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Zeugen des Christus der letzten Tage

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Frage 13: Die Bibel sagt: „Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig“ (Röm 10,10). Wir glauben, dass der Herr Jesus uns von unseren Sünden freigesprochen hat und uns durch den Glauben gerecht gemacht hat. Außerdem glauben wir, dass wenn jemand einmal errettet worden ist, dann ist er für immer errettet, und dass, wenn der Herr wiederkommt, wir sofort entrückt und in das Königreich des Himmels eintreten werden. Warum also bekundet ihr, dass wir Gottes Werk des Gerichts in den letzten Tagen akzeptieren müssen, ehe wir errettet und in das Königreich des Himmels gebracht werden können?

Antwort:

Alle Gläubigen denken: Der Herr Jesus erlöste uns, als Er am Kreuz starb, also sind wir bereits von allen Sünden befreit worden. Der Herr sieht uns nicht länger als Sünder. Wir sind durch unseren Glauben gerecht geworden und wenn wir erst einmal gerettet sind, sind wir für immer gerettet. Solange wir bis zum Ende durchhalten, werden wir, wenn der Herr wiederkehrt, direkt in das himmlische Königreich entrückt werden. Nun, ist das die Wahrheit? Hat Gott jemals irgendeinen Beweis in Seinen Worten erbracht, um diese Behauptung zu stützen? Wenn dieser Standpunkt nicht in Übereinstimmung mit der Wahrheit ist, was werden die Konsequenzen sein? Wir, die wir an den Herrn glauben, sollten Seine eigenen Worte als unsere Grundlage für alle Dinge verwenden. Dies gilt besonders, wenn es um die Frage geht, wie die Wiederkunft des Herrn zu behandeln ist. Unter keinen Umständen können wir Seine Wiederkunft nach den Vorstellungen und Einbildungen des Menschen behandeln. Die Folgen eines solchen Verhaltens sind zu schwerwiegend, um sie überhaupt in Erwägung zu ziehen. Es ist dasselbe wie damals, als die Pharisäer den Herrn Jesus am Kreuz kreuzigten, während sie darauf warteten, dass der Messias kommt. Was wäre das Ergebnis? Der Herr Jesus hat das Werk der Erlösung der Menschheit vollendet. So viel ist wahr, aber ist Gottes Werk der Rettung für die Menschheit beendet? Bedeutet das, dass wir alle, die wir an den Herrn Jesus glauben, uns als geeignet erweisen, in das himmlische Königreich entrückt zu werden? Niemand kennt die Antwort auf diese Frage. Gott sagte einmal: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“ (Mt 7,21), „Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig“ (3 Mose 11,45). Gemäß Gottes Worten können wir sicher sein, dass diejenigen, die in das himmlische Königreich eintreten, sich von der Sünde befreit haben und gesäubert worden sind. Sie sind diejenigen, die Gottes Willen tun, Gott gehorchen, Gott lieben und Ihn verehren. Weil Gott heilig ist und diejenigen, die in das himmlische Königreich eintreten, mit Ihm zusammenleben werden, wie könnten wir geeignet sein, in das himmlische Königreich einzutreten, wenn wir nicht gesäubert worden sind?! Deshalb ist die Vorstellung einiger Menschen, dass wir Gläubige von der Sünde freigesprochen worden sind und in das himmlische Königreich eintreten können, ein völliges Missverständnis von Gottes Willen. Es entstand aus unseren Einbildungen; es ist unsere eigene Vorstellung. Der Herr Jesus hat uns von der Sünde freigesprochen; das ist nicht falsch. Der Herr Jesus hat jedoch nie gesagt, dass wir durch diese Absolution völlig gesäubert wurden und nun berechtigt sind, in das himmlische Königreich einzutreten. Niemand kann diese Tatsache leugnen. Warum meinen dann alle Gläubigen, dass jeder, der von der Sünde freigesprochen wurde, in das himmlische Königreich eintreten kann? Was verwenden sie als Beweis? Wie stützen sie diese Behauptung? Viele Menschen sagen, dass sie diesen Glauben auf die Worte des Paulus und der anderen Apostel stützen, wie sie in der Bibel geschrieben stehen. Nun, dann lasst mich euch fragen, ob die Worte des Paulus und der anderen Apostel die Worte des Herrn Jesus repräsentieren? Repräsentieren sie die Worte des Heiligen Geistes? Die Worte des Menschen mögen in der Bibel sein, aber bedeutet das, dass sie Worte Gottes sind? Es gibt eine Tatsache, die wir aus der Bibel deutlich erkennen können: Die Menschen, die von Gott gelobt werden, können auf Sein Wort hören und Seinem Werk gehorchen. Sie sind diejenigen, die Seinem Weg folgen, sind diejenigen, die berechtigt sind zu erben, was Gott verheißen hat. Das ist eine Tatsache, die niemand leugnen kann. Wir alle wissen, dass wir, wenngleich die Sünden von uns Gläubigen vergeben wurden, immer noch nicht gesäubert wurden; wir sündigen und widersetzen uns Gott immer noch. Gott hat uns klar gesagt: „Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig“ (3 Mose 11,45), „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“ (Mt 7,21). Aus Gottes Worten können wir sicher sein, dass, wenngleich die Sünden des Menschen vergeben worden sind, er nicht berechtigt ist, in das himmlische Königreich einzutreten. Die Menschen müssen gesäubert werden; sie müssen Ausführende von Gottes Willen werden, bevor sie in das himmlische Königreich eintreten können. Das ist eine unwiderlegbare Tatsache. Offensichtlich ist das Verstehen von Gottes Willen nicht annähernd so einfach, wie es scheint. Wir werden nicht einfach gesäubert, nur weil unsere Sünden vergeben wurden. Wir müssen zuerst etwas Wirklichkeit von der Wahrheit erlangen und Gottes Lob verdienen. Dann werden wir berechtigt sein, in das himmlische Königreich einzutreten. Wenn wir die Wahrheit nicht lieben und ihrer tatsächlich überdrüssig sind und sie sogar hassen, wenn wir nur nach Belohnungen und der Krone streben, uns aber nicht um Gottes Willen kümmern, geschweige denn Gottes Willen ausführen, tun wir dann nicht Böses? Lobt der Herr diese Art von Menschen? Wenn ja, dann sind wir genau wie diese heuchlerischen Pharisäer: Auch wenn uns die Sünde vergeben wurde, sind wir trotzdem nicht in der Lage, in das himmlische Königreich einzutreten. Dies ist eine unbestreitbare Tatsache.

Lasst uns mit dem gemeinschaftlichen Austausch fortfahren. Der Herr Jesus sprach uns von allen Sünden frei. Von welchen Sünden hat Er uns freigesprochen? Welche Arten von Sünde bekennen wir, nachdem wir anfangen, an den Herrn zu glauben? Die Hauptsünden, auf die Bezug genommen wird, sind jene faktischen Sünden, die Gottes Gesetze, Gebote oder Worte hintergehen. Wir Menschen haben Gottes Gesetze und Gebote hintergangen und wurden so durch Sein Gesetz verurteilt und bestraft. Deshalb kam der Herr Jesus, um Sein Werk der Erlösung zu verrichten. Daher brauchen wir nur zum Herrn Jesus zu beten und unsere Sünden zu bekennen und zu bereuen, und Er wird uns freisprechen. Danach werden wir nicht mehr länger Gegenstand von Verurteilung und Bestrafung nach Seinem Gesetz sein. Gott wird uns nicht länger als Sünder behandeln. So können wir direkt zu Gott beten; wir können nach Gott rufen und an Seiner reichen Gnade und Wahrheit teilhaben. Das ist die wahre Bedeutung der „Errettung“, von der wir im Zeitalter der Gnade oft sprachen. Diese Errettung hat nichts damit zu tun, gesäubert zu werden und in das himmlische Königreich einzutreten. Man könnte sagen, dass jenes zwei verschiedene Dinge sind, denn der Herr Jesus hat nie gesagt, dass alle, die gerettet und freigesprochen worden sind, in das himmlische Königreich eintreten können. Lesen wir einige Worte des Allmächtigen Gottes: „Zu der damaligen Zeit war die Arbeit Jesu die Erlösung der gesamten Menschheit. Die Sünden all jener, die an Ihn glaubten, wurden vergeben; solange du an Ihn glaubtest, würde Er dich erlösen. Wenn du an Ihn glaubtest, warst du kein Sünder mehr, du warst von deinen Sünden befreit. Das bedeutete es, errettet und durch den Glauben gerechtfertigt zu werden. In denjenigen, die glaubten, verblieb jedoch das, was gegen Gott aufbegehrte, sich widersetzte und noch langsam beseitigt werden musste. Erlösung bedeutete nicht, dass der Mensch von Jesus vollkommen gewonnen war, sondern dass der Mensch keine Sünden mehr hatte, dass ihm seine Sünden vergeben worden waren: unter der Voraussetzung, dass du glaubtest, würdest du nie mehr von der Sünde sein“ (aus „Die Vision von Gottes Arbeit (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Bevor der Mensch erlöst wurde, war bereits viel von Satans Gift in ihn gepflanzt worden. Nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als Erlösung, wenn der Mensch erlöst worden ist, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch diese Arbeit des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch die ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Substanz voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig sein, vor den Thron Gottes zurückzukehren. … Obwohl der Mensch von seinen Sünden erlöst wurde, und sie ihm vergeben wurden, wird dies nur folgendermaßen erachtet: Gott kann sich an die Verfehlungen des Menschen nicht erinnern und behandelt den Menschen nicht seinen Verfehlungen entsprechend. Wenn der Mensch jedoch im Fleisch lebt und nicht von seinen Sünden befreit worden ist, so kann er nur weiterhin sündigen und endlos die verdorbene, satanische Disposition enthüllen. So ist das Leben, das der Mensch führt: Ein endloser Kreislauf von Sünde und Vergebung. Die meisten Menschen sündigen am Tag, nur um dann am Abend zu beichten. Auch wenn das Sühneopfer auf ewig für den Menschen wirksam ist, könnte es den Menschen nicht von der Sünde zu retten. Nur die Hälfte der Arbeit der Erlösung ist vervollständigt worden, denn der Mensch hat immer noch eine verdorbene Disposition“ (aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Die Worte des Allmächtigen Gottes beantworten diese Frage sehr deutlich. Sobald wir sie hören, verstehen wir sie. Im Zeitalter der Gnade verrichtete der Herr Jesus nur Sein Werk der Erlösung, um die Menschheit von der Sünde freizusprechen, sie durch den Glauben gerecht zu machen und durch den Glauben zu retten. Der Herr Jesus hat jedoch nie gesagt, dass jeder, dem seine Sünden vergeben wurden, in das himmlische Königreich eintreten kann. Das liegt daran, dass der Herr Jesus uns von allen Sünden freigesprochen haben mag, Er uns aber nie von unserer satanischen Natur freigesprochen hat. Unsere innere Arroganz, Selbstsucht, Täuschung, unser Böses usw., das heißt, unsere verderbten Dispositionen, bleiben bestehen. Diese Dinge sind tiefliegender als Sünde. Sie sind viel schwieriger zu beseitigen. Wenn die satanische Natur und die verderbten Dispositionen, die sich Gott so widersetzen, nicht beseitigt wurden, können wir nicht anders, als viele Sünden zu begehen. Wir können sogar Sünden begehen, die noch schlimmer sind, als das Gesetz zu brechen, das heißt, die ungeheuerlichen Sünden. Warum waren die Pharisäer in der Lage, den Herrn Jesus zu verurteilen und sich Ihm zu widersetzen? Wie konnten sie Ihn am Kreuz kreuzigen? Das beweist, dass wir, wenn unsere satanische Natur nicht beseitigt ist, immer noch imstande sind, zu sündigen, uns Gott zu widersetzen und Gott zu hintergehen.

Wir haben all die Jahre an den Herrn geglaubt und eines selbst erlebt, nämlich, dass wir, obwohl wir von unseren Sünden freigesprochen worden sind, immer noch nicht widerstehen können, ständig zu sündigen. Wir lügen, betrügen, täuschen und setzen Sophisterei ein im Streben nach Ansehen und Status. Wir entziehen uns sogar der Verantwortung und bringen andere Menschen um unserer selbst willen in Schwierigkeiten. Wenn wir mit natürlichen und vom Menschen verursachten Katastrophen oder Prüfungen und Schwierigkeiten konfrontiert werden, beschuldigen und hintergehen wir Gott. Wenn Gottes Werk nicht in Übereinstimmung mit unseren eigenen Vorstellungen ist, leugnen und richten wir Gott und widersetzen uns Ihm. Obwohl wir dem Namen nach an Gott glauben, verehren wir immer noch andere Menschen und folgen ihnen. Wenn wir Positionen haben, erhöhen wir uns und bezeugen wir uns selbst, genau wie die Hohepriester, Schriftgelehrten und Pharisäer. Wir tun so, als wären wir Gott, damit die Menschen uns verehren und bewundern. Wir stehlen sogar und nehmen die Opfergaben für Gott für uns. Wir werden eifersüchtig und folgen unseren eigenen Vorlieben und den Launen unseres Fleisches und unserer Emotionen. Wir platzieren unsere eigenen Fahnen, bilden unsere eigenen Gruppen und errichten unsere eigenen kleinen Königreiche. Das sind alles klare Tatsachen. Wir können sehen, dass wir, wenn unsere satanische Natur und unsere satanischen Dispositionen nicht beseitigt werden, nicht in das himmlische Königreich eintreten können, selbst wenn unsere Sünden eine Million Mal vergeben werden. Die Tatsache, dass wir trotzdem sündigen und uns Gott widersetzen können, zeigt, dass wir immer noch zu Satan gehören, Feinde Gottes sind und definitiv von Ihm verurteilt und bestraft werden. Es ist genau so, wie es in der Bibel steht: „Denn so wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir fürder kein anderes Opfer mehr für die Sünden, sondern ein schreckliches Warten des Gerichts und des Feuereifers, der die Widersacher verzehren wird“ (Hebr 10,26-27). Lasst uns einige Worte des Allmächtigen Gottes lesen: „Ein Sünder wie du, der gerade einmal erlöst und nicht verändert wurde oder von Gott vervollkommnet ist, könntest du nach dem Herzen Gottes sein? Du bist für dich weiterhin dein altes Selbst. Es ist wahr, dass du von Jesus gerettet wurdest und wegen der Errettung Gottes nicht als Sünder erachtet wirst, aber das beweist nicht, dass du nicht sündhaft und nicht unrein bist. Wie kannst du heilig sein, wenn du dich nicht verändert hast? Innerlich bist du mit Unreinheit befallen, bist egoistisch und gemein, doch du wünschst immer noch, mit Jesus herabzukommen – Du solltest so glücklich sein! In deinem Glauben an Gott hast du einen wichtigen Schritt versäumt: du bist gerade einmal erlöst worden, aber hast dich nicht verändert. Damit du nach dem Herzen Gottes sein kannst, muss Gott persönlich die Arbeit durchführen, dich zu reinigen und zu verändern. Wenn du nur erlöst bist, wirst du nicht in der Lage sein, Heiligkeit zu erlangen. Auf diese Weise wirst du nicht qualifiziert sein, an den guten Segnungen Gottes Anteil zu haben, denn du hast einen Schritt in der Arbeit Gottes der Führung des Menschen ausgelassen, der der wesentliche Schritt der Veränderung und der Vervollkommnung ist. Und so bist du, ein Sünder, der gerade eben erlöst wurde, nicht in der Lage, Gottes Erbe unmittelbar zu erben“ (aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Wie ihr sehen könnt, sind wir vom Herrn Jesus nur erlöst worden, leben aber immer noch in unserer satanischen Disposition, sündigen oft und widersetzen uns Gott. Wir müssen Gottes Gericht und Errettung in den letzten Tagen erfahren, um völlig von der Sünde befreit zu sein und nach Gottes Herzen zu sein. Dann werden wir berechtigt sein, in das himmlische Königreich einzutreten. Tatsächlich sagte der Herr Jesus einmal: „Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin“ (Joh 14,2-3). Der Herr kehrte zurück, um einen Platz für uns vorzubereiten, und nachdem Er einen Platz für uns vorbereitet hat, wird Er zurückkehren, um uns in Empfang zu nehmen. In Wahrheit bezieht sich dieses „in Empfang nehmen“ auf Seine Pläne für uns, in den letzten Tagen wiedergeboren zu werden. Wenn der Herr kommt, um Sein Werk zu verrichten, wird Er uns vor Seinen Thron bringen, damit wir durch Gottes Worte gerichtet, gesäubert und vollkommen gemacht werden. Er wird uns zu Überwindern machen, bevor die Katastrophen kommen. Der Prozess, wie Er uns in Empfang nimmt, ist tatsächlich, wie Er uns säubern und vollkommen machen wird. Nun ist der Herr auf die Erde gekommen, um Sein Werk des Gerichts in den letzten Tagen durchzuführen. Wir wurden vor Seinem Thron entrückt, um zusammen mit Ihm zu leben. Erfüllt das nicht vollständig die Prophezeiung des Kommens des Herrn, um uns in Empfang zu nehmen? Nachdem die großen Katastrophen enden, wird das Königreich Christi auf Erden errichtet werden. Alle, die die Verfeinerung der großen Katastrophen überleben, werden einen Platz im himmlischen Königreich haben.

aus „Klassische Fragen und Antworten zum Evangelium des Königreichs“

Wenngleich unsere Sünden durch den Glauben an den Herrn vergeben wurden und wir zu den Geretteten gerechnet werden, bleiben wir jedoch in Wirklichkeit schmutzig und verderbt und sind der Sünde nicht entkommen, um Sauberkeit zu erhalten. Dass uns Sünden vergeben wurden, bedeutet nur, nicht vom Gesetz verurteilt zu werden. Genau das bedeutet „durch Gnade gerettet“. Gott mag uns unsere Sünden vergeben und uns viele Segnungen geschenkt haben, uns den Frieden und das Glück genießen lassen, dass unsere Sünden vergeben wurden, und uns das Recht geben, zu Gott zu beten und uns mit Gott zu unterhalten und mit Ihm zu kommunizieren, aber Gottes Werk der Errettung der Menschheit endet dort nicht. Das Erlösungswerk des Herrn Jesus soll lediglich den Weg für Gottes Werk des gründlichen Säuberns und Errettens der Menschheit in den letzten Tagen ebnen. Ohne die Erlösung des Herrn Jesus wären wir ungeeignet, zu Gott zu beten und Gottes Errettung zu empfangen. Wir sollten dies wissen. Aber warum können wir, nachdem unsere Sünden durch den Glauben an den Herrn vergeben wurden, immer noch nicht anders und begehen oft Sünden und können uns nicht vom Leben in der Sünde befreien? Es liegt daran, dass unsere Korrumpierung durch Satan zu tief geht, soweit, dass jeder von uns eine satanische Natur hat und voller satanischer Gesinnung ist. Deshalb können wir nicht anders, als oft Sünden zu begehen. Wenn diese satanische Natur nicht beseitigt ist, können wir immer noch sündigen und uns Gott widersetzen, auch wenn unsere Sünden vergeben sind. Auf diese Weise werden wir nie in der Lage sein, Vereinbarkeit mit Gott zu erreichen. Deshalb sagte der Herr Jesus, dass Er zurückkehren würde. Er wird dann Sein Werk des Gerichts der letzten Tage durchführen, um die Menschheit gründlich zu säubern und zu erretten. Genau wie der Allmächtige Gott sagt: „Bevor der Mensch erlöst wurde, war bereits viel von Satans Gift in ihn gepflanzt worden. Nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als Erlösung, wenn der Mensch erlöst worden ist, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch diese Arbeit des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch die ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Substanz voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig sein, vor den Thron Gottes zurückzukehren. Die ganze Arbeit, die heute getan wird, dient dazu, dass der Mensch gereinigt und geändert werden kann. Sowohl durch Urteil und Züchtigung des Wortes, als auch durch Verfeinerung kann der Mensch seine Verdorbenheit verwerfen und rein gemacht werden. Anstatt diese Arbeitsphase als eine der Erlösung zu erachten, wäre es richtiger zu sagen, dass es die Arbeit der Reinigung ist. Tatsächlich ist diese Phase sowohl eine Phase der Eroberung, als auch die zweite Phase der Erlösung. Der Mensch wird von Gott durch das Urteil und die Züchtigung des Wortes gewonnen. Durch den Gebrauch des Wortes um zu verfeinern, zu richten und zu offenbaren, werden alle Unreinheiten, Vorstellungen, Motive und individuellen Hoffnungen im Herzen des Menschen komplett enthüllt“ (aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Die Sünde des Menschen könnte ihm durch das Sühneopfer vergeben werden, doch der Mensch war nicht fähig, das Problem zu lösen, weiterhin nicht mehr zu sündigen und wie seine sündhafte Natur völlig ausgetrieben werden und verwandelt werden kann. Die Sünden des Menschen wurden durch Gottes Arbeit der Kreuzigung vergeben, aber der Mensch lebte weiterhin in der alten, verdorbenen, satanischen Disposition. Der Mensch muss schlechthin völlig aus der verdorbenen, satanischen Disposition errettet werden, damit die sündhafte Natur des Menschen komplett vertrieben werden kann und nie mehr auftritt. Auf diese Weise kann die Disposition des Menschen geändert werden. Dies setzt voraus, dass der Mensch den Weg der Entwicklung des Lebens, den Lebensweg und die Art und Weise, auf die seine Disposition verändert wird, versteht. Es ist auch notwendig, dass der Mensch in Übereinstimmung mit diesem Weg handelt, damit die Disposition des Menschen schrittweise geändert werden kann; damit er unter dem Leuchten des Lichts leben, alle Dinge im Einklang mit Gottes Willen tun, die verdorbene, satanische Disposition verwerfen und aus Satans Einfluss der Dunkelheit, ausbrechen kann. Dadurch wird er völlig frei von Sünde in Erscheinung treten. Nur dann wird der Mensch die vollständige Erlösung empfangen. … Nach Vollendung dieser Phase besteht deshalb noch die Arbeit des Urteils und der Züchtigung. Diese Phase reinigt den Menschen durch das Wort, damit der Mensch einen Weg hat, dem er folgen kann. … Diese Phase ist bedeutungsvoller als die vorhergehende und auch erfolgreicher, denn jetzt ist es das Wort, das das Leben des Menschen unmittelbar versorgt und es der Disposition des Menschen ermöglicht, vollkommen erneuert zu werden; es ist eine gründlichere Arbeitsphase“ (aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“).

Die Worte des Allmächtigen Gottes sind sehr deutlich: Im Zeitalter der Gnade führte der Herr Jesus nur Sein Erlösungswerk durch. Unsere Sünden wurden vergeben, weil wir an den Herrn glauben, aber unsere sündige Natur wurde nicht beseitigt. Die sündige Natur ist Satans Natur. Sie hat sich bereits tief in uns verwurzelt und ist zu unserem Leben geworden. Deshalb können wir immer noch nicht anders, als zu sündigen und uns Gott zu widersetzen. Dass wir die satanische Natur haben, ist die Grundursache hinter unseren Widerstand gegen Gott. Unsere Sünden wurden vergeben, aber kann Gott unsere satanische Natur vergeben? Die satanische Natur steht im direkten Gegensatz zu Gott und der Wahrheit. Gott würde sie nie verzeihen. Um die Menschheit gründlich vor der Knechtschaft und Kontrolle der satanischen Natur zu retten, muss Gott daher die Menschheit richten und züchtigen. Das Gericht Gottes in den letzten Tagen ist das Werk, das auf die satanische Natur und Gesinnung innerhalb der verderbten Menschheit abzielt. Manche mögen fragen: „Kann unsere satanische Natur nur durch Urteil und Züchtigung beseitigt werden? Können wir nicht, indem wir den Preis des Leidens zahlen, unseren Körper unterwerfen und uns mit Willenskraft zurückhalten, die satanische Natur beseitigen?“ Bestimmt nicht. Wenn Gott nicht die Wahrheit bekunden und die Natur und Wesensart des Menschen richten und offenbaren würde, würde niemand erfahren, was genau die Natur der verderbten Menschheit ist. Werfen wir einen Blick auf die vielen Heiligen in der Geschichte, die alle den Preis des Leidens zahlten und ihre Körper unterwarfen, die alle der Knechtschaft und der Kontrolle der Sünde entkommen und das Fleisch überwinden wollten. Wer von ihnen schaffte es, Satan zu überwinden und jemand zu werden, der wahrhaftig Gott gehorcht? Fast keiner. Auch wenn es einige gab, waren es Menschen, die insbesondere Gott vollkommen machte. Aber wie viele solche Leute gab es? Gerade weil es kein Urteil und keine Züchtigung Gottes gab, konnte unsere satanische Gesinnung nicht gesäubert werden. Unsere Lebensdisposition konnte sich daher nicht ändern. Diese Tatsache ist ausreichend, um zu beweisen, dass der Einsatz menschlicher Mittel nicht imstande ist, unsere satanische Natur zu beseitigen. Wir müssen Gottes Urteil und Züchtigung, Beschneidung und Umgang, Prüfungen und Verfeinerungen durchlaufen, bevor wir die Wahrheit und das Leben erlangen und den Weg des ewigen Lebens empfangen können. Nur dann kann unsere satanische Natur gründlich beseitigt werden. Deshalb führt der Allmächtige Gott das Werk des Gerichts und der Züchtigung in den letzten Tagen auf der Grundlage des Erlösungswerkes des Herrn Jesus aus, um die Menschheit gründlich von der Knechtschaft und Kontrolle der satanischen Natur zu retten, damit die Menschheit gesäubert werden kann, um Gottes Errettung zu empfangen und von Gott gewonnen zu werden. Daraus können wir erkennen, dass es Gottes Urteil und Züchtigung in den letzten Tagen sind, die die Menschheit gründlich säubern und retten. Dies ist die Tatsache.

Warum verrichtet der Gott der letzten Tage das Werk des Richtens und Züchtigens der verderbten menschlichen Rasse? Um dieses Thema zu verstehen, müssen wir wissen, dass Gott, um die menschliche Rasse zu retten, nicht nur ein Stadium oder zwei Stadien des Werkes tun kann. Stattdessen muss Gott, um die Menschheit vollständig zu retten, drei Stadien des Werkes ausführen. Dies beinhaltet das Werk im Zeitalter des Gesetzes, im Zeitalter der Gnade und im Zeitalter des Königreichs. Diese drei Stadien des Werkes sind das, was es braucht, um die Menschheit vollständig aus der Domäne Satans zu erretten. Diese drei Stadien des Werkes bilden das gesamte Werk von Gottes Errettung der Menschheit. Während des Zeitalters des Gesetzes verkündete Gott Jehova Gesetze und Gebote, um den Menschen in seinem Leben auf Erden anzuleiten. Basierend auf den Gesetzen und Geboten, die Gott verkündete, konnte die Menschheit wissen, welche Art von Menschen Gott segnet und welche Art von Menschen Gott verdammt. Gleichzeitig konnte die Menschheit wissen, was gerecht und was sündhaft ist. Doch in den späteren Stadien des Zeitalters des Gesetzes lebte der Mensch in Sünde, da die menschliche Rasse durch Satan immer mehr verdorben wurde. Er war nicht imstande, sich an die Gesetze zu halten, und sah sich der Gefahr ausgesetzt, durch diese Gesetze verurteilt und verdammt zu werden. Deshalb kam der Herr Jesus, um das Erlösungswerk im Zeitalter der Gnade zu tun, damit der Mensch seine Sünden bekennen, bereuen und von seinen Sünden begnadigt werden konnte, und befreite so den Menschen vom Schuldspruch und Fluch des Gesetzes. Auf diese Weise wäre der Mensch qualifiziert, vor Gott zu kommen und zu beten, mit Gott zu kommunizieren und die reiche Gnade und Wahrheit Gottes zu genießen. Das bedeutet es wirklich, „errettet zu werden“. Jedoch verzieh der Herr Jesus nur unsere Sünden, Er verzieh nicht unsere sündige Natur und unsere satanische Gesinnung. Unsere satanische Natur existiert immer noch. Wir leben immer noch im Teufelskreis, Sünden zu begehen, sie zu bekennen und die Sünden erneut zu begehen. Wir hatten keine Möglichkeit, uns von den Zwängen und der Kontrolle unserer sündigen Natur zu befreien. Wir riefen Gott schmerzvoll zu: „Ich leide wirklich! Wie kann ich mich von den Zwängen und der Kontrolle der Sünde befreien?“ Als Gläubige an den Herrn ist dies unsere gemeinsame Erfahrung und unser gemeinsames Wissen. Wir selbst sind jedoch nicht in der Lage, unsere sündige Natur zu beseitigen. Niemand kann das Werk der Errettung der menschlichen Rasse verrichten. Nur Gott – der Schöpfer – kann die Menschheit erretten und uns von Satan und Sünde befreien. Nur Er kann uns aus der Domäne Satans retten. Der Allmächtige Gott sagt: „Da Er den Menschen erschuf, führt Er ihn. Da Er den Menschen rettet, wird Er ihn gänzlich erretten und ihn vollkommen gewinnen. Da Er den Menschen führt, wird Er den Menschen zum angemessenen Bestimmungsort leiten, und da Er den Menschen erschuf und ihn führt, muss Er die Verantwortung für das Schicksal und die Erwartungen des Menschen übernehmen. Das ist es, was die Arbeit des Schöpfers ist“ (aus „Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einem wunderbaren Bestimmungsort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gott ist treu. Da Gott den Menschen errettet, wird Er ihn vollständig erretten. Gott wird definitiv nicht auf halbem Wege aufgeben. Um die Menschheit vollständig zu erretten, bekundet der Allmächtige Gott die ganze Wahrheit der Säuberung und Errettung der Menschheit in den letzten Tagen. Er verrichtet das Werk des Gerichts beginnend mit dem Haus Gottes, um das Problem der satanischen Natur und der satanischen Gesinnung der Menschheit gründlich zu lösen. Er tut dies, damit sich die Menschheit von der Sünde befreien, die Errettung erlangen und von Gott gewonnen werden kann. Das Werk des Gerichts, das der Allmächtige Gott der letzten Tage verrichtet, ist genau das, was die verderbte Menschheit braucht. Es ist auch das Schlüsselstadium des Werkes, das von Gott durchgeführt werden muss, um die Menschheit zu erretten. Das erfüllt die Prophezeiung, die der Herr Jesus vorhersagte: „Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten“ (Joh 16:12,13). „Der Geist der Wahrheit“ bezieht sich darauf, dass Gott in den letzten Tagen Mensch wird, die Wahrheit bekundet und das Werk des Gerichts tut. Alles, was wir tun müssen ist, Gottes Werk des Gerichts der letzten Tage anzunehmen und zu gehorchen, damit wir Errettung erlangen und von Gott gewonnen werden können. Das ist etwas, was all jene bestätigen können, die Gottes Werk des Gerichts des letzten Tages wirklich erfahren haben. Jeder sollte imstande sein, zu verstehen, warum Gott das Werk des Gerichts in den letzten Tagen tut, wenn es so kommuniziert wird, richtig?

aus „Klassische Fragen und Antworten zum Evangelium des Königreichs“

Vorherig:Frage 7: Im Zeitalter des Gesetzes verwendete Gott Moses, um Seine Arbeit auszuführen, warum also verwendet Gott nicht einen Menschen, um Seine Arbeit des Urteils in den letzten Tagen durchzuführen, sondern der menschgewordene Gott Selber muss es tun?

Nächste:Frage 17: Ihr bekundet, dass Gott in den letzten Tagen die Wahrheit ausspricht und die Arbeit des Gerichts und der Reinigung des Menschen vollbringt, wie genau also richtet, reinigt und errettet Gott den Menschen?

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