14. Die brutale Verfolgung durch die KPCh stärkt nur meine Liebe zu Gott

Von Li Zhi, Provinz Liaoning

Im Jahr 2000 hatte ich das Glück, das Evangelium des Königreichs des Allmächtigen Gottes zu hören. Indem ich Gottes Worte las, entwickelte ich ein Verständnis für das Geheimnis der Namen Gottes, das Geheimnis von Gottes Menschwerdungen und die Wahrheiten in Bezug auf Dinge wie die drei Phasen von Gottes Werk, die Menschheit zu retten, und wie sie den Menschen gründlich verändern, reinigen und vervollkommnen. Ich erlangte Gewissheit darüber, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist, und ich nahm das Gottes Evangelium des Königreichs gerne an. Danach beteiligte ich mich aktiv am Kirchenleben, an der Verbreitung des Evangeliums und der Bezeugung Gottes. 2002 wurde ich in der Region für die Verkündigung des Evangeliums bekannt und war in ständiger Gefahr, von der KPCh-Polizei verhaftet zu werden. Ich hatte keine andere Wahl, als aus meiner Heimat zu fliehen, damit ich meinen Dienst weiterhin ausführen konnte.

Die KPCh-Regierung verwendet Telefone schon immer als Mittel, Christen zu überwachen und zu verhaften. Daher wagte ich es nicht, meine Familie anzurufen, nachdem ich von zu Hause weggegangen war. Anfang 2003 war ich fast ein Jahr von meiner Familie getrennt gewesen. Deshalb ging ich zu meiner Schwiegermutter, um meinen Mann zu sehen, weil ich sie so sehr vermisste. Als er sah, dass ich zurückgekehrt war, rief der jüngere Bruder meines Mannes meine Mutter an und sagte ihr, ich sei im Haus meiner Schwiegermutter. Zu meiner Überraschung kamen drei Stunden später vier Polizisten des Städtischen Büros für Öffentliche Sicherheit in einem Polizeiauto zum Haus meiner Schwiegermutter. Sobald sie das Haus betreten hatten, sagten sie grimmig zu mir: „Wir sind vom Städtischen Büros für Öffentliche Sicherheit. Du bist Li Zhi, richtig? Du bist seit fast einem Jahr auf unserer Fahndungsliste, und jetzt haben wir dich endlich! Du kommst mit uns!“ Ich hatte unglaubliche Angst, und ich betete ununterbrochen in meinem Herzen zu Gott: „Oh, Allmächtiger Gott! Die KPCh-Regierung nimmt mich heute mit Deiner Erlaubnis fest. Aber ich bin von so geringer geistlicher Größe, und ich fühle mich zaghaft und ängstlich. Bitte führe mich und beschütze mich und gib mir Glauben und Kraft. Ganz gleich, wie sie mich behandeln, ich möchte auf Dich vertrauen und Zeugin sein. Ich gehe lieber ins Gefängnis, als ein Judas zu sein und Dich zu verraten!“ Nach dem Gebet dachte ich an diese Worte Gottes: „Seine Disposition ist das Symbol Seiner Autorität und all dessen, was gerecht, schön und gut ist. Außerdem ist sie sowohl ein Symbol dafür, dass Gott nicht von der Finsternis oder irgendeiner feindlichen Macht unterdrückt oder angegriffen werden kann[a], als auch ein Symbol dafür …“ („Es ist sehr wichtig, Gottes Disposition zu verstehen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Das stimmt“, dachte ich bei mir. „Gott hat Souveränität und herrscht über alle Dinge. In den letzten Jahren hat die KPCh-Regierung alles in ihrer Macht Stehende getan, um die Verbreitung von Gottes Evangelium des Königreichs zu stören und zu behindern, und dennoch sind diejenigen aller Religionen und Konfessionen, die aufrichtig an Gott glauben und Gottes Stimme hören, vor Seinen Thron zurückgekehrt, um Seine Errettung in den letzten Tagen anzunehmen. Daraus wird deutlich, dass keine Macht Gottes Werk aufhalten kann, und kein Mensch kann sich ihm in den Weg stellen. Obwohl ich jetzt in die Hände der KPCh-Polizei gefallen bin, sind sie selbst in Gottes Hand, und mit Gott an meiner Seite gibt es nichts zu fürchten!“ Gottes Worte gaben mir Glauben und Kraft, und ich begann mich allmählich zu beruhigen.

Ich wurde in einen Verhörraum gebracht, nachdem wir im Städtischen Büro für Öffentliche Sicherheit angekommen waren. Die Polizei nahm mir den Gürtel weg, sie entfernten Kleidung, Schuhe und Socken und durchsuchte mich dann. Danach schrie einer der Polizisten: „Mach einfach schnell und erzähl uns alles, was du weißt. Seit wie vielen Jahren bist du Gläubige? Wer hat es dir gepredigt? Wer sind deine Gemeindeleiter? Wie vielen Leuten hast du es gepredigt? Was machst du in der Kirche?“ Ich beantwortete seine Fragen nicht, was ihn vor den anderen beschämte, und er schrie voller Zorn: „Wenn du nicht anfängst zu reden, haben wir viele Möglichkeiten, dich zum Reden zu bringen!“ Während er das sagte, zerrte er mich aggressiv vom Stuhl auf den Boden. Zwei Beamte traten auf meine Beine, während zwei andere hart auf meinen Rücken stampften. Mein Kopf schlug beinah auf den Boden auf, und es fiel mir schwer, Luft zu holen. Dann nahm einer der Polizisten einen Bleistift und zog ihn leicht an meinen Fußwölbungen hin und her, womit er mir gleichzeitig weh tat und mich kitzelte. Es war unerträglich. Es war so schwer zu atmen, dass ich kurz davor war zu ersticken, und die Angst vor dem Tod überkam mich. Einer von ihnen fuhr fort, mir zu drohen: „Wirst du reden oder nicht? Wenn nicht, werden wir dich zu Tode foltern!“ Ich hatte angesichts der Qualen und Einschüchterung dieser Polizeibande wirklich große Angst. Ich machte mir Sorgen, dass sie mich zu Tode foltern würden. Alles, was ich tun konnte, war, weiter zu Gott zu beten und Ihn zu bitten, mir Glauben und Kraft zu gewähren und mich zu beschützen, damit ich Zeugin sein könnte und niemals ein Judas werden und Ihn verraten würde. Nach dem Gebet kamen mir diese Worte Gottes in den Sinn: „Der Glaube ist wie eine Holzbrücke: Wer auch immer den Tod fürchtet, wird Schwierigkeiten haben, sie zu überqueren, wer jedoch bereit ist sich zu opfern, kann sorglos über sie hinweggehen. Wenn der Mensch zaghafte und ängstliche Gedanken hat, wird er von Satan getäuscht. Er fürchtet, dass wir die Brücke des Glaubens überqueren werden, um in Gott einzutreten“ („Kapitel 6“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Inspiriert von Gottes Worten, fühlte ich sofort, wie Kraft in mir aufstieg, und ich erkannte, dass meine Scheu und Angst vor dem Tod das Ergebnis von Satans Spielereien mit mir waren. Die KPCh-Regierung hoffte vergeblich, mich grausamer Folter auszusetzen sei ein geeignetes Mittel, mich zu zwingen, ihrer despotischen Macht nachzugeben, mich dazu zu bringen, die Kirche zu verraten und ein gottverräterischer Judas zu werden, weil ich Angst hatte zu sterben oder keine Schmerzen erleiden wollte. Auf keinen Fall konnte ich es zulassen, dass Satans gerissener Plan Erfolg hatte, und ich beschloss, selbst auf Kosten meines eigenen Lebens Zeugin für Gott zu sein. Die Polizei folterte mich weiterhin auf die gleiche Weise, aber ich hatte keine solche Angst mehr. Ich wusste sodann, dass dies Gott war, der mir Seine Barmherzigkeit und Seinen Schutz zeigte, und ich war Ihm unglaublich dankbar.

Zwei der Polizisten fesselten mich dann wieder mit Handschellen an den Stuhl und stellten mir wieder die gleichen Fragen. Als sie sahen, dass ich immer noch keine Antwort gab, verstärkten sie die Folter. Sie zogen meine Arme auseinander, dann gewaltsam hinter meinen Rücken und nach oben. Sofort fühlten sie sich an, als würden sie brechen, und der reißende Schmerz ließ mich am ganzen Körper in Schweiß ausbrechen. Unwillkürlich stieß ich einen Schrei aus. Dann zogen sie meine Beine hoch, sodass meine Füße oberhalb meines Kopfes waren, und zogen dann meine Beine in entgegengesetzte Richtungen. Die stechenden Schmerzen, die das verursachte, ließen mich fast ohnmächtig werden. In meinem Herzen betete ich einfach weiter zu Gott: „Oh, Allmächtiger Gott! Bitte gewähre mir Glauben und Kraft und die Entschlossenheit, diesen Schmerz auszuhalten. Mögest Du meine feste Unterstützung sein, die meinem Geist Kraft verleiht. Ganz gleich, welche grausamen Tricks diese Dämonenbande an mir anwendet, ich werde immer auf Dich vertrauen und Zeugin sein.“ Nachdem ich gebetet hatte, erschien eine Hymne von Gottes Worten in meinem Geist: „Während sie sich Prüfungen unterziehen, ist es normal, dass Menschen schwach sind oder dass sie Negativität in sich haben oder dass es ihnen an Klarheit in Bezug auf Gottes Willen oder ihren Weg für die Praxis fehlt. Aber auf jeden Fall musst du an Gottes Arbeit glauben und darfst Gott nicht leugnen, so wie Hiob. … Auf diese Weise sind es der Glaube und die Ansprüche der Menschen, die vervollkommnet werden. Du kannst es nicht berühren oder sehen; unter diesen Umständen ist dein Glaube erforderlich. Der Glaube der Menschen ist dafür erforderlich, wenn etwas mit dem bloßen Auge nicht gesehen werden kann, wenn du deine eigenen Vorstellungen nicht loslassen kannst. Wenn dir Gottes Arbeit nicht klar ist, dann ist es dein Glaube, der erforderlich ist, und dass du eine feste Haltung einnimmst und als Zeuge einstehst. Als Hiob diesen Punkt erreichte, erschien ihm Gott und sprach zu ihm. Das heißt, dass du nur aus deinem Glauben heraus imstande sein wirst, Gott zu sehen, und wenn du Glauben hast, wird Gott dich vervollkommnen“ („Prüfungen verlangen Glauben“ in Folge dem Lamm und singe neue Lieder). Gottes Worte gaben mir großen Glauben und Kraft. Ich dachte an die immensen Prüfungen, die Hiob durchmachte, als sein ganzer Körper von schmerzhaften Geschwüren geplagt wurde und er schreckliche Schmerzen litt. Und doch war er trotz seines Schmerzes noch immer in der Lage, Gottes Willen zu suchen. Er sündigte nicht mit seinen Worten oder verleugnete Gott, stattdessen gehorchte er Gott und pries Gottes heiligen Namen. Hiob besaß wahren Glauben und Ehrfurcht vor Gott, und deshalb war er in der Lage, für Gott Zeuge zu sein und Satan ganz und gar zu beschämen und zu besiegen – schließlich erschien Gott und sprach zu ihm. Auch die Not und die Prüfung, die mir jetzt widerfahren waren, waren von Gott erlaubt worden. Obwohl ich Gottes Willen nicht vollständig verstand und mein Fleisch unter extremen Schmerzen litt, war es doch Gott, der das letzte Wort darüber hatte, ob ich lebte oder starb, und ohne Seine Erlaubnis konnte mir die Polizei niemals das Leben nehmen, ganz gleich, wie sehr sie mich folterten. Diese Polizisten sahen nach außen hin wild aus, aber vor Gott waren sie bloß Papiertiger, bloß Werkzeuge in Gottes Händen. Gott verwendete ihre Brutalität und Verfolgung, um meinen Glauben zu vervollkommnen, und ich wollte Gott ergeben bleiben, mich ganz in Seine Hände geben und darauf vertrauen, dass Gott Satan besiegt, und die Polizisten nicht länger fürchten.

Die Polizei folterte mich wiederholt. Als einer der Polizisten sah, dass ich immer noch nicht redete, nahm er ein weißes, etwa 50 cm langes Stahllineal und begann, mir damit brutal ins Gesicht zu schlagen. Ich habe keine Ahnung, wie oft er mich damit schlug. Mein Gesicht schwoll an und brannte vor Schmerz. Alles, was ich sehen konnte, waren Sterne, die vor meinen Augen schwebten, und mein Kopf brummte. Zwei der Polizisten stampften dann mit den Absätzen ihrer Lederschuhe auf meine Oberschenkel. Jeder Tritt brachte mir unsägliche Schmerzen. In meinem Leiden konnte ich nur ernsthaft in meinem Herzen Gott anrufen und Ihn bitten, mich zu beschützen, damit ich die grausame Folter überstehen könnte, die mir von der Polizei der KPCh zugefügt wurde.

Am nächsten Morgen um 8 Uhr betrat der Leiter der Kriminalpolizeibrigade den Verhörraum. Als er erfuhr, dass die Polizei nicht imstande gewesen war, Informationen aus mir herauszubekommen, sagte er grimmig: „Du weigerst dich also zu reden, was? Hm! Das werden wir sehen!“ Und dann ging er. An jenem Nachmittag kam ein feister Beamter mit einem Ausweis in der Hand auf mich zu und fragte: „Kennst du diese Person?“ Ich sah sofort, dass es eine Kirchenschwester aus dem gleichen Dorf wie ich war. Ich dachte mir: „Ganz gleich, was passiert, ich darf meine Schwester nicht verraten.“ Und daher antwortete ich: „Nein, ich kenne sie nicht.“ Seine Augen verengten sich, und er hob einen Elektrostock auf, der auf dem Tisch lag. Er schwenkte ihn vor meinem Gesicht herum und sagte drohend: „Du bist ein störrischer Mensch. Wir wissen, dass du eine Leiterin in der Kirche bist, also gib’s zu! Wie viele Mitglieder gibt es in deiner Kirche? Wo ist das Geld der Kirche? Wenn du es mir nicht sagst, gebe ich dir eine Kostprobe von diesem Elektrostock!“ Als ich das bösartige Gesicht des Polizisten betrachtete, hatte ich schreckliche Angst und sprach hastig ein stilles Gebet zu Gott. Genau dann kamen mir Gottes Worte in den Sinn: „Fürchte dich nicht, der Allmächtige Gott der Heerscharen wird gewiss mit dir sein; Er hält euch den Rücken frei und Er ist euer Schild“ („Kapitel 26“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte waren voller Autorität und gaben mir Glauben und Kraft, und ich spürte sofort, dass ich etwas hatte, worauf ich mich stützen konnte. Ich dachte bei mir: „Gott ist allmächtig, und ganz gleich, wie teuflisch Satan und Dämonen sind, sind sie nicht auch in Gottes Händen? Mit dem Allmächtigen Gott als meine feste Unterstützung habe ich nichts zu fürchten!“ Ich antwortete daher ganz locker: „Ich weiß nichts.“ Der feiste Polizist sagte hämisch: „Das bekommt du dafür, dass du nichts weißt!“ Als er das sagte, berührte er meine Handschellen mit dem Elektrostock, und ein starker Stromstoß schoss in einer unerträglich schmerzhaften Welle durch meinen ganzen Körper – die Qual war unbeschreiblich. Der Polizist verpasste mir weiterhin Stromschläge mit dem Taser, und gerade, als ich es fast nicht mehr aushalten konnte, geschah ein Wunder: Dem Gerät ging der Strom aus! Ich hatte Gottes Allmacht und Souveränität miterlebt, und ich hatte die Erfahrung gemacht, dass Gott immer an meiner Seite ist, über mich wacht, mich beschützt und meine Schwäche berücksichtigt. Mein Glaube nahm zu, und meine Entschlossenheit, für Gott Zeugin zu sein, wurde gestärkt.

Als die Polizei später sah, dass ich immer noch nicht reden würde, wechselten sie sich paarweise ab, um mich zu überwachen. Sie ließen mich nicht essen, trinken oder gar schlafen. In dem Moment, in dem ich anfing einzunicken, schlugen und traten sie mich in der Hoffnung, dies würde meinen Willen brechen würde. Gott führte mich jedoch, ihre hinterhältigen Pläne zu durchschauen, und ich betete still zu Gott, sang Hymnen in meinem Geist und dachte über Gottes Worte nach, und ehe ich mich versah, erstarkten meine Lebensgeister. Diese Polizisten andererseits tranken ständig Kaffee und waren dennoch so müde, dass sie immer wieder gähnten. Einer von ihnen sagte erstaunt: „Sie muss eine Art magische Kraft haben, die ihr diese Ausdauer gibt. Wie sonst treibt sie all diese Energie auf?“ Als ich den Polizisten das sagen hörte, lobte ich immer wieder die große Kraft Gottes, denn ich wusste in meinem Herzen sehr gut, dass all dies auf die Führung durch Gottes Worten zurückzuführen war und dass es Gottes eigene Lebenskraft war, die mich aufrechterhielt und mir Glauben und Kraft gewährte. Obwohl ich damals nicht wusste, welche anderen Arten von grausamer Folter die Polizei für mich auf Lager hatte, hatte ich den Glauben, auf Gott zu vertrauen, um den kommenden Verhören entgegenzusehen, und ich beschloss: Ich werde mich niemals der despotischen Macht der KPCh-Regierung unterwerfen, sondern ich werde Zeugnis ablegen für Gott!

Am Abend des dritten Tages schenkte mir der Leiter der Kriminalpolizeibrigade eine Tasse heißes Wasser ein und sagte, Besorgnis vortäuschend: „Sei jetzt nicht dumm. Jemand anderes hat dich bereits verraten. Was bringt es also, all das für andere Menschen auszuhalten? Sag mir einfach alles, was du weißt, und ich verspreche, dich gehen zu lassen. Dein Sohn ist noch jung und braucht die Liebe seiner Mutter. Du könntest ein gutes Leben haben, und dennoch verschwendest du es, indem du an irgend so einen Gott glaubst! Gott kann dich nicht retten, aber wir können es. Wir können dir bei allen Schwierigkeiten helfen, die du vielleicht haben wirst, und wir können dir helfen, einen guten Job zu finden, wenn du hier rauskommst …“ Als ich ihm zuhörte, musste ich an meinen kleinen Sohn denken und fragte mich, wie es ihm seit meiner Verhaftung ergangen war. Würden meine ungläubigen Freunde und Verwandten ihn verspotten? Würden ihn seine Klassenkameraden in der Schule schikanieren? Gerade als ich anfing schwach zu werden, erleuchtete mich Gott mit einer Passage Seiner Worte: „Ihr müsst wachen und jeden Moment warten, und ihr müsst noch mehr vor Mir beten. Ihr müsst die verschiedenen Verschwörungen und die raffinierten Pläne Satans erkennen, den Geist kennen, Menschen kennen und alle möglichen Menschen, Angelegenheiten und Dinge unterscheiden können“ („Kapitel 17“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Inspiriert von Gottes Worten, kam ich zu der klaren Erkenntnis, dass Satan meine Gefühle für meine Familie verwendete, um mich dazu zu verlocken, Gott zu verraten. Satan wusste, dass ich meinen Sohn am meisten von allem liebte, und verwendete die Polizei als sein Sprachrohr, um mich anzugreifen und in Versuchung zu führen und aus Liebe zu meinem Sohn meine Brüder und Schwestern zu verraten. Ich würde dann ein gottverräterischer Judas werden, der am Ende von Gott verflucht und bestraft würde – Satan ist so heimtückisch und bösartig! Ich dachte darüber nach, dass ich nicht bei meinem Sohn sein konnte, um mich um ihn zu kümmern, aber war das nicht alles, weil die KPCh-Regierung der Feind Gottes war und weil sie Christen fieberhaft verhaftet und verfolgt? Und doch sagte die Polizei, es liege daran, dass ich an Gott glaubte. Stellten sie damit nicht die Wahrheit auf den Kopf und verzerrten die Tatsachen? Die KPCh-Regierung ist so schamlos und böse! Ganz gleich, was der Polizist sagte, ich schenkte ihm daher keinerlei Beachtung. Als er einsah, dass ich weder vom Zuckerbrot noch von der Peitsche beeinflusst werden konnte, stolzierte er verärgert davon. Unter der Führung und dem Schutz Gottes hatte ich erneut die Versuchungen Satans gemeistert.

Es war nach 20 Uhr am gleichen Abend, als der feiste Polizist mit einem großen Elektrostock in der Hand und drei hinter ihm herlaufenden Untergebenen zurückkam. Sie brachten mich in einen Fitnessraum und zogen mich aus (ließen mir nur die Unterwäsche), dann banden sie mich mit einem Seil an ein Laufband. Wenn ich ihre Gesichter betrachtete, eines bösartiger als das andere, fühlte ich mich unglaublich angstvoll und hilflos, und ich hatte keine Ahnung, welch grausame Folter sie mir als Nächstes zufügen würden oder wie lange es dauern würde. Ich fühlte mich so schwach in diesem Moment und fing an, Gedanken an den Tod zu haben. Aber sofort wusste ich, dass diese Gedanken falsch waren, und so betete ich eilig und rief Gott an: „Oh, Allmächtiger Gott! Du kennst mein Herz, und ich möchte kein Judas sein, der Dich verrät und als Verräter in die Geschichte eingeht. Aber meine geistliche Größe ist so gering, und ich fühle mich angesichts dieser Misshandlung so gequält und schwach – ich fürchte, ich werde es nicht aushalten und werde Dich verraten. Oh Gott! Bitte beschütze mich und gewähre mir Glauben und Kraft. Bitte sei bei mir, führe und leite mich und befähige mich, während dieser grausamen Folter Zeugin zu sein.“ Nachdem ich gebetet hatte, dachte ich an Gottes Worte, die lauten: „Somit müsst ihr während dieser letzten Tage vor Gott Zeugnis ablegen. Ungeachtet dessen wie groß euer Leid ist, solltet ihr bis zum Ende gehen, und sogar mit eurem letzten Atemzug müsst ihr Gott noch treu sein und euch Gottes Herrschaft unterwerfen; nur dies ist wahre Liebe zu Gott, und nur dies ist das starke und überwältigende Zeugnis“ („Nur durch die Erfahrung schmerzhafter Prüfungen kannst du die Lieblichkeit Gottes kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte brachten mir Trost und Ermutigung. Durch sie verstand ich, dass Gott es zuließ, dass mir diese grausame Folter zugefügt wurde, um in mir wahren Glauben und wahre Liebe zu schmieden, damit ich während meines Leidens weiterhin Gott ergeben bleiben, mich Gottes Orchestrierungen und Fügungen unterwerfen und Zeugin sein konnte, indem ich mich auf Gottes Worte stützte, ganz gleich, wie groß die Prüfung oder wie schrecklich der Schmerz war. Nachdem ich Gottes Willen verstanden hatte, stiegen sofort der Mut und die Entschlossenheit in mir auf, Satan bis zum bitteren Ende zu bekämpfen, und ich fasste diesen Vorsatz: Ganz gleich, welche Folterung ich noch durchmachen muss, ich möchte weiterleben, und ganz gleich, wie groß mein Leiden wird, ich werde Gott bis zu meinem allerletzten Atemzug folgen!

Genau in jenem Moment kam der feiste Polizist herüber, eine Zigarette hing aus seinem Mund, und fragte: „Wirst du reden oder nicht?“ Entschlossen antwortete ich: „Du kannst mich totschlagen, ich weiß trotzdem nichts.“ Wütend schleuderte er seine Zigarette auf den Boden, und schäumend vor Wut rammte er mir immer wieder den Elektrostock in den Rücken und die Oberschenkel. Die entsetzlichen Schmerzen ließen mich am ganzen Körper in kalten Schweiß ausbrechen, und ich schrie nur immer wieder jämmerlich. Während er den Schlagstock in mich stieß, brüllte er: „Das hast du davon, dass du nicht redest! Ich werde dich zum Schreien bringen, und wir werden sehen, wie lange du durchhältst!“ Die anderen Beamten im Raum, die an der Seite standen, lachten heiser und sagten: „Wieso kommt dein Gott nicht, um dich zu retten?“ Sie sagten auch viele andere Dinge, die Gott lästerten. Als ich ihre dämonischen Gesichter sah, rief ich eindringlich zu Gott, mir den Glauben und die Kraft zu gewähren, den Schmerz zu ertragen, damit Satan das Lächeln verging. Nach dem Beten presste ich die Lippen zusammen und weigerte mich, einen weiteren Laut von mir zu geben, ganz gleich, wie sehr sie mich quälten. Sie verpassten mir laufend Stromschläge. Als ein Elektrostock keinen Strom mehr hatte, tauschten sie ihn gegen einen anderen aus, und ich wurde gefoltert, bis mein Geist nur noch verschwommen war und es schien, der Tod sei dem Leben vorzuziehen. Ich konnte keinen Muskel bewegen, und als sie sahen, wie regungslos ich war, dachten sie, ich sei ohnmächtig geworden. Sie schütteten kaltes Wasser über mich, um mich aufzuwecken, und fuhren dann fort, mir Stromschläge zu verpassen. In meinem Schmerz dachte ich an Gottes Worte, die lauten: „Diese Bande von Komplizen![1] Sie kommen unter die Sterblichen um sich dem Vergnügen hinzugeben und Verwirrung zu stiften. Ihre Störung verursacht Wankelmut in der Welt und bringt Panik in das Herz des Menschen …. Sie wünschen sogar als Tyrannen die Macht auf Erden zu übernehmen. Sie verhindern die Arbeit Gottes, so dass sie kaum vorankommt und halten den Menschen wie hinter Mauern aus Kupfer und Stahl. Sie haben so viele Sünden begangen und so viel Ärger verursacht, mit was anderem könnten sie dann rechnen, als auf die Züchtigung zu warten? Dämonen und böse Geister sind auf der Erde Amok gelaufen und haben den Willen und die mühselige Arbeit Gottes abgeriegelt und dadurch unzugänglich gemacht. Welch eine Todsünde! Wie könnte Gott nicht besorgt sein? Wie könnte Gott nicht zornig sein? Sie verursachen ernsthafte Behinderung und Widerstand für Gottes Arbeit. Zu aufständisch! Diese großen und kleinen Dämonen sind durch die Kraft des mächtigeren Teufels sogar überheblich geworden und fangen an Wellen zu schlagen“ („Arbeit und Eintritt (7)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Die Erleuchtung durch Gottes Worte erlaubte mir, das wahre Gesicht der KPCh-Regierung deutlich zu sehen. Sie hasst die Wahrheit und Gott zutiefst, und sie hat große Angst davor, dass sich die Worte des Allmächtigen Gottes immer weiter ausbreiten würden. Um ihre Herrschaft für immer aufrechtzuerhalten, tut sie alles, was sie kann, um die Verbreitung von Gottes Evangelium des Königreichs zu unterbinden, und sie macht vor nichts Halt, um die Auserwählten Gottes zu verhaften, zu foltern und brutal zu behandeln. Die KPCh-Regierung fällt über uns Gläubige her und verfolgt uns auf diese Weise, weil sie Gottes Werk in den letzten Tagen zerstören will. Sie tut es in dem Versuch, religiösen Glauben vollständig auszurotten, die Menschen daran zu hindern, an Gott zu glauben und Ihm zu folgen, und China in eine atheistische Zone zu verwandeln, wodurch sie ihr wahnsinniges Ziel erreicht, das chinesische Volk in alle Ewigkeit zu kontrollieren. Trotz der Tatsache, dass die KPCh-Regierung nach außen hin behauptet, es gebe „Glaubensfreiheit“ und „die Bürger Chinas genießen gesetzmäßige Rechte“, sind dies alles glatte Lügen, die darauf abzielen, Menschen zu betrügen, zu täuschen und zu umgarnen, und es sind Tricks, um ihre bösen Methoden zu verschleiern! Die KPCh-Regierung verhält sich pervers und handelt gegen den Himmel, und ihr Wesen ist das des Teufels Satan, eines Feindes Gottes! Genau in jenem Moment musste ich unbedingt im Stillen einen Vorsatz fassen: Ich darf nicht zulassen, dass der mühevolle Preis, den Gott für mich gezahlt hat, vergeblich gewesen ist. Ich muss Entschlossenheit und ein Gewissen haben, und ganz gleich, welch grausame Folter ich noch ertragen muss, ich werde immer für Gott Zeugin sein. Genau in dem Moment stieg ein unglaubliches Gefühl von Recht und Gerechtigkeit in mir auf, und ich spürte Gott an meiner Seite, der mir Kraft gab. Ganz gleich, wie die Polizisten mir Stromschläge verpassten, ich spürte danach keinen Schmerz mehr. Ich hatte erneut Gottes wunderbare Taten miterlebt. Mir wurde Gottes Gegenwart zutiefst bewusst, dass Gott es war, der mich beschützte und über mich wachte. Die Polizisten folterten mich vier Stunden lang, erhielten aber trotzdem keine Informationen von mir. Da sie keine anderen Möglichkeiten hatten, konnten sie nichts anderes tun, als mich vom Laufband loszubinden. Ich hatte kein bisschen Kraft mehr irgendwo in meinem Körper, und ich plumpste auf den Boden. Zwei Polizisten zerrten mich in den Verhörraum zurück und setzten mich auf einen Stuhl, dann fesselten sie mich mit Handschellen an ein Zentralheizungsrohr. Als ich sah, dass die Luft raus war aus ihnen, konnte ich mich nicht davon abhalten, Gott Dank und Lob auszusprechen: „Oh, Allmächtiger Gott! Ich habe Deine Allmacht und Souveränität erfahren und ich erkenne, dass Deine Lebenskraft alle anderen Mächte besiegen kann. Dank sei Gott!“

Am vierten Tag kamen fünf Polizisten in den Verhörraum. Einer von ihnen trug einen Elektrostock und ließ ihn vor Elektrizität knistern. Tage brutaler Folter hatten mich beim Anblick eines Schlagstocks, der dieses schreckliche blaue Licht ausstrahlte, mit Entsetzen erfüllt. Ein Beamter, der mich vorher noch nicht vernommen hatte, kam und stellte sich vor mich, stieß mich mit dem Elektrostock an und sagte: „Ich höre, du bist eine Nuss, die schwer zu knacken ist. Heute werde ich genau sehen, wie hart du bist. Ich glaube nicht, dass wir dich nicht hinbekommen können. Wirst du reden oder nicht? Wenn nicht, dann wirst du noch heute dein Ende finden!“ Ich antwortete und sagte: „Ich weiß nichts.“ Dies brachte ihn in Verlegenheit und machte ihn wütend, und er zerrte mich gewaltsam vom Stuhl auf den Boden und hielt mich dort fest. Ein anderer Polizist schob den Elektrostock unter mein Hemd und schrie, als er meinem Rücken einen Stromschlag verpasste: „Wirst du reden oder nicht? Falls nicht, werden wir dich umbringen!“ Angesichts ihrer Brutalität und ihrer scheußlichen, anzüglich grinsenden Gesichter konnte ich nicht anders, als in einen Zustand des Entsetzens hinabzugleiten, und ich rief eilig Gott an: „Oh, Allmächtiger Gott! Bitte führe mich! Bitte gewähre mir wahren Glauben und Kraft!“ Die Polizei verpasste mir weiter Stromschläge, während ich ununterbrochen heulte. Es fühlte sich an, als würde alles Blut in meinem Körper in meinen Kopf strömen, und es tat so weh, dass ich schweißbedeckt war und fast ohnmächtig wurde. Als die Polizei einsah, dass ich immer noch nicht reden würde, begann sie mich vor Wut zu verfluchen. Etwas später, als ich kurz davor war, das Bewusstsein zu verlieren, zerrten sie mich hoch und fesselten mich wieder an den Stuhl, woraufhin zwei von ihnen sich darin abwechselten, mich zu überwachen, um sicherzustellen, dass ich nicht einschlief. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich vier Tage und Nächte lang nichts gegessen, kein Wasser getrunken und nicht geschlafen. Zusammen mit der grausamen Folter, die sie mir zufügten, hatte mein Körper seinen schwächsten Zustand erreicht. Mir war kalt und ich war hungrig, und der Schmerz, der sowohl daher rührte, dass ich Hunger litt, als auch, dass mir eiskalt war, ging einher mit dem pochenden Schmerz meines verwundeten Körpers – ich hatte das Gefühl, mein Leben nähere sich seinem Ende. In meinem äußerst geschwächten Zustand tauchte eine Zeile von Gottes Worten in meinem Geist auf: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht“ (Matthäus 4,4). Als ich darüber nachdachte, verstand ich, dass nur die Worte Gottes mir Beistand leisten konnten, um in einer solchen Situation wie dieser weiterzuleben, während ich gleichzeitig auch erkannte, dass Gott genau diese Situation verwendete, um meinen Eintritt in diesen Aspekt der Wahrheit zu perfektionieren. Als ich darüber immer wieder nachdachte, vergaß ich, ohne es zu merken, ganz mein Leiden, meinen Hunger und die Kälte.

Am fünften Tag sah die Polizei, dass ich weiterhin unerschütterlich schwieg, stieß hämische Drohungen aus und sagte: „Warte nur, bis du verurteilt worden bist. Du wirst mindestens sieben Jahre bekommen, aber es gibt immer noch eine Chance, es zu vermeiden, wenn du jetzt anfängst zu reden!“ Ich sprach dann still ein Gebet zu Gott: „Oh, Allmächtiger Gott! Die KPCh-Polizei sagt, sie werden mich zu sieben Jahren Gefängnis verurteilen, aber ich weiß, dass sie nicht das letzte Wort haben, da mein Schicksal in Deinen Händen liegt. Oh Gott! Lieber säße ich für den Rest meines Lebens im Gefängnis und bliebe auf dem wahren Weg, als Dich jemals zu verraten!“ Danach versuchte die Polizei, mich dazu zu verleiten, Gott zu verraten, indem sie meinen ungläubigen Ehemann hereinbrachte. Als er sah, dass ich Handschellen trug und Platzwunden und blaue Flecken am ganzen Körper hatte, sagte er mit unglücklicher Miene zu mir: „Handschellen habe ich bisher nur im Fernsehen gesehen. Ich hätte nie gedacht, dass ich sie an dir sehen würde.“ Als ich ihn dies sagen hörte und seinen traurigen Gesichtsausdruck sah, betete ich eilig zu Gott und bat Ihn, mich zu beschützen, damit ich nicht wegen meiner Gefühle für meine Familie in Satans Falle tappte. Nachdem ich gebetet hatte, sagte ich ruhig zu meinem Mann: „Ich glaube an Gott, ich stehle nicht und raube keine Menschen aus. Ich gehe bloß zu Versammlungen, lese Gottes Worte und versuche, ein ehrlicher Mensch zu sein, wie Gott es verlangt. Ich habe kein Verbrechen begangen, aber sie wollen mich zu einer Freiheitsstrafe verurteilen.“ Mein Mann antwortete: „Ich werde einen Anwalt für dich suchen.“ Als sie sahen, dass mein Mann nicht versuchte, mich zur Herausgabe von Informationen über die Kirche und meine Brüder und Schwestern zu bewegen, sondern mir stattdessen anbot, einen Anwalt für mich zu engagieren, zerrten ihn die Polizisten aus dem Raum. Ich wusste, dass es Gott war, der mich beschützte, weil meine Gefühle für meine Familie sehr tief waren. Wenn mein Mann etwas gesagt hätte, das Sorge um meinen körperlichen Zustand gezeigt hätte, dann weiß ich nicht, ob ich in der Lage gewesen wäre, stark zu bleiben. Es war die Führung und der Schutz Gottes, die es mir ermöglichten, die Versuchung Satans zu überwinden.

Die Polizei sah ein, dass sie mich nicht überrumpelt hatte, und sie sagten geifernd vor Wut: „Wir geben dir in einer Minute eine Spritze, die dich verrückt machen wird. Dann werden wir dich gehen lassen, und du wirst nicht einmal sterben können!“ Ich verfiel sofort in einen Zustand von Angst, und wieder ergriff mich Entsetzen. Ich dachte darüber nach, wie grausam und böse die KPCh-Regierung ist: Sobald sie jemanden verhaften, der Verantwortung in der Kirche hat, und sie auch nach grausamen Schlägen und Folterungen immer noch nichts über die Kirche aus ihn herausbekommen können, injizieren sie ihm gewaltsam Drogen, die ihn verrückt machen und ihn schizophren werden lassen – einige Brüder und Schwestern sind auf diese Weise von der KPCh-Regierung grausam gefoltert und verfolgt worden. Bei diesem Gedanken begann mein Herz in meiner Brust zu pochen, und ich fragte mich: „Werde ich wirklich von diesen KPCh-Lakaien gequält werden, bis ich den Verstand verliere und schließlich wie eine Wahnsinnige umherirre?“ Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr Angst bekam ich, und ich konnte nicht verhindern, dass der kalte Schweiß meinen Körper durchtränkte. Eilig betete ich zu Gott und rief in an: „Oh, Allmächtiger Gott! Die KPCh-Lakaien wollen mir Drogen injizieren, um mich in den Wahnsinn zu treiben, und ich fürchte, ich werde zu einer Geistesgestörten werden. Oh Gott! Obwohl ich weiß, dass ich für Dich Zeugin sein soll, fühle ich mich gerade so verzagt und ängstlich. Oh Gott! Bitte beschütze mein Herz und gewähre mir wahren Glauben, damit ich Dir mein Leben und meinen Tod anvertrauen und mich Deinen Orchestrierungen und Fügungen unterwerfen kann.“ Genau in jenem Moment kamen mir die Worte des Herrn Jesus in den Sinn: „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, und die Seele nicht können töten; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle“ (Matthäus 10,28). Die Worte des Herrn gaben mir Glauben und Kraft. „Ja“, dachte ich. „Diese Teufel können vielleicht meinen Körper töten und verstümmeln, aber sie können nicht meine Seele töten oder verstümmeln. Ohne Gottes Erlaubnis werde ich nicht verrückt werden, selbst wenn sie mir jene Drogen injizieren.“ Ich dachte dann an Gottes Worte, die lauten: „Wenn Menschen bereit sind, ihr Leben zu opfern, wird alles unbedeutend und niemand kann sich ihrer bemächtigen. Was könnte wichtiger sein als Leben? Auf diese Weise wird Satan unfähig, mehr in den Menschen zu tun, da gibt es nichts, was er mit dem Menschen tun kann“ („Kapitel 36“ von Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Als ich über Gottes Worte nachdachte, schwand die Angst langsam, die ich tief in mir fühlte, und ich spürte dieses Entsetzen nicht mehr. Stattdessen erlangte ich die Bereitschaft, mich in Gottes Hände zu geben und mich Gottes Souveränität zu unterwerfen, ob ich lebte oder starb und ob ich zu einer geistesgestörten oder debilen Person würde. Genau in dem Moment brachte ein Polizist die Nadel und die Droge und drohte mir mit den Worten: „Wirst du reden oder nicht? Wenn du nicht redest, injiziere ich dir das hier!“ Völlig ohne Angst sagte ich: „Mach, was du willst. Was auch immer geschieht, wird auf dich zurückfallen.“ Als er sah, dass ich keine Angst hatte, sagte er grausam: „Hol die mit dem AIDS-Virus! Wir werden ihr das spritzen.“ Da ich immer noch keine Angst zeigte, biss er wütend die Zähne zusammen und sagte: „Du Schlampe. Du bist zäher als Liu Hulan!“ Dann warf er die Nadel auf den Tisch. Ich fühlte mich freudig erregt. Nachdem ich miterlebt hatte, wie Gottes Worte mich geführt hatten, Satan erneut zu demütigen, musste ich Gott ein Dankesgebet darbringen. Am Ende wurde der Polizei klar, dass sie die gewünschten Informationen nicht aus mir herausbekommen würden, daher gingen sie niedergeschlagen davon.

Nachdem die Polizei alle ihre Karten ohne Erfolg ausgespielt hatte, blieb ihr nichts anderes, als mich in eine Untersuchungshaftanstalt zu stecken. Sobald ich dort ankam, stifteten die Gefängniswärter die anderen Gefangenen mit den Worten an: „Sie glaubt an den Östlichen Blitz. Heißt sie herzlich willkommen!“ Bevor ich Gelegenheit hatte zu reagieren, stürmten mehrere Gefangene auf mich zu und zerrten mich zur Toilette, und dann, nachdem sie mir die Kleider ausgezogen hatten, wuschen sie mich in eiskaltem Wasser. Jeder Topf mit kaltem Wasser, der über mich gegossen wurde, fühlte sich an wie ein Stein, der meinen Körper traf, eiskalt und schmerzhaft, und mir wurde so kalt, dass ich am ganzen Körper zitterte. Ich kauerte mich auf den Boden, den Kopf in den Händen, und rief immer wieder Gott in meinem Herzen an. Nach einer Weile sagte eine der Gefangenen: „Okay, okay, das ist genug. Ich will nicht, dass sie krank wird.“ Die Gefangenen, die diese Strafe an mir ausübten, hörten erst auf, als sie jene Gefangene dies sagen hörten. Als sie erfuhr, dass ich seit fünf Tagen nichts mehr gegessen hatte, gab sie mir zum Abendessen ein halbes Brötchen gedämpftes Maisbrot. Mir war sehr wohl bewusst, dass dies Gottes Rücksicht auf meine Schwäche war, diese Gefangene dazu zu bewegen, mir zu helfen. Ich erkannte, dass Gott immer bei mir war, und ich dankte Gott von ganzem Herzen für Seine Barmherzigkeit und Rettung.

In der Untersuchungshaftanstalt lebte ich mit allen möglichen anderen Gefangenen zusammen. Jede unserer drei Mahlzeiten bestand aus einem Stück gedämpftes Maisbrot und zwei Streifen gesalzener Rübe, oder es war eine Schüssel Kohlsuppe mit darin schwimmenden Käfern und fast keinem Kohl. Einmal in der Woche erhielten wir eine Mahlzeit aus fein gemahlenem Korn, das trotzdem bloß ein faustgroßes gedämpftes Brötchen war – es machte mich überhaupt nicht satt. Abgesehen vom Rezitieren der Gefängnisregeln erhielten wir an jenem Ort jeden Tag Arbeitsquoten für die Herstellung von kleinen Basteleien, die unmöglich zu erfüllen waren. Weil meine Hände durch die engen Handschellen beschädigt und ihnen so viele Stromschläge verpasst worden waren, dass ich alles Gefühl in ihnen verloren hatte und zudem die Basteleien, die wir anfertigen mussten, so klein waren, konnte ich sie nicht festhalten und war nicht in der Lage, meine riesige Arbeitslast zu erledigen. Da ich meine Arbeit nicht erledigt hatte, ließen die Gefängniswärter einmal die anderen Gefangenen mich die ganze Nacht über überwachen, um zu verhindern, dass ich einschlief. Ich wurde auch häufig bestraft, indem ich zum Wachdienst gezwungen wurde und nur vier Stunden pro Nacht schlafen durfte. Während dieser Zeit verhörte mich die KPCh-Polizei ständig weiter. Sie hatten sogar meinen Sohn dazu gebracht, mir einen Brief zu schreiben, um zu versuchen, mich dazu zu überlisten, Gott zu betrügen. Doch unter dem Schutz und der Führung Gottes konnte ich Satans hinterhältige Pläne durchschauen und immer wieder Zeugin sein. Trotz der Tatsache, dass es ihnen nicht gelungen war, irgendetwas Belastendes zu erhalten, wurde ich wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ angeklagt und zu drei Jahren Umerziehung durch Arbeit verurteilt.

Am 25. Dezember 2005 war meine Haftstrafe vollständig verbüßt, und ich wurde freigelassen. Nachdem ich diesen Kampf zwischen Gerechtigkeit und Bosheit erlebt hatte und obwohl ich sowohl an Körper als auch an Geist gelitten hatte, entwickelte ich ein Verständnis für viele Wahrheiten, und ich sah deutlich das sich Gott widersetzende, dämonische Wesen der KPCh-Regierung. Ich kam auch zu einem wirklichen Verständnis von Gottes Allmacht, Souveränität, Wunderbarkeit und Weisheit, und ich erfuhr wirklich Gottes Liebe für mich und Seine Errettung. Während diese Teufel mich folterten und verfolgten, war es die rechtzeitige Erleuchtung und Führung der Worte Gottes, die mir zuverlässig Beistand leisteten und die mir die Entschlossenheit und den Mut gaben, mit Satan bis zum bitteren Ende zu kämpfen. Als Satan alle Arten von gerissenen Plänen ausprobierte, mich in Versuchung zu führen und mich zum Verrat an Gott zu verleiten, war es Gott, der Seine Worte im letzten Moment einsetzte, um mich zu warnen und zu führen und mir den Staub aus den geistlichen Augen zu wischen, sodass ich Satans Pläne durchschauen und in meinem Zeugnis standhaft sein konnte. Als diese Dämonen mir so schreckliche Folterung zufügten, dass der Tod wünschenswert schien und mein Leben an einem Faden hing, wurden Gottes Worte zur Grundlage meines Überlebens. Sie verliehen mir enormen Glauben und Kraft und ermöglichten es mir, mich von dem Griff zu befreien, in dem mich der Tod hatte. All diese Dinge ermöglichten es mir, Gottes schönes und gütiges Wesen wirklich zu sehen – nur Gott liebt die Menschheit am meisten. Die KPCh-Regierung andererseits, diese Bande aus Satan und Dämonen, kann Menschen nur verderben, ihnen schaden und sie verschlingen! Angesichts der immer wilderen Angriffe der KPCh-Regierung auf die Kirche des Allmächtigen Gottes, bin ich fest entschlossen, diesem alten Teufel, der KPCh-Regierung, gänzlich zu entsagen, mein Herz Gott zu schenken und mein Möglichstes zu tun, um nach der Wahrheit zu streben und mich darum zu bemühen, Gott zu lieben. Ich werde Gottes Evangelium des Königreichs verbreiten und all jene vor Gott zurückbringen, die aufrichtig an Gott glauben, die sich nach der Wahrheit sehnen und die von der KPCh-Regierung so sehr getäuscht worden sind, damit ich es Ihm zurückzahlen möge, dass Er mich mit Seiner Errettung ehrte!

Fußnoten:

1. „Komplizen“ sind von der gleichen Art wie „eine Bande von Ganoven“.

a. Der Originaltext lautet „unfähig sein zu.“

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