gut, aber die Statur des Menschen ist begrenzt, und sie sind von unterschiedlichem Kaliber und Zustand. Obwohl es richtig ist, dieses Ziel zu verfolgen, wird es nicht notwendigerweise passend für dich sein. Eine Lebensperspektive, die man haben sollte, ist also, danach zu streben, ein Mensch mit Wahrheit und Menschlichkeit zu sein, jemand, der Bewusstsein und Vernunft hat und Gott anbetet – das heißt, ein wahrer Mensch zu sein – das ist das angemessenste Streben. Manche Menschen sagen: „Zählen wir nicht jetzt als wahre Menschen?“ Von außen betrachtet sind wir Menschen. Wir haben eine Nase und Augen – wir haben die Gestalt eines Menschen. Aber wenn man auf Basis unseres Wesens hinsieht, sind wir keine wahren Menschen. Wir müssen also danach streben, ein wahrer Mensch zu sein, ein Mensch mit der Wahrheit zu sein, der Gott anbetet. Das ist genug. Was eine Person anbelangt, die das Kaliber besitzt, von Gott gebraucht zu werden oder Gott zu dienen und auch die Bedingungen dafür besitzt, das ist eine andere Angelegenheit. Das ist eine Frage individueller Praxis.

Lasst uns als Nächstes unsere Gemeinschaft über den dritten Aspekt fortsetzen – die satanische Natur. Das ist eine weitere Sache, die eine Veränderung in der Disposition beinhaltet, die wir begreifen müssen. Es ist ein weiterer der primären Aspekte. Die satanische Natur ist die verderbte Disposition der Menschheit, und sie ist auch das verderbte Wesen der Menschheit. Diese Art von Thema nimmt eine Menge Platz in Gottes Worten ein. In Seinen Worten ist dies der Aspekt, über den am meisten offenbart wird, und Seine Worte zu diesem Thema sind die harschesten. Es wird durch verschiedene Methoden gesprochen – einige Methoden sind direkte Enthüllung und Urteil, währenddessen einige Worte darüber durch einige Methoden indirekt gesprochen werden, aus Angst, dass Menschen sie nicht akzeptieren können würden. Aber egal, wie es gesagt wird – mit welcher Methode, in welchem Ton – letzten Endes ist das, was Gott offenbart, das Wesen der Menschheit. Das ist absolut wahr. In Bezug auf die satanische Natur erörtern Gottes Worte den klassischsten Aspekt davon. Gott benutzt zwei Passagen, um sie zu enthüllen. Wisst ihr, welche Wesenheit in der satanischen Natur repräsentiert wird? (Die Natur des Verrats.) Ja! Diese Natur des Verrats wird in Gottes Kundgebungen „Verrat (1)” und „Verrat (2)” offenbart. Das ist die klassischste Darstellung der satanischen Natur. Warum sagt Gott das? Die übrigen Aspekte, wie Selbstgerechtigkeit, Hochmut, Böses, Widerstand oder Hinterlistigkeit der Menschheit – diese werden ein Stück weit in jeder Passage erwähnt. Es gibt keine Passage, in der die Wahrheit irgendeines dieser Aspekte spezifisch dargelegt wird. Nur über das Wesen des Verrats redet Gott in den beiden Passagen. Daraus könnt ihr erkennen, wie Verrat von Gott gesehen wird und wie Er mit dem Wesen des Verrats der Menschheit umgeht. Gott hat sicher keine Freude an dem Verrat der Menschen. Er hasst diesen Verrat, Er verabscheut ihn, und Er verabscheut auch den Verrat der Menschheit an Ihm. Das ist ein klassischer Bestandteil der satanischen Natur – Verrat.

Was ist die Wurzel der Natur des Verrats der Menschheit? Satan. Also ist es notwendig, diesen Aspekt der Disposition der Menschen zu verstehen. Die Wurzel des Verrats ist Satan, und seine Natur ist Verrat. Gott glaubt, dass das, was die Menschheit durch viele ihrer Handlungen enthüllt, Verrat ist. Warum widmet Gott dem so viel Platz, um darüber zu reden? Der Verrat der Menschheit liegt in jedem Augenblick, in jeder Minute; er tritt auf, ganz gleich, zu welcher Zeit und an welchem Ort. Ganz gleich, was die Menschen tun, was tief in ihrer Natur verwurzelt ist, steht im Konflikt mit Gott. Manche Menschen sagen: „Ich möchte nicht im Konflikt mit Gott stehen. Ich möchte mich Gott nicht widersetzen.“ Das ist nicht möglich. Du hast eine Natur des Verrats in dir, und mit einer Natur des Verrats kannst du Gott nicht gehorsam sein, kannst du Ihm nicht bis zum Ende folgen, kannst du Seine Worte nicht empfangen oder Seine Worte gänzlich als dein Leben akzeptieren. Ganz gleich wie lange du an Gott geglaubt hast, wie lange du von Seinen Worten gegessen und getrunken hast, wie viel Verständnis du von Gott hast, solange du eine Natur des Verrats an Gott hast, du Gottes Worte nicht in dir selbst als dein Leben angenommen hast und du nicht in die Wahrheit von Gottes Worten eingetreten bist, wird dein Wesen stets Verrat an Gott sein. Mit anderen Worten, wenn du keine Veränderung in der Disposition gehabt hast, bist du ein Gottesverräter. Also sagen manche Menschen: „Ich kann Gottes Worte verstehen, und ich bin mir im Klaren darüber, was Er sagt. Ich bin auch bereit, es zu akzeptieren, wie also kannst Du immer noch sagen, dass ich Gott verrate?“ Bereit zu sein, es zu empfangen, ist nicht dasselbe, wie imstande zu sein, Seine Worte auszuleben, und es ist insbesondere nicht dasselbe, wie von Seinen Worten vollständig gemacht worden zu sein. Ist das nicht so? Die Wahrheit darüber, seine eigene Natur des Verrats zu erkennen, geht ein wenig in die Tiefe, und ihr braucht wahrscheinlich eine Zeit lang, um Erfahrungen zu sammeln, bevor ihr diesen Aspekt der Wahrheit verstehen könnt. In Gottes Augen ist jede einzelne Sache, die von jedem einzelnen Menschen getan wird, der an Ihn glaubt, feindselig gegen Ihn. Das ist vermutlich etwas, das ihr auch nicht akzeptieren könnt. Ihr sagt vielleicht: „Wir dienen Gott und beten Gott an, wir erfüllen unsere Pflicht in Seinem Haus. Wir haben viele Dinge getan – sie sind alle gut gewesen, und sie wurden Seinem Willen und der Arbeitsvereinbarung entsprechend getan. Wie kannst Du sagen, dass das Widerstand und Verrat an Gott ist? Weshalb verdirbst Du immer unsere positive Einstellung? Es ist schwierig für uns gewesen, unser Zuhause zu verlassen und unsere Karrieren aufzugeben und uns dafür zu entscheiden, Gott zu folgen. Warum würdest Du das zu uns sagen?“ Das Ziel, weshalb Ich das sage, ist, damit jeder einzelne Mensch erkennt, dass, ein wenig gutes Benehmen zu haben oder einige Dinge aufzugeben oder ein bisschen zu leiden, nicht bedeutet, dass sich unsere innere Natur geändert hat. Es ist notwendig, zu leiden und unserer Pflicht nachzugehen, aber es bedeutet nicht, dass die verderbte Natur in uns nicht mehr existiert. Das liegt daran, dass die Lebensdisposition in jedem einzelnen von uns weit entfernt davon ist, Gottes Ansprüchen zu genügen, und sie ist weit entfernt davon, Gottes Willen zu erreichen. Das bedeutet es, Gott zu dienen, während man sich auch Gott widersetzt. Was bedeutet es, sich Gott zu widersetzen? Wenn du dich Gott widersetzt, tust du etwas gegen Gott, und dein Verhalten, das sich gegen Gott richtet, ist ein Verrat an Ihm.

Das ist alles zu unserer Gemeinschaft über das Thema Verrat. Das nächste Thema ist ein klassischer Ausdruck der satanischen Natur – der Hochmut der Menschheit. Der Hochmut der Menschheit wird auch überall offenbart und ausgedrückt und kann nicht verdeckt oder überwunden werden. Oftmals wird er sich einfach von selbst zeigen, einfach aufblitzen. Die Menschen können ihn nicht selbst kontrollieren, und nachdem er aufgeblitzt ist, empfinden sie Bedauern, und nach diesem Bedauern entschließen sie sich, es nicht zuzulassen, dass er erneut aufblitzt oder sich zeigt. Aber man kann nichts dagegen tun – warum ist das so? Wenn sich die Disposition eines Menschen nicht geändert hat und diese Dinge immer noch in ihm existieren, werden sie sich natürlich zeigen. Wann ist es also möglich, diese Dinge nicht zu zeigen? Dann, wenn sich deine Disposition Stück für Stück geändert hat. Deine Vernunft ist richtig geworden, du hast mehr von der Wahrheit verstanden, du hast mehr begriffen, deine Standpunkte zu Dingen haben sich geändert, sind tiefer geworden und praktischer und sind näher an Gottes Anforderungen herangekommen. Dann wird sich dein Hochmut etwas verringern, und deine Darstellung wird wahrscheinlich etwas konservativer werden. Sie wird sich von dem unterscheiden, was sie jetzt ist – so unverfroren und so aufgeblasen.

Vorherig:Kapitel 55. Beschreibe nicht Gottes Werk

Nächste:Kapitel 88. Den Preis zu zahlen, um die Wahrheit zu gewinnen, ist sehr bedeutungsvoll

Dir gefällt vielleicht auch