Hundert Fragen und Antworten zur Ermittlung des wahren Weges

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58. Manche Menschen, die die Rückkehr des Herrn Jesus studieren, basieren ihre Studien auf den Prophezeiungen in der Bibel, aber sie streben nicht, Gottes Stimme zu hören. Wo liegt das Problem bei dieser Vorgehensweise?

Die Antwort durch das Wort Gottes:

„Lasst uns zunächst einmal nicht jede Aussage überprüfen. Lasst uns stattdessen anschauen, wie der Heilige Geist arbeitet. Lasst uns mit der Wahrheit vergleichen, ob der Weg, den wir gehen, im Einklang mit der Arbeit des Heiligen Geistes ist und die Arbeit des Heiligen Geistes dazu benutzen, um zu überprüfen, ob solch ein Weg richtig ist. Wir Menschen sollten uns da nicht einmischen, ob diese Aussage oder jene Aussage eingetroffen ist. Für uns ist es besser, wenn wir stattdessen von der Arbeit des Heiligen Geistes und der jüngsten Arbeit, die Gott jetzt tut, sprechen. Die Bibel umfasst die von den Propheten erzählten Worte Gottes und die Worte der Menschen, die von Gott derzeit benutzt wurden. Nur Gott Selbst kann diese Worte erklären, nur der Heilige Geist kann die Bedeutung dieser Worte offenbaren und nur Gott Selbst kann die sieben Siegel brechen und die Schriftrolle öffnen. Du bist nicht Gott und genauso wenig bin ich es. Wer kann es also wagen, nach Belieben die Worte Gottes zu erklären? Wagst du, diese Worte zu erklären? Sogar wenn die Propheten Jeremia, Johannes und Elia hier wären, würden sie es nicht wagen, denn sie sind nicht das Lamm. Nur das Lamm kann die sieben Siegel brechen und die Schriftrollen öffnen und niemand anderes kann Seine Worte erklären.

…Die Endzeit ist nichts weiter als die Endzeit und nichts weiter als das Zeitalter des Königreiches. Sie stellt nicht das Zeitalter der Gnade oder das Zeitalter des Gesetzes dar. Die Endzeit ist lediglich die Zeit, in der euch das gesamte Werk des sechstausend jährigen Führungsplans offenbart wird. Das ist die Offenbarung des Geheimnisses. Ein solches Geheimnis kann von keinem Menschen enthüllt werden. Ungeachtet davon, wie viel Kenntnis ein Mensch von der Bibel hat, so ist sie doch nichts weiter als nur Worte, denn der Mensch versteht das Wesentliche der Bibel nicht. Wenn der Mensch die Bibel liest, mag er daraus einige Wahrheiten erhalten, einige Worte erklären oder ein paar berühmte Textstellen und Zitate hinterfragen können, aber er wird niemals dazu im Stande sein, diesen Worten die darin enthaltene Bedeutung zu entnehmen. Alles was der Mensch sieht, sind tote Worte und nicht die Schauplätze der Arbeit Jehovas und Jesus. Der Mensch ist unfähig das Geheimnis einer solchen Arbeit zu lösen. Deshalb ist das Geheimnis des sechstausendjährigen Führungsplans das größte Geheimnis, das verborgenste und für den Menschen absolut Unerdenklichste. Niemand kann unmittelbar den Willen Gottes verstehen, außer wenn Gott Selbst erklärt und sich dem Menschen öffnet, andernfalls werden sie für den Menschen immer Rätsel und auf ewig versiegelte Geheimnisse bleiben. Ganz zu schweigen von denjenigen der religiösen Welt: Wenn man es euch heute nicht sagen würde, dann würdet ihr auch nicht verstehen. Diese Arbeit der sechstausend Jahre ist geheimnisvoller als alle Prophezeiungen der Propheten. Es ist das größte Geheimnis seit der Schöpfung und kein damaliger Prophet war fähig, es zu ergründen, denn dieses Geheimnis wird erst im letzten Zeitalter enträtselt und wurde niemals zuvor gelüftet. Wenn ihr dieses Geheimnis versteht und es gänzlich empfangen könnt, werden diese religiösen Leute alle von diesem Geheimnis erobert werden. Nur diese ist die größte aller Visionen, nach welcher der Mensch sich am meisten sehnt sie zu verstehen, aber es ist auch diejenige, die ihm am unklarsten ist.“

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Damals lasen Juden nur aus dem Alten Testament und wussten von Jesajas Prophezeiung, dass ein männliches Kind in einer Krippe geboren werden würde. Warum verfolgten sie Jesus trotzdem, obwohl sie dieses Wissen hatten? Liegt das nicht an ihrem rebellischen Wesen und daran, dass sie nichts über die Arbeit des Heiligen Geistes wissen? Zu jener Zeit glaubten die Pharisäer, dass Jesus Arbeit mit dem, was sie über die Prophezeiung des männlichen Kindes wussten, nicht übereinstimmte. Der heutige Mensch lehnt Gott deshalb ab, weil die Arbeit des menschgewordenen Gottes nicht mit der Bibel übereinstimmt. Ist der Kern ihrer Rebellion gegen Gott nicht ein und dieselbe? Kannst du so sein, dass du ohne jegliche Fragen die ganze Arbeit des Heiligen Geistes annimmst? Wenn es die Arbeit des Heiligen Geistes ist, dann ist es der richtige ‚Strom‘. Du solltest sie ohne das geringste Bedenken annehmen, anstatt auszulesen und auszusuchen, was du davon akzeptierst. Wenn du einiges Wissen von Gott erlangst und gegen Ihn einiges an Vorsicht ausübst, ist das dann nicht wirklich unangebracht? Was du anwenden solltest ist das Akzeptieren jeglicher Arbeit, solange es die des Heiligen Geistes ist, ohne dass weitere Begründungen seitens der Bibel notwendig sind. Denn du glaubst an Gott, um Gott zu folgen und nicht, um gegen Ihn zu ermitteln. Du solltest nicht nach weiteren Beweisen von Mir suchen, um zu beweisen, dass Ich Gott bin. Stattdessen solltest du unterscheiden, ob Ich dir von Nutzen bin. Das ist der Schlüssel. Auch wenn du in der Bibel unwiderlegbare Beweise gefunden hast, so kann dich das nicht gänzlich vor Mich bringen. Du bist jemand, der innerhalb der Grenzen der Bibel lebt, nicht vor Mir. … Obwohl die Bibel prophezeite, dass ein männliches Kind geboren werden würden, konnte niemand ergründen, auf wen die Prophezeiung zutreffen würde, denn der Mensch kannte die Arbeit Gottes nicht und das brachte die Pharisäer dazu, sich Jesus entgegenzustellen. Manche wissen, dass Meine Arbeit im Interesse der Menschen ist. Dennoch glauben sie weiterhin, dass Jesus und Ich zwei komplett voneinander getrennte Wesen sind, die nicht miteinander vereinbar sind. Damals sprach Jesus im Zeitalter der Gnade nur zu Seinen Jüngern eine Folge von Predigten, wie zum Beispiel, wie man praktiziert, wie man zusammenkommt, wie man beim Beten bittet, wie man andere behandelt, und so weiter. Die Arbeit, die Er durchführte, war die des Zeitalters der Gnade und Er erklärte nur, wie die Jünger und diejenigen, die Ihm folgten, praktizieren sollten. Er tat nur die Arbeit des Zeitalters der Gnade und nicht die der Endzeit. Als Jehova im Zeitalter des Gesetzes das Alte Testament niederschrieb, warum führte Er dann damals nicht die Arbeit des Zeitalters der Gnade durch? Warum verdeutlichte Er nicht im Voraus die Arbeit des Zeitalters der Gnade? Wäre das nicht von Vorteil für die Akzeptanz des Menschen gewesen? Er prophezeite lediglich, dass ein männliches Kind geboren werden und an die Macht kommen würde, aber Er führt die Arbeit des Zeitalters der Gnade nicht im Voraus durch. Gottes Arbeit hat in jedem Zeitalter klare Grenzen. Er tut nur die Arbeit des laufenden Zeitalters und führt nie die Arbeit der folgenden Phase im Voraus aus. Nur so kann Seine repräsentative Arbeit des jeweiligen Zeitalters zur Geltung kommen. Jesus hatte nur von den Zeichen der Endzeit gesprochen, davon wie man geduldig ist und wie man gerettet wird, wie man Buße tut und beichtet und auch, wie man das Kreuz erträgt und Leiden erduldet. Er sprach nie davon, in was der Mensch in der Endzeit eintreten sollte oder wie man anstreben sollte Gottes Willen zufriedenzustellen. Wäre es somit nicht eine Handlung des Irrglaubens, in der Bibel nach Gottes Arbeit der Endzeit zu suchen? Was kannst du erkennen, wenn du lediglich die Bibel in deinen Händen hältst? Sei es ein Deuter der Bibel oder ein Prediger, wer kann die heutige Arbeit voraussehen?“

aus „Wie kann der Mensch, der Gott in seinen Vorstellungen definiert hat, die Offenbarungen Gottes empfangen?“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Jede Stufe der Arbeit Gottes war nicht ausdrücklich zur Erfüllung der Vorhersagen der altertümlichen Propheten, und Er kam nicht, um sich an Doktrinen zu halten oder die Vorhersagen der altertümlichen Propheten bewusst zu verwirklichen. Jedoch störten Seine Arbeiten die Vorhersagen der altertümlichen Propheten nicht, noch störten sie die Arbeit, die Er zuvor getan hatte. Das hervorstechende Merkmal Seiner Arbeit war das Nichteinhalten von irgendwelchen Doktrinen und die Vollbringung des Werks, das Er Selbst tun sollte. Er war nicht ein Prophet oder ein Seher, sondern ein Macher, der tatsächlich kam, um die Arbeit zu tun, die Er zu erfüllen hatte, und Er kam, um Seine neue Ära zu erschließen und Sein neues Werk auszuführen. Als Jesus kam, um Seine Arbeit zu verrichten, erfüllte Er natürlich viele der Worte, die von den altertümlichen Propheten im Alten Testament gesprochen wurden. Genauso hat die Arbeit von heute auch die Vorhersagen der altertümlichen Propheten des Alten Testaments erfüllt. Es ist nur so, dass Ich diesen ‚vergilbten alten Almanach‘ nicht hochhalte. Das ist alles, denn es gibt mehr Arbeit, die Ich zu erledigen habe; es gibt mehr Worte, die Ich zu euch sprechen muss, und diese Arbeit und diese Worte sind bei weitem von größerer Wichtigkeit als das Erklären von Passagen aus der Bibel. Eine solche Arbeit hat keine Signifikanz oder keinen großen Wert für euch und kann euch nicht dabei helfen, euch zu verändern. Ich beabsichtige nicht, dieses neue Werk wegen der Erfüllung einiger Passagen aus der Bibel zu tun. Wenn Gott nur auf die Erde gekommen ist, um Worte eines altertümlichen Propheten in der Bibel zu erfüllen – wer ist dann größer? Der Mensch gewordene Gott oder jene altertümlichen Propheten? Wer hat wen in seiner Obhut? Die Propheten Gott, oder Gott die Propheten? Wie erklärst du diese Worte?“

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in Das Wort erscheint im Fleisch