22. Gottes Wort ist meine Lebenskraft

Von Xu Zhigang, Bezirk Tianjin

In der Vergangenheit war ich stark von traditionellen chinesischen Werten geprägt und machte es mir zum Lebensziel, für meine Kinder und Enkel Immobilien zu erwerben. Um dies zu erreichen, widmete ich mich dem Erlernen der Fahrzeugreparaturtechnik. Ich eröffnete auch eine Reparaturwerkstatt und die Geschäfte liefen sehr gut. Zu dieser Zeit in meinem Leben glaubte ich, ich hätte Kontrolle über mein eigenes Schicksal. Als mir meine Schwägerin also das Evangelium des Herrn Jesu predigte, lehnte ich es nicht nur ab, sondern machte mich sogar über sie lustig, da ich fand, ich könnte ebenso gut ohne den Glauben an den Herrn leben. Die guten Zeiten hielten jedoch nicht an. Die Geschäfte in meiner Werkstatt liefen immer schlechter und ganz gleich, wie hart ich arbeitete, ich konnte das Steuer nicht herumreißen. Ich arbeitete bis zur totalen Erschöpfung, um die Situation zum Besseren zu wenden, war müde und fühlte mich elend und griff deshalb zur Flasche und trank den ganzen Tag über Alkohol, um meine Angstzustände zu lindern. Eines Tages schließlich, als ich mit dem Auto unterwegs war, passte ich nicht auf und wurde in einen Unfall verwickelt. Mein Auto war nur noch ein Trümmerhaufen, ich aber überlebte glücklicherweise, wie durch ein Wunder. Kurz darauf, im Frühjahr 1999, predigte mir meine Frau das Evangelium des Allmächtigen Gottes der letzten Tage. Als ich die Worte des Allmächtigen Gottes las, verstand ich schließlich einige Wahrheiten und erkannte, was der Grund dafür war, dass ich in einem solch elenden, hilflosen Zustand gelebt hatte: Ich hatte die Lebensprinzipien akzeptiert, mit denen Satan die Menschen indoktriniert. Ich hatte mich auf meine eigenen Bemühungen verlassen wollen, um mir ein glückliches Leben aufzubauen, was jedoch zur Folge hatte, dass ich hinters Licht geführt wurde, bis ich mich in unvorstellbarem Leiden wiederfand und beinahe ums Leben kam. Der Allmächtige Gott war es, der mich von der Schwelle des Todes zurückgeholt und in Sein Haus gebracht hatt; ich war Ihm unglaublich dankbar, dass Er mir Barmherzigkeit zuteilwerden ließ. Von da an las ich jeden Tag Gottes Wort, wohnte Versammlungen bei und hielt mit meinen Brüdern und Schwestern Gemeinschaft – Licht erfüllte mein Herz. Ich genoss es und war voller Freude, dass ich den wahren Lebensweg gefunden hatte. Doch schon bald darauf wollte mich die KPCh-Regierung aufgrund meines Glaubens an Gott verhaften und ich wurde gezwungen, meine Familie zu verlassen und unterzutauchen. Zu dieser Zeit durchlebte ich zwar Phasen der Schwäche, doch ich glaubte daran, dass Gottes Worte mich führen würden, ganz gleich, wohin ich ginge und wie mich die Dämonen Satans verfolgen würden. Mehr als zehn Jahre später verstand ich dank der Führung und Versorgung durch Gottes Worte allmählich einige Wahrheiten und mein Leben war sehr erfüllend. In der darauffolgenden Zeit, während der ich verhaftet und verfolgt wurde, erlebte ich selbst hautnah, dass Gottes Wort meine Lebenskraft ist, denn Gottes Wort war es, das mich inmitten Satans grausamer Folter und Qual stark, aufrecht und furchtlos bleiben ließ, sodass ich imstande war, Satan am Ende vollständig zu demütigen. Nach dieser Erfahrung wusste ich Gottes Wort noch mehr zu schätzen und ich konnte nicht mehr, auch nur für einen Augenblick lang, von Gottes Wort getrennt sein.

An einem Tag im Februar 2013 war ich mit mehreren Brüdern und Schwestern unterwegs, um das Evangelium zu verbreiten, doch auf dem Rückweg wurden wir von einer Limousine angehalten. Drei Polizeibeamte stiegen aus dem Auto aus und verlangten unsere Ausweise Als sie meinen fremden Dialekt hörten, durchsuchten sie mich gewaltsam, ohne auch nur einen Grund dafür zu nennen. Sie beschlagnahmten eine Kontokarte der Chinesischen Landwirtschaftsbank mit einem Guthaben von über 700 Yuan, mehr als 300 Yuan in bar, ein Handy, einen MP5-Player und einige Informationen über das Evangelium, die sie in meinen Taschen fanden. Von dem Moment an, als einer der Beamten erfuhr, dass ich an den Allmächtigen Gott glaubte, trat er sehr grimmig auf, legte mir mit Gewalt Handschellen an und stieß mich in das Auto. Auf der Polizeiwache befahlen sie mir, mich an die Wand zu stellen, und ein Polizist fragte mich unfreundlich: „Wie heißt du? Woher kommst du? Wer hat dir den Glauben an Gott gepredigt?“ Als er begriff, dass ich nicht antworten würde, wurde er sofort wütend, riss mir meinen Daunenmantel vom Leib, drehte mich dann um, zog mir den Pullover über den Kopf und entblößte meinen Rücken und schlug mich brutal mit seinem Schlagstock. Nach ein paar Schlägen hielt er immer wieder inne und fragte mich: „Wirst du jetzt reden?“ Nachdem er mich fünfzehn Mal geschlagen hatte, fühlte sich das Fleisch an meinem Rücken wie zerfetzt und meine Wirbelsäule wie gebrochen an, so sehr schmerzte es. Doch ganz gleich, wie hart er mich schlug, ich weigerte mich zu sprechen. Schließlich schrie er, vor Wut stotternd: „Na schön, ich gebe auf! Mein Handgelenk tut schon weh vom Schlagen, und du redest immer noch nicht!“ In meinem Herzen wusste ich, dass Gott mich beschützte. Aus eigener Kraft hätte ich solch brutalen Schlägen nicht standhalten können. Im Stillen dankte ich Gott.

Sie sahen, dass Prügel bei mir keine Wirkung zeigten und änderten daher ihre Taktik. Einer dieser bösen Polizisten brachte eine etwa einen Meter lange und sechs Zentimeter dicke Stange, und sagte mit einem finsteren Grinsen: „Lasst ihn mal ‚die Freuden entdecken‘, auf der da zu knien, dann werden wir schon sehen, ob er redet!“ Ich hatte gehört, dass jemand, der eine halbe Stunde lang auf einer Stange wie dieser gekniet hatte, weder aufrecht stehen noch gehen konnte. Angesichts dieser Folter erschien mir meine geistliche Größe als zu gering und ich glaubte, dass mein Fleisch nicht in der Lage wäre, das zu erdulden. Ich hatte Angst und rief mit aller Kraft Gott an: „Gott! Meine Größe ist allzu gering und ich fürchte, ich kann dieser Qual nicht standhalten. Bitte beschütze mein Herz und gib mir die Kraft, diese Qual zu ertragen und Dich nicht zu verraten.“ Ich rief Gott immer wieder an und Gott wusste, dass mein Fleisch schwach war. Er erhörte mein Gebet, denn letztendlich beschlossen die bösen Polizisten, diese Foltermethode nicht anzuwenden. Diese Tatsachen zeigten mir Gottes Barmherzigkeit und Schutz für mich, was meinen Glauben an Ihn festigte und meine Angst erheblich minderte. Obgleich sie beschlossen, diese Foltermethode nicht anzuwenden, waren sie nach wie vor nicht bereit, mich gehen zu lassen. Stattdessen dachten sie sich eine andere Foltermethode aus. Sie zwangen mich, auf dem Boden zu knien und dabei meinen Oberkörper gerade zu halten; dann ließen sie einen unförmigen, über 1,80 Meter großen, männlichen Polizisten sich mit beiden Füßen auf meine Waden stellen und so hart er nur konnte aufstampfen. In dem Augenblick, in dem er auf mir stand, verspürte ich einen stechenden Schmerz; dann betete ich inbrünstig zu Gott: „Gott! Ich kann solch unmenschlicher Folter nicht standhalten, doch ich will Dich zufriedenstellen. Daher bitte ich Dich, mir Vertrauen, Kraft und den Willen zu schenken, das Leid zu ertragen. Ich will an meinem Zeugnis für Dich festhalten.“ Dank sei Gott, denn wieder einmal erhörte Er mein Gebet. Der fette Polizeibeamte verlor auf meinen Waden das Gleichgewicht und trat kurz danach von mir herunter. Den bösen Polizisten neben ihm packte die Wut und er schrie: „Du nutzloser Depp! Warum gehst du schon so schnell von ihm runter?“ Diese Dämonen waren wirklich beispiellos boshaft und brutal. Sie dachten sich alle möglichen Methoden aus, mit denen sie mich foltern könnten, und es juckte sie geradezu in den Fingern, mich zu töten, als ob nur mein Tod sie zufriedenstellen könnte. Sie zwangen mich, weiterhin mit aufrechtem Oberkörper zu knien und erlaubten mir nicht, mich zu bewegen. Später warf einer der Polizeibeamten den anderen einen bedeutungsvollen Blick zu und sie gingen alle hinaus und ließen mich mit diesem Polizisten allein, der mich bewachte. Er kam zu mir herüber und versuchte, sich bei mir einzuschmeicheln. Mit einem falschen Lächeln sagte er: „Meine Mutter glaubt auch an Gott. Erzähl mir, wie du zum Glauben gekommen bist. Ich würde gerne wie du an Gott glauben, nimm mich also mit zu deinen Vorgesetzten.“ Als ich seine Lügen hörte und sein hinterlistiges Lächeln sah, empfand ich plötzlich äußersten Abscheu. Gerade, als ich seine List bloßstellen wollte, erinnerte ich mich plötzlich an Gottes Wort: „Du musst Meinen Mut in deinem Inneren haben … Aber um Meinetwillen darfst du auch keiner der dunklen Mächte nachgeben. Verlasse dich auf Meine Weisheit, um auf dem perfekten Weg zu wandeln; lasse nicht zu, dass die Verschwörungen Satans Fuβ zu fassen“ („Kapitel 10“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte gewährten mir zur rechten Zeit Führung, denn sie ließen mich verstehen, dass ich in der Gegenwart Satans, mehr noch als Mut, Weisheit benötigte. Zu jeder Zeit müssen wir darauf vertrauen, dass Gott uns beim Kampf mit Satan Weisheit gewährt. Durch die Erleuchtung und Führung durch Gottes Wort verstand ich, was ich tun sollte, also sagte ich: „Wenn Sie wirklich gläubig werden wollen, brauchen Sie nur zu Hause Gottes Wort zu lesen. Sie müssen nicht hinausgehen und jemanden treffen.“ Gerade als ich das gesagt hatte, kam der böse Polizist, der mich geschlagen hatte, herein und sagte boshaft: „Du bist schon ein ganz schön schwerer Brocken!“ Ich wusste, dass Satan versagt hatte und gedemütigt war, also dankte ich im Stillen Gott. Ich erkannte, dass Gott stets bei mir war, mich führte, mich ermutigte und auf wundersame Weise die Gewalt der schwarzen Hand des Teufels abwehrte. Gottes Liebe zu mir ist so groß! In diesem Augenblick spürte ich, dass meine Beziehung zu Gott, obgleich ich in einer Zelle gefangen war, enger war als je zuvor und ich fühlte mich äußerst gestützt und gelassen. Sie zwangen mich, noch mehr als zwei Stunden lang zu knien. Als sie nach ein Uhr morgens schließlich erkannten, dass das Verhör zu nichts führte, blieb ihnen nichts anderes übrig als entmutigt abzuziehen.

Am Morgen des zweiten Tages brachten mich die Polizisten zu einer Außenstelle der Behörde für öffentliche Sicherheit. Nachdem ich den Verhörraum betreten hatte, fragte mich der Chef der Kriminalpolizei wütend: „Wie heißt du? Woher kommst du? Wer hat dich an den Glauben an Gott herangeführt? Wie lange glaubst du schon an Gott? Wer sind deine Kontaktpersonen? Erzähl mir alles, sonst wird es dir noch leidtun, das verspreche ich dir!“ Doch ganz gleich, wonach er fragte, ich sagte ihm nichts. Den ganzen Tag lang vernahm er mich, mal mit brutalen, mal mit sanften Methoden, doch er bekam nichts aus mir heraus und schließlich schrie er zornig: „Du willst nicht reden?! Dann lass mal sehen, wie dir das Leben in der Untersuchungshaftanstalt gefallen wird! Wenn du es auf die schwierige Art magst, lässt sich das sicherlich einrichten! Wenn du uns nicht die Antworten gibst, die wir hören wollen, werden wir dich für immer dort einsperren!“ So wurde ich also in die Untersuchungshaftanstalt überführt und in eine Zelle eingesperrt, die eine große Anzahl von Schwerverbrechern beherbergte. In dem Augenblick, in dem ich die Zelle betrat, gefror mir angesichts der düsteren und grauenerregenden Atmosphäre das Blut in den Adern. Die Wände der Zelle waren vier Meter hoch, es war dunkel und klamm, nur ein einziges kleines Fenster ließ spärliche Sonnenstrahlen hinein und es hing ein starker, ranziger Geruch in der Luft, der das Atmen beinahe unmöglich machte. In diesem winzigen Raum waren Kriminelle zusammengepfercht; da gab es Mörder, Drogenabhängige und Einbrecher, allesamt Schwerverbrecher. Ein jeder von ihnen erschien barbarisch und teuflisch; mehrere waren groß gewachsen, sehr muskulös, hatten scharfkantige, hässliche Gesichter und ihre Körper waren über und über mit Drachen, Phönixen, Schlangen und dergleichen tätowiert. Einige Gefangene waren klapperdürr, wie lebende Skelette, und ihr bloßer Anblick ließ mich erschauern. Unter den Häftlingen herrschte eine Hackordnung, und die Gläubigen des Allmächtigen Gottes standen ganz unten, waren absolut rechtlos. Der an der Wand angebrachte Notfallknopf, war ursprünglich dazu da, dass die Häftlinge in einer Notsituation den Justizvollzugsbeamten herbeirufen konnten, doch die Gläubigen des Allmächtigen Gottes kamen nicht in den „Genuss“ dieses Notfallknopfes. Ganz gleich, wie unmenschlich die Misshandlung sein mochte, niemand würde jemals darauf reagieren.

An meinem ersten Tag in der Zelle verspottete mich der Anführer der Gefangenen, als er von meiner Situation erfuhr, und sagte: „Da du an den Allmächtigen Gott glaubst, lass Ihn dich hier rausholen. Wenn dein Gott so gut ist, warum würde Er dich dann an diesem Ort enden lassen?“ Der niederträchtige Gefangene neben ihm schloss sich seinen Spötteleien an: „Wer, glaubst du, ist besser: unser Anführer hier oder dein Gott?“ Als ich hörte, wie sie Gott kränkten und beleidigten, wurde ich wütend. Ich wollte mit ihnen darüber streiten, war aber dazu nicht in der Lage. Ich erinnerte mich daran, dass in Predigten und gemeinschaftlicher Austausch über den Eintritt in das Leben geschrieben steht, dass das Wesen von Übeltätern dem Wesen von Dämonen gleich ist und das ist absolut richtig! Diese Dämonen waren vollkommen unverschämt und verdienten es, verflucht zu werden! Als ich nicht antwortete, packte den Anführer die Wut und er ohrfeigte mich zweimal brutal, verpasste mir danach einen kräftigen Kinnhaken, der mich zu Boden streckte. Diesen Teufeln ausgeliefert zu sein machte mir große Angst und in meiner Not rief ich Gott an: „O Gott! Du weißt, dass ich feige und schwach bin und dass ich mich immer vor Schlägern und Verbrechern gefürchtet habe. Bitte beschütze mich, gib mir Vertrauen und Kraft und lass mich in dieser Lage zu meinem Zeugnis stehen.“ Diese Teufel sahen ein, dass ich nicht sprechen würde, also dachten sie sich eine andere Methode aus, mit der sie mich quälen konnten. Ein Verbrecher, der wie ein Skelett aussah, kam auf mich zu und zwang mich, mich mit dem Rücken gegen die Wand zu stellen. Dann ließ er zwei andere Gefangene meine Schultern gegen die Wand drücken, woraufhin er mich so hart er nur konnte in die Innenseite meines Oberschenkels kniff, erst links, dann rechts, und jedes Mal verspürte ich einen stechenden Schmerz, der unbeschreiblich qualvoll war. (Danach erschienen auf meinen Beinen ein paar große Beulen, die bis heute nicht verschwunden sind.) Dann bearbeitete er die Außenseite meiner Oberschenkel brutal mit seinen Fäusten. Kurz darauf hockte ich mich auf den Boden und konnte kaum wieder aufstehen. Selbst da hörten sie nicht auf, mich zu quälen. Es war mitten im Winter und bitterkalt, doch diese Teufel befahlen mir, mich auszuziehen und unter einem Wasserhahn an die Wand zu hocken. Sie gossen unablässig Wasser über mich und öffneten absichtlich das Fenster, sodass ich so sehr fror, dass ich nicht aufhören konnte zu zittern. Als einer der Gefangenen sah, dass ich die Zähne zusammenbiss, um die Folter ertragen zu können, nahm er ein Stück Schaumstoff und fächerte mir damit wie mit einem Ventilator kalte Luft entgegen. Sofort bekam ich das Gefühl als gefröre mir das Blut in den Adern und ich konnte nicht aufhören, mit den Zähnen zu klappern. Ich konnte nicht umhin, still zu Gott zu beten: „O Gott! Ich weiß, dass Deine guten Absichten hinter allem stehen, was mir jetzt widerfährt, daher bitte ich um Deine Führung, damit ich Deinen Willen verstehe, denn allein kann ich die Qual durch diese Teufel wirklich nicht ertragen. O Gott! Bitte gib mir stärkeres Vertrauen und Kraft, damit ich den Willen und die Entschlossenheit habe, diese Schwierigkeiten zu überwinden.“ Nach meinem Gebet erinnerte ich mich an Gottes Worte: „‚Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen wichtige Herrlichkeit.‘ In der Vergangenheit habt ihr alle diesen Ausspruch gehört, jedoch hat niemand die wahre Bedeutung der Worte verstanden. Heute kennt ihr sehr wohl die wahre Bedeutung, die sie enthalten. Diese Worte sind das, was Gott in den letzten Tagen vollbringen wird. Und sie werden an denen vollbracht werden, die vom großen roten Drachen in dem Land, in dem er liegt, grausam geplagt werden. Der große rote Drache verfolgt Gott und ist der Feind Gottes; deswegen sind in diesem Land diejenigen, die an Gott glauben, der Demütigung und Verfolgung ausgesetzt. Deshalb werden diese Worte in eurer Gruppe von Menschen Wirklichkeit werden“ („Ist das Werk Gottes so einfach, wie der Mensch es sich vorstellt?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Als ich über Gottes Worte nachdachte, verstand ich Gottes Willen. Die Tatsache, dass ich jetzt wegen meines Glaubens an Gott litt, war etwas Glorreiches und es war mir eine Ehre. Damit ich Gott verriet und leugnete, quälte mich Satan, weil ich körperliche Qualen nicht ertragen konnte – ich durfte mich Satan also auf keinen Fall unterwerfen. In diesem Augenblick erinnerte ich mich mit einem Mal daran, wie der böse Polizeibeamte mir mit Leben der Untersuchungshaftanstalt gedroht hatte, und ich hatte eine plötzliche Erkenntnis: Die Gefangenen quälten und misshandelten mich so erbarmungslos, weil die bösen Polizisten es ihnen befohlen hatten! Erst da wurde mir klar, dass diese scheinheilige „Volkspolizei“ in Wirklichkeit unglaublich böse und verachtenswert ist. Die Polizisten benutzten diese Gefangenen, um ihre Drecksarbeit zu verrichten. Sie sind tückisch bis ins Mark und nichts als Teufel, die morden können, ohne auch nur selbst Blut vergießen zu müssen. Satan versuchte mich mit allen möglichen Mitteln dazu zu bringen, mich ihnen zu unterwerfen, aber Gottes Weisheit wird auf Grundlage von Satans Tricksereien praktiziert. Gott nutzte dieses Umfeld, um mir wahren Glauben an Ihn zu verleihen, um mir zu ermöglichen, Satans Fratze und sein böses Wesen klar zu erkennen und dadurch in meinem Herzen wahren Abscheu gegen diese Teufel zu erwecken. Sowie ich Gottes Willen verstanden hatte, erhellte sich mein Herz und ich kam zu Kräften. Ich durfte mich nicht von Satan täuschen lassen. Wie stark auch meine körperlichen Schmerzen oder wie groß auch meine Schwäche war, ich musste an meinem Zeugnis für Gott festhalten. Ich war Gott dankbar, dass Er mir die Kraft gegeben hatte, der Folter und Qual durch diese Teufel zu überwinden und Satan abermals zu besiegen.

Unsere täglichen Mahlzeiten in der Untersuchungshaftanstalt bestanden aus in Wasser gekochtem gefrorenem Kohl, eingelegtem Gemüse und einem kleinen gedämpften Maisbrötchen, was mich nicht im Entferntesten sättigte. Nachts schlief der Anführer der Gefangenen mit seinem Gefolge auf der Liegefläche, während der Rest von uns auf dem Fußboden schlafen musste. Als ich so auf dem eisigen Boden lag und die Gefangenen um mich herum betrachtete, dachte ich über meine erbärmliche Lage nach und fühlte sofort, wie aus Einsamkeit geborene eisige Kälte mein Herz umklammerte. Ich dachte daran, wie jeder Tag, den ich mit meinen Brüdern und Schwestern verbracht hatte, glücklich und voller Freude gewesen war. Jetzt aber verbrachte ich jeden Tag mit diesen Verbrechern und musste zudem ihre Schikanen und Beleidigungen über mich ergehen lassen – ich fühlte mich unbeschreiblich, entsetzlich elend … Ich wandte mich Gott zu und betete zu Ihm: „O Gott! Ich weiß nicht, wie viel länger ich noch so leben muss, und ich weiß nicht, wie ich die kommenden Tage überstehen soll. Nun, mein Fleisch ist schwach und ich möchte dieser Situation entrinnen. O Gott! Bitte gib mir die Entschlossenheit, das Leid zu ertragen, und führe mich, damit ich Deinen Willen verstehe, sodass ich Dich in dieser Situation zufriedenstellen kann.“ Nach meinem Gebet tauchten Gottes Worte deutlich in meinem geistigen Auge auf: „Gott hat viele schlaflose Nächte wegen der Arbeit der Menschheit erlitten. Von hoch oben, bis zu den niedrigsten Tiefen, ist Er auf die lebendige Hölle herabgekommen, in der der Mensch lebt, um Seine Tage mit dem Menschen zu verbringen. Er hat sich niemals über die Schäbigkeit unter den Menschen beschwert, hat dem Menschen niemals sein Ungehorsam vorgehalten, sondern erleidet stattdessen bei der Persönlichen Ausführung Seiner Arbeit die allergrößte Demütigung. … Zum Wohl der gesamten Menschheit jedoch, damit die ganze Menschheit früher Ruhe finden kann, hat Er Demütigungen und Ungerechtigkeiten erlitten um zur Erde zu kommen und hat persönlich die ‚Hölle‘ und den ‚Hades‘ betreten, die Höhle des Tigers, um den Menschen zu retten. Was befähigt den Menschen sich Gott zu widersetzen? Welchen Grund hat er, um sich noch ein einziges Mal über Gott zu beschweren? Wie kann er die Frechheit besitzen Gott erneut anzublicken? Der Gott des Himmels ist in dieses aller schmutzigste Land des Lasters gekommen und hat Seinen Beschwerden niemals Luft verschafft oder sich über den Menschen beklagt, sondern akzeptiert stattdessen im Stillen die Verwüstung[1] und Unterdrückung des Menschen. Niemals hat Er auf die unangemessenen Anforderungen der Menschen hin zurückgeschlagen, niemals hat Er übertriebene Anforderungen an den Menschen gestellt und niemals hat Er dem Menschen unzumutbare Forderungen gestellt. Er tut einfach die für den Menschen notwendige Arbeit, ohne sich zu beschweren: Lehren, erleuchten, tadeln, Verfeinern der Worte, erinnern, ermahnen, trösten, urteilen und offenbaren” („Arbeit und Eintritt (9)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Ich sann über Gottes Worte nach und dachte an das Leid, das Gott beide Male um der Menschheit willen erduldet hatte, als Er als Mensch auf die Welt gekommen war, und meine Augen füllten sich unwillkürlich mit Tränen. Der Herr Jesus wurde ans Kreuz geschlagen und setzte Sein eigenes Leben für die Erlösung der Menschheit ein, die von Satan verdorben worden war. Heute ist der Allmächtige Gott wieder Mensch geworden und nach China gekommen, dem Land, das sich Gott am meisten widersetzt, wo Er Sein Leben riskiert, um Seine Worte zu verkünden und uns zu retten. Wer könnte die Schwierigkeiten und das Leid erahnen, die Er dafür erduldet hat? Wer könnte es würdigen? Gleichzeitig fühlte ich, ein Angehöriger der verderbten Menschheit, mich unsagbar elend und wünschte mir nichts sehnlicher, als aus meiner Lage zu entkommen, nachdem ich nur ein paar Tage mit diesen Kriminellen verbracht hatte. Gott, der heilig und gerecht ist, hat jahrzehntelang mit uns in dieser bösen, gefallenen Welt gelebt. Hat Gott nicht weit mehr gelitten? Außerdem litt ich, um mich aus der Verderbtheit zu befreien und wahre Erlösung zu erlangen. Gott aber ist unschuldig und nicht von dieser Welt, geschweige denn von dieser Hölle auf Erden, doch aus reiner Liebe zur Menschheit stieg Er in die Tiefen der Höhle des großen roten Drachen herab, bereit Sein Leben zu opfern, um die Menschheit zu erretten. Gottes Liebe ist wahrhaft unglaublich! Wenn ich auch nur über ein wenig Liebe zu Gott verfügen würde, sollte ich nicht das Gefühl haben, dass meine eigene Lage unerträglich sei, und ich sollte nicht so bedrückt sein. Angesichts der Liebe Gottes empfand ich nichts als Reue und Scham. Und als ich über Gottes Liebe nachdachte, fühlte ich, wie Wellen der Wärme mein Herz ergriffen. Gott ist wahrhaftig groß, und Seine Liebe zur Menschheit ist so tief und so wahr! Wenn ich solche Umstände nicht am eigenen Leib erfahren hätte, hätte ich Gottes Liebenswürdigkeit und Herrlichkeit nicht erkannt. Obgleich diese Umstände meinen Körper zerstörten, war diese Erfahrung unglaublich förderlich für mein Leben. Bei diesen Gedanken füllte sich mein Herz mit Dankbarkeit gegenüber Gott und ich fand zur Entschlossenheit, trotz äußerstem Schmerz an meinem Zeugnis für Gott festzuhalten.

In der Untersuchungshaftanstalt erzählte mir der Anführer der Gefangenen oft von all den Mitteln, zu denen die Justizvollzugsbeamten griffen, um „Kriminelle“ zu quälen, die an Gott glaubten: Sie stechen Reißnägel in die Finger der Gläubigen, was unbeschreibliche Schmerzen verursacht; sie füllen eine Flasche mit kochendem Wasser und zwingen den Gläubigen, einen Finger hineinzustecken, und wenn die Haut verbrannt ist, lassen sie den Gläubigen den Finger herausnehmen und reiben Chilipulver auf die Brandblasen … Als ich mir die Beschreibung dieser haarsträubenden Foltermethoden anhörte, kochte ich vor Wut und mein Abscheu vor der KPCh-Regierung, dieses satanische Regime, wurde nur noch größer. Sie stellt sich selbst in jeder Hinsicht als positiv dar, während sie die abscheulichsten Taten begeht. Sie verkündet, dass „Religionsfreiheit“ herrsch, „alle Menschen die legitimen Bürgerrechte und interessen genössen“ und dass „Gefangene wie Familienmitglieder behandelt“ würden, während sie im Geheimen Menschen misshandelt und foltert, ohne Rücksicht auf das Leben der Menschen und sie auch nicht wie Menschen behandelt. Für jemanden, der an Gott glaubt, kommt ein Eintritt in ihre Welt dem Eintritt in die Hölle gleich, einen Ort, an dem Gläubige gemartert und entwürdigt werden, und wo sie nie wissen, ob sie mit ihrem Leben davonkommen werden. Der Gedanke versetzte mich in Schrecken, denn ich fürchtete, dass diese Foltermethoden an mir angewendet würden. Jedes Mal, wenn ich hörte, wie die Justizvollzugsbeamten das winzige Fenster in der Metalltür öffneten, schlug mir das Herz bis zum Hals, da ich Angst hatte, ich würde hinausgezerrt und gefoltert werden. Ich verbrachte jeden Tag in größter Angst und hatte das Gefühl, auf immer gefangen zu sein. In meinem Elend blieb mir nur das stille Gebet zu Gott: „O Gott! Mein Herz ist jetzt schwach und ich bin voller Furcht, doch ich will Dich zufriedenstellen, gib mir also bitte Vertrauen und Kraft. Ich will auf Dich vertrauen, um Satans Versuchung zu überwinden!“ Nach meinem Gebet fand ich Führung in Gottes Worten: „Fürchte dich nicht, der Allmächtige Gott der Heerscharen wird gewiss mit dir sein; Er hält euch den Rücken frei und Er ist euer Schild“ („Kapitel 26“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Wenn Menschen bereit sind, ihr Leben zu opfern, wird alles unbedeutend und niemand kann sich ihrer bemächtigen. Was könnte wichtiger sein als Leben? Auf diese Weise wird Satan unfähig, mehr in den Menschen zu tun, da gibt es nichts, was er mit dem Menschen tun kann“ („Kapitel 36“ von Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Wort spendete mir unglaublich starken Trost und ermutigte mich. „Ja“, dachte ich, „der Gott, an den ich glaube, ist der Herr der Schöpfung, der die Himmel und die Erde und alle Dinge darin erschaffen hat, der über alle Dinge herrscht und alles und alle kontrolliert. Sind Leben und Tod jedes einzelnen Menschen nicht zudem in Gottes Händen? Ohne Gottes Zustimmung würde Satan, der Teufel, nicht wagen, mir irgendetwas anzutun. Ist die Tatsache, dass ich den ganzen Tag in einem Zustand der Furcht und des Grauens verbracht habe, lediglich Ausdruck meiner Angst vor dem Tod und vor körperlichem Leid? Satan hat diese Schwäche ausgenutzt, um mich anzugreifen, damit ich mich ihm unterwerfe und Gott verriete. Dies ist Satans Trick, um Menschen zu verschlingen. Wenn ich aber bereit wäre, mein Leben zu opfern, gäbe es dann tatsächlich etwas, das ich nicht ertragen könnte?“ Ich dachte daran, wie es Hiob ergangen war: Als Satan seine Wette mit Gott abschloss, durchlebte Hiob eine Zeit körperlicher Leiden, doch ohne Gottes Zustimmung konnte Satan Hiobs Leben nicht nehmen, wie sehr er ihn auch marterte. Nun wollte ich Hiobs Beispiel folgen und mein Vertrauen wirklich auf Gott setzen, denn selbst wenn mein Körper von Dämonen zu Tode gefoltert würde, so wäre meine Seele in Gottes Händen. Wie sehr mich diese Dämonen auch foltern und quälen mochten, ich würde der tyrannischen Misshandlung Satans niemals nachgeben. Ich schwor, dass ich niemals zum Judas würde! Ich bin der Führung, die ich gerade zur rechten Zeit in Gottes Wort fand, dankbar dafür, dass sie mich aus der Knechtschaft und den Zwängen des Todes befreite und nicht zuließ, dass ich Satans Machenschaften zum Opfer fiel. Dank Gottes Schutz erlitt ich diese Foltermethoden nicht und darin erkannte ich abermals Gottes Liebe und Barmherzigkeit für mich.

Ein paar Tage später kam dieser böse Polizeibeamte zurück, um mich zu verhören, in der Hoffnung, von mir Informationen über die Kirchenleiter zu erhalten. Als ich jedoch nicht antwortete, wurde er absolut brutal. Er starrte mich an, packte mich am Kinn, drehte meinen Kopf nach links und rechts und knurrte dann mit zusammengebissenen Zähnen: „Ist an dir überhaupt irgendetwas menschlich? Mach nur so weiter, glaub an Gott! Ich stelle ein Bild von dir ins Internet und erfinde ein paar Geschichten über dich, ich werde allen, die an den Allmächtigen Gott glauben, weismachen, dass du Gott verraten und deine Brüder und Schwestern preisgegeben hast. Niemand wird je wieder mit dir reden. Und dann bringe ich dich an einen Ort, den niemand kennt, grabe ein Loch und begrabe dich lebendig, und niemand wird es jemals herausfinden.“ In seiner Wut beschrieb mir dieser Teufel die schamlosen Tricks und Intrigen der Polizei. Das also waren ihre üblichen Methoden, um Menschen zu manipulieren: Verdächtigung, Verleumdung, falsche Anschuldigungen von Verbrechen und schließlich Mord. Menschliches Leben ist ihnen völlig egal und niemand weiß, wie viele unmenschliche, skrupellose Taten sie im Geheimen begangen haben! Als ich ihn dieses Mal seine Drohungen brüllen hörte, war ich ruhig und hatte überhaupt keine Angst, denn Gott war mein starker Halt. Gott war bei mir, also hatte ich nichts zu befürchten. Je barbarischer Satan wird, desto mehr offenbart er seine Scheußlichkeit und Ohnmacht; je mehr er Gläubige verfolgt, desto mehr legt er sein böses, reaktionäres Wesen bloß, das sich Gott zum Feind macht, lasterhafte Taten begeht und sich gegen den Himmel und die Natur stellt; je mehr er denjenigen, die an Gott glauben, Schaden zufügt, desto mehr beflügelt er meine Entschlossenheit, an Gott zu glauben und Gott bis zum Ende zu folgen: Ich will mein Leben Gott widmen und Satan ein für alle Mal entsagen! Wie Gottes Wort besagt: „Seit langem hat der Mensch seine ganze Kraft gesammelt, er hat all seine Anstrengungen eingebracht, jeden Preis bezahlt, um das abscheuliche Gesicht eines solchen Dämons abzureißen und den Menschen, die geblendet worden sind und jede Art von Leiden und Elend ertragen haben, zu erlauben, sich aus ihrem Schmerz zu erheben und diesem bösen alten Teufel den Rücken zuzukehren“ („Arbeit und Eintritt (8)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). An diesem Punkt kochte mein Blut vor Wut und ich schwor im Stillen einen Eid: Wie lange ich hier auch bleiben musste und wie mich diese Teufel auch foltern mochten, ich würde Gott niemals verraten. Der Polizist sah ein, dass ich nicht antworten würde, und brachte mich schließlich zurück in die Zelle. Und so überstand ich dank der Führung durch Gottes Wort die Folter dieser Dämonen und ihre wiederholten Versuche, von mir ein Geständnis zu erzwingen. Ich gab zu keiner Zeit Informationen über die Kirche preis und nachdem ich mehr als 50 Tage in der Untersuchungshaftanstalt verbracht hatte, war die Polizei gezwungen, mich ohne Anklage freizulassen.

Dank dieser Erfahrung durch meine Verhaftung erkannte ich deutlich das dämonische Wesen der KPCh-Regierung. Sie kämpft gegen den Himmel und macht sich Gott zum Feind. Sie weigert sich, Gott anzubeten und greift zu allen möglichen Mitteln, um die Menschen zu täuschen und zu kontrollieren und sie davon abzuhalten, an Gott zu glauben oder Ihn anzubeten. Sie versucht, die Menschen dazu zu bringen, Gott zu meiden und sich Gott zu widersetzen, damit sie schließlich zusammen mit ihr in der Hölle vernichtet werden. Sie ist so verachtenswert, grausam und böse! Diese Erfahrung schenkte mir aber auch – und das ist noch wichtiger – ein echtes Verständnis der Wunderkraft und Weisheit Gottes sowie der Autorität und Macht Seines Wortes. In einem solchen Land, in dem Gott als erbitterter Feind gesehen wird, sind diejenigen, die an Gott glauben, der atheistischen Regierung ein Dorn im Auge. Sie ist jedoch keineswegs dazu in der Lage, diejenigen, die wahrhaftig an Gott glauben, davon abzuhalten. Ganz gleich, wie sie unsere Körper unterdrückt, einkerkert und verletzt, sie kann unser Verlangen, dem Licht entgegenzugehen und nach der Wahrheit zu streben, nicht unterbinden, und sie kann unseren Entschluss, an Gott zu glauben und Ihm zu folgen, nicht ins Wanken bringen. Ich wurde verhaftet und erlebte die brutale Grausamkeit dieser Dämonen am eigenen Leib. Satan begehrte vergebens, mich seiner despotischen Herrschaft zu unterwerfen, indem er mich verhaftete und verfolgte, doch Gottes Worte führten mich beständig, sie gaben mir Weisheit, Vertrauen und Kraft und ermöglichten mir somit, inmitten Satans grausamer Verfolgung standhaft zu bleiben. Durch diese unmittelbare Erfahrung sah ich Gottes wundersame Taten, mein Glaube an Gott festigte sich und ich erlangte ein praktischeres Verständnis von Gottes Wort. Ich erfuhr, dass Gottes Wort die Wahrheit ist und dass es die Kraft und der Quell des menschlichen Lebens ist. Lasse ich mich von Gottes Wort führen, habe ich nichts zu befürchten und ganz gleich, wie viele Schwierigkeiten und Hindernisse mir auf meinem Weg noch bevorstehen, ich will Gott bis ganz zum Ende folgen!

Fußnoten:

1. „Verwüstung“ wird verwendet, um den Ungehorsam der Menschheit bloßzulegen.

Zurück: 21. Gottes Licht führt mich durch Not

Weiter: 23. Gott führt mich, um die Grausamkeit der Dämonen zu überwinden

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