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Kapitel 35. Wie man den Weg des Petrus nimmt

Um zusammenzufassen, wie man den Weg des Petrus nimmt, es bedeutet, den Weg des Strebens nach der Wahrheit zu nehmen, der auch der Weg der wahren Selbsterkenntnis und der Veränderung der eigenen Disposition ist. Nur indem man den Weg des Petrus geht, wird man den Weg der Vervollkommnung durch Gott gehen. Man muss sich insbesondere klar darüber sein, wie der Weg des Petrus genommen werden kann und wie dies in die Praxis umgesetzt werden kann. Zuerst muss man seine eigenen Absichten, unangemessenen Bestrebungen und sogar seine eigene Familie und alle Dinge des eigenen Fleisches zurückstellen. Man muss mit ganzem Herzen hingegeben sein, das heißt, sich vollständig dem Wort Gottes widmen, sich darauf konzentrieren, Gottes Wort zu essen und zu trinken, sich auf die Suche nach der Wahrheit konzentrieren, auf die Suche nach Gottes Absichten in Seinen Worten, und versuchen, den Willen Gottes in allem zu verstehen. Das ist die grundlegendste und entscheidendste Methode der Ausübung. Dies ist es, was Petrus tat, nachdem er Jesus gesehen hatte, und nur indem man auf diese Weise ausübt, erhält man die besten Ergebnisse. Hingabe mit ganzem Herzen an die Worte Gottes bedeutet hauptsächlich, die Wahrheit zu suchen, die Absichten Gottes in Seinen Worten zu suchen, sich darauf zu konzentrieren, den Willen Gottes zu verstehen, und mehr Wahrheit aus den Worten Gottes zu begreifen und zu erlangen. Während er Seine Worte las, war Petrus nicht darauf konzentriert, Glaubenslehren zu verstehen, und noch weniger war er darauf konzentriert, theologisches Wissen zu erlangen. Stattdessen war er darauf konzentriert, die Wahrheit zu verstehen und Gottes Willen zu begreifen, und ein Verständnis für Seine Disposition und Seine Lieblichkeit zu erreichen. Er versuchte auch, die verschiedenen verdorbenen Zustände des Menschen von Gottes Worten aus zu verstehen und die verdorbene Natur des Menschen und seine wahren Mängel zu verstehen, und alle Aspekte der Forderungen zu erreichen, die Gott an den Menschen stellt, um Ihn zufriedenzustellen. Er hatte so viele richtige Praktiken innerhalb der Worte Gottes; das ist weitestgehend im Einklang mit Gottes Willen und es ist die beste Zusammenarbeit des Menschen in seiner Erfahrung mit Gottes Werk. Während er die Hunderte von Prüfungen von Gott erfuhr, prüfte er sich selbst streng gegen jedes Wort von Gottes Gericht über den Menschen, jedes Wort der Offenbarung Gottes über den Menschen und jedes Wort Seiner Forderungen an den Menschen, und versuchte, nach der Bedeutung von Gottes Worten zu greifen. Er versuchte ernsthaft, über jedes Wort, das Jesus zu ihm sagte, nachzudenken und es im Gedächtnis zu behalten, und er erzielte sehr gute Ergebnisse. Durch diese Art der Ausübung war er in der Lage, ein Verständnis von sich selbst aus den Worten Gottes zu erlangen, und er erreichte nicht nur ein Verständnis der verschiedenen verdorbenen Zustände des Menschen, er erlangte auch ein Verständnis des Wesens des Menschen, der Natur des Menschen und der verschiedenen Arten von Mängeln, die der Mensch hat – dies ist ein wahres Verständnis von sich selbst. Aus Gottes Worten erlangte er nicht nur ein wahres Verständnis von sich selbst, sondern von den Dingen, die in Gottes Wort ausgedrückt sind – Gottes gerechte Disposition, was Er hat und ist, Gottes Wille für Sein Werk, Seine Forderungen an die Menschheit – aus diesen Worten lernte er Gott vollständig kennen. Er fand Gottes Disposition und Sein Wesen heraus, er fand heraus, was Gott hat und ist, Gottes Lieblichkeit und Gottes Forderungen an den Menschen. Obwohl Gott zu der Zeit nicht soviel sprach, wie Er es heute tut, trug es in Petrus in diesen Gesichtspunkten Früchte. Es war etwas Seltenes und Kostbares. Petrus ging durch Hunderte Prüfungen, doch litt er nicht vergeblich. Er verstand nicht nur sich selbst aus den Worten und dem Werk Gottes, sondern er lernte auch Gott kennen. Er konzentrierte sich auch besonders auf die Anforderungen Gottes an die Menschheit in Seinen Worten und in welchen Gesichtspunkten der Mensch Gott zufriedenstellen sollte, um mit Gottes Willen in Einklang zu sein. Er unternahm diesbezüglich große Anstrengungen und erreichte vollständige Klarheit; dies kam seinem eigenen Eintritt sehr zugute. Egal wovon Gott sprach, solange diese Worte sein Leben werden konnten und sie zur Wahrheit gehörten, war er in der Lage, sie in sein Herz einzuprägen, um oft über sie nachzudenken und sie zu verstehen. Nachdem er die Worte Jesu gehört hatte, war er in der Lage, sie sich zu Herzen zu nehmen, was zeigt, dass er besonders auf Gottes Worte konzentriert war, und er erreichte am Ende wirklich Ergebnisse. Das heißt, er war in der Lage, die Worte Gottes frei in die Praxis umzusetzen, die Wahrheit genau auszuüben und im Einklang mit Gottes Willen zu sein, vollständig in Übereinstimmung mit Gottes Absichten zu handeln und seine eigenen persönlichen Meinungen und Vorstellungen aufzugeben. Auf diese Weise trat er in die Realität von Gottes Worten ein. Der Dienst des Petrus war vor allem deswegen im Einklang mit Gottes Willen, weil er dies tat.

Wenn man wahrhaftig durch die Dinge und Worte, die von Ihm gefordert werden, in die Realität der Worte Gottes eintreten kann, dann wird man ein von Gott vervollkommneter Mensch sein. Man kann sagen, dass das Werk und die Worte Gottes für diesen Menschen vollständig wirksam sind, dass Gottes Worte sein Leben werden, er Wahrheit erlangt und er den Worten Gottes gemäß leben kann. Danach wird die Natur seines Fleisches, das heißt, die Grundlage seiner ursprünglichen Existenz, ins Wanken geraten und zusammenbrechen. Nachdem man die Worte Gottes als sein Leben hat, wird man ein neuer Mensch. Die Worte Gottes werden sein Leben, die Vision von Gottes Werk, Seine Anforderungen an den Menschen, Seine Offenbarung des Menschen und die Maßstäbe für ein wahres Leben, die zu erreichen, Gott von den Menschen fordert, werden sein Leben – er lebt diesen Worten und diesen Wahrheiten gemäß, und dieser Mensch wird durch die Worte Gottes vervollkommnet. Er erlebt eine Wiedergeburt und wird durch Seine Worte ein neuer Mensch. Dies ist der Weg, auf dem Petrus nach der Wahrheit strebte; es war der Weg, vervollkommnet zu werden, vervollkommnet durch Gottes Worte, und das Leben aus den Worten Gottes zu erlangen. Die durch Gottes Worte ausgedrückte Wahrheit wurde sein Leben und erst dann wurde er ein Mensch, der die Wahrheit erlangte. Wir alle wissen, dass Petrus um die Zeit von Jesu Himmelfahrt viele Vorstellungen, Ungehorsam und Schwächen hatte. Warum änderten sie sich danach vollständig? Das hat eine direkte Beziehung zu seinem Streben nach Wahrheit. Nur die Lehre zu verstehen, nützt nichts, es kann keine Veränderung im Leben bewirken. Nur die buchstäbliche Bedeutung von Gottes Worten zu verstehen, ist nicht gleichbedeutend mit dem Verstehen der Wahrheit; jene wesentlichen Dinge, die in Gottes Worten illustriert sind, sind die Wahrheit. Jeder Satz von Gottes Worten enthält Wahrheit, aber die Menschen verstehen sie vielleicht nicht unbedingt. Zum Beispiel sagt Gottes Wort: „Ihr müsst ehrliche Menschen sein“. In dieser Aussage steckt Wahrheit. „Ihr müsst Menschen werden, die Gott gehorchen, die Gott lieben und die Gott anbeten.“ „Ihr müsst eure Pflicht als Menschen gut erfüllen.“ Diese Aussagen enthalten die Wahrheit sogar noch mehr. Jeder Satz der Worte Gottes enthält viel Wahrheit, und viele Worte sind notwendig, um das Wesen eines jeden Wahrheitsausspruchs zu erklären; erst wenn dieser Punkt erreicht ist, wird es als ein Verständnis der Wahrheit betrachtet werden. Wenn ihr nur die buchstäbliche Bedeutung versteht und die Worte Gottes nach ihrer buchstäblichen Bedeutung erklärt, ist dies kein Verständnis der Wahrheit – das ist ein reines Spiel mit der Lehre.

In der Vergangenheit, wenn die Worte Gottes nicht zum Leben der Menschen geworden waren, war es die Natur Satans in ihnen, die sie beherrschte. Welche konkreten Dinge waren Teil dieser Natur? Warum bist du zum Beispiel selbstsüchtig? Warum musst du deine eigene Position schützen? Warum sind deine Gefühle so stark? Warum liebst du diese ungerechten Dinge und warum liebst du das Böse? Was ist die Wurzel dieser Dinge? Woher kommen sie? Warum ist es dir recht, diese Dinge zu akzeptieren? Im Moment müsst ihr alle verstehen, dass dies vor allem vom Gift Satans in euch kommt. Was ist das Gift Satans? Dies kann vollständig in Worten ausgedrückt werden. Wenn du zum Beispiel manche Übeltäter fragst: „Warum macht ihr das?“ Werden sie antworten: „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“. Dieser eine Ausdruck spricht die Wurzel des Problems an: Satans Logik ist zum Leben der Menschen geworden und alles, was sie tun, ob es für diesen Zweck ist oder für einen anderen, machen sie nur für sich selbst. Die Menschen denken alle, dass „Jeder für sich und den Letzten holt der Teufel“ einfach die Norm sei und dass daher jeder für sich selber leben solle. „Eine Position des Komforts und des leiblichen Wohls sichern“ – das ist das Leben und die Philosophie des Menschen, sie repräsentiert auch die Natur der Menschheit. Diese Aussage Satans ist genau sein Gift und wenn es vom Menschen verinnerlicht wird, dann wird es zur Natur des Menschen. Die Natur Satans wird durch diese Aussage aufgedeckt; sie verkörpert sie vollständig. Das Gift wird zum Leben des Menschen und wird der Grund für seine Existenz; die korrupte Menschheit wird seit Tausenden von Jahren ständig davon dominiert. Alles, was Satan tut, ist für ihn selbst. Er möchte Gott übertreffen, frei von Gott werden und selber Macht ausüben, und alle Dinge besitzen, die Gott erschaffen hat; folglich ist die Natur des Menschen Satans Natur. Tatsächlich können die Mottos vieler Menschen ihre Natur repräsentieren und reflektieren. Egal wie der Mensch es verschleiert, in allem, was er tut, und allem, was er sagt, kann er seine Natur nicht verbergen. Es gibt einige Menschen, die nie die Wahrheit sagen und gut darin sind, etwas vorzutäuschen, aber nachdem andere eine Weile mit ihnen zu tun hatten, werden ihre verräterische Natur und ihre völlige Unaufrichtigkeit entdeckt werden. Die Zeit wird alles zeigen. Wenn man sie eine Weile kennt, wird ihre Natur entdeckt werden. Schließlich wird eine Schlussfolgerung gezogen werden: Er spricht nie ein Wort der Wahrheit und er ist ein betrügerischer Mensch. Diese Aussage ist die Wahrheit über seine Natur, sie ist das Zeugnis und die Illustration davon. Darum ist seine Lebensphilosophie, niemanden die Wahrheit zu erzählen und auch niemandem zu glauben. Stellt dies nicht seine Natur dar? Die satanische Natur des Menschen beinhaltet ziemlich viel Philosophie. Manchmal ist dir selbst das nicht klar, aber du lebst jeden Moment auf dieser Grundlage. Du denkst, es ist sehr richtig, sehr vernünftig und nicht unangebracht. Satans Philosophie wird zur Wahrheit des Menschen und die Menschen leben in völliger Übereinstimmung mit seiner Philosophie, ohne den geringsten Widerspruch. Daher offenbart der Mensch immer und überall Satans Natur im Leben und lebt immer von einer satanischen Philosophie. Satans Natur ist das Leben des Menschen. Was die Natur ist, kann dies vollständig dadurch ausgedrückt werden, indem man es in Worten zusammenfasst. In der Natur des Menschen gibt es Arroganz und das Streben danach, außerordentlich und einzigartig zu sein; es gibt auch gewinnsüchtige Habgier ohne Rücksicht auf das Leben; es gibt Falschheit, Verworfenheit und Betrug am Menschen bei jeder Gelegenheit; und es gibt unerträgliche Bosheit und Schmutz. Dies ist eine Zusammenfassung der Natur des Menschen. Darum hast du, wenn du imstande bist, viele Dinge in der Natur des Menschen zu erkennen, ein Verständnis deiner eigenen Natur. Wenn du in deiner eigenen Natur nichts entdeckt hast, hast du kein Verständnis von ihr. Petrus suchte in der Verfeinerung durch Gottes Worte und in den verschiedenen Prüfungen, die Gott für ihn bereitete, danach, sich selbst zu erkennen, zu sehen, was er offenbarte. Schließlich, als er sich selbst wahrhaftig verstand, erkannte er, dass der Mensch so verdorben ist, und wertlos und unwürdig ist, Gott zu dienen, und dass der Mensch unwürdig ist, vor Gott zu leben. Er fiel vor Gott nieder. Am Ende fühlte er: „Gott zu kennen, ist das Kostbarste! Wenn ich Gott nicht kennen könnte, wäre mein Tod eine solche Schande. Ich habe das Gefühl, Gott zu kennen ist das Wichtigste, das Bedeutungsvollste. Wenn der Mensch Gott nicht kennt, verdient er nicht zu leben – dann gibt es kein Leben.“ Als Petrus Erfahrung diesen Punkt erreicht hatte, war er ziemlich bewandert über seine eigene Natur. Er verstand sie ziemlich gut und obwohl er nicht in der Lage gewesen wäre, Sprache zu verwenden, um dies im Hinblick auf das damalige Denken der Menschheit gründlich zu erklären, erreichte er diese Sphäre. Daher bedeutet das Streben nach dem Weg des Lebens, um von Gott vervollkommnet zu werden, seine eigene Natur in den Worten Gottes tiefer zu verstehen und die Dinge zu verstehen, die in der eigenen Natur beinhaltet sind. Um es mit Worten zusammenzufassen, sein altes Leben gründlich zu verstehen – das Leben der alten satanischen Natur – bedeutet, das von Gott geforderte Ergebnis erreicht zu haben. Wenn dein Wissen diesen Punkt nicht erreicht hat, aber du sagst, du verstehst dich selbst und dass du Leben gewonnen hast, ist das nicht nur Angeberei? Du kennst dich selbst nicht und weißt nicht, was du vor Gott bist, ob du den Standard eines Menschen wirklich erreicht hast oder wie viele Elemente von Satan immer noch in dir sind. Du bist dir im Unklaren darüber, zu wem du gehörst, und du hast noch nicht einmal Selbsterkenntnis – wie kannst du dann Grund vor Gott haben? Als Petrus nach dem Leben strebte, konzentrierte er sich inmitten seiner Prüfungen darauf, sich selbst zu verstehen und seine Disposition zu verändern. Er eiferte danach, Gott zu verstehen, und am Ende dachte er: „Der Mensch muss in seinem Leben danach streben, Gott zu verstehen; Gott zu verstehen ist das Entscheidendste; wenn ich Gott nicht kenne, kann ich nicht in Frieden ruhen, wenn ich sterbe. Wenn Gott mich sterben lässt, nachdem ich Ihn kenne, werde ich das Gefühl haben, dass dies eine höchst erfreuliche Sache ist, ich werde mich nicht im Geringsten beklagen und mein ganzes Leben wird erfüllt sein.“ Petrus war nicht imstande, dieses Verständnis und dieses Niveau zu erreichen, gleich nachdem er angefangen hatte, an Gott zu glauben – er musste zuerst viele Prüfungen durchmachen. Seine Erfahrung musste einen bestimmten Punkt erreichen und er musste sich selbst vollkommen verstehen, bevor er den Wert spüren konnte, Gott zu kennen. So war der Weg, den er nahm, der Weg des Lebens und der Weg, vervollkommnet zu werden; seine besondere Ausübung konzentrierte sich hauptsächlich auf diesen Aspekt.

Welchen Weg nehmt ihr alle gerade? Wenn ihr kein Streben nach Leben, nach Verständnis von euch selbst oder von Gott, wie das von Petrus, erreicht habt, ist das immer noch nicht der Weg des Petrus. Gerade jetzt befinden sich die meisten Menschen in diesen Zustand: „Um Segnungen zu empfangen, muss ich mich für Gott verwenden und einen Preis für Ihn zahlen. Um Segnungen zu empfangen, muss ich alles für Gott aufgeben; ich muss zu Ende bringen, was Er mir anvertraut hat, und meine Pflicht gut erfüllen.“ Dies wird von der Absicht beherrscht, gesegnet zu werden; es bedeutet, sich selbst vollständig für den Zweck zu verwenden, Gottes Belohnungen zu erhalten, um die Krone zu erlangen. Ein solcher Mensch hat die Wahrheit nicht in seinem Herzen und versteht sicherlich nur einige Worte der Lehre, die er überall zur Schau stellt. Sein Weg ist der Weg des Paulus. Der Glaube dieser Art von Mensch an Gott ist ein Akt ständiger Arbeit und in seinem Verstand meint er, dass je mehr er tut, desto mehr dies beweisen wird, dass er gegenüber Gott loyal ist, dass je mehr er tut, desto mehr Gott sicherlich zufrieden sein wird, und dass, je mehr er tut, desto mehr verdient er, vor Gott die Krone zu erreichen, und er wird sicherlich den größten Segen im Hause Gottes erhalten. Er meint, dass er, wenn er Leid ertragen, predigen und für Christus sterben kann, wenn er sein eigenes Leben vernachlässigen kann und wenn er alle Pflichten, die ihm Gott anvertraut hat, erfüllen kann, dann Gottes gesegnetste Person sein wird, einer, der den größten Segen erlangt, und er wird sicherlich die Krone erhalten. Das ist genau das, was Paulus sich vorstellte und wonach er strebte; das ist genau der Weg, den Paulus ging, und es war unter der Leitung dieser Worte, dass Paulus arbeitete, um Gott zu dienen. Kommen solche Gedanken und Absichten nicht von Satans Natur? Genau wie weltliche Menschen muss ich auf der Erde nach Wissen streben und erst, nachdem ich Wissen erlangt habe, kann ich erfolgreich sein, ein Amtsträger werden und einen Status haben. Sobald ich einen Status habe, kann ich meine Ambition verwirklichen und mein Heim und mein Geschäft auf ein bestimmtes Niveau bringen. Gehen nicht alle Ungläubige auf diesem Weg? Diejenigen, die von dieser satanischen Natur beherrscht werden, können nur wie Paulus sein, nachdem sie an Gott glauben. „Ich muss alles abwerfen, um mich für Gott zu verwenden, ich muss vor Gott treu sein und am Ende werde ich die größte Krone und die größten Segnungen erhalten.“ Dies ist dasselbe wie weltliche Menschen, die nach weltlichen Dingen streben, überhaupt nicht anders, und sie unterliegen derselben Natur. Menschen haben eine satanische Natur, also werden sie in der Welt nach Wissen, Status, Gelehrtheit und weltlichem Erfolg streben; in Gottes Haus werden sie sich darum bemühen, sich für Gott zu verwenden, treu zu sein und am Ende die Krone und große Segnungen zu erhalten. Wenn Menschen, nachdem sie an Gott Gläubige geworden sind, nicht die Wahrheit haben und sie keine Veränderungen ihrer Disposition gehabt haben, dann werden sie sicherlich auf diesem Weg sein – dies ist eine Realität, der niemand widersprechen kann, und dies ist dem Weg des Petrus diametral entgegengesetzt. Welchen Weg nehmt ihr alle jetzt? Obwohl du nicht vorhast, den Weg des Paulus zu nehmen, beherrscht dich deine Natur auf diese Weise und du wirst unwillkürlich in diese Richtung gehen. Obwohl du auf dem Weg des Petrus gehen möchtest, dann wirst du, wenn dir nicht klar ist, wie man das tut, dennoch unwillkürlich den Weg des Paulus entlang gehen – das ist die Realität der Situation.

Wie genau könnt ihr also den Weg des Petrus nehmen? Wenn du nicht imstande bist, zwischen dem Weg des Petrus und dem Weg des Paulus zu unterscheiden, oder du sie überhaupt nicht kennst, dann werden dies leere Worte sein, auch wenn du sagst, man sollte auf dem Weg des Petrus gehen. Du musst dir zuerst in deinem Verstand darüber im Klaren sein, was der Weg des Petrus ist und was der Weg des Paulus ist. Wenn du wirklich verstehst, dass der Weg des Petrus der Weg des Lebens ist und der einzige Weg, um vervollkommnet zu werden, erst dann wirst du in der Lage sein, die Wahrheiten und besonderen Weisen, diesen Weg zu nehmen, zu kennen und zu begreifen. Wenn du den Weg des Petrus nicht verstehst, wird der Weg, auf dem du gehst, bestimmt der von Paulus sein, denn es wird keinen anderen Weg für dich geben – du wirst keine Wahl haben. Wenn du keine Wahrheit und keine Aspirationen hast, ist es schwierig, auf dem Weg des Petrus zu gehen. Man kann sagen, dass Gott dir den Weg, von Ihm gerettet und vervollkommnet zu werden, nun offenbart hat. Das ist Gottes Gnade und Erbauung und Er ist es, der euch auf den Weg des Petrus führt. Ohne Gottes Führung und Erleuchtung wäre niemand in der Lage, den Weg des Petrus zu nehmen; die einzige Wahl wäre, den Weg des Paulus zu gehen, Paulus Fußstapfen in die Vernichtung zu folgen. Zu der Zeit hatte Paulus nicht das Gefühl, dass es falsch sei, jenen Weg zu gehen. Er glaubte absolut, dass es richtig sei, aber er hatte nicht die Wahrheit und er hatte insbesondere keine Veränderung in der Disposition. Er glaubte zu sehr an sich selbst und dachte, dass nicht das Geringste dagegen spreche, diesen Weg zu gehen. Er ging voller Zuversicht und mit äußerstem Selbstbewusstsein weiter. Bis zum Ende nahm er keine Vernunft an und dachte immer noch, dass für ihn zu leben, Christus bedeute. Er ging weiter auf diesem Weg bis zum Ende und als er schließlich bestraft wurde, war alles vorbei. Der Weg des Paulus beinhaltete nicht, sich selbst zu kennen oder eine Veränderung in der Disposition anzustreben. Er analysierte nie seine eigene Natur und er hatte keine Kenntnis davon, wer er war; er wusste nur, dass er der Hauptschuldige an der Verfolgung Jesu war. Er hatte nicht das geringste Verständnis für seine eigene Natur und nachdem er seine Arbeit beendet hatte, meinte er, er sei Christus und solle belohnt werden. Die Arbeit, die Paulus ausführte, war lediglich eine Dienstleistung für Gott. Für sich persönlich hatte er, obwohl er vom Heiligen Geist einige Offenbarungen empfing, weder Wahrheit noch Leben. Er wurde nicht von Gott gerettet – er wurde bestraft. Warum sagt man, dass der Weg des Petrus derjenige ist, auf dem man vervollkommnet wird? Weil er sich in seiner Ausübung besonders auf das Leben konzentrierte, er danach strebte, Gott zu verstehen, und sich darauf konzentrierte, sich selbst zu verstehen. Durch seine Erfahrungen von Gottes Werk lernte er sich selbst kennen, erlangte er ein Verständnis für den verdorbenen Zustand des Menschen, kannte seine Mängel und was das Wertvollste war, wonach der Mensch streben sollte. Er war in der Lage, Gott aufrichtig zu lieben, wusste, wie er Gott etwas zurückzahlen konnte, er erlangte manche Wahrheit und er hatte die Realität, die Gott fordert. Aus all den Dingen, die er während seiner Prüfungen sagte, kann man ersehen, dass Petrus tatsächlich derjenige mit dem meisten Verständnis von Gott war. Weil er so viel Wahrheit aus den Worten Gottes verstand, wurde sein Weg immer heller und immer mehr im Einklang mit dem Willen Gottes. Wenn er diese Wahrheit nicht gehabt hätte, wäre er nicht in der Lage gewesen, so einen richtigen Weg entlang zu gehen.

Jetzt stellt sich immer noch die Frage: Wenn du weißt, was der Weg des Petrus war, kannst du ihn entlang gehen? Dies ist eine realistische Frage. Du musst imstande sein, klar zu unterscheiden, welche Art Mensch den Weg des Petrus gehen kann und welche nicht. Wenn Menschen nicht korrekt sind, können sie von Gott nicht vervollkommnet werden. Jene, die auf dem Weg des Petrus gehen, müssen korrekt sein; nur wenn du eine korrekte Person bist, kannst du vervollkommnet werden. Jene, die wie Paulus sind, können nicht auf dem Weg des Petrus gehen. Eine bestimmte Art Mensch wird auf einer bestimmten Art Weg gehen; das ist vollkommen von seiner Natur festgelegt. Egal wie deutlich du Satan den Weg des Petrus erklärst, kann er ihn nicht gehen. Selbst wenn er wollte, könnte er diesen Weg nicht beschreiten. Seine Natur hat festgelegt, dass er diesen Weg nicht nehmen kann. Nur diejenigen, die die Wahrheit lieben, sind imstande, den Weg des Petrus zu nehmen. Flüsse und Gebirge können verändert werden, aber es ist schwer, die Natur eines Menschen zu verändern; wenn es keine Elemente der Liebe für die Wahrheit in deiner Natur gibt, dann bist du nicht geeignet, auf dem Weg des Petrus zu gehen. Wenn du ein Mensch bist, der die Wahrheit liebt, wenn du imstande bist, die Wahrheit trotz deiner verdorbenen Disposition zu akzeptieren, das Wirken des Heiligen Geistes empfangen kannst und Gottes Willen verstehen kannst, wirst du auf diese Weise in der Lage sein, das Fleisch aufzugeben und Gottes Plan zu befolgen. Wenn du in deiner Disposition Veränderungen hast, nachdem du einige Prüfungen durchgemacht hast, bedeutet dies, dass du langsam den Weg des Vervollkommnetwerdens des Petrus betrittst.

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