15. Gottes Liebe hat mein Herz gestärkt

Von Zhang Can, Provinz Liaoning

In meiner Familie haben sich alle immer sehr gut verstanden. Mein Ehemann ist ein sehr rücksichtsvoller und fürsorglicher Mann, und mein Sohn ist sehr vernünftig und stets respektvoll gegenüber seinen Ältesten. Außerdem waren wir ziemlich wohlhabend. Theoretisch hätte ich sehr glücklich sein sollen, aber die Wirklichkeit sah anders aus. Ganz gleich, wie gut mein Mann und mein Sohn mich behandelten, und ganz gleich, wie gut situiert wir waren, nichts davon konnte mich glücklich machen. Nachts konnte ich nie schlafen, weil ich Arthritis bekam und außerdem an schwerer Schlaflosigkeit litt, was zu einer verminderten Durchblutung meines Gehirns und zu einer allgemeinen Schwäche in meinen Gliedmaßen führte. Die Qual dieser Krankheiten, verbunden mit dem ständigen Druck, ein Geschäft zu führen, bewirkte, dass ich in unsäglichem Leid lebte. Ich versuchte es auf viele verschiedene Arten zu überwinden, aber nichts schien jemals zu funktionieren.

Im März 1999 verkündete mir eine Freundin das Evangelium der letzten Tage des Allmächtigen Gottes. Indem ich jeden Tag Gottes Wort las, ständig an Versammlungen teilnahm und mit meinen Brüdern und Schwestern Gemeinschaft hielt, entwickelte ich ein Verständnis für einige Wahrheiten, erfuhr von vielen Geheimnissen, die mir bisher unbekannt waren, und wurde fest in meinem Glauben, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist. Ich war von all dem sehr begeistert und verschlang jeden Tag hungrig Gottes Wort. Ich nahm auch am Kirchenleben teil, besuchte oft Zusammenkünfte, betete und sang Hymnen und tanzte mit meinen Brüdern und Schwestern zum Lobpreis Gottes. Ich spürte ein Gefühl des Friedens und des Glücks in meinem Herzen, und meine Moral und meine Einstellung verbesserten sich mit jedem Tag. Langsam, aber sicher begann ich mich auch von meinen verschiedenen Beschwerden zu erholen. Ich brachte Gott oft meinen Dank und meinen Lobpreis für diese positiven Entwicklungen in meinem Leben dar, und ich wollte das Evangelium des Allmächtigen Gottes noch mehr Menschen verkünden, damit sie alle Gottes Errettung erlangen konnten. Kurz danach übertrug mir die Kirche die Verantwortung für die Arbeit der Verbreitung des Evangeliums. Ich stürzte mich mit glühendem Eifer in diese Arbeit, aber es geschah etwas, das ich mir niemals vorgestellt hatte …

Am Abend des 15. Dezember 2012, als ich gerade die Versammlung mit vier Schwestern beendet hatte und kurz davor war zu gehen, hörten wir ein lautes berstendes Geräusch, als die Haustür aufgetreten wurde. Sieben oder acht Polizisten in Zivil stürmten in den Raum und brüllten uns an: „Keine Bewegung, Hände hoch!“ Ohne irgendwelche Dokumente vorzuzeigen, gingen sie dazu über, uns gewaltsam zu durchsuchen, und beschlagnahmten meinen Personalausweis und einen Beleg über eine Transaktion in Höhe von 70.000 RMB von Kirchengeldern. Sie wurden ganz aufgeregt, sobald sie den Beleg sahen, dann schoben und zerrten uns in ein Polizeiauto und brachten uns zur Wache. Auf der Polizeiwache beschlagnahmten sie unsere Handys, MP5-Player und 200 RMB in bar aus unseren Taschen. Damals vermuteten sie, dass eine der Schwestern und ich Leiterinnen der Kirche seien, und so übergaben sie uns beide an jenem Abend an die Kriminalpolizei des Städtischen Büros für Öffentliche Sicherheit.

Als wir ankamen, trennte uns die Polizei und verhörte uns einzeln. Sie fesselten mich mit Handschellen an einen Metallstuhl, und dann fragte mich ein Beamter streng: „Was ist mit den 70.000 RMB? Wer hat das Geld geschickt? Wo ist es jetzt? Wer ist der Leiter deiner Kirche?“ Ich betete unaufhörlich in meinem Herzen zu Gott: „Lieber Gott! Dieser Polizist versucht mich zu zwingen, die Leiter der Kirche zu verraten und das Geld der Kirche auszuhändigen. Es ist mir absolut unmöglich, zum Judas zu werden und Dich zu verraten. Oh Gott! Ich bin bereit, mich in Deine Hände zu geben. Ich bitte Dich, mir Glauben, Mut und Weisheit zu gewähren. Ganz gleich, wie die Polizei versucht, Informationen von mir zu erzwingen, ich bin bereit, für Dich Zeugin zu sein.“ Ich verkündete ihnen dann entschlossen: „Ich weiß es nicht!“ Das machte den Polizisten rasend. Er hob einen Pantoffel vom Boden auf und fing an, mich brutal auf den Kopf zu schlagen, während er mich wütend beschimpfte: „Versuch nur nichts zu sagen. Versuch nur an den Allmächtigen Gott zu glauben! Wir werden sehen, wie lange dein Glauben anhält!“ Mein Gesicht brannte schmerzhaft von den Schlägen und begann schnell anzuschwellen, und ich hatte pochende Kopfschmerzen. Vier oder fünf Polizisten schlugen mich abwechselnd, um mich zu zwingen, ihnen zu sagen, wo das Geld der Kirche aufbewahrt wurde. Einige von ihnen traten gegen meine Beine, einige packten meine Haare, zogen daran und rissen sie hin und her, und andere schlugen mir auf den Mund. Ich fing an, aus dem Mund zu bluten, aber sie wischten bloß das Blut ab und schlugen mich weiter. Sie stießen mich wahllos mit einem Elektrostock und während sie mich schlugen, schrien sie: „Wirst du reden oder nicht? Gestehe!“ Als sie sahen, dass ich mich immer noch weigerte zu reden, taserten sie mich in der Leistengegend und in der Brust – der Schmerz war qualvoll. Mein Herz hämmerte, ich fing an, Atembeschwerden zu haben, und ich rollte mich zitternd zu einer Kugel zusammen. Es fühlte sich an, als würde der Tod ganz langsam, Schritt für Schritt, auf mich zukommen. Obwohl ich den Mund hielt und kein Wort von mir gab, fühlte ich mich unglaublich schwach in meinem Herzen und dachte, dass ich nicht mehr lange durchhalten könnte. Inmitten meines Leidens hörte ich nie auf, zu Gott zu beten: „Oh Gott! Obwohl ich mich entschlossen habe, Dich zufrieden zu stellen, ist mein Fleisch schwach und kraftlos. Ich bete, dass Du mich mit Kraft tränkst, damit ich für Dich Zeugin sein kann.“ In jenem Moment dachte ich plötzlich daran, wie der Herr Jesus, bevor Er ans Kreuz genagelt wurde, von römischen Soldaten schlimm geschlagen wurde: Er wurde geschlagen und zu einer blutigen Masse entstellt, Sein ganzer Körper war mit Wunden bedeckt … und doch gab Er kein einziges Wort von sich. Gott ist heilig und schuldlos, doch Er erlitt immense Demütigung und Qual und war bereit, gekreuzigt zu werden, um die Menschheit zu erlösen. Ich dachte bei mir: „Wenn Gott Seinen Leib opfern konnte, um die verdorbene Menschheit zu retten, sollte auch ich Leiden erfahren, um Gottes Liebe zurückzuzahlen.“ Durch Gottes Liebe ermutigt, wurde mein Vertrauen wiederhergestellt, und ich schwor Gott einen Eid: „Lieber Gott, welches Leiden Du auch immer erfährst, sollte auch ich erfahren. Ich muss aus demselben Kelch des Leidens trinken wie Du. Ich werde mein Leben opfern, um für Dich Zeugin zu sein!“

Nachdem diese Folter fast die ganze Nacht angedauert hatte, war ich so geschlagen worden, dass nicht einmal ein Fünkchen Kraft in meinem Körper verblieben war. Ich war so müde, dass ich meine Augen kaum offenhalten konnte, aber sobald ich begann, meine Augen zu schließen, bespritzten sie mich mit Wasser. Ich zitterte vor Kälte. Als diese Meute von Bestien mich in jenem Zustand sah, knurrten sie bösartig: „Du willst immer noch nicht deinen Mund aufmachen? An diesem Ort können wir dich zu Tode foltern, und niemand wird es jemals erfahren!“ Ich ignorierte sie. Einer dieser bösen Bullen nahm dann die Schale von einem Sonnenblumenkern und zwängte sie mir unter den Fingernagel. Das war unerträglich schmerzhaft, und ich konnte nicht verhindern, dass mein Finger zitterte. Dann gingen sie dazu über, mir Wasser ins Gesicht zu spritzen und es mir den Hals⁠ hinabzugießen. Das klirrend kalte, eisige Wasser ließ mich vor Kälte zittern. Ich litt Höllenqualen. In jener Nacht betete ich immer wieder zu Gott und fürchtete, dass ich nicht weiterleben könnte, wenn ich Ihn verlassen würde. Gott war immer an meiner Seite, und Seine Worte versorgten mich mit ständiger Ermutigung: „Wenn Menschen bereit sind, ihr Leben zu opfern, wird alles unbedeutend …“ („Kapitel 36“ von Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Der Glaube ist wie eine Holzbrücke: Wer auch immer den Tod fürchtet, wird Schwierigkeiten haben, sie zu überqueren, wer jedoch bereit ist sich zu opfern, kann sorglos über sie hinweggehen“ („Kapitel 6“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte gaben mir unerschöpfliche Kraft. Ich dachte bei mir: „Das stimmt, Gott regiert souverän über alles und alle Dinge sind in Seinen Händen. Selbst wenn die böse Polizei mein Fleisch zu Tode foltert, ist mein Geist unter Gottes Kontrolle.“ Da Gott mir Beistand leistete, hatte ich keine Angst mehr vor Satan, und noch weniger war ich bereit, eine Verräterin zu sein und ein sinnloses Leben zu führen, in dem ich dem Fleisch nachgab. Von daher schwor ich Gott im Gebet einen Eid: „Lieber Gott! Obwohl jene Dämonen mein Fleisch quälen, bin ich immer noch bereit, Dich zufriedenzustellen und mich ganz in Deine Hände zu geben. Auch wenn es meinen Tod bedeutet, werde ich für Dich Zeugin sein und werde niemals vor Satan niederknien!“ Die Worte Gottes wiesen mir die Richtung, und ich fühlte mich voller Zuversicht und Glauben. Obwohl die Polizei mein Fleisch quälte und folterte und ich bereits an die Grenzen meines Durchhaltevermögens getrieben worden war, hatte ich, mit Gottes Wort, das mich stützte, ehe ich mich versah viel weniger Schmerzen.

Am nächsten Morgen verhörte mich die böse Polizei weiter und drohte mir auch mit den Worten: „Wenn du heute nicht redest, werden wir dich der Spezialeinheit der Polizei übergeben – dort warten 18 verschiedene Folterwerkzeuge auf dich.“ Als ich hörte, dass sie mich an die Spezialeinheit der Polizei übergeben würden, bekam ich unweigerlich Angst und dachte bei mir: „Die Spezialpolizei gehört sind bestimmt viel härter als diese Typen. Wie werde ich 18 verschiedene Formen der Folter überleben?“ Gerade als ich in Panik geriet, dachte ich an eine Passage von Gottes Wort: „Was ist ein Überwinder? Die guten Soldaten Christi müssen mutig sein und auf Gott vertrauen, um geistlich stark zu sein; sie müssen kämpfen, um Krieger zu werden und Satan bis zum Tode zu bekämpfen“ („Kapitel 12“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte beruhigten schnell mein verzweifeltes, panisches Herz. Sie halfen mir zu erkennen, dass dies ein geistlicher Kampf war und dass der Moment gekommen war, in dem Gott wollte, dass ich bezeuge. Da Gott mir beistand, gab es nichts zu fürchten. Ganz gleich, welche Arten von geistesgestörten Taktiken die böse Polizei anwendete, ich musste auf Gott vertrauen, um ein guter Soldat Christi zu sein und Satan bis zum Tod zu bekämpfen, ohne jemals nachzugeben.

An diesem Nachmittag kamen zwei für religiöse Angelegenheiten zuständige Beamte vom Städtischen Büro für Öffentliche Sicherheit herein, um mich zu verhören: „Wer ist dein Gemeindeleiter?“, fragten sie. „Ich weiß es nicht“, antwortete ich. Als sie erkannten, dass ich mich weigerte zu sprechen, wechselten sie zwischen sanfter und harter Taktik. Einer von ihnen stieß mir wirklich heftig die Faust in die Schulter, während der andere begann, absurde Theorien von sich zu geben, die Gottes Existenz leugnen, um zu versuchen, mich zu beschwatzen: „Alle Dinge im Universum gehen aus natürlichen Prozessen hervor. Du musst praktischer sein: An Gott zu glauben wird dir nicht helfen, auch nur eines der Probleme in deinem Leben zu lösen. Das kannst du nur, indem du dich auf dich selbst verlässt und hart arbeitest. Wir können helfen, Jobs für dich und deinen Sohn zu finden …“ Ich kommunizierte einfach weiter mit Gott in meinem Herzen und dachte dann an eine Passage Seines Wortes: „Ihr müsst wachen und jeden Moment warten, und ihr müsst noch mehr vor Mir beten. Ihr müsst die verschiedenen Verschwörungen und die raffinierten Pläne Satans erkennen, den Geist kennen, Menschen kennen und alle möglichen Menschen, Angelegenheiten und Dinge unterscheiden können“ („Kapitel 17“ von Kundgebungen Christi am Anfang in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte erleuchteten mich sofort und erlaubten mir, Satans hinterhältigen Plan zu durchschauen. Ich dachte bei mir: „Der böse Polizist versucht, mich mit seinen absurden Theorien zu täuschen und mich mit kleinen Gefälligkeiten zu bestechen – ich darf nicht auf Satans Tricks hereinfallen, und erst recht darf ich Gott nicht verraten und zum Judas werden.“ Gottes Erleuchtung ermöglichte es mir, die finsteren Absichten der bösen Polizei zu erkennen. Ganz gleich also, welche Art von weicher und harter Taktik sie auf mich anwendeten, ich ignorierte sie einfach. In dieser Nacht hörte ich, dass jemand anderes kommen würde, um mich zu verhören, und dass sie behaupteten, ich sei vorbestraft. Ich wusste nicht, was ich erwarten sollte oder was passieren würde, daher konnte ich nur Gott in meinem Herzen um Führung anrufen. Ich wusste, dass ich Gott nicht verraten konnte, ganz gleich, mit welcher Art von Verfolgung und Schwierigkeiten ich konfrontiert wurde. Wenig später, als ich auf die Toilette ging, bekam ich plötzlich Herzklopfen. Mir wurde schwindelig und ich fiel ohnmächtig zu Boden. Als die Polizisten mitbekamen, dass etwas nicht in Ordnung war, stürzten sie sofort herein und standen um mich herum. Ich hörte jemanden die unheilvollen Worte sagen: „Bringt sie ins Krematorium, verbrennt sie und fertig damit!“ Jedoch aus Angst, ich könnte sterben und dass sie dann für meinen Tod verantwortlich gemacht würden, riefen sie schließlich den Rettungsdienst an und ließen mich mit einem Krankenwagen zur Untersuchung ins Krankenhaus bringen. Wie sich herausstellte, hatte ich früher einen Herzinfarkt gehabt und litt an einer verbliebenen Mangeldurchblutung des Herzmuskels. Da das Verhör abgebrochen werden musste, brachten sie mich in eine Untersuchungshaftanstalt. Als ich die frustrierten Blicke auf den Gesichtern der bösen Polizei sah, war ich überglücklich – Gott hatte mir einen Ausweg eröffnet, sodass ich mich vorerst keiner weiteren Vernehmung unterziehen musste. Auf diese Weise noch einmal davongekommen zu sein erlaubte es mir, Gottes Taten mitzuerleben. Ich dankte und lobte Gott von ganzem Herzen.

In dem Wissen, dass die KPCh-Regierung nicht aufgeben würde, bevor sie den Ort des Kirchengeldes aus mir herausbekommen hatte, betete ich während der folgenden verbleibenden zehn Tage jeden Tag zu Gott und bat Ihn, meinen Mund und mein Herz zu schützen, damit ich, ganz gleich, was passiert, an Gottes Seite standhaft sein würde und Ihn absolut nicht verraten und den wahren Weg verlassen würde. Eines Tages nach einem Gebet erleuchtete mich Gott und ermöglichte mir, mich an eine Hymne Seiner Worte zu erinnern: „Egal, was Gott von dir verlangt, gib alles. Zeige deine Treue Ihm alleine bis zum Ende. Wenn du Ihn auf dem Thron erfreut lächeln siehst, an dem Tag, an dem du die Welt zurücklässt, kannst du vor Freude lachen, wenn du deine Augen schließt. So lang’ du hier auf Erden bist, mit all deiner Kraft, tu deine letzte Pflicht für Gott und genüge Ihm. Wie Petrus, der Gott liebte bis in den Tod, der gekreuzigt wurd’ um seinetwill’n. Mit allem, was du tust, genüge Ihm“ („Ein erschaffenes Wesen sollte von Gott abhängig sein“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“). Ich sang dies Hymne und dachte immer und immer wieder in meinem Herzen über sie nach, und durch Gottes Worte entwickelte ich ein Verständnis für Gottes Forderungen und Erwartungen an mich. Ich dachte daran, wie von allen Lebewesen im Universum, die unter Gottes Herrschaft leben, und von allen Menschen auf Erden, die Gott folgen, nur eine äußerst kleine Zahl wirklich in der Lage ist, vor Satan zu stehen und Gott zu bezeugen. Dass ich das Glück hatte, mich in einer derartigen Situation wiederzufinden, verdankte ich Gott, der mich auf außergewöhnliche Weise erhob, und es zeigte Seine Gunst für mich. Besonders diese Worte von Gott waren zutiefst ermutigend für mich: „Wie Petrus, der Gott liebte bis in den Tod, der gekreuzigt wurd’ um seinetwill’n. Mit allem, was du tust, genüge Ihm.“ Ich konnte ein Gebet zu Gott nicht zurückhalten: „Oh, Allmächtiger Gott! In der Vergangenheit war Petrus in der Lage, sich für Dich kopfüber ans Kreuz nageln zu lassen und vor Satan seine Liebe zu Dir zu bezeugen. Und jetzt beinhaltetmeine Verhaftung durch die Regierungspartei in China Deine guten Absichten. Obwohl meine geistliche Größe viel zu gering ist und ich mich nie mit Petrus vergleichen könnte, ist es mir eine große Ehre, die Gelegenheit zu haben, für Dich Zeugin zu sein. Ich bin bereit, Dir mein Leben zu übergeben, und werde bereitwillig sterben, um Dich zu bezeugen, damit Du durch mich etwas Trost bekommen mögest.“

Am Morgen des 30. Dezember sandte das Städtische Büro für Öffentliche Sicherheit einige Beamte herüber, um mich zu verhören. Sobald ich den Verhörraum betreten hatte, zwang mich ein böser Bulle dazu, meine baumwollgefütterte Hose und Jacke auszuziehen und sagte zu mir: „Wir haben jetzt deine kleine Schwester und deinen Sohn festgenommen. Wir wissen, dass deine ganze Familie gläubig ist. Wir gingen zum Arbeitsplatz deines Mannes und fanden heraus, dass du 2008 angefangen hast, an den Allmächtigen Gott zu glauben …“ Seine Worte nutzten meine größte Schwäche aus und wirkten sich verheerend auf meinen Gemütszustand aus. Ich hatte nie gedacht, dass sie auch meinen Sohn und meine Schwester in Gewahrsam nehmen würden. Plötzlich von Emotionen überwältigt, begann ich mich um ihr Wohlergehen zu sorgen, und mein Herz wich unabsichtlich von Gott ab. Ich fragte mich immer wieder: „Werden sie geschlagen? Kann mein Sohn eine solche Behandlung aushalten? …“ Genau dann erinnerte ich mich an einen Abschnitt von Gottes Wort: „Wie sehr ein Einzelner leiden muss und gleichgültig, wie weit sie ihren Weg beschreiten müssen, von Gott bestimmt ist und dass niemand einem anderen wirklich helfen kann“ („Der Weg … (6)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte rissen mich sofort aus meinem emotionalen Zustand und ließen mich erkennen, dass der Glaubensweg eines jeden Menschen von Gott vorbestimmt ist. Jeder sollte vor Satan für Gott Zeuge sein – wäre es nicht ein großer Segen für sie, vor Satan Zeugnis abzulegen für Gott? Nachdem ich das gedacht hatte, hörte ich auf, mir Sorgen zu machen, und war nicht mehr um sie besorgt. Ich fühlte mich bereit, sie Gott zu übergeben und Gott herrschen und Seine Fügungen treffen zu lassen. In dem Moment erwähnte ein anderer Bulle die Namen einiger anderer Schwestern und fragte, ob ich die Namen wiedererkenne. Als ich sagte, ich würde keinen der Namen wiedererkennen, sprang er von seinem Stuhl hoch, zerrte mich wütend zu einem Metallstuhl an einem Fenster, fesselte mich mit Handschellen an den Stuhl und öffnete hastig das Fenster, sodass die kalte Luft von draußen anfing, mich anzublasen. Dann schüttete er kaltes Wasser über mich, während er mich mit niederträchtigen Worten verfluchte, bevor er mich Dutzende Male hintereinander mit einem Pantoffel ins Gesicht schlug. Er schlug mich so heftig, dass ich Sterne zu sehen begann, meine Ohren klingelten und Blut aus meinem Mund tropfte.

In jener Nacht brachten mich einige Polizisten in den kältesten Raum. Die Fenster waren komplett mit Eis bedeckt. Sie zogen mir gewaltsam alle Kleidung aus und zwangen mich, völlig nackt auf einem Metallstuhl am Fenster zu sitzen. Sie fesselten meine Hände hinter meinem Rücken mit Handschellen an die Rückenlehne des Stuhls, sodass ich mich keinen Zentimeter bewegen konnte. Einer der bösen Bullen sagte in eisigem, unheilvollem Ton zu mir: „Wir ändern unsere Ermittlungstaktiken nicht nach Geschlecht.“ Er öffnete das Fenster, als er das sagte, und ein klirrend kalter Wind fegte über mich hinweg. Es fühlte sich an, als würde mein Körper von tausend Messern eingeritzt. Vor Kälte zitternd sagte ich mit klappernden Zähnen: „Ich kann dieser Art von Kälte nicht ausgesetzt werden, ich bekam nach der Geburt rheumatische Arthritis.“[1] Er antwortete brutal: „Oh, das wird deiner Arthritis bestimmt gut tun! Du wirst dabei auch Diabetes und ein Nierenleiden bekommen! Ganz gleich, wie viele Ärzte du aufsuchst, du wirst nie wieder gesund werden!“ Damit ließ er jemanden einen Eimer voll kaltem Wasser herüberbringen und zwang mich, meine Füße hineinzustellen. Dann befahl er mir: „Hüte dich, auch nur einen Tropfen Wasser aus diesem Eimer herausspritzen zu lassen.“ Er spritzte mir mehr kaltes Wasser auf den Rücken und fächelte dann meinem Rücken mit einem Stück Karton Luft zu. Die Temperatur betrug minus 20 Grad Celsius. Dieses klirrend kalte Wasser ließ mich gefrieren, sodass ich instinktiv meine Füße aus dem Eimer zog, aber ein Beamter drückte sie sofort wieder gewaltsam hinein und verbot mir, sie wieder zu bewegen. Mir war so kalt, dass sich mein ganzer Körper zusammenzog und ich nicht aufhören konnte zu zittern. Es fühlte sich an, als wäre das Blut in meinen Adern geronnen. Sie waren begeistert, mich so zu sehen, und brachen in abscheuliches Gelächter aus, während sie mich verspotteten und sagten: „Du tanzt genau im Takt!“ Ich hasste diese Bande unmenschlicher Dämonen und Bestien bis aufs Blut. Plötzlich wurde ich an ein Video erinnert, in dem Dämonen der Hölle gezeigt wurden, die Menschen zum Spaß quälten und sich an dem Leiden anderer erfreuten. Sie waren ohne Gefühle und Menschlichkeit und kannten nur Gewalt und Qual. Diese bösen Bullen unterschieden sich nicht von den Dämonen der Hölle – tatsächlich waren sie sogar noch schlimmer. Im Laufe eines Tages und einer Nacht hatten sie mich unzählige Male ins Gesicht geschlagen und versucht, mich zu zwingen, Informationen über das Geld der Kirche preiszugeben. Als mein Gesicht von ihren Schlägen anschwoll, legten sie Eis darauf, damit die Schwellung zurückging, und setzten dann die Schläge fort. Wenn Gottes Schutz nicht gewesen wäre, wäre ich schon lange davor gestorben. Als diese bösen Beamten sahen, dass ich immer noch nicht bereit war zu sprechen, fingen sie an, meine Oberschenkel und meine Leistengegend mit einem Elektrostock zu tasern. Jedes Mal, wenn sie mich taserten, zuckte und verkrampfte sich mein ganzer Körper vor Schmerz. Da sie mich mit Handschellen an den Metallstuhl gefesselt hatten, war es nicht möglich auszuweichen, daher musste ich die grausamen Schläge, Tritte und Demütigungen hinnehmen, die sie austeilten. Worte können die intensive Qual nicht beschreiben, die ich erfuhr, und dennoch lachten die Polizisten während all dem bloß lauthals. Noch schrecklicher war, dass ein jüngerer Polizist ein Paar Essstäbchen benutzte, um meine Brustwarze festzuklemmen und sie dann so stark wie möglich zu drehen. Es tat so weh, dass ich aus vollem Hals schrie. Sie platzierten auch eine eiskalte Flasche Wasser zwischen meine Beine gegen meine Leistengegend und nötigten mir dann Wasser mit darin gelöstem Wasabi-Pulver in die Nase. Meine gesamte Nasenhöhle stand in Flammen und die brennende Hitze schien direkt in mein Gehirn zu schießen. Ich wagte nicht einzuatmen. Ein anderer bösartiger Polizist nahm einen großen Zug von seiner Zigarette und blies mir den Rauch direkt in die Nase, was mich in einen schrecklichen Hustenanfall versetzte. Bevor ich wieder zu Atem kommen konnte, drehte ein anderer einen hölzernen Stuhl um und legte meine Beine darauf, sodass die Fußsohlen frei lagen. Dann nahm er eine Stahlstange und schlug mir Dutzende Male auf die Sohlen beider Füße. Es war so entsetzlich schmerzhaft, dass ich dachte, meine Füße würden ohne Zweifel abbrechen. Ich schrie immer wieder vor Schmerzen auf. Kurz darauf schwollen meine Fußsohlen an und wurden rot. Die böse Polizei folterte mich unerbittlich. Mein Herz pochte heftig, und ich dachte, ich stünde an der Schwelle des Todes. Sie gaben mir dann eine Art schnell wirkendes traditionelles chinesisches Herzmedikament, und sobald ich mich ein bisschen erholt hatte, begannen sie mich erneut zu schlagen, und drohten mir mit den Worten: „Wenn du nicht redest, werden wir dich erfrieren lassen und dich zu Tode prügeln! Schließlich wird es niemand erfahren! Wenn du heute nicht gestehst, können wir noch ein paar Tage weitermachen und sehen, wer wen überdauern kann. Wir holen deinen Mann und dein Kind dazu, damit sie sehen, wie du jetzt aussiehst, und wenn du es uns immer noch nicht sagst, werden wir sicherstellen, dass sie beide aus ihrer Arbeit entlassen werden!“ Sie stichelten und sagten voller Sarkasmus: „Glaubst du nicht an Gott? Warum kommt dein Gott nicht und rettet dich? Ich denke, dein Gott ist doch nicht so toll!“ Ich verachtete diese Bande feindseliger, böser und wilder Bestien von ganzem Herzen und ganzer Seele. Es war äußerst schwierig, ihrer grausamen Folter standzuhalten, und noch schwieriger, ihre Verleumdung Gottes zu ertragen. Von daher rief ich verzweifelt Gott an und flehte Ihn an, mich zu schützen, mich mit Glauben, Kraft und dem Willenzu erfüllen, Leiden zu ertragen, damit ich standhaft sein könnte. Genau in dem Moment tauchten Gottes Worte in meinem Geist auf: „Somit müsst ihr während dieser letzten Tage vor Gott Zeugnis ablegen. Ungeachtet dessen wie groß euer Leid ist, solltet ihr bis zum Ende gehen, und sogar mit eurem letzten Atemzug müsst ihr Gott noch treu sein und euch Gottes Herrschaft unterwerfen; nur dies ist wahre Liebe zu Gott, und nur dies ist das starke und überwältigende Zeugnis“ („Nur durch die Erfahrung schmerzhafter Prüfungen kannst du die Lieblichkeit Gottes kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Ich dachte bei mir: „Das stimmt! Es ist Gottes Wille, dass ich Ihn vor Satan bezeuge, daher sollte ich all diesen Schmerz und diese Demütigung ertragen, um Gott zufriedenzustellen. Selbst wenn ich nur noch einen Atemzug übrig habe, muss ich Gott treu bleiben, denn daraus besteht ein starkes und überwältigendes Zeugnis, und es wird den alten Teufel beschämen.“ Gottes Wort wies mir die Richtung, und ich hatte ein erneuertes Gefühl von Vertrauen und Glauben in meinem Herzen. Ich war bereit, die Mächte der Dunkelheit zu überwinden. Selbst wenn es meinen Tod bedeutete, musste ich Gott dieses Mal zufriedenstellen. Dann kam mir eine Kirchenhymne in den Sinn: „Gott das Süßeste geben, mir selbst das Bitterste lassen. Entschied mich, Gott zu bezeugen. Nichts kann mein Herz umstimmen. Satan werde ich mich nie unterwerfen. Ich würde eher mein Leben aufgeben. Ich werde meine Würde behalten als einer von Gottes Menschen. Mit Gottes Ermahnung in meinen Gedanken, werde ich den alten Satan beschämen. Mit Tränen in meinem Herzen, wähle ich, Erniedrigung zu erdulden. Will nicht, dass Gott sich je wieder sorgt“ („Ich möchte den Tag sehen, an dem Gott Ruhm erlangt“ in „Folge dem Lamm und singe neue Lieder“). „Das stimmt!“, dachte ich bei mir. „Ich sollte nicht meinem Fleisch nachgeben. Solange für mich die Gelegenheit besteht, Satan zu demütigen und Gottes Herz Trost zu bringen, bin ich bereit, mein Leben Gott zu opfern.“ Sobald mein Entschluss feststand, vertraute ich von Anfang bis Ende in meinem Herzen auf Gott, ganz gleich, wie diese Dämonen mich folterten oder versuchten, mich mit ihren hinterhältigen Verschwörungen zu täuschen. Gottes Worte erleuchteten und führten mich von innen heraus, gaben mir Glauben und Kraft und erlaubten mir, die Schwäche meines Fleisches zu überwinden. Die bösen Polizisten folterten mich weiterhin mit der Kälte: Sie rieben meinen ganzen Körper mit Eiswürfeln ein und ließen mich so kalt und zitternd zurück, dass es sich anfühlte, als wäre ich in einer Eishöhle eingesperrt. Meine Zähne klapperten laut und meine Haut wurde blau und lila. Gegen zwei Uhr morgens, nachdem ich so sehr gefoltert worden war, dass ich mich nach dem Tod sehnte, wurde ich unweigerlich wieder schwach. Da ich nicht wusste, wie lange ich dieses Leiden noch ertragen musste, konnte ich Gott nur immer und immer wieder in meinem Herzen anflehen: „Lieber Gott, mein Fleisch ist viel zu schwach und ich kann es nicht viel länger aushalten. Bitte rette mich.“ Dank sei Gott, dass Er mein Gebet erhörte. Gerade als ich es nicht länger aushielt, beschloss die böse Polizei, das Verhör abzubrechen, weil es keine Ergebnisse lieferte.

Irgendwann nach zwei Uhr nachmittags am 31. Dezember zerrte mich die böse Polizei zurück in meine Zelle. Ich hatte von Kopf bis Fuß blaue Flecken und war böse zugerichtet. Meine Hände waren angeschwollen wie Luftballons. Sie waren völlig blau und lila. Mein Gesicht war um ein Drittel mehr als normal angeschwollen, war blaugrün, fühlte sich hart an und war völlig taub. An mehreren Stellen meines Körpers hatte ich Brandwunden, die vom Tasern herrührten. Zu dieser Zeit befanden sich mehr als zwanzig Häftlinge in der Zelle, und als sie sahen, wie ich von diesen Dämonen gefoltert worden war, weinten sie alle. Einige von ihnen wagten es nicht einmal mich anzusehen, und ein junges Mitglied der Kommunistischen Partei sagte: „Wenn ich hier rauskomme, werde ich aus der Partei austreten.“ Ein Rechtsvertreter fragte mich: „Bei welcher Dienststelle arbeiten die Leute, die dich geschlagen haben? Wie heißen sie? Sag es mir, ich werde alles auf ausländischen Websites veröffentlichen und sie bloßstellen. Man sagt, China sei ein humaner Ort, aber wo ist hier Menschlichkeit? Das ist reine Barbarei!“ Meine Not schürte die Wut vieler Häftlinge, und sie riefen wütend aus: „Ich hätte nie gedacht, dass die Kommunistische Partei so grausam sein könnte – ich kann nicht glauben, dass sie solch verräterische Taten begingen. An Gott zu glauben ist eine gute Sache, es hält die Menschen davon ab, Verbrechen zu begehen. Heißt es nicht, dass es in China Religionsfreiheit gibt? So sieht Religionsfreiheit ganz bestimmt nicht aus! Wenn man in China Geld und Macht hat, dann hat man alles. Die wahren Verbrecher sind immer noch auf freiem Fuß, und niemand wagt es, sie festzunehmen. Häftlinge in der Todeszelle werden freigelassen, sobald sie Regierungsbeamte bestechen. Es findet sich keine Gerechtigkeit oder Gleichheit in diesem Land! …“ In diesem Moment erinnerte ich mich unweigerlich an diese Worte von Gottes Worten: „Jetzt ist die Zeit: Seit langem hat der Mensch seine ganze Kraft gesammelt, er hat all seine Anstrengungen eingebracht, jeden Preis bezahlt, um das abscheuliche Gesicht eines solchen Dämons abzureißen und den Menschen, die geblendet worden sind und jede Art von Leiden und Elend ertragen haben, zu erlauben, sich aus ihrem Schmerz zu erheben und diesem bösen alten Teufel den Rücken zuzukehren“ („Arbeit und Eintritt (8)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). „Hasst ihr den großen roten Drachen wirklich? Hasst ihr ihn wirklich und aufrichtig? Warum habe Ich euch so oft gefragt? Warum stelle Ich euch diese Frage immer und immer wieder? Was für ein Bild habt ihr vom großen roten Drachen in eurem Herzen? Ist es wirklich entfernt worden? Betrachtet ihr ihn wirklich nicht als euren Vater? Alle Menschen sollten Meine Absicht hinter Meinen Fragen erkennen. Es ist nicht, um den Ärger der Menschen herauszufordern oder um eine Rebellion unter den Menschen anzuzetteln oder damit die Menschen einen eigenen Ausweg finden, sondern es soll den Menschen ermöglichen, sich aus den Fesseln des großen roten Drachen zu befreien“ („Kapitel 28“ von Die Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Worte waren ein großer Trost für mich. Ich hätte nie gedacht, dass das grausame, böse, dämonische Wesen der KPCh-Regierung durch die grausame Folter enthüllt wird, die ich erlitten hatte, dass dadurch die Ungläubigen in der Lage sein würden, die KPCh-Regierung als das zu sehen, was sie wirklich ist, und sich zusammen zu erheben, um diesen alten Teufel zu verabscheuen und ihm zu entsagen. Dies war wahrlich das Werk von Gottes Weisheit und Allmacht. In der Vergangenheit hatte ich die KPCh als die große rote Sonne, als die Retterin des Volkes gesehen, aber nachdem ich der unmenschlichen Verfolgung und Qual durch die KPCh-Regierung zum Opfer gefallen war, hat sich meine Ansicht über sie grundlegend geändert. Ich sah wahrlich ihre völlige Missachtung menschlichen Lebens, wie sie Gottes Auserwählte brutal misshandelt, gegen den Himmel vorgeht und ein böser Geist ist, der monströse Verbrechen begeht – sie ist eine Wiedergeburt des Teufels und ein sich Gott widersetzender Dämon. Gott ist der Herr der Schöpfung, und die Menschen sind erschaffene Wesen. Es ist natürlich und richtig, an Gott zu glauben, und doch erfindet die KPCh falsche Anschuldigungen, um Gottes Anhänger mutwillig festzunehmen und zu quälen, und hofft verzweifelt, mit jedem letzten‚ Anhänger Gottes gründlichaufzuräumen. Auf diese Weise haben sie gründlich die teuflische Natur ihrer Gott hassenden und Gott bekämpfenden Methoden enthüllt. Mit der KPCh-Regierung als Kontrastfigur wurde das Wesen von Gottes Güte und Liebe noch offensichtlicher für mich. Gott wurde zweimal im Fleisch Mensch und hat in beiden Fällen immense Verfolgung und Schwierigkeiten und die Nachstellung durch den Teufel gelitten. Trotzdem ertrug Gott bei allem still alle Angriffe und Leiden und führte Sein Werk aus, die Menschheit zu retten. Gottes Liebe zur Menschheit ist wahrlich groß! In jenem Moment verachtete ich dieses Rudel von Dämonen von ganzem Herzen und ganzer Seele und bedauerte zutiefst, dass ich in der Vergangenheit weder ernsthaft nach der Wahrheit gestrebt noch meine Pflicht erfüllt hatte, um Gottes Liebe zurückzuzahlen. Ich dachte bei mir, dass ich, wenn ich diesen Ort eines Tages lebend verlassen sollte, mich noch mehr der Erfüllung meiner Pflichten widmen und Gott mein Herz gewinnen lassen würde.

Später verhörte mich die böse Polizei noch viermal. Sie konnten nichts aus mir herausbekommen, daher erhoben sie einfach eine Anklage wegen „Störung der öffentlichen Ordnung“ und setzten mich gegen eine Kaution, die auf 5.000 RMB festgesetzt wurde, für ein Jahr bis zum Prozess auf freien Fuß. Ich wurde schließlich am 22. Januar 2013 entlassen, nachdem meine Familie die Kaution für mich hinterlegt hatte. Nach meiner Rückkehr nach Hause begann mein Herz immer dann zu rasen, wenn ich Eis an den Fenstern sah. Meine Sehkraft war erheblich eingeschränkt, meine Arthritis verschlimmerte sich ebenfalls und ich entwickelte tatsächlich ein Nierenleiden. Mir war ständig kalt, ich war anfällig für Panikattacken, ich hatte ein Taubheitsgefühl in beiden Händen, mein Gesicht hatte eine Hautschicht abgeworfen, und oft hatte ich so unerträgliche Schmerzen auf der Innenseite meiner Oberschenkel, dass ich aus dem Schlaf erwachte. Dies alles war ein Beweis für die Folter dieser Teufel.

Nachdem ich die unmenschlich grausame Verfolgung der KPCh-Regierung erlebt hatte und obwohl ich alle möglichen Folterungen des Fleisches erlitten hatte, wurde meine Beziehung zu Gott enger, ich gewann ein praktischeres Verständnis von Gottes Weisheit, Allmacht, Liebe und Rettung und stärkte meinen Vorsatz, dem Allmächtigen Gott zu folgen. Ich beschloss, Gott für den Rest meines Lebens zu folgen und mich zu bemühen, jemand zu werden, der Gott liebt. Während der grausamen Verfolgung durch die KPCh-Regierung erlebte ich persönlich Gottes Liebe, Fürsorge und Schutz. Wenn Gottes Wort mich nicht auf jedem Schritt des Weges geführt und mir Kraft und Glauben gegeben hätte, hätte ich niemals all die unmenschlichen Qualen und Folterungen ertragen können, die ich erlitt. Nachdem ich diese einzigartige Situation durchgemacht hatte, erkannte ich vollends, dass die KPCh-Regierung nichts anderes als der sich Gott widersetzende, Gott bekämpfende Teufel Satan ist. In ihrem Bestreben, China in ein atheistisches Land zu verwandeln und die Welt zu übernehmen, macht sie vor nichts Halt und tut alles in ihrer Macht Stehende, um Gott aus dieser Welt zu vertreiben. Sie jagt, verhaftet und verfolgt fieberhaft diejenigen, die Gott folgen, mit dem Ziel, alle Anhänger Gottes auszurotten, sie alle in ihr Netz zu fegen und damit Gottes Werk gänzlich zu beseitigen. Die KPCh-Regierung ist wahrhaftig unglaublich böse! Sie ist nichts weiter als eine dämonische Bestie, die die Menschen vollständig schluckt – sie ist eine perverse, dem Himmel trotzende, die Gerechtigkeit behindernde, das Böse ermöglichende satanische Macht der Finsternis. In China lässt die KPCh-Regierung die Übeltäter, die gute, alltägliche Menschen unterdrücken und missbrauchen, frei herumlaufen und sogar an der gesetzlichen und politischen Macht teilhaben. Sie verbrüdern sich mit den Gangstern und Gaunern herum, die Prostitution, Glücksspiel und Drogenschmuggel betreiben, und treiben sich mit ihnen herum. Sie helfen sogar, deren Interessen zu schützen. Es sind nur die Anhänger Gottes, die den richtigen Weg im Leben beschreiten, die die KPCh-Regierung als ihren Feind betrachtet, sie mutwillig unterdrückt und festnimmt und sie so grausam verfolgt, dass die Familien vieler Gläubiger auseinandergerissen und die Angehörigen in alle Winde zerstreut sind und sie nicht nach Hause zurückkehren können. Viele von ihnen sind nicht in der Lage, sich niederzulassen, sondern müssen ein vagabundierendes Leben weit weg von zu Hause führen. Wieder andere sind grausamer Folter ausgesetzt und werden wegen ihres Gottesglaubens sogar bis zur Lähmung oder zum Tod geprügelt. … Es ist völlig klar, dass die KPCh-Regierung der wilde, unmenschliche Schlächter des Menschen ist, der Teufel, Satan. Am Ende wird er Gottes gerechter Strafe für die ungeheuren Sünden, die er begangen hat, nicht entgehen. Denn der Allmächtige Gott sagte vor langer Zeit: „Das Nest der Dämonen wird sicher von Gott in Stücke gerissen werden, und ihr werdet an Gottes Seite stehen – ihr gehört zu Gott und nicht zu diesem Imperium von Sklaven. Gott hat seit langem diese dunkle Gesellschaft bis auf die Knochen verabscheut. Er knirscht mit den Zähnen, zum Äußersten entschlossen, Seine Füße auf diese boshafte, abscheuliche alte Schlange zu setzen, auf dass sie sich nie wieder erheben möge und den Menschen nie wieder missbrauchen wird. Er wird ihre Handlungen der Vergangenheit nicht entschuldigen, Er wird ihren Betrug am Menschen nicht tolerieren, Er wird mit ihr für jede einzelne ihrer Sünden im Laufe der Jahrhunderte abrechnen. Gott wird mit diesem Rädelsführer alles Bösen[1] kein bisschen nachsichtig sein, Er wird ihn ganz und gar vernichten“ („Arbeit und Eintritt (8)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“). Gottes Gerechtigkeit verdient Lob und Anerkennung, und Er wird Satans Königreich verbannen und zerstören. Gottes Königreich wird hier auf Erden errichtet werden und Gottes Herrlichkeit wird mit Sicherheit das gesamte Universum erfüllen!

Fußnoten:

1. „Rädelsführer alles Bösen“ bezieht sich auf den alten Teufel. Dieser Satz drückt extreme Abneigung aus.

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