Hundert Fragen und Antworten zur Ermittlung des wahren Weges

Inhaltsverzeichnis

30. Als Jesus Seine Arbeit ausführte, heilte Er die Kranken, trieb Dämonen aus und vollbrachte Zeichen und Wunder. Warum vollbringt der Allmächtige Gott in Seiner Arbeit keine Zeichen und Wunder?

Die Antwort durch das Wort Gottes:

„Gott wiederholt nicht dieselbe Arbeit. Die Arbeitsphase Jesu ist bereits vollendet worden und Gott wird diese Arbeitsphase nie wieder ausführen. Die Arbeit Gottes ist mit den Vorstellungen des Menschen unvereinbar; beispielsweise sagte das Alte Testament das Kommen eines Messias voraus, aber es stellte sich heraus, dass Jesus kam, somit wäre es falsch, wenn ein weiterer Messias erneut kommen würde. Jesus ist bereits einmal gekommen und es wäre falsch, wenn Jesus dieses Mal erneut kommen würde. Für jedes Zeitalter gibt es einen Namen und jeder Name wird von dem Zeitalter geprägt. In den Vorstellungen des Menschen muss Gott immer Zeichen und Wunder zeigen, immer heilen und Dämonen austreiben sowie immer genauso wie Jesus sein, doch dieses Mal ist Gott überhaupt nicht so. Wenn Gott während der letzten Tage noch immer Zeichen und Wunder zeigen, noch immer Dämonen austreiben und heilen würde – wenn Er genau dasselbe täte wie Jesus – dann würde Gott dieselbe Arbeit wiederholen und die Arbeit Jesu hätte keine Bedeutung oder Wert. Deshalb führt Gott eine Arbeitsphase in jedem Zeitalter durch. Sobald jede Phase Seiner Arbeit vollendet worden ist, wird sie bald darauf von bösen Geistern nachgeahmt, und sobald Satan damit anfängt, Gott auf den Fersen zu sein, wechselt Gott zu einer anderen Methode über; sobald Gott eine Phase Seiner Arbeit vollendet hat, wird sie von bösen Geistern nachgeahmt. Ihr müsst euch über diese Dinge im Klaren sein. Warum unterscheidet sich Gottes heutige Arbeit von der Arbeit Jesu? Warum zeigt Gott heute keine Zeichen und Wunder, treibt keine Dämonen aus und heilt nicht? Wäre die Arbeit Jesu dieselbe, wie die während des Zeitalters des Gesetzes durchgeführte Arbeit, hätte Er dann Gott im Zeitalter der Gnade repräsentieren können? Hätte Jesus die Arbeit der Kreuzigung vollenden können? Wenn Jesus, wie im Zeitalter des Gesetzes, in den Tempel eingetreten wäre und den Sabbat eingehalten hätte, dann wäre Er von niemandem verfolgt und von allen in die Arme geschlossen worden. Wenn dem so gewesen wäre, hätte Er dann gekreuzigt werden können? Hätte Er die Arbeit der Erlösung vollenden können? Welchen Sinn hätte es, wenn der leibhaftige Gott der letzten Tage, wie Jesus, Zeichen und Wunder zeigen würde? Nur wenn Gott während der letzten Tage einen anderen Teil Seiner Arbeit durchführt, einen, der einen Teil Seines Führungsplans darstellt, kann der Mensch tiefere Gotteskenntnis gewinnen, und nur dann kann der Führungsplan Gottes vollendet werden.

Heute sollte es euch allen klar sein, dass es in den letzten Tagen hauptsächlich die Tatsache, dass ‚das Wort wird Fleisch‘ ist, die von Gott verwirklicht wird. Durch Seine gegenwärtige Arbeit auf Erden bringt Er den Menschen dazu, Ihn zu kennen, sich auf Ihn einzulassen und Seine gegenwärtigen Taten zu sehen. Er bringt den Menschen dazu, deutlich zu erkennen, dass Er Zeichen und Wunder wirken kann, und es auch Zeiten gibt, in denen Er das nicht kann, und dies hängt vom Zeitalter ab. Daraus kannst du erkennen, dass Gott nicht unfähig ist, Zeichen und Wunder zu wirken, sondern dass Er stattdessen Seine Arbeitsweise Seiner Arbeit und dem Zeitalter entsprechend ändert. In der gegenwärtigen Arbeitsphase zeigt Er keine Zeichen und Wunder; dass Er einige Zeichen und Wunder im Zeitalter Jesu zeigte lag daran, dass Seine Arbeit in jenem Zeitalter anders war. Gott tut diese Arbeit heute nicht und manche Menschen glauben, Er sei unfähig Zeichen und Wunder zu wirken oder aber sie denken, dass Er nicht Gott ist, wenn Er keine Zeichen und Wunder wirkt. Ist das nicht ein Trugschluss? Gott kann Zeichen und Wunder wirken, aber Er arbeitet in einem anderen Zeitalter, also tut Er eine solche Arbeit nicht. Da dies ein anderes Zeitalter ist und da dies eine andere Phase der Arbeit Gottes ist, sind die von Gott verdeutlichten Taten ebenfalls anders. Der Glaube des Menschen an Gott ist kein Glaube an Zeichen und Wunder, noch der Glaube an Wundertaten, sondern der Glaube an Seine wirkliche Arbeit während des neuen Zeitalters. Der Mensch lernt Gott durch die Art und Weise kennen, wie Gott arbeitet, und diese Kenntnis ruft im Menschen den Glauben an Gott hervor, das heißt, den Glauben an die Arbeit und Taten Gottes. In dieser Arbeitsphase spricht Gott hauptsächlich. Warte nicht darauf, Zeichen und Wunder zu sehen; du wirst sie nicht sehen! Denn du wurdest nicht während des Zeitalters der Gnade geboren. Wenn dem so wäre, hättest du Zeichen und Wunder sehen können, aber du wurdest während der Endzeit geboren, also kannst du nur die Realität und Normalität Gottes sehen. Erwarte nicht, den übernatürlichen Jesus in den letzten Tagen zu sehen! Du kannst nur den praktischen menschgewordenen Gott sehen, der sich nicht von einem normalen Menschen unterscheidet. In jedem Zeitalter verdeutlicht Gott andere Taten. In jedem Zeitalter verdeutlicht Er einen Teil der Taten Gottes, und die Arbeit jedes Zeitalters stellt einen Teil der Disposition Gottes dar und repräsentiert einen Teil der Taten Gottes. Die Taten, die Er verdeutlicht, verändern sich mit dem Zeitalter, in welchem Er arbeitet, sie alle versehen jedoch den Menschen mit einer Kenntnis von Gott, die tiefer ist, einem Glauben an Gott, der bodenständiger und wahrhaftiger ist.“

aus „Gottes heutige Arbeit kennen“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„Gott ist hauptsächlich auf die Erde gekommen, um Seine Worte zu sprechen. Womit du dich befasst, das ist das Wort Gottes, was du siehst, das ist das Wort Gottes, was du hörst, das ist das Wort Gottes, was du einhältst, das ist das Wort Gottes, was du erfährst, das ist das Wort, und diese Menschwerdung Gottes benutzt hauptsächlich das Wort um den Menschen zu vervollkommnen. Er zeigt keine Zeichen und Wunder und vor allem tut Er nicht die Arbeit, die Jesus in der Vergangenheit tat. Obwohl Sie Gott sind und beide Fleisch sind, sind Ihre Ämter nicht dieselben. … Heute wurde Gott hauptsächlich zu Fleisch, um das Werk ‚des im Fleisch erscheinenden Wortes‘ zu vollenden, um das Wort dazu zu benutzen, den Menschen zu vervollkommnen und um den Menschen dazu zu bringen, den Umgang mit dem Wort und die Verfeinerung des Wortes anzunehmen. Mit Seinen Worten bringt Er dich dazu, Fürsorge zu erlangen und Leben zu erlangen. In Seinen Worten siehst du Sein Werk und Seine Taten. … Versuche also nicht, in diesem Zeitalter von Gottes Menschwerdung, Gott zu sehen, wie Er wieder heilt und Dämonen austreibt, versuche nicht ständig, Zeichen zu sehen – das ergibt keinen Sinn! Diese Zeichen können den Menschen nicht vervollkommnen! Um es deutlich zu sagen: Heute spricht der wahre leibhaftige Gott Selbst nur und handelt nicht. Das ist die Wahrheit! Er benutzt Worte, um dich zu vervollkommnen, und Er benutzt Worte, um dich zu nähren und dich zu bewässern. Er benutzt auch Worte, um zu wirken, und Er benutzt Worte anstelle von Tatsachen, um dich Seine Wirklichkeit erkennen zu lassen. … bringt Gott den Menschen dazu, Leben durch Seine Worte zu erlangen, und das ist das größte aller Zeichen, und darüber hinaus ist es eine unbestreitbare Tatsache. Das ist das beste Beweismittel dafür, dass man Wissen von Gott haben kann, und es ist sogar ein noch größeres Zeichen, als es Zeichen sind. Nur diese Worte können den Menschen vervollkommnen.

Der Gott der Endzeit gebraucht hauptsächlich das Wort, um den Menschen zu vervollkommnen. Er benutzt keine Zeichen und Wunder, um den Menschen zu unterdrücken oder um den Menschen zu überzeugen; das kann die Macht Gottes nicht verdeutlichen. Wenn Gott nur Zeichen und Wunder zeigen würde, dann wäre es unmöglich, die Wirklichkeit Gottes klarzustellen, und somit unmöglich, den Menschen zu vervollkommnen. Gott vervollkommnet den Menschen nicht durch Zeichen und Wunder, sondern gebraucht das Wort, um die Menschen zu bewässern und zu umsorgen, woraufhin der völlige Gehorsam des Menschen und das Wissen des Menschen von Gott erreicht werden. Das ist das Ziel des Werkes, das Er tut, und der Worte, die Er spricht. Gott benutzt nicht die Methode, Zeichen und Wunder zu zeigen, um den Menschen zu vervollkommnen – Er gebraucht Worte und nutzt viele verschiedene Arbeitsmethoden, um den Menschen zu vervollkommnen. Sei es Verfeinerung, Umgang, Beschneidung oder Bereitstellung von Worten, Gott spricht aus vielen verschiedenen Perspektiven, um den Menschen zu vervollkommnen und um dem Menschen ein größeres Wissen über das Werk, die Weisheit und die Wunderlichkeit Gottes zu geben. … Zeichen und Wunder zu zeigen, ist äußerst einfach, doch das ist nicht das Prinzip von Gottes Werk, noch ist es das Ziel von Gottes Führung des Menschen. Wenn der Mensch Zeichen und Wunder sehen würde und wenn der geistliche Körper Gottes dem Menschen erscheinen würde, würden dann alle Menschen nicht an Gott ‚glauben‘? Zuvor habe Ich gesagt, dass eine Gruppe von Überwindern aus dem Osten gewonnen wird, Überwinder, die aus großem Elend kommen. Was ist die Bedeutung solcher Worte? Sie bedeuten, dass diese Menschen, die gewonnen worden sind, erst wahrhaftig gehorchten, nachdem sie Urteil, Züchtigung, Umgang und Beschneidung sowie alle Arten von Verfeinerung durchgemacht hatten. Der Glaube solcher Menschen ist nicht vage und abstrakt, sondern echt. Sie haben keinerlei Zeichen und Wunder oder Wunderwerke gesehen; sie reden nicht von schwer verständlichen Briefen und Glaubenslehren oder von tiefgründigen Einsichten; stattdessen besitzen sie Wirklichkeit und die Worte Gottes und ein wahres Wissen über Gottes Wirklichkeit. Ist eine solche Gruppe nicht fähiger dazu, die Macht Gottes zu verdeutlichen? Gottes Werk während der Endzeit ist ein wahres Werk. Während des Zeitalters Jesu kam Er nicht, um den Menschen zu vervollkommnen, sondern um den Menschen zu erlösen, und so stellte Er einige Wunder zur Schau, damit die Leute Ihm folgten. Denn Er kam hauptsächlich, um das Werk der Kreuzigung abzuschließen, und das Zeigen von Zeichen und Wundern war nicht Teil Seines Amtes. Solche Zeichen und Wunder waren Arbeit, die getan wurde, um Sein Werk wirksamer zu machen; sie waren zusätzliche Arbeit und stellten nicht das Werk des gesamten Zeitalters dar. Während des alttestamentlichen Zeitalters des Gesetzes zeigte Gott auch einige Zeichen und Wunder – aber das Werk, das Gott heute tut, ist ein echtes Werk, und Er würde jetzt auf keinen Fall Zeichen und Wunder zeigen. Sobald Er Zeichen und Wunder zeigen würde, würde Sein Werk in Unordnung geraten und Er wäre nicht in der Lage, weitere Werke zu tun. Wenn Gott die Worte sagen würde, die gebraucht werden sollen, um den Menschen zu vervollkommnen, aber auch Zeichen und Wunder zeigen würde, könnte dann klargestellt werden, ob der Mensch wahrhaftig an Ihn glaubt oder nicht? Folglich tut Gott solche Dinge nicht. Es gibt zu viel Religion im Menschen; Gott ist in der Endzeit gekommen, um alle religiösen Vorstellungen und übernatürlichen Dinge im Menschen zu vertreiben, und um den Menschen die Wirklichkeit Gottes wissen zu lassen. Er ist gekommen, um ein Bild von Gott zu entfernen, das abstrakt und fantasievoll ist – ein Bild, das, mit anderen Worten, überhaupt nicht existiert. Also ist jetzt das Einzige, was für dich wertvoll ist, ein Wissen über die Wirklichkeit zu haben! Die Wahrheit setzt sich über alles hinweg. Wie viel Wahrheit besitzt du heute? Ist alles, was Zeichen und Wunder zeigt, Gott? Böse Geister können auch Zeichen und Wunder zeigen; sind sie alle Gott? In seinem Glauben an Gott ist es die Wahrheit, wonach der Mensch sucht, ist es das Leben, wonach er strebt, anstatt Zeichen und Wunder. Das sollte das Ziel aller sein, die an Gott glauben.“

aus „Alles wird durch das Wort Gottes erreicht“ in Das Wort erscheint im Fleisch

„In dieser Phase der Arbeit wirkt Gott keine Zeichen und Wunder, damit die Arbeit ihre Ergebnisse anhand von Worten erzielt. Darüber hinaus besteht die Arbeit des menschgewordenen Gottes nicht darin, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, sondern den Menschen durch Sprechen zu erobern, was bedeutet, dass die angeborene Fähigkeit, die dieses menschgewordene Fleisch Gottes besitzt ist, Worte zu sprechen und den Menschen zu erobern, nicht, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben. Seine Arbeit in normaler Menschlichkeit ist nicht, Wunder zu wirken, nicht, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben, sondern zu sprechen, und so erscheint das zweite menschgewordene Fleisch den Menschen viel normaler als das erste. Die Menschen erkennen, dass Gottes Menschwerdung keine Lüge ist; jedoch unterscheidet Sich dieser menschgewordene Gott vom menschgewordenen Jesus, und obwohl Sie beide der menschgewordene Gott sind, sind Sie nicht gänzlich ein und dasselbe. Jesus besaß normale Menschlichkeit, gewöhnliche Menschlichkeit, aber Er wurde von vielen Zeichen und Wundern begleitet. In diesem menschgewordenen Gott werden menschliche Augen weder Zeichen oder Wunder sehen, noch das Heilen der Kranken oder das Austreiben von Dämonen, noch das Gehen auf dem Meer noch vierzigtägiges Fasten. ... Er tut nicht dieselbe Arbeit, die Jesus tat, nicht weil Sein Fleisch sich in seinem Wesentlichen auf irgendeine Art von dem Jesu unterscheidet, sondern weil es nicht Sein Amt ist, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben. Er reißt nicht Sein eigenes Werk nieder, stört nicht Seine eigene Arbeit. Da Er den Menschen durch Seine wahrhaftigen Worte erobert, besteht keine Notwendigkeit darin, ihn mit Wundern zu überwältigen, und somit dient diese Phase dazu, die Arbeit der Menschwerdung fertigzustellen. … Wenn der menschgewordene Gott dieses Mal übernatürliche Zeichen und Wunder vollbrächte, wenn Er die Kranken heilte, Dämonen austriebe oder jemanden mit einem einzigen Wort töten könnte, wie könnte dann die Eroberungsarbeit durchgeführt werden? Wie könnte die Arbeit unter den heidnischen Völkern verbreitet werden? Das Heilen der Kranken und das Austreiben von Dämonen war die Arbeit des Zeitalters der Gnade, der erste Schritt im Erlösungswerk, und jetzt, da Gott den Menschen vom Kreuz gerettet hat, führt Er diese Arbeit nicht länger aus. Wenn in den letzten Tagen ein ‚Gott‘ genauso wie Jesus erschiene, einer der die Kranken heilte, Dämonen austriebe und für den Menschen gekreuzigt würde, wäre dieser ‚Gott‘, obgleich mit der Beschreibung Gottes in der Bibel identisch und für den Menschen leicht zu akzeptieren, in seinem Wesen nicht das vom Geist Gottes getragene Fleisch, sondern ein böser Geist. Denn es ist das Prinzip der Arbeit Gottes, niemals zu wiederholen, was Er bereits vollendet hat. Somit unterscheidet sich die Arbeit von Gottes zweiter Menschwerdung von der Arbeit der ersten. In den letzten Tagen verwirklicht Gott die Eroberungsarbeit in einem gewöhnlichen, normalen Fleisch. Er heilt nicht die Kranken, wird nicht für den Menschen gekreuzigt werden, sondern spricht einfach Worte im Fleisch, erobert den Menschen im Fleisch. Nur solches Fleisch ist das menschgewordene Fleisch Gottes; nur solches Fleisch kann Gottes Arbeit im Fleisch fertigstellen.“

aus „Das Wesen des von Gott bewohnten Fleisches“ in Das Wort erscheint im Fleisch