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Zeugnisse der Erfahrung des Urteils Christi

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79. Ein Kampf um Leben und Tod

Chang Moyang    Zhengzhou City, Provinz Henan

Wenn du dich dem Fleisch widersetzt, wird unvermeidlich ein Kampf in dir stattfinden. Satan wird versuchen, dich dazu zu bringen, ihm zu folgen; wird versuchen, dich dazu zu bringen, den Vorstellungen des Fleisches zu folgen und die Interessen des Fleisches aufrechtzuerhalten – aber Gottes Worte werden dich im Innern erleuchten und erhellen, und zu diesem Zeitpunkt liegt es an dir, ob du Gott oder Satan folgst. … Jedes Mal, wenn Menschen die Wahrheit in die Tat umsetzen oder die Liebe Gottes in die Tat umsetzen, wird in den Tiefen ihrer Herzen ein Kampf um Leben und Tod stattfinden – und erst nach diesem intensiven Kampf, nach einer gewaltigen Menge an Reflexion, kann sich Sieg oder Niederlage einstellen. Nachdem diese Wahrheit in die Tat umgesetzt ist, werden die Menschen im Hintergrund viele Tränen der Trauer vergossen haben…“ („Jedes Mal, wenn du das Fleisch widersetzt, gibt es einen Kampf um Leben und Tod“ in „Folgt dem Lamm und singt neue Lieder“). Jedes Mal, wenn ich Gottes Worte in diesem Lied zu hören pflegte, dachte ich über das Folgende nach: Ist es wirklich so schwierig, die Wahrheit zu praktizieren? Wenn die Menschen die Wahrheit nicht verstehen, dann können sie sie auch nicht praktizieren. Aber sobald sie sie verstanden haben, wäre es dann nicht genug, in Einklang mit Gottes Willen zu handeln? Könnte es wirklich so ernst sein wie „tief in dir drin findet ein Kampf um Leben und Tod statt“? Erst später, aufgrund eines tatsächlichen Ereignisses, gewann ich einen Eindruck davon, dass es nicht einfach ist, die Wahrheit zu praktizieren. Das, was Gott gesagt hat, stimmt vollkommen mit der Wahrheit überein, und es ist noch nicht einmal ein bisschen übertrieben.

Vor einiger Zeit hatte ich das Gefühl, dass eine Schwester, die mit mir zusammenarbeitete, arrogant war und mich geringschätzte. Ich konnte nicht anders, als in eine unrichtige Verfassung zu versinken. Wegen ihr begann ich mich Zwängen zu unterwerfen. Bei der Arbeit konnte ich mich nicht davon lösen. Meine Worte waren unterwürfig und meine Handlungen zaghaft, bis hin zu dem Punkt, dass ich ihren Gesichtsausdruck beobachtete, wenn ich sprach oder etwas tat, und ich bewältigte die Bürde meiner Arbeit nicht. Ich lebte vollkommen in der Dunkelheit. Ich konnte mich nicht davon befreien, obwohl ich wusste, dass mein Zustand gefährlich war. Inmitten meines Leidens erfuhr ich Gottes Führung: Führe ein vertrauliches Gespräch mit deiner Schwester, finde einen Weg des Lichts. Aber als ich an der Tür meiner Schwester ankam, hatte ich einen anderen Gedanken: Was wird meine Schwester denken, wenn ich darüber spreche? Wird sie sagen, dass ich viel zu viele Kleinigkeiten im Kopf habe, dass ich ihr zu viele Umstände bereite, dass es zu schwierig ist, mit mir auszukommen? Sobald ich diesen Gedanken hatte, war es so, als ob ich diesen seltsamen Ausdruck in ihren Augen gesehen hätte, diese herablassende Gesinnung. Plötzlich verschwand einfach mein Mut, und ich erschlaffte, als ob sich mein ganzer Körper verkrampfen würde. Wieder einmal brachten mir Gottes Worte eine innere Erleuchtung: Wenn du eine Menge privater Probleme hast und es dir schwerfällt, darüber zu sprechen, dann ist es schwierig, sich aus der Dunkelheit nach draußen zu kämpfen. Wärst du bereit, auf diese Weise weiterzumachen? Schweigend ermutigte ich mich selbst: Sei tapfer, sei einfach und offen. Die Wahrheit zu praktizieren, ist nichts, wofür man sich schämen muss! Gleichzeitig drängte sich mir ein gegenteiliges Gefühl auf: Sag nichts – die anderen Menschen denken möglicherweise, dass mit dir alles in Ordnung ist. Wenn du darüber sprichst, dann werden sie denken, dass du viel zu viele Kleinigkeiten im Kopf hast, und sie werden dich nicht mehr mögen. Ach! Dann ist es besser, nichts zu sagen! Als ich wieder einmal schwankte, leitete mich Gott erneut: Eine aufrichtige Person zu sein, bedeutet, dass du nicht schüchtern und ängstlich sein kannst! Gottes Erleuchtung begeisterte mich, aber sobald ich ein wenig erstarkt war, wallten zu meiner Überraschung Satans Anschauungen wieder auf: Wenn du mit anderen darüber sprichst, werden die Menschen dein wahres Gesicht kennen, und du wirst dich elend fühlen! Mein Herz verkrampfte sich plötzlich. Auf diese Weise wurde mein Herz hin- und hergerissen in einem Kampf zwischen dem Positiven und dem Negativen, zwischen Schwarz und Weiß.

Ich wusste zweifellos: Mein Unwille zu sprechen, war der Wunsch, aus Eitelkeit mein eigenes Gesicht zu beschützen. Aber auf diese Weise würde mein Zustand nicht behoben werden, und er war auch nicht förderlich für meine Arbeit. Nur die Suche nach Kameradschaft, um diese Angelegenheit zu klären, wäre förderlich für meine Arbeit und in Einklang mit dem Willen Gottes. Aber in dem Moment kam mir der Gedanke, dass sie möglicherweise noch weniger von mir halten würde, sobald sie davon wüsste, und ich verlor den Mut, die Wahrheit zu praktizieren. Ich hatte das Gefühl, wenn ich über meine eigene Hässlichkeit frei sprechen würde, dass ich dann nicht mehr fähig wäre weiterzuleben! Einen Augenblick lang war ich furchtbar erschüttert, und mein Herz schmerzte sehr, als ob es ein Feuer in Brand gesetzt hätte. Das war so schwierig, als ob ich damit konfrontiert wäre, eine Wahl zwischen Leben und Tod zu treffen, und ich brach unbeabsichtigterweise in Tränen aus, und alles, was ich tun konnte, war hilflos in meinem Herzen nach Gott zu rufen. In diesem kritischen Moment kamen mir wieder einmal Gottes Worte in den Sinn: „…sie(Junge Leute) sollten nicht ohne die Wahrheit sein, noch sollten sie Scheinheiligkeit und Ungerechtigkeit hegen, ... Junge Leute sollten den Mut haben, der Unterdrückung durch die Mächte der Finsternis nicht zu erliegen und die Bedeutung ihrer Existenz umzugestalten“ („Worte an die Jungen und Alten“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte erlaubten meinem ruhelosen Herzen, sich schließlich zu beruhigen. In jedem Fall kann ich mich nicht mehr Satans Gespött unterwerfen! Ich kann mich nicht mehr gegen Gott auflehnen. Ich muss mich selbst aufgeben und die Wahrheit praktizieren. Nachdem ich den Beschluss gefasst hatte, meine Schwester aufzusuchen, und ich ein kameradschaftliches, vertrauliches Gespräch mit ihr geführt hatte, war nicht nur die Angelegenheit geklärt, sondern auch mein Herz war erleichtert. Erst als ich an den intensiven Kampf zurückdachte, den ich damals in meinem Herzen geführt hatte, und ich einen Eindruck von dem Leid in einem scheinbaren Kampf um Leben und Tod gewonnen hatte, verstand ich, wie bedenklich meine eitle Besorgnis war, mein Gesicht zu wahren. Sie war so sehr ein Teil meines Lebens, dass ich in Dunkelheit lebte. Gott konfrontierte mich mit einem Ruf nach dem anderen, aber ich war unfähig, mich loszureißen. Ich verstand die Wahrheit, aber ich konnte sie nicht praktizieren. Ich war wahrlich zu tief von Satan verdorben! Ebenso machte ich tatsächlich die Erfahrung, dass es nicht einfach ist, die Wahrheit zu praktizieren und eine aufrichtige Person zu sein.

Erst nach dieser Erfahrung verstand ich Gottes Worte: „Jedes Mal, wenn die Wahrheit praktiziert wird, und jedes Mal, wenn die Menschen die Liebe zu Gott praktizieren ... findet tief in dir drin ein Kampf um Leben und Tod statt“. Diese Worte wurden über die verdorbene Gesinnung der Menschheit gesprochen, denn die satanische Gesinnung der Menschen ist zu tief im Fleisch verwurzelt. Die Menschheit ist von ihr eingesperrt und gefesselt, und sie ist zu unserem Leben geworden. Wenn wir die Wahrheit praktizieren, wenn wir unser eigenes, fleischliches Leben aufgeben, dann ist dieser Prozess das Gleiche wie eine Wiedergeburt, wie das Sterben und die Auferstehung. Es ist tatsächlich ein Wettbewerb und ein Kampf um Leben und Tod, und dieser Prozess ist ziemlich schmerzhaft. Wenn wir unsere eigene Gesinnung nicht wahrhaft kennen, und wenn wir nicht gewillt sind, Leid zu ertragen oder einen Preis zu bezahlen, dann können wir auf gar keinen Fall die Wahrheit praktizieren. In der Vergangenheit dachte ich, dass das Praktizieren der Wahrheit einfach wäre – der Grund dafür war, weil ich meine eigene, verdorbene Gesinnung nicht erkannte, und ich wusste nicht, wie tief meine Verdorbenheit war. In Zukunft bin ich bereit, mich tiefer durch die Erfahrungen zu erkennen, danach zu streben, bei allen Dingen die Wahrheit zu praktizieren und mich selbst aufzugeben!

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