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Kapitel 11. Natur auflösen und Wahrheit praktizieren

1. Der Zusammenhang zwischen Menschlichkeit und der Fähigkeit zum Praktizieren der Wahrheit

Die Menschen sagen, dass das Praktizieren der Wahrheit extrem schwierig ist. Woran liegt es dann, dass einige Menschen imstande sind, Wahrheit zu praktizieren? Manche Menschen sagen, es liegt daran, dass sie von Natur aus das Wirken des Heiligen Geistes empfangen, der auf sie einwirkt, und auch daran, dass sie an sich gut sind. Diesem Argument wohnt ein gewisser Grad an Logik inne. Manche Menschen sind von Natur aus gut; sie sind imstande, Wahrheit zu praktizieren. Die Menschlichkeit mancher Menschen ist schwächer, somit ist es schwer für sie, Wahrheit zu praktizieren; das bedeutet, sie werden mit einigem Leid konfrontiert werden. Würdet ihr sagen, dass derjenige, der Wahrheit nicht praktiziert, je die Wahrheit gesucht hat? Er hat sie überhaupt nicht gesucht. Sein eigenes Denken stellt sich ein: „Dieser Weg ist gut, er ist zu meinem Vorteil“. Letzten Endes handelt er immer noch auf der Grundlage seiner eigenen Ideen. Er sucht die Wahrheit nicht, weil etwas mit seinem Herzen nicht stimmt, sein Herz nicht richtig ist. Er sucht nicht, prüft nicht, noch betet er vor Gott; er handelt einfach stur nach seinen eigenen Wünschen. Diese Sorte Mensch hat einfach keine Vorliebe für die Wahrheit. Zu sagen, dass er keine Liebe für die Wahrheit hegt, sondern dass er bestimmte Dinge in Übereinstimmung mit Prinzipien tut und nicht gegen Prinzipien verstößt, ein derart fehlender Nichtverstoß bedeutet nicht, dass er die Absicht hat, Gott zu suchen. Man kann nur sagen, dass es reiner Zufall ist. Manche Menschen tun bestimmte Dinge auf konfuse und willkürliche Weise, ohne zu suchen; sie prüfen sich selbst erst im Nachhinein. Wenn sie feststellen, dass, solche Dinge zu tun, nicht mit der Wahrheit vereinbar ist, werden sie das nächste Mal davon ablassen. Man kann dies berücksichtigen, als ein gewisses Maß an Wahrheitsliebe zu haben. Diese Art Individuum ist imstande, einen Grad an Veränderung durchzumachen. Jene ohne Liebe für die Wahrheit werden sie weder in dem Augenblick suchen, noch werden sie sich selbst im Nachhinein prüfen. Sie hinterfragen nie, ob die Handlung letzten Endes richtig oder falsch ausgeführt wurde, daher verstoßen sie immer gegen Prinzipien, verstoßen gegen die Wahrheit. Selbst wenn du etwas tust, das nicht gegen Prinzipien verstößt, ist es mit der Wahrheit unvereinbar, und diese sogenannte Nichtverletzung von Prinzipien ist einfach eine Frage der Herangehensweise. In welchem Zustand befindet sich dieser Typ Mensch also, wenn er seinen eigenen Wünschen gemäß handelt? Er handelt nicht in einem benebelten oder verwirrten Zustand: Entspricht das im Endeffekt der Wahrheit? Das ist nicht der Umstand, in dem er sich wiederfindet, vielmehr beharrt er stur darauf, so zu handeln; er hat sich vorgenommen, es so zu machen, gänzlich ohne die Absicht, die Wahrheit zu suchen. Wenn er wahrhaft Gottes Absicht sucht, aber daran scheitert, Gottes Absicht im Vorhinein zu verstehen, dann zieht er vielleicht folgende Vorgehensweise in Betracht: Ich werde zunächst fortfahren und es auf jene Weise tun, wenn es mit der Wahrheit übereinstimmt, dann werde ich es weiterhin auf diese Weise tun, wenn es nicht der Wahrheit entspricht, werde ich mich beeilen, das zu berichtigen und nicht länger so handeln. Wenn er imstande ist, Wahrheit auf diese Weise zu suchen, wird er imstande sein, sich in Zukunft zu ändern. Ohne diese Absicht wird er nicht imstande sein, sich zu ändern. Ein Mensch, der ein Herz hat, kann einen Fehler nur einmal machen, wenn er eine Handlungsweise ausführt, allerhöchstens zweimal – einmal oder zweimal, nicht drei- oder viermal, das ist normaler Verstand. Wenn er imstande ist, denselben Fehler drei- oder viermal zu begehen, beweist das, dass er keine Liebe für die Wahrheit hegt, noch sucht er die Wahrheit. Diese Sorte Mensch ist definitiv kein menschliches Individuum. Wenn er nach ein- oder zweimal ohne Reaktion in seinem Herzen, ohne Regung seines Gewissens, imstande ist, dieselbe Tat drei- oder viermal zu begehen, dann ist diese Sorte Mensch einfach nicht imstande, sich zu ändern, er ist einfach diese Sorte Individuum – völlig unverbesserlich. Wenn er nach einmaligem Tun das Gefühl hat, etwas stimmt nicht mit der Sache, verachtet er sich selbst sehr dafür und hat Schuldgefühle in seinem Herzen; wenn er diese Art von Zustand hat, wird er das nächste Mal in geringerem Ausmaß so handeln, und nach und nach wird diese Situation in Zukunft nicht mehr auftreten. Selbst wenn er es in seinem Herzen will, wird er nicht danach handeln. Das ist ein Aspekt von Veränderung. Vielleicht wirst du sagen: „Ich kann diese Situation nicht ändern.“ Unfähig, dich zu ändern? Das liegt daran, dass du dich nicht ändern willst. Wenn du bereit bist, Wahrheit zu praktizieren, kannst du dich dann nicht ändern? Menschen, die das sagen, mangelt es an Willen. Sie sind allesamt verachtenswerte Schufte. Sie sind nicht gewillt, Leid zu ertragen. Sie wollen Wahrheit nicht praktizieren; stattdessen sagen sie, dass die Wahrheit sie nicht verändern kann. Ist so eine Person nicht höchst betrügerisch? Sie sind es, die nicht imstande sind, Wahrheit zu praktizieren, ihre Menschlichkeit ist fehlerhaft, dennoch erkennen sie nie ihre eigene Natur. Stattdessen zweifeln sie, ob das Wirken Gottes den Menschen auf Schritt und Tritt vollständig machen kann oder nicht. Ich sage, dass so ein Mensch nie die Absicht hat, sein Herz Gott zu geben, nie vorhat, Mühsal zu ertragen. Der einzige Grund, weshalb sie hier bleiben, ist lediglich in der unbestimmten Hoffnung, dass sie in Zukunft vielleicht Glück erlangen. Wir bezeichnen diese Sorte Mensch als ohne Menschlichkeit. Wenn es eine menschliche Person ist, kann sie sich, selbst wenn der Heilige Geist nicht kraftvoll an ihr wirkt und sie wenig Verständnis von der Wahrheit hat, auf unrechtmäßiges Tun einlassen? Eine menschliche Person wird, ungeachtet dessen, ob der Heilige Geist auf sie einwirkt oder nicht, nicht imstande sein, unrechtmäßige Taten zu vollbringen. Manche unmenschliche Menschen können nur bestimmte gute Taten unter der Bedingung vollbringen, dass der Heilige Geist an ihnen wirkt. Ohne dass der Heilige Geist auf sie einwirkt, wird ihre Natur aufgedeckt. Wer kann immer den Heiligen Geist auf sich einwirken lassen? Einige unter den Nichtgläubigen besitzen gute Menschlichkeit, sie haben auch nicht den Heiligen Geist, der auf sie einwirkt, dennoch lassen sie sich auf keine besonders bösen Taten ein. Wenn du an Gott glaubst, wie kannst du dich auf böse Taten einlassen? Das zeigt das Problem der menschlichen Natur. Ohne dass der Heilige Geist auf sie einwirkt, wird die Natur der Menschen aufgedeckt. Mit dem Heiligen Geist, der an ihnen wirkt, wird der Heilige Geist sie drängen, den Menschen Erleuchtung und Erhellung verleihen, sie mit einem Kraftschub versehen, damit sie einige gute Taten vollbringen, was keine Frage ihrer guten Natur ist. Somit begehen viele Menschen im Laufe ihres Handelns unrechtmäßige Handlungen und offenbaren zu solchen Zeiten ihre Natur.

2. Aufstellung einiger Prinzipien zur Überwindung deiner Natur

Wie überwindest du deine Natur? Zuerst musst du deine Natur kennen und du musst sowohl das Wort als auch den Willen Gottes verstehen. Wie kannst du dann weitestgehend sicherstellen, dass du es vermeidest, unrechtmäßige Handlungen zu begehen, und nur das tust, was der Wahrheit entspricht? Wenn du etwas verändern willst, musst du darüber nachdenken. In Bezug auf deine fehlerhafte Natur, welche Arten von Verderbtheit sie darstellt und zu welchen Arten von Handlungen sie fähig ist, welcher Ansatz dann angewendet werden kann und wie er ausgeübt werden kann, um sie unter Kontrolle zu halten – das ist die entscheidende Frage. Du musst diese Frage sorgfältig untersuchen, und zwar umso mehr während einer Zeit der Dunkelheit (nicht eingeschlossen direkt nach dem Empfangen der Kommunion von Oben, sondern ohne dies zu berücksichtigen, das heißt, nachdem mehr als zehn Tage vergangen sind), wie du dieses Problem lösen kannst, wie du deine Pflichten richtig erfüllen kannst, wie du den richtigen Weg gehen kannst; du musst ein Prinzip für dich aufstellen. Das hängt vom Willen eines Einzelnen ab und davon, ob er Gott will oder nicht. Lin Zexu wurde schnell zornig. Basierend auf seiner eigenen Schwäche schrieb er folgendes Motto in sein Zimmer: „Zügle dein Temperament“. Das ist der Ansatz des Menschen, allerdings funktioniert er wirklich. Jeder Einzelne hat seine oder ihre eigenen Prinzipien, denen er oder sie folgen sollte, also solltest du auch Prinzipien in Bezug auf deine eigene Natur aufstellen. Diese Prinzipien sind notwendig, sie nicht zu haben, kommt nicht infrage. Dies sollte auch dein Motto für den Glauben an Gott und deinen Verhaltenskodex sein.

Das Auflösen der eigenen Natur beginnt damit, dem Fleisch zu entsagen. Dem Fleisch zu entsagen, erfordert auch Prinzipien. Kann man dem Fleisch auf verwirrte Weise entsagen? Wenn die Zeit kommt, wirst du dem Fleisch nachgeben. Manche Brüder bleiben vielleicht beim Anblick einer schönen Frau stehen. Dann musst du ein Motto für dich festlegen. Was kannst du tun, wenn eine schöne Frau auftaucht? Solltest du gehen, oder was solltest du tun? Was solltest du tun, wenn sie deine Hand hält? Wenn du keine Prinzipien hast, wirst du straucheln, wenn du mit so einer Situation konfrontiert bist. Wenn du Begierde beim Anblick von Geld und Reichtum empfindest, wie kannst du damit umgehen? Untersuche diese Frage gezielt, praktiziere sorgfältig, sie zu lösen, und langsam wirst du imstande sein, dem Fleisch zu entsagen. Es gibt ein Prinzip, das recht wesentlich ist, nämlich, es sich zweimal zu überlegen, bevor man handelt; überprüfe es vor Gott. Außerdem musst du jeden Abend deine eigenen Situationen überprüfen und dein eigenes Verhalten hinterfragen: Welche Handlungen wurden in Übereinstimmung mit der Wahrheit vorgenommen und welche Handlungen unter Missachtung von Prinzipien. Das ist ein weiteres Prinzip. Diese zwei Punkte sind die entscheidendsten. Einer ist, dich selbst zum Zeitpunkt des Handelns zu überprüfen, und einer ist, dich selbst danach zu überprüfen. Das dritte Prinzip lautet: Sei dir vollkommen klar darüber, was mit Praktizieren der Wahrheit gemeint ist, und was als Behandlung von Angelegenheiten auf prinzipientreue Weise bezeichnet wird. Sobald du dir darüber absolut im Klaren bist, wirst du richtig mit Angelegenheiten umgehen. Indem du diese drei Prinzipien einhältst, wirst du dann imstande sein, dich zu beherrschen. Deine ursprüngliche Natur wird sich nicht offenbaren können, wird nicht wieder zum Vorschein kommen können. Das ist auch das Grundprinzip für den Umgang mit der menschlichen Natur. Wenn du, indem du an diesen Prinzipien festhältst, selbst wenn der Heilige Geist nicht an dir wirkt und nach einer langen Zeit ohne Kommunion von oben, indem du genügend Mühe aufwendest, Höheres zu erreichen, dich immer noch innerhalb eines Zustands der Normalität behaupten kannst, dann bist du ein Mensch, der Wahrheit wertschätzt, ein Mensch, der dem Fleisch entsagt. Diejenigen, die sich immer auf oben verlassen, um mit ihnen umzugehen oder sie zurechtzustutzen und die Wahrheit zu kommunizieren, sind Sklaven, sie können niemals losgelassen oder erwachsen werden. Ein Mensch, der Angelegenheiten ohne Prinzipien ausführt, wird nach einem Zeitraum, ohne dass irgendjemand mit ihm umgegangen ist oder ihn zurechtgestutzt hat, ohne dass jemand mit ihm kommuniziert hat, auf eigensinnige Weise handeln, die Kontrolle über sich verlieren und verkommen. Kann so ein Mensch Gott beruhigen? Um das Problem der eigenen Natur zu lösen, muss man sich daher an diese drei Prinzipien halten. Auf diese Weise wirst du dich davor hüten können, schwerwiegende Übertretungen zu begehen.

Vorherig:Kapitel 10. Wer die Wahrheit liebt, hat einen Weg, dem er folgen kann

Nächste:Kapitel 16. Die drei Arten von Glauben an den praktischen Gott

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