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Kapitel 34. Die Bedeutung und Praxis des Gebets

Wie betet ihr derzeit? Wie ist es eine Verbesserung gegenüber religiösen Gebeten? Was versteht ihr tatsächlich von der Bedeutung des Gebets? Habt ihr diese Fragen untersucht? Jeder, der nicht betet, ist von Gott distanziert, jeder, der nicht betet, folgt seinem eigenen Willen; nicht zu beten bedeutet Abstand von Gott und Verrat an Gott. Was ist eure tatsächliche Erfahrung mit dem Gebet? Im Augenblick nähert sich Gottes Werk bereits dem Ende und die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen kann aus dem Gebet des Menschen erkannt werden. Wie verhältst du dich, wenn die Leute unter dir, dir schmeicheln und dich für die Ergebnisse loben, die du in deiner Arbeit erzielst? Wie reagierst du, wenn die Leute dir Anregungen geben? Betest du in Gottes Gegenwart? Ihr betet, wenn ihr Probleme und Schwierigkeiten habt, aber betet ihr, wenn eure Zustände gut sind oder wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr eine erfolgreiche Versammlung hattet? Die meisten von euch beten also nicht! Wenn ihr eine erfolgreiche Versammlung abgehalten habt, solltet ihr ein Gebet darbringen; ihr solltet ein Gebet der Lobpreisung darbringen. Wenn dich jemand lobt, wirst du stolz und hast das Gefühl, als besäßest du die Wahrheit, du gerätst in den falschen Zustand und dein Herz ist glücklich. Du hast kein Gebet der Lobpreisung, geschweige denn ein Dankgebet. Die Folge dessen, dass du in diesen Zustand gerätst, ist, dass deine nächste Versammlung langweilig sein wird, du wirst nicht die Worte haben, die du sagen willst, und der Heilige Geist wird nicht wirken. Die Menschen können ihre eigenen Zustände nicht verstehen, sie verrichten ein wenig Arbeit und genießen dann die Früchte ihrer Arbeit. In einem negativen Zustand ist es schwer zu sagen, wie viele Tage sie benötigen werden, um sich zu erholen. Diese Art von Zustand ist der gefährlichste. Ihr alle betet, wenn ihr ein Problem habt oder wenn ihr Dinge nicht klar seht; ihr betet, wenn ihr Zweifel und Bedenken über etwas habt oder eure verdorbene Disposition enthüllt worden ist. Ihr betet nur, wenn ihr etwas braucht. Du musst auch beten, wenn du etwas Erfolg in deiner Arbeit hast. Wenn du einige Ergebnisse in deiner Arbeit erzielst, begeisterst du dich, und wenn du einmal begeistert bist, betest du nicht; du bist immer glücklich und immer im Innern gefangen. Einige von euch erhalten zum jetzigen Zeitpunkt Disziplin: Wenn du einkaufen gehst, kommst du in Schwierigkeiten und etwas geht schief für dich; der Ladenbesitzer sagt viele harte Worte, die dich unwohl und unter Druck gesetzt fühlen lassen, und du weißt trotzdem nicht, auf welche Weise du gegen Gott gesündigt hast. In der Tat benutzt Gott die meiste Zeit die äußere Umgebung, um dich zu disziplinieren; beispielsweise benutzt Er Dinge wie einen Ungläubigen, der dich verflucht, oder dass dein Geld gestohlen wird, damit du dich unwohl fühlst. Schließlich wirst du in Gottes Gegenwart kommen, um zu beten, und während du betest, werden einige Worte herauskommen. Du wirst erkennen, dass dein Zustand nicht richtig war, du warst beispielsweise selbstzufrieden und selbstgefällig …, dann wirst du dich durch deine Selbstzufriedenheit angewidert fühlen. Zusammen mit den Worten in deinem Gebet wird sich der falsche Zustand in dir wenden. Sobald du betest, wird der Heilige Geist an dir wirken; Er wird dir eine Art von Gefühl geben und dich dazu bringen, aus dem falschen Zustand herauszukommen. Im Gebet geht es nicht nur ums Suchen. Es ist nicht so, dass ihr betet, wenn ihr Gott braucht, und nicht betet, wenn ihr Gott nicht braucht. Habt ihr entdeckt, dass ihr, wenn ihr eine lange Zeit nicht betet, das Gefühl haben werdet, als ob ihr Dinge selbst tätet und es keine Ergebnisse in dem gäbe, was ihr macht, obwohl ihr Energie habt und nicht negativ seid oder habt ihr das Gefühl, als ob ihr einen besonders normalen Zustand im Innern hättet?

Ich habe vorher gesagt: „Die Menschen sind mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt und machen ihr eigenes Ding.“ Heutzutage beten die Menschen nicht, wenn sie arbeiten; Gott ist überhaupt nicht in ihren Herzen und sie denken: „Ich werde es einfach entsprechend den Arbeitsregelungen machen und ich werde jedenfalls nichts falsch machen oder irgendetwas beeinträchtigen …“ Du hast nicht gebetet und außerdem hast du nicht Dank gesagt. Dieser Zustand ist schrecklich! Oftmals weißt du, dass dieser Zustand nicht richtig ist, aber wenn du nicht die richtige Methode hast, um ihn anzupassen, kannst du nicht umkehren. Selbst wenn du die Wahrheit verstündest, würdest du nicht in der Lage sein, sie auszuüben; selbst wenn du deinen unangemessenen Zustand im Innern kennen würdest (arrogant, verdorben oder rebellisch sein), würdest du nicht in der Lage sein, ihn zu berichtigen oder zu unterdrücken. Die Menschen sind damit beschäftigt, an ihrem eigenen Ding zu arbeiten, und beachten nicht das Wirken oder die Handlung des Heiligen Geistes. Sie kümmern sich nur um ihre eigenen Angelegenheiten und infolgedessen verlässt sie der Heilige Geist. Sobald der Heilige Geist sie verlässt, werden sie sich düster und ausgetrocknet fühlen; sie werden kein bisschen Nahrung oder Wohlbehagen erhalten. Viele Menschen beten nur einmal jedes halbes Jahr. Sie kümmern sich um ihre Angelegenheiten und machen ihre Arbeit, aber sie fühlen sich matt und denken manchmal: „Was tue ich und wann wird das zu Ende sein?“ Sogar diese Gedanken werden aufkommen. Lange Zeit nicht zu beten, ist sehr gefährlich! Das Gebet ist so wesentlich! Das Kirchenleben, ohne jemals zu beten, macht Zusammenkünfte sehr langweilig und nüchtern. Daher müsst ihr, wenn ihr zusammen seid, stets beten und Lobpreisung darbringen, und der Heilige Geist wird dann besonders gut wirken. Die Kraft, die der Heilige Geist den Menschen gibt, ist unendlich; Menschen können sie jederzeit benutzen, ohne sie zu erschöpfen – sie ist immer verfügbar. Wenn sie sich auf sich selbst verlassen, haben die Menschen möglicherweise die Gabe des Geplappers, aber wenn der Heilige Geist darin nicht wirkt, was sind sie dann zu erreichen imstande? Oftmals beten Menschen drei bis fünf Mal mit nur einem oder zwei Sätzen: „Oh Gott, ich danke Dir, ich lobpreise Dich“, dann haben sie nichts mehr zu sagen, sie können ihren Mund nicht aufmachen. Welche Ebene des Glaubens ist das; es ist sehr gefährlich! Richtig? Menschen glauben an Gott, aber sie haben nicht einmal die Worte, um Ihn zu lobpreisen oder Ihm zu danken, und sie haben nicht die Worte, um Gott Ehre zu erweisen. Sie wagen es nicht einmal, die Worte „bitte Gott“ auszusprechen, und sie sind zu verlegen, um sie zu sagen. Sie sind zu degeneriert! Trotz der Tatsache, dass du Gott anrufst und du Gott in dein Herz hineinlässt, wird der Heilige Geist nicht wirken, wenn du nicht in Gottes Gegenwart kommst und dein Herz weit von Gott entfernt ist. Insbesondere ihr Anführer, jeden Morgen, wenn ihr aufwacht, müsst ihr beten. Nachdem du gebetet hast, wird dein Tag besonders gut und bereichernd sein und du wirst den Heiligen Geist an deiner Seite spüren, der dich zu allen Zeiten beschützt. Wenn du einen Tag lang nicht betest oder wenn du drei bis fünf Tage auf das Beten verzichtest, wirst du dich besonders einsam und trostlos fühlen. Du wirst deine Lieben vermissen und deine Sehnsucht nach ihnen wird besonders stark werden.

Jetzt habe Ich festgestellt, dass die Menschen alle ein Problem haben: Wenn sie ein Problem haben, kommen sie in Gottes Gegenwart, aber Gebet ist Gebet und Probleme sind Probleme, und die Menschen denken, dass sie nicht über Probleme reden sollten, wenn sie beten. Ihr habt selten ein wahres Gebet und einige von euch wissen nicht einmal, wie man betet; tatsächlich geht es beim Gebet hauptsächlich darum, zu sagen, was in eurem Herzen ist, genau wie eine normale Konversation. Manche Menschen nehmen jedoch die falsche Haltung ein, wenn sie beten, und unabhängig davon, ob es Gottes Willen entspricht oder nicht, verlangen sie, dass Gott ihnen zuteilwerden lässt, was sie verlangen. Je mehr sie daher beten, umso langweiliger wird es. Wenn du beim Beten, worum auch immer dein Herz bittet, was auch immer es begehrt und verlangt, oder wenn du dich um einige Angelegenheiten kümmern möchtest, die du nicht ganz verstehst, du Gott um Weisheit, Stärke oder Erleuchtung bittest, musst du bei der Weise, in der du sprichst, vernünftig sein. Wenn du unvernünftig bist und dich niederkniest und sagst: „Gott, gib mir Kraft und lass mich meine Natur sehen; ich bitte Dich, es zu tun. Oder ich bitte Dich, mir dieses oder jenes zu geben, ich bitte Dich, lass mich wie dies oder wie das sein“, dann trägt dieses Wort „bitten“ ein Element der Macht und ist, wie Druck auf Gott auszuüben, um Ihn dazu zu bringen, es zu tun. Außerdem legst du deine eigenen Angelegenheiten vorher fest. Der Heilige Geist sieht solche Gebete als: Da du es bereits selbst vorher festgelegt hast und du es auf diese Weise tun willst, was wird das Ergebnis dieser Art von Gebet sein? Du solltest deine Gebete suchen und dich ihnen ergeben; wenn du beispielsweise auf eine Sache gestoßen bist, von der du nicht wusstest, wie du damit umgehen solltest, dann sagst du: „Oh Gott! Ich bin auf diese Angelegenheit gestoßen und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich bin bereit, Dich in dieser Angelegenheit zufriedenzustellen, und ich bin bereit, Dich zu suchen, ich wünsche, dass Dein Wille geschehen werde, ich wünsche, nach Deinen Absichten zu handeln und nicht nach meinen eigenen. Du weißt, dass die Absichten des Menschen gegen Deinen Willen verstoßen; sie widersetzen sich Dir und stimmen nicht mit der Wahrheit überein. Ich wünsche nur, Deinen Absichten entsprechend zu handeln. Ich bitte Dich, mich zu erleuchten und mich in dieser Angelegenheit zu führen, damit ich Dich nicht verletzen werde …“ Diese Art von Tonfall im Gebet ist angemessen. Wenn du nur sagst: „Oh Gott, ich bitte Dich, mir zu helfen und mich zu führen; bereite eine geeignete Umgebung und geeignete Leute für mich vor, damit ich meine Arbeit gut machen kann“, dann weißt du, wenn diese Art des Gebets vorbei ist, trotzdem nicht, was Gottes Wille ist, weil du versuchst, Gott dazu zu bringen, Dinge deinen Absichten entsprechend zu tun.

Jetzt müsst ihr begreifen, ob die Dinge, die ihr in euren Gebeten sagt, vernünftig sind oder nicht. Unabhängig davon, ob du töricht bist oder ob du absichtlich auf diese Weise betest, wenn deine Gebete nicht vernünftig sind, dann wird der Heilige Geist nicht in dir wirken. Wenn du betest, müssen daher die Worte, die du sagst, vernünftig sein und dein Ton muss angemessen sein: „Oh Gott! Du kennst meine Schwächen und Du kennst meine Aufmüpfigkeit. Ich bitte Dich nur, mir Kraft zu geben, damit ich den Tests dieser Umgebung standhalten kann. Es soll allerdings nach Deinem Willen geschehen. Ich bitte nur darum und ich weiß nicht, was Dein Wille ist, aber ich wünsche mir, dass Dein Wille getan werde; ungeachtet dessen, ob Du mich im Dienst einsetzt oder mich als Kontrastfigur dienen lässt, ich bin auf jeden Fall bereit. Ich bitte Dich jedoch um Stärke und Weisheit, um mir zu erlauben, Dich in dieser Angelegenheit zufriedenzustellen. Ich bin nur bereit, mich Deinen Vorkehrungen zu unterwerfen …“ Nachdem du so gebetet hast, wirst du dich besonders standhaft fühlen. Wenn du nur beharrlich immer wieder fragst, dann wird es, wenn du mit dem Fragen fertig bist, nichts weiter geben als einen Haufen leerer Worte, denn du hast deine Absichten bereits vorher festgelegt. Wenn du dich niederkniest, um zu beten, solltest du etwas sagen wie: „Oh Gott! Du kennst meine Schwächen und Du kennst meine Zustände. Ich bitte Dich, mich in dieser Angelegenheit zu erleuchten und mich Deinen Willen verstehen zu lassen. Ich wünsche nur, mich all Deinen Vorkehrungen zu unterwerfen, und mein Herz wünscht, sich Dir zu unterwerfen …“ Wenn du so betest, dann wird dich der Heilige Geist bewegen, und wenn die Richtung deines Gebets nicht richtig ist, dann wird es langweilig und nüchtern werden und der Heilige Geist wird dich nicht bewegen; du murmelst nur, betest leise oder schließt deine Augen und sagst ein paar Worte nach Belieben, was einfach Oberflächlichkeit ist. Wenn du oberflächlich bist, wird dann der Heilige Geist wirken? Menschen, die in Gottes Gegenwart kommen, müssen sich alle anständig verhalten und Frömmigkeit zeigen. Seht euch die Opfer der Priester im Zeitalter des Gesetzes an, sie knieten alle nieder. Das Gebet ist keine so einfache Sache. Menschen kommen vor Gott, dennoch sind sie trotzdem aufsässig und hemmungslos und wollen sich auf ihr Bett legen und ihre Augen schließen. Das ist unzumutbar! Wenn du im Bett liegst und betest und glaubst, dass Gott dich hören kann, zeigst du keine Frömmigkeit. Ich sage diese Dinge nicht, um von den Menschen zu verlangen, einigen bestimmten Regeln zu folgen; allermindestens müssen sich ihre Herzen zu Gott wenden und sie müssen in Gottes Gegenwart eine Haltung der Frömmigkeit haben.

Euren Gebeten fehlt es viel zu oft an Vernunft; sie alle haben diesen Tonfall: „Oh Gott! Da Du mich ein Anführer sein ließest, musst Du dafür sorgen, dass alles, was ich tue, angemessen ist, damit Dein Werk nicht unterbrochen wird und die Interessen der Familie Gottes keine Einbußen erleiden werden. Du musst mich dazu bringen, Dinge auf diese Weise zu tun …“ Ist das notwendig? Dieses Gebet ist nicht vernünftig! Kann Gott in dir wirken, wenn du in Gottes Gegenwart kommst und so unvernünftig betest? Wenn du in die Gegenwart Christi kämst und ohne Vernunft zu Mir sprächest, würde Ich zuhören? Du würdest hinausgeworfen werden! Ist es nicht dasselbe, in der Gegenwart des Geistes und in der Gegenwart Christi zu sein? Wenn du in die Gegenwart Gottes kommst, um zu beten, musst du darüber nachdenken, wie man vernünftig spricht, und darüber nachdenken, was du sagen kannst, um imstande zu sein, deinen inneren Zustand in Frömmigkeit zu verwandeln. Erniedrige dich selbst, dann sprich ein Gebet und du wirst etwas spüren. Wenn Menschen beten, werden sie oftmals niederknien und ihre Augen schließen, und sie sagen nichts; sie sagen nur: „Oh Gott, oh Gott!“ Sie sagen nur diese beiden Worte und rufen sie eine ganze Weile, ohne etwas anderes zu sagen. Warum ist das so? Dein Zustand ist nicht richtig. Habt ihr Zeiten wie diese? Was eure aktuelle Situation betrifft, wisst ihr, was zu tun ihr imstande seid und bis zu welcher Ebene ihr es tun könnt, und ihr wisst, wer ihr seid. Jedoch ist euer Zustand oftmals nicht normal. Manchmal ist euer Zustand angepasst, aber ihr wisst nicht, wie er angepasst wurde, und viele Male betet ihr ohne Worte und denkt, dass es so ist, weil ihr nicht geschult seid. Müsst ihr geschult werden, um zu beten? Gebet bedeutet nicht, einen Essay zu schreiben, es bedeutet einfach, gemäß dem Verstand einer normalen Person zu sprechen. Seht euch das Gebet von Jesus an (die Erwähnung des Gebetes von Jesus dient nicht dazu, die Menschen zu veranlassen, denselben Blickwinkel und denselben Standpunkt wie Er einzunehmen), Er betete im Garten Gethsemane: „Ist’s möglich …“ Das heißt, „wenn es möglich ist.“ Es geschieht durch Rücksprache und nicht, indem man sagt: „Ich bitte Dich.“ Er behielt in Seinem Gebet ein unterwürfiges Herz bei, und in Seinem unterwürfigen Zustand betete Er: „Ist’s möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!“ Er betete so beim zweiten Mal, und beim dritten Mal betete Er: „So geschehe dein Wille.“ Er begriff den Willen von Gott, dem Vater, indem Er sagte: „So geschehe dein Wille.“ Er war imstande, Sich vollständig zu unterwerfen, ohne Sich Selbst im Geringsten vorzuziehen. Er sagte: „Ist’s möglich, so gehe dieser Kelch von mir.“ Was bedeutet das? Das kommt von dem Gedanken, am Kreuz bis zu Seinem letzten sterbenden Atemzug zu bluten, und dem großen Schmerz. Das bezog den Tod mit ein und wurde unter der Prämisse gesagt, dass Er den Willen von Gott, dem Vater, noch immer nicht vollständig begriffen hatte. Er war sehr unterwürfig, da Er imstande war, auf diese Weise zu beten, trotz des Gedankens an den Schmerz gekreuzigt zu werden. Sein Gebet war normal, Er betete nicht, um einen Handel zu machen, noch um zu sagen, dass er fortgenommen werden müsse, es war vielmehr, um Gottes Absichten in einer Situation zu suchen, die Er nicht verstand. Als Er das erste Mal betete, verstand Er nicht und sagte: „Ist’s möglich … so geschehe dein Wille.“ Er betete zu Gott in einem Zustand der Unterwürfigkeit. Beim zweiten Mal betete Er in ähnlicher Weise. Insgesamt betete Er dreimal (natürlich ereigneten sich diese drei Gebete nicht einfach innerhalb von drei Tagen) und in Seinem letzten Gebet verstand Er Gottes Absichten vollständig. Danach bat Er um nichts mehr. In Seinen ersten beiden Gebeten bat Er, und beim Bitten war Er trotzdem in einem Zustand der Unterwürfigkeit. Menschen beten allerdings nicht so zu Gott. Sie sagen: „Ich bitte Dich, dieses und jenes zu tun, und bitte Dich, mich in diesem und jenem zu führen, und ich bitte Dich, Bedingungen für mich vorzubereiten …“ Vielleicht wird Er keine geeigneten Bedingungen für Dich vorbereiten und dich Nöte erleiden lassen. Wenn die Menschen immer sagen würden: „Gott, ich bitte Dich, Vorbereitungen für mich zu treffen und mir Kraft zu geben“, wäre das Gebet so unvernünftig! Du musst Vernunft haben, wenn du betest, und du musst unter der Prämisse von Unterwürfigkeit beten. Lege nicht fest. Bevor ihr betet, legt ihr fest: Ich muss Gott fragen, was ich tun soll und Gott sagen, was zu tun ist. Diese Art von Gebet ist so unvernünftig. Oftmals hört der Geist überhaupt nicht auf die Gebete der Menschen, demnach sind ihre Gebete langweilig.

Obwohl Menschen niederknien, um in einer immateriellen Sphäre zu beten, sie sprechen und beten, musst du verstehen, dass die Gebete der Menschen auch ein Kanal sind, in dem der Heilige Geist wirken kann. Wenn Menschen beten und im richtigen Zustand bitten, wird auch der Heilige Geist zur gleichen Zeit wirken. Das sind zwei Aspekte, nach denen Gott und Menschen sich einander erfolgreich abstimmen können, oder mit anderen Worten, es ist Gott, der den Menschen hilft, sich um Angelegenheiten zu kümmern. Dies ist eine Art von Zusammenarbeit des Menschen in Gottes Gegenwart; es ist auch eine Methode für Gott, die Menschen vollständig zu machen. Es ist umso mehr der Weg für den normalen Eintritt der Menschen in das Leben – es ist keine Zeremonie. Beim Gebet geht es nicht einfach darum, seine Kraft zu erwecken oder einige Parolen auszurufen; es ist nicht so. Wenn das alles wäre, dann würde es genügen, nur so zu tun als ob und einige Parolen zu rufen; es bestünde keine Notwendigkeit, um irgendetwas zu bitten, keine Notwendigkeit, anzubeten, und keine Notwendigkeit für Frömmigkeit. Die Bedeutung des Gebets ist sehr tief! Wenn du oft betest und wenn du weißt, wie man betet, und oft unterwürfig und vernünftig betest, dann wird dein Zustand im Innern oft besonders normal sein. Wenn du oft mit ein paar Parolen betest und keine Bürde hast, oder darüber nachdenkst, wie du in deinem Gebet angemessen oder unangemessen sprichst und welche Art und Weise des Sprechens nicht wahre Anbetung ist, und wenn du diese Angelegenheiten nie ernst nimmst, dann werden deine Gebete nicht erfolgreich sein und der Zustand in dir wird immer anormal sein; du wirst nie tief in Lektionen darüber eintreten, was normale Vernunft ist, was wahre Unterwerfung ist, was wahre Anbetung ist und wo man stehen sollte. Das sind alles subtile Angelegenheiten. Weil die meisten Menschen wenig Kontakt zu Mir haben, können sie nur in die Gegenwart des Geistes kommen und beten. Wenn du betest, umfasst es, ob deine Worte angemessen sind, ob es sich bei deinen Worten über wahre Anbetung handelt, ob Gott dich für die Dinge lobt, um die du bittest, ob deine Worte über Geschäfte sind, ob es in deinen Worten menschliche Verunreinigungen gibt, ob deine Worte, Taten und Festlegungen in Übereinstimmung mit der Wahrheit sind; ob du große Ehrfurcht, Respekt und Unterwerfung gegenüber Gott hast und ob du Gott wirklich wie Gott behandelst. Du musst ernsthaft und aufrichtig mit den Worten sein, die du betest, wenn du nicht in der Gegenwart Christi bist. Nur auf diese Weise kannst du normal in der Gegenwart Christi sein. Wenn du in der Gegenwart des Geistes nicht ernsthaft bist, wirst du, wenn du in die Gegenwart des Menschen (Christus) kommst, immer im Konflikt sein oder du wirst keine Vernunft in deinen Worten haben, oder du wirst in deinen Worten nicht ehrlich sein oder du wirst mit deinen Worten und Taten immer stören. Nachdem die Angelegenheit vorbei ist, wirst du dir immer Vorwürfe machen. Warum machst du dir immer Vorwürfe? Weil du normalerweise kein Verständnis der Wahrheit in deiner Anbetung von Gott und darin hast, wie du Gott behandelst. Wenn du auf Probleme stößt, wirst du daher verwirrt und weißt nicht, wie man ausübt, und du wirst Dinge immer falsch machen. Wie kommen Menschen, die an Gott glauben, in Gottes Gegenwart? Durch Gebet. Wenn ihr betet, prüft, wie man mit Vernunft spricht, wie man am richtigen Ort für Menschen spricht, wie man in einem Zustand der Unterwürfigkeit spricht und welche Art und Weise des Sprechens euer Herz dazu bringt, sich unbehaglich zu fühlen (mit Ausnahme von Gebeten, die nicht aufrichtig gesprochen werden). Es wäre viel besser, wenn du einen bestimmten Zeitraum hinweg ausübtest und dann in die Gegenwart Gottes kämest. Gewöhnlich sind deine Gebete in der Gegenwart des Geistes nicht vernünftig und du konzentrierst dich nie darauf. Du glaubst, dass Gott dich nicht sieht, also kannst du sagen, was auch immer du willst, und wenn du etwas Falsches sagst, ist es keine große Sache. Du bist den ganzen Tag sorglos und zerstreut und deshalb hast du, wenn du in die Gegenwart Christi kommst, Angst, etwas Falsches zu sagen und etwas Falsches zu tun. Wenngleich du Angst hast, etwas Falsches zu sagen, wirst du etwas Falsches sagen; wenngleich du Angst hast, etwas Falsches zu tun, machst du bestimmt Fehler; wenngleich du Angst hast, in der Schuld zu stehen, wirst du sicher in der Schuld stehen und du wirst nicht imstande sein, deine Schuld zu begleichen. Weil du dich nicht oft an Christus wenden oder hören kannst, wie Christus von Angesicht zu Angesicht zu dir spricht. Du kannst nur oft in die Gegenwart des Geistes kommen, um zu beten, zu bitten, und dich zu unterwerfen, denn selbst wenn Ich mit dir von Angesicht zu Angesicht reden würde, müsstest du dich auf dich selbst verlassen, um diesen Weg zu gehen. Von jetzt an müsst ihr mehr darauf achten, was ihr sagt, wenn ihr betet. Während du betest, denke nach und fühle, und der Heilige Geist erleuchtet dich, du wirst in dieser Hinsicht Fortschritte machen. Das erleuchtende Gefühl des Heiligen Geistes ist besonders subtil. Wenn du diese subtilen Gefühle und subtile Erkenntnis hast, wirst du, wenn du danach einige Dinge tust und dich um einige Dinge kümmerst, wenn du Kontakt mit Christus hast, imstande sein, zu erkennen, welche Worte vernünftig sind, welche Worte nicht vernünftig sind, welche Dinge vernünftig sind und welche Dinge nicht vernünftig sind. Dies erfüllt die Zwecke des Gebets.

Viele Menschen in der Bibel beteten und zogen keine voreiligen Schlüsse, nachdem sie etwas besprochen hatten. Alles wurde letztlich durch den Heiligen Geist durch Gebet entschieden. Jericho wurde durch Gebet angegriffen; die Menschen von Ninive bereuten und baten Gott auch durch Gebet, ihnen zu vergeben. Gebet ist keine Zeremonie, es liegt eine große Bedeutung darin. Wir können aus den Gebeten der Menschen ersehen, dass sie Gott direkt dienen. Wenn du dies als eine Zeremonie ansiehst, dann wirst du Gott sicherlich nicht gut dienen. Man kann sagen, dass Gott, wenn deine Gebete nicht ernsthaft oder aufrichtig sind, dich nicht zählen wird, Er wird dich ignorieren. Wenn du ignoriert wirst, wirst du das Wirken des Heiligen Geistes in dir haben? Deshalb verlierst du beim Verrichten deiner Arbeit Energie. Von nun an kannst du ohne Gebet nicht arbeiten. Es ist das Gebet, das Arbeit herbeiführt und Gebet führt Dienst herbei. Du bist ein Anführer und eine Person, die Gott dient, aber du hast dich nie dem Gebet gewidmet und hast deine Gebete nie ernst genommen. Wenn du auf diese Weise dienst, wirst du scheitern. Welche Qualifikation muss der Mensch haben, um nicht zu beten? Weil Gott Fleisch wurde? Das ist kein Grund. Manchmal bete auch Ich. Als Jesus im Fleisch war, betete Er, wenn Er auf kritische Angelegenheiten traf. Er betete auf einem Berg, in einem Boot und im Garten, und Er leitete Seine Jünger zum Beten an. Wenn du oft in die Gegenwart Gottes kommst und oft betest, dann beweist es, dass du Gott ernst nimmst. Wenn du häufig selbst arbeitest und du häufig nicht betest, du häufig dies und jenes hinter Seinem Rücken tust, dann dienst du nicht Gott, sondern du kümmerst dich vielmehr nur um deine eigenen Angelegenheiten. Bist du nicht verdammt, wenn du dich um deine eigenen Angelegenheiten kümmerst? Von außen betrachtet, sieht es nicht so aus, also ob du irgendetwas Störendes getan hättest, und es scheint, als ob du Gott nicht gelästert hättest, aber du machst dein eigenes Ding. Störst du nicht? Wenngleich es von außen so aussieht, als ob du nicht stören würdest, widersetzt du dich Gott von Natur aus.

Die Menschen haben all dies erfahren; Dinge, die auf eine Art und Weise über sie kommen, die sie nicht wollen, sind besonders schwer zu ertragen; wenn sie sich unbehaglich fühlen, werden sie mit jemandem sprechen, und nach einer Weile werden sie sich nicht mehr unbehaglich fühlen. Aber das legt ihre Zustände nicht bei. Wenn sie bei der Arbeit auf Schwierigkeiten stoßen, fühlen sie sich manchmal unter Druck gesetzt, und wenn Beschneidung und Umgang über sie kommen, fühlen sie sich besonders unter Druck gesetzt … Wie oft sind sie während dieser Unbehagen in Gottes Gegenwart gekommen, um zu beten? Jedes Mal nahmen sie selbständig Anpassungen vor und wendeten sich verwirrt ab. Deshalb glauben die Menschen an Gott, aber Gott ist nicht in ihren Herzen. Sie tun blindlings Dinge ohne Nutzen, wie ein Bettler, der ein wenig hiervon und ein wenig davon aus der Mülltonne herauspickt und seine Tasche füllt; aber es ist nutzlos und wird völlig blindlings getan. Menschen weichen oft vom richtigen Weg ab, von Zeit zu Zeit entfernen sie sich von ihm. Wir können daraus die Natur der Menschen ersehen. Die Natur der Menschen ist es, zu hintergehen. Sie haben keinen Gott, nachdem sie eine Zeit lang gearbeitet haben. Sie denken sogar: „Ich glaube an Gott; wie soll ich Gott nicht haben? Arbeite ich nicht für Gott?“ Dein Herz hat Gott nicht, du distanzierst dich von Gott und hintergehst Ihn bei allem, was du tust. Das Gebet ist eine höchst tiefgründige Sache; wenn du es angehst und dienst, ohne auch nur zu beten, dann dienst du vergeblich. Dein Zustand wird anormaler werden und du wirst weniger Ergebnisse haben. Beim Gebet geht es nicht darum, wie gut deine Worte sind, während du betest; du brauchst nur die Worte deines Herzens sprechen und ehrlich entsprechend deinen Schwierigkeiten sprechen. Sprich aus der Perspektive, ein Teil der Schöpfung zu sein, und aus der Perspektive der Unterwerfung: „Oh Gott, Du weißt, dass mein Herz zu hart ist. Oh Gott, leite mich in dieser Angelegenheit an; Du weißt, dass ich Schwächen habe, es mir an zu viel mangelt und ich ungeeignet für Deine Verwendung bin. Ich bin rebellisch und störe Dein Werk, wenn ich Dinge tue; meine Handlungen entsprechen nicht Deinem Willen. Ich bitte Dich, Dein eigenes Werk zu verrichten und wir werden nur gehorchen und zusammenarbeiten …“ Wenn du diese Worte nicht sagen kannst, dann bist du erledigt. Manche Menschen denken: „Wenn ich bete, muss ich erkennen, ob das Gebet vernünftig ist oder nicht; es ist unmöglich zu beten.“ Das ist kein Problem. Übe eine Zeit lang aus und du wirst es verstehen. Bete und du wirst wissen, ob es Wörter gibt, die nicht angemessen sind. Wenn Menschen beten, ist ihre Beziehung mit Gott die direkteste Beziehung. Die Beziehung zwischen Menschen und Gott wird während des Gebetes äußerst intim. Kannst du dich gewöhnlich niederknien und sofort beten, wenn du etwas tust? Das kannst du nicht. Die Beziehung der Menschen zu Gott ist am engsten, wenn sie niederknien und beten. Wenn du die Worte Gottes liest, wenn du betest und sie dann erneut liest, wirst du dich anders fühlen. Wenn du eine gewisse Zeit lang nicht betest, dann wirst du Gottes Worte nicht verstehen, wenn du sie liest. Du wirst ihre Bedeutung nicht kennen, wenn du zu Ende gelesen hast.

In Gottes Gegenwart zu beten und zu bitten, bedeutet nicht, Gott dazu zu zwingen, dies und jenes zu tun. Was ist ein vernünftiges Gebet? Was ist ein unvernünftiges Gebet? Du wirst es wissen, nachdem du einige Zeit lang Erfahrung gesammelt hast. Nachdem du beispielsweise dieses Mal gebetet hast, wirst du fühlen, dass der Heilige Geist es nicht auf jene Art und Weise macht und dass Er dich nicht auf jene Art und Weise anleitet. Wenn du das nächste Mal betest, wirst du nicht so beten, wirst du Gott nicht so zwingen, wie du es letztes Mal versuchtest, und du wirst Gott nicht um Dinge nach deinem eigenen Willen bitten. Du wirst sagen: „Oh Gott! Alles wird nach Deinem Willen getan.“ Solange du dich auf diesen Ansatz konzentrierst und eine Weile lang herumtastest, wirst du wissen, was „unvernünftig“ ist. Es gibt auch eine Art von Situation, in der die Menschen in ihrem Geist fühlen, dass sie, wenn sie nach ihren eigenen Absichten beten, langweilig, sprachlos, unbeholfen werden und nichts zu sagen haben. Je mehr sie sagen, desto unbeholfener wird es. Dies beweist, dass es, wenn du so betest, ganz und gar dem Fleisch zu folgen ist, und der Heilige Geist wirkt oder führt dich nicht auf diese Weise. Das ist eine Frage des Herumtastens und eine Frage von Erfahrung. Selbst wenn Ich jetzt gleich damit fertig wäre, zu dir zu sprechen, könntest du, wenn du dies erfährst, einige besondere Situationen haben. Beim Gebet geht es hauptsächlich darum, ehrlich zu sprechen: „Oh Gott! Du kennst meine Verdorbenheit und heute habe ich eine weitere unvernünftige Sache getan. Ich hatte eine innere Absicht, aber ich bin arglistig. Zu der Zeit tat ich es nicht gemäß Deinem Willen oder gemäß der Wahrheit, sondern ich tat es vielmehr gemäß meiner eigenen Absicht und ich verteidigte mich. Jetzt erkenne ich meine Verdorbenheit und ich bitte Dich, mich mehr zu erleuchten und mir zu erlauben, die Wahrheit zu verstehen und sie in die Praxis umzusetzen, damit ich diese Verdorbenheit abwerfen kann.“ Sprich auf diese Weise; bekenne und sprich wahrheitsgetreu über aktuelle Angelegenheiten: „Oh Gott! Ich bin bereit, meine Verdorbenheit abzuwerfen, ich bin bereit, danach zu streben, meine Disposition zu ändern und die Wahrheit in die Praxis umzusetzen.“ Oftmals beten die Menschen nicht wirklich, sie denken nur und überlegen, sie haben nur geistiges Bewusstsein und Reue. Jedoch verstehen sie die Wahrheit nicht vollständig, was durch Gebet getan werden muss. Nach dem Beten, wird der Grad deines Verständnisses viel tiefer sein, als wenn du nur nachdenken würdest. Der Heilige Geist wirkt, um dich zu bewegen, und die Zustände, Gefühle und die Bewegung, die Er dir gibt, erlauben dir, ein tiefes Verständnis von dieser Angelegenheit zu haben, und dein Maß der Reue wird besonders tief sein. Du wirst diese Angelegenheit zutiefst bereuen und wirst sie daher gründlich verstehen. Wenn du dich selbst nur oberflächlich prüfst und du danach keinen geeigneten Weg zur Praxis hast und du keinerlei Fortschritte in der Wahrheit machst, wirst du nicht imstande sein, dich zu ändern. Um ein Beispiel zu geben, manchmal, wenn Menschen einen Entschluss fassen, denken sie: „Ich muss mich sorgfältig für Gott aufwenden und sorgfältig Gottes Liebe erwidern.“ Wenn du diese Absicht hast, deinen Aufwand zu motivieren, wird deine Begeisterung nicht unbedingt sehr groß sein und dein Herz wird nicht unbedingt vollständig in diesen Aspekt investiert sein. Wenn du jedoch bewegt wirst, wenn du betest, und du dann einen Entschluss fasst: „Ich bin bereit, Nöte zu erleiden, ich bin bereit, Prüfungen von Dir zu bekommen, ich bin bereit, mich Dir völlig zu unterwerfen. Unabhängig davon, wie viele Nöte es geben wird, bin ich bereit, Deine Liebe zu erwidern. Ich genieße Deine große Liebe und diese große Begeisterung. Ich bin Dir aus tiefstem Herzen dankbar und gebe Dir die Herrlichkeit.“ Mit dieser Art des Gebets wirst du mit Kraft ausgestattet sein; dies ist das aus dem Gebet erlangte Ergebnis. Nach dem Beten wird der Heilige Geist die Menschen erleuchten und erhellen, die Menschen anführen und Er wird den Menschen den Glauben und den Mut geben, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Manche Menschen lesen das Wort Gottes jeden Tag und weisen nicht diese Ergebnisse vor. Nachdem sie Gottes Worte gelesen und sich gemeinschaftlich ausgetauscht und kommuniziert haben, werden ihre Herzen heiter sein und sie werden einen Weg haben. Wenn der Heilige Geist dir auch etwas Bewegung, Bürden und Führung gibt, dann wird es ganz anders sein. Wenn du ein wenig bewegt bist, nachdem du lediglich Gottes Worte gelesen hast, und du zu diesem Zeitpunkt Tränen vergossen hast, wird jene Bewegung verblassen, nachdem du einige Zeit gearbeitet hast. Wenn du ein tränenreiches Gebet, ein ernsthaftes Gebet oder ein aufrichtiges Gebet hast, wird deine Energie drei Tage nach dem Ende des Gebetes nicht nachlassen. Hat nicht jeder diese Art von Erfahrung? Dies ist das durch Gebet erlangte Ergebnis. Der Zweck des Gebets ist, dass Menschen in die Gegenwart Gottes kommen und die Dinge empfangen können, die Gott ihnen zu geben beabsichtigt. Wenn du häufig betest und häufig in Gottes Gegenwart kommst, dann wirst du häufig Gemeinschaft mit Gott halten und eine richtige Beziehung mit Gott haben und du wirst immer von Ihm bewegt werden, immer Seine Vorkehrungen erhalten; und deshalb wirst du umgewandelt werden, deine Zustände werden sich ständig verbessern und werden sich nicht zurückentwickeln. Vor allem, wenn Brüder und Schwestern im Gebet zusammenkommen. Wenn das Gebet vorbei ist, ist da eine außergewöhnlich große Menge an Energie, das Gesicht von jedem ist voller Schweiß und sie fühlen, dass sie eine Menge Dinge erhalten. Tatsächlich haben sie nach ein paar Tagen des Zusammenseins nicht viel kommuniziert, es war das Gebet, das ihre Energie weckte, und sie wünschen, dass sie ihre Familien und die Welt alle auf einmal verlassen könnten, sie wünschen, dass sie alles aufgeben könnten, alles außer Gott. Du siehst, dass ihre Energie so groß ist. Der Heilige Geist wirkt, um den Menschen diese Kraft zu geben, und die Menschen werden sie niemals voll genießen! Wenn du dich nicht auf diese Kraft verlässt, dein Herz verhärtest und deinen Hals versteifst, oder wenn du dich auf deine eigene Willenskraft und deine eigenen Aspirationen verlässt, wohin kannst du dann gehen? Du wirst nicht weit kommen, bevor du stolperst und fällst, und du wirst nicht diese Kraft haben, während du vorgehst. Die Menschen müssen von Anfang bis Ende Kontakt mit Gott halten, aber die Menschen schütteln Gott beim Vorgehen ab. Gott ist Gott, Menschen sind Menschen, und sie gehen ihre getrennten Wege. Gott spricht Sein Wort und die Menschen gehen ihre eigenen Wege. Sie und Gott befinden sich auf zwei Wegen. Wenn Menschen keine Kraft in ihrem Glauben haben, kommen sie zu Gott und beten und sagen ein paar Worte, um etwas Kraft aufzunehmen. Nachdem sie etwas Kraft aufgenommen haben, laufen sie davon. Nachdem sie einige Zeit gelaufen sind, geht ihnen die Kraft aus und sie gehen zu Gott zurück und bitten Ihn um etwas mehr Kraft. Die Menschen sind so und sie können nicht lange durchhalten. Wenn Menschen Gott verlassen, haben sie keinen Weg.

Ich habe erkannt, dass die Fähigkeit vieler Menschen, sich zurückzuhalten, besonders fehlt. Warum ist das so? Menschen beten nie, und wenn sie nicht beten, werden sie ausschweifend; sobald sie ausschweifend sind, haben sie keine Frömmigkeit oder Demut; sie achten nur auf Menschlichkeit, Integrität und das Kennen ihrer verdorbenen Natur, und das ist alles. Die Menschen ignorieren, wie der Heilige Geist tatsächlich wirkt und Menschen bewegt und wie sie Gottes Willen in ihrem täglichen Leben suchen sollten. Sie glauben nur in ihren Herzen, dass Gott wirklich existiert. Der Glaube der Menschen an Gott ist nur eine Anerkennung Gottes, und unterscheidet sich von Dingen des Lebens im Geist. Es ist nur die Welt des Materialismus und es leugnet die geistlichen Dinge. Deshalb schweifen Menschen ab und fallen kopfüber in den Graben, während sie gehen. Ohne Gebet kann ihre Praxis der Wahrheit nur an einem Prinzip in einem bestimmten Umfang festhalten; sie üben nur Regeln aus. Wenngleich du Gott nicht beleidigst, indem du die Anordnungen von oben erfüllst, befolgst du nur die Regeln. Die geistlichen Gefühle der Menschen sind heutzutage betäubt und langsam. Es gibt viele subtile Dinge in der Beziehung der Menschen zu Gott, wie etwa, sich geistig bewegt oder erleuchtet zu fühlen; aber die Menschen fühlen das nicht, sie sind zu betäubt. Es ist wie beim Singen; wenn die Menschen nicht oft singen, dann sind sie sich der Melodie nicht sicher. Die Menschen lesen Gottes Wort nicht und stellen nie Kontakt mit den Dingen des geistlichen Lebens her. Sie haben kein Verständnis von ihren eigenen Zuständen. Ohne zu beten und ohne das kirchliche Leben ist es unmöglich, den Zustand des geistlichen Lebens zu erfassen. Fühlt ihr euch nicht so? Um an Gott zu glauben, ist es notwendig, zu beten. Ohne zu beten, könnt ihr nicht das Ebenbild des Glaubens an Gott haben. Jetzt sagen wir, es gibt keine Notwendigkeit für Vorschriften, der Mensch kann jederzeit und an jedem Ort beten. Daher beten manche Menschen sehr selten; sie stehen am Morgen auf und beten nicht. Sie kämmen ihre Haare, waschen ihr Gesicht und dann lesen und singen sie. Nachts legen sie sich hin und schlafen ein, ohne zu beten. Fühlt ihr euch nicht so? Wenn ihr nur Gottes Wort lest, ohne zu beten, dann werdet ihr wie ein Ungläubiger sein, der Gottes Wort liest und es nicht versteht. Ohne Gebet kann euer Herz nicht vollständig ergeben sein und ihr könnt keine subtilen Gefühle in eurem Geist haben und keine Bewegung in eurem Geist. Ihr werdet empfindungslos und langsam sein und werdet nur äußerliche Dinge über die Umwandlung eurer Disposition sagen. Es scheint, als ob ihr an Gott glaubt, aber tatsächlich sind die Tiefen eurer Gefühle nicht weitreichend. Es scheint, als ob ihr nicht an Gott glaubt, und ihr könnt nicht beten, ganz gleich wie ihr es versucht. Das ist bereits sehr gefährlich. Ihr seid weit weg von Gott, es scheint, als ob Gott nicht in eurem Herzen ist. Zum Geist zurückzukehren, um zu beten, unterbricht nicht die geschäftige Arbeit im Äußeren; es verursacht nicht nur keine Unterbrechung, sondern ist auch vorteilhaft für die Arbeit.

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